ÖKO-TEST Online-Forum KINDER/FAMILIE KOSMETIK/MODE GESUNDHEIT/MEDIKAMENTE BAUEN/WOHNEN ERNÄHRUNG GELD/VERSICHERUNG FREIZEIT/TECHNIK SONSTIGES
25. Mai 2013 um 07:31
linkwww.oekotest.de   linkemedien.oekotest.de   linkImpressum  
Willkommen Gast. Bitte Einloggen oder Registrieren
News:
  ÜbersichtHilfeSuchenEinloggenRegistrieren  
 
Bitte beachten: Beiträge in diesem Forum dienen ausschließlich Ihrer Information und entsprechen nicht der Meinung von ÖKO-TEST. Die auf diesen Seiten zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bei gesundheitlichen Beschwerden fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei Erkrankungen von Tieren konsultieren Sie einen Tierarzt. Nehmen Sie niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein!
  › SONSTIGES
  › ÖKO-TEST: Sonstige Rubriken
  › Hundefutter im Test
Seiten: 1 ... 4 5 6 7 8 
Hundefutter im Test (Gelesen: 145196 mal)
hundezentrumloeser
Forum-Mitglied

Offline



Beiträge: 2
fronreute
Geschlecht: male
Re: Hundefutter im Test
Antwort #50 - 21. Januar 2007 um 17:25
 
[b]Hallo Hundler,

natürlich ist Industriefutter keine Alternative zu ausgewogenem selbsthergestellten Futter. Ich sehe hier viele Beiträge, aber keinen der beschreibt wie man Futter selber richtig zubereiten könnte.Tote Nahrung - kann kein Ersatz für Frische Nahrung sein. Wird ein Hund richtig gefüttert braucht es auch keinen Unterschied zwischen Welpen, Junghund, Premium ....Senior und blablabla. Ich denk es gibt keinen Wolf der seinem Junghund ne extra - Packung Futter kauft.
Ausgewogenes Futter kann bei Bedarf, über die Menge, der individuellen Belastung und der Bedürfnisse des Hundes angepasst werden. Die meisten Hunde sind eh zu Fett. Alleine schon die Aufnahme zu energiereicher Nahrung hat Auswirkungen auf den Hormonhaushalt und die Gesundheit. Was die meisten vergessen ist das falsche Fütterung genauso auswirkungen auf das Verhalten hat. Bei jedem Therapiehund, mit massiven Angst - Aggressionsproblemen, den ich bislang in meinen Fängen hatte, habe ich zuerst einmal das Futter umgestellt- auf Hundenahrung und keinen Fast- Food-Scheiss. Auf sonstige Ernährungsbedingte Krankheiten möchte ich an dieser Stelle erst gar nicht eingehen das würde den Rahmen sprengen.

Futter Adulter Hund:

Eiweißreiche Futtermittel vom toten Tier
- wiederum bestehend aus 2/3 Muskelfleisch und 1/3 Innereien –
Fleischsorten bestenfalls variieren- Rind, Lamm, Ziege, Pute, Huhn etc.       50% - ca 10% vom lebenden Tier

E.F. vom lebenden Tier

Quark, Naturjoghurt, Frischkäse, Ei gek., Milch, etc.)

Energieliefernde Lebensmittel:
Haferflocken, Nudeln, Kartoffeln gek., Maisflocken, Reis, Hirse etc.  
      [u]40 % und nicht mehr als 1/3 der Futtermenge Getreideprodukte[/u]

Rohfaserreiche Ergänzungen:
Gemüse,Möhren, Obst, Trockenschnitzel, Futterzellulose, Weizenkleie, Grünmehl etc.                                                                                            
                     5 %

Schweineschmalz und Pflanzenöle
                                5 %
Mineralstoff und Vitaminzufuhr
Knochenschrot, Vitaminreiches  Ergänzungsfutter, Leber,Hefe ..............
                         
