ÖKO-TEST Online-Forum KINDER/FAMILIE KOSMETIK/MODE GESUNDHEIT/MEDIKAMENTE BAUEN/WOHNEN ERNÄHRUNG GELD/VERSICHERUNG FREIZEIT/TECHNIK SONSTIGES
23. Mai 2013 um 13:21
linkwww.oekotest.de   linkemedien.oekotest.de   linkImpressum  
Willkommen Gast. Bitte Einloggen oder Registrieren
News:
  ÜbersichtHilfeSuchenEinloggenRegistrieren  
 
Bitte beachten: Beiträge in diesem Forum dienen ausschließlich Ihrer Information und entsprechen nicht der Meinung von ÖKO-TEST. Die auf diesen Seiten zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bei gesundheitlichen Beschwerden fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei Erkrankungen von Tieren konsultieren Sie einen Tierarzt. Nehmen Sie niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein!
  › GESUNDHEIT / MEDIKAMENTE
  › Arzneimittel / Ärzte
  › Ärzte / Gesundheitssystem
Seiten: 1 ... 3 4 5 
Ärzte / Gesundheitssystem (Gelesen: 21608 mal)
Pjotr
Ex-Mitglied





Re: Impfschäden
Antwort #40 - 06. Dezember 2006 um 00:18
 
besucher schrieb am 05. Dezember 2006 um 23:39:
Sie wägen hier das Risiko der Intervention gegen das Risiko der Nicht-Intervention (natürlicher Verlauf) ab. Sie wägen den Nutzen einer Schmerztherapie (Aspirin, Diclofenac usw.) gegen das Risiko von Magenblutungen ab (an den Nebenwirkungen dieser Schmerzmittel sterben Schätzungen zufolge mehr Menschen als an AIDS!). Sie wägen bei Vorhofflimmern das Risiko von Hirnschlag durch Thrombembolie gegen das Risiko schwerer Blutungen unter einer Cumarintherapie ab. Sie wägen bei perforiertem Blinddarm das Operationsrisiko gegen den natürlichen Verlauf ab. Sie stützten sich dabei auf Studien, die Ihnen keine Einzelverläufe prophezeien können, sondern die Ihnen statistische Aussagen liefern.

Welche Alternative bieten Sie an? Den natürlichen Verlauf ?


Die Leutchen sind leider zu wenig reflektiv, um zu erkennen, dass die Voraussetzung für ihre beliebige Überzeugung nur möglich ist aufgrund eben jenes Fortschrittes, den sie so vehement bekämpfen.

Im Jahre 2100 wird sich - vielleicht im gleichen Forum Smiley - eine Hundertjährige beschweren, dass ihr Orthopäde Scheixe ist, weil sie nach 20 Km Joggen Knieschmerzen hat.

Gruß,
Pjotr




Zum Seitenanfang
 
 

 
Pjotr
Ex-Mitglied





Re: Impfschäden
Antwort #41 - 06. Dezember 2006 um 00:37
 
besucher schrieb am 05. Dezember 2006 um 23:39:
Sie wägen hier das Risiko der Intervention gegen das Risiko der Nicht-Intervention (natürlicher Verlauf) ab. Sie wägen den Nutzen einer Schmerztherapie (Aspirin, Diclofenac usw.) gegen das Risiko von Magenblutungen ab (an den Nebenwirkungen dieser Schmerzmittel sterben Schätzungen zufolge mehr Menschen als an AIDS!). Sie wägen bei Vorhofflimmern das Risiko von Hirnschlag durch Thrombembolie gegen das Risiko schwerer Blutungen unter einer Cumarintherapie ab. Sie wägen bei perforiertem Blinddarm das Operationsrisiko gegen den natürlichen Verlauf ab. Sie stützten sich dabei auf Studien, die Ihnen keine Einzelverläufe prophezeien können, sondern die Ihnen statistische Aussagen liefern.

Welche Alternative bieten Sie an? Den natürlichen Verlauf ?


Man muss aber ehrlich sagen, dass es da gewaltige Verbesserungsmöglichkeiten gäbe. Viele der Fälle müssten nicht sein. Aber das ist schon auch wieder von der "Gesundheits"politik stark vorgegeben: Lieber gibt man Milliarden für BSE-Vorbeugung aus, wobei in D. es noch nicht ein mal ein einziges Rind bis zum Ausbruch schaffte, geschweige denn, dass irgend jemand daran auch nur ansatzweise gestorben wäre. Mit den gleichen Milliarden könnte man effektiv Tausende im Jahr z.B. durch verbesserte Hygiene im KH retten.

Ein weiterer Punkt wäre, endlich mal die Medikamente vom Markt zu nehmen, die über keinen Wirksamkeitsnachweis verfügen. Alleine die Übersichtlichkeit würde viele Leben verlängern: Es wäre dann auch für einen "einfachen" Arzt nicht von vorneherein hoffnungslos, sich einen vernünftigen Überblick zu verschaffen, weil es sich vermutlich nur noch um max. 1000 Medikamente handeln würde.

