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  › Ärzte vs. Heilpraktiker
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Ärzte vs. Heilpraktiker (Gelesen: 414511 mal)
Tanzbaer
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Ärzte vs. Heilpraktiker
24. Januar 2007 um 09:16
 
Nachdem ich hier in einigen Threads gelesen hatte, kommt mir der Verdacht, daß das Problem der "Schulmedizin" weniger im fachlichen Können liegt, sondern im Unvermögen, Patienten als Menschen zu betrachten und dementsprechend mit ihnen zu kommunizieren.


Was hilft es dem Patienten, wenn der Arzt zwar topfit ist, aber sich beim Patienten zur Angst vor den Krankheitsfolgen noch die Angst vor dem ruppigen Arzt gesellt und er ins Koma fällt? (um's mal überspitzt auszudrücken)

Und die Ärzte hier machen sich ja gut lustig. Ob man damit Vertrauen gewinnen kann, weiß ich nicht.

Nun mag es unter den Ärzten Dummköpfe geben, und unter den Heilpraktikern Scharlatane, aber wenn diejenigen, die sich für die Besten halten, ihre Patienten vergraulen, sind sie Mitschuld, wenn die Patienten sich an die einfühlsamen Scharlatane wenden.
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elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #1 - 30. Januar 2007 um 23:05
 
Tanzbaer schrieb am 24. Januar 2007 um 09:16:
... Unvermögen, Patienten als Menschen zu betrachten und dementsprechend mit ihnen zu kommunizieren.


Was hilft es dem Patienten, wenn der Arzt zwar topfit ist, aber sich beim Patienten zur Angst vor den Krankheitsfolgen noch die Angst vor dem ruppigen Arzt gesellt ...
... ihre Patienten vergraulen, sind sie Mitschuld, wenn die Patienten sich an die einfühlsamen Scharlatane wenden.



Was willst Du damit sagen, tanzender Bär?

Ein Arzt sieht Patienten nicht als Menschen?

Lieber mit dem Krebs zum einfühlsamen Scharlatan als zum ruppigen Arzt (KOMAGEFAHR!)?

Welche Schuld an der Verunsicherung haben die Medien und die darin enthaltene Werbung?

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Suburbia
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #2 - 31. Januar 2007 um 09:48
 
Tanzbaer schrieb am 24. Januar 2007 um 09:16:
Nachdem ich hier in einigen Threads gelesen hatte, kommt mir der Verdacht, daß das Problem der "Schulmedizin" weniger im fachlichen Können liegt, sondern im Unvermögen, Patienten als Menschen zu betrachten und dementsprechend mit ihnen zu kommunizieren.


Wow, was für Ärzte sind Ihnen denn begegnet? Sollten Sie mit Ihrer Vermutung recht haben, dass Schulmediziner ihre Patienten nicht als Menschen sehen - die Wahrscheinlichkeit dürfte nach meinem Dafürhalten jedoch eher mit der einer spontan bevorstehenden Kernschmelze in meiner Kaffeetasse vergleichbar sein -, würde ich mich dann zur Minderheit derer zählen, die sich sehr wohl von ihrem Arzt als Mensch behandelt fühlen. Ich gehörte dann also zu einer Minderheit. Mmmm...das macht mich traurig weinend

Zitat:
Was hilft es dem Patienten, wenn der Arzt zwar topfit ist, aber sich beim Patienten zur Angst vor den Krankheitsfolgen noch die Angst vor dem ruppigen Arzt gesellt und er ins Koma fällt? (um's mal überspitzt auszudrücken)


"nicht kommunizieren" = "Verbreitung von Angst" ???

Zitat:
Und die Ärzte hier machen sich ja gut lustig. Ob man damit Vertrauen gewinnen kann, weiß ich nicht.


Von welchen Ärzten sprechen Sie denn hier?
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Jerome Steiner
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #3 - 31. Januar 2007 um 11:18
 
Auch ich gehöre zur Minderheit, die nur gute Erfahrungen mit "normalen" Ärzten gemacht haben. Ob unser Hausarzt, Kinderarzt, Zahnarzt - alle sind nette, gebildete Menschen mit guten Manieren und hohem Verantwortungsgefühl. Und ich bin noch nicht mal privat versichert.

Ich persönlich denke, dass der Trend zum Ärzte-Bashing vor allem von Personen mit komplexer Krankheitsgeschichte ausgegangen ist - tritt keine schnelle Heilung ein, ist man frustriert, bekommt  irgendwann Angst und fühlt sich vom Arzt allein gelassen - dann probiert man irgendwann eben mal "was anderes" - nämlich Heilpraktiker, die mit ihren gut klingenden Werbeslogans  ("sanft, einfühlsam, keine Chemie-Keulen, viel Zeit") für Laien oft sehr überzeugend klingen. Manche Heilpraktiker bestätigen den neuen "Kunden" leider darin, dass die Schulmedizin und die böse Pharma-Mafia grundsätzlich ein feindseliger und zu verachtender Haufen sind. Selbstverständlich gibt es unter Ärzten, wie in allen anderen Branchen und Gesellschaftsschichten auch, "miese Typen" - aber das pauschale Vorurteil ist, glaube ich, eher Meinungsmache, auch von der Konkurrenz.

Ich habe das Gefühl, Ärzte können, müssen oder wollen ihre "Leistung" nicht so gut verkaufen wie Heilpraktiker. Um auch mal pauschal zu werden, könnte man sagen, Ärzte äussern sich eher mit Sachaussagen und Fachbegriffen und wirken dadurch manchmal hochtrabend oder unverständlich für Laien. Heilpraktiker machen richtig "Werbung", wie es der Markt verlangt: "Erfahrungsberichte", gut klingende Slogans, schicke Trends mit Naturmitteln, deren Namen irgendwie gut und sanft klingen, einfach zu verstehende Sprache ohne Fremdworte, Vorurteile und Meinungsmache gegen Schulmedizin schüren - das ist werbestrategisch alles immer auf dem neuesten Stand.

Leider glauben viele lieber griffigen Reklame-Aussagen als wissenschaftlich fundierten Studien - das ist branchenübergreifend immer wieder zu beobachten.

Jerome
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Schau-ma-amoi
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #4 - 24. Februar 2007 um 16:12
 
Jerome Steiner schrieb:

Ich persönlich denke, dass der Trend zum Ärzte-Bashing vor allem von Personen mit komplexer Krankheitsgeschichte ausgegangen ist



Des glaub i net so sehr.
Ärztekritik gabs schon im Altertum und zieht sich bis in die Gegenwart und war keineswegs immer unberechtigt. Auch andere Berufsgruppen erfreuen sich schon seit Alters her einer gewissen distanzierten Betrachtung der jeweiligen Laien, man denke an die Juristen.

Dazu kommt meines Erachtens das quantitative Angebot. Wenn es viele Ärzte gibt, kann man sich als Patient diesen aussuchen, gibts einen Ärztemangel, ist man froh, einen zu bekommen. Man denke an England.

Wie man allerdings freiwillig seinen Körper einen "Heilpraktiker" aussetzen kann, das kann ich nicht wirklich verstehen. Bei uns in Ö gibts ja sowas nicht.

Ärztekritik ist darüberhinaus grundsätzlich gut und richtig, wenn sie denn sachlich erfolgt. Es gibt ja wirkliche windige Typen darunter - wie in jedem Beruf.

Den Rest der Analyse find ich gelungen
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Zulu
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #5 - 05. März 2007 um 20:53
 

@Hema , Ama und Konsorten

Schnell, schnell Hema Ama und wie ihr alle heissen mögt
Glotze anschalten-3 Sat wählen
Gerade kommt eine tolle Sendung . Unerklärliche Heilung heisst die Sendung. Und oh Schande Mediziner melden sich zu Wort. Sie beschmutzen das wissenschaftliche Nest und bejahen Hypnose , Akupunktur . all die feinen Dinge, die die Scharlatane und Abzocker gut finden.
IIIIIIIIgitttttt.

Euere Zulumaus
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Hema
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #6 - 05. März 2007 um 21:08
 
Zulu schrieb am 05. März 2007 um 20:53:
@Hema , Ama und Konsorten

Schnell, schnell Hema Ama und wie ihr alle heissen mögt
Glotze anschalten-3 Sat wählen
Gerade kommt eine tolle Sendung . Unerklärliche Heilung heisst die Sendung. Und oh Schande Mediziner melden sich zu Wort. Sie beschmutzen das wissenschaftliche Nest und bejahen Hypnose , Akupunktur . all die feinen Dinge, die die Scharlatane und Abzocker gut finden.
IIIIIIIIgitttttt.

Euere Zulumaus



Ach ZULU,

die genannten Patienten wurden regulär behandelt und haben danach noch andere Sachen gemacht.

[ironie on]Ist ja klar, dass man, wenn man Krebs hat und sich einer OP unterzogen hat, und danach noch ein bissel Handauflegen macht, das Handauflegen die Heilung brachte. Oder nach einer Hep C Therapie noch ein bissel Voodoo machte, dass das Voodoo die Heilung brachte.[/ironie off]

Die Filmemacher hatten wieder mal keinerlei Ahnung von der Materie. Sie wollten einen Film mit genau dieser Aussage machen, dass der Geist die Wirklichkeit verändern kann, wenn er nur will, und demnach haben sie passend die Leute und Aussagenden ausgewählt. Da war kein kritischer oder auch nur korrigierender Zwischenton dabei. Geschäftsmäßige Schwurbler wie Walach, der von Verschränkung redet, aber die Physik gar nicht meint und versteht, sondern das nur als wichtig klingendes "Bild" für den geneigten, aber ungebildeten Zuhörer verwendet, durften natürlich zur "Untermauerung" auch nicht fehlen.

Solche schlechten Sendungen treiben Hamer und Co. die Opfer zu. Smiley
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Zulu
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #7 - 05. März 2007 um 21:12
 
Ach ZULU,

die genannten Patienten wurden regulär behandelt und haben danach noch andere Sachen gemacht.  

[ironie on]Ist ja klar, dass man, wenn man Krebs hat und sich einer OP unterzogen hat, und danach noch ein bissel Handauflegen macht, das Handauflegen die Heilung brachte. Oder nach einer Hep C Therapie noch ein bissel Voodoo machte, dass das Voodoo die Heilung brachte.[/ironie off]

Die Filmemacher hatten wieder mal keinerlei Ahnung von der Materie. Sie wollten einen Film mit genau dieser Aussage machen, dass der Geist die Wirklichkeit verändern kann, wenn er nur will, und demnach haben sie passend die Leute und Aussagenden ausgewählt. Da war kein kritischer oder auch nur korrigierender Zwischenton dabei. Geschäftsmäßige Schwurbler wie Walach, der von Verschränkung redet, aber die Physik gar nicht meint und versteht, sondern das nur als wichtig klingendes "Bild" für den geneigten, aber ungebildeten Zuhörer verwendet, durften natürlich zur "Untermauerung" auch nicht fehlen.

Ach Hema . Du bist einfach goldig in deinen Versuchen , alles professionell erkären zu wollen.
Aber, der Zug ist ab und du stehst und winkst
Zulu

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Hema
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #8 - 05. März 2007 um 21:27
 
Zulu schrieb am 05. März 2007 um 21:12:
Ach Hema . Du bist einfach goldig in deinen Versuchen , alles professionell erkären zu wollen.
Aber, der Zug ist ab und du stehst und winkst
Zulu


Ich kann ein weiteres Mal in Ihrem Beitrag keine Auseinandersetzung mit den von mir genannten Argumenten erkennen.

Also noch mal:

Man macht die wissenschaftlich erklärbare und belegt sinnvolle Therapie A UND den Voodoo-Kram B.

Der Patient ist nach einiger Zeit geheilt.

Preisfrage: welche Maßnahme war ursächlich an der Heilung?  Smiley
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Zulu
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #9 - 05. März 2007 um 21:43
 
Ich kann ein weiteres Mal in Ihrem Beitrag keine Auseinandersetzung mit den von mir genannten Argumenten erkennen.

Also noch mal:

Man macht die wissenschaftliche erklärbare und belegt sinnvolle Therapie A UND den Voodoo-Kram B.

Der Patient ist nach einiger Zeit geheilt.

Preisfrage: welche Maßnahme war ursächlich an der Heilung?  

Was ich immer wieder erstaunlich finde , ist die Tatsache, dass sie wirklich über alles , aber wirklich auch alles so tun , als ob sie Bescheid wüssten. waren sie bei den Filmaufnahmen dabei. Oder schickt man ihnen das Regiebuch- die dementsprechende wichtige politische Funktion haben sie ja sicherlich...räusper.
Lassen sie die Menschen einfach ihre selbstverantwortliche Erfahrung machen .Haben sie Probleme mit Erfahrungsberichten. Warum versuchen sie denn dauernd etwas zu zerreden, was nicht in ihren Horizont passt.
Aber ich gehe jetzt ins Bett und lasse sie allene ihre fundierten wissenschaftlichen Erfahrungsberichte schreiben. Das ist ihnen doch am liebsten
Gute Nacht . auch an die AMA und den Kawa und die elf oder zwölf u.s. w.
Zulu
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Hema
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #10 - 05. März 2007 um 21:49
 
Zulu schrieb am 05. März 2007 um 21:43:
Was ich immer wieder erstaunlich finde , ist die Tatsache, dass sie wirklich über alles , aber wirklich auch alles so tun , als ob sie Bescheid wüssten. waren sie bei den Filmaufnahmen dabei. Oder schickt man ihnen das Regiebuch- die dementsprechende wichtige politische Funktion haben sie ja sicherlich...räusper.
Lassen sie die Menschen einfach ihre selbstverantwortliche Erfahrung machen .Haben sie Probleme mit Erfahrungsberichten. Warum versuchen sie denn dauernd etwas zu zerreden, was nicht in ihren Horizont passt.
Aber ich gehe jetzt ins Bett und lasse sie allene ihre fundierten wissenschaftlichen Erfahrungsberichte schreiben. Das ist ihnen doch am liebsten
Gute Nacht . auch an die AMA und den Kawa und die elf oder zwölf u.s. w.
Zulu


Ich habe die Sendung gesehen, zudem ist eine Zusammenfassung auf der 3sat-Seite. Das ist ja nun nicht so schwer.

Sie haben die Preisfrage nicht beantwortet. Wo bleiben Ihre Argumente?