          0,5 g/kg Körpergewicht pro Tag
                                                                                                     
   Anmerkungen

Öle und Fette sollten in Abhängigkeit vom Fettgehalt des Fleisches oder der Innereien beigefügt werden.
Je älter der Hund umso mehr wird Eiweiß vom toten Tier ( Fleisch) durch Eiweiß vom lebenden Tier ersetzt – Magerkäse Hüttenkäse, Quark, Milch etc.
Diese Tabelle beinhaltet Richtwerte und sollten jedem Hund individuell, nach seiner körperlichen Konstitution und seinem Energiebedarf, angepasst werden. Kartoffelwasser immer abseihen! Ansonsten kann und soll Fleischbrühe Abkochwasser vom Reis etc mit verwendet werden. Schweinefleisch nie roh verfüttern!! Restliches Fleisch kann gerne roh gegeben werden. Hunde werden durch die Fütterung von rohem Fleisch nicht „schärfer“. Gemüse wird erfahrungsgemäß besser  akzeptiert, wenn es gekocht und püriert dargeboten wird.

Nur ein Beispiel für die Auswirkungen falscher Fütterung:

Skletterkrankungen können insbesondre bei Junghunden (3 -6 Monat) durch Ernährungsfehler verursacht oder begünstigt werden. Ein zu intensive Aufzucht, sprich zu energiereiches Futter und eine Fehlernährung mit Kalzium und Phosphor scheinen die Hauptauslöser zu sein.

Durch eine frühe Überfütterung entstehen Mikroverletzungen, insbesondre in den Wachstumszonen und in den Gelenkknorpeln. Der Hormonhaushalt wird mit beeinflusst. Es finden Rückwirkungen auf die Sekretion von Wachstumshormonen (insulinähnlicher Wachstumsfaktor 1 (IGF 1 – Bekannt aus dem Leistungssportbereich insbesondre im Bodybuilding), sowie auf die Schilddrüsenhormone, die die Mineralisierung des neu gebildeten Gewebes  steuern, statt. Auf Deutsch :Knorpelzellen werden gebildet wobei die Umwandlung in mineralisiertes Knochengewebe damit nicht synchron verläuft. Somit werden die Gelenkknorpel weniger gut durch knöchernes Gewebe abgestützt, weshalb sich durch Biomechanische Einwirkungen ( abrupte Drehbewegung, Schlag, Sturz etc) Knorpelschuppen ablösen können und zur OCD (Osteochondrosis dissecans) führen. Eine Energieüberversorgung kann bei disponierten Tieren eine HD (Hüftgelenksdysplasie) verschlimmern, wobei sie bei einem gesunden Hund keine auslösen kann. Es scheint nicht so sehr die Art des Futters zu sein, sondern eher die aufgenommene Energiemenge, die dafür verantwortlich ist. Also insbesondre bei jungen Hunden ist weniger Energiereiches Futter, eher mehr.


Pflanzen die Bitterstoffe enthalten beimengen. – Bsp. Löwenzahn – Wurzeln und Blätter klein geschnitten unters Fressen mengen- entschlacken Leber, Gallenblase und Nieren.

Einen Schuss Apfelessig täglich ins Fressen hilft der Leber.

Für wachsende Hunde- Senioren-Fette-Magere-trächtige Hündinnen weichen die Werte natürlich geringfügig ab. Ebenso kann der Hund einer Krankheit entsprechend - gefüttert werden.

Ein Buch das mir schon wertvolle Dienste geleistet hat und nur zu empfehlen ist: Meyer und Zentek "Ernährung des Hundes" erschienen im Parey- Verlag.
Wer Praxisbezogene Ratschläge möchte, dem kann ich gerne weiterhelfen.

Vieleicht hilft es dem einen oder andren etwas.

Grüsse Peter Löser
Zum Seitenanfang
 
Homepage  

 
Hema
Forum-Mitglied

Offline



Beiträge: 6071

Re: Hundefutter im Test
Antwort #51 - 21. Januar 2007 um 18:09
 
hundezentrumloeser schrieb am 21. Januar 2007 um 17:25:
Auf Deutsch :Knorpelzellen werden gebildet wobei die Umwandlung in mineralisiertes Knochengewebe damit nicht synchron verläuft. Somit werden die Gelenkknorpel weniger gut durch knöchernes Gewebe abgestützt, weshalb sich durch Biomechanische Einwirkungen ( abrupte Drehbewegung, Schlag, Sturz etc) Knorpelschuppen ablösen können und zur OCD (Osteochondrosis dissecans) führen.


Bitte erläutern Sie das.

