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Energiesparlampen (Gelesen: 102793 mal)
Schwarzer Kater
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Beiträge: 30

Energiesparlampen
04. September 2006 um 13:02
 
Hallo, hat jemand Ahnung ob Energiesparlampen in irgendeiner Form Gesundheitsschädlich sind.
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JogDial
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Großraum: Europa
Re: Energiesparlampen
Antwort #1 - 04. September 2006 um 19:23
 
sind sie meines Erachtens nicht.
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ama
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Re: Energiesparlampen
Antwort #2 - 04. September 2006 um 19:58
 
Energiesparlampen erzeugen ein leuchtendes Plasma. Das strahlt auch UV ab. Die Strahlung wird von der Beschichtung der Röhre aufgefangen und in anderes Licht umgewandelt.

Energiesparlampen enthalten Quecksilber und müssen deshalb besonders entsorgt werden. Vor allem muß man beim Glasbruch darauf achten, ob Quecksilbertropfen in den Teppich oder sonstwohin gerollt sind. Die muß man unschädlich machen durch Pulver. Das muß man in der Stadt beim Umweltamt erfragen. Die im Amt müssen sagen, woher man sich VOR ORT das Pulver besorgen kann.

Die Abfallbeseitigung ist teilweise extrem schlampig und ignoriert das Quecksilber. Die Röhren, auch die kaputten, werden einfach gestapelt. Wenn dabei etwas bricht, gerät Quecksilber in den Boden und in die Luft.

Viele Energiesparlampen sind schlampig hergestellt. Die Steuerungsschaltungen sind falsch ausgelegt. Kondensatoren explodieren und stinken tagelang die Wohnung voll. Das Zeug ist alles andere als ungiftig.

Manche Kondensatoren leben nur drei Monate... Von einer Ersparnis kann also keine Rede sein.

Die Streuung ist anscheinend sehr groß. Deswegen macht es keinen Sinn, viele Lampen auf einmal zu kaufen. Wenn man Pech hat, hat man eine schlechte Charge erwischt und der ganze Einkauf ist ein Reinfall... Lieber immer wieder nachkaufen.

Viele Lampen haben einen viel zu großen Fuß. Der Sockel hat zwar die Maße von E27, aber man kann das Leuchtteil (zweimal Lampe zu schreiben wäre hier mißverständlich) trotzdem nicht anstelle einer normalen Glühbirne in die Fassung schrauben, weil der restliche Körper nicht reinpaßt...

Gerade die kleinen Bauformen sind oft bei den Bauteilen unterdimensioniert und haben eine kurze Lebensdauer. Wobei, wie schon geschrieben, beim Verbrennen der Gestank wirklich Brechreiz auslöst. Ungefährlich ist das auch wegen der Brandgefahr nicht. Eine Glühbirne ist einfach futsch, aber eine Energiesparlampe kann einen Brand auslösen. Richtig schön ist es, wenn die Kondensatoren explodieren. Da kommt richtig Freude auf...

Ob hier bei Ökotest eine Qualitätsprüfung zu Bauteilen und Lebensdauer  gemacht wurde, weiß ich nicht.
Dringend notwendig ist sie allerdings!

ama

(über präpostmortale Qualitätsprüfung)
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Schwarzer Kater
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Beiträge: 30

Re: Energiesparlampen
Antwort #3 - 04. September 2006 um 20:29
 
Hallo ama,
recht herzlichen Dank für deinen Beitrag Zwinkernd

Zitat:
Viele Energiesparlampen sind schlampig hergestellt. Die Steuerungsschaltungen sind falsch ausgelegt. Kondensatoren explodieren und stinken tagelang die Wohnung voll. Das Zeug ist alles andere als ungiftig.  

Manche Kondensatoren leben nur drei Monate... Von einer Ersparnis kann also keine Rede sein.

Die Streuung ist anscheinend sehr groß. Deswegen macht es keinen Sinn, viele Lampen auf einmal zu kaufen. Wenn man Pech hat, hat man eine schlechte Charge erwischt und der ganze Einkauf ist ein Reinfall... Lieber immer wieder nachkaufen.

Viele Lampen haben einen viel zu großen Fuß. Der Sockel hat zwar die Maße von E27, aber man kann das Leuchtteil (zweimal Lampe zu schreiben wäre hier mißverständlich) trotzdem nicht anstelle einer normalen Glühbirne in die Fassung schrauben, weil der restliche Körper nicht reinpaßt...  

Gerade die kleinen Bauformen sind oft bei den Bauteilen unterdimensioniert und haben eine kurze Lebensdauer. Wobei, wie schon geschrieben, beim Verbrennen der Gestank wirklich Brechreiz auslöst. Ungefährlich ist das auch wegen der Brandgefahr nicht. Eine Glühbirne ist einfach futsch, aber eine Energiesparlampe kann einen Brand auslösen. Richtig schön ist es, wenn die Kondensatoren explodieren. Da kommt richtig Freude auf...


Wir haben schon mindestens 15 und unbekannt Jahre diese Lampen, bisher ist noch keine explodiert oder überhaupt kaputtgegangen. Ich hab noch Lampen im Einsatz von der Anfangszeit. Bei Ikea gibts die billigsten in guter Ausführung.

Ich würde mich auch freuen wenn mal eine Überbrüfung durch Ökotest (oder andere) durchgeführt würde da mir noch keine Bekannt ist
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ama
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Re: Energiesparlampen
Antwort #4 - 04. September 2006 um 20:50
 
Wenn man erlebt, daß mit schöner Regelmäßigkeit alle drei Monate so ein Ding hochgeht, sieht man das anders...

ama

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Schwarzer Kater
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Beiträge: 30

Re: Energiesparlampen
Antwort #5 - 04. September 2006 um 21:12
 
Zitat:
Wenn man erlebt, daß mit schöner Regelmäßigkeit alle drei Monate so ein Ding hochgeht, sieht man das anders...


ama, wir beschäftigen uns schon sehr lange mit diesen Gefärlichen Dinger.

Bisher, und das geht auf die anfänge der Energiesparlampe zurück habe ich noch nix negatives entdeckt.
Haben Sie Ihre Erfahrungen selbst mit den Lampen gemacht, dann würde meiner Meinung nach irgend  etwas nicht stimmen.

Falsche Leitungen, Falsche Lampen.........

Ich benutze noch Lampen aus den Anfängen dieser Lampen. Bisher noch nix passiert. Bisher sind 2 Lampen kaputt gegangen ( völlig unspäktakulär)
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JogDial
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Großraum: Europa
Re: Energiesparlampen
Antwort #6 - 05. September 2006 um 22:14
 
Zitat:
Die Kondensatoren sind explodiert. Interessanterweise immer nach drei Monaten und immer das gleiche Bauteil in den Lampen.