Fällt Ihnen nichts besseres ein als eine persönliche Attacke? Schwach, aber leider üblich. Schockiert/Erstaunt

Ich bin der Meinung, dass der Patient Anspruch auf eine ehrliche Auskunft zu den Verfahren hat und nicht durch solche schlecht und tendenziös fabrizierten Machwerke manipuliert werden sollte.

Wenn Sie die Suche nach dem, was Patienten hilft, nachweislich hilft, für "Zerreden" halten, dann ist das halt so.
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elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #11 - 05. März 2007 um 22:05
 
Zulu schrieb am 05. März 2007 um 21:43:
Haben sie Probleme mit Erfahrungsberichten.  Zulu


Zululein!
Müde?

Erfahrungsberichte?
Jede Menge!
Lesen Sie nur, was schon geschrieben wurde, auch hier im Faden.

Und sie sind alle nach alternativer Therapie gestorben, bzw. der Hochdruck ist ein Hochdruck geblieben.

Zugegeben, die Leute sterben vielleicht hoffnungsvoller, aber früh und schmerzhaft.
Und sie werden an den Folgen der Milchzuckertherapie des Hochdrucks leiden und sterben.
Wenn das die Alternative sein soll...

Ja, es ist das, was Sie so schön Alternativtherapie nennen.
Aber es sind Sie, die Probleme mit Erfahrungsberichten hat, nicht die schlimmen Hemas, amas, Kawas, elfen...



Was Sie auszeichnet:
Credophile selektive Wahrnehmung, frei schwebend.
Leider offensichtlich ohne Sachkenntnis.

Sorry, Zulu, Gute Nacht.




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Pjotr
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #12 - 05. März 2007 um 22:08
 
Zulu schrieb am 05. März 2007 um 21:43:
Was ich immer wieder erstaunlich finde , ist die Tatsache, dass sie wirklich über alles , aber wirklich auch alles so tun , als ob sie Bescheid wüssten.


Was ich wiederum erstaunlich finde ist, dass man aus der Frage, was denn nun geheilt hat, Allwissen ableiten kann.

Beantworten Sie doch einfach diese beiden simplen Fragen:

Woher wissen Sie, dass eine Methode geheilt hat?

Wie kommen wir zu Wissen, das möglichst sicher ist?

Das sind ganz einfache, grundsätzliche Fragen, deren Beantwortung im Interesse eines jeden ist. Probieren Sie es doch einfach mal, statt hier persönliche Attacken zu reiten.

Pjotr

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besucher
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #13 - 05. März 2007 um 22:50
 
Spontanregressionen bei Krebs sind nicht unerklärlich, sie sind nur selten. (Echte "Heilungen" sind noch seltener.)
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Konstantin
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #14 - 06. März 2007 um 00:14
 
Zulu schrieb am 05. März 2007 um 20:53:
@Hema , Ama und Konsorten

... Sie beschmutzen das wissenschaftliche Nest und bejahen Hypnose , Akupunktur . all die feinen Dinge, die die Scharlatane und Abzocker gut finden.
...


Hmm, namentlich war dieser Hinweis nicht an mich adressiert, insofern melde ich mich als "Konsorte" zu Wort.
Ich habe die Sendung leider verpasst und kann mich insoweit nur spärlich äußern, aber (zumindest) Hypnose ist ja der Schulmedizin nicht fremd. In der Fachliteratur (z.B. Pschyrembel, 257. Auflage, S. 686) werden therapeutische Anwendungen beschrieben.
Ich müsste eine Wiederholung der Sendung ansehen; wurde etwa behauptet, man könne Karzinome durch Hypnose heilen?
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joytopia
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #15 - 06. März 2007 um 12:47
 
<@Hema
<Ach ZULU,
<die genannten Patienten wurden regulär behandelt und haben danach noch andere Sachen gemacht.  

Ja und warum haben Sie andere Therapien gemacht ???
Weil eben Ihre viel zitierten, regulären!! Behandlungen nichts mehr gebracht haben, ganz Einfach.

Jeder leidende  Mensch hat das Recht , jede nur erdenkliche Therapie die im Linderung oder Heilung
zu bekommen. Wenn ich sie mir auch noch selbst bezahle, erst Recht. Vor allem wenn die " reguläre
Medizin nichts mehr zu bieten hat
Für sich können Sie das ja anders entscheiden. Horizonterweiterung kommt aber meistens erst wenn man Sie bitter nötig hat.

Joytopia



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ama
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #16 - 06. März 2007 um 13:02
 
>joytopia
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #15 - Heute um 12:47:55 Zitieren

>Ja und warum haben Sie andere Therapien gemacht ???  

Weil die Pfuscher und angeblich freundliche Menschen sie belogen haben über die Wirksamkeit der "anderen Therapien".

Niemand hat das Recht, Kranke zu belügen!

ama
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elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #17 - 06. März 2007 um 13:44
 
joytopia schrieb am 06. März 2007 um 12:47:
1. Jeder leidende  Mensch hat das Recht , jede nur erdenkliche Therapie die im Linderung oder Heilung
zu bekommen.  
2. Horizonterweiterung kommt aber meistens erst wenn man Sie bitter nötig hat.

1. Kriegt er ja.
Bei jedem GUTEN Arzt.
Steht so in jedem Kassenarztvertrag.
Aber nie beim einem, der sich in Deutschland Heilpraktiker nennen darf.
...und das darf jeder, der ein Führungszeugnis vorlegen kann.

2. Das stimmt. Auch für joytopia.


P.S.:
Stimmt so leider nicht.
Ich habe zunächst das typisch-tückische Verschwurbelungs-Wort übersehen:

"jede erdenkliche"

Die denken sich wirklich Sachen aus, die Heipraktiker.
Gut für die eigene Kasse, schlecht für den Leidenden.
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Schau-ma-amoi
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #18 - 06. März 2007 um 15:02
 
Zulu:


Was ich immer wieder erstaunlich finde , ist die Tatsache, dass sie wirklich über alles , aber wirklich auch alles so tun , als ob sie Bescheid wüssten. waren sie bei den Filmaufnahmen dabei. Oder schickt man ihnen das Regiebuch- die dementsprechende wichtige politische Funktion haben sie ja sicherlich...räusper.
Lassen sie die Menschen einfach ihre selbstverantwortliche Erfahrung machen .Haben sie Probleme mit Erfahrungsberichten. Warum versuchen sie denn dauernd etwas zu zerreden, was nicht in ihren Horizont passt.


a) für die TV-Wuzzis ist die Quote wichtig, passt diese, rinnt der Rubel +
b) je mehr Unterhaltung im Land der Dichter und Denker, desto höher die Quote >
c) deshalb wird mehr Unterhaltung angeboten!

Die TV-Heinis wollen das werte Publikum bei Lust und Laune halten und haben die Möglichkeit außer Acht gelassen, der Zuseher könnte die angebotene Unterhaltung als Information betrachten, so wie sie es täglich von der Bild-Zeitung gewohnt sind.

Und tatsächlich, der Fall ist eingetreten, Zulu & Co aus dem geistigen Schrebergarten nehmen Beiträge dieser Art für bare Münze und tüchtige Manager setzen die TV-Serie fort:

PKW wird in der Werkstätte repariert, darauf wird der Regenmacher gerufen, der tanzt ein paar Runden mit einem Kerzerl in der Hand um das schon reparierte Gefährt.

Zulu & Co werden nun baff und aufgewühlt was machen? Exakt, die "Schul-Kfz-Mechanik" muss hinterfragt werden. Man müsse auch alternative Methoden andenken!  Smiley


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ama
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #19 - 06. März 2007 um 15:09
 
>Zulu & Co werden nun baff und aufgewühlt was machen? Exakt, die "Schul-Kfz-Mechanik" muss
>hinterfragt werden. Man müsse auch alternative Methoden andenken!

Die gibt es doch schon! Das sind die, die den Tankinhalt mit dem Feuerzeug überprüfen. Da macht es dann PUFF!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!" und die Putzkolonne muß die Überreste vom Asphalt kratzen.
Das merken sich die Leute... (Nicht alle, aber die meisten...)

Leider macht es bei den Pfuschern und alternativen Heilern nicht auch PUFF!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!". Die Leute leiden langsam ... und merken gar nicht, daß sie betrogen wurden.

Der Knalleffekt fehlt. Das ist alles. Das Geld fehlt auch. Möglichst alles...
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joytopia
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #20 - 06. März 2007 um 15:35
 
>joytopia
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #15 - Heute um 12:47:55 Zitieren  

>Ja und warum haben Sie andere Therapien gemacht ???  
Weil eben Ihre viel zitierten, regulären!! Behandlungen nichts mehr gebracht haben, ganz Einfach.

<@ ama
<Weil die Pfuscher und angeblich freundliche Menschen sie belogen haben über die Wirksamkeit <der "anderen Therapien".

Nein, weil die schulmedizinische Behandlung auch ihre Grenzen hat
Auch Sie würden , wenn Sie an einer schweren Krankheit leiden und Sie schulmedizinisch austherapiert
sind, alles erdenkliche an Behandlungen machen. Da bin ich mir ganz ganz sicher.
Weil es dann egal ist , ob wissenschaftlich bewiesen oder nicht !
Nein, zugeben werdenSie das nicht. Müssen Sie auch nicht , wir wissen das auch so.

Im übrigen lassen Sie sich doch Argumente einfallen , statt Beleidigungen.
Die Weisheit hat von EUCH auch keiner mit dem Löffel gegessen!

Joytopia




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ama
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #21 - 06. März 2007 um 15:52
 
>joytopia
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #20 - Heute um 15:35:17 Zitieren

><Weil die Pfuscher und angeblich freundliche Menschen sie belogen haben über die Wirksamkeit ><der "anderen Therapien".  

>Nein, weil die schulmedizinische Behandlung auch ihre Grenzen hat

Das ist eine Lüge.

Wir können nicht zaubern. Es gibt Grenzen der Medizin.

Aber die Pfuscher und alternativen "Heiler" behaupten,  sie hätten ein Wissen JENSEITS dieser Grenzen.

Deswegen befördern sie ihre Kunden dahin.

Ins Jenseits.

ama
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Schau-ma-amoi
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #22 - 06. März 2007 um 16:05
 
> joytopia:


Nein, weil die schulmedizinische Behandlung auch ihre Grenzen hat

Ja, wobei die Forschung versucht, diese Grenzen hinauszuschieben

Auch Sie würden , wenn Sie an einer schweren Krankheit leiden und Sie schulmedizinisch austherapiert  
sind, alles erdenkliche an Behandlungen machen. Da bin ich mir ganz ganz sicher.

Njein. Allein aus Erfahrung weiß ich, dass es Patienten gibt, die ihre Erkrankung akzeptieren und eine etwas größere Gruppe sucht tatsächlich nach Alternativen. Also, das mit Ihrer Sicherheit war falsch.
Aber: natürlich ist das Suchen nach alternativen Heilmöglichkeiten legitim. Keine Frage!

Was aber nicht legitim ist, dass "Alternativheiler" diese Not ausnützen. Und darum gehts, nur darum!


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elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #23 - 06. März 2007 um 16:18
 
joytopia schrieb am 06. März 2007 um 15:35:

1.   Ihre viel zitierten, regulären!! Behandlungen ...
2.   Die Weisheit hat von EUCH auch keiner mit dem Löffel gegessen!

1. Die da wären?
2. joytopia hat Recht: Mit Löffeln haben WIR das nicht gemacht, aber wir haben uns die Weisheit in jahrzehntelanger Arbeit, langem, schwerem Studium und tausenden von Nachtdiensten angeeignet.

Ein  Sägewerker, Löffel- oder Staubsaugerverkäufer (z.B.) geht heute zum Gewerbeamt und ist morgen Heilpraktiker, wenn er das Führungszeugnis vorlegen kann.
Dann kann er unschuldige Menschen über den Dorn ziehen.
Gegen Geld.
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„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.“– Recep Tayyip Erdogan
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joytopia
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #24 - 06. März 2007 um 18:04
 
<@elf
<Ein  Sägewerker, Löffel- oder Staubsaugerverkäufer (z.B.) geht heute zum Gewerbeamt und ist morgen <Heilpraktiker,

Nein, elf  er geht zum Gesundheitsamt nachdem er 3 Jahre in  ein Heilpraktikerstudium investiert hat. Probieren Sie es doch einfach einmal . Aber passen Sie auf , es kann ein sehr DORNIGER Weg werden.

Ansonsten sind Ihre Beiträge wie immer sehr lustig. Aber ich glaube Sie sollten doch lieber beim
Monopoly spielen bleiben.

Joytopia
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ama
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #25 - 06. März 2007 um 18:10
 
>joytopia
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #24 - Heute um 18:04:05  

>>Ein  Sägewerker, Löffel- oder Staubsaugerverkäufer (z.B.) geht
>>heute zum Gewerbeamt und ist morgen Heilpraktiker,
 
>Nein, elf  er geht zum Gesundheitsamt nachdem er 3 Jahre in  ein
>Heilpraktikerstudium investiert hat.


Das ist eine Lüge.

Es gibt kein STUDIUM zum Heilpraktiker. Fernlehrgänge und am Küchentisch sitzen ist kein Studium!

ama

(...es bröselt der Putz im Gebälk...l)
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besucher
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #26 - 06. März 2007 um 18:11
 
joytopia schrieb am 06. März 2007 um 18:04:
<@elf
<Ein  Sägewerker, Löffel- oder Staubsaugerverkäufer (z.B.) geht heute zum Gewerbeamt und ist morgen <Heilpraktiker,

Nein, elf  er geht zum Gesundheitsamt nachdem er 3 Jahre in  ein Heilpraktikerstudium investiert hat.


Ist das mittlerweile Pflicht? Das wußte ich gar nicht.
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Schau-ma-amoi
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #27 - 06. März 2007 um 18:13
 
Wieviel und was muss man eigentlich lernen, um die "Heilpraktikerprüfung" positiv ablegen zu können? Kann mir das jemand sagen? Wie sieht der Praxisnachweis aus?
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joytopia
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #28 - 06. März 2007 um 18:15
 
@schau-ma-amoi
<Njein. Allein aus Erfahrung weiß ich, dass es Patienten gibt, die ihre Erkrankung akzeptieren

Warum soll er es akzeptieren? Weil die die Schulmedizin sagt, austherapiert, lassen Sie ja nichts anderes
machen. Würden Sie sich damit abfinden. Tut mir leid, ich nicht.

<Aber: natürlich ist das Suchen nach alternativen Heilmöglichkeiten legitim. Keine Frage!

Meine ich doch auch.


