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Schlacken (Gelesen: 57297 mal)
HeikeNRW
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Beiträge: 3

Re: Schlacken
Antwort #70 - 07. Januar 2007 um 16:00
 
Schade............, jetzt haben die Starmembers alle Anworten und schon ist hier funkstille, selten so gelacht wie heute, vor allem über die Bankkauffrau und dem "Antifleischfresser", kann nur hoffen dass ich noch mehr Gelegenheit habe über eure Threads so abzulachen

Danke  Laut lachend
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besucher
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Beiträge: 504

Re: Schlacken
Antwort #71 - 15. Januar 2007 um 21:22
 
Das mit den Säuren und Basen hätten wird dann.

Jetzt ist nur die Frage, ob die ganzen Leute, die was von "Schlacken" erzählen insbesondere im Zusammenhang mit "Ausleiten" auch genau das meinen. So liest man hier z.B.

http://www.heilfastenkur.de/heilfasten_fasten_darmentleerung.shtml

Zitat:
Darmentleerung

Während des Fastens geht es in erster Linie um die Ausscheidung von Giftstoffen und Schlacken - auch wenn sich einige Leute vehement dagegen sträuben und behaupten, es gebe keine Schlacken im menschlichen Körper ...

Wer jedoch selbst einmal über einen etwas längeren Zeitraum gefastet hat, wird selbst erleben, was auch nach 3-4 Wochen Fastenzeit immer noch alles in die Toilette plumpst und platscht ... und ich persönlich finde, der Begriff "Schlacke" beschreibt recht gut, was da herausrauscht ...


Was da in die Toilette plumst besteht hauptsächlich aus abgestoßenem Darmepithel (Schleimhaut), Bakterien und Verdauungssekreten.

Also sind das jetzt die "Schlacken"?
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Pjotr
Ex-Mitglied





Re: Schlacken
Antwort #72 - 15. Januar 2007 um 21:58
 
besucher schrieb am 15. Januar 2007 um 21:22:
Das mit den Säuren und Basen hätten wird dann.

Jetzt ist nur die Frage, ob die ganzen Leute, die was von "Schlacken" erzählen insbesondere im Zusammenhang mit "Ausleiten" auch genau das meinen.


Ähm, um mal etwas abstrakter zu werden: Auch Freud fiel bereits die Faszination Mancher für anale Vorgänge auf. Womöglich darf man das dem Christentum in die Schuhe schieben. Die Bigotterie hat ja zu allerlei Wortverdrehungen geführt. So heisst z.B. heutzutage das Wort für ein besonders simples mechanistisches Weltbild "ganzheitlich".

Bei "Darmsanierung" muss ich immer an große Werkstattwagen vom Wasserwerk denken. Aber ich bin zum Glück inzwischen aus dem Verein ausgetreten Smiley

Pjotr

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Tanzbaer
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Beiträge: 68

Re: Schlacken
Antwort #73 - 24. Januar 2007 um 07:47
 
Schlacken sind allgemein Verbrennungsrückstände.

Sie treten bei jeder Metallschmelze auf und schwimmen im besten Falle auf dem flüssigen Metall. Im ungünstigen Fall werden sie beim Gießen im Metallblock eingeschlossen und rufen verschiedenste Fehler hervor, meistens Bruch.

Bei der Metallherstellung ist es wichtig, daß eine gleichmäßige Schlackenschicht entsteht, die alle Verunreinigungen aufnehmen kann, und dann in einem Stück von der Schmelze abgetrennt werden können, vergleichbar in etwa mit der "Pelle" auf der gekochten Milch.


Bei der Alternativmedizin sind Schlacken wohl Verbrennungsrückstände und Stoffwechselprodukte, entsprechend dem Allgemeinverständnis, daß Nahrung im Körper verbrannt wird, um Energie zu erzeugen.


Das Konzept wird wohl sein, daß Stoffwechselprodukte im Körper zwar "weiterverarbeitet" werden, aber halt nur, wenn entsprechende Reaktionspartner zur Verfügung stehen. Wenn nicht, bleiben diese Zwischenprodukte irgendwo im Körper liegen und bald sieht's dort aus wie bei Hempels unterm Bett.

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Tanzbaer
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Beiträge: 68

Re: Schlacken
Antwort #74 - 24. Januar 2007 um 08:59
 
Zitat:
Ärzteblatt

Im Vordergrund steht auch bei der metabolischen Azidose die Behandlung des Grundleidens (zum Beispiel adäquate Insulingabe bei diabetischer Ketoazidose oder ausreichende Nierenersatztherapie). Bei chronischen Zuständen ist jedoch die Substitution von Bicarbonat sinnvoll und geboten.


Und was sagt Bad Godesberg dazu:

Zitat:
sei denn Sie meinen eine Azidose, aber da kippen Sie gleich mal um...

Keine Ahnung wer das verfasst hat, aber ganz offenbar hat der Autor da etwas verwechselt oder schlichtweg keine Ahnung. Der spricht von einer Azidose. Das ist eine ziemlich schwere Erkrankung die Sofortmaßnahmen erfordert.



Sofort - ist das sowas wie akut? Also nicht chronisch? Oder latent, wie nicht sichtbar. Oder nicht beweisbar? Wie behandelt man was, wenn man nicht beweisen kann, daß es da ist?

Wie kann was chronisch werden, wenn man schon bei akut umkippt und sofort behandelt werden muß?


Schön, daß es auch bei den Ärzten verschiedene Meinungen gibt und nicht alle gleichgeschaltet sind.
Aber vielleicht habe ich das nur falsch verstanden.
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Giftmischer
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Beiträge: 2

Re: Schlacken
Antwort #75 - 09. August 2010 um 13:53
 
Ich hab grad diesen Thread hier entdeckt und denke, es wäre für den geneigten Leser hilfreich zu wissen, daß der am Anfang des Threads zitierte "Fachdozent für Pharmakologie" ein selbsternannter, nicht geschützter Titel ist und der o.g.  User dieses Titels weder Abitur noch jemals Pharmazie oder Medizin studiert hat.
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Hema
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Beiträge: 6076

Re: Schlacken
Antwort #76 - 09. August 2010 um 14:49
 
Danke für den Hinweis. Wen meinen Sie konkret?
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Godesberg
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Beiträge: 2310

Re: Schlacken
Antwort #77 - 09. August 2010 um 17:58
 
Hema schrieb am 09. August 2010 um 14:49:
Danke für den Hinweis. Wen meinen Sie konkret?


http://forum.oekotest.de/cgi-bin/YaBB.pl?num=1158153125/6#6
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"Das ist zwar traurig was da vorliegt, aber es bringt mich nicht um."

Matthias Rath zum Krebstod des von ihm "geheilten" Dominik.
 

 
Giftmischer
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Beiträge: 2

Re: Schlacken
Antwort #78 - 10. August 2010 um 20:28
 
Der Thread bezog ich am Anfang auf diesen Artikel:
http://www.medizin.de/gesundheit/deutsch/1893.htm

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Hema
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Beiträge: 6076

Re: Schlacken
Antwort #79 - 10. August 2010 um 20:50
 
@ Godesberg & Giftmischer:

Jo, merci. Smiley
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