Anfragen bei Stiftung Warentest (?) ergaben: große Streuung, ist halt so...

Na das halte ich jetzt aber auch für Sülze.
Klar, theoretisch können die Lampen kaputt gehen (so wie wohl alles kaputt gehen kann). Aber von ein paar im eigenen Haushalt auf alle zu schliessen ist wohl ein wenig übertrieben. Auch bei mir ist noch niemals in den vergangenen Jahrzehnten eine "explodiert".
Meines erachtens ist es viel warscheinlicher das eine durcj unsachgemäße Behandlung zerbricht. Beispielsweise sollte man die Lampe beim Einschrauben nicht am Glas/Röhrenkörper festhalten und hier Druck ausüben. Steht aber so auch immer auf den Verpackungen.

Die Inhaltstoffe sind wohl teilweise giftig. Bei ordnungsgemäßem gebrauch und keinem Bruch sollten Schadstoffe aber nicht in die Umgebungsluft geraten.

Was mich persönlich aber wirklich nervt, ist dass die Lampenhersteller (nicht die Leuchtmittelhersteller)  überwiegend nach wie vor für die E27-Fassungen produzieren. Es gibt schon lange wesentlich praktischere Röhrenmodelle ohne Starter und Elektronik. Diese wäre in der Lampe/im Stromkreis viel besser aufgehoben.

Das wäre auch mal ein Thema was Ökotest bei den Hersteller anfragen könnte:
Warum gibt es keine schicken Lampen für Röhren ind allen Variationen?
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ama
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Re: Energiesparlampen
Antwort #7 - 06. September 2006 um 01:32
 
>JogDial
>Re: Energiesparlampen
>Antworten #8 - Gestern um 22:14:17  

>Zitat von ama am 04.09.2006 um 21:18:38:
>>Die Kondensatoren sind explodiert. Interessanterweise immer nach
>>drei Monaten und immer das gleiche Bauteil in den Lampen.
>>Anfragen bei Stiftung Warentest (?) ergaben: große Streuung, ist
>>halt so...

>Na das halte ich jetzt aber auch für Sülze.

Schön wär's!


>Klar, theoretisch können die Lampen kaputt gehen (so wie wohl alles
>kaputt gehen kann).

Der Fehler liegt in der schlechten Dimensionierung.

Die Bauteile sind zu schwach ausgewählt. Bei der dauernden Belastung durch zu hohe Ströme werden sie zu heiß. Sie können auch zu heiß werden durch die Nähe zur Röhre und anderen Bauelementen.

Hitze führt zu Alterung und die zur Explosion.

Mit jedem Grad Temperatur mehr wird die Lebensdauer verringert. Miniaturbauweise ist ein Killer.


>Aber von ein paar im eigenen Haushalt auf alle zu schliessen ist
>wohl ein wenig übertrieben.

Ich hielt das zuerst für einen Einzelfall. Die Antwort, daß es eine große Typenstreuung gibt, zeigt aber, daß es kein Einzelfall ist.


>Auch bei mir ist noch niemals in den vergangenen Jahrzehnten eine
>"explodiert".


Das waren dann wohl große Bauformen... Da ist die Hitzeverteilung besser.


>Meines erachtens ist es viel warscheinlicher das eine durcj
>unsachgemäße Behandlung zerbricht.

Beim Einschrauben. Aber das erklärt nicht, warum erst nach drei Monaten das Ding explodiert und warum ALLE nach drei Monaten explodiert sind.


>Beispielsweise sollte man die Lampe beim Einschrauben nicht am
>Glas/Röhrenkörper festhalten und hier Druck ausüben. Steht aber so
>auch immer auf den Verpackungen.
 
Das betrifft nur die Glasröhre. Explodiert ist immer der gleiche  Kondensator der Schaltung...


>Die Inhaltstoffe sind wohl teilweise giftig.

ALLE sind giftig.


>Bei ordnungsgemäßem gebrauch und keinem Bruch sollten Schadstoffe
>aber nicht in die Umgebungsluft geraten.

KEINEM Glasbruch. Das ist der Punkt. Aber genau da wird bei der Entsorgung Mist gebaut in einem Ausmaß, daß man nur noch staunen kann.
 

>Was mich persönlich aber wirklich nervt, ist dass die
>Lampenhersteller (nicht die Leuchtmittelhersteller) überwiegend nach
>wie vor für die E27-Fassungen produzieren. Es gibt schon lange
>wesentlich praktischere Röhrenmodelle ohne Starter und Elektronik.
>Diese wäre in der Lampe/im Stromkreis viel besser aufgehoben.

Das stimmt so nicht. Eine Röhre braucht IMMER eine Elektronik.  Die alten Röhren hatten Vorschaltgeräte. Das sind Strombegrenzer. Zum Starten kam ein Starter dazu. Die Starter taugen nichts und die Drosseln sind schwer und haben hohe Verluste.

Heute nimmt man Elektronik. Die ist an die jeweilige Röhre angepaßt.

Für die großen Röhren kann man die Steuergeräte einzeln kaufen. Die sind aber sehr teuer. Bei Ebay gibt es ab und zu preiswerte. Dann muß man genau herausfinden, zu welcher Röhre DIESES eine Gerät paßt.

Je nach Gerät kann man damit sogar dimmen oder fernsteuern. Es gibt eine große Typenvielfalt - und mehrere Zentimeter dicke Kataloge. Hochinteressant!

 
>Das wäre auch mal ein Thema was Ökotest bei den Hersteller anfragen
>könnte: Warum gibt es keine schicken Lampen für Röhren in allen
>Variationen?

Bei den kleinen Bauformen wurde das versucht, hat sich aber nicht durchsetzen können. Bei den großen Röhren kann man aus den Lampen die alten Drosseln und Starter rausnehmen und durch Steuergeräte ersetzen. Man muß darauf achten, ob überhaupt die in das Lampengehäuse passen und wie man sie richtig anschließt.

ama

(Stichwort: elektronisches Vorschaltgerät)
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Schwarzer Kater
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Re: Energiesparlampen
Antwort #8 - 06. September 2006 um 10:42
 
Zitat:
Viele Lampen haben einen viel zu großen Fuß. Der Sockel hat zwar die Maße von E27, aber man kann das Leuchtteil (zweimal Lampe zu schreiben wäre hier mißverständlich) trotzdem nicht anstelle einer normalen Glühbirne in die Fassung schrauben, weil der restliche Körper nicht reinpaßt...  

