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Johanniskraut (Gelesen: 97258 mal)
Rik
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Johanniskraut
12. November 2004 um 13:54
 
Hallo zusammen,

vielleicht habe ich mich ja bei der Navigation zu doof angestellt, aber ich bin durch den Bericht

http://www.oekotest.de/cgi/ot/otgs.cgi?suchtext=johanniskraut&doc=33764

zum Thema Johanniskraut nicht wirklich schlauer geworden. Ich weiss jetzt zwar, dass 25 von 26 Praeparaten okay sind, aber nicht, WELCHE  ??? ??? ???

Kann mir da jemand weiter helfen? unentschlossen


Schoene Gruesse und danke,

Rik
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pressball
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Re: Johanniskraut
Antwort #1 - 12. November 2004 um 14:05
 
" Zitat:
Von 26 Testprodukten sind 25 "sehr gut" oder "gut".

Das sagt doch eigentlich alles aus - oder? Jetzt muss man nur noch das für sich passende Produkt aussuchen.

Achso; und für das WELCHE sollte man sich natürlich die Zeitschrift kaufen bzw. am Kiosk schnell mal einen Blick in das Heft werfen ob auch alle Seiten drin sind.  Zwinkernd
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jeca78
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Re: Johanniskraut
Antwort #2 - 26. November 2004 um 16:09
 
Hallo Rik,

das ist ein Test aus dem Jahrbuch 2005. Das ist noch am Kiosk erhältlich. Erst wenn es das Buch nicht mehr am Kiosk gibt, kannst Du den Test online kaufen.
Also musst Du entweder noch ein bißchen warten, oder Dir das Jahrbuch 2005 am Kiosk kaufen  Smiley

Gruß

Jeca
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Hema
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Re: Johanniskraut
Antwort #3 - 13. Januar 2005 um 07:50
 
@ Moxa:

Toll, Sie haben noch nicht mal gefragt, wobei das Johanniskraut angewandt werden soll, wissen aber schon, dass "Tee gut wirkt". Sehr professionell. Echt überzeugend. Augenrollen

Wenn Johanniskraut bei leichteren bis mittelschweren Angstzuständen oder Depressionen eine Wirkung entfalten soll, müssen Sie einen bestimmten Wirkspiegel erreichen. Mit Tee ist das unsicher und schwerer zu bewerkstelligen. Sinnvoller sind da Präparate mit standartisiertem Extrakt. Im Übrigen muss man immer wieder auf die Nebenwirkungen von Johanniskraut, wenn es in einer wirksamen Dosis eingenommen wird, hinweisen. Wirksame Phytotherapeutika oder pflanzliche Präparate sind ja nicht per se neben- oder wechselwirkungsfrei.

Wechselwirkungen können auftreten mit
- Cumarinartigen Gerinnungshemmern (z. B. Phenprocoumon (Marcumar)
- Digoxin
- Indinavir u.ä.
- Ciclosporin

In Einzelfällen: Amitriptylin, Theophyllin, orale Kontrazeptiva.

Stärkere UV-Bestrahlung (Sonne, Solarium) ist zu meiden, da Johanniskraut photosensibilisierend wirkkt.
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« Zuletzt geändert: 13. Januar 2005 um 12:42 von Hema »  
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Kerstin02
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Re: Johanniskraut
Antwort #4 - 13. Januar 2005 um 07:55
 
Und Sie sollten dann auch darauf hinweisen, daß man Johanniskraut nur über 6-8 Wochen einnehmen sollte, wenn Sie schon über die Nebenwirkungen philosophieren.
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Hema
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Re: Johanniskraut
Antwort #5 - 13. Januar 2005 um 08:00
 
@ Kerstin02:

Keine "Philosophie", sondern CYP450-Induktion.
Die Einnahmebeschränkung: Wie kommen Sie auf diese zeitl. Begrenzung?

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Kerstin02
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Re: Johanniskraut
Antwort #6 - 13. Januar 2005 um 08:04
 
Es gibt auch noch andere Menschen, außer Ihnen, die was gelernt haben. Lesen Sie doch mal den Waschzettel, gerade bei Johanniskraut muß man extrem vorsichtig sein!
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Hema
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Re: Johanniskraut
Antwort #7 - 13. Januar 2005 um 08:14
 
@ Kerstin02:

Was gelernt vom Waschzettel? Nun ja.

Ich bin ja Ihrer Meinung, dass man Stoffe, die möglicherweise eine Wirkung auf die Psyche haben, nicht ohne ärztlichen Rat unbegrenzt zuführen sollte, aber diese Zeitspanne hätte mich da dann doch interessiert (eben wegen der Induktion der Isoenzyme)

Noch mal: woher haben Sie diese Info?
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Kerstin02
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Re: Johanniskraut
Antwort #8 - 13. Januar 2005 um 08:16
 
Waschzettel - auch Beipackzettel - lesen. Oder fragen Sie doch Ihren Arzt oder Apotheker.
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Hema
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Re: Johanniskraut
Antwort #9 - 13. Januar 2005 um 08:25
 
@ Kerstin02::

Ich konstatiere: Sie haben es also von einem Beipackzettel und können es nicht näher begründen. Das ist ja ok. Sie sollten allerdings beachten, dass die Beipackzettel die Information des jeweiligen Herstellers darstellen. Die Informationen können also von Beipackzettel zu Beipackzettel bei unterschiedlichen Präparaten auch bei gleichem Wirkstoff und Wirkstoffgehalt etwas unterschiedlich sein.