Pjotr
Zum Seitenanfang
 
 

 
joytopia
Forum-Mitglied

Offline



Beiträge: 445

Re: Ärzte / Gesundheitssystem
Antwort #42 - 06. Dezember 2006 um 11:16
 


Zita joytopia
Sie weichen wieder aus, dass mit der Impftematik hatten wir schon zur genüge.
Dann stelle ich die Frage von Klaus Dieter direkt.
Es stellt sich halt auch die Frage, ob man Schulmedizinern, die für 58.000 Tote pro Jahr verantwortlich sind, glauben kann.>

Zita Pjotr
Nachdem sie diesen hinkenden Vergleich gebracht haben, bringe ich auch einen. Der hinkt zwar auch, aber weniger.

Der hinkt nicht nur weniger , sondern gewaltig. Meiner Ansicht nach.
Zumal ich Vergleiche zwischen Mensch und Maschine sowieso nicht passend finde und die Medizin sich
endlich mal von dieser Anschauungsweise verabschieden sollte.

>Zitat Pjotr
Mit ihrem "Vergleich" sprechen sie z.B. einem Entwicklungsingenieur für Sicherheitstechnik im Automobilbau jegliche Kompetenz ab, weil es in D. jährlich 1000e von Verkerstoten gibt. >

Wenn ein Ingenieur mit seiner Autoproduktion ( von der Planung bis zur Fertigung ) 1000 Schrott
Autos produziert die für den Strassenverkehr ein Sicherheitsrisiko darstellen, dann würde ich seine
Kompetenz schon in Frage stellen .

>Zita Pjotr
Sie sollten sich mal mit ganz grundsätzlichen Gegebenheiten des Denkens und der Logik auseinandersetzen. <

Danke, mach ich täglich. Aber manchmal ist die Logik bei manchen Mitmenschen schwer nachvollziehbar. Aber ich arbeite daran.

Zitat Pjotr
Ich hoffe, das hilft weiter,
Pjotr

Nicht wirklich. Wenn ein Medizinsystem nicht in der Lage ist,  58 000 Tote, für die sie Verantwortlich ist,
in den Griff zu bekommen, dann erlaube ich mir zu zweifeln an der Glaubwürdigkeit und Kompetenz
des Systems. Zumal die Zahl der Toten jährlich zunimmt.

joytopia

Zum Seitenanfang
 
 

 
ama
Ex-Mitglied





Re: Ärzte / Gesundheitssystem
Antwort #43 - 06. Dezember 2006 um 12:41
 
>joytopia
>Re: Ärzte / Gesundheitssystem
>Antworten #45 - Heute um 11:16:26  

>Wenn ein Ingenieur mit seiner Autoproduktion ( von der Planung bis
>zur Fertigung ) 1000 Schrott Autos produziert die für den
>Strassenverkehr ein Sicherheitsrisiko darstellen, dann würde ich
>seine Kompetenz schon in Frage stellen .

Wenn die Autos eines Ingenieurs NOCH nie fahren konnten und auch nie werden fahren können, stelle ich nicht nur die Kompetenz des Ingenieurs, sondern auch der Käufer in Frage.



>Wenn ein Medizinsystem nicht in der Lage ist,  58 000 Tote, für die
>sie Verantwortlich ist, in den Griff zu bekommen, dann erlaube ich
>mir zu zweifeln an der Glaubwürdigkeit und Kompetenz des Systems.
>Zumal die Zahl der Toten jährlich zunimmt.

Beckstein wird das ändern. Der geht der Sache auf den Grund.
Daß jedes Jahr mehr als 100.000 oder 200.000 Menschen durch
Homöopathie frühabgelebt werden, wird strafrechtliche Konsequenzen haben.

ama

(und die Rundfunkanstalten kriegen Hausbesuch...)
Zum Seitenanfang
 
 

 
besucher
Forum-Mitglied

Offline



Beiträge: 504

Re: Ärzte / Gesundheitssystem
Antwort #44 - 06. Dezember 2006 um 13:32
 
joytopia schrieb am 06. Dezember 2006 um 11:16:
Der hinkt nicht nur weniger , sondern gewaltig. Meiner Ansicht nach.
Zumal ich Vergleiche zwischen Mensch und Maschine sowieso nicht passend finde und die Medizin sich
endlich mal von dieser Anschauungsweise verabschieden sollte.

Der Mensch ist eine sehr komplexe Maschine und dies ist keinesfalls eine Abwertung. Was die Natur im Laufe mehrere Milliarden Jahren aus einfachen Bauteilen konstruiert hat verlangt höchste Bewunderung. Ich ziehe hier ausdrücklich meinen Hut, mein Interesse an diesem Wunder war eine wesentliche Motivation für mich Medizin zu studieren und die Faszination nimmt zu, je mehr man sich damit beschäftigt. Lesen Sie z.B. mal etwas über die Zellbiologie, es wird sie umhauen, was in so einer kleinen Zelle alles abgeht. Und dabei sind sie hier noch beim einfachsten Lebewesen!  