<Was aber nicht legitim ist, dass "Alternativheiler" diese Not ausnützen. Und darum gehts, nur darum!

Mag ja sein , das es solche gibt. Aber die gibt es im schulmedizinischen Lager genauso!

Joytopia



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Gockel
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #29 - 06. März 2007 um 18:19
 
joytopia schrieb am 06. März 2007 um 15:35:
Im übrigen lassen Sie sich doch Argumente einfallen , statt Beleidigungen.
Die Weisheit hat von EUCH auch keiner mit dem Löffel gegessen!

Joytopia


Argumente ist ein gutes Stichwort.
Wo Sie jetzt Zeit und Argumente haben, können Sie ja mal endlich im anderen Thread Ihre Aussage bezüglich der angeblichen alternativen Krebstherapien belegen.

joytopia schrieb am 02. März 2007 um 09:49:
Weltweit gibt es viele andere und billigere Ansätze von Krebstherapien und das mit Erfolg.  

Ich warte auf Argumente.

Gruß,
der Gockel
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Hema
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #30 - 06. März 2007 um 18:25
 
joytopia schrieb am 06. März 2007 um 18:15:
@schau-ma-amoi
<Njein. Allein aus Erfahrung weiß ich, dass es Patienten gibt, die ihre Erkrankung akzeptieren

Warum soll er es akzeptieren? Weil die die Schulmedizin sagt, austherapiert, lassen Sie ja nichts anderes
machen. Würden Sie sich damit abfinden. Tut mir leid, ich nicht.


Sie haben aber schon begriffen, dass der Mensch an sich sterblich ist?
Die meisten Menschen über 12 wissen das.
Logischerweise muss man an irgendwas sterben.
An diesem natürlichen Verlauf ändert noch so viel Wunschdenken nichts.
Die wissenschaftliche Medizin, Hygiene und Ernährungskunde hat in den letzten 100 Jahren die Lebenserwartung deutlich steigen lassen. Die Quacksalberfraktion hat damals wie heute NUR das Wunschdenken (und dessen Ausnutzung für eigene finanzielle Zwecke) zu bieten.

Sozusagen kostenpflichtige Beihilfe zur Verdrängung. Da kann man auch gleich in die Kirche gehen.
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ama
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #31 - 06. März 2007 um 18:30
 
>joytopia
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #28 - Heute um 18:15:30  

>Weil die die Schulmedizin sagt, austherapiert, lassen Sie ja nichts
>anderes  machen. Würden Sie sich damit abfinden. Tut mir leid, ich
>nicht.
 
Wenn die Ärzte Pfeifen sind, soll man dann zu noch schlimmeren Pfeifen gehen, die NOCH WENIGER Ahnung von Medizin haben!?

Da wäre man aber wirklich sehr dumm.

Nein, die Ärzte muß man weichprügeln, daß sie ihren faulen Hintern hochhieven und RICHTIGE Forschung betreiben und richtige Diagnosen machen.

Vor allem muß man den Ärzten klarmachen, daß sie die Pfuscher nicht mehr decken sollen.

Der Pfusch lebt nur von der stillschweigenden Duldung durch die Ärzte.

Das Standesrecht der Ärzte ist ein Kapitalverbrechen an 82 Millionen Menschen!

ama

(Aus ideologischem Anbau)
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elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #32 - 06. März 2007 um 19:14
 
joytopia schrieb am 06. März 2007 um 18:04:
Ansonsten sind Ihre Beiträge wie immer sehr lustig. Aber ich glaube Sie sollten doch lieber beim Monopoly spielen bleiben.


Joytopia, Sie sind ja nicht mal lustig.
Dafür haben Sie´s mit dem Glauben.
Das mit dem Wissen ist nicht so Ihr Ding, oder?

Ich habe mir die Mühe gemacht, Ihre Beiträge zu lesen:
Keine Spur von Wissen oder Weisheit.
Nur verschwiemeltes, dorniges Glaubensgeschwafel aus Wochenendkursen.

Wären Sie und andere Serientäter beim Glauben geblieben und hätten Sie nie Hand an kranke Menschen gelegt.
Es wäre viel Leid erspart worden.
Es wäre viel Geld sinnvoller angelegt worden.

Lieber Monopoly als russisch Roulette à la joytopia.
Gehe direkt ins Gefängnis. Gehe nicht über los!
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Hackethal
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #33 - 06. März 2007 um 22:02
 
Zitat:
Das Standesrecht der Ärzte ist ein Kapitalverbrechen an 82 Millionen Menschen!

...und die Schweigepflicht ein wunderbares Mittel Ihnen nie bei zu kommen!
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #34 - 06. März 2007 um 23:59
 
joytopia schrieb am 06. März 2007 um 18:04:
Nein, elf  er geht zum Gesundheitsamt nachdem er 3 Jahre


Tun Sie doch nicht so, als ob 3 Jahre etwas vorgeschriebenes wären. Wer gut auswendig lernen kann, hat den Stoff spätestens in 3 Monaten intus, wenn er die Zeit hat - ohne vorher von Medizin auch nur irgendwas gehört zu haben. Dann kann er die richtigen Antworten ankreuzen. Und damit will man nur feststellen, ob der HP nicht eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit ist, indem er öffensichtliche ansteckende Krankheiten nicht übersieht. Die Fähigkeit, eine Therapie durchzuführen wird nicht geprüft. Danach kann jeder wurschteln, wie es ihm Spaß macht.

Zitat:
in  ein Heilpraktikerstudium investiert hat. Probieren Sie es doch einfach einmal . Aber passen Sie auf , es kann ein sehr DORNIGER Weg werden.


Dornig ist für manche auch der Weg zu einem Hauptschulabschluss. Wobei ich das nicht abwertend meine, sondern sagen will, dass der Grad persönlicher Anstrengung nun wirklich nicht als Befähigungskriterium genommen werden kann.

Es geht auch darum, dass dieses System völlig absurd ist. Einerseits gibt es in Deutschland einen Innungs- und Handwerkerzwang, wo jedem untersagt wird, bestimmte Handwerke auszuführen- angeblich zum Schutz der Bevölkerung. Fragen Sie doch mal einen Elektromeister der einem den Herd anschließt, nach seinem Weg bis zur Erlaubnis, sowas offiziell tun zu dürfen - der alleine ist vergleichsweise um Klassen "dorniger".

Aber an Kranken rummachen, ohne je bewiesen zu haben, dass man zu einem vernünftigen Behandlungskonzept fähig ist, das geht. Ein völliger Irrwitz.

Pjotr
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joytopia
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #35 - 07. März 2007 um 08:28
 
Faktoren reaktiver Kritik und Beschuldigungd  der Starmembers hier im Forum, wenn Sie nicht Recht bekommen.

Der Starmember und Verbündete:

1  Unangemessene emotionale Ladung

2 Enthält Forderung nach harter Bestrafung

3 Weist viele unzulässige Verallgemeinerung auf

4 Hass, Hezte, Hexenjagd

5 Stellt die Sache so schrecklich dar, dass der Leser davon abgehalten wird, selbst hinzuschauen

6 Spricht in Begriffen von Schuld, Schuldigern und Opfern

7 Benutzt Hohn , Spott, Stichelei, Zynismus, Sarkasmus

8 Kein Interesse daran , zu verstehen
Weiss, dass der Beschuldigte ein schlechter Mensch ist
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Hema
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #36 - 07. März 2007 um 08:46
 
joytopia schrieb am 07. März 2007 um 08:28:
Faktoren reaktiver Kritik und Beschuldigungd  der Starmembers hier im Forum, wenn Sie nicht Recht bekommen.

Der Starmember und Verbündete:

1  Unangemessene emotionale Ladung

2 Enthält Forderung nach harter Bestrafung

3 Weist viele unzulässige Verallgemeinerung auf

4 Hass, Hezte, Hexenjagd

5 Stellt die Sache so schrecklich dar, dass der Leser davon abgehalten wird, selbst hinzuschauen

6 Spricht in Begriffen von Schuld, Schuldigern und Opfern

7 Benutzt Hohn , Spott, Stichelei, Zynismus, Sarkasmus

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Sie haben 10 vergessen:

"sind von der Pharma beauftragte Schreiberlinge"

Smiley

Damit haben Sie sich ja selbst übertroffen...

Jeder Leser, der hier mehr als einmal kurz reinschaut, kann sich ein Bild davon machen, inwieweit diese Punkte tatsächlich auf "uns" zutreffen.  Smiley

Was versprechen Sie sich davon, die Diskussion von der Sachebene auf Ihren "Katalog" hin zu bringen?
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Hackethal
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #37 - 07. März 2007 um 09:06
 
Ich muss hier mal sagen dass die Diskussionen auf beiden Seiten unsachlich sind und im Niemandsland enden. Ich finde beides unproduktiv und eine verbale Entladung von Frust und gegenseitigem Unverständnis (was man auf beiden Seiten manchmal nachvollziehen kann), bedauerlich, aber ich muss mich um meine Patienten kümmern, es gibt nämlich auch Behandler dennen nicht nur das "Bling" wichtig ist sondern der Mensch und das auch noch ohne "Ohmmm", Steinchen und Co., oder war Ohm ein elektrischer Widerstand... na egal.

Schön dass "komplementär" für mich nicht nur ein Wort sein muss, sondern ich auch normale Ärzte und Kollegen kenne mit denen man reden und zum Nutzen des Patienten und der Praxis(!) arbeiten kann.

Ich arbeite auch für das Geld...und Sie? Sie nehmen keins? Nur die Versichertenkarte...
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Hema
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #38 - 07. März 2007 um 09:42
 
Hackethal schrieb am 07. März 2007 um 09:06:
Ich muss hier mal sagen dass die Diskussionen auf beiden Seiten unsachlich sind und im Niemandsland enden. Ich finde beides unproduktiv und eine verbale Entladung von Frust und gegenseitigem Unverständnis (was man auf beiden Seiten manchmal nachvollziehen kann), bedauerlich, aber ich muss mich um meine Patienten kümmern, es gibt nämlich auch Behandler dennen nicht nur das "Bling" wichtig ist sondern der Mensch und das auch noch ohne "Ohmmm", Steinchen und Co., oder war Ohm ein elektrischer Widerstand... na egal.

Schön dass "komplementär" für mich nicht nur ein Wort sein muss, sondern ich auch normale Ärzte und Kollegen kenne mit denen man reden und zum Nutzen des Patienten und der Praxis(!) arbeiten kann.

Ich arbeite auch für das Geld...und Sie? Sie nehmen keins? Nur die Versichertenkarte...


Es geht um die für das Geld offerierte Leistung.

Das ist einmal eine medizinische Behandlung (Mischung aus Werk- und Dienstvertrag) und im anderen Falle eine Art Dienstleistung (Dienstvertrag).

Es geht darum, ob diese Dienstleistung, wenn sie medizinische Behandlung sein will, sich den gleichen Kriterien hinsichtlich Vorbildung des Ausführenden und Sinnhaftigkeit stellen muss.

Ich weiß nicht, ob es Ihnen aufgefallen ist: Ärzte, die nicht sinnvolle Dienstleistungen unter Ausnutzung des Informations- und damit Machtgefälles anbieten, werden ebenso kriitisiert wie HPs. Vielleicht sogar noch eine Idee mehr, weil sie es besser wissen MÜßTEN. HP bieten sehr oft Dienstleistungen an, die nicht stichhaltig sind. Manchmal aufgrund der fehlenden oder nicht nachzuweisenden (oder einer esoterischen) Ausbildung; manchmal aus reiner Gewinnerzielungsabsicht: der Nutzen für den Patienten steht im Hintergrund, so lange er als Kunde behalten werden kann und die erbrachte Dienstleistung als Heilbehandlung "durchgeht" (aus welchen Gründen auch immer), d.h. ein Nutzen SUGGERIERT werden kann.

Da der Patient aber oft nicht erkennen kann, ob er einen "ehrlichen Weißfuss" oder einen "unehrlichen Schwarzfuss" vor sich hat, das heißt, ob der suggerierte Nutzen ein *echter* Nutzen ist, wäre eine Regelung IM SINNE DES VERBRAUCHERSCHUTZES.

Ich weiß nicht, was man dagegen haben kann. Zwinkernd
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Hackethal
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #39 - 07. März 2007 um 09:54
 
Zitat:
Vielleicht sogar noch eine Idee mehr, weil sie es besser wissen MÜßTEN. HP bieten sehr oft Dienstleistungen an, die nicht stichhaltig sind. Manchmal aufgrund der fehlenden oder nicht nachzuweisenden Ausbildung; manchmal aus reiner Gewinnerzielungsabsicht: der Nutzen für den Patienten steht im Hintergrund, so lange er als Kunde behalten werden kann und die erbrachte Dienstleistung als Heilbehandlung "durchgeht" (aus welchen Gründen auch immer), d.h. ein Nutzen SUGGERIERT werden kann.


Tja, da habe ich nichts hinzuzufügen, das ist wohl leider so. Griesgrämig

Glauben Sie mir, meine Patienten wissen wen Sie vor sich haben und das Sie gut beraten sind. Ich schicke ebenso oft Leute zum Arzt zum Trippeln oder für Diagnostik welche bei mir nicht möglich ist, danach kommen diese auch wieder. Viele Denken mehr mit dem Geldbeutel als mit dem Hirn von daher können Sie sicher sein das Sie nichts machen was ihnen keinen gesundheitlichen Nutzen bringt wenn diese schon dafür zahlen, was sie beim Dok im übrigen auch tun, die Versichertenkarte wird immer verniedlicht.
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ama
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #40 - 07. März 2007 um 11:59
 
>joytopia
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #35 - Heute um 08:28:10  

>Faktoren reaktiver Kritik und Beschuldigungd  der Starmembers hier
>im Forum, wenn Sie nicht Recht bekommen.

Aha, wieder mit Dreck werfen. Soso...

Da sind noch immer substantielle Fragen offen. Doch statt sinnvoller Antworten kommen wieder nur wirre Angriffe. Das ist übrigens eine Scientology-Methode.

Hinweise zur Strategie


>Der Starmember und Verbündete:
>1  Unangemessene emotionale Ladung

Unangemessen? Was empfiehlt sich denn beim Sterben und beim Tod? Das kleine Schwarze? Trägt man Puder oder nicht?
Muß man doch alles wissen, wenn man mit sowas konfrontiert wird.


>2 Enthält Forderung nach harter Bestrafung

Soll man die Täter auch noch BELOHNEN für das, was sie täglich anrichten?