Ihr Hinweis auf den Arzt oder Apotheker ist aber, obwohl allgemein angemessen, gegenüber mir echt albern. Aber wenn Ihnen so Albernheiten den Tag versüßen - nun ja. Augenrollen
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« Zuletzt geändert: 13. Januar 2005 um 12:43 von Hema »  
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Kerstin02
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Re: Johanniskraut
Antwort #10 - 13. Januar 2005 um 10:23
 
Laut lachend
Drehen Sie ruhig wieder an Aussagen, wie sie wollen. Ich habs in einer Fortbildung gelernt. Augenrollen
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Hema
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Re: Johanniskraut
Antwort #11 - 13. Januar 2005 um 10:33
 
@ Kerstin02::

Wenn Sie es in einer Fortbildung gelernt haben, können Sie das sicher begründen. Im Übrigen haben Sie auf einen "Waschzettel" verwiesen, nicht ich, und haben eine Aussagebegründung abgelehnt, indem Sie mich auf Dritte verwiesen haben. Die Aussage haben jedoch Sie getroffen.  Sie sollten Ihre eigenen postings nachlesen...
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Kerstin02
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Re: Johanniskraut
Antwort #12 - 13. Januar 2005 um 12:55
 
Worum geht es Ihnen nun?

Darzustellen, daß nur Sie hier der King im Forum sind (oder Platzhirsch, wie andere es schon definierten) oder um eine vernünftige Information für den Fragenden.

Hier wurde nach der Qualität von Johanniskraut-Produkten gefragt, sie haben die Nebenwirkungen nett aus dem Internet kopiert - das war doch gar nicht Ihr angelerntes Wissen - da im Internet nicht auf diese Beschränkungen (6-8 Wochen) hingewiesen wurde, glauben Sie gleich, daß Sie da mal wieder anderen etwas "unterjubeln" können, um diesen dann unglaubwürdig wirken zu lassen.

Johanniskraut ist ein freiverkäufliches Arzneimittel, kaufen Sie sich eine Schachtel, gibt auch bei Aldi & Co, da steht es drin, außerdem können Sie ja auch Ihren "Kinderarzt" fragen.
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Hema
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Re: Johanniskraut
Antwort #13 - 13. Januar 2005 um 13:04
 
@ Kerstin02:

Zitat:
Worum geht es Ihnen nun?


Darum, dass Sie meine Frage beantworten.

Zitat:
Darzustellen, daß nur Sie hier der King im Forum sind (oder Platzhirsch, wie andere es schon definierten) oder um eine vernünftige Information für den Fragenden.  

Hier wurde nach der Qualität von Johanniskraut-Produkten gefragt, sie haben die Nebenwirkungen nett aus dem Internet kopiert - das war doch gar nicht Ihr angelerntes Wissen - da im Internet nicht auf diese Beschränkungen (6-8 Wochen) hingewiesen wurde, glauben Sie gleich, daß Sie da mal wieder anderen etwas "unterjubeln" können, um diesen dann unglaubwürdig wirken zu lassen.


Irrtum - ich hatte *auch* 4 Semester allein Pharmakologie. Wie können Sie eigentlich davon ausgehen, dass ausgerechnet ich nur copy und paste beherrsche? Vieles, was ich schreibe, ist eben nicht kopiert, sondern selbst verfasst (das sieht  man im übrigen auch an den Texten - die Buchstaben meiner Tastatur "klemmen" gelegentlich, so dass es zu Buchstabenverdoppelungen kommen kann, die ich  manchmmal erst hinterher bemerke). Aber  selbst wenn es kopiert wäre: würde es das Argument entkräften? Im Übrigen habe ich aber natürlich die einschlägigen Werke da. Und natürlich den Zugang zu Datenbanken. Ich lerne auch täglich dazu. Was wollen Sie also? Mir einfach nur so an den Karren fahren?

Zitat:
Johanniskraut ist ein freiverkäufliches Arzneimittel, kaufen Sie sich eine Schachtel, gibt auch bei Aldi & Co, da steht es drin, außerdem können Sie ja auch Ihren "Kinderarzt" fragen.


Auch wieder völlig sinnfrei diese Anmerkung.
Sagen Sie doch einfach, dass Sie es nicht begründen können und auch nicht darlegen wollen, in welchem Kurs Sie sich das angeeignet haben.
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Naturbursche
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Re: Johanniskraut
Antwort #14 - 13. Januar 2005 um 13:13
 
@Hema

Was haben Sie eigentlich gegen Johanniskraut?
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Kerstin02
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Re: Johanniskraut
Antwort #15 - 13. Januar 2005 um 13:15
 
Na, wenn Sie das auch studiert haben, dann wissen Sie ja, warum Johanniskraut mit Vorsicht zu genießen ist!
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ama
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Re: Johanniskraut
Antwort #16 - 13. Januar 2005 um 13:42
 
>Kerstin02
>Re: Johanniskraut
>« Antworten #13 am: Heute um 12:55:35 »

>Worum geht es Ihnen nun?
>Darzustellen, daß nur Sie hier der King im Forum sind
>(oder Platzhirsch, wie andere es schon definierten) oder
>um eine vernünftige Information für den Fragenden.

"eine vernünftige Information für den Fragenden" wäre also folgender Beitrag?

[*QUOTE*]
 63 
 Diskussionen: Allgemein / Noni / Re: Noni –
Wundermittel oder Fruchtsaft?
 12.12.2004 um 22:18:26 

Tja, Wirkung oder nicht...
Beim Ritalin ist es ja fast genau so  
1/3 reagieren gut drauf, 1/3 reagieren ein wenig, 1/3 reagieren gar nicht    -    ups     -  ein Medikament. Und dann gibt es noch Nebenwirkungen (reichlich davon können auftreten), den Verdacht, daß es krebserregend sein soll usw. usw. aber es wird ja vom lieben Onkel Doc verschrieben. Oder haben wir hier beim letzten Drittel einfach keinen Plazeboeffekt.  
Beim Ritalin weiß man noch gar nicht genau, wie es funktioniert, aber irgendwie beeinflußt es wohl irgendwelche Botenstoffe im Gehirn. Das wäre doch für AMA mal ein gefundenes Fressen oder?
Aber hier gehts ja um die gute alte Schulmedizin, daß muß man nicht bezahlen - oder vielleicht doch, daß müssen wir alle mit unseren Kassenbeiträgen bezahlen. Noni & Aloe - hey über Aloe kotzt Ihr Euch doch noch gar nicht aus (oder hab ich das nur noch nicht gefunden), wäre doch auch ne tolle Sache, gibts auch bei einigen Networkern, Aldi, Apotheken usw.  
PS. Noni bitte nicht den AHDS-Kids geben.
Und noch ein Thema: Contagan, heißt jetzt irgendwie anders, gibts auch wieder auf dem Markt, man wendet es bei Krebs, Aids und Lepra an, letzteres mit dem Ergebnis, daß es in Südamerika wieder contagangeschädigte Kinder gibt, weil die da leider nicht alle lesen können.
So was ist schlimm und sollte dringend mal diskutiert werden, die fast 40 Mails, die seit Freitag zum Thema geschrieben wurden sind doch schlimmer als der Zickenalarm, den pubertierende Mädchen von sich geben.
Sicher wird es hier auch wieder das berühmte letzte Wort geben....    
[*/QUOTE*]

