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Homöopathie: Studien (Gelesen: 21351 mal)
Forum Admin
Administrator

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Beiträge: 3468
Augsburg
Homöopathie: Studien
19. Mai 2006 um 19:04
 
aus dem Forum "Alternative Behandlungsmethoden" kopiert. Admin, 19.05.2006
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Wilde13
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Re: Fragwürdige Therapien
Antwort #1 - 19. Mai 2006 um 13:13
 
Godesberg schrieb am 18. Mai 2006 um 16:40:
Der Beweis fehlt obwohl es bei vielen Therapien versucht wurde. Selbst Versuche von Anwendern selbst mißlingen. Da gibt es in der Homöopathie schöne Beispiele.


Wirkungsnachweis homöopathischer Belladonnaverdünnungen
Veröffentlicht von SW/HNS-Redaktion am 17.11.2003 |  |    

Wirkungen homöopathischer Mittel sind zwar häufig beschrieben, aber bisher kaum objektiv nachgewiesen. Apothekerin F. Schmidt, Prof. K. Nieber und Prof. W. Süß (Institut für Pharmazie, Universität Leipzig) haben mit ihrer Arbeit "Entwicklung eines in-vitro Testsystems zum Wirkungsnachweis ausgewählter homöopathischer flüssiger Verdünnungen" anhand objektiver Parameter den Nachweis erbracht, dass homöopathische flüssige Belladonnaverdünnungen, die u.a. für Koliken im Magen-Darm-Bereich eingesetzt werden, eine Wirkung auslösen. Sie verwendeten die Methode der isometrischen Kontraktionsmessung. Für die Tests setzten die Wissenschaftler Präparate aus dem Magen-Darm-Trakt einer Ratte ein, die in Organbäder mit einer bestimmten Lösung eingespannt wurden. Durch die Zugabe von Acetylcholin oder Substanz P, die im Körper u.a. die Bewegungen des Darms steigern können, kam es zu Kontraktionen der Präparate, die gemessen werden konnten und am Bildschirm in deutlichen Kurven abzulesen waren.

Dann wurden in die Organbäder flüssige Belladonnaverdünnungen eingebracht, die streng nach dem Deutschen Homöopathischen Arzneibuch hergestellt wurden. Die Konzentration von Belladonna in der Lösung war so gering, dass die Substanz nicht mehr nachgewiesen werden konnte. Mit der homöopathischen Belladonnaverdünnung wurden die Kontraktionen der Präparate deutlich verringert, ablesbar an den auf dem Bildschirm erscheinenden Kurven. Damit war der Wirkungsnachweis des Homöopathikums erbracht. Auch nach mehrmaliger Wiederholung der Versuche ergab sich immer das gleiche Resultat.

Dieses Resultat war für die Internationale Gesellschaft für Homotoxikologie e.V. und die Internationale Gesellschaft für Biologische Medizin e.V. so wichtig, dass den Wissenschaftlern der mit 10.000 Euro dotierte Hans-Heinrich-Reckeweg-Preis 2003 zugesprochen wurde. (idw)

Smiley

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Hema
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Beiträge: 6394

Re: Fragwürdige Therapien
Antwort #2 - 19. Mai 2006 um 13:37
 
Sie sind nicht nur leichtgläubig und unwissenschaftlich denkend, sondern auch noch schlecht informiert.

Smiley

Für eine Wissenschaftlerin(?) sind Ihre Recherchekünste unterentwickelt.

Der Preis wurde von mindestens einer Beteiligten (Nieber) zurückgegeben, das Ganze deutlichst widerlegt und die Uni Leipzig prüft zur Zeit wissenschaftliches Fehlverhalten in der Sache:

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Godesberg
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Beiträge: 2310

Re: Fragwürdige Therapien
Antwort #3 - 19. Mai 2006 um 14:06
 
Interessant dass dieses "Eigentor" immer noch kursiert. Vermutlich aus Mangel an Alternativen. Bezeichnend...
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"Das ist zwar traurig was da vorliegt, aber es bringt mich nicht um."

Matthias Rath zum Krebstod des von ihm "geheilten" Dominik.
 

 
Mb. Baermann
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Re: Fragwürdige Therapien
Antwort #4 - 19. Mai 2006 um 14:41
 
Jede Firma, die homöopathische Komplexmittel vertreibt stellt ihnen gerne ihre Zulassungsstudien zur Verfügung.
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helmsmi
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Beiträge: 700

Re: Fragwürdige Therapien
Antwort #5 - 19. Mai 2006 um 18:20
 
Zitat:
Jede Firma, die homöopathische Komplexmittel vertreibt stellt ihnen gerne ihre Zulassungsstudien zur Verfügung.


