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Fleischskandale und kein Ende in Sicht (Gelesen: 9421 mal)
Haberfeldtreiber
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Beiträge: 7

Re: Fleischskandale und kein Ende in Sicht
Antwort #40 - 19. Oktober 2006 um 06:52
 
Wo davon steht?

Ganz einfach, indirekt in den Vorschriften über DIE Equidenpässe z.B. (Bitte googeln und EXAKT lesen, aber nicht die übliche "Lokalversion", sondern die originale EU-Verordung.

Danach gibt es, EU-WEIT KEIN Pferdefleisch in einem (öffentlichen) Schlachtbetrieb, von dem man offiziell nichts weiß und schon gar keine Kühlräume, die nicht bekannt sind, oder?

OHNE OFFIZIELLER, SPEZIELLER, im SPEZIELLEM Equidenpass AUSDRÜCKLICH eingetragener Zulassung zur Schlachtung, darf KEIN Pferd geschlachtet werden.

Wenn solche Pässe da sind, gibt es kein unbekanntes Pferde-Fleisch...................

Vergleichbar etwa mit dieser Anekdote:

Das Gewicht der Katze

Nasreddin Hodscha aß gerne Fleisch und brachte eines Tages ein ganzes Kilo vom Markt nach Hause. Er überließ das Fleisch seiner Frau zur Zubereitung und verließ das Haus wieder, um noch einige Besorgungen zu machen. In der Zwischenzeit kamen einige Nachbarinnen zu seiner Frau, und sie lud sie ein, von dem köstlichen Fleisch zu probieren, von dem bald nichts mehr übrig war. Als der Hodscha zurückkam und zum Mittagessen nur Suppe serviert bekam, traute er seinen Augen nicht.

"Wo ist das Fleisch?", ...................



weiter unter:

http://www.kandil.de/nasreddin/comments.php?id=-das-gewicht-der-katze_0_5_0_C


Nun, wie kann es trotzdem sein, dass beinahe "rindfleisch-etikettengenau" verwaltetes Fleisch, sogar in Unmengen, einfach so herumgammelt?

Hat man nicht fast traditionell, die öffentliche Kontrolle der Kontrolleure, sträflich vernachläßigt?

Wann bequemt sich die jammernde Öffentlichkeit mal, die Behörden und deren übergeordnete Stellen zu kontrollieren?

FOODWATCHING durch die Basis der Esser. So ein richtiger ÖKO-Test ist längst überfällig!

Ich schätze, da würden so Manchem die Augen aufgehen, statt sich immer wieder in den Medien verbreitenen Nachskandal-"Senf", der üblichen "Experten", stereotyp anzuhören !  Cool

Kennen die Behörden die exakten Verordnungen überhaupt noch genau?

Ich glaube kaum, bei dieser Wahnsinnpapierflut, erlassen, nur um den globalen Massenfrass-Handel ja noch irgendwie nach Außen hin auf dem geduldigen Papieren transparent erscheinen zu lassen.

Die sich selbstkontrollierende REGIONALITÄT wurde doch GEZIELT zerschlagen, oder nicht?

Oft aus "HYGIENEGRÜNDEN"!

Zurück zum Pferdefleisch.

Müsste nicht AUSNAHMSLOS JEDER EQUIDE in ganz Europa in einem speziellen Pass, haarwirbel- oder transpondergenau registriert sein?

Warum sind sie es dann nicht?

MUSS doch JEDE noch so klitzekleine Behandlung mit Medikamenten in so einem Pass penibel aufgelistet sein, damit ja keine Medikamente in die Nahrungskette kommen können.

Dazu gibt es die 2 speziellen Varianten des Equidenpasses.

Woher stammt also das Fleisch, von dem offenbar niemand wusste, außer der/die es versteckt hatten.

Im Gelände eines städtischen Schlachthofes???????????????????????????????


neugierig

Haberfeldtreiber

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Haberfeldtreiber
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Beiträge: 7

Re: Fleischskandale und kein Ende in Sicht
Antwort #41 - 19. Oktober 2006 um 08:04
 
Ergänzung und Information zum "Pferdepass":

Zitat:
Wer braucht einen Pass und warum?
Die von der Europäischen Union (EU) getroffene Entscheidung macht den Pferdepass ausnahmslos für alle Einhufer (Pferde, Ponys, Esel etc.) seit dem 1. Juli 2000 erforderlich. In Deutschland sind für die Umsetzung dieses Gesetzes die Länder und Kreise zuständig. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) bietet den Pferdebesitzern gemeinsam mit den regionalen Zucht- und Reiterverbänden aber einen Weg an, den Pass zu bekommen. Der Pass muss bei jedem "Verbringen" (z. B. Transport zum Tierarzt oder zum Turnier) mitgeführt werden. Der Pass soll außerdem dazu dienen, die notwendige tierärztliche Behandlung der Pferde/Ponys auch in Zukunft zu gewährleisten.








http://www.fn-dokr.de/isy.net/servlet/broadcast/faq_equidenpass.html
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Kawarimono
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Beiträge: 3180

Re: Fleischskandale und kein Ende in Sicht
Antwort #42 - 19. Oktober 2006 um 08:40
 
Haberfeldtreiber schrieb am 19. Oktober 2006 um 06:52:
Wo davon steht?

