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03. September 2010 um 01:34
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Hundefutter im Test (Gelesen: 90605 mal)
oma
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Beiträge: 2

Hundefutter im Test
02. März 2004 um 22:45
 
Hallo!
Ich finde den Testbericht über Fertigfutter mehr als bescheiden! Wie kann man das auch noch empfehlen??? Schockiert/Erstaunt Kein Wort über unnötige Zusatzstoffe wie Menadion oder grausame Tierversuche, weinend aber das ist für viele uninteressant- Sack aufreissen und fertig, so schön bequem!
Diese Firmen geben ein Heidengeld für Werbung aus, um uns Hundehaltern ein schlechtes Gewissen einzureden, wenn wir diese Produkte nicht füttern.
Aber immer mehr Leute merken, es ist anders - ein schlechtes Gefühl, wenn ich Fertigfutter füttere!
Es gibt so viele Möglichkeiten seinen Hund gesund zu ernähren und es macht auch nicht mehr Arbeit! Aber ein gutes Gewissen! Augenrollen
Liebe Grüße

oma
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filou
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Beiträge: 1

Re: Hundefutter im Test
Antwort #1 - 03. März 2004 um 16:48
 
Hallo,
ich möchte "oma" beipflichten. Gerade Öko-Test-Lester mühen sich um vollwertige Ernährung, schadstofffreie Kosmetik etc. Warum sollen wir dies unseren Haustieren vorenhalten? Unter "Öko" verstehe ich den Verzicht auf Tierversuche bzw. überhaupt den respektvollen Umgang mit Tieren.
Dennoch habe auch ich als Berufstätige keine Zeit, mir ständig was Frisches zuzubereiten, und weiche gelegentlich auf Fertignahrung aus. Unsere Katzen (sorry, ich habe keinen Hund, aber macht ja keinen Unterschied) bekommen meistens öko-gestestes kostengünstiges Dosenfutter (nicht so geliebt), "Premium"-Trockenfutter als Leckerlie (süchtig danach) und manchmal was frisches (Freude!). Die Verunsicherung ist immens, weil ich ständig das Gefühl habe das Falsche zu füttern. Interessant fände ich es, wenn Öko-Test Trocken- und Feuchtfutter im Vergleich testen würde. Was ist artgerechter; gesünder? Selbst unser Tierarzt schweigt hierzu (obwohl der Kater gelegentlich Dünnpfiff hat). Wo kommt das Fleisch her (konventionell/bio..)? Welches Fleisch kommt rein (nur Müll?) - kann man dies den Tieren zumuten? Welche Zusatzstoffe müssen sein, welche nicht? Was ist nur Werbungs-Blendwerk?
Dies als Anregung in der Hoffnung, irgendwann mal durchzublicken und unseren Tieren die typischen Stoffwechselkrankheiten wie sie auch wir Menschen haben, zu ersparen.
Herzliche Grüße
Filou
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timsha
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Beiträge: 1

Re: Hundefutter im Test
Antwort #2 - 03. März 2004 um 20:44
 
Lippen versiegelt

Hatte gestern bereits etwas dazu im Gästebuch geschrieben. Nun haben wir (auch andere hatten gepostet) festgestellt, dass alle die Beiträge verschwunden sind!!
Was, bitteschön, soll man denn davon halten?? Ärgerlich
So einen oberflächlichen Test habe ich noch nicht erlebt. Was bringt es, die Ausgewogenheit von Ca:Ph zu analysieren, wenn alle anderen wichitgen Sachen unter den Tisch fallen? Vit. K3 - wo ist es noch enthalten?-keine Aussage.
Tiere werden gequält und müssen sterben, nur damit andere ein angeblich gesundes Futter in den Napf bekommen. Gerade Ökotest hätte da mehr hinterfragen müssen.
Sie sind doch sonst gegen Tütensuppen und Fast Food, bei Hunden soll es aber in Ordnung sein!
Ich bin froh, dass mir vor einem Jahr die Augen geöffnet wurden, uns kommen keine braunen Kügelchen mehr in den Napf. Richtiges Fleisch, da weiß man was man hat!!
Kraft in die Knochen - Fleisch in den Napf!!
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oma
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Beiträge: 2

