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Energiesparlampen (Gelesen: 101989 mal)
Schwarzer Kater
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Beiträge: 30

Energiesparlampen
04. September 2006 um 13:02
 
Hallo, hat jemand Ahnung ob Energiesparlampen in irgendeiner Form Gesundheitsschädlich sind.
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JogDial
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Beiträge: 1296
Großraum: Europa
Re: Energiesparlampen
Antwort #1 - 04. September 2006 um 19:23
 
sind sie meines Erachtens nicht.
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ama
Ex-Mitglied





Re: Energiesparlampen
Antwort #2 - 04. September 2006 um 19:58
 
Energiesparlampen erzeugen ein leuchtendes Plasma. Das strahlt auch UV ab. Die Strahlung wird von der Beschichtung der Röhre aufgefangen und in anderes Licht umgewandelt.

Energiesparlampen enthalten Quecksilber und müssen deshalb besonders entsorgt werden. Vor allem muß man beim Glasbruch darauf achten, ob Quecksilbertropfen in den Teppich oder sonstwohin gerollt sind. Die muß man unschädlich machen durch Pulver. Das muß man in der Stadt beim Umweltamt erfragen. Die im Amt müssen sagen, woher man sich VOR ORT das Pulver besorgen kann.

Die Abfallbeseitigung ist teilweise extrem schlampig und ignoriert das Quecksilber. Die Röhren, auch die kaputten, werden einfach gestapelt. Wenn dabei etwas bricht, gerät Quecksilber in den Boden und in die Luft.

Viele Energiesparlampen sind schlampig hergestellt. Die Steuerungsschaltungen sind falsch ausgelegt. Kondensatoren explodieren und stinken tagelang die Wohnung voll. Das Zeug ist alles andere als ungiftig.

Manche Kondensatoren leben nur drei Monate... Von einer Ersparnis kann also keine Rede sein.

Die Streuung ist anscheinend sehr groß. Deswegen macht es keinen Sinn, viele Lampen auf einmal zu kaufen. Wenn man Pech hat, hat man eine schlechte Charge erwischt und der ganze Einkauf ist ein Reinfall... Lieber immer wieder nachkaufen.

Viele Lampen haben einen viel zu großen Fuß. Der Sockel hat zwar die Maße von E27, aber man kann das Leuchtteil (zweimal Lampe zu schreiben wäre hier mißverständlich) trotzdem nicht anstelle einer normalen Glühbirne in die Fassung schrauben, weil der restliche Körper nicht reinpaßt...

Gerade die kleinen Bauformen sind oft bei den Bauteilen unterdimensioniert und haben eine kurze Lebensdauer. Wobei, wie schon geschrieben, beim Verbrennen der Gestank wirklich Brechreiz auslöst. Ungefährlich ist das auch wegen der Brandgefahr nicht. Eine Glühbirne ist einfach futsch, aber eine Energiesparlampe kann einen Brand auslösen. Richtig schön ist es, wenn die Kondensatoren explodieren. Da kommt richtig Freude auf...

Ob hier bei Ökotest eine Qualitätsprüfung zu Bauteilen und Lebensdauer  gemacht wurde, weiß ich nicht.
Dringend notwendig ist sie allerdings!

ama

(über präpostmortale Qualitätsprüfung)
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Schwarzer Kater
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Beiträge: 30

Re: Energiesparlampen
Antwort #3 - 04. September 2006 um 20:29
 
Hallo ama,
recht herzlichen Dank für deinen Beitrag Zwinkernd

Zitat:
Viele Energiesparlampen sind schlampig hergestellt. Die Steuerungsschaltungen sind falsch ausgelegt. Kondensatoren explodieren und stinken tagelang die Wohnung voll. Das Zeug ist alles andere als ungiftig.  

Manche Kondensatoren leben nur drei Monate... Von einer Ersparnis kann also keine Rede sein.

Die Streuung ist anscheinend sehr groß. Deswegen macht es keinen Sinn, viele Lampen auf einmal zu kaufen. Wenn man Pech hat, hat man eine schlechte Charge erwischt und der ganze Einkauf ist ein Reinfall... Lieber immer wieder nachkaufen.

Viele Lampen haben einen viel zu großen Fuß. Der Sockel hat zwar die Maße von E27, aber man kann das Leuchtteil (zweimal Lampe zu schreiben wäre hier mißverständlich) trotzdem nicht anstelle einer normalen Glühbirne in die Fassung schrauben, weil der restliche Körper nicht reinpaßt...  

Gerade die kleinen Bauformen sind oft bei den Bauteilen unterdimensioniert und haben eine kurze Lebensdauer. Wobei, wie schon geschrieben, beim Verbrennen der Gestank wirklich Brechreiz auslöst. Ungefährlich ist das auch wegen der Brandgefahr nicht. Eine Glühbirne ist einfach futsch, aber eine Energiesparlampe kann einen Brand auslösen. Richtig schön ist es, wenn die Kondensatoren explodieren. Da kommt richtig Freude auf...