zickenalarmiger Legasthizismus

ama

http://www.epd.de/suedwest/suedwest_index_1308.html
(über Worte)
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Hema
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Re: Johanniskraut
Antwort #17 - 13. Januar 2005 um 13:46
 
@ Naturbursche, Kerstin02:

Komisch, kann man hier keine normale Frage stellen?

Es war der Hinweis von Ihnen, Kerstin eingestellt worden, die Einnahme sei auf einige Wochen zu begrenzen. Da ich immer gerne bereit bin, dazu zu lernen, wollte ich wissen, woher diese Einschränkungsempfehlung stammmt. Ganz einfach. Da kann man doch mal die Quelle angeben oder eine Begründung liefern, wenn man sie parat hat. Nach meinem Wissen ist, wenn man einen Arzt konsultiert, die Einnahmezeit nicht durch das Mittel per se vorgegeben. Vielleicht nach längerer Einnahme ausschleichen, aber sonst sehe ich erst einmal keinen Grund dafür. DAS war der Grund meiner Frage. Kein Anlass, pampig zu werden, sondern Info-Austausch, wenn es sich denn um eine ernsthafte Info handelt, ganz einfach. Bis ich einen guten Hinweis auf einen Sinn der Einnahmebegrenzung habe, gehe ich weiter von einer prinzipiell unbegrenzten Einnahmemöglichkeit aus. Insofern habe ich nicht sehr viel gegen Johanniskraut, wenn es standartisiert ist, die Neben- und Wechselwirkungen beachtet werden und die Leut es nicht als Bonbon betrachten.
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Kerstin02
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Re: Johanniskraut
Antwort #18 - 14. Januar 2005 um 17:24
 
Sie suchen doch nur einen Grund um wieder über MLM herzuziehen.

Noch mal zum Mitschreiben: Ich habe in meiner Ausbildung gelernt, daß man Johanniskraut nicht über einen längeren Zeitraum als 6-8 Wochen einnehmen sollte. Warum weiß ich nicht mehr genau, ich behalte eben nicht alles in meinem Gehirn, wenn ich es nicht tagtäglich brauche. Meine Unterlagen habe ich irgendwo, werde Sie aber bestimmt nicht extra für Sie suchen.

Hier geht es auch nicht um eine Ausbildung die in irgendeiner Weise mit MLM zu tun hat. Also nehmen sie es doch einfach mal hin. ES IST SO. Und wenn Sie es genau wissen wollen: FRAGEN SIE IHREN ARZT ODER APOTHEKER.

Ich bin es langsam leid hier wegen jeder Aussage medizinische Gutachten als Anlage mitschicken zu müssen!
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Hema
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Re: Johanniskraut
Antwort #19 - 14. Januar 2005 um 18:56
 
@ Kerstin02:

Ob Sie das leid sind oder nicht, ist nicht relevant.
Informationen zur Gesundheit, die man anderen gibt, sollten auf  bestmöglichem Kenntnisstand beruhen.

Und da stehen gegenwärtig die Auskünfte aus dem Teuscher ("Biogene Arzneimittel, 6. Aufl.; ich habe es jetzt doch mal nachgeschlagen), wonach Johanniskraut auch nach Abklingen der Symptome "für mindestens 6-9 Monate weiter" genommen werden sollte. Ein Therapieabbruch ist nur anzuraten, wenn nach 4-6 Wochen keine Besserung  eingetreten ist, um dann ein synthetisches Antidepressivum einzusetzen (Schneider, Arzneimittel, 2. Aufl.).

Bei diesen Dingen bedarf es schon einer gewissen Sorgfalt, gibt es doch Depressive, die sich nach nicht indiziertem und/oder eigenmächtigem Absetzen des Mittels einfach mal so von dem nächsten Hochhaus stürzen. Insofern darf man das nicht so leicht nehmen, wie Sie es anscheinend tun.
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Naturbursche
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Re: Johanniskraut
Antwort #20 - 15. Januar 2005 um 10:17
 
@ All

Johanniskraut ist mehr als nur ein sanftes Antidepressivum. Es gilt in der Naturheilkunde als natürliches Antibiotikum und erfüllt daher noch einige andere wichtige Aufgaben.

Naturheilkräuter sollten nach 4-8 Wochen bzw. max. nach drei Monaten ausgesetzt werden um einen Gewöhnungseffekt des Körpers an das Heilkraut zu verhindern. Nach einer Pause von 1-2 Wochen kann man dann mit dem Naturprodukt weitermachen.

Für Johanniskraut als sanftes Antidepressivum gibt es als natürliche Alternativen wie Baldrian, Hopfen und Melisse.
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Hema
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Re: Johanniskraut
Antwort #21 - 15. Januar 2005 um 10:43
 
@ all:

Wir reden im Moment nicht über die anderen möglichen Eigenschaften von Johanniskraut, sondern über die antidepressive Wirkung. Belegen Sie Ihren von der Fachliteratur abweichenden Standpunkt mit aussagekräftigen Quellen. Sie sollten Depressiven keine solchen Ratschläge geben, das ist fahrlässig.