Gerade die kleinen Bauformen sind oft bei den Bauteilen unterdimensioniert und haben eine kurze Lebensdauer. Wobei, wie schon geschrieben, beim Verbrennen der Gestank wirklich Brechreiz auslöst. Ungefährlich ist das auch wegen der Brandgefahr nicht. Eine Glühbirne ist einfach futsch, aber eine Energiesparlampe kann einen Brand auslösen. Richtig schön ist es, wenn die Kondensatoren explodieren. Da kommt richtig Freude auf...


ama, ich glaube du hast entweder supperbillige Lampen, oder mit deinem Strom stimmt etwas nicht.
Habe jetzt mal bei vielen Freunden angerufen und gefragt ob es jemals Probleme mit den Energiesparlampen gab. Es gab nicht die geringste.

ama vieleicht hast du ja irgendeinen Fehler drin. Nicht die anderen  Zwinkernd
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Kawarimono
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Re: Energiesparlampen
Antwort #9 - 06. September 2006 um 11:14
 
Solche Probleme kann ich nicht kennen.

Es gibt sowieso überhaupt keine migränigere und geschmacklosere Beleuchtung im Wohnraumbereich, als die Verwendung von Energiesparlampen.
Ah pfui Teufel Ärgerlich .

Kawarimono
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Schwarzer Kater
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Re: Energiesparlampen
Antwort #10 - 06. September 2006 um 12:23
 
Zitat:
Solche Probleme kann ich nicht kennen.



Dann möchte ich nicht Ihre Stromrechnung sehen.
weinend weinend weinend weinend
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Kawarimono
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Beiträge: 3376

Re: Energiesparlampen
Antwort #11 - 06. September 2006 um 12:40
 
Schwarzer Kater schrieb am 06. September 2006 um 12:23:
Dann möchte ich nicht Ihre Stromrechnung sehen.
weinend weinend weinend weinend


Und ich nicht Ihre, durch das Licht verschantelten, Zimmerfarben.
Wenn ich eine solche Beleuchtung genießen möchte, stelle ich mich in eine U-Bahn Station.

Man muß Prioritäten setzen: Ich kaufe dafür kein überteuertes Biogemüse aus original anthroposphischen Kuhhorngrabstätten und auch kein Wasser für >1000 Euro je Liter - auch Homöopathie genannt. Da ist mehr gespart, als am Strom.

Kawarimono
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Hackethal
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Re: Energiesparlampen
Antwort #12 - 06. September 2006 um 17:37
 
Kawarimono schrieb am 06. September 2006 um 11:14:
Es gibt sowieso überhaupt keine migränigere und geschmacklosere Beleuchtung im Wohnraumbereich, als die Verwendung von Energiesparlampen.
Ah pfui Teufel Ärgerlich .Kawarimono


Laut lachend Laut lachend Ich bevorzuge einen Dimer im Wohnzimmer!
Huch, habe ich Ihnen etwa zugestimmt Kawarimono? Ich muss mich mal wieder über mich selbst wundern.

Ich habe die Dinger in der Praxis auch wieder abgeschafft, ich will nicht das meine Patienten meinen sie hätten grauen Starr.
Sparen hin oder her, soviel verbraucht so eine Birne auch nicht, vielleicht lieber den PC öfter mal runterfahren und offline bleiben? Smiley
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Wenn man über jemanden die Wahrheit  erfahren will, ist dieser jemand meiner Erfahrung nach der letzte, den ich fragen würde. (Dr. Gregory House)
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JogDial
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Re: Energiesparlampen
Antwort #13 - 06. September 2006 um 19:34
 
Zitat:
>Was mich persönlich aber wirklich nervt, ist dass die
>Lampenhersteller (nicht die Leuchtmittelhersteller) überwiegend nach
>wie vor für die E27-Fassungen produzieren. Es gibt schon lange
>wesentlich praktischere Röhrenmodelle ohne Starter und Elektronik.
>Diese wäre in der Lampe/im Stromkreis viel besser aufgehoben.

Das stimmt so nicht. Eine Röhre braucht IMMER eine Elektronik.  Die alten Röhren hatten Vorschaltgeräte. Das sind Strombegrenzer. Zum Starten kam ein Starter dazu. Die Starter taugen nichts und die Drosseln sind schwer und haben hohe Verluste.
Bitte mal versuchen genau zu lesen. Ich schrieb:
>Diese (die Elektronik) wäre in der Lampe/im Stromkreis viel besser aufgehoben.

Mir ging es also um solche Leuchtmittel!

Zitat:
Bei den kleinen Bauformen wurde das versucht, hat sich aber nicht durchsetzen können.
Ich denke wenn beispielsweise Ikea Lampen anböte, welche die kleinen Leuchtröhren einsetzten, dann wäre da durchaus ein Markt da. Oft sind deren Lampen noch nicht einmal geeignet für Energiesparlampen...
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Forum Admin
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Re: Energiesparlampen
Antwort #14 - 06. September 2006 um 20:34
 
Zur Produktsicherheit von (heutigen) Energiesparlampen bietet das VIS-Bayern Infos:
*> Energiesparlampen.

Eine Übersicht über Energiesparlampen findet man u.a. bei EcoTopTen:
*> EcoTopTen-Energiesparlampen.

Dort wird auch die Frage nach der Gesundheitsgefährdung beantwortet (außer der Frage des "Elektrosmogs"). Bei den Untersuchungen wurde eine jährliche, mittlere Quecksilberemission von 0,33 bis 0,61 mg/Jahr gemessen. Im Vergleich dazu eine normale Glühbirne: 0,64 bis 1,21 mg/Jahr.

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Re: Energiesparlampen
Antwort #15 - 06. September 2006 um 20:40
 
Zitat Stiftung Warentest vom 28.04.2005:

>>
Test Energiesparlampen / Viele mögen das Schalten nicht

Der Test von Energiesparlampen ist einer unserer zeitraubend­sten. Derzeit sind 27 Lampenmodelle auf dem Prüfstand. Sie sollen zwischen 10 000 und 16 000 Stunden brennen. Und sie sollen es in 420 Tagen überstehen, fast 121 000 Mal an- und ausgeschaltet zu werden.

Hier ein erstes Zwischenergebnis: Die schaltfreudigen Lampen trennten sich bereits von den schaltfaulen Modellen. Zwölf Sparlampen sind schon ausgefallen. Sie überlebten maximal nur 6 812 Schaltzyklen. Deutlich besser sieht es bei der Lebensdauer aus. Erst ein Modell ist nach 4 581 Stunden für immer ausgegangen: Isotronic, Artikelnummer 10124 mit 11 Watt. Der Anbieter nannte für diese Lampe eine Lebensdauer von 5 000 Brennstunden. Das hat sie im Test nicht geschafft.
<<

Am 06.01.2006 erschien der Test. Keine Meldung über Explosionen oder ähnliches.
Zum Test: *> http://www.stiftung-warentest.de/online/umwelt_energie/test/1327630/1327630/1334...

