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Hier erhalten Sie Hilfe (Gelesen: 9322 mal)
Forum Admin
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Beiträge: 3298
Augsburg
Hier erhalten Sie Hilfe
03. Januar 2007 um 15:41
 
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atropa_balladonna
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Beiträge: 17

Re: Hier erhalten Sie Hilfe
Antwort #1 - 29. Dezember 2007 um 20:20
 
Sehr geehrter Formumsadmin,
das stimmt nicht - die angegebenen Adressen besitzen leider nur sehr rudimentäre, bis überhaupt keine Informationen darüber, was einem starken Raucher bevorsteht, wenn er die Absicht, mit dem Rauchen aufzuhören, umsetzt.

Man erhält dort leider keinerlei Unterstützung, die sich qualitativ vom gut gemeinten, aber leider nicht gut gemachten Ratschlag, "dann hör doch einfach auf", abhebt.

Starke und aufhörwillige Raucher sollten sich statt dessen lieber klarmachen, dass die psychischen Entzugserscheinungen kein Pappenstil sind, ja sogar schwere Depressionen bis hin zum Suizid, sowie Panikattacken oder Phobien hervorrufen können.

Auch eine Zunahme des Körpergewichtes von 20% - 30% ist normal für einen starken Raucher. Die Neuanschaffung einer kompletten Garderobe sollte die Haushaltskasse verkraften können.

Die so häufig zitierten angenehmen Begleiterscheinungen, wie bessere Atmung, besserer Geschmack oder Geruch, traten nicht unbedingt ein, manchmal tritt sogar eher das Gegenteil ein (ein Arzt hat z.B. meinen Konditionseinbruch so erklärt, dass durch das Rauchen mehr rote Blutkörperchen gebildet werden, die Produktion derselben nun mangels Rauchen zurückgefahren wird und der Sauerstofftransport ebenso).

Nun, in meiner Not habe ich mich auch an einiger der o.g. Stellen gewendet und mußte leider nur Quatsch vernehmen. Die haben keine Ahnung.

Viele Grüße
atropa_balladonna

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ama
Ex-Mitglied





Re: Hier erhalten Sie Hilfe
Antwort #2 - 29. Dezember 2007 um 20:36
 
Streicheleinheiten sind das denkbar falscheste.

Mit dem Rauchen aufhören, sofort; und fertig! Kein Flennen, kein Fishing for Peanuts.
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atropa_balladonna
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Beiträge: 17

Re: Hier erhalten Sie Hilfe
Antwort #3 - 30. Dezember 2007 um 11:39
 
Hallo Ama,
wie meinen? Können Sie sich bitte etwas präziser ausdrücken, wenn Sie etwas mitteilen wollen. Das würde der Verständlichkeit Ihrer Botschaft sicherlich dienen.

Danke und Gruß
atropa_balladonna
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Kawarimono
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Beiträge: 3364

Re: Hier erhalten Sie Hilfe
Antwort #4 - 30. Dezember 2007 um 12:38
 
atropa_balladonna schrieb am 29. Dezember 2007 um 20:20:
Starke und aufhörwillige Raucher sollten sich statt dessen lieber klarmachen, dass die psychischen Entzugserscheinungen kein Pappenstil sind, ja sogar schwere Depressionen bis hin zum Suizid, sowie Panikattacken oder Phobien hervorrufen können.


Nikotin ist ein wirksames Antidepressivum, mit dem sich so mancher selbsttherapiert. Haben Sie es mal mit Nikotin-Pflaster probiert?

Das würde ich lassen:

http://www.netdoktor.de/feature/zyban.htm



Kawarimono
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AnneS
Ex-Mitglied





Re: Hier erhalten Sie Hilfe
Antwort #5 - 30. Dezember 2007 um 16:50
 
Kawarimono schrieb am 30. Dezember 2007 um 12:38:
atropa_balladonna schrieb am 29. Dezember 2007 um 20:20:
Starke und aufhörwillige Raucher sollten sich statt dessen lieber klarmachen, dass die psychischen Entzugserscheinungen kein Pappenstil sind, ja sogar schwere Depressionen bis hin zum Suizid, sowie Panikattacken oder Phobien hervorrufen können.


Nikotin ist ein wirksames Antidepressivum, mit dem sich so mancher selbsttherapiert. Haben Sie es mal mit Nikotin-Pflaster probiert?

Das würde ich lassen:

http://www.netdoktor.de/feature/zyban.htm



Kawarimono


Tja, da sollte sich dann so mancher Einer hier mal fragen wie man schneller zum Tode kommt. Mit oder ohne Zigaretten?