 
>3 Weist viele unzulässige Verallgemeinerung auf

Der große Meister behauptet, 98 Prozent der Krebskranken würden durch die "Schulmedizin" sterben.
Er selber hätte eine Heilerfolgsquote von mehr als 90 Prozent.


>4 Hass, Hezte, Hexenjagd
 
Wir sollen uns in Demut verneigen vor dem Können und der Menschlichkeit derer, die Kinder vorsätzlich ersticken lassen?


>5 Stellt die Sache so schrecklich dar, dass der Leser davon
>abgehalten wird, selbst hinzuschauen

Ach, es schadet überhaupt nicht, sich das anzusehen. Da weiß man doch gleich, womit man es zu tun hat.


>6 Spricht in Begriffen von Schuld, Schuldigern und Opfern

Weil jeder seines eigenen Glückes Schmied ist, ist es nur recht und billig, ihn in der ScheiBe sitzen zu lassen. Hat er sich doch selbst reingebracht, jawoll. Wenn das Kind jetzt stirbt, dann bloß deshalb, weil es in einem früheren Leben ein schlechter Mensch war. Muß jetzt halt seine Karmaschuld abtragen.

 
>7 Benutzt Hohn , Spott, Stichelei, Zynismus, Sarkasmus

In einem Land, das die Täter schützt und die Opfer schikaniert, gibt es nur zwei Möglichkeiten: den Tätern die Knochen zu brechen oder zähneknirschend zur Lage spotten.


>8 Kein Interesse daran , zu verstehen
>Weiss, dass der Beschuldigte ein schlechter Mensch ist  
>Benutzt abwertende , gerinschätzige Sprache


>9 Musterbeispiele an Sittsamkeit und Moral

Ja, mit der Sittsamkeit eines Passen-Sie-gut-auf-sich-auf KANN man sich nicht kleiden, wenn man ehrlich ist.


>Joytopia

ama

(über Wie man als Kranker in diesem Land ums Überleben kämpft)
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joytopia
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #41 - 08. März 2007 um 10:26
 
<@ama
<Aha, wieder mit Dreck werfen. Soso...

Nee, dass ist doch Ihre Methode oder lesen Sie Ihre eigenen Beiträge nicht!
Ich habe nur Ihre Strategien aufgezeigt.

<@ ama
<......Tätern Knochen brechen

feinsinniges sprachliches Niveau...
Strassenjargon , Kraftausdrücke und Diffamierungen bringen keinem etwas.


Um es noch mal mit Hackethal zu sagen
Ich muss hier mal sagen dass die Diskussionen auf beiden Seiten unsachlich sind und im Niemandsland enden. Ich finde beides unproduktiv und eine verbale Entladung von Frust und gegenseitigem Unverständnis (was man auf beiden Seiten manchmal nachvollziehen kann.)


@Hackethal
Schön dass "komplementär" für mich nicht nur ein Wort sein muss, sondern ich auch normale Ärzte und Kollegen kenne mit denen man reden und zum Nutzen des Patienten und der Praxis(!) arbeiten kann.

Auch das kann ich nur bestätigenund dreimal unterstreichen

...zum Nutzen des Patienten, des leidenden Menschen, der nicht nur ein Konstrukt aus Fleisch, Organen und
zellen ist.

Joytopia
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elf
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Geschlecht: male
Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #42 - 08. März 2007 um 10:43
 
joytopia schrieb am 08. März 2007 um 10:26:
...zum Nutzen des Patienten, des leidenden Menschen, der nicht nur ein Konstrukt aus Fleisch, Organen und
zellen ist.

Stimmt, joytopia!

Also nicht mit unsinnigen und / oder gefährlichen  "Therapien" über den Dorn ziehen.
Auch, wenn es so schmalzig-triefend ausgedrückt wird wie von joytopia.

Leidende Menschen verdienen mehr Achtung.

Deshalb:
Auf, zum GUTEN Arzt!
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"Wo Bild als Zeitung durchgeht, gelten Frisöre als Hirnforscher."- Wiglaf Droste
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ama
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #43 - 08. März 2007 um 11:33
 
>joytopia
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #41 - Heute um 10:26:19  

><@ama
><Aha, wieder mit Dreck werfen. Soso...  
>
>Nee, dass ist doch Ihre Methode oder lesen Sie Ihre eigenen Beiträge
>nicht!
>Ich habe nur Ihre Strategien aufgezeigt.

Das ist eine Lüge.


><@ ama
><......Tätern Knochen brechen
 
>feinsinniges sprachliches Niveau...
>Strassenjargon , Kraftausdrücke und Diffamierungen bringen keinem
>etwas.

Das ist eine Lüge.


>Ich muss hier mal sagen dass die Diskussionen auf beiden Seiten
>unsachlich sind und im Niemandsland enden. Ich finde beides
>unproduktiv und eine verbale Entladung von Frust und gegenseitigem
>Unverständnis (was man auf beiden Seiten manchmal nachvollziehen
>kann.)
 
Sülze.


>...zum Nutzen des Patienten, des leidenden Menschen, der nicht nur
>ein Konstrukt aus Fleisch, Organen und zellen ist.  

Sülze.


Kinder sind die ärmsten Opfer der Naturheilpfuscher und sind Privatbesitz, über den die Eltern entscheiden, wie es ihrem Hirn gerade gefällt...

Dazu ein Beispiel aus der von mir verlinkten Seite
http://www.ariplex.com/ama/ama_ho25.htm :

http://f25.parsimony.net/forum63595/messages/8777.htm

[*QUOTE*]
---------------------------------------------------------------------
Pendeln?

Geschrieben von Lisa am 07. Juli 2005 08:23:12:

Als Antwort auf: Re: viburcol oder Paracetamol? bitte lesen
geschrieben von Rapunzel am 06. Juli 2005 12:33:49:

Hallo Rapunzel,

jezt bin ich aber neugierig geworden.
Wie pendelst Du drei verschiedene Mittel aus?
Legst Du sie an verschiedene Stellen und lässt das Pendel ausschlagen?
Oder denkst Du nur "Aconitum rechts" "Vibucrol links" "Paracetamol
vorne" und guckst dann, wo das Pendel hin geht?
Oder gibst Du die Dinge Deinem Sohn in die Hand und pendelst dann?

Erzählt doch mal, das finde ich sehr interessant.
Unser Behandler gibt dem Patienten das Mittel (im Glasröhrchen) in
die Hand und testet über den Puls, welches passt, wenn er sich nicht
entscheiden will.

Neugierige Grüße
Lisa

Antworten:

Re: Pendeln? Rapunzel 07.7.2005 09:58 (0)
Homöopathie-Forum
---------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]


Was das bedeutet? Hier ist die Erklärung:

http://f25.parsimony.net/forum63595/messages/8779.htm

[*QUOTE*]
---------------------------------------------------------------------
Re: Pendeln?

Geschrieben von Rapunzel am 07. Juli 2005 09:58:33:

Als Antwort auf: Pendeln? geschrieben von Lisa am 07. Juli 2005
08:23:12:

Hallo Lisa,
ich habe es "pendeln" genannt, aber eigentlich arbeite ich
bei solchen Entscheidungen ohne Pendel,ich halte nur die
Handflächen über die Medikamente und spüre dann ein Impuls
oder Prickeln.
Bei Pendeln hatte ich oft das Gefühl, daß es
manipuliert werden kann(habe das gleiche auch von Anderen
gehört) und habe es irgendwann aufgegeben,weil es mir zu
unzuverlässig vorkam.
LG,Rapunzel


Hallo Rapunzel,
>jezt bin ich aber neugierig geworden.
>Wie pendelst Du drei verschiedene Mittel aus?
>Legst Du sie an verschiedene Stellen und lässt das Pendel
>ausschlagen?
>Oder denkst Du nur "Aconitum rechts" "Vibucrol links"
>"Paracetamol vorne" und guckst dann, wo das Pendel hin geht?
>Oder gibst Du die Dinge Deinem Sohn in die Hand und
>pendelst dann?
>Erzählt doch mal, das finde ich sehr interessant.
>Unser Behandler gibt dem Patienten das Mittel (im
>Glasröhrchen) in die Hand und testet über den Puls, welches
>passt, wenn er sich nicht entscheiden will.
>Neugierige Grüße
>Lisa

Antworten:

Homöopathie-Forum
---------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

Der Arzt verschreibt Medikamente. Die Mutter gibt dem Kind diejenigen, die ihr das Kribbeln in der Hand bewirken. Oder auch nicht.

Eine Lotterie mit dem Leben von Kindern.

Sollte ein Kind durch den Wahnsinn solcher Mütter sterben, kann es gut sein, daß ihr die anderen Familienmitglieder den Ausdruck des Mißfallens auch in der Währung Hartholz auszahlen, auf Splittern und Pfennig...

ama

(über Auge um Auge im heiligen Dreieck des Bösen)
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Gockel
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #44 - 08. März 2007 um 11:40
 
joytopia schrieb am 08. März 2007 um 10:26:
...zum Nutzen des Patienten, des leidenden Menschen, der nicht nur ein Konstrukt aus Fleisch, Organen und
zellen ist.


Aha.
Wahrscheinlich mit den Behandlungsmethoden, um die sie wie um den heißen Brei herumreden. Was ist nun mit Ihrer Behauptung:
joytopia schrieb am 02. März 2007 um 09:49:
Weltweit gibt es viele andere und billigere Ansätze von Krebstherapien und das mit Erfolg.  

Nennen Sie doch mal die angeblichen Alternativen!

Gruß,
der Gockel
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elf
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Geschlecht: male
Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #45 - 08. März 2007 um 12:19
 
elf schrieb am 08. März 2007 um 10:43:
Leidende Menschen verdienen mehr Achtung.

Deshalb:
Auf, zum GUTEN Arzt!

...denn dort bekommen Sie eine erprobte medizinische Betreung und nicht eine Misshandlung mit
verdrecktem Milchzucker, dem u.a. folgender lateinisch-wichtig klingender Dreck zugesetzt wird:

Filzlaus (Phthirus pubis)

Coca Cola (Coca cola)

Plutonium (Plutonium nitricum)

Speichel tollwütiger Hunde (Lyssinum, Hydrophobinum)

Kondomgummi (Latex vulcani)

Eiterflüssigkeit aus Krätzebläschen (Psorinum)

...und so weiter
.....und so Eiter

Ein einziges Grauen.


(Quelle: W. Boericke
Handbuch der homöopathischen Materia medica, Stuttgart 2004)

Und die Wirbelsäule wird den leidenden Menschen beim GUTEN Arzt nicht durch sägewerkserprobte Methoden verbogen, sondern mit erprobter Chirotherapie behandelt.
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joytopia
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #46 - 08. März 2007 um 14:10
 
<Zitat elf
<Ein einziges Grauen

Ihre Einträge?
Ja, erhebe keinen Einspruch
Sie haben ja jetzt  schon 142 Einträge geschrieben. Nur , man liest nichts!

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Godesberg
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #47 - 08. März 2007 um 14:16
 
Hallo joytopia, wie siehts aus mit den alternativen Krebstherapien. Verraten SIe uns noch welche das sind?
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"Das ist zwar traurig was da vorliegt, aber es bringt mich nicht um."

Matthias Rath zum Krebstod des von ihm "geheilten" Dominik.
 

 
ama
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #48 - 08. März 2007 um 14:18
 
>joytopia
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #46 - Heute um 14:10  

>Sie haben ja jetzt  schon 142 Einträge geschrieben. Nur , man liest
>nichts!

...

ama

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elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #49 - 08. März 2007 um 15:34
 
joytopia schrieb am 08. März 2007 um 14:10:
...Nur , man liest nichts!


Soll heißen: joytopia liest nichts, hat nichts gelesen, wird nichts lesen, was mit echter Medizin zu tun hat.


Joytopia verschreibt Arsen, Plutonium, Hundeexkremente, Eiter etc, ganz im Sinne von Hahnemann.
Siehe auch:  
http://www.gwup.org/themen/texte/homoeopathie/media/inhaltsstoffe_homoeopathie.pdf

Dazu werden Spndylolyse-Wirbelsäulen nach Dorn "ganz sanft", aber irreparabel verbogen.

@Joytopia: An welcher Stelle habe ich etwas Falsches geschrieben?
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Tanzbaer
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #50 - 15. Juni 2007 um 04:33
 
Wie finde ich eigentlich einen GUTEN Arzt?

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ama
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #51 - 15. Juni 2007 um 04:37
 
Occams Razor.

und aufpassen wie ein

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Teetante
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #52 - 15. Juni 2007 um 08:19
 
Tanzbaer schrieb am 15. Juni 2007 um 04:33:
Wie finde ich eigentlich einen GUTEN Arzt?



Hallo Tanzbaer,

andere Frage: Was ist für Sie persönlich ein guter Arzt?

Für mich persönlich ist ein guter Arzt jemand, der was von seinem Fach versteht, mir nicht unnütze Dinge aufschreibt und der mich, sollte er nicht mehr weiterwissen, an einen Facharzt überweist. Jemand, der mein Anliegen mit mir bespricht und mich gut berät. Jemand, der mir auch als Kassenpatienten einen relativ zügigen Termin gibt bzw. bei Fachkollegen für schnelle Termine sorgt.

Ein schlechter Arzt ist für mich jemand, der mir teure Sachen empfiehlt bzw. andrehen will, am besten noch "Und kaufen Sie das bitte unten in der Apotheke im Haus" und jemand, der meint, daß ich ohne diese Sachen niemals schwanger werden könnte, so geschehen diese Woche!
Mir ist sowas schon einmal passiert (andere Fachrichtung), da ich aber an solche Wundermittel nicht glaube und ich es auch überhaupt nicht verstehen kann, wie ein Arzt sich auf solch unterster Schiene bewegen kann, nehme ich meine Sachen und gehe dann einfach.

Grüße, Teetante
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Tanzbaer
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #53 - 14. September 2007 um 09:58
 
Teetante schrieb am 15. Juni 2007 um 08:19:
Tanzbaer schrieb am 15. Juni 2007 um 04:33:
Wie finde ich eigentlich einen GUTEN Arzt?



Hallo Tanzbaer,

andere Frage: Was ist für Sie persönlich ein guter Arzt?

Für mich persönlich ist ein guter Arzt jemand, der was von seinem Fach versteht, mir nicht unnütze Dinge aufschreibt und der mich, sollte er nicht mehr weiterwissen, an einen Facharzt überweist. Jemand, der mein Anliegen mit mir bespricht und mich gut berät. Jemand, der mir auch als Kassenpatienten einen relativ zügigen Termin gibt bzw. bei Fachkollegen für schnelle Termine sorgt.