Re: Hundefutter im Test
Antwort #3 - 03. März 2004 um 22:40
 
Hallo Filou!
Egal ob Trocken- oder Feuchtfutter, alles gleich schlecht! Lies mal durch was auf so einer Dose steht - z.B. Alleinfutter mit Rind enthält gerademal 4% Fleisch, der Rest ist tierische und pflanzliche "Nebenerzeugnisse" ???. Und das ist Abfall, google Dich mal durch zu den "Wurmdelikatessen"! Und Zucker, Karamel usw., was sucht das in Hundefutter??
Frische Nahrung - beim Mensch propagiert, soll für den Hund schlecht sein? Und nur im Industriefutter liegt die Wahrheit, warum sind dann die Tierarztpraxen voll mit Hunde die so ernährt werden? Mein Hund kennt keinen Tierarzt, er wird mit Frischfleisch+Gemüse ernährt - und ist ein ganzer Kerl dank BARF! Durchgedreht
Es grüßt

oma
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Biggy1
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Beiträge: 1

Re: Hundefutter im Test
Antwort #4 - 05. März 2004 um 07:28
 
Als Züchter und langjähriger Hundehalter kann ich nur empfehlen: Finger weg von Industriefutter!
Selbst in Bio-Futter sind Stoffe zugesetzt, die krebserregend wirken, wie ein Hersteller auf Nachfrage mir gegenüber zugegeben hat. Was hat das synthetischen Menadion (Vit. K3) im Hundefutter, ja sogar im Bio-Futter zu suchen? In der menschlichen Nahrung ist es als Zusatz verboten?
Ich möchte nicht wissen, was noch für "feine" Sachen in der Tiernahrung sind, von denen wir nichts wissen. Dem braunen Granulat sieht ja der Endverbraucher nicht mehr an, was es enthält, theoretisch könnten es auch geschredderte Schuhsohlen sein.
Warum werden unsere Haustiere immer kranker? Ist die so hoch gepriesene Fertignahrung tatsächlich das Nonplusultra? Ein bisschen mehr kritisches Hinterfragen würde ich mir wünschen, besonders von den Hundehaltern selbst.

Biggy
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Saskia
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Beiträge: 1

Re: Hundefutter im Test
Antwort #5 - 05. März 2004 um 15:28
 
Hallo,

ich finde es allgemein schade, dass sich zu diesem Thema kein Admin hier irgendetwas schreibt. Die Meinungen sind relativ einheitlich und es ist merkwürdig, dass nach den dubiosen Löschungen im Gästebuch hier nichts weiter geht...

Ich hatte eine sehr hohe Meinung von der Zeitschrift Öko-Test. Leider schwindet diese immer mehr.

LG, Saskia Bodein
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Christie
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Beiträge: 6

Geschlecht: female
Re: Hundefutter im Test
Antwort #6 - 17. März 2004 um 00:55
 
Ich finde ihr übertreibt. Schaut euch doch mal um hier, es gibt doch wohl auch noch andere Themen die die Leute interessieren. Warum soll jetzt gerade das Hundefutter von Ökotest "sabotiert" werden. Klingt für mich fast schon paranoid ... sorry  ???  unentschlossen

Ich finds gut dass man jetzt mit anderen Leuten über seine Erfahrungen diskutieren kann. Viele Produkte die ich benutze habe ich nämlich nicht im Test gefunden, da wäre ich schon froh wenn mir jemand einen Tip gibt.