Hier lernen Sie auch zwischen objektiven Gegebenheiten und subjektiven Vorstellungen zu unterscheiden. Die Natur interessiert sich nämlich nicht im Geringsten für Ihre oder meine Anschauungsweise, so wie sich das Auto nicht dafür interessiert, ob sie es Maschine oder magisches Fortbewegungsmittel (es sind ja keine Pferde davor gespannt) nennen.

Zitat:
Nicht wirklich. Wenn ein Medizinsystem nicht in der Lage ist,  58 000 Tote, für die sie Verantwortlich ist, in den Griff zu bekommen, dann erlaube ich mir zu zweifeln an der Glaubwürdigkeit und Kompetenz des Systems. Zumal die Zahl der Toten jährlich zunimmt.


Haben sie meinen Beitrag gelesen? Welche Alternative bieten sie an?

Wenn sie sich mit der Pharmakologie beschäftigen, werden Sie feststellen, dass Nebenwirkungslosigkeit oft auch der Wirkungslosigkeit verdächtig ist. Pharmakon bedeutet in seiner ursprünglichen Bedeutung sowohl Gift als auch Heilmittel! Schon Paracelsus wußte dass Gift und Heilmittel die zwei Seiten einer Medaillie sind, wobei hier sicherlich neben der Dosis noch weitere Faktoren (therapeutisch Breite, Galenik, Verabreichungsweise, auf Patientenseite Indikationsstellung, Alter, Vorerkrankungen, individuelle Enzymausstattung, Begleitmedikamente) beim Abwägen zu berücksichtigen sind.

Also noch mal: Welche nebenwirkungsfreien Alternativen bieten sie und an? (Nehmen Sie den Tod durch Unterlassen/Nichtwirkung als Nebenwirkung an).

Zitat:
Ein weiterer Punkt wäre, endlich mal die Medikamente vom Markt zu nehmen, die über keinen Wirksamkeitsnachweis verfügen. Alleine die Übersichtlichkeit würde viele Leben verlängern: Es wäre dann auch für einen "einfachen" Arzt nicht von vorneherein hoffnungslos, sich einen vernünftigen Überblick zu verschaffen, weil es sich vermutlich nur noch um max. 1000 Medikamente handeln würde.  


Die Medikamente werden nicht alle gleich häufig angewendet, viele sind bestimmten Fachärzten vorbehalten, viele werden auch kaum oder gar nicht verwendet. Als normaler Arzt reicht es, wenn man ein paar hundert drauf hat, davon vielleicht 100 bis 200 für den täglichen Gebrauch.
Zum Seitenanfang
 
 

 
Pjotr
Ex-Mitglied





Re: Ärzte / Gesundheitssystem
Antwort #45 - 06. Dezember 2006 um 18:07
 
joytopia schrieb am 06. Dezember 2006 um 11:16:
Der hinkt nicht nur weniger , sondern gewaltig. Meiner Ansicht nach.
Zumal ich Vergleiche zwischen Mensch und Maschine sowieso nicht passend finde und die Medizin sich
endlich mal von dieser Anschauungsweise verabschieden sollte.


Warum gehen Sie nicht auf meinen ersten Vergleich ein?

Zitat:
Wenn ein Ingenieur mit seiner Autoproduktion ( von der Planung bis zur Fertigung ) 1000 Schrott
Autos produziert die für den Strassenverkehr ein Sicherheitsrisiko darstellen, dann würde ich seine
Kompetenz schon in Frage stellen .


Sie ziehen permanent etwas an den Haaren herbei, von dem nie die Rede war.


Zitat:
Nicht wirklich. Wenn ein Medizinsystem nicht in der Lage ist,  58 000 Tote, für die sie Verantwortlich ist,
in den Griff zu bekommen, dann erlaube ich mir zu zweifeln an der Glaubwürdigkeit und Kompetenz
des Systems. Zumal die Zahl der Toten jährlich zunimmt.


Ich habe Ihnen eben versucht, allgemeinverständlich genau das zu erklären, was Sie jetzt schon wieder gebetsmühlenhaft falsch wiederholen. Ganz offenbar ohne irgend etwas auch nur annähernd zur Kennnis zu nehmen. Sie versuchen, einen Missstand als Begründung für etwas heranzuziehen, der mit dem Thema nichts zu tun hat.

OK. Damit sind mir die einsilbigen Kommentare der Anderen verständlich. Man kann mit Ihnen nicht kommunizieren.

Ein Versuch war es mir wert.

Ich lass mich relativ leicht vera..schen, weil ich trotz besseren Wissens einfach gerne an die Vernunft und das Gute im Menschen glaube. Quasi mein Hobby.  Aber einmal reicht mir in der Regel. Sie haben ihren Kredit an Glaubwürdigkeit verloren. Treiben Sie ihre Spielchen mit jemand anderem.

Pjotr

P.S.: und falls Sie noch weiter gedenken, hier zu schreiben, lernen Sie mal die Zitierfunktion. Das ist wirklich nicht schwer.





Zum Seitenanfang
 
 

 
Seiten: 1 ... 3 4 5