Grüße, Teetante



Genauso. Und wie finde ich solche Leute?

Alle einzeln ausprobieren? Gibt es sowas wie einen Ärzte-TÜV? Gütesiegel? Und wenn's sowas nicht gibt? Sind wissenschaftliche Veröffentlichungen ein Anhaltspunkt?
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Emma_Peel
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #54 - 17. September 2007 um 10:31
 
Vielleicht interessiert sich jemand hier für anthroposophische Ärzte/Medizin.

http://www.anthroposophische-aerzte.de/

Ansonsten kann man bei Google auch auch "Ärztekammer" und den eigenen Ort hinzufügen und kann da nach belieben filtern bei der Suche nach der entsprechenden Fachrichtung o.ä.
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Bulganin
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #55 - 17. September 2007 um 10:40
 
Emma_Peel schrieb am 17. September 2007 um 10:31:
Vielleicht interessiert sich jemand hier für anthroposophische Ärzte/Medizin.
...


Ja, vielleicht. Aber dann sollte sich die-/derjenige auch für die Ideologie interessieren, die hinter der "anthroposophisch erweiterten" Medizin steckt.
Bei mir hat das Interesse für die anthroposophische "Medizin" dann schnell nachgelassen.
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Schau-ma-amoi
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #56 - 17. September 2007 um 10:54
 
Emma_Peel schrieb am 17. September 2007 um 10:31:
Vielleicht interessiert sich jemand hier für anthroposophische Ärzte/Medizin.


Und vielleicht gibts auch noch eine Alternative zum Hebelgesetz  Ärgerlich
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Pianoman
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #57 - 17. September 2007 um 11:02
 
Anthroposophsche Medizin ist Kurpfuscherei im höchsten Grade.

Absurde Vorstellungen zur Krankheitentstehung, Reinkarnations- und Karmaglaube, Analogie-Denken und abergläubische Rituale bei der Entwicklung und Herstellung der Heilmittel. Mysische Weltansschauung und die Fixierung auf eine (höchstwahrscheinlich) psychisch gestörte Führerfigur.
Wahrlich die besten Voraussetzungen für ein Heilverfahren.

Zitate von Rudolf Steiner:

"(...) in den Kräften der Mistel das exakte Gegenbild zum Auseinanderweichen der Wesensglieder beim Entstehen der Krebskrankheit vorliegen, ein wirklich kausales Heilmittel" (...) "Die Mistel übernimmt als äußere Substanz dasjenige, was wuchernde Äthersubstanz beim Karzinom ist, verstärkt dadurch, dass sie die psychische Substanz zurückdrängt, die Wirkung des astralischen Leibes und bringt dadurch den Tumor des Karzinoms zum Aufbröckeln, zum In-Sich-Zerfallen.".  

Pianoman


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Bulganin
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #58 - 17. September 2007 um 11:11
 
Pianoman schrieb am 17. September 2007 um 11:02:
Anthroposophsche Medizin ist Kurpfuscherei im höchsten Grade.

Absurde Vorstellungen zur Krankheitentstehung, Reinkarnations- und Karmaglaube, Analogie-Denken und abergläubische Rituale bei der Entwicklung und Herstellung der Heilmittel. Mysische Weltansschauung und die Fixierung auf eine (höchstwahrscheinlich) psychisch gestörte Führerfigur.
Wahrlich die besten Voraussetzungen für ein Heilverfahren.

Zitate von Rudolf Steiner:

"(...) in den Kräften der Mistel das exakte Gegenbild zum Auseinanderweichen der Wesensglieder beim Entstehen der Krebskrankheit vorliegen, ein wirklich kausales Heilmittel" (...) "Die Mistel übernimmt als äußere Substanz dasjenige, was wuchernde Äthersubstanz beim Karzinom ist, verstärkt dadurch, dass sie die psychische Substanz zurückdrängt, die Wirkung des astralischen Leibes und bringt dadurch den Tumor des Karzinoms zum Aufbröckeln, zum In-Sich-Zerfallen.".  

Pianoman




Das Zitat ist durchaus aussagekräftig, aber es gibt noch bessere.
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Pianoman
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #59 - 17. September 2007 um 12:05
 
Ganz sicher, Bulganin.

Aber die meisten davon sind so abgedreht, dass sie nicht mehr zu verstehen sind, wenn man die eigene Weltanschauung nicht ebenfalls aus den geheimen Akasha-Chroniken gewonnen hat; oder sich lange genug - beispielsweise - in Herdecke aufgehalten hat.  

Pianoman
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ama
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Volle Breitseite
Antwort #60 - 17. September 2007 um 14:14
 
Ein Füllhorn an Zitaten gibt es hier:

http://www.ariplex.com/ama/ama_im20.htm

Wohl bekomm's! Smiley

ama
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Lisa_Alpen
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #61 - 22. September 2007 um 12:00
 
Ich kann diese Hetze auf Heilpraktiker ehrlich gesagt nicht verstehen.... Bei uns gibt es einige Heilpraktiker und ALLE haben einen guten Ruf - jeweils auf ihrem Fachgebiet.

Ich selbst habe, nachdem meiner damals 5-jährigen Tochter kein Schulmediziner bei einem Reflux-Problem helfen konnte, einen Heilpraktiker aufgesucht, der uns empfohlen wurde. Nach einer ausführlichen Diagnose (Iris und Haut) - ich wusste gar nicht, dass es so ausführliche Diagnosemethoden gibt... bekam sie regelmäßig Akupunktur und Globuli. Und siehe da: Nach 2 Monaten war alles wieder bestens!

Ich hatte übrigens vor einiger Zeit einen richtigen Wasserstau in den Beinen. Normalerweise bekomme ich von meinem Arzt dann Wassertabletten und dann ist es in 3 Tagen wieder gut.... nur war der damals in Urlaub. Ich bin dann zu einer anderen Ärztin, die mich erst mal auf die Bank legte und mich mit Nadeln akupunktierte. Ich dachte zuerst: Mist, bitte einfach nur die Tabletten - dann bin ich wieder weg.... Jedoch: Innerhalb von 24 Stunden habe ich das Wasser "verloren", es ging viel schneller aus mit den Tabletten, die ja auch erhebliche Nebenwirkungen haben.

Dank einer Nachbehandlung beim Heilpraktiker, der wiederum eine ausführliche Diagnose (1 Stunde!!!) bei mir durchführte, habe ich es geschafft, mein Leben umzustellen und es erst gar nicht soweit kommen zu lassen!

Dass es auch bei Heilpraktikern Scharlatane gibt, ist aus meiner Sicht unbestritten. Das ist ja leider bei den Ärzten auch nicht anders.

Beim Heilpraktiker habe ich im Unterschied zum Arzt die Erfahrung gemacht, dass wirklich "der Mensch" behandelt wird und nicht "die Krankheit".

Ich bin froh, dass es Ärzte gibt. Und ich bin froh, dass es Heilpraktiker gibt!

Und von wegen ... die Prüfung zum Heilpraktiker sei einfach.... hahaha....  

Gruß
Lisa.
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ama
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #62 - 22. September 2007 um 12:26
 
>Ich kann diese Hetze auf Heilpraktiker ehrlich gesagt nicht verstehen.... Bei uns gibt es einige
>Heilpraktiker und ALLE haben einen guten Ruf - jeweils auf ihrem Fachgebiet.

Was für ein FACHgebiet kann denn ein medizinischer Laie haben???


>Ich selbst habe, nachdem meiner damals 5-jährigen Tochter kein Schulmediziner bei einem
>Reflux-Problem helfen konnte, einen Heilpraktiker aufgesucht, der uns empfohlen wurde. Nach
>einer ausführlichen Diagnose (Iris und Haut) - ich wusste gar nicht, dass es so ausführliche
>Diagnosemethoden gibt... bekam sie regelmäßig Akupunktur und Globuli. Und siehe da: Nach 2
>Monaten war alles wieder bestens!

Das ist ein wirklich saudummer Pfusch. So ein Reflux kann böse enden.

Wenn die "Schulmediziner" keine Lösung wissen, dann sind es wirklich Schulmediziner... Griesgrämig

Schulmediziner ist der Schmähbegriff, den Medizinbetrüger wie Samuel Hahnemann den wissenschaftlich arbeitenden Ärzten verpaßt haben.

Leider arbeitet nur ein TEIL der zugelassenen Ärzte wirklich wissenschaftlich. Die anderen stümpern und pfuschen so vor sich hin. Eine Qualitätskontrolle gibt es ja leider nicht.


>Ich hatte übrigens vor einiger Zeit einen richtigen Wasserstau in den Beinen. Normalerweise
>bekomme ich von meinem Arzt dann Wassertabletten und dann ist es in 3 Tagen wieder gut.... nur
>war der damals in Urlaub. Ich bin dann zu einer anderen Ärztin, die mich erst mal auf die Bank legte
>und mich mit Nadeln akupunktierte. Ich dachte zuerst: Mist, bitte einfach nur die Tabletten - dann
>bin ich wieder weg.... Jedoch: Innerhalb von 24 Stunden habe ich das Wasser "verloren", es ging
>viel schneller aus mit den Tabletten, die ja auch erhebliche Nebenwirkungen haben.

Was so ein bißchen Theater doch machen kann. Ob ein Schamanentanz mit Maske und Kriegsschrei die Wirkung schon innert 12 Stunden bewirkt hätte?


>Dank einer Nachbehandlung beim Heilpraktiker, der wiederum eine ausführliche Diagnose (1
>Stunde!!!) bei mir durchführte, habe ich es geschafft, mein Leben umzustellen und es erst gar
>nicht soweit kommen zu lassen!

EINE STUNDE! HURRA! Warum nicht zwei Stunden? Warum nicht drei oder vier? JEDE STUNDE muß bezahlt werden. Wenn ich zehn Stunden GUT bezahlt werde, höre ich mir jeden Mist an. Sogar Reden von Müntefehring und Lafontaine, und das will was heißen. Smiley


>Dass es auch bei Heilpraktikern Scharlatane gibt, ist aus meiner Sicht unbestritten. Das ist ja leider
>bei den Ärzten auch nicht anders.

Ach ja, das kleine Zugeständnis. Das gilt natürlich nur für DIE PÖSEN SCHWARZEN SCHAFE. Die gibt es eben überall. Ja. Und schon ist wieder eitel Sonnenschein.

Immer wieder schön zu sehen, wie einfach die blöden Tricks der Demagogen sind...


>Beim Heilpraktiker habe ich im Unterschied zum Arzt die Erfahrung gemacht, dass wirklich "der
>Mensch" behandelt wird und nicht "die Krankheit".

Ach ja, man ist ja Mensch. Man will Zuspruch. Man will Streicheleinheiten. Warum, verdammt nochmal, sind dann die Praxen nicht in weinrot und Plüsch!? Wo ist der Kaffee, den ich immer beim Friseur bekomme? Obwohl, bei den Preisen sollte ein Stück Kuchen mit drin sein.


>Ich bin froh, dass es Ärzte gibt. Und ich bin froh, dass es Heilpraktiker gibt!
>Und von wegen ... die Prüfung zum Heilpraktiker sei einfach.... hahaha....  

In alten Theaterstücken haben die Männer Pomade im Haar. Wie beim Auto heißt es dann "bitte Ölwechsel". Richtig glitschig sehen die aus. Warum fällt mir das jetzt bloß ein...???

ama

(Wie kaltschnäuzig Pfuscher Warnungen wegwischen, sieht man an diesem Thread aus einem "Naturheilkunde"forum)
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Hema
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #63 - 22. September 2007 um 12:41
 
Lisa_Alpen schrieb am 22. September 2007 um 12:00:
Ich kann diese Hetze auf Heilpraktiker ehrlich gesagt nicht verstehen.... Bei uns gibt es einige Heilpraktiker und ALLE haben einen guten Ruf - jeweils auf ihrem Fachgebiet.

Ich selbst habe, nachdem meiner damals 5-jährigen Tochter kein Schulmediziner bei einem Reflux-Problem helfen konnte, einen Heilpraktiker aufgesucht, der uns empfohlen wurde. Nach einer ausführlichen Diagnose (Iris und Haut) - ich wusste gar nicht, dass es so ausführliche Diagnosemethoden gibt... bekam sie regelmäßig Akupunktur und Globuli. Und siehe da: Nach 2 Monaten war alles wieder bestens!


Reflux WO? Grad?

Die "Diagnosemethoden" sind Murks. Damit erkennen Sie gar nichts, schon gar keinen Reflux (wo auch immer). Die Therapie ist gleichfalls Unsinn, erzählen Sie doch mal Details.

Zitat:
Ich hatte übrigens vor einiger Zeit einen richtigen Wasserstau in den Beinen. Normalerweise bekomme ich von meinem Arzt dann Wassertabletten und dann ist es in 3 Tagen wieder gut.... nur war der damals in Urlaub. Ich bin dann zu einer anderen Ärztin, die mich erst mal auf die Bank legte und mich mit Nadeln akupunktierte. Ich dachte zuerst: Mist, bitte einfach nur die Tabletten - dann bin ich wieder weg.... Jedoch: Innerhalb von 24 Stunden habe ich das Wasser "verloren", es ging viel schneller aus mit den Tabletten, die ja auch erhebliche Nebenwirkungen haben.


Was wurde denn da angestochen? Laut lachend

Spaß beiseite, Ödeme KÖNNEN Sie nicht mit Akupunktur behandeln (das heißt können schon, hilft aber nix).
Wodurch werden diese "temporären Ödeme" denn bei Ihnen hervorgerufen? Ist das mal ordentlich angeschaut worden?

Zitat:
Dank einer Nachbehandlung beim Heilpraktiker, der wiederum eine ausführliche Diagnose (1 Stunde!!!) bei mir durchführte, habe ich es geschafft, mein Leben umzustellen und es erst gar nicht soweit kommen zu lassen!


Was hat er denn "diagnostiziert"? Was "behandelt"?

Zitat:
Dass es auch bei Heilpraktikern Scharlatane gibt, ist aus meiner Sicht unbestritten. Das ist ja leider bei den Ärzten auch nicht anders.

Beim Heilpraktiker habe ich im Unterschied zum Arzt die Erfahrung gemacht, dass wirklich "der Mensch" behandelt wird und nicht "die Krankheit".

Ich bin froh, dass es Ärzte gibt. Und ich bin froh, dass es Heilpraktiker gibt!

