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Asthma - eine Revolution im Verständnis der Atmung (Gelesen: 24859 mal)
Kawarimono
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Beiträge: 3376

Re: Asthma - eine Revolution im Verständnis der At
Antwort #10 - 29. Oktober 2006 um 15:06
 
Zitat:



Das ist alles sehr, sehr abgefahren

...

Kawarimono
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Richard Friedel
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Re: Asthma - eine Revolution im Verständnis der At
Antwort #11 - 30. Oktober 2006 um 08:06
 
Hier weiteres Material zum Thema Stickoxid "als natürliches Heilmittel".

Siehe Med Hypotheses. 2006;66(4):851-4. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=pubmed&dopt=Abstract&list_uids=16406689&query_hl=1&itool=pubmed_DocSum

“Starkes einstündiges tägliches Summen zwecks Behebung chronischer Rhinosinusitis in vier Tagen: ein Fallbericht sowie eine Hypothese über die Wirkungsweise durch Anregung der körpereigenen Erzeugung von Stickoxid in der Nase.“ Von G.A. Eby.

Kurzreferat:
„Die Rhinosinusitis stellt eine Entzündung oder eine Infekt der Nase und der Lufttaschen (Nebenhöhlen) oberhalb, unterhalb und zwischen den Augen, die über kleine Öffnungen (Ostia) mit der hinteren Nase in Verbindung stehen.  Die Rhinosinusitis kann durch Bakterien, Viren, Pilze (Schimelpilze) und evtl. durch Allergien ausgelöst werden. Die chronische Rhinosinusitis (CRS) stellt eine durch Pilze verursachte Immunstörung.  Die durch Eosinophile verursachte Immunantwort führt zu einem Angriff auf die Pilze, was eine Schädigung der Membranen der Nebenhöhlen und voll entwickelte Symptome der Rhinosinusitis hervorruft. Gasförmiges Stickoxid (NO) wird in der Natur durch die menschlichen Atemwege freigesetzt. Der Großteil des ausgeatmeten NO stammt aus den Atemwegen der Nase, obwohl ein bedeutender Anteil der NO-Erzeugung ebenfalls in den Nasennebenhöhlen stattfindet. Die ordnungsgemäße Belüftung ist für die Integrität der Nebenhöhlen wesentlich, und eine Verstopfung des Ostiums spielt eine zentrale Rolle bei der Pathogenese  der Nebenhöhlenentzündung. Die NO-Konzentrationen in den gesunden Nebenhöhlen sind hoch. Nasen-NO wird bekanntlich um das 15- bis20-fache durch Summen relativ zur geräuschlosen Ausatmung erhöht. Vom NO ist bekannt, daß es allgemein gegen Pilze, Viren und Bakterien eine Wirkung entfaltet. In der Fallstudie summte ein Patient stark bei niedriger Schallfrequenz (ca. 130 Hz) während einer Stunde (18 mal summen in der Minute) beim Schlafengehen vor der ersten Nacht und dann summte 60 – 120 mal in vier Perioden jeden Tag während der vier nachfolgenden Tage als Behandlung für schwerwiegende CRS. Die Summtechnik läßt sich als diejenige beschreiben, die die Schwingungen innerhalb der Nase maximal steigerte ohne daß zum Schwindelgefühl kam. Am Morgen nach der ersten eine Stunde andauernden Summübung wachte die Versuchsperson mit einer freien Nase auf und bemerkte, daß er das erste Mal in mehr als einem Monat durch die Nase atmete. Während vier darauffolgenden Tagen kam es zu einen geringfügigen Wiederkehr der Symptome, wobei aber sie von Tag zu Tag wenig intensiv wurden. Durch das Summen in vier Perioden von jeweils 60 -  120 mal pro Tag (mit einer  Übung beim Schlafengehen) wurden die CRS-Symptome in vier Tagen i. W. eliminiert. Zur gleichen Zeit bildeten sich die Herzarrhythmien (PACS) stark zurück.  Nach unserer Hypothese steigert das starke, lang andauernde Summen  die körpereigene NO-Erzeugung in der Nase, was durch ein Pilzmittel die CRS eliminiert.“

Im vollen Bericht (http://www.coldcure.com/html/chronic-rhinosinusitis.html) wird Yoga mit OM-Summen erwähnt.