Deutlich: Wenn man Johanniskraut als Antidepressivum einnimmt, sollte man vor Absetzen der Therapie den Arzt befragen.

Bei einer ernsthaften bakteriellen Infektion sollte man Wirksameres einnehmen.
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Naturbursche
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Re: Johanniskraut
Antwort #22 - 15. Januar 2005 um 11:08
 
@ All

Zitat:
Wir reden im Moment nicht über die anderen möglichen Eigenschaften von Johanniskraut, sondern über die antidepressive Wirkung.

Tun wir nicht!

Daher nochmals das Eingangsposting von Rik:
Zitat:
zum Thema Johanniskraut nicht wirklich schlauer geworden. Ich weiss jetzt zwar, dass 25 von 26 Praeparaten okay sind, aber nicht, WELCHE
   

Zitat:
Bei einer ernsthaften bakteriellen Infektion sollte man Wirksameres einnehmen.

Klar, um dauerhaft den Darm zu (zer)stören. Jeder Arzt dem nichts mehr einfällt verschreibt Antibiotika Schockiert/Erstaunt
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Kerstin02
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Re: Johanniskraut
Antwort #23 - 16. Januar 2005 um 22:01
 
Wenn man vor Depressivität vom Hochhaus springen will, ist Johanniskraut vielleicht nicht so ganz das Richtige. Hier werden mal wieder Vergleiche gezogen, die echt haarstäubend sind.
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Hema
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Re: Johanniskraut
Antwort #24 - 16. Januar 2005 um 23:16
 
@ Kerstin02:

Johanniskraut wird auch bei mittelschweren Depressionen eingesetzt. Eine akute Suizidalität kann auch bei mittelschweren Depressionen durchaus einmal auftreten, Depressionen verlaufen ja nicht statisch. Bei schweren Depressionen ist Johanniskraut natürlich kontraindiziert. Sie sollten aber bedenken, dass manche Personen sich weigern, "chemische Mittel" zu nehmen und wenn es ihnen noch so schlecht geht.

Aber das alles muss sachgerecht von einem Facharzt begleitet werden. DAS ist das A und O.
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Kerstin02
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Geschlecht: female
Re: Johanniskraut
Antwort #25 - 17. Januar 2005 um 12:36
 
Ja, Sie haben den Punkt getroffen. Wenn jemand in medizinischer Behandlung ist, wird der Arzt sicher die Behandlung genau kontrollieren und auch den Behandlungszeitraum. Dann wird sicher keiner reinreden wollen.

Hier ging es jedoch um freiverkäufliche Arzneimittel, d.h. das hier ursprünglich gestartete Thema ging nicht um die "harten Fälle". Also - nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen - sondern beim Thema bleiben.

In den Dosierungempfehlungen steht überall: sollte nach 4 Wochen keine Besserung eingetreten sein bitte zum Arzt!
Warum wohl.
Wenn man eine wetterbedingte Depriphase hat, oder für einen kürzeren Zeitraum mal abends einfach schneller zur Ruhe kommen möchte, ist Johanniskraut oder Baldrian sicher eine gute Möglichkeit - bei allem anderen: Bitte zum Arzt, Heilpraktiker, Homöoparthen.
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ama
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Re: Johanniskraut
Antwort #26 - 17. Januar 2005 um 16:35
 
>Kerstin02
>Re: Johanniskraut
>« Antworten #29 am: Heute um 12:36:12 »

>In den Dosierungempfehlungen steht überall: sollte nach 4
>Wochen keine Besserung eingetreten sein bitte zum Arzt!
>Warum wohl.

Weil das eine Ausrede ist.

Selbstmedikation, insbesondere bei Depression, ist hochgradiger Blödsinn. Entweder, man fühlt sich nicht, gut, dann fühlt man sich nicht gut. Oder man geht zum Arzt. Es könnte hinter all dem eine Krankheit stecken, und die kann man als Laie gar nicht erkennen. Die eigenmächtige Symptombastelei mit Doping durch Johaniskraut ist schädlich.


>Bitte zum Arzt, Heilpraktiker, Homöoparthen.

Nichts da! Ausschließlich zum Fachmann, und das ist einzig und allein ein Arzt. Falls überhaupt.

ama

http://www.tchibo.de
(über Radiogeräte vom Elektronikfachmann)
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Klebsiella
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Re: Johanniskraut
Antwort #27 - 19. Januar 2005 um 11:23
 
Moin Moin,

für alle interessierten und aktiven Foren-Mitglieder zum Beitrag „Johanniskraut“ habe ich ein paar Informationen die Sie hoffentlich ein bisschen weiterbringen. Diese „angelernten“ Informationen stammen aus meiner „praktischen“ Tätigkeit als Psychologin an der Universität, d.h. auch in ständiger Zusammenarbeit und im Austausch mit Apothekern und Ärzten. Leider kann ich Ihnen kein Buch oder sonstige Quellen nennen. Wir am Institut behandeln das Thema wie nachfolgend beschrieben. Naturheilprodukte wie das „Johanniskraut“ wirken generell solange, wie sie eingenommen werden. Der positive Effekt tritt erst nach z.T. mehrwöchiger Einnahmen ein und geht bei Absetzen des Präparates zurück (Ausnahmen mag es vereinzelt geben, deswegen kann man nie (!) allgemein verbindliche Aussagen geben, sondern sollte sich mit jedem Präparat auseinandersetzen)