Christie

P.S. ich weiss ja nicht was du meinst, aber ich würde im Gästebuch noch viel mehr löschen. Da steht echt jede menge Werbung drin  Ärgerlich
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klausm
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Beiträge: 1

Hundefutter im Test
Antwort #7 - 25. März 2004 um 13:24
 
Ich bin Geschäftsführer einer Firma welche Fertignahrung für Hunde und Katzen vertreibt. Ich habe diesen "Test" und die "Testurteile" gelesen und mir streuben sich die Haare. Wenn ich mir das logo hier betrachte "ÖKO Test, richtig gut leben" dann ist dieser Test eine Farce.
Mir geht es hier nicht Bewerbung bestimmter Produkte. Sondern um das kritische und sachliche Bewerten von wirklich guten und weniger guten Sorten. Ich finde hier nicht eine einzige Sorte welche zu den Prämiumfuttersorten zu zählen ist. Hier werden Konsumenten nichteinmal informiert was Fleisch PLUS tierische Nebenprodukte wirklich bedeuten. Was pflanzliche Nebenprodukte sind. Warum und wieviel Lockstoffe und EWG Zusatzstoffe verwendet werden. Oder eben nicht verwendet werden müssen.
Dieser Test ist eine absolute Farce und stellt für KEINEN Konsumenten einen Möglichkeit dar KRITISCH zu wählen.
Aber ich kenne solche "Tests" und "Testresultate" aus Österreich, denn hier wird ebenso verfahren. Alternativen werden schlicht und ergreifen totgeschwiegen und damit dem Kunden die Möglichkeit entzogen eine Auswahl zu treffen.
mfg
Klaus Markulak
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Yorkie
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Beiträge: 2

Re: Hundefutter im Test
Antwort #8 - 01. April 2004 um 15:17
 
[quote author=timsha  link=1078263935/0#2 date=1078343085] Lippen versiegelt
Ich bin froh, dass mir vor einem Jahr die Augen geöffnet wurden, uns kommen keine braunen Kügelchen mehr in den Napf. Richtiges Fleisch, da weiß man was man hat!!
Kraft in die Knochen - Fleisch in den Napf!! [/quote]

Also man kann auch alles übertreiben! Du spielst hier sicher auf den Artikel bzw. das Buch und die Website eines gewissen Herrn Kammerer an, der gerade so tut, als wären alle Futtermittelhersteller die größten Verbrecher und im Hundefutter nur Müll enthalten. Ich denke, hier sollte man schon etwas differenzieren. Nicht alle Hundefuttermarken sind schlecht und nicht in allen ist "Mist" enthalten.

Apropos "richtiges Fleisch - da weiß man, was man hat!": glaubst Du denn allen Ernstes, daß im Fleisch keine Schadstoffe wie Antibiotika usw. enthalten sind? Oder kaufst Du ausschließlich Biofleisch für Deine Hunde???? Sicher kann man sich heutzutage nie sein, was die Qualität unserer Nahrungsmittel angeht.

Meine Hunde werden auch sehr oft mit Frischfleisch, allerdings gedünstet, ernährt, aber sie bekommen genauso gut Trocken- und Dosenfutter, und zwar ausschließlich hochwertige Marken. Den beiden geht es gut, sie sind topfit und haben keinerlei gesundheitliche Probleme. Meine Tierärztin freut sich jedes Mal über den guten Gesundheitszustand meiner Hunde. Die TÄ sehen sie übrigens nur zum Entleeren der Analdrüsen alle zwei bis drei Monate.

"Kraft in die Knochen - Fleisch in den Napf!" Na ja, wenn Du meinst!

Jeder Hundebesitzer muß doch letzten Endes das füttern, was sein Hund am besten verträgt. Es gibt nun mal Hunde, die kein rohes Fleisch vertragen. Daher mag ich es auch nicht, wenn das Barfen quasi als das NonPlusUltra und Allheilmittel für alle Krankheiten dargestellt wird Ärgerlich.

