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Staubsaugertest-Hausstauballergie (Gelesen: 21115 mal)
heibi500
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Beiträge: 1

Staubsaugertest-Hausstauballergie
28. Mai 2006 um 20:09
 
heibi500 möchte gerne wissen, ob bei den Testwerten für die Grenzwerte der Abluft von den Testsiegern bei Staubsaugern auch gemessen wurde, wieviel an Schimmel und dergleichen überhaupt vom Gerät selbst aufgesaugt wurde. Da ich regelmäßig beim Staubsaugen trotz Feinstaubfilter usw. husten oder niesen muß und nach dem Saugen z.B.: an der Scheibe vom Fernseher wieder ziemlich Staub sitzt (bei Sonneneinstrahlung deutlich zu sehen) bleibt die Frage, ob die Testangaben mit den 0,1 - unentschlossen 0,04 micron/Kbm stimmen können!
Auf Wasserstaugsauger möchte ich nicht zurückgreifen, weil die erstens shr teuer sind, zweitens scheinbar ziemliche Probleme mit der Verkeimung bringen sollen. Wenn man die jedesmal zerlegen und komplett reinigen muß, scheint das nicht gerade eine Lösung zu sein.

Würde mich freuen, wenn mir jemand einen brauchbaren Tip geben kann.
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« Zuletzt geändert: 29. Mai 2006 um 07:09 von heibi500 »  
 

 
carlo1964
Forum-Mitglied

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Beiträge: 1
Hilden
Geschlecht: male
Re: Staubsaugertest-Hausstauballergie
Antwort #1 - 21. August 2006 um 14:17
 
Hallo,
ich bin selbst Hausstauballergiker und habe immer noch die besten Erfahrungen mit einem klassischen Staubsauger aber ausgerüstet mit qualitativ hochwertigen Beuteln (die über verschiedene Porengrößen verfügen wie z.B.: Swirl) gemacht. Manchmal ist der alte, herkömmliche Weg eben immer noch der Beste Gruß carlo1964
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ama
Ex-Mitglied





Staubsauger gehören abgeschafft!
Antwort #2 - 21. August 2006 um 14:23
 
Staubsauger blasen den Dreck immer wieder auf und verteilen ihn in der Luft.

Die einzig sinnvolle Lösung: Die Luft aus dem Zimmer raussaugen. Dazu wird eine zentrale Ansaugstelle im Haus eingebaut, die die Abluft RICHTIG filtert. Aus den Zimmern im Haus führen Rohre und Schächte zu der Ansaugstelle.

Weil die Luft nicht mehr im Zimmer verteilt wird, ist dies die einzige wirklich hygienische Methode.

In Häusern mit alten Kaminen, die nicht mehr genutzt werden, ist so ein Kamin der ideale Schacht für den Zentralsauger.
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Schwarzer Kater
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Beiträge: 30

Re: Staubsaugertest-Hausstauballergie
Antwort #3 - 04. September 2006 um 11:59
 
Zitat:
Staubsauger blasen den Dreck immer wieder auf und verteilen ihn in der Luft.  



Es gibt mittlerweile Staubsauger die mit einem Hepafilter ausgestattet sind. Einen Staubsauger kenne ich der für Allergiger geeignet ist. Laut TÜV Gutachten
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ama
Ex-Mitglied





Re: Staubsaugertest-Hausstauballergie
Antwort #4 - 04. September 2006 um 15:25
 
>Schwarzer Kater
>Re: Staubsaugertest-Hausstauballergie
>Antworten #3 - Heute um 11:59:54  

>Es gibt mittlerweile Staubsauger die mit einem Hepafilter

Das taugt alles nichts. Die Luft mus RAUS aus dem Zimmer! Das geht nur per Zentralsauger.

ama

(Die schlimmsten Sauger)
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Forum Admin
Administrator

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Beiträge: 3301
Augsburg
Re: Staubsaugertest-Hausstauballergie
Antwort #5 - 04. September 2006 um 17:25
 
Artikel erschien in: ÖKO-TEST Jahrbuch für 2005
Rubrik: Die Tests

Staubsauger
Staubfreie Bude

Den Hausstaub in der Wohnung zu reduzieren, ist eine schwierige Aufgabe für die betroffenen Allergiker. Auf dem Markt gibt es Staubsauger mit besonderen Filtern, die für diese Personengruppe empfohlen werden. Zwei von acht Testgeräten finden wir "sehr gut".

Unsere Empfehlungen

...

Stauballergiker sind mit einem Staubsauger mit HEPA-Filter gut bedient. Die Filter nach Herstellerangaben mindestens einmal jährlich austauschen - auch die waschbaren. Nur das Originalzubehör garantiert zertifizierte Eigenschaften. Auch in einige herkömmliche Staubsauger lassen sich HEPA-Filter nachträglich einbauen, beim Anbieter oder beim Händler nachfragen.
Allergiker sollten, wenn möglich, andere die Staubbeutel wechseln und Beutelkammer auswischen lassen. Die Beutel rechtzeitig austauschen, da die Saugkraft mit zunehmendem Inhalt nachlässt.



Zum Beispiel Staubsaugen: Was für die meisten Menschen problemlos ist, kann für Allergiker zur Qual werden. Nach dem Einschalten wird der Staub erst mal richtig aufgewirbelt und ein mehr oder weniger großer Teil wieder an die Raumluft abgegeben. Dort löst er allergische Reaktionen aus.