Und von wegen ... die Prüfung zum Heilpraktiker sei einfach.... hahaha....  


Darf ich fragen, woher Sie diese Einschätzung speisen?
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elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #64 - 22. September 2007 um 13:19
 
Lisa_Alpen schrieb am 22. September 2007 um 12:00:
1.  Bei uns gibt es einige Heilpraktiker und ALLE haben einen guten Ruf - jeweils auf ihrem Fachgebiet.
2...Diagnose (Iris und Haut) - ich wusste gar nicht, dass es so ausführliche Diagnosemethoden gibt...
3...es ging viel schneller aus mit den Tabletten, die ja auch erhebliche Nebenwirkungen haben.
4...ausführliche Diagnose (1 Stunde!!!)
5...Und von wegen ... die Prüfung zum Heilpraktiker sei einfach.... hahaha....  


Niemand hackt hier auf Heilpraktikern herum.
Aufklärung wirkt bei simplen Gemütern schon als Herumhacken. So einfach.

1. Wer bestimmt, was ein guter Ruf ist? Welche Fachgebiete?
2. Ihr Wissenstand war anfangs gut. Denn: Es GIBT KEINE solche Diagnostik. Da haben Sie anfangs aber besser gelegen als nach der Gehirnwäsche.
3. Keine Wirkung ohne Nebenwirkung.
4. Letztens hat unser Bäcker fünf Stunden für die Diagnose eines Kurzschlusses in der Elektroleitung gebraucht. Toll! FÜNF Stunden!
Nur: Die Diagnose war eine Bäckerdiagnose und für Elektrizität nicht anwendbar.
5. Mag sein, dass manch ein Aspirant auch diese simple Pillepalleprüfung nicht schafft...hahaha...

Wie war denn Ihr Ergebnis?
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Schau-ma-amoi
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #65 - 22. September 2007 um 15:29
 
Lisa_Alpen schrieb am 22. September 2007 um 12:00:
Ich kann diese Hetze auf Heilpraktiker ehrlich gesagt nicht verstehen.... Bei uns gibt es einige Heilpraktiker und ALLE haben einen guten Ruf - jeweils auf ihrem Fachgebiet.

Heilpraktiker haben kein Fachgebiet.

Zitat:
bekam sie regelmäßig Akupunktur und Globuli. Und siehe da: Nach 2 Monaten war alles wieder bestens!

Akupunktur hat die Wirkung eines Placebos, Globuli sind wirkungslos. Ein Stück Würfelzucker bewirkt im Körper mehr

Zitat:
Dank einer Nachbehandlung beim Heilpraktiker, der wiederum eine ausführliche Diagnose (1 Stunde!!!) bei mir durchführte, habe ich es geschafft, mein Leben umzustellen und es erst gar nicht soweit kommen zu lassen!

Wenn Sie den Arzt für diese Stunde zahlen, spricht er auch mit Ihnen. Ob er dazu allerdings so lange braucht, sei dahingestellt.

Zitat:
Beim Heilpraktiker habe ich im Unterschied zum Arzt die Erfahrung gemacht, dass wirklich "der Mensch" behandelt wird und nicht "die Krankheit".

Dumme Esoterikerfloskel  Ärgerlich

Zitat:
Und von wegen ... die Prüfung zum Heilpraktiker sei einfach.... hahaha....  

Das nennen Sie Prüfung  Laut lachend Laut lachend Laut lachend


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atropa_balladonna
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #66 - 30. Dezember 2007 um 14:27
 
Es würde mich mal interessieren, was die Fraktion der HP-Gegner von den IGel-Leistungen (Individuelle Gesundheitsleistungen für Selbstzahlen) hält, die in letzter Zeit zunehmend in der konventionell tätigen Ärzteschaft offeriert werden?
Da gibts ja etliche von, die Ihrem Kriterium der Scharlatanerie durchaus entsprechen.

Da ist doch den HP wenigstens zugute zu halten, dass diese an das glauben was sie betreiben. Die Ärzteschaft kassiert hingegen wider besseres Wissen kaltblütig beim arglosen Patientan ab, oder?

Inzwischen haben sich sogar Marketing-Firmen etabliert, die den Ärzten erklären wie sie diese Leistungen am Besten an den Patienten bringen.

Gruß
balla
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ama
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #67 - 30. Dezember 2007 um 14:37
 
>Es würde mich mal interessieren, was die Fraktion der HP-Gegner von den IGel-Leistungen
>(Individuelle Gesundheitsleistungen für Selbstzahlen) hält, die in letzter Zeit zunehmend in der
>konventionell tätigen Ärzteschaft offeriert werden?

NICHTS!

ama

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elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #68 - 30. Dezember 2007 um 15:18
 
atropa_balladonna schrieb am 30. Dezember 2007 um 14:27:
1.  IGel-Leistungen
2. Da ist doch den HP wenigstens zugute zu halten, dass diese an das glauben was sie betreiben.  

1. Nichts ist von IGel-zockenden Ärzten zu halten.
Nichts ist von IGel fordernden Patienten zu halten.

2. Die HP-mafia kassiert hingegen wider besseres Wissen kaltblütig beim arglosen Patientan ab.
Pardon, balla, aber erst so ist der Satz richtig. (mutatis mutandis)

Manche HP haben durchaus genügend berechnende Intelligenz, jedenfalls die ca. 37, die ich kenne:
Durchtrieben sind sie, heimtückisch und gefährlich.

Dabei aber höflich und zuvorkommend ganzheitich einschleimend gegenüber den Opfern.



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« Zuletzt geändert: 31. Dezember 2007 um 01:34 von elf »  

„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.“– Recep Tayyip Erdogan
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Hackethal
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #69 - 30. Dezember 2007 um 16:10
 
elf schrieb am 30. Dezember 2007 um 15:18:
atropa_balladonna schrieb am 30. Dezember 2007 um 14:27:
1.  IGel-Leistungen
2. Da ist doch den HP wenigstens zugute zu halten, dass diese an das glauben was sie betreiben.  

Manche HP haben durchaus genügend berechnende Intelligenz, jedenfalls die ca. 37, die ich kenne:
Durchtrieben sind sie, heimtückisch und gefährlich.
(Hallo, Stasi-Cache!)


So? Woher kennen Sie die denn? Wohl am grandiosen Ökotest für Heilpraktiker teilgenommen. Bin wirklich beeindruckt. Ich teste morgen 10 Dönerbuden und mache das deutschlandrepräsentativ. Ärgerlich

Zitat:
Dabei aber höflich und zuvorkommend ganzheitich einschleimend gegenüber den Opfern.


Opfer, wird ja immer besser! Smiley
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Hackethal
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #70 - 30. Dezember 2007 um 16:11
 

Zitat:
2. Die HP-mafia kassiert hingegen wider besseres Wissen kaltblütig beim arglosen Patientan ab.
Pardon, balla, aber erst so ist der Satz richtig. (mutatis mutandis)


Das ist nur eine Meinung und durch Einzelbeispiele wie z.B. beim schlechten Arzt nicht zu belegen.
Lateinus interuptus.
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #71 - 30. Dezember 2007 um 17:49
 
atropa_balladonna schrieb am 30. Dezember 2007 um 14:27:
Es würde mich mal interessieren, was die Fraktion der HP-Gegner von den IGel-Leistungen (Individuelle Gesundheitsleistungen für Selbstzahlen) hält, die in letzter Zeit zunehmend in der konventionell tätigen Ärzteschaft offeriert werden?


Nichts.

Zitat:
Da gibts ja etliche von, die Ihrem Kriterium der Scharlatanerie durchaus entsprechen.


Ja.

Zitat:
Da ist doch den HP wenigstens zugute zu halten, dass diese an das glauben was sie betreiben.


Ein HP, der tatsächlich an das glaubt, was er treibt, ist noch gefählicher wie einer, der mich "nur" abzockt. Bei letzerem besteht die Chance, dass er, sollte er eine ernsthafte Erkrankung vermuten, mich zu einem Arzt schickt, falls er nicht völlig skrupellos ist.

Zitat:
Die Ärzteschaft kassiert hingegen wider besseres Wissen kaltblütig beim arglosen Patientan ab, oder?


Ein Missstand mit einem anderen rechtfertigen zu wollen, war noch nie besonders hilfreich.
Im Übrigen gibt es bestimmte Igel-Leistungen, z.B. in der Schwangerschaftsvorsorge, die durchaus sinnvoll sind. Die Kassen haben sie halt ausgelagert. Mit dem Erfolg, dass sich ehrliche Ärzte jetzt als Abzocker beschimpfen lassen müssen, wenn sie dafür plädieren.

Zitat:
Inzwischen haben sich sogar Marketing-Firmen etabliert, die den Ärzten erklären wie sie diese Leistungen am Besten an den Patienten bringen.


Ja und? Abzocker gibt es überall. Im Zweifelsfall lass ich mich aber lieber von einem Abzocker behandeln, bei dem ich aufgrund seiner langen Ausbildung Fachverstand vermuten kann als von einem grundehrlichen Dilettanten, der nur meint, Ahnung zu haben.

Und nein: Das Geschundheitssystem* ist alles andere als perfekt, und diese IGeL-Idee ist ein idiotisch kurzfistig gedachter Aktionismus. Aber lasten Sie das bitte nicht den Ärzten an. Die haben das nicht beschlossen.

Gruß,
Pjotr

* Den Rechtschreibfehler hab ich gelassen, ich finde ihn irgendwie passend Smiley
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #72 - 30. Dezember 2007 um 18:20
 
Hackethal schrieb am 30. Dezember 2007 um 16:11:
[quote]
1. Das ist nur eine Meinung und durch Einzelbeispiele wie z.B. beim schlechten Arzt nicht zu belegen.
2. Lateinus interuptus.

Falsch
1. Nein: Das ist allgemein so.
2. Nein: Wikipedia
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elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #73 - 30. Dezember 2007 um 18:24
 
Hackethal schrieb am 30. Dezember 2007 um 16:10:


1. So? Woher kennen Sie die denn?  
2. Bin wirklich beeindruckt.
3. Ich teste morgen 10 Dönerbuden und mache das deutschlandrepräsentativ.  


1. Ich bin halt schon länger dabei als sie leben. Da bleibt Erfahrung nicht immer aus.
2. Danke, das war beabsichtigt.
3. Bei guter ärztlicher Versorgung (post festum) ein gutes Experiment. Wieso deutschlandrepräsentativ?

(mutatis mutandis)
Hackethal, die letzte Zeile ist nur für die  
Die kann Latein
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« Zuletzt geändert: 31. Dezember 2007 um 01:33 von elf »  

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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #74 - 30. Dezember 2007 um 18:43
 
Lisa_Alpen schrieb am 22. September 2007 um 12:00:
Ich kann diese Hetze auf Heilpraktiker ehrlich gesagt nicht verstehen.... Bei uns gibt es einige Heilpraktiker und ALLE haben einen guten Ruf - jeweils auf ihrem Fachgebiet.


Klar. Welcher Heilpraktiker würde denn, wenn er bei Sinnen ist, eine *ernsthafte* Erkrankung bei einem Kind behandeln wollen?

Zitat:
Ich selbst habe, nachdem meiner damals 5-jährigen Tochter kein Schulmediziner bei einem Reflux-Problem helfen konnte, einen Heilpraktiker aufgesucht, der uns empfohlen wurde. Nach einer ausführlichen Diagnose (Iris und Haut) - ich wusste gar nicht, dass es so ausführliche Diagnosemethoden gibt...


Dann habe Sie genau das erlebt, was HPs am besten können: Mütter beruhigen und ein langwieriges Brimborium veranstalten. Danach fühlt man sich so richtig ernst genommen, gell? Und bezahlt dann auch nach Zeit. Sowas können Ärzte leider nicht.

Das Problem daran ist, dass, sollte eine wirklich ernsthafte Erkrankung vorliegen, das alles nichts mehr nützt, sogar ins Gegenteil umschlägt, wenn sich dann Mütter weigern, in wirklich akuten Fällen wirklich hilfreiche Medikamente und Methoden einzusetzen, weil sie lieber ihrem Guru glauben wollen.

Zur Irisdiagnostik:
http://esowatch.com/index.php/Irisdiagnostik

Es gibt wohl kaum eine so offensichtliche Humbug-Methode, die nicht auch von Laien sofort durchschaut werden kann. Sie ist identlisch mit Kaffeesatzlesen und Vogelflugdeuten.

Zitat:
bekam sie regelmäßig Akupunktur und Globuli. Und siehe da: Nach 2 Monaten war alles wieder bestens!


Schon nach 2 Monaten? Toll. Wäre auch viel schneller gegangen. Aber man muss ehrlichkeitshalber sagen, dass einige Ärzte die Reflux-Problematik nicht ernst genug nehmen. So hat es sich halt ausgewachsen, das Geld für Akkupunktur und Globuli hätten Sie sich sparen können.

Ist Ihnen überhaupt klar, dass sich die Methoden der Akkupunktur und der Homöopathie grundsätzlich widersprechen? Wie kann man ernsthaft glauben, dass so eine Kombination wirkt? Und zwar außerhalb der persönlichen Befindlichkeit, dass man glaubt, man wäre in guten Händen?

Zitat:
Ich hatte übrigens vor einiger Zeit einen richtigen Wasserstau in den Beinen. Normalerweise bekomme ich von meinem Arzt dann Wassertabletten und dann ist es in 3 Tagen wieder gut.... nur war der damals in Urlaub. Ich bin dann zu einer anderen Ärztin, die mich erst mal auf die Bank legte und mich mit Nadeln akupunktierte. Ich dachte zuerst: Mist, bitte einfach nur die Tabletten - dann bin ich wieder weg.... Jedoch: Innerhalb von 24 Stunden habe ich das Wasser "verloren", es ging viel schneller aus mit den Tabletten, die ja auch erhebliche Nebenwirkungen haben.


Und woher wissen Sie, dass dieses Problem nicht periodisch ist? Woher wissen Sie, dass die Tabletten ihres Arztes überhaupt wirken (bis auf die Nebenwirkungen)?

Wissen Sie, es ist sehr unklug, durch diese Welt zu laufen und persönliche Erfahrungen stets schlagartig und unreflektiert sofort zu "kausalisieren". Unser Gehirn funktioniert zwar so. Aber wenn es um allgemeine Erkenntnis geht, muss man sich dieser Stolperfalle bewusst sein. Genau darum werden ja Studien aufwändig doppelverblindet.

Zitat:
Dank einer Nachbehandlung beim Heilpraktiker, der wiederum eine ausführliche Diagnose (1 Stunde!!!)


