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Hema
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Wichtig beim Weg zum Nichtraucher ist, dass man Geduld mit sich selber hat. Man sollte bedenken, dass ggf. jahrelang verstellte Regelsysteme im Körper auch wieder einige Zeit brauchen, um auf den Normalzustand (= Nichtraucher) rückreguliert zu werden. Veränderungen nach dem Aufhören sind vorübergehend (das kann schon mal ein Jahr dauern).
In diesem Zusammenhang sollte man sich daran erinnern, wie man war und sich sich fühlte, bevor man zum Raucher wurde. Sollten nach dem Aufhören jenseits des Bedürfnisses nach der Zigarette und ggf. einer mäßig schlechten Laune deshalb (das läßt man am besten von anderen beurteilen), ernsthafte psychische Probleme (wie die genannten) auftauchen, sollte man sich nicht scheuen, zum Psychiater zu gehen. Die sehen so etwas täglich, Scham ist da ganz falsch. Dort kann dem Betroffenen sachgerecht geholfen werden.
Wenn man nicht schlagartig, sondern langsam reduzieren möchte, ist es hilfreich, sich Brücken zu bauen: das Schaffen selbst definierter "rauchfreier Zonen" (z.B. nicht mehr im Auto, nicht mehr in der Wohnung, nicht mehr am Arbeitsplatz etc.). Für die Überbrückung des manchmal auftretenden Gefühls, man müsse was in den Händen halten, kann man sich einen kleinen Gegenstand hernehmen (ein Stift, ein Schlüsselanhänger etc.), der einen ähnlichen taktilen Eindruck hervorruft. Will man sofort aufhören, kann man sich ein freies Wochenende setzen, an dem man möglichst frei von Außenreizen ist. Da die wenigsten Menschen während der Schlafphase rauchen, kann man den Effekt ausnutzen: nach dem Aufstehen NICHT die erste Zigarette rauchen, sondern vielleicht eine Kleinigkeit trinken und essen und danach versuchen, noch mal zu schlafen usw. Man sollte sich auch nicht auch nicht zu viele Änderungen der Lebensführung auf einmal vornehmen: nicht mehr rauchen, mehr Sport UND abnehmen ist vielleicht etwas viel auf einmal. In Ruhe nacheinander angehen ist erfolgversprechender, meine ich.
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