Außerdem wird die Methode als experimentell bezeichnet, aber es gibt viele andere Texte mit demselben Tenor. Gruß, Richard Friedel
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Godesberg
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Re: Asthma - eine Revolution im Verständnis der At
Antwort #12 - 30. Oktober 2006 um 08:52
 
Hmmm. George Eby. Von George Eby Research in Texas. Der hat immerhin 13 Veröffentlichungen. In zwölfen geht es darum die Wirksamkeit des Produkts zu beweisen das er verkauf bzw. darum aufzuzeigen dass Konkurrenzprodukte nicht funktionieren.

Das Journal "Medical Hypothesis" ist - gelinde gesagt - etwas hmmm, unkritisch...

Das sagt der Verlag über seine eigene Zeitschrift:

Zitat:
Aims & Scope

Medical Hypotheses takes a deliberately different approach to peer review. Most contemporary practice tends to discriminate against radical ideas that conflict with current theory and practice. Medical Hypotheses will publish radical ideas, so long as they are coherent and clearly expressed. Furthermore, traditional peer review can oblige authors to distort their true views to satisfy referees, and so diminish authorial responsibility and accountability. In Medical Hypotheses, the authors' responsibility for the integrity, precision and accuracy of their work is paramount. The editor sees his role as a 'chooser', not a 'changer': choosing to publish what are judged to be the best papers from those submitted.

Papers in Medical Hypotheses take a standard scientific form in terms of style, structure and referencing. The journal therefore constitutes a bridge between cutting-edge theory and the mainstream of medical and scientific communication, which ideas must eventually enter if they are to be critiqued and tested against observations.  


Also: die machen kein peer review, die gucken sich gerade mal an ob das ganze irgendwie schlüssig ist.
Wenn Sie "Medical Hypotheses" bei google eingeben bekommen Sie beunruhigende Treffer. Neue Medizin z.B., oder AIDS-Leugnung

Zitat:
Medical Hypotheses provides a forum for the presentation and criticism of ideas in medicine and the related biomedical sciences. This monthly journal publishes ideas and hypotheses without the requirement of experimental data, as ideas occur to many people not in a position to test them experimentally. Medical Hypotheses recognizes the central role of ideas in scientific progress, and will publish ideas or criticisms of ideas from any person, irrespective of whether any experimental testing of the ideas has actually been performed by the writer.


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"Das ist zwar traurig was da vorliegt, aber es bringt mich nicht um."

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Richard Friedel
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Re: Asthma - eine Revolution im Verständnis der At
Antwort #13 - 31. Oktober 2006 um 11:35
 
Könnte das Ideal dieses Forums etwa "intelligentes Bescheißen der Schulmedizin als Volkssport" sein? Man meidet den üblichen Kokolores mit Schlüsslersalzen, Quanteneffekten, Urintherapie Homöopathie (wo die Wissenschaft 10 hoch 100 verdünnt ist) usw. aus der Fliegekiste und lobt Sachen wie gemedlinete Atemtherapie gegen Bluthochdruck.  ??????  Richard Friedel
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Godesberg
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Re: Asthma - eine Revolution im Verständnis der At
Antwort #14 - 31. Oktober 2006 um 11:41
 
Richard Friedel schrieb am 31. Oktober 2006 um 11:35:
Könnte das Ideal dieses Forums etwa "intelligentes Bescheißen der Schulmedizin als Volkssport" sein? Man meidet den üblichen Kokolores mit Schlüsslersalzen, Quanteneffekten, Urintherapie Homöopathie (wo die Wissenschaft 10 hoch 100 verdünnt ist) usw. aus der Fliegekiste und lobt Sachen wie gemedlinete Atemtherapie gegen Bluthochdruck.  ??????  Richard Friedel



Soll das eine Beschwerde über zuwenig Aufmerksamkeit sein?
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Kawarimono
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Re: Asthma - eine Revolution im Verständnis der At
Antwort #15 - 31. Oktober 2006 um 11:58
 
Was faselt der eigentlich für wirres Zeug? Muß man sich, um das zu ergründen, erstmal in eine Transstellung bringen?