Anwendungsgebiete: Es kommt ganz drauf an wofür Sie das Präparat einsetzen wollen. Bei Gemütsveränderungen empfehlen wir eine handelsübliche Dosierung von bis zu 180mg Trockenextrakt pro Tag. Bei einer leichten bis mittelschweren Depression verwenden wir 600mg bis maximal 900mg Trockenextrakt. Diese Dosierung ist jedoch Apothekenpflichtig.
Nebenwirkungen: Bei hoher Dosierung (Apothekenpflichtig) kann es zu Magen-Darm-Beschwerden und zu Allergien kommen. Bei hellhäutigen Typen kann das Präparat aufgrund der, in den vorliegenden Foren-Beiträgen bereits erwähnten, photosensibilisierenden Wirkung, Pigmentflecken hervorrufen.
Einen Gewöhnungseffekt gibt es bei der schwachdosierten Handelsware nicht. Z.B. lösen gerade Naturheilprodukte nicht den bekannten „hang-over-effect“ aus. Diesen findet man bei Schlafmitteln (Barbituraten) und beschreibt das Gefühl am Morgen danach Schockiert/Erstaunt) unausgeschlafen zu sein.
Dauer der Dosierung: Sowohl bei der handelsüblichen, als auch der apothekenpflichtigen Dosierung kann das Präparat über einen langen Zeitraum (man spricht von bis zu einem Jahr, obwohl es im Grunde keine zeitliche Begrenzung gibt. Nach mehrmonatiger Anwendung sollte man aber, falls keine Verbesserung eintritt, die Ursachen, die zu der Einnahme führten hinterfragen und sich ärztlichen bzw. psychologischen Rat einholen) eingenommen werden, solange (!) keine Nebenwirkungen auftreten.
Wechselwirkungen: In der aktuellen Diskussion stehen Immunsuppresiva, orale Kontrazeptiva und Blutverdünner (marcumar etc.)

Wie schon richtig erwähnt kann man über die eigenmächtige Einnahme, Dosierung, Einnahmedauer und das Absetzen einer handelsüblichen Dosierung bei „Gemütsveränderungen“ in Foren diskutieren, jedoch liegt die therapeutische Indikation und Verabreichung bei leichten bis mittelschweren Depression alleine in der Hand eines erfahrenen Psychiaters bzw. psycholoischen Psychotherapeuten.

MfG
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zmrtglx
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Re: Johanniskraut
Antwort #28 - 30. Januar 2005 um 13:59
 
Gibt es eigentlich einen Vergleich von Johanniskraut gegen andere Präparate bei mittelschweren Problemen?

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es wie so häufig ist bei der Selbstmedikation chronischer Prozesse: Bei Kleinigkeiten braucht es eigentlich gar nichts, und wenn es darauf ankommt ist es nicht stark genug.
Zumindest taugt es dann nicht ohne ärtztlichen Rat.

Dann ist allerdings auch in Test in Oekotest nur begrenzt sinnvoll. Aber denen geht es ja auch weniger um die Wirksamkeit an sich, sondern eher ob man sich durch solche Sachen zusätzlich noch Probleme durch unsaubere Verarbeitung bringen kann.
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helmsmi
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Re: Johanniskraut
Antwort #29 - 01. Februar 2005 um 22:36
 
Hier was ganz aktuelles zum Thema Johanniskraut bei Depressionen:

Link: Johanniskraut: Wirkung vorhanden, aber geringer als angenommen

Kleiner Auszug:
"In einer soeben im British Journal of Psychiatry veröffentlichten Übersichtsarbeit untersuchten Klaus Linde vom Münchner Zentrum für naturheilkundliche Forschung und Kollegen den Einfluss von Johanniskraut (Hypericum perforatum) auf Depressionen. Dazu analysierten sie 37 Studien, in denen Patienten mit Depressionen über mindestens einen Monat lang entweder mit Johanniskraut, einem Standard-Antidepressivum oder mit einem Placebo behandelt wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass Johanniskraut bei leichten und mittelschweren Depressionen hilft, der Effekt jedoch nicht so ausgeprägt ist wie bislang angenommen. Grund dafür ist unter anderem der Einschluss von neueren, methodisch anspruchsvollen Untersuchungen aus den USA, die keine oder nur eine geringe positive Wirkung des Pflanzenextraktes nachweisen konnten."

KLAUS LINDE, MICHAEL BERNER, MATTHIAS EGGER, and CYNTHIA MULROW
St John's wort for depression: Meta-analysis of randomised controlled trials
Br. J. Psychiatry, Feb 2005; 186: 99 - 107.
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Bild: http://forum.oekotest.de/Smilies/flyingspaghetti.gif" border="0" alt="Smiley" title="Smiley" />
 

 
helmsmi
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Beiträge: 700

Re: Johanniskraut
Antwort #30 - 25. Februar 2005 um 11:54
 
Nochmal ein update, druckfrisch.

BMJ. 2005 Feb 11; [Epub ahead of print]      

Acute treatment of moderate to severe depression with hypericum extract WS 5570 (St John's wort): randomised controlled double blind non-inferiority trial versus paroxetine.

Szegedi A, Kohnen R, Dienel A, Kieser M.

Charite-Universitatsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin, Department of Psychiatry and Psychotherapy, Eschenallee 3, 14050 Berlin, Germany.

   OBJECTIVE: To investigate the efficacy of hypericum extract WS 5570 (St John's wort) compared with paroxetine in patients with moderate to severe major depression.Design Randomised double blind, double dummy, reference controlled, multicentre non-inferiority trial. SETTING: 21 psychiatric primary care practices in Germany. PARTICIPANTS: 251 adult outpatients with acute major depression with total score >/=22 on the 17 item Hamilton depression scale. INTERVENTIONS: 900 mg/day hypericum extract WS 5570 three times a day or 20 mg paroxetine once a day for six weeks. In initial non-responders doses were increased to 1800 mg/day hypericum or 40 mg/day paroxetine after two weeks. MAIN OUTCOME MEASURES: Change in score on Hamilton depression scale from baseline to day 42 (primary outcome). Secondary measures were change in scores on Montgomery-Asberg depression rating scale, clinical global impressions, and Beck depression inventory. RESULTS: The Hamilton depression total score decreased by mean 14.4 (SD 8.8 ) points, corresponding to 56.6% (SD 34.3%) of the baseline value, in the hypericum group and by 11.4 (SD 8.6) points (44.8% (SD 33.5%) of baseline value) in the paroxetine group (intention to treat analysis; similar results were observed in the per protocol analysis). The intention to treat analysis (lower one sided 97.5% confidence limit 1.5 points for the difference hypericum minus paroxetine) and the per protocol analysis (lower confidence limit 0.7 points) showed non-inferiority of hypericum and statistical superiority over paroxetine. The lower limits in both cases exceeded the pre-specified non-inferiority margin of -2.5 points and the superiority margin of 0. The incidence of adverse events was 0.035 and 0.060 events per day of exposure for hypericum and paroxetine, respectively. CONCLUSIONS: In the treatment of moderate to severe major depression, hypericum extract WS 5570 is at least as effective as paroxetine and is better tolerated.