Wie gut die Staubteilchen beim Saugen aus dem Raum entfernt werden, hängt vor allem von der Saugleistung und der Anzahl und Qualität der Filterstufen ab. In den meisten für Allergiker empfohlenen Staubsaugern finden sich feine Schwebstofffilter, meist so genannte HEPA-Filter (High Efficiency Particulate Air). Eine EU-Norm teilt sie nach dem Rückhaltevermögen im Partikelgrößenbereich von 0,04 bis 1,0 Mikro­metern in verschiedene Klassen ein. 95 Prozent halten die Filter der Klasse 11 zurück, während die Klasse 13 sogar 99,95 Prozent schafft. Neben dem Hausstaub werden diese Filter auch mit Ausscheidungen von Milben, Pollen und Bakterien fertig. ÖKO-TEST ließ acht Topgeräte zwölf Wochen lang auf Herz und Nieren prüfen.


Das Testergebnis

...

Die Filter halten allen Dreck zurück. Weit weniger als ein Mikrogramm Staub pro Kubikmeter Luft dringt nach außen. Auch bei winzig kleinen Partikeln unter einer Größe von einem Mikrometer sind die Ergebnisse überzeugend. Die Abluft ist damit sauberer als die Umgebungsluft. Auch der Gehalt an Milbenallergenen und Schimmelpilzsporen war minimal.

Leider lässt die Saugleistung einiger Geräte erheblich nach, wenn sich der Staubbeutel füllt. In fünf von acht Produkten verringerte sich der Luftstrom und somit die Aufnahme von Staub schon bei kleinerer Füllmenge um mehr als ein Drittel.

...


So haben wir getestet

Das Institut für Energie- und Umweltverfahrenstechnik der Universität Duisburg-Essen führte den Praxistest durch, bei dem alle Staubsauger mit dem Originalzubehör der Hersteller bestückt waren. Zur Messung der Staubemission wurden die Staubsauger in eine Prüfkammer aus Plexiglas gebracht, die mit Alufolie ausgekleidet war, damit elektrisch geladene Staubteilchen sich nicht an dieser Oberfläche absetzen. Über eine spezielle Einrichtung zur Staubdosierung wurde normierter Teststaub in immer gleicher Konzentration in den Ansaugschlauch der Geräte geblasen. Die Abluft der Staubsauger trat an der Oberseite der Kammer durch einen Kamin aus, wo eine Sonde eine Probe nahm und durch einen Partikelzähler leitete. Inwieweit Keime und Allergene in der entweichenden Luft enthalten sind, wurde ebenfalls mit Hilfe der Prüfkammer ermittelt. Der Schimmelpilztest zog sich über zwölf Wochen hin - mit Messungen zu Beginn, zur Halbzeit und am Ende. Dazu mussten die Staubsauger wöchentlich 50 Gramm echten Hausstaub aufnehmen. Sobald beim Testbetrieb die Kammer mit der Abluft gefüllt war, wurde eine Probe entnommen und anschließend im Labor sieben Tage lang Nährböden ausgesetzt. Die aus den Keimen wachsenden Kolonien konnten dann ausgezählt werden.
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ama
Ex-Mitglied





Re: Staubsaugertest-Hausstauballergie
Antwort #6 - 04. September 2006 um 17:50
 
>Forum Admin
>Re: Staubsaugertest-Hausstauballergie
>Antworten #5 - Heute um 17:25:54  

>Nach dem Einschalten wird der Staub erst mal richtig aufgewirbelt
>und ein mehr oder weniger großer Teil wieder an die Raumluft
>abgegeben.

Selbst wenn der Staubsauger absolut staubfreie Luft rauspusten würde, wird durch dieses Rauspusten im Zimmer Staub aufgewirbelt. Schon dieses Aufwirbeln ist für Allergiker eine Katastrophe. Schlimm ist es auch dort, wo empfindliches Material lagert, das durch den Staub beschädigt würde.

ama

(über Staub...)
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Bazell
Forum-Mitglied

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Beiträge: 1

Re: Staubsaugertest-Hausstauballergie
Antwort #7 - 12. Mai 2012 um 14:40
 
Staubsauger sind immer ein Thema für Allergiker, daher hole ich dieses Thema mal wieder hoch...

Ich Allergiker, habe einen Kärcher DS 5500 - so wie er schon vorher angesprochen wurde.
Die Vorteile: Echt kein (NULL, NADA, NIX) Staub! Man kommt auch nicht wirklich mit dem Schmutz in Kontakt.
Nachteil: Er muss immer nach dem Saugen geleert werden.

Vorteil wieder: Unser Sauger riecht wirklich nicht.
OK, er steht ja auch nicht voll herum, sondern der Schmutz wird jedes mal geleert.
Doch das Wasser bindet nicht nur Haare und grober Staub, sondern auch Bakterien, Pollen und den Kot von Milben.
Vor allem ist er auch sehr gut zur Umwelt.

Ama hat geschrieben, dass nur ein Zentralsauger hilt. Dem stimme ich zu - ABER wer hat das schon? Wer will diese Umbauarbeiten in Kauf nehmen? Selbst Hotels bauen so etwas nicht mehr ein, weil die Zentralen Sauger sehr schnell verstopfen... und das dann wieder frei zu bekommen, ist ein Thema für sich!
Aber richtig, Staub soll nicht aufgewirbelt werden.

Ich habe mal geschaut, er wir öfters mal bei eBay angeboten.
Es gibt auch gebrauchte für kleines Geld - es lohnt sich ihn mal auszuprobieren.

Also für Allergiker ist das der Sauger der Wahl.


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