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Artikel erschien in: ÖKO-TEST Jahrbuch für 2005 Rubrik: Die Tests
Staubsauger Staubfreie Bude
Den Hausstaub in der Wohnung zu reduzieren, ist eine schwierige Aufgabe für die betroffenen Allergiker. Auf dem Markt gibt es Staubsauger mit besonderen Filtern, die für diese Personengruppe empfohlen werden. Zwei von acht Testgeräten finden wir "sehr gut".
Unsere Empfehlungen
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Stauballergiker sind mit einem Staubsauger mit HEPA-Filter gut bedient. Die Filter nach Herstellerangaben mindestens einmal jährlich austauschen - auch die waschbaren. Nur das Originalzubehör garantiert zertifizierte Eigenschaften. Auch in einige herkömmliche Staubsauger lassen sich HEPA-Filter nachträglich einbauen, beim Anbieter oder beim Händler nachfragen. Allergiker sollten, wenn möglich, andere die Staubbeutel wechseln und Beutelkammer auswischen lassen. Die Beutel rechtzeitig austauschen, da die Saugkraft mit zunehmendem Inhalt nachlässt.
Zum Beispiel Staubsaugen: Was für die meisten Menschen problemlos ist, kann für Allergiker zur Qual werden. Nach dem Einschalten wird der Staub erst mal richtig aufgewirbelt und ein mehr oder weniger großer Teil wieder an die Raumluft abgegeben. Dort löst er allergische Reaktionen aus.
Wie gut die Staubteilchen beim Saugen aus dem Raum entfernt werden, hängt vor allem von der Saugleistung und der Anzahl und Qualität der Filterstufen ab. In den meisten für Allergiker empfohlenen Staubsaugern finden sich feine Schwebstofffilter, meist so genannte HEPA-Filter (High Efficiency Particulate Air). Eine EU-Norm teilt sie nach dem Rückhaltevermögen im Partikelgrößenbereich von 0,04 bis 1,0 Mikrometern in verschiedene Klassen ein. 95 Prozent halten die Filter der Klasse 11 zurück, während die Klasse 13 sogar 99,95 Prozent schafft. Neben dem Hausstaub werden diese Filter auch mit Ausscheidungen von Milben, Pollen und Bakterien fertig. ÖKO-TEST ließ acht Topgeräte zwölf Wochen lang auf Herz und Nieren prüfen.
Das Testergebnis
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Die Filter halten allen Dreck zurück. Weit weniger als ein Mikrogramm Staub pro Kubikmeter Luft dringt nach außen. Auch bei winzig kleinen Partikeln unter einer Größe von einem Mikrometer sind die Ergebnisse überzeugend. Die Abluft ist damit sauberer als die Umgebungsluft. Auch der Gehalt an Milbenallergenen und Schimmelpilzsporen war minimal.
Leider lässt die Saugleistung einiger Geräte erheblich nach, wenn sich der Staubbeutel füllt. In fünf von acht Produkten verringerte sich der Luftstrom und somit die Aufnahme von Staub schon bei kleinerer Füllmenge um mehr als ein Drittel.
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So haben wir getestet
Das Institut für Energie- und Umweltverfahrenstechnik der Universität Duisburg-Essen führte den Praxistest durch, bei dem alle Staubsauger mit dem Originalzubehör der Hersteller bestückt waren. Zur Messung der Staubemission wurden die Staubsauger in eine Prüfkammer aus Plexiglas gebracht, die mit Alufolie ausgekleidet war, damit elektrisch geladene Staubteilchen sich nicht an dieser Oberfläche absetzen. Über eine spezielle Einrichtung zur Staubdosierung wurde normierter Teststaub in immer gleicher Konzentration in den Ansaugschlauch der Geräte geblasen. Die Abluft der Staubsauger trat an der Oberseite der Kammer durch einen Kamin aus, wo eine Sonde eine Probe nahm und durch einen Partikelzähler leitete. Inwieweit Keime und Allergene in der entweichenden Luft enthalten sind, wurde ebenfalls mit Hilfe der Prüfkammer ermittelt. Der Schimmelpilztest zog sich über zwölf Wochen hin - mit Messungen zu Beginn, zur Halbzeit und am Ende. Dazu mussten die Staubsauger wöchentlich 50 Gramm echten Hausstaub aufnehmen. Sobald beim Testbetrieb die Kammer mit der Abluft gefüllt war, wurde eine Probe entnommen und anschließend im Labor sieben Tage lang Nährböden ausgesetzt. Die aus den Keimen wachsenden Kolonien konnten dann ausgezählt werden.
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