Gruß  
Yorkie
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Yorkie
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Beiträge: 2

Re: Hundefutter im Test
Antwort #9 - 01. April 2004 um 18:23
 
[quote author=oma  link=1078263935/0#3 date=1078350029]Hallo Filou!
Egal ob Trocken- oder Feuchtfutter, alles gleich schlecht!
[/quote]

Sorry, aber das stimmt so ganz und gar nicht Ärgerlich. Es gibt sehr große Qualitätsunterschiede sowohl bei Dosen- als auch bei Trockenfutter. Vergleiche doch mal hochwertige Trockenfuttermarken wie Canidae oder Innova mit Pedigree, Frolic o.ä. Glaubst Du, da gibt es keinen Unterschied, was die Hochwertigkeit der Zutaten betrifft? Genauso ist es bei Dosenfutter, da kann man auch nicht unbedingt Chappi, Pedigree oder Cesar mit hochwertigen Marken wie Vivaldi oder Auenland-Konzept vergleichen. Da liegen Welten dazwischen. Insofern ist also durchaus nicht alles gleich schlecht, wie Du es ausdrückst. Man muß lediglich die Futteretiketten richtig lesen können, dann sieht man schnell den Unterschied zwischen hochwertigem Fertigfutter und "Müll".


Zitat:
Lies mal durch was auf so einer Dose steht - z.B. Alleinfutter mit Rind enthält gerademal 4% Fleisch, der Rest ist tierische und pflanzliche "Nebenerzeugnisse" ???. Und das ist Abfall,


Ja, bei Chappi, Cesar und Co. mag das so sein, aber nicht bei den hochwertigen Marken, die ich zum Teil oben schon genannt habe.

Zitat:
google Dich mal durch zu den "Wurmdelikatessen"! Und Zucker, Karamel usw., was sucht das in Hundefutter??


Ach, hör mir doch auf mit diesem Artikel von Herrn Kammerer. Kann dieser Herr denn Beweise erbringen für seine Behauptungen? Ich denke nicht. Herr Kammerer will letzten Endes doch nur sein eigenes Futter an den Mann bzw. Hundebesitzer bringen, und das ist Marengo. Ich persönlich kaufe kein Dosenfutter, das Zucker und Karamel enthält.

Zitat:

Frische Nahrung - beim Mensch propagiert, soll für den Hund schlecht sein? Und nur im Industriefutter liegt die Wahrheit, warum sind dann die Tierarztpraxen voll mit Hunde die so ernährt werden?


Meine Hunde bekommen neben Frischfleisch auch Fertignahrung, d.h. Dosen- und Trockenfutter (allerdings nur hochwertige Marken). Trotzdem sind sie kerngesund, was mir meine Tierärztin immer wieder bestätigt.


Zitat:
Mein Hund kennt keinen Tierarzt, er wird mit Frischfleisch+Gemüse ernährt - und ist ein ganzer Kerl dank BARF! Durchgedreht


Also daß Dein Hund keinen Tierarzt kennt, kannst Du mir nicht erzählen, sorry! Man kann einen Hund nicht sein ganzes Leben lang ausschließlich mit Fleisch und Gemüse ernähren, da machen es sich manche Barfer doch etwas zu einfach. Es gehört schon etwas mehr dazu, als einfach nur eine Portion rohes Fleisch und etwas rohes püriertes Gemüse in den Napf zu geben und fertig ist die Hundemahlzeit! Da braucht man schon ein paar Grundkenntnisse, will man seinen Hund auf Dauer gesund ernähren. Ansonsten bekommt auch ein mit Rohfleisch und Gemüse gebarfter Hund irgendwann mit Sicherheit gesundheitliche Probleme.

Noch eines zum Abschluß: auch mit Fertigfutter kann man seinen Hund gesund ernähren. Man muß nur auf die Hochwertigkeit der Zutaten achten und die Etiketten auf den Verpackungen genau lesen und verstehen, um die guten von den schlechten Marken unterscheiden zu können. Wenn man sich ein bißchen im Internet über die verschiedenen Futtermarken und deren Zusammensetzung informiert, ist es gar nicht mehr so schwierig, ein gutes Fertigfutter für seinen Hund zu finden. Dann wird man auch nicht mehr solche Pauschalurteile fällen und alle Fertigfuttermarken über einen Kamm scheren Ärgerlich.

Gruß
Yorkie
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