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ama
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Re: Energiesparlampen
Antwort #16 - 06. September 2006 um 21:02
 
>Bei den Untersuchungen wurde eine jährliche, mittlere
>Quecksilberemission von 0,33 bis 0,61 mg/Jahr gemessen. Im Vergleich
>dazu eine normale Glühbirne: 0,64 bis 1,21 mg/Jahr.

Das ist ein Hammer! Das ist SEHR viel Quecksilber. Woher kommt das?

Kann man das Bauteil feststellen, das so viel abgibt?

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ama
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Re: Energiesparlampen
Antwort #17 - 06. September 2006 um 21:09
 
>JogDial
>Re: Energiesparlampen
>Antworten #13 - Heute um 19:34:52  

>Bitte mal versuchen genau zu lesen. Ich schrieb:
>>>Diese (die Elektronik) wäre in der Lampe/im Stromkreis viel
>>>besser aufgehoben.  
 
E27 ist nur ein Teil. Die Röhren gibt es mit den Stiften am Ende sowohl in "groß" (die "normalen" "Neon-Röhren"), aber auch in Versionen mit kleinerem Durchmesser, zum Beispiel für Taschenlampen, Campingleuchten usw. Das gehört ALLES zu Energiesparlampen.

Die Trennung zwischen "Röhre fest eingebaut" und "Röhre steckbar" ist ein Marketingproblem.
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ama
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Re: Energiesparlampen
Antwort #18 - 06. September 2006 um 21:18
 
>Forum Admin
>Re: Energiesparlampen
>Antworten #15 - Heute um 20:40:37  

>"Viele mögen das Schalten nicht"

Heute mittag hatte ich den Beitrag dazu fast fertig, da stürzt der PC ab. Griesgrämig

Das Schalten hat den stärksten Einfluß auf die Lebensdauer. Es gibt unterschiedliches Schaltverhalten:

- nach Druck auf Lichtschalter leuchtet die Lampe sofort
- es gibt eine Verzögerung

Je schneller die Lampe leuchtet, desto kürzer lebt sie. Man kann die Steuergeräte entsprechend der Anwendung kaufen:

- wird oft geschaltet
- wird selten geschaltet

Die Röhren werden auch darauf optimiert.

Man kann also nicht jede Röhre mit jedem Steuergerät in jeder Betriebsart anwenden - ohne dafür zu bezahlen (durch kurze Lebensdauer).

Daß die Lampe schnell leuchtet, wird teilweise durch Vorheizen erreicht. Das hat auch wieder Nachteile.

Der Betrieb der Röhren mit herkömmlichen "Startern" ist schlecht. Die Elektronik schickt einen höherfrequenten Strom durch die Röhre, so daß diese nicht flackert. Außerdem wird das Einschalten sauber gesteuert/geregelt.

ama

(über urdeutschen Klassenkrampf)
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« Zuletzt geändert: 06. September 2006 um 22:18 von N/V »  
 

 
ama
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Re: Energiesparlampen
Antwort #19 - 06. September 2006 um 21:28
 
>Oft sind deren Lampen noch nicht einmal geeignet für
>Energiesparlampen...

DAS meinte ich ja. Die Sockel sind so groß, daß die Leuchtdinger einfach nicht in die Fassung geschraubt werden können.

Lampe, Leuchtmittel, Röhre,...  Sprachsalat. Griesgrämig

ama

(http://www.osram.de/service_corner/faq/allgemein/leuchtstoff.html)
(über den wundersamen Wandel des wundersamen Testzyklus)
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« Zuletzt geändert: 06. September 2006 um 22:34 von N/V »  
 

 
Schwarzer Kater
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Beiträge: 30

Re: Energiesparlampen
Antwort #20 - 09. September 2006 um 21:51
 
Am Anfang wollte ich wissen ob jemand weis ob Energiesparlampen Gesundheitsschädlich sind?
Von Admin Forum kam sehr gut rüber was ich wissen wollte, sehr informativ, danke nochmals Zwinkernd
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polli75
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Beiträge: 2
Wanne-Eickel
Geschlecht: male
Re: Energiesparlampen
Antwort #21 - 10. Oktober 2006 um 09:01
 
@Kawarimono und Hackethal:
Ich weiß nicht ob alle Dimmer so schlecht sind aber eine Deckenstrahler habe ich mal mit einem Verbrauchsmessgerät "untersucht".
Die Nennleistung des Leuchtmittells war 150 Watt und die zeigt das Messgerät bereits an, wenn der Strahler gerade eben am leuchten (gefühlte Lichtleistung: ein paar Prozent) ist.

Vermutlich ist das Systembedingt so, dass eine klassische Glühlampe auch schon dafür, um den Draht nur zum glimmen zu bringen, etwa den gleichen Strom braucht wie für das helle Strahlen im Nennbetrieb.

Die Lichtfarbe ist wohl entscheiden für den Charme einer Beleuchtung und die kann bei Energisparlampen besser sein als bei Glühlampen.
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mickle
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Beiträge: 2
Magdeburg
Geschlecht: male
Re: Energiesparlampen
Antwort #22 - 06. November 2006 um 20:49
 
Zitat:
Viele Energiesparlampen sind schlampig hergestellt. Die Steuerungsschaltungen sind falsch ausgelegt. Kondensatoren explodieren und stinken tagelang die Wohnung voll. [...]

Manche Kondensatoren leben nur drei Monate... Von einer Ersparnis kann also keine Rede sein.

Nach über 20 Jahren Einsatz von Energiesparlampen im Haushalt als Ersatz für Glühlampen in Fassung E27 und E14 kann ich diese pauschale Aussage nicht bestätigen. Mir ist in der gesamten Zeit nur eine einzige Lampe kaputt gegangen, auch diese ist nicht explodiert, sondern hat irgendwann einfach nicht mehr geleuchtet. Dass ich heute keine Lampe der frühen Generation mehr besitze (die waren damals noch richtig teuer, so um die 20DM) liegt nur daran, dass ich sie bei verschiedenen Umzügen irgendwann funktionierend zurück gelassen habe...

Zitat:
Die Streuung ist anscheinend sehr groß. Deswegen macht es keinen Sinn, viele Lampen auf einmal zu kaufen. Wenn man Pech hat, hat man eine schlechte Charge erwischt und der ganze Einkauf ist ein Reinfall... Lieber immer wieder nachkaufen.

Naja, das ist ja ne Logik Zwinkernd... genauso kann es passieren, dass Du ne gute Charge erwischst, dann wäre es vorteilhaft, alle aus der zu kaufen.  Da man das ja aber vorher nicht weiß, ist das gehupft wie gesprungen. Wenn Du aus mehreren Chargen kaufst, minimierst Du nicht die mathematische Wahrscheinlichkeit für einen Fehlkauf. Davon abgesehen, sind Einschraub-Energiesparlampen inzwischen extrem preiswert zu haben... und ich habe, auch mit sehr billigen Lampen, noch keine negativen Erfahrungen gemacht.