   PMID: 15708844 [PubMed - as supplied by publisher]
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Hema
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Re: Johanniskraut
Antwort #31 - 25. Februar 2005 um 15:35
 
Ja, fand ich auch interessant.

Warum sie allerdings drei Dosen geben bei der HWZ erschließt sich mir nicht ganz. Wenn sich die Wirksamkeit auch bei schwereren Depressionen bewahrheitet, wäre das wegen der guten Verträglichkeit vorteilhaft.
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helmsmi
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Re: Johanniskraut
Antwort #32 - 25. Februar 2005 um 16:12
 
[quote author=Hema  link=1100264058/30#31 date=1109342136]Ja, fand ich auch interessant.

Warum sie allerdings drei Dosen geben bei der HWZ erschließt sich mir nicht ganz. Wenn sich die Wirksamkeit auch bei schwereren Depressionen bewahrheitet, wäre das wegen der guten Verträglichkeit vorteilhaft. [/quote]

Bin auf den Artikel durch die SZ (Wissen) von heute aufmerksam geworden.
Da wurde auch noch mal auf die Wechselwirkungen hingewiesen: D.h. keine Anwendung von JK bei Einnahme von:
-Blutgerinnungshemmer
-Herzmedikamente-
-Immunsuppressiva
-AIDS-Präparate
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der_medicus
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Re: Johanniskraut
Antwort #33 - 05. September 2005 um 00:24
 
@helmsmi:

Gut darauf hinzuweisen! Es ist generell zu sagen, dass vor Einnahme von Johanniskraut-Präparaten bei gleichzeitiger Einnahme sonstiger Medikamente stets ein ärztlicher Rat einzuholen ist. Eine unverhoffte Schwangerschaft oder auch ein unverhoffter Herzinfarkt sind wahrlich etwas unguenstig... .
Smiley
M

PS: Huch, da wurde ja ein fast Jahrhunderte alter Thread wieder "exhumiert" - sorry falls hier alte Grabenkaempfe wieder aufflackern, hehe.
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Manfred1945
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Re: Besser als Johaniskraut
Antwort #34 - 14. Oktober 2005 um 11:05
 
Hallo Forumnutzer,
Wesentlich besser als Johanniskraut ist das Produkt Marapuama aus Südamerika. Durch zahlreiche Studien ist die "Nebenwirkungsfreiheit" gewährleistet. Bei den ganzen Tests mit Johanneskraut wird zwar das Produkt getestet, nicht aber die Reinheit. Und das ist in ganz Europa mittlerweile das Problem. Schwermetalle und Pestizidbelastung.
Man sollte deshalb auf die unbedingte Reinheit achten. Hier mal eine kurze Beschreibung von Marapuama bei Anwendung bei Depressionen.
Falls Sie noch fragen haben, kontaktieren Sie mich, ich habe selbst Erfahrungen mit diesen Produkt gemacht und gebe gerne Auskunft.
Marapuama (oder Muira puama) ist ein kleiner Baum, der vornehmlich im Amazonasbecken Brasiliens wächst. In der traditionellen Medizin Südamerikas werden Extrakte, insbesondere aus der Rinde dieser Pflanze (Ptychopetalum olacoides) seit Jahrtausenden erfolgreich bei einer Vielzahl altersabhängiger Erkrankungen eingesetzt. Daher gilt Marapuama in Brasilien als modernes, natürliches Anti-Aging Mittel mit zugleich beträchtlicher Wirkung. Marapuama von hoher Qualität zeichnet sich durch die einmalige Zusammensetzung an freien Fettsäuren, Sterolen, wie das Beta-Sitosterol und das nur in Marapuama auffindbare Alkaloid, Muirapuamine, aus.

Des weiteren bescheinigen zahlreiche Studienergebnisse und Praxiserfahrungen dem Marapuama eine antidepressive, stimmungsaufhellende und eine gedächtnisleistungs verbessernde Wirkung. Das Nahrungsergänzungsmittel Marapuama mildert nervöse Reizbarkeit, hilft bei Überarbeitung und Konzentrationsmangel, und behebt die altersbedingte Verdauungsschwäche. Altern ist ohnehin mit einer stetigen Zunahme jener Symptome verbunden, welche zu den verschiedensten Organstörungen und schließlich zu chronischen Erkrankungen führen können. Demzufolge erfüllt Marapuama  wertvolle Schutz- und gesundheitsfördernde Funktionen zur ausgeprägten Verbesserung Ihrer psychischen und physischen Stabilität.
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Hema
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Re: Johanniskraut
Antwort #35 - 14. Oktober 2005 um 12:50
 
@ Manfred1945:

Was hat Ihre Werbung für ein Nahrungsergänzungsmittel mit dieser Diskussion zur rationalen Phytotherapie mit Johanniskraut zu tun?
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Manfred1945
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Beiträge: 2

Re: Johanniskraut
Antwort #36 - 14. Oktober 2005 um 14:58
 
@hema,
sie scheinen ja der Platzhirsch hier in diesem Forum zu sein, sprechen anderen grundsätzlich Wissen ab und wettern gegen alles und jeden. Wenn ich irgendwelche Werbung für etwas machen wollte, dann würde ich eine Firma oder einen Produktnamen nennen. Sehen Sie das irgendwo??
Nein, also liegt mir Werbung sehr fern. Zumal ich nicht mit irgendwelchen Mitteln handle, und auch keinen kenne der das tut. Das nur am Rande zu Ihrem Vorwurf.