Ganz einfach, indirekt in den Vorschriften über DIE Equidenpässe z.B. (Bitte googeln und EXAKT lesen, aber nicht die übliche "Lokalversion", sondern die originale EU-Verordung.

Danach gibt es, EU-WEIT KEIN Pferdefleisch in einem (öffentlichen) Schlachtbetrieb, von dem man offiziell nichts weiß und schon gar keine Kühlräume, die nicht bekannt sind, oder?

OHNE OFFIZIELLER, SPEZIELLER, im SPEZIELLEM Equidenpass AUSDRÜCKLICH eingetragener Zulassung zur Schlachtung, darf KEIN Pferd geschlachtet werden.

Wenn solche Pässe da sind, gibt es kein unbekanntes Pferde-Fleisch...................



Ich kann da kein unbekanntes Pferdefleisch erkennen.
Davon steht im Artikel nichts.

Kawarimono
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Haberfeldtreiber
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Re: Fleischskandale und kein Ende in Sicht
Antwort #43 - 21. Oktober 2006 um 08:16
 
Tja, sollte man sich nur einer Quelle bedienen, die man ganz bequem vorgesetzt bekommt?

Zitat:
17.10.2006
Top-Themen
Kontrolleure beschlagnahmen Fleisch
Bei einer Routinekontrolle im Deggendorfer Schlachthof ist rund eine halbe Tonne Fleisch beschlagnahmt worden. Die Kontrolleure waren auf die Ware aufmerksam geworden, weil sie in bislang unbekannten Nebenräumen des Kühlhauses stand, teilte die Polizei mit. Die Herkunft und die Bestimmung des Fleisches sei unklar. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Als Reaktion hat Oberbürgermeisterin Eder die Direktorin des städtischen Schlachthofes mit sofortiger Wirkung von der Leitung des Betriebs entbunden, hieß es.


zu diesem früheren Zeitpunkt wusste man allerdings noch nicht, dass Pferdefleisch dabei war

und K3-Material


Quelle: B5-aktuell

zu:


Zitat:
Ich kann da kein unbekanntes Pferdefleisch erkennen.
Davon steht im Artikel nichts.

Kawarimono



mfg

Haberfeldtreiber
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Haberfeldtreiber
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Beiträge: 7

Re: Fleischskandale und kein Ende in Sicht
Antwort #44 - 21. Oktober 2006 um 08:36
 
Da fällt mir noch ein,

das Fleisch könnte vielleicht von diesem Gaul stammen:

...


! Copyright wurde freundlicherweise vom Herrn Tomicek erteilt!


Ob der Gaul je den vorgschriebenen Pferdepass besaß ist unbekannt, ebenso, welche Haarwirbel und Abzeichen sein Fell je hatte, dass üblicherweise vor der Schlachtung angezogen wird.

gruss

HFT
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Kawarimono
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Beiträge: 3180

Re: Fleischskandale und kein Ende in Sicht
Antwort #45 - 21. Oktober 2006 um 09:50
 
Zitat:
17.10.2006
Top-Themen
Kontrolleure beschlagnahmen Fleisch
Bei einer Routinekontrolle im Deggendorfer Schlachthof ist rund eine halbe Tonne Fleisch beschlagnahmt worden. Die Kontrolleure waren auf die Ware aufmerksam geworden, weil sie in bislang unbekannten Nebenräumen des Kühlhauses stand, teilte die Polizei mit. Die Herkunft und die Bestimmung des Fleisches sei unklar. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Als Reaktion hat Oberbürgermeisterin Eder die Direktorin des städtischen Schlachthofes mit sofortiger Wirkung von der Leitung des Betriebs entbunden, hieß es.


Man merkt, daß Sie nicht viel mit polizeilichen und staatsanwaltlichen Ermittlungen zu tun haben.

Das steht da immer, wenn die Ermittlungen noch nicht soweit gediehen sind, daß irgendjemand die Papiere durchgesehen hat, geschweige denn feststellte, wieviel Fleisch da denn liegt.

Auf so eine Aussage zurückzuführen, es gäbe keine Papiere, ist gewagt.

Keine Papiere gibt es dann, wenn da steht, es gäbe keine Papiere.

Haberfeldtreiber schrieb am 21. Oktober 2006 um 08:16:
zu diesem früheren Zeitpunkt wusste man allerdings noch nicht, dass Pferdefleisch dabei war

und K3-Material


Ja und? K3-Material ist nicht verboten. Beliebter Inhaltsstoff von Carnivorenfutter.
Genauso wie Pferdefleisch.


Kawarimono

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