Gemedlinete was... ?  Schockiert/Erstaunt

Kawarimono
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Richard Friedel
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Re: Asthma - eine Revolution im Verständnis der At
Antwort #16 - 01. November 2006 um 10:21
 
Aber ich bitte Sie.   Ich war zwar nicht aktiv bei der APO 1968 dabei, die noch weiter lebende Einstellung von damals und folgendes Beispiel lassen meine geistige Unruhe erklären.

Man geht zum Schulmediziner wegen einer verstopften Nase.  Er empfiehlt evtl. „Nasivin“.  Man schaut im Internet nach und findet z. B. http://www.inar.de/blog/wirtschaft/20051006/neue_nasivinr-studie_zeigt_spektakulare_ergebnisse.html

Zitate daraus:

„Nasivin mit dem Wirkstoff Oxymetazolin verkürzt die Schnupfendauer nachweislich!“

„Hinsichtlich der von Arzt und Patienten bewerteten therapeutischen Wirksamkeit zeigte sich Nasivin sanft ebenfalls als hoch überlegen.“

Dann liest man als vorsichtiger aber keineswegs hypochondrisch eingestellter Mensch:

„Topical nasal decongestants such as oxymetazoline have been shown to decrease
nasal NO levels. (http://thorax.bmjjournals.com/cgi/content/full/54/10/947)

Nach neuerer, zugegebenermaßen modischer Forschung also kann der Mist eine wichtige Funktion der Nase ausschalten.

Also man geht pflichtgemäß zum Arzt, läßt sich eine Differentialdiagnose stellen.  Daß der Arzt auch für die Psyche tut ist auch nicht schlecht und man profitiert davon, aber bei viel Pharmareklame  und Studien nur  ad hoc zu Gunsten seiner Medikamente gilt Holzauge sei wachsam. Richard Friedel
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Kawarimono
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Re: Asthma - eine Revolution im Verständnis der At
Antwort #17 - 01. November 2006 um 10:47
 
Richard Friedel schrieb am 01. November 2006 um 10:21:
Aber ich bitte Sie.   Ich war zwar nicht aktiv bei der APO 1968 dabei, die noch weiter lebende Einstellung von damals und folgendes Beispiel lassen meine geistige Unruhe erklären.


"Geistige  Unruhe" ... das ist aber schön formuliert.

Zitat:
„Topical nasal decongestants such as oxymetazoline have been shown to decrease
nasal NO levels. (http://thorax.bmjjournals.com/cgi/content/full/54/10/947)


Das sind natürlich bedeutende Erkenntnisse, wenn man, dem Schnupfen sei Dank, sowieso nur durch den Mund atmen kann.


Kawarimono
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Hans_Wurst
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Re: Asthma - eine Revolution im Verständnis der At
Antwort #18 - 19. Februar 2008 um 13:07
 
Eine unterhaltsame Diskussion. Weiß nicht wo der Kollege gesucht hat, aber ich habe die Veröffentlichungen von Herrn Weitzberg zum Thema problemlos bei Medline finden können. Das Summen von OM ist eine Art zu summen , sprich OM summen erhöht das NO. Inwieweit dies therapeutisch nützlich ist müssen weitere Untersuchungen zeigen.