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woko
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Beiträge: 1

Re: Energiesparlampen
Antwort #23 - 11. November 2006 um 09:28
 
hallo

habe mich vor 3 monaten mit neuen energiesparlampen von osram und ikea eingedeckt. was mir sofort auffiel, im gegensatz zu meinen 6-7 jahre alten energiesparlampen, war der gestank den die dinger absondern im betrieb.

nungut ich dachte mir das gibt sich mit der zeit, aber pustekuchen, nach 3 monaten stinken die dinger immer noch. ausgeschaltet kann man den geruch am elektronikteil schwach riechen, in bertieb sondern die lampen richtige duftwolken ab und das merken sogar gäste von uns wenn man sie mal dafür sensibilisiert.

ich kann mir nicht vorstellen das das gesundheitsfördernd ist und ueberlege ernsthaft alle lampen zu entsorgen und auf glühbirnen zurückzugehen. leider findet man hierzu im i-net wenig,

wie ist eure erfahrung ?
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thebiz
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Beiträge: 2

Re: Energiesparlampen
Antwort #24 - 27. November 2006 um 19:36
 
Mir ist vor ein Paar Tagen eine E.-Lampe kaputt gegangen
und hat plötzlich gezicht und gestunken, dass einem
fast schlecht geworden ist.

Die Lampe war scheinbar nicht mehr ganz heile, weil sie
in Vergangenheit mal runter gefallen ist. Mir war nicht
klar, ob der Inhalt sehr giftig ist oder eher unbedenklich.
Im Internet habe ich dann die übelsten Dinger gelesen
und habe nun Angst Quecksilberdampf eingeatmet zu haben.

Wenn die Lampen so giftig sind, müsste das doch
auf den Verpackungen gekennzeichnet sein.
Warum gibt es solche Kennzeichnungen nicht?


Grüße
John
Zum Seitenanfang
 
 

 
ama
Ex-Mitglied





Re: Energiesparlampen
Antwort #25 - 28. November 2006 um 00:00
 
>thebiz
>Re: Energiesparlampen
>Antworten #24 - Heute um 19:36:42  

>Mir ist vor ein Paar Tagen eine E.-Lampe kaputt gegangen
>und hat plötzlich gezicht und gestunken, dass einem
>fast schlecht geworden ist.

Beileid. Ich kenne den Gestank...

Fenster weit auf und mindestens drei Tage lang lüften!


>Die Lampe war scheinbar nicht mehr ganz heile, weil sie
>in Vergangenheit mal runter gefallen ist. Mir war nicht
>klar, ob der Inhalt sehr giftig ist oder eher unbedenklich.

Das Zeug ist teilweise hochgiftig. Wie die meiste Elektronik.


>Im Internet habe ich dann die übelsten Dinger gelesen
>und habe nun Angst Quecksilberdampf eingeatmet zu haben.

Quecksilber ist in den Leuchtstoffröhren. Was gezischt hat, dürfte eher ein durchbrennender Kondensator gewesen sein.

 
>Wenn die Lampen so giftig sind, müsste das doch
>auf den Verpackungen gekennzeichnet sein.
>Warum gibt es solche Kennzeichnungen nicht?

Da steht ganz sicher drauf, daß das Ding nicht in den Hausmüll soll. Das ist der dezente Hinweis auf Gift...

ama

(über dezente Hinweise auf indezente menschliche Gläsernheit)
Zum Seitenanfang
 
 

 
thebiz
Forum-Mitglied

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Beiträge: 2

Re: Energiesparlampen
Antwort #26 - 28. November 2006 um 21:04
 
Vielen Dank ama!

Würde mich ziemlich beruhigen, wenn es ein Kondensator
war und nicht das Glas geplatzt ist.
Ich wusste nicht das die Lampe so etwas enthält.

Dem Geschehnis nach wäre es logischer, wenn es der
Kondensator gewesen ist. Oder die Lampe war doch
angeknackst und ist plötzlich durchlässig geworden.

Ich mache mir immer sehr viele Gedanken.
Ist bestimmt teilweise übertrieben.

Grüße

edit:

Scheint doch nicht so schlimm zu sein.
http://www.vis-technik.bayern.de/de/left/fachinformationen/produktgruppen/comput...
Zum Seitenanfang
 
 

 
ama
Ex-Mitglied





Re: Energiesparlampen
Antwort #27 - 28. November 2006 um 22:23
 
>thebiz
>Re: Energiesparlampen
>Antworten #26 - Heute um 21:04:37  

>Vielen Dank ama!

Gern geschehen. Smiley
 

>Würde mich ziemlich beruhigen, wenn es ein Kondensator
>war und nicht das Glas geplatzt ist.

Wenn Sie das Ding noch nicht weggeworfen haben, können Sie die Elektronik vielleicht ansehen. Wegen der Wärmeentwicklung ist die vermutlich nicht eingegossen. Notfalls mit Kneifzange oder Seitenschneider kann man das Gehäuse öffnen. ALLERDINGS sollte man dabei nicht die Röhre zerbrechen. Das wäre weniger gut...

>Ich wusste nicht das die Lampe so etwas enthält.

Glas ist ein wunderbarer Werkstoff. Biegsam, elastisch und sehr zäh, auch wenn es "bricht wie Glas". Smiley
[Korrektur: ich hatte "aushält" gelesen. Smiley]

ENTHALTEN tut so eine Lampe einiges. Vor allem Lösungsmittel und flammhemmende Stoffe. UND Gifte... als Schutz gegen Schimmel und Bakterien. Computer und wohl auch andere Dinge werden sogar mit Insektiziden besprüht, bevor sie in Containern von Asien oder sonstwo nach Deutschland verfrachtet werden. DAS steht natürlich NIRGENDWO...


>Dem Geschehnis nach wäre es logischer, wenn es der
>Kondensator gewesen ist. Oder die Lampe war doch
>angeknackst und ist plötzlich durchlässig geworden.

Ich glaube nicht, daß Glasbruch ein vernehmliches Zischen abgibt.
 

>Ich mache mir immer sehr viele Gedanken.
>Ist bestimmt teilweise übertrieben.

Ganz und gar nicht. Man muß schon wissen, womit man es zu tun hat.
Lieber einmal zu vorsichtig als einmal im Sarg.


>Scheint doch nicht so schlimm zu sein.

Neugier hilft.


>http://www.vis-technik.bayern.de...

Denen würde ich nichts glauben. Das liest sich wie eine Reklamebroschüre der Industrie. Igitt!