Zitat:
Eine Energieüberversorgung kann bei disponierten Tieren eine HD (Hüftgelenksdysplasie) verschlimmern, wobei sie bei einem gesunden Hund keine auslösen kann. Es scheint nicht so sehr die Art des Futters zu sein, sondern eher die aufgenommene Energiemenge, die dafür verantwortlich ist. Also insbesondre bei jungen Hunden ist weniger Energiereiches Futter, eher mehr.


Man kann auch ganz banal sagen: zu viel Gewicht belastet die Gelenke übermässig.

Zitat:
Pflanzen die Bitterstoffe enthalten beimengen. – Bsp. Löwenzahn – Wurzeln und Blätter klein geschnitten unters Fressen mengen- entschlacken Leber, Gallenblase und Nieren.


Welchen Vorteil sollten Bitterpflanzen konkret für Hunde bringen?

Zitat:
Einen Schuss Apfelessig täglich ins Fressen hilft der Leber.


Wie das denn?
Zum Seitenanfang
 
Homepage  

 
Ewida
Forum-Mitglied

Offline



Beiträge: 19

Re: Hundefutter im Test
Antwort #52 - 14. Februar 2007 um 20:31
 
Man braucht doch nur in die Natur zu schauen wie sich Wölfe ernähren...

Zum Seitenanfang
 
 

 
ama
Ex-Mitglied





Re: Hundefutter im Test
Antwort #53 - 14. Februar 2007 um 20:42
 
>Man braucht doch nur in die Natur zu schauen wie sich Wölfe
>ernähren...

Menschenfleisch.

Gute Idee. Ich wüßte da ein paar...
Zum Seitenanfang
 
 

 
mlebek
Forum-Mitglied

Offline



Beiträge: 3

Re: Hundefutter im Test
Antwort #54 - 05. August 2007 um 00:28
 
hero schrieb am 25. April 2006 um 18:38:
Welches Hundefutter soll ich meinem Hund jetzt geben? der Züchter schwört auf sündhaft teures Futter das ich nur übers Internet bestellen kann




http://www.gesunder-grosser-schweizer.de/ernaehrung/ernaehrung_warumkeinfertigfu...
Zum Seitenanfang
« Zuletzt geändert: 05. August 2007 um 11:17 von mlebek »  
 

 
ama
Ex-Mitglied





Re: Hundefutter im Test
Antwort #55 - 05. August 2007 um 01:14
 
>mlebek
>Re: Hundefutter im Test
>Antworten #54 - 05. August 2007 um 00:28

>Angenommen, man zerkleinert eine verendete Kuh,

Igitt, wie abscheulich. Kuh, und dann noch tot.

Ich versuche mir vorzustellen, wie das aussieht, wenn eine totally overdressed Lady ihrem Wutziputzi eine Dose von diesem Happihappi aufmacht, so ein kleines Metallbecherchen mit Aufreißfolie, wo man sich die Fingernägelchen dran zerkratzen kann.

Hund und Schleife passend zum Interieur, und immer frisch vom Hundifriseur.

Am besten, wenn Gnä'Frau an der Leistungsschau teilnimmt, natürlich nicht sie selbst, sondern der Hund, aber der Unterschied ist da nicht so groß...


Es gibt Existenzen in diesem unserem Land, die sollte man streng katholisch auf der Stelle exkommunizieren. Das gilt nicht bloß für Dekozweibeiner, sondern auch für Tiermißbraucher. Dazu zählen Leute, die im Bereich des bekannten Begriffs Schrebergartenterrorismus gut zu charakterisieren sind... Und es zählen dazu Leute, die ihre Hunde und Katzen mit Homöopathie mißhandeln.

Wer keine Ahnung von Tieren hat, sollte keine halten, und er sollte ganz, ganz still sein...

ama

($25,000 Reward for Japanese Whalers’ Coordinates)
(http://www.seashepherd.org/news/media_070127_1.html)
Zum Seitenanfang
« Zuletzt geändert: 06. August 2007 um 00:38 von N/V »  
 

 
Kawarimono
Forum-Mitglied

Offline



Beiträge: 3364

Re: Hundefutter im Test
Antwort #56 - 05. August 2007 um 09:48
 
mlebek schrieb am 05. August 2007 um 00:28:
Angenommen, man zerkleinert eine verendete Kuh,


Sie haben Recht.
Man sollte die Kuh auf jedenfall am Stück servieren:

http://home.arcor.de/mirko.tikalsky/rsa/images/fotos/animals/hyena1.jpg


Kawarimono
Zum Seitenanfang
 
 

 
mlebek
Forum-Mitglied

Offline



Beiträge: 3

Re: Hundefutter im Test
Antwort #57 - 05. August 2007 um 11:16
 
Zitat:
>mlebek
>Re: Hundefutter im Test
>Antworten #54 - 05. August 2007 um 00:28

>Angenommen, man zerkleinert eine verendete Kuh,

Igitt, wie abscheulich. Kuh, und dann noch tot.