Sie sehen ja selbst, wie lange Zuwendung funktioniert. Die Qualität der Diagnose ist ihnen egal, es geht Ihnen um die Dauer. Das Gleiche Ergebnis hätte auch der örtliche Pfarrer erziehlt. Nur rechnen die nicht nach Zeit ab.

Zitat:
bei mir durchführte, habe ich es geschafft, mein Leben umzustellen und es erst gar nicht soweit kommen zu lassen!


Das ist ein durchaus guter Ansatz. Der sollte eigentlich von Hausärzten abgedeckt werden, aber die können es nicht, sofern sie ihre Praxis aufgrund persönlichen Reichtums nicht als Hobby betreiben.

Zitat:
Beim Heilpraktiker habe ich im Unterschied zum Arzt die Erfahrung gemacht, dass wirklich "der Mensch" behandelt wird und nicht "die Krankheit".


Sollten Sie mal *richtig* krank werden, wird Ihnen letzteres deutlich lieber sein.

Zitat:
Ich bin froh, dass es Ärzte gibt. Und ich bin froh, dass es Heilpraktiker gibt!


Und ich bin entsetzt, dass es ein Gesundheitssystem hier gibt, welches verständlicherweise Menschen in die Hände von Heilpraktikern treibt.

Zitat:
Und von wegen ... die Prüfung zum Heilpraktiker sei einfach.... hahaha....  


Für jeden sicher nicht. Aber wer diese Prüfung als schwierig empfindet, überlebt nicht mal das erste Semester Medizinstudium.

Gruß,
Pjotr
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #75 - 30. Dezember 2007 um 22:12
 
Zitat:

1. Das ist nur eine Meinung und durch Einzelbeispiele wie z.B. beim schlechten Arzt nicht zu belegen.

Falsch
1. Nein: Das ist allgemein so.



Ach! Wieder eine Meinung.

elf schrieb am 30. Dezember 2007 um 18:24:
Hackethal schrieb am 30. Dezember 2007 um 16:10:


1. So? Woher kennen Sie die denn?  
2. Bin wirklich beeindruckt.
3. Ich teste morgen 10 Dönerbuden und mache das deutschlandrepräsentativ.  


1. Ich bin halt schon länger dabei als sie leben. Da bleibt Erfahrung nicht immer aus.
2. Danke, das war beabsichtigt.
3. Bei guter ärztlicher Versorgung (post festum) ein gutes Experiment. Wieso deutschlandrepräsentativ?

(mutatis mutandis)
Hackethal, die letzte Zeile ist nur für die grimme Cache-Control.
Die kann Latein


1. Wo muss ich den Kranz hinsenden?
2. Selbstironie = Die Kunst, sich so durch den Kakao zu ziehen, daß er noch schmeckt.
3. Ein Hp Test mit ein paar Teilnehmern ist albern.

Audio, video, disco.
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #76 - 30. Dezember 2007 um 22:26
 
Zitat:
Zitat:
Ich bin froh, dass es Ärzte gibt. Und ich bin froh, dass es Heilpraktiker gibt!


Und ich bin entsetzt, dass es ein Gesundheitssystem hier gibt, welches verständlicherweise Menschen in die Hände von Heilpraktikern treibt.

GrußPjotr


Wir sind eine passende Ergänzung des Systems. Sie meinen die Leute kommen z.B.  zu einer Schmerzbehandlung, bezahlen für etwas das ihnen nichts bringt und kommen dann wieder bei anderen Problemen wieder? Das glaubt Ihnen keiner hier, denn Sie wissen ja, selbst das einfachste Gemüt weiss: „Geiz ist Geil“.

Cum ira et studio

Änderung:
Das verständlicherweise, wäre definiert, interessant.

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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #77 - 31. Dezember 2007 um 09:21
 
Hackethal schrieb am 30. Dezember 2007 um 22:26:
Zitat:
Zitat:
Ich bin froh, dass es Ärzte gibt. Und ich bin froh, dass es Heilpraktiker gibt!


Und ich bin entsetzt, dass es ein Gesundheitssystem hier gibt, welches verständlicherweise Menschen in die Hände von Heilpraktikern treibt.

GrußPjotr


Wir sind eine passende Ergänzung des Systems. Sie meinen die Leute kommen z.B.  zu einer Schmerzbehandlung, bezahlen für etwas das ihnen nichts bringt und kommen dann wieder bei anderen Problemen wieder? Das glaubt Ihnen keiner hier, denn Sie wissen ja, selbst das einfachste Gemüt weiss: „Geiz ist Geil“.


Die Patienten kommen nur, weil sie sich über die Möglichkeiten, die ein HP anbieten kann, irren. Dieser Irrtum wird von Heilpraktikerseite unterhalten und genutzt. Das Geschäftsmodell ist der Patientenirrtum (wobei es etliche HP geben mag, die nicht genügend Wissen haben, um ihre Unzulänglichkeit überhaupt zu erkennen).

Dass Patienten unter Ausnutzung des Placebo-Effekts behandelt werden, ist eine Sache. Dass die HP im Schnitt keine Ausbildung haben, die eine sachgerechte Behandlung von Patienten nun mal erfordert, bzw. diese nicht nachweisen müssen, eine andere.

Heilpraktiker sind ein Anachronismus. Man sollte, um einen Interessenausgleich zu schaffen, mit einer Übergangsregelung diesen Anachronismus abschaffen.
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #78 - 03. Januar 2008 um 07:38
 
Das ist völlig unsinnig solange ich mir im TV Kartenleger ansehen muss die gerne Diagnosen stellen wollen.

Ich sehe in allem bisher genannten auch keinen Grund warum ich meine erfolgreichen Behandlungen nicht weiterführen sollte, bzw warum es mir nicht mehr gestattet sein sollte.  Fragen Sie doch mal die Patienten von naturheilkundlichen Praxen, die werde Ihre Meinungen nicht teilen.

Sie repräsentieren hier nachwievor nur Ihre Meinung und die hätten viele hier gerne zum Gesetz.

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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #79 - 03. Januar 2008 um 09:11
 
Hackethal schrieb am 03. Januar 2008 um 07:38:
Das ist völlig unsinnig solange ich mir im TV Kartenleger ansehen muss die gerne Diagnosen stellen wollen.


Die kommen aber nicht im weißen Kittel daher. Deswegen ist das nur als Dummenfang der alleruntersten Kategorie zu werten, auch wenn es in Einzelfällen zu schwerwiegenderen Beeinflussungen kommen mag.

Da sollte jeder auch in seinem Umfeld aufklären, die Kunden sind meist Kundinnen.

Zitat:
Ich sehe in allem bisher genannten auch keinen Grund warum ich meine erfolgreichen Behandlungen nicht weiterführen sollte, bzw warum es mir nicht mehr gestattet sein sollte.  Fragen Sie doch mal die Patienten von naturheilkundlichen Praxen, die werde Ihre Meinungen nicht teilen.

Sie repräsentieren hier nachwievor nur Ihre Meinung und die hätten viele hier gerne zum Gesetz.


Ich bin der Meinung, dass der Patient einen Anspruch darauf hat, nur von nachweislich qualifizierten Menschen behandelt zu werden. Genau darüber täuschen die HP aber die Kundschaft hinweg. Die Kunden unterliegen der Fehleinschätzung, dass eine sachgerechte Ausbildung vorliegen muss. Ein Jodeldiplom ersetzt ja auch nicht 4 Jahre am Konservatorium plus Gesangstunden.

Darüber ist aufzuklären. Und ja, ich hätte das gerne gesetzlich geregelt.

Warum sollten die HP etwas gegen eine Übergangsregelung haben? Das ist der größtmögliche Kompromiß und es erscheint nicht allzu seriös, sich DAGEGEN auszusprechen.
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #80 - 03. Januar 2008 um 11:54
 
Hackethal schrieb am 03. Januar 2008 um 07:38:
Das ist völlig unsinnig solange ich mir im TV Kartenleger ansehen muss die gerne Diagnosen stellen wollen.

Völker der Welt, seht auf diesen Satz.

So kann man das treffend darstellen.

Hackethal, dieser Vergleich ist wirklich hackedicht.

Die Quintessenz (Wiki, Brockhaus) ist:
Seht, man legt Tarock, das ist Unsinn. Und das im Fernsehen!
Dann muss man auch uns Jodelmedizinern erlauben, Unsinn im Fernsehen (und in eigenen Praxen ohne medizinische Ausbildung) zu verbreiten.

Danke für die Offenlegung Ihrer heilpraktischen Geisteskraft, Hackethal.

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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #81 - 03. Januar 2008 um 12:13
 
Hackethal schrieb am 03. Januar 2008 um 07:38:
 Fragen Sie doch mal die Patienten von naturheilkundlichen Praxen, die werde Ihre Meinungen nicht teilen.


Hackethal, das habe ich gemacht. Tausendfach.

Die robusteren Patienten, die die sog. "naturheilkundliche" Behandlung beim Heilpraktiker überlebt haben, sind wieder zur sog. "Schulmedizin" zurückgekommen, weil diese auf echter Naturheilkunde beruht.

Worauf sonst?
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #82 - 03. Januar 2008 um 21:25
 
Ich würde mich nie einem Heilpraktiker ausliefern, da steckt mir einfach zu viel "Sonne, Mond & Sterne" Philosophie drin und da ich nicht besonders gläubig bin, kann sich dementsprechend auch schlecht ein Placebo Effekt einstellen. Von einer sogenannten "bewährten Behandlung" oder Medikation erwarte ich eine per Doppelblindstudie nachgewiesene Erfolgsaussicht und keine zusammenhangslosen Erfolgsmeldungen aus den Reihen der Heilpraktiker oder deren Anhänger.

Man muss sich sich doch nur mal mit den beliebtesten, alternativen Therapieformen auseinandersetzen - zum Beispiel der "Homöopathie". Ein Wirkstoff wird so lange potenziert bzw. verdünnt, bis es quasi nicht mehr nachgewiesen werden kann. Bei Kopfschmerzen müssen wir also im Sinne dieser Philosophie eine Aspirin ins Meer schmeißen, kurz umrühren und dann einen Teelöffel Meerwasser trinken.....
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #83 - 03. Januar 2008 um 21:52
 
BlackPlanet schrieb am 03. Januar 2008 um 21:25:
Ich würde mich nie einem Heilpraktiker ausliefern, da steckt mir einfach zu viel "Sonne, Mond & Sterne" Philosophie drin und da ich nicht besonders gläubig bin, kann sich dementsprechend auch schlecht ein Placebo Effekt einstellen.


Das stimmt nicht . Placebo hat mit Glauben wenig zu tun. Das funktioniert so, wie auch Zauberkunststücke funktionieren: Er hängt zu einem großen Teil mit der persönlichen Wahrnehmung zusammen. "Schmerz" ist z.B. auch eine persönliche Wahrnehmung. Die kann Placebo in der Tat beeinflussen. Das ist allerdings schon das Positivste, was man darüber sagen kann.

Zitat:
Von einer sogenannten "bewährten Behandlung" oder Medikation erwarte ich eine per Doppelblindstudie nachgewiesene Erfolgsaussicht und keine zusammenhangslosen Erfolgsmeldungen aus den Reihen der Heilpraktiker oder deren Anhänger.


Zurecht.

Zitat:
Man muss sich sich doch nur mal mit den beliebtesten, alternativen Therapieformen auseinandersetzen - zum Beispiel der "Homöopathie". Ein Wirkstoff wird so lange potenziert bzw. verdünnt, bis es quasi nicht mehr nachgewiesen werden kann. Bei Kopfschmerzen müssen wir also im Sinne dieser Philosophie eine Aspirin ins Meer schmeißen, kurz umrühren und dann einen Teelöffel Meerwasser trinken.....


Neinnein, Sie haben nicht schrittweise potenziert und nicht auf einen Lederrücken geklopft.
Sie verstehen Homöopathie nicht.

Smiley

(Wie übrigens die allermeisten Homöopathen auch nicht)

Denken Sie nur so weiter, sie werden schon sehen, was Sie davon haben, nämlich eine bestmögliche Behandlung im Krankheitsfall.

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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #84 - 03. Januar 2008 um 22:14
 
Zitat:
Das stimmt nicht . Placebo hat mit Glauben wenig zu tun. Das funktioniert so, wie auch Zauberkunststücke funktionieren: Er hängt zu einem großen Teil mit der persönlichen Wahrnehmung zusammen. "Schmerz" ist z.B. auch eine persönliche Wahrnehmung. Die kann Placebo in der Tat beeinflussen. Das ist allerdings schon das Positivste, was man darüber sagen kann.


Ein Placebo soll doch nur die Stimmung heben, was sich positiv auf den Körper/Kreislauf auswirken kann. Der Einfluss der Psyche auf den Körper ist sicher nicht zu verachten, schließlich gilt Stress als ein häufiger Auslöser für verschiedene Krankheitsbilder. Der Erfolg einer Placebotherapie setzt allerdings voraus, dass der Patient davon überzeugt ist, dass er wirksame Hilfe erhält. Wenn ich als Patient allerdings ein Mittel im Voraus enttarne und als wirkungsfreien Schwachsinn tituliere, dann bleibt der gewünschte Effekt eines Placebos sicher aus. Ein Bierchen würde meine Stimmungslage also eher optimieren, als ein Besuch beim Heilpraktiker^^


Zitat:
Neinnein, Sie haben nicht schrittweise potenziert und nicht auf einen Lederrücken geklopft.
Sie verstehen Homöopathie nicht.

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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #85 - 05. Januar 2008 um 07:56
 
Hema schrieb am 03. Januar 2008 um 09:11:
Hackethal schrieb am 03. Januar 2008 um 07:38:
Das ist völlig unsinnig solange ich mir im TV Kartenleger ansehen muss die gerne Diagnosen stellen wollen.


Die kommen aber nicht im weißen Kittel daher. Deswegen ist das nur als Dummenfang der alleruntersten Kategorie zu werten, auch wenn es in Einzelfällen zu schwerwiegenderen Beeinflussungen kommen mag.

Da sollte jeder auch in seinem Umfeld aufklären, die Kunden sind meist Kundinnen.



Seltsam das es wichtiger die Hps einer Übergangsregelung unterwerfen zu wollen, anstatt so etwas unterbinden zu wollen. Da sollen sich die Menschen (die ja nicht wissen wie Ihnen geschieht) untereinander aufklären!?!?