Die Originalunterlagen der Hersteller geben mehr her. Da gibt es richtig gutes Material zum Beispiel von den Chip-Herstellern. "Applikationsberichte" nennt man das. Das sind Besipiel für Schaltungen. Die werden vom Chiphersteller aufgebaut und ausprobiert. Die kann man nachbauen. Das schöne ist dabei, daß die Funktion der Schaltung oft ziemlich gut erklärt wird.

ama

(über Sankt Lötkolben und die Wirtschaftlichkeit von Tintendruckern)
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Haferflocke
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Re: Energiesparlampen
Antwort #28 - 20. Dezember 2006 um 16:08
 
Forum Admin schrieb am 06. September 2006 um 20:40:
Zitat Stiftung Warentest vom 28.04.2005

Inzwischen werden ja recht häufig (zu vergleichsweise gesalzenen Preisen und länglichen Erklärungen) sogenannte Vollspektrum-Energiesparlampen verkauft, deren Farbspektrum dem Tageslicht näherkommen soll als normale Energiesparlampen. Halten diese Lampen, was sie versprechen? Wäre es nicht evtl. Zeit für einen erneuerten Test?  Smiley
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Kawarimono
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Sommerloch 2
Antwort #29 - 22. Februar 2007 um 08:00
 
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elf
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Südland
Geschlecht: male
Re: Energiesparlampen
Antwort #30 - 22. Februar 2007 um 11:01
 
Wichtige Ergänzung zum Thema aus der taz von heute:
...
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„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.“– Recep Tayyip Erdogan
"Wo Bild als Zeitung durchgeht, gelten Frisöre als Hirnforscher."- Wiglaf Droste
Beiträge können HOAX enthalten
 

 
Kawarimono
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Sommerloch 3
Antwort #31 - 23. Februar 2007 um 15:36
 
Etwas O.T., aber weil es so schön ist... Biogaslaterne ist auch nicht drin:

http://www.merkur-online.de/dpa/infoline/thema/donnerstag/art428,766446.html?fCM...

Zitat:
     
     
Weniger Milch trinken kommt nach Expertenmeinung der Umwelt zugute.

dpa

Berlin/Marburg (dpa) - Der Klimawandel könnte nach Ansicht des Marburger Forschers Ralf Conrad gebremst werden, wenn die Menschheit sich anders ernähren würde.

«Kurz gesagt könnte die Parole lauten: Keine Rinder mehr essen, auf Milchprodukte verzichten», sagte der geschäftsführende Direktor des Max-Planck-Instituts für terrestrische Mikrobiologie der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Berlin. Das von Bakterien in Mägen von Wiederkäuern produzierte Methan ist eines der stärksten Treibhausgase.
[...]


Augenrollen


Kawarimono

*Für ein Pupsverbot in Gaststätten*
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coinsen
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Re: Energiesparlampen
Antwort #32 - 23. Juli 2009 um 10:43
 
Kawarimono schrieb am 06. September 2006 um 11:14:
Es gibt sowieso überhaupt keine migränigere und geschmacklosere Beleuchtung im Wohnraumbereich, als die Verwendung von Energiesparlampen .
Ah pfui Teufel Ärgerlich .


Also, das migränigere möcht ich noch mal aufgreifen. Energiesparlampen können aufgrund ihres Lichtspektrums krank machen, dass sie in großem Stil anstatt der Glühbirne in der EU eingeführt werden soll, könnte sich als Boomerang angesichts der Folgekosten herausstellen... Schockiert/Erstaunt
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maeddes
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Re: Energiesparlampen
Antwort #33 - 10. Dezember 2009 um 12:23
 
Hallo Leute,
ich habe da mal eine Frage:

Weiß jemand von euch wie ÖKO-Test die Lichtstärke von
Energiesparlampen misst? Sie schreiben in ihrem Artikel, das
sie praxisnah testen, also nicht nach dem Industriestandard (ulbrichtsche Kugel).

Danke für eure Antworten
maeddes
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Hema
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Re: Energiesparlampen
Antwort #34 - 10. Dezember 2009 um 12:48
 
Ich möchte mich mit der Frage anschließen, wie viele Schaltvorgänge am Tag beinhaltet waren (realistische Tests sollten ja Schaltvorgänge mit betrachten). Ich frage, weil meine Lampen div. Fabrikate schon nach ca. drei Monaten trotz sparsamen Schaltens das Zeitliche segnen.
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Forum Admin
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Augsburg
Re: Energiesparlampen
Antwort #35 - 10. Dezember 2009 um 13:05
 