Sorry, ich setz mich jetzt wieder auf meine Finger...
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Hema
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Beiträge: 6071

Re: Hier erhalten Sie Hilfe
Antwort #6 - 31. Dezember 2007 um 08:49
 
Wichtig beim Weg zum Nichtraucher ist, dass man Geduld mit sich selber hat. Man sollte bedenken, dass ggf. jahrelang verstellte Regelsysteme im Körper auch wieder einige Zeit brauchen, um auf den Normalzustand (= Nichtraucher) rückreguliert zu werden. Veränderungen nach dem Aufhören sind vorübergehend (das kann schon mal ein Jahr dauern).

In diesem Zusammenhang sollte man sich daran erinnern, wie man war und sich sich fühlte, bevor man zum Raucher wurde. Sollten nach dem Aufhören jenseits des Bedürfnisses nach der Zigarette und ggf. einer mäßig schlechten Laune deshalb (das läßt man am besten von anderen beurteilen), ernsthafte psychische Probleme (wie die genannten) auftauchen, sollte man sich nicht scheuen, zum Psychiater zu gehen. Die sehen so etwas täglich, Scham ist da ganz falsch. Dort kann dem Betroffenen sachgerecht geholfen werden.

Wenn man nicht schlagartig, sondern langsam reduzieren möchte, ist es hilfreich, sich Brücken zu bauen: das Schaffen selbst definierter "rauchfreier Zonen" (z.B. nicht mehr im Auto, nicht mehr in der Wohnung, nicht mehr am Arbeitsplatz etc.). Für die Überbrückung des manchmal auftretenden Gefühls, man müsse was in den Händen halten, kann man sich einen kleinen Gegenstand hernehmen (ein Stift, ein Schlüsselanhänger etc.), der einen ähnlichen taktilen Eindruck hervorruft. Will man sofort aufhören, kann man sich ein freies Wochenende setzen, an dem man möglichst frei von Außenreizen ist. Da die wenigsten Menschen während der Schlafphase rauchen, kann man den Effekt ausnutzen: nach dem Aufstehen NICHT die erste Zigarette rauchen, sondern vielleicht eine Kleinigkeit trinken und essen und danach versuchen, noch mal zu schlafen usw. Man sollte sich auch nicht auch nicht zu viele Änderungen der Lebensführung auf einmal vornehmen: nicht mehr rauchen, mehr Sport UND abnehmen ist vielleicht etwas viel auf einmal. In Ruhe nacheinander angehen ist erfolgversprechender, meine ich.
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Rolf
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Beiträge: 171
Hamburg
Geschlecht: male
Re: Hier erhalten Sie Hilfe
Antwort #7 - 13. April 2008 um 12:34
 
Hema schrieb am 31. Dezember 2007 um 08:49:
Wichtig beim Weg zum Nichtraucher ist, dass man Geduld mit sich selber hat. Man sollte bedenken, dass ggf. jahrelang verstellte Regelsysteme im Körper auch wieder einige Zeit brauchen, um auf den Normalzustand (= Nichtraucher) rückreguliert zu werden. Veränderungen nach dem Aufhören sind vorübergehend (das kann schon mal ein Jahr dauern). [...]

Will man sofort aufhören, kann man sich ein freies Wochenende setzen, an dem man möglichst frei von Außenreizen ist.


Insgesamt völlig d'accord. Ich möchte nur ergänzen: frei von negativen Außenreizen (Streß, Ärger etc.). Positive Außenreize dagegen halte ich für sehr unterstützend. Ich empfehle etwa einen Sonntagsausflug nach Hagenbecks Tierpark oder ähnlich. Da ist man (mehr oder weniger) an der frischen Luft, kommt auf andere Gedanken und Rauchen ist da vielleicht eh verboten.

Rolf
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Es muss etwas besonders Heiliges im Salz sein - es ist in der kleinen Träne und im grossen Ozean (Kh. Gibran)
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Lichttropfen
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Beiträge: 2

Re: Hier erhalten Sie Hilfe
Antwort #8 - 11. April 2012 um 14:32
 
Ich habe vor 10 jahren mit dem Buch "Endlich Nichtraucher" von Allen Carr aufgehört zu rauchen.
Carr arbeiet mit Verstehen, nicht mit Angstmache.
Freunden, denen ich das Buch weiterempfohlen haben, ist es auch gelungen mit diesem Buch
das Rauchen aufzugeben.
Es ist sicher einen Versuch wert.
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Hendrik
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Beiträge: 5

Re: Hier erhalten Sie Hilfe
Antwort #9 - 14. September 2012 um 09:16
 
Ich habe jedesmal einen Monat geraucht wenn cih emotional am kipen war, sobald ich aber in einem stabilen Umfeld mit Freunden war und beruflich alles ok war, war das aufhören überhaupt kein Problem. Ich habe es nie bereut, würde jetzt aber nicht mehr anfangen.
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