Leider gehoert dazu niemals ein Wirksamkeitsnachweis, denn fuer H. gelten andere Spielregeln als fuer die boese Pharmaindustrie, die fieserweise auch noch Wirksamkeit belegen muss.
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Mb. Baermann
Ex-Mitglied





Re: Fragwürdige Therapien
Antwort #6 - 19. Mai 2006 um 18:30
 
Achso. Nur was belegen denn dann die Studien der homöopathischen Pharmaunternehmen? Laut lachend
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Godesberg
Forum-Mitglied

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Beiträge: 2310

Re: Fragwürdige Therapien
Antwort #7 - 19. Mai 2006 um 18:49
 
Zitat:
Achso. Nur was belegen denn dann die Studien der homöopathischen Pharmaunternehmen? Laut lachend


Zeigen Sie mal eine!
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Matthias Rath zum Krebstod des von ihm "geheilten" Dominik.
 

 
Kawarimono
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Beiträge: 3376

Re: Fragwürdige Therapien
Antwort #8 - 19. Mai 2006 um 18:51
 
Über die Zulassung homöopathischer Komplexmittel:

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/fileadmin/pza/2000-01/Pharm3.htm

Zitat:
Wie die Kommission D Kombinationen beurteilt

Nach aktuellem Stand werden nur homotrope Kombinationen, die homöopathische Arzneimittel mit gleichen Angriffspunkten enthalten, die (Nach-)zulassung bestehen, meinte Csallner. Komplexmittel können in der Apotheke nach den Vorgaben der Kommission D für die Neu- oder Nachzulassung bewertet werden:
  • Die Zahl der homöopathischen Einzelmittel muss überschaubar sein (etwa vier bis sechs).
  • Jedes Einzelmittel muss eine positive Aufbereitungsmonographie haben, toxikologisch unbedenklich sein und einen Beitrag zur positiven Beurteilung des Arzneimittels leisten.
  • Antidote sind auszuschließen.
  • Als Indikationsanspruch muss ein Krankheitszustand, eine Funktionsstörung oder eine pathologische Einheit genannt sein (in der Aufbereitungsmonographie aufgeführt).




Und so geht das dann in der Praxis:

Zitat:
Nicht deckungsgleich sind die Arzneimittelbilder von Atropa belladonna und Aconitum napellus, die zum Beispiel in Aconitum Pentarkan (neben drei weiteren Bestandteilen) vereint sind. Aconitum ist angezeigt bei Infektionskrankheiten mit hochakutem trockenen Fieber und Angst, wobei Wärme verschlimmert. Domäne von Belladonna sind fieberhafte Zustände mit heißem Schweiß, verschlimmert durch Kälte. Ferrum phosphoricum ist eher ein "Verlegenheitsmittel" bei fiebernden Patienten, die sich sehr schwach fühlen, aber blühend aussehen. Wärme und Bewegung verschlimmern die Symptome Schüttelfrost, allgemeine Schwäche und Fieber ohne Durst, die der Kombinationspartner Gelsemium abdeckt. Gesamturteil: als Komplex nicht gut geeignet.

Besser schneidet bei fieberhaftem grippalen Infekt beispielsweise Aconitum Plantaplex ab, das unter anderem Lachesis D8 enthält. Typisch für Lachesis (Lanzenförmige Natter) ist die linksseitige Tonsillitis (bei rechtsseitiger: Phytolacca empfehlen); es soll zudem einen Infektionswechsel verhindern. Nach Schweißausbruch wird Aconitum von Baptisia Plantaplex abgelöst.


Das ist natürlich ein hochwissenschaftlicher Wirksamkeitsnachweis. Noch wissenschaflicher wäre das, wenn man jemanden mit verbundenen Augen eine Materia Medica hinlegt und zur seiner Linken einen Kinesiologen mit ebenfalls verbundenen Augen bereitstellt. Der Proband tippt blind, und der Kinesiologe drückt auf's Ärmchen, und prüft das Ergebnis nochmal nach.

Das ist dann eine echte Doppelblind-Studie.

Kawarimono
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Hondu
Ex-Mitglied





Re: Homöopathie: Studien
Antwort #9 - 19. September 2006 um 12:21
 
Hallo,

da der Forum Admin mich hierher deligiert hat, möchte ich folgendes bemerken:

Es ist schon interessant, wie manche Mitbürger zu kollabieren drohen, wenn die Sprache auf Naturheilmittel kommt. Ich bin da nicht so empfindlich, und mache einfach mal von meinem Bürgerrecht auf freie Entscheidungmöglichkeit gebrauch.

Wenn ich die Wahl habe zwischen der Meinung vieler hochprozentige Fachleute( nach dem Besuch eines  Ärzteforum war ich schwer verstört darüber, wie sich Menschen, die für die Heilung von Menschen zuständig fühlen, so untereinander gefetzt haben), und den positiven Ergebnissen von Naturheilprodukten, welche ich selbst verfolgen konnte, ist die Entscheidung klar.

Ich bin nicht gegen die Ärzteschaft, aber mein Hausarzt hat es nicht einfach mit mir.  Nun sehen wir uns auch nur selten. Mein letzter Besuch ist über zwei Jahre her. Woran das wohl liegt. Auf alle Fälle an einer sehr gesunden Lebensweise.

Meine Gesundheit muß nicht reformiert werden.

Gruß Hondu

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