Testmethoden: Vergleich Glühbirne, Halogenbirne: Getestet wurden folgende Modelle: Osram Glühbirne Classic A 60 W + Osram Energy Saver Halogen Classic A 42 W. Helligkeit im Vergleich zur Glühbirne/Beleuchtungsstärke: Lichtintensitätsmessungen unter alltäglichen Bedingungen in Reflektor-Schreibtischleuchte (silberner und weißer Reflektor, in dem das Leuchtmittel ganz aufgenommern wird), nach eingepegeltem Dauerwert (nach etwa 30 Minuten); Messung in 50 cm Abstand unter der Lampenspitze, Scannen des Leuchtkegels mit 10 bis 20 cm Durchmesser, Angabe des Spitzenwerts. Lichtverteilung: Lichtintensitätsmessungen in Stehleuchte ohne Reflektor in 30 cm Abstand unter der Lampenspitze oder seitlich horizontal mit 360°-Drehung. Helligkeit nach 1.000/2.000 Stunden: Messungen (in Lux) der neuen Lampe nach 1.000 und 2.000 Betriebsstunden in Reflektor-Schreibtischlampe, Abstand der Lampenspitze zur Arbeitsplatte 40 cm, Messung auf der Arbeitsplatte; möglichst geringe Reflexion durch schwarze Unterlage, in Messkabine ohne Tageslicht und ohne andere künstlichen Lichtquellen; Angabe der Restleuchtkraft in Prozent zur gemessenen Helligkeit der neuen Leuchte. Leistungsabfall bei 0 °C: Messung in einer Klimakammer und Aufzeichnung der relativen Beleuchtungsstärke bei 0 °C und bei 22 °C ab dem Einschalten der Lampe; Angabe des eingepegelten Dauerwerts bei 0 °C in Prozent bezogen auf 22 °C; die Lampen wurden vor der Messung einige Stunden bei der jeweiligen Temperatur vorgelagert. Zeitbedarf bis 95 Prozent der eingepegelten Leuchtstärke bei 22 °C/0 °C erreicht sind: Messung in einer Klimakammer und Aufzeichnung der relativen Beleuchtungsstärke bei 0 °C und bei 22 °C ab dem Einschalten der Lampe; Erfassung des eingepegelten Dauerwerts und Ermittlung der benötigten Zeit, um 95 Prozent dieser Beleuchtungsstärke zu erreichen; die Lampen wurden vor der Messung einige Stunden bei der jeweiligen Temperatur vorgelagert. Qualität der Lichtfarbe und Farbverteilung: Messung von Lichtspektrum, Farbwiedergabeindex und Farbtemperatur mit einem Spektralradiometer vom Typ CS 2000 (Konica-Minolta); Messabstand des Messgerätes (Linse) zur Lampe 2,5 m, Messwinkel 0,1°; Messfläche mittig auf Röhrenabschnitt der Energiesparlampe positioniert; Messung nach einer Brenndauer von ca. 5 Minuten; Lichtspektrum mit einer Auflösung von 1 nm. UV-Licht: Messung mit einem UV-Light-Meter, Modell Lutron YK-34UV; Messabstand zur Lampe 50 cm, Messbereich: 290 bis 390 nm. Flimmern: Niederfrequentes Lichtflimmern als Folge des Netzanschlusses im Bereich ab 50-100 Hz und höherfrequentes Lichtflimmern als Folge der lampenintegrierten Elektronik ab 30 - 50 kHz; Messung unter alltäglichen Bedingungen bei Raumtemperatur 20 °C, Maximalwerte nach 10 Minuten Einbrennzeit und 360°-Drehung in 30 cm Abstand; Hintergrund im Testraum < 1 lx, kein Flimmern. Lebensdauer (frühzeitiger Ausfall von Testexemplaren): jeweils zwei Testexemplare; bisher erreichte Prüfdauer > 6.000 Stunden; Prüfzyklus: 165 Minuten ein, 15 Minuten aus, rund um die Uhr. Schaltfestigkeit: Anzahl erreichter Schaltzyklen von jeweils zwei Prüflingen plus einem Ersatzprüfling, falls eine Lampe ausfällt; bisher erreichte Schaltfestigkeit > 65.000 Schaltzyklen; Prüfzyklus 1 Minute ein, 5 Minuten aus, rund um die Uhr. Elektrosmog: Messung unter alltäglichen Bedingungen bei Raumtemperatur 20 °C, Maximalwerte nach 10 Minuten Einbrennzeit und 360°-Drehung in 30 cm Abstand; in Anlehnung an TCO-Qualitätsstandard für Computerbildschirme (5 - 2.000 Hz: 10 V/m bzw. 200 nT, 2 - 400 kHz: 1 V/m bzw. 25 nT) in abgeschirmter Tischstehlampe mit geschirmter Fassung und geschirmter Zuleitung; Hintergrund im Testraum: 5 - 2.000 Hz < 1 V/m bzw. < 20 nT, 2 - 400 kHz < 0,1 V/m bzw. < 1 nT. Temperatur der Leuchtmitteloberfläche: berührungslose Messung der maximalen Temperatur auf der Leuchtmitteloberfläche nach mindestens 10 Minuten Einbrennzeit unter alltäglichen Bedingungen in einer Fassung ohne Reflektor bei Raumtemperatur 23 °C. Berechnung Energieeffizienz (Energieersparnis im Vergleich zur Glühlampe bei gleicher Helligkeit): Grundlage sind die Ergebnisse Helligkeit im Vergleich zur Glühbirne, gemindert um den Helligkeitsverlust nach 2.000 Stunden; aus der Leistung (Watt) nach Herstellerangaben errechnet sich der jährliche Stromverbrauch, der nötig wäre, um die gleiche Helligkeit wie die Vergleichsglühbirne zu erzielen, und daraus die (finanzielle) Ersparnis bei einem Strompreis von 0,20 Euro pro Kilowattstunde; in die Berechnung fließt die angegebene Lebensdauer ein, wenn mindestens eine der Lampen noch leuchtet und die angegebene Lebensdauer noch nicht erreicht hat, beziehungsweise die tatsächliche mittlere Lebensdauer beider Lampen, wenn sie höher ist als die angegebene oder wenn bereits beide Testexemplare ausgefallen sind. Quecksilber: Ausbau der Leuchtröhre aus der Lampe bei 2 bis 3 Testexemplaren, Aufschluss der gesamten zerstörten Röhre mit Königswasser; Elementbestimmung mittels ICP-MS. Bromierte Flammschutzmittel, PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse. Flüchtige organische Verbindungen: TDS nach Prüfkammermessung; 20-Liter-Prüfkammer, bei eingeschalteter Lampe mit einem Volumenstrom von 1 Liter/min konditioniert.
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AnnalenadeV
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Geschlecht: female
Re: Energiesparlampen
Antwort #36 - 23. Juli 2010 um 11:37
 
Unabhängig von allen offiziellen Testergebnissen, stehe ich mit den Energiesparlampen auf Kriegsfuß. Sie halten längst nicht so lange wie es behauptet wird. Außerdem sind sie für einige Räume einfach ungeeignet. Wenn ich z.B. schnell etwas aus der Gefriertruhe im Keller holen will, dann dauert es bis zu 2 Minuten, bis das Licht ausreicht, um wirklich erkennen zu können, was in der Truhe liegt. Dadurch verbraucht so eine Birne viel mehr Strom als nötig wäre. Für den Keller jedenfalls sind sie ein echtes Ärgernis.  Ärgerlich
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ThorstenH
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Re: Energiesparlampen
Antwort #37 - 06. Oktober 2010 um 13:24
 
Hallo zusammen,
wie wir alle schon wissen ist das Problem das Quecksilber. Die Lampen sind halt Quecksilber-haltig und wenn dann eine kaputt geht, hat den den Mist im Raum. Bei der Entsorgung sind sie auch Umweltschädlich einzuornen und sollten nur in den Elektroschrott und nicht in den Mülleimer (aber wer hält sich da schon dran?).
Ich habe hier mittlerweile fast alles auf LED Lampen und Strahler umgerüstet, ich betreibe ein kleines Büro für Solartechnik und setze mich daher schon lange mit Energiesparen auseinander.  
LED licht flackert nicht, hat keinen UV Anteil und braucht extrem wenig Strom (noch weniger als die Energiesparlampen!).

Weitere Infos sind auch auf der Internetseite: www.merkurlights.com

Thorsten


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juliamostra
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Besseres Licht mit weniger Energie
Antwort #38 - 12. Oktober 2010 um 10:16
 
Durch höhere Energieeffizienznormen für Lampen sorgt die Europäische Union dafür, dass Europas Wohnungen umweltfreundlicher erhellt werden.

Seit 1. September 2009 werden Glühlampen und andere Lampen mit geringer Energieeffizienz europaweit schrittweise durch Lampen mit höherem Wirkungsgrad ersetzt. Durch den Wechsel zu energieeffizienteren Leuchtmitteln können die europäischen Haushalte Energie sparen und zu den Klimaschutzzielen der EU beitragen.