Ich versuche mir vorzustellen, wie das aussieht, wenn eine totally overdressed Lady ihrem Wutziputzi eine Dose von diesem Happihappi aufmacht, so ein kleines Metallbecherchen mit Aufreißfolie, wo man sich die Fingernägelchen dran zerkratzen kann.

.. Und es zählen dazu Leute, die ihre Hunde und Katzen mit Homöopathie mißhandeln.

Wer keine Ahnung von Tieren hat, sollte keine halten, und er sollte ganz, ganz still sein...

ama



Sicher eine nette Anekdote, aber wollen Sie damit etwa andeuten, dass unser Hundefutter jetzt auch noch homöopathische Mittel enthält???

Nein, jetzt mal im Ernst, die können in die Dosen ja reinfüllen, was sie wollen aber wieso veröffentlicht eine Zeitschrift namens Ökotest einen Test von Hundefutter, ohne auf Kriterien wie Inhaltsstoffe, Herstellungsprozess und Rückstände von Medikamenten einzugehen?
Zum Seitenanfang
 
 

 
elf
Forum-Mitglied

Offline



Beiträge: 5239

Geschlecht: male
Re: Hundefutter im Test
Antwort #58 - 05. August 2007 um 13:02
 
mlebek schrieb am 05. August 2007 um 11:16:
...wieso veröffentlicht eine Zeitschrift namens Ökotest einen Test von Hundefutter, ohne auf Kriterien wie Inhaltsstoffe, Herstellungsprozess und Rückstände von Medikamenten einzugehen?


Reichen die Beiträge #22,23,42, 43 in diesem Thread nicht?
Was fehlt?
Bitte!
Zum Seitenanfang
 

„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.“   (Ziya Gökalps)
Wo Bild als Zeitung durchgeht, gelten Frisöre als Hirnforscher. (Wiglaf)
Beiträge können himmlische Wahrheit & höllischen Spaß enthalten.
 

 
Kawarimono
Forum-Mitglied

Offline



Beiträge: 3364

Re: Hundefutter im Test
Antwort #59 - 05. August 2007 um 13:51
 
mlebek schrieb am 05. August 2007 um 00:28:



Was für hysterische Texte.

Also ich füttere: Tischabfälle und Trockenfutter.

Kein "großer gesunder Schweizer" aber ein "kleiner gesunder Pudel-Cocker" mit einem Staubsaugermagen.

Wie der Herr, so's Gscherr:  Der Hund liebt Paprika, Radieschen, Tomaten, Döner, Saupiquet Thun per Pasta (mit Pasta) und natürlich Fleisch und Glutamat Laut lachend
Und während andere an der Hundefigur herumfummeln, genehmigt sich der Kerl noch eine Zwischenmahlzeit... was heißt: Mein Tatar vom Frühstück oder Trofu. Alles grauenvoll gefährliche "Abfälle", auch "Nahrung" genannt.

Fertig ist der Lack.

Mit anderen Worten: Nichts was ich nicht auch essen würde... Na ja. Das Trofu ist etwas fad, aber er findet es wohl lecker.

Wenn ich anfange mir mehr Gedanken um die Hundeernährung als um meine eigene oder meiner Angehörigen zu machen, wird es absonderlich.

Und ja, elf: Ich werde auch immer angesehen, als hätte ich keinen Führerschein Zwinkernd ... natürlich nicht vom Hund. Der findet sein Leben klasse und nutzt meine Macke, daß ich alles am Tag des Verfallsdatums zwanghaft entsorgen muß.

"Verschlackt" ist das Tier nur, wenn es bei Regen im Garten war und ich ihn nicht rechtzeitig geschoren habe... Dann aber richtig: Smiley

Kawarimono
Zum Seitenanfang
 
 

 
Seiten: 1 ... 4 5 6 7 8