Es bleibt jedem selbst überlassen, mit was man therapieren sollte. Es ist aber sicherlich nicht falsch, verschiedene Informationen zu bekommen, bestimmte Hinweise, so daß sich Intressierte weiterhin informieren können. Das ist auch in einem Forum soweit OK, ohne das jeder seinen Senf dazugibt, solange es sich nicht um konstruktive Beiträge handelt!!
Mfg
Manfred
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Hema
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Re: Johanniskraut
Antwort #37 - 14. Oktober 2005 um 17:37
 
[quote author=Manfred1945  link=1100264058/30#36 date=1129294732]Nein, also liegt mir Werbung sehr fern. Zumal ich nicht mit irgendwelchen Mitteln handle, und auch keinen kenne der das tut. Das nur am Rande zu Ihrem Vorwurf. [/quote]

@ Manfred1945:

Der von Ihnen gepostete Eingangstext findet sich ein wenig umgestellt, aber satzgleich, hier:

Rainforest Botanicals

Impressum dieser Seite:

Rain-Forest-Botanicals B.V. Eurode-Park 1 6461 KB Kerkrade 0049-7250-92326  
Info@rain-forest-botanicals.com www.rain-forest-botanicals.com  
Registernr.: Kamer van Koophandel 1408310500000 Gerichtsstand: Amtsgericht Maastricht  
Geschäftsführer: Christian Walter


Kraichgau-Reisebüro  
Nibelungenstraße 78  
D- 76684 Östringen-Odenheim  
Telefon: 07259 92320  
Fax: 07259 92321  

eMail: info@kraichgau-reisebuero.de  
Handelsregister: HRB 1917
Geschäftsführer/Inhaber: Christian Walter


Das ist IHRE Email-Adresse hier...

Das zum Thema Verkauf... Ist sicher alles reiner Zufall.  

1. In diesem thread geht es um JOHANNISKRAUT.

2. Marapuama ist vor allem als Aphrodisiakum im Einsatz.

3. Ihr Text liest sich wie tausende andere Werbetexte zu NEM, daher meine Anmerkung zu Ihrem Posting.

4. In Foren werden häufig solche Werbetexte gepostet und dann auf den persönlichen Kontakt verwiesen, wo der Verkauf angebahnt wird.  

5. Eine relevante Hauptwirkung ohne nennenswerte Seiteneffekte? Da zeigen Sie mir doch bitte mal die Studien, die das belegen.

6. "Seit Jahrtausenden" ist auch so eine beliebte Floskel. So lange reichen die Aufzeichnungen in dieser Gegend gar nicht zurück. Ich empfehle Ihnen warm die Wikipedia.

7. Depressionen können ernsthafte Erkrankungen sein. Eine Selbstbehandlung ist da nicht angezeigt. Schon gar nicht mit Tee, der keine standartisierte Wirkstoffmenge garantiert. Wie viel Wirkstoff empfehlen Sie Ihren Kunden denn bei Depressionen? Ich möchte Sie also bitten, sich bei ernsthaften Erkrankungen im Interesse potentieller Kunden Zurückhaltung aufzuerlegen.

Ich darf Sie dann auf die Forumsregeln aufmerksam machen.
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Moderation
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Re: Johanniskraut
Antwort #38 - 18. Oktober 2005 um 16:42
 
Artikel erschien in: Ratgeber Gesundheit und Fitness 5: 2005
Rubrik:
Kurz & Gut

Ein Kraut gegen Neurodermitis

Ist gegen Neurodermitis doch ein Kraut gewachsen? Johanniskraut, bekannt als Seelentröster bei Niedergeschlagenheit und leichten Depressionen, soll auch den Hautzustand von Neurodermitikern verbessern. Was Wissenschaftler der Universität Freiburg bereits vor zwei Jahren erforscht haben, wird jetzt durch eine Studie des Instituts für angewandte dermatologische Forschung in Hamburg untermauert. Die Forscher testeten eine Lotion und eine Creme mit Johanniskraut. Der Stoff Hyperforin scheint dabei eine zentrale Rolle zu spielen. Der Johanniskrautbestandteil kann Juckreiz stillen, Entzündungen hemmen und wirkt antibakteriell.



Artikel erschien in: ÖKO-TEST Jahrbuch für 2005
Rubrik: Die Tests

Johanniskraut-Präparate

Das hebt die Stimmung

Immer mehr Menschen greifen bei Stimmungsschwankungen und leichten Depressionen zu Johanniskraut. Und das mit Recht: Die Wirksamkeit des Wirkstoffs ist wissenschaftlich belegt. Von 26 Testprodukten sind 25 "sehr gut" oder "gut".

...

Vorsicht bei der gleichzeitigen Einnahme von anderen Medikamenten: Der Stimmungsaufheller kann die Wirkung abschwächen.
Im Gegensatz zu einem vorübergehenden Stimmungstief ist eine Depression eine ernsthafte seelische Erkrankung mit psychischen und körperlichen Symptomen. Wenn Sie sich über einen Zeitraum von mehr als zwei Wochen ständig niedergeschlagen und innerlich leer fühlen, ohne Freude am Leben sind und schlecht schlafen, ist Hilfe nötig.

Depressionen sind weltweit die Volkskrankheit Nummer eins. Tiefe Niedergeschlagenheit ohne erkennbaren Anlass, Antriebsschwäche und Schlafstörungen sind typische Anzeichen. Entstehen können Depressionen durch schlimme Erlebnisse, lang andauernde seelische Belastungen, aber auch durch ein Ungleichgewicht verschiedener Botenstoffe im Hirnstoffwechsel. Und sie können jeden treffen.
Mit Antidepressiva und Psychotherapie lassen sich Depressionen meist erfolgreich bekämpfen. Chemische Mittel haben aber oft Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Sehstörungen. Kein Wunder, dass viele Leute auf Johanniskraut setzen. Dessen Wirksamkeit bei leichten, vorübergehenden depressiven Störungen ist gut belegt. Einige Präparate können auch eine Wirksamkeit bei "leichten bis mittelschweren depressiven Störungen" beanspruchen.