Wir haben schon mindestens 15 und unbekannt Jahre diese Lampen, bisher ist noch keine explodiert oder überhaupt kaputtgegangen. Ich hab noch Lampen im Einsatz von der Anfangszeit. Bei Ikea gibts die billigsten in guter Ausführung.

Ich würde mich auch freuen wenn mal eine Überbrüfung durch Ökotest (oder andere) durchgeführt würde da mir noch keine Bekannt ist
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ama
Ex-Mitglied





Re: Energiesparlampen
Antwort #4 - 04. September 2006 um 20:50
 
Wenn man erlebt, daß mit schöner Regelmäßigkeit alle drei Monate so ein Ding hochgeht, sieht man das anders...

ama

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Schwarzer Kater
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Beiträge: 30

Re: Energiesparlampen
Antwort #5 - 04. September 2006 um 21:12
 
Zitat:
Wenn man erlebt, daß mit schöner Regelmäßigkeit alle drei Monate so ein Ding hochgeht, sieht man das anders...


ama, wir beschäftigen uns schon sehr lange mit diesen Gefärlichen Dinger.

Bisher, und das geht auf die anfänge der Energiesparlampe zurück habe ich noch nix negatives entdeckt.
Haben Sie Ihre Erfahrungen selbst mit den Lampen gemacht, dann würde meiner Meinung nach irgend  etwas nicht stimmen.

Falsche Leitungen, Falsche Lampen.........

Ich benutze noch Lampen aus den Anfängen dieser Lampen. Bisher noch nix passiert. Bisher sind 2 Lampen kaputt gegangen ( völlig unspäktakulär)
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JogDial
Forum-Mitglied

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Beiträge: 1296
Großraum: Europa
Re: Energiesparlampen
Antwort #6 - 05. September 2006 um 22:14
 
Zitat:
Die Kondensatoren sind explodiert. Interessanterweise immer nach drei Monaten und immer das gleiche Bauteil in den Lampen.

Anfragen bei Stiftung Warentest (?) ergaben: große Streuung, ist halt so...

Na das halte ich jetzt aber auch für Sülze.
Klar, theoretisch können die Lampen kaputt gehen (so wie wohl alles kaputt gehen kann). Aber von ein paar im eigenen Haushalt auf alle zu schliessen ist wohl ein wenig übertrieben. Auch bei mir ist noch niemals in den vergangenen Jahrzehnten eine "explodiert".
Meines erachtens ist es viel warscheinlicher das eine durcj unsachgemäße Behandlung zerbricht. Beispielsweise sollte man die Lampe beim Einschrauben nicht am Glas/Röhrenkörper festhalten und hier Druck ausüben. Steht aber so auch immer auf den Verpackungen.

Die Inhaltstoffe sind wohl teilweise giftig. Bei ordnungsgemäßem gebrauch und keinem Bruch sollten Schadstoffe aber nicht in die Umgebungsluft geraten.

Was mich persönlich aber wirklich nervt, ist dass die Lampenhersteller (nicht die Leuchtmittelhersteller)  überwiegend nach wie vor für die E27-Fassungen produzieren. Es gibt schon lange wesentlich praktischere Röhrenmodelle ohne Starter und Elektronik. Diese wäre in der Lampe/im Stromkreis viel besser aufgehoben.

Das wäre auch mal ein Thema was Ökotest bei den Hersteller anfragen könnte:
Warum gibt es keine schicken Lampen für Röhren ind allen Variationen?
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ama
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Re: Energiesparlampen
Antwort #7 - 06. September 2006 um 01:32
 
>JogDial
>Re: Energiesparlampen
>Antworten #8 - Gestern um 22:14:17  

>Zitat von ama am 04.09.2006 um 21:18:38:
>>Die Kondensatoren sind explodiert. Interessanterweise immer nach
>>drei Monaten und immer das gleiche Bauteil in den Lampen.
>>Anfragen bei Stiftung Warentest (?) ergaben: große Streuung, ist
>>halt so...

>Na das halte ich jetzt aber auch für Sülze.

Schön wär's!


>Klar, theoretisch können die Lampen kaputt gehen (so wie wohl alles
>kaputt gehen kann).

Der Fehler liegt in der schlechten Dimensionierung.

Die Bauteile sind zu schwach ausgewählt. Bei der dauernden Belastung durch zu hohe Ströme werden sie zu heiß. Sie können auch zu heiß werden durch die Nähe zur Röhre und anderen Bauelementen.

Hitze führt zu Alterung und die zur Explosion.

Mit jedem Grad Temperatur mehr wird die Lebensdauer verringert. Miniaturbauweise ist ein Killer.


>Aber von ein paar im eigenen Haushalt auf alle zu schliessen ist
>wohl ein wenig übertrieben.

Ich hielt das zuerst für einen Einzelfall. Die Antwort, daß es eine große Typenstreuung gibt, zeigt aber, daß es kein Einzelfall ist.