Lieber Gruß Hans Wurst
 
Assessment of nasal and sinus nitric oxide output using single-breath humming exhalations
M. Maniscalco1,2, E. Weitzberg3, J. Sundberg4, M. Sofia2 and J.O. Lundberg1
1 Dept of Physiology and Pharmacology, Karolinska Institutet, 2 Dept of Anesthesiology and Intensive Care, Karolinska Hospital and 3 Dept of Speech Music and Hearing, Royal Institute of Technology, Stockholm, Sweden. 4 #Dept of Respiratory Medicine, University Federico II, Naples, Italy
CORRESPONDENCE: J.O. Lundberg, Dept of Physiology and Pharmacology, 171 77 Karolinska Institutet, Stockholm, Sweden. Fax: 46 8332278. E-mail: jon.lundberg@fyfa.ki.se
Keywords: asthma, exhaled nitric oxide, nasal, rhinitis, sinusitis
Received: February 17, 2003
Accepted April 24, 2003
This study was supported by a grant from the Swedish Heart-Lung Foundation, the Swedish Research Council and by a grant from University Federico II "Progetto scambi internazionali".
Nasal nitric oxide (NO) levels increase greatly during humming compared to silent exhalation. In this study, the physiological and anatomical factors that regulate NO release during humming have been characterised in 10 healthy subjects and in a model of the sinus and the nose.
Single-breath humming caused a large initial peak in nasal NO output, followed by a progressive decline. The NO peak decreased in a step-wise manner during repeated consecutive humming manoeuvres but recovered completely after a silent period of 3 min. Topical nasal application of an NO synthase inhibitor reduced nasal NO by >50% but had no effect on the increase evoked by humming. Silently exhaled nasal NO measured immediately after repeated humming manoeuvres was between 5–50% lower than basal silent NO exhalation, suggesting variable continuous contribution from the sinuses to nasal NO. Among the factors known to influence normal sinus ventilation, ostium size was the most critical during humming, but humming frequency was also of importance.
In conclusion, humming results in a large increase in nasal nitric oxide, which is caused by a rapid gas exchange in the paranasal sinuses. Combined nasal nitric oxide measurement with and without humming could be of use to estimate sinus ventilation and to better separate nasal mucosal nitric oxide output from sinus nitric oxide in health and disease.
American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine Vol 166. pp. 144-145, (2002)
© 2002 American Thoracic Society

Humming Greatly Increases Nasal Nitric Oxide
Eddie Weitzberg and Jon O. N. Lundberg
Department of Anesthesiology and Intensive Care, Karolinska Hospital, and Department of Physiology and Pharmacology, Karolinska Institutet, Stockholm, Sweden
Correspondence and requests for reprints should be addressed to Dr. E. Weitzberg, Department of Anesthesiology and Intensive Care, Karolinska Hospital, S-171 76 Stockholm, Sweden. E-mail: eddie.weitzberg@ks.se
The paranasal sinuses are major producers of nitric oxide (NO). We hypothesized that oscillating airflow produced by humming would enhance sinus ventilation and thereby increase nasal NO levels. Ten healthy subjects took part in the study. Nasal NO was measured with a chemiluminescence technique during humming and quiet single-breath exhalations at a fixed flow rate. NO increased 15-fold during humming compared with quiet exhalation. In a two-compartment model of the nose and sinus, oscillating airflow caused a dramatic increase in gas exchange between the cavities. Obstruction of the sinus ostium is a central event in the pathogenesis of sinusitis. Nasal NO measurements during humming may be a useful noninvasive test of sinus NO production and ostial patency. In addition, any therapeutic effects of the improved sinus ventilation caused by humming should be investigated.
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Richard Friedel
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Starnberg
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Re: Asthma - eine Revolution im Verständnis der Atmung
Antwort #19 - 24. Februar 2017 um 17:56
 
Heute wird  im FENO-Test die Atemkonzentration an Stickoxid als Asthmamarker gemessen.  Dass das Gas 1998 eine nobelpreiswürdige Wirkung  haben  sollte,ist merkwürdig
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