Nach heutigem Wissensstand wirkt das Kraut als Antidepressivum aber nur in ausreichender Dosierung. Als wirksame Tagesdosis gelten Drogenäquivalente von zwei Gramm und mehr. Wir haben 26 rezeptfreie Mittel aus der Apotheke begutachten lassen.


Das Testergebnis

Das Ergebnis hebt die Stimmung: Von 26 Testprodukten sind sechs "sehr gut" und 19 "gut". Nur eins ist "befriedigend".
Die pharmakologische Wirkung und die therapeutische Wirksamkeit von Johanniskrautextrakten als Antidepressivum gelten als gesichert. Allerdings liegen nur bei den sechs "sehr guten" Produkten maßgebliche klinische Studien zur Wirksamkeit vor, die zum Beispiel in Übersichtsartikeln und Reviews veröffentlicht sind und dort zitiert werden. Bei den 19 "guten" und dem "befriedigenden" Präparat fehlen solche Studien.
Die Syxal Filmtabletten schneiden nur mit "befriedigend" ab, weil Mängel im Beipackzettel vorliegen. Obwohl Johanniskraut als Antidepressivum mit überlegener Verträglichkeit gilt, gibt es doch in Einzelfällen Wechselwirkungen mit anderen Arzneistoffen, die aufgeführt sein sollten. Betroffen sind das Immunsuppresivum Cyclosporin, Indinavir und andere Proteasehemmer, die in der Aidstherapie zur Hemmung der Virusvermehrung eingesetzt werden. Außerdem gibt es Wechselwirkungen mit gerinnungshemmenden Mitteln vom Cumarintyp, mit herzwirksamem Digoxin, sowie mit der Antibabypille. Hier sind Zwischenblutungen oder eine ungewollte Schwangerschaft nicht auszuschließen.
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atropa_balladonna
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Beiträge: 17

Re: Johanniskraut
Antwort #39 - 31. Dezember 2007 um 18:36
 
Hallo!
zwar habe ich mit Johanniskraut als Antidepressivum noch keine Erfahrung gemacht. Allerdings verwende ich es als Rotöl zur Behandlung einer immer wieder auftretenden, schmerzhaften und entzündlichen Hauterkrankung (keine Neurodermitis).
Wegen dieser Erkrankung habe ich mich im Laufe meines Lebens bei ca. 20 unterschiedlichen Ärzten eingefunden. Die Behandlungskonzepte waren ungefähr genauso zahlreich wie die Ärzte, auch Kortison und derbe Antibiotika waren dabei. Alle Behandlungen waren komplett wirkungslos.

Beim Internetsurfen bin ich dann vor Jahren mal über ein Forum von Leidensgenossen gestolpert und einige priesen dieses Rotöl als wirksames Mittel an. Ich habs probiert.

Inzwischen kann ich mit der Krankheit sehr gut leben, denn beim ersten Symptom schmiere ich die betroffenen Hautstellen mit dem Öl ein und es verschwinden erst die Schmerzen und dann die Symptome. Noch ein-zwei Tage Einschmieren und die Syptome sind weg.

Einen ähnlichen Effekt hatte keine ärzliche Behandlung vorher.

Ich habe meine Erfahrung bei anderen Arztbesuchen dann erwähnt - doch bin bisher nur auf Desinteresse gestoßen.

Viele Grüße
Balla

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Anakin
Ex-Mitglied





Johanniskraut immer besser als Neuroleptika
Antwort #40 - 25. Februar 2009 um 18:58
 
Kerstin02 schrieb am 13. Januar 2005 um 08:16:
Waschzettel - auch Beipackzettel - lesen. Oder fragen Sie doch Ihren Arzt oder Apotheker.

Nervenklinik-Warnung - „Einer flog übers Kuckucksnest“

Bezüglich Depression und Ängste ließ sich Anakin in die Brandenburger Asklepios-Nervenklinik einweisen. Dort war ich mit vielen unterschiedlichen Patienten zusammen auf einer Station, im Winter ist dort „Hochsaison“. Und wer aufmuckt wird mit bedenklichen Tabletten zugedröhnt bis er still oder lustig wird. Ängstliche, depressive Menschen sollten sich besser ambulant behandeln lassen, denn zwischen Idioten und vernünftigen Menschen werden in der Nervenklinik nur wenig Unterschiede gemacht. Intelligente Menschen werden verblödet durch bedenkliche Medikamente (Neuroleptika), Anakin bekam beispielsweise täglich 300mg Anafranil, so wird der Patient benommen, müde und wehrlos.

Anakin’s Warnung richtet sich besonders an Phobie/Zwang-Patienten (Monk ähnlich).
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Forum Admin
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Beiträge: 3459
Augsburg
Re: Johanniskraut
Antwort #41 - 07. Juni 2013 um 13:17
 

Sehr detaillierte Informationen findet man u.a. hier:

Zitat:
... Die Studie erstreckte sich über sieben willkürlich ausgewählte freiverkäufliche Johanniskrautpräparate, die von unterschiedlichen Drogerien und Supermärkten zu unterschiedlichen Zeitpunkten gekauft wurden. Im Vergleich hierzu wurden vier apothekenpflichtige Johanniskrautpräparate über den Großhandel besorgt und analysiert. Waren von einem Präparat mehrere Chargen erhältlich, wurden diese ebenfalls untersucht. Außerdem wurde zu Referenzzwecken eine arzneibuchkonforme Johanniskrautdroge geprüft. In den Tabellen 1 und 2 finden sich eine Übersicht der eingesetzten Präparate und ihre Zusammensetzungen.  ...


=> http://www.pharmazeutische-zeitung.de/?id=37681
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