Mit diesem Video www.e-lumen.eu können sich Verbraucher, Fachleute und Medien über das große Angebot an energieeffizienten Leuchtmitteln auf dem Markt, die schrittweise Abschaffung von Lampen mit geringer Energieeffizienz und das bestehende EU-Recht informieren.
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Seb
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Re: Energiesparlampen
Antwort #39 - 19. Januar 2011 um 15:39
 
Die Zukunft liegt in den LED-Lampen. Da wird aber noch so einiges geschehen.

Bzgl. Energiesparlampen: wer Energiesparen umweltfreundlich gleichsetzt, vergisst dabei die umwelt-seehr-unfreundliche Entsorgung dieser sparsamen Lampen.

Das ist übrigens auch bei gewissen Solaranlagen der Fall. Die produzieren zwar "sauberen" Strom, sind selber jedoch hochgiftig...

Man kann ja nicht alles haben. Wir Europäer müssen auch einmal richtig lernen, den Müll zu trennen und damit meine ich nicht unbedingt die Verbraucher. In Frankreich wird in gewissen Städten der von Bürgern mühsam getrennte Müll einfach zusammen weggekippt... Da fühlt man sich ver...
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Immortus
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Geschlecht: male
Re: Energiesparlampen
Antwort #40 - 20. April 2011 um 11:23
 
Genau, LED ist die Zukunft! Ich glaube ich werde meine "alten" normalen Glühbirnen auch erstmal "verheizen" (im wahrsten Sinne des Wortes ^^) und dann gleich darauf umsteigen und mir die Energiesparlampen sparen.

Aber was Solaranlagen angeht, das betrifft doch nur die Anlagen, wo Kadmium enthalten ist. Das ist nun wirklich kein großer Anteil.
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Homo Empathie
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Essen
Geschlecht: male
Re: Energiesparlampen
Antwort #41 - 25. April 2011 um 14:34
 
ich benutze in meiner wohnung nur energiesparlampen. inzwischen sind die auch so gut, dass sie die gleiche lichtqualität wie normale glühbirnen bringen. was mir an den sparlampen gefällt ist die tatsache, dass ich ganz entspannt abends zwei lampen in meinem wohnzimmer brennen lassen kann und dennoch nur ein drittel der energie verbrauche, die eine glühbrine alleine verschlungen hätte. ich habe so meine monatlichen stromkosten auf knapp über 20 € drücken können!
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Ronny
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Köln
Geschlecht: male
Re: Energiesparlampen
Antwort #42 - 31. Juli 2011 um 19:43
 
Immortus schrieb am 20. April 2011 um 11:23:
Genau, LED ist die Zukunft! Ich glaube ich werde meine "alten" normalen Glühbirnen auch erstmal "verheizen" (im wahrsten Sinne des Wortes ^^) und dann gleich darauf umsteigen und mir die Energiesparlampen sparen.

Aber was Solaranlagen angeht, das betrifft doch nur die Anlagen, wo Kadmium enthalten ist. Das ist nun wirklich kein großer Anteil.


Ich habe neulich ein LED-Schnäppchen gemacht.
Lag wohl am Preis, aber nachdem ich sie testweise ein paar Tage eingeschraubt hatte, habe ich sie nun in den Sondermüll befördert, denn sie ergab ein sehr unangenehmes kaltes Licht. Außerdem leuchtete sie auch im ausgeschalteten Zustand noch eine ganze Weile nach, was ich gerade Nachts als sehr unangenehm empfinde. Wenn also alle LED-Leuchtmittel so sind, dann bleibe ich lieber bei den herkömmlichen Energiesparlampen.
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Florian Bergmann
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Re: Energiesparlampen
Antwort #43 - 27. Januar 2012 um 00:33
 
Hallo,

LEDs gehört die Zukunft und sind schon jetzt in vielen gewerblichen Einsatzbereichen sehr sinnvoll und in Relation zur Energiekosteneinsparung sehr günstig, was zu teilweise kurzen Amortisationszeiten von unter einem Jahr führt.

Unser Produktportfolio umfasst mittlerweile viele Produkte mit hocheffizenten LEDs und hoher Leuchtstärke. Wir achten dabei stets auf Qualität und eine optimale Farbwiedergabe.

Zum Beispiel haben wir im Segment Stromschienenstrahler* jetzt eine sehr überzeugende Produktreihe.

Ebenso haben wir Einbauleuchten* mit enorm hoher Leuchtstärke.

Ich bin überzeugt, dass schon jetzt tolle Produkte zum angemessenen Preis verfügbar sind. Man muss nur darauf achten dass der Händler auch von seinen Produkten Ahnung hat, denn sonst landet man schnell bei einem reinen Importeur von Billigware, der nur auf den Preis achtet. Oftmals hilft da schon ein Anruf und einer technischen Frage zu einem Produkt. Zum anderen kann man manchmal auch allein am überfüllten Produktsortiment erkennen, dass hier nicht auf Qualität sondern Masse geachtet wird.

Das größte Problem in privaten Haushalten besteht in der meist kurzen Brenndauer und damit lohnt sich meist nicht die Investition allein durch die Energiekostenersparnis. Zum anderen sind häufig Glühlampen und Halogenstrahler vorhanden, die es als LED Produkte massenhaft gibt, jedoch im Preisbereich von 5-15€ derzeit zu 90% keine ausreichende Qualität haben. Wirklich gute Qualität bekommt man erst ab 20€ für einen 5,8W MR16 Spot oder 35€ für eine 8W E27 Marken-Leuchtmittel. Für Hotels zum Beispiel lohnt sich ein solches Qualitätsprodukt auch schon heute. Denn je länger ein Betrieb jetzt zögert, desto mehr Braunkohlestrom wird unnötig produziert. Wozu haben wir uns vom Atomstrom verabschiedet?

Für Privathaushalte empfehle ich zu prüfen, welche Leuchten täglich mehrere Stunden brennen und diese gegen LEDs auszutauschen oder die Lampe komplett durch eine andere LED-Beleuchtung ersetzen, denn mit LEDs sind ganz andere Möglichkeiten vorhanden, die vorher noch gar nicht denkbar waren. Zum Beispiel ist eine diffuse Hintergrundbeleuchtung zum Fernsehen oft schon mit wenigen Handgriffen geschickt platziert, bei nur ein paar Watt Leistungsaufnahme und schon kann der 300W Deckenfluter aus bleiben...

Florian Bergmann
LED-Emotion GmbH*

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« Zuletzt geändert: 27. Januar 2012 um 14:52 von Forum Admin »  
 

 
Ivion
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Re: Energiesparlampen
Antwort #44 - 18. April 2017 um 23:19
 
Hallo, es kommt drauf an ob Quicksilver vorhanden ist oder nicht - Wir benutzen schon seit geraumer Zeit LED Lampen und Einbaustrahler diese sind kostensparend und langlebig Smiley
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