>Auch bei mir ist noch niemals in den vergangenen Jahrzehnten eine
>"explodiert".


Das waren dann wohl große Bauformen... Da ist die Hitzeverteilung besser.


>Meines erachtens ist es viel warscheinlicher das eine durcj
>unsachgemäße Behandlung zerbricht.

Beim Einschrauben. Aber das erklärt nicht, warum erst nach drei Monaten das Ding explodiert und warum ALLE nach drei Monaten explodiert sind.


>Beispielsweise sollte man die Lampe beim Einschrauben nicht am
>Glas/Röhrenkörper festhalten und hier Druck ausüben. Steht aber so
>auch immer auf den Verpackungen.
 
Das betrifft nur die Glasröhre. Explodiert ist immer der gleiche  Kondensator der Schaltung...


>Die Inhaltstoffe sind wohl teilweise giftig.

ALLE sind giftig.


>Bei ordnungsgemäßem gebrauch und keinem Bruch sollten Schadstoffe
>aber nicht in die Umgebungsluft geraten.

KEINEM Glasbruch. Das ist der Punkt. Aber genau da wird bei der Entsorgung Mist gebaut in einem Ausmaß, daß man nur noch staunen kann.
 

>Was mich persönlich aber wirklich nervt, ist dass die
>Lampenhersteller (nicht die Leuchtmittelhersteller) überwiegend nach
>wie vor für die E27-Fassungen produzieren. Es gibt schon lange
>wesentlich praktischere Röhrenmodelle ohne Starter und Elektronik.
>Diese wäre in der Lampe/im Stromkreis viel besser aufgehoben.

Das stimmt so nicht. Eine Röhre braucht IMMER eine Elektronik.  Die alten Röhren hatten Vorschaltgeräte. Das sind Strombegrenzer. Zum Starten kam ein Starter dazu. Die Starter taugen nichts und die Drosseln sind schwer und haben hohe Verluste.

Heute nimmt man Elektronik. Die ist an die jeweilige Röhre angepaßt.

Für die großen Röhren kann man die Steuergeräte einzeln kaufen. Die sind aber sehr teuer. Bei Ebay gibt es ab und zu preiswerte. Dann muß man genau herausfinden, zu welcher Röhre DIESES eine Gerät paßt.

Je nach Gerät kann man damit sogar dimmen oder fernsteuern. Es gibt eine große Typenvielfalt - und mehrere Zentimeter dicke Kataloge. Hochinteressant!

 
>Das wäre auch mal ein Thema was Ökotest bei den Hersteller anfragen
>könnte: Warum gibt es keine schicken Lampen für Röhren in allen
>Variationen?

Bei den kleinen Bauformen wurde das versucht, hat sich aber nicht durchsetzen können. Bei den großen Röhren kann man aus den Lampen die alten Drosseln und Starter rausnehmen und durch Steuergeräte ersetzen. Man muß darauf achten, ob überhaupt die in das Lampengehäuse passen und wie man sie richtig anschließt.

ama

(Stichwort: elektronisches Vorschaltgerät)
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Schwarzer Kater
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Beiträge: 30

Re: Energiesparlampen
Antwort #8 - 06. September 2006 um 10:42
 
Zitat:
Viele Lampen haben einen viel zu großen Fuß. Der Sockel hat zwar die Maße von E27, aber man kann das Leuchtteil (zweimal Lampe zu schreiben wäre hier mißverständlich) trotzdem nicht anstelle einer normalen Glühbirne in die Fassung schrauben, weil der restliche Körper nicht reinpaßt...  

Gerade die kleinen Bauformen sind oft bei den Bauteilen unterdimensioniert und haben eine kurze Lebensdauer. Wobei, wie schon geschrieben, beim Verbrennen der Gestank wirklich Brechreiz auslöst. Ungefährlich ist das auch wegen der Brandgefahr nicht. Eine Glühbirne ist einfach futsch, aber eine Energiesparlampe kann einen Brand auslösen. Richtig schön ist es, wenn die Kondensatoren explodieren. Da kommt richtig Freude auf...


ama, ich glaube du hast entweder supperbillige Lampen, oder mit deinem Strom stimmt etwas nicht.
Habe jetzt mal bei vielen Freunden angerufen und gefragt ob es jemals Probleme mit den Energiesparlampen gab. Es gab nicht die geringste.

ama vieleicht hast du ja irgendeinen Fehler drin. Nicht die anderen  Zwinkernd
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Kawarimono
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Beiträge: 3376

Re: Energiesparlampen
Antwort #9 - 06. September 2006 um 11:14
 
Solche Probleme kann ich nicht kennen.

Es gibt sowieso überhaupt keine migränigere und geschmacklosere Beleuchtung im Wohnraumbereich, als die Verwendung von Energiesparlampen.
Ah pfui Teufel Ärgerlich .

Kawarimono
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