Zitat:
Ich bin der Meinung, dass der Patient einen Anspruch darauf hat, nur von nachweislich qualifizierten Menschen behandelt zu werden. Genau darüber täuschen die HP aber die Kundschaft hinweg. Darüber ist aufzuklären. Und ja, ich hätte das gerne gesetzlich geregelt.


Genau dies werden die Menschen die in meine Praxis kommen und bei vielen meiner, geschätzten Kollegen auch. Ausnahmen gibt es leider überall.

Wer klärt denn jetzt eigentlich über die Tarot- und Aus-Dem-Rauch_Lesemenschen auf?  


Zitat:
Warum sollten die HP etwas gegen eine Übergangsregelung haben? Das ist der größtmögliche Kompromiss und es erscheint nicht allzu seriös, sich DAGEGEN auszusprechen.


Ich bin und bleibe für eine geregelte Ausbildung. Sie kennen meine Situation und ich kann nicht studieren und dennoch Kompetenz für meine gute Arbeit. Warum sollte es unseriös sein, für seinen Beruf zu sprechen den man gerne ausführt und für seine Patienten ein adäquater Gesundheitsberater wie der Hausarzt ist? Bevor die Einsprüche kommen, ich spreche hier nur für mich. Zu mir kommen ganze Familien, weil sie besser Beraten wurden als von Ihren Ärzten. Als Heilpraktiker und Krankenpfleger gehe ich ebenso den interdisziplinären Weg weiter.

elf schrieb am 03. Januar 2008 um 11:54:
Hackethal schrieb am 03. Januar 2008 um 07:38:
Hackethal, dieser Vergleich ist wirklich hackedicht.
Danke für die Offenlegung Ihrer heilpraktischen Geisteskraft, Hackethal.

Mehr davon, bitte!


„Ein Abend, an dem sich alle Anwesenden völlig einig sind, ist ein verlorener Abend."


elf schrieb am 03. Januar 2008 um 12:13:
[quote author=Hackethal link=1169626604/70#78 date=1199342286]  Fragen Sie doch mal die Patienten von naturheilkundlichen Praxen, die werde Ihre Meinungen nicht teilen.


Hackethal, das habe ich gemacht. Tausendfach.

Die robusteren Patienten, die die sog. "naturheilkundliche" Behandlung beim Heilpraktiker überlebt haben, sind wieder zur sog. "Schulmedizin" zurückgekommen, weil diese auf echter Naturheilkunde beruht.

Worauf sonst?


Prima Dann haben wir doch etwas gemeinsam. Nur ich mische A und B zusammen. Zu meinem Klientenkreis, gehören auch Ärzte, Zahnärzte, ein Oberarzt welche Zusammenarbeit anstrebt (war nicht meine Idee) und viele aus dem Pflegebereich. Seltsam, das widerspricht Ihrer Theorie vom ausschliesslich bösen in jedem Heilpraktiker. [Anm.: Mit "Sie" sind alle Kritiker gemeint]

Die Qualität der Arbeit und des Individuums „Behandler“ mit ALLEN seine Fähigkeiten machen Ihn aus.

„Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #86 - 05. Januar 2008 um 08:08
 
Zitat:
Ein Placebo soll doch nur die Stimmung heben, was sich positiv auf den Körper/Kreislauf auswirken kann. Der Einfluss der Psyche auf den Körper ist sicher nicht zu verachten, schließlich gilt Stress als ein häufiger Auslöser für verschiedene Krankheitsbilder. Der Erfolg einer Placebotherapie setzt allerdings voraus, dass der Patient davon überzeugt ist, dass er wirksame Hilfe erhält. Wenn ich als Patient allerdings ein Mittel im Voraus enttarne und als wirkungsfreien Schwachsinn tituliere, dann bleibt der gewünschte Effekt eines Placebos sicher aus. Ein Bierchen würde meine Stimmungslage also eher optimieren, als ein Besuch beim Heilpraktiker^^


Stress ist inder Tat ein Hauptproblem geworden.

Ist Ihre Aussage ein Hohn für jeden Patient der nach Lösungen für seine Probleme sucht!
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #87 - 05. Januar 2008 um 16:56
 
Hackethal schrieb am 05. Januar 2008 um 08:08:
Zitat:
Ein Placebo soll doch nur die Stimmung heben, was sich positiv auf den Körper/Kreislauf auswirken kann. Der Einfluss der Psyche auf den Körper ist sicher nicht zu verachten, schließlich gilt Stress als ein häufiger Auslöser für verschiedene Krankheitsbilder. Der Erfolg einer Placebotherapie setzt allerdings voraus, dass der Patient davon überzeugt ist, dass er wirksame Hilfe erhält. Wenn ich als Patient allerdings ein Mittel im Voraus enttarne und als wirkungsfreien Schwachsinn tituliere, dann bleibt der gewünschte Effekt eines Placebos sicher aus. Ein Bierchen würde meine Stimmungslage also eher optimieren, als ein Besuch beim Heilpraktiker^^


Stress ist inder Tat ein Hauptproblem geworden.

Ist Ihre Aussage ein Hohn für jeden Patient der nach Lösungen für seine Probleme sucht!


Das können sie auffassen, wie sie wollen. Sie betrachten es als Hohn, ich wohl eher als eine ironische Darstellung der Realität.  In dieser Realität schreibe ich einer Flasche Bier in der Tat einen größeren Einfluss auf den Körper zu, als eine homöophatische Medikation. Damit will ich allerdings nicht die Behauptung aufstellen, dass Bier aufgrund dieser Tatsache eine heilende Wirkung erzielt Zwinkernd
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #88 - 05. Januar 2008 um 17:35
 
Hackethal schrieb am 05. Januar 2008 um 07:56:


1. Prima Dann haben wir doch etwas gemeinsam.
2. Nur ich mische A und B zusammen.
3. Zu meinem Klientenkreis, gehören auch Ärzte, Zahnärzte, ein Oberarzt
4. Seltsam, das widerspricht Ihrer Theorie vom ausschliesslich bösen in jedem Heilpraktiker. [Anm.: Mit "Sie" sind alle Kritiker gemeint]
5. „Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
 

1. Sag ich doch, Hackethal!  Ich habe viel von engagierten Krankenpflegern gelernt, damals.
2. Genau da liegt Ihr Fehler: Jodelmedizin.
3. Zu meinen Klienten gehören auch Ärzte, Zahnärzte, auch ein Oberarzt und etliche Heilpraktiker (die leider oft erst in Endstadien...).
4. Nein
5. Schöner Spruch.   Fangen Sie an, Hackethal.
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #89 - 05. Januar 2008 um 18:40
 
elf schrieb am 05. Januar 2008 um 17:35:
Hackethal schrieb am 05. Januar 2008 um 07:56:


1. Prima Dann haben wir doch etwas gemeinsam.
2. Nur ich mische A und B zusammen.
3. Zu meinem Klientenkreis, gehören auch Ärzte, Zahnärzte, ein Oberarzt
4. Seltsam, das widerspricht Ihrer Theorie vom ausschliesslich bösen in jedem Heilpraktiker. [Anm.: Mit "Sie" sind alle Kritiker gemeint]
5. „Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
 

1. Sag ich doch, Hackethal!  Ich habe viel von engagierten Krankenpflegern gelernt, damals.
2. Genau da liegt Ihr Fehler: Jodelmedizin.
3. Zu meinen Klienten gehören auch Ärzte, Zahnärzte, auch ein Oberarzt und etliche Heilpraktiker (die leider oft erst in Endstadien...).
4. Nein
5. Schöner Spruch.   Fangen Sie an, Hackethal.


1) Schön dass auch Sie lernfähig sein wollen. Gestern Nacht hat der 2. Med. Dienst was über Noroviren gelernt!!  Durchgedreht
2) Genau das nicht. Die Akademiker [aka Wissenschaftler] sehen nur schwarz und weis, da liegt Euer Fehler.
3) Gut, na und?
4) Prinzipiell nicht, ist wohl richtig. In meinem Fall schon.
5) Mutatis mutandis

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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #90 - 05. Januar 2008 um 18:59
 
Hackethal schrieb am 05. Januar 2008 um 18:40:

1) Schön dass auch Sie lernfähig sein wollen. Gestern Nacht hat der 2. Med. Dienst was über Noroviren gelernt!!  Durchgedreht
2) Genau das nicht. Die Akademiker sehen nur schwarz und weis, da liegt Euer Fehler.
3) Gut, na und?
4) Prinzipiell nicht, ist wohl richtig. In meinem Fall schon.
5) Mutatis mutandis


1. Nicht ganz getroffen, aber guten Willens, Hackethal?
Ich hätte früher, als Sie noch nicht auf Abwegen waren, gern mit Ihnen zusammengearbeitet.
2. Genau das nicht. Heilpraktiker sehen auf Grund einseitiger Minimal-Crash-"Bildung" nur schwarz und weiß.
Akademiker sehen wesentlich mehr Grau- und Farbtöne. Ist doch klar, Hackethal.
3. Noch mal lesen, Hackethal, bitte. Dann kommt´s. Auch Ihnen.
4. Zweifel bleiben.
5. Studieren Sie! Vielleicht kann Ihre Frau ja für Sie  so lange verdienen. Andere haben es auch geschafft.
Ich gönn´s Ihnen! Jodeln können Sie ja schon.
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #91 - 05. Januar 2008 um 19:42
 





Sie würden, wenn Sie mit mir arbeiten müssten auf Station, meine Arbeit schätzen da bin ich sicher.
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #92 - 05. Januar 2008 um 19:48
 
Hackethal schrieb am 05. Januar 2008 um 19:42:
Sie würden, wenn Sie mit mir arbeiten müssten auf Station, meine Arbeit schätzen da bin ich sicher.

Was die Stationsarbeit angeht: Sicher.
Ich verdanke guten Pflegern viel.

Was den Jodel-teil angeht, da bin ich auch sicher. Nur anders.
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #93 - 05. Januar 2008 um 19:58
 
Schön zu hören wird von Ihren Kollegen nicht oft gedankt.

[eigenlobstinkt] Stationär habe ich meist alles selbst gemacht bis der Dienstarzt da ist und so bleibt manches Lungenödem auf einem "nicht-intensivpflichtgem"-Mass. Eine Sache des Vertrauens. Die wissen wenn ich anrufe und sage: "Komme bitte sofort..." Dann eilts wirklich. [/eigenlobstinkt]

Ansonten bleibt für mich und viele Mediziner die nicht schwarz oder weiss denken:

Notfall-> Akut Medizin
Chronisch -> Naturmedizin plus interdiziplinäre Behandlung
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #94 - 05. Januar 2008 um 20:04
 
Hackethal schrieb am 05. Januar 2008 um 19:58:

Notfall-> Akut Medizin
Chronisch -> Naturmedizin plus interdiziplinäre Behandlung

Auch der schönste Pfleger kann mal falsch liegen.
So wie in diesem Fall:

Medizin ist Naturmedizin.
Was sonst.

Ich wünsch Ihnen ein schönes Stipendium.

Für Medizin.
Natürlich
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #95 - 05. Januar 2008 um 20:09
 
Danke, schöner werde ich nicht mehr Smiley

Alles Gute! So long.

Hackethal
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #96 - 05. Januar 2008 um 21:04
 
Zitat von BlackPlanet:

Von einer sogenannten "bewährten Behandlung" oder Medikation erwarte ich eine per Doppelblindstudie nachgewiesene Erfolgsaussicht und keine zusammenhangslosen Erfolgsmeldungen aus den Reihen der Heilpraktiker oder deren Anhänger.

Zitat von Ptjor:

Zurecht.


Ihr solltet euch mal informieren, ab wann erst solche Doppelblindstudien durchgeführt werden. Solche so genannten "wissenschaftliche Erkenntnisse" kosten ein kleines Vermögen in der Durchführung. Wer macht solche Untersuchungen, wenn sich danach kein Markt eröffnet? Niemand. Also, alles was wissenschaftlich bewiesen wurde, heißt nichts anderes - als das sich dahinter ein Markt versteckt.

Die Erfahrungsmedizin beruht auf empirische Beobachtungen. Was kann es besseres geben, als eine Medizin die auf vielen Überlieferungen beruht. Diese Medizin wurde ja nicht entdeckt, weil sie nicht wirkt, sondern weil sie wirkt (sonst wären diese Methoden nie entdeckt worden).

Ihr solltet euch nicht so abweisend äußern, über Behandlungen die auf eine jahrtausend alte Tradition zurückblicken kann.

Und ihr solltet aufhören, euch immer selbst zu unterhalten. Da schreiben sich immer die gleichen, wenn man sich das mal ansieht. Und immer geht es nur darum, wie toll das ihr und eure Schulmedizin ist, und wie schlecht und bescheuert die Naturheilkunde.

Lächerlich, findet ihr nicht?
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #97 - 05. Januar 2008 um 21:07
 
Zitat elf:

Medizin ist Naturmedizin.
Was sonst.

Ich wünsch Ihnen ein schönes Stipendium.



Das ist ein guter Witz. Jedes Jahr kommen über 10000 Chemikalien auf den Medizinischen Markt, Chemikalien die es in der Natur, und vor allem in der Zusammensetzung nicht gibt und sie schreiben was von "Medizin ist Naturmedizin". Ein Scherz

Ich wünsche ihnen ein schönes neues Hirn und eine Anleitung zum Gebrauch
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Schau-ma-amoi
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #98 - 05. Januar 2008 um 21:24
 
Heinzlmaennchen schrieb am 05. Januar 2008 um 21:04:
Die Erfahrungsmedizin beruht auf empirische Beobachtungen. Was kann es besseres geben, als eine Medizin die auf vielen Überlieferungen beruht. Diese Medizin wurde ja nicht entdeckt, weil sie nicht wirkt, sondern weil sie wirkt (sonst wären diese Methoden nie entdeckt worden).


Bei den Dowayos, die in Südwestafrika noch ohne Strom etc "im Einklang mit der Natur" leben, liegt die Behandlung von Krankheiten in den Händen von verschiedenen Medizinmännern, genauer: Wahrsagern. So ist für den verstauchten Fuß der Regenmacher zuständig, weil nach deren Vorstellungen (oder in der Sprache des Heinzelmännchens: Erfahrung  Laut lachend) im betreffenden Körperteil Regenwürmer zu finden seien. Entsprechend ist die Behandlung. Wir würden sie Folter nennen.
Der Ethnologe (das ist ein Völkerkundler), der jahrelang bei diesem Volk gelebt hat, fast zusammen: "sie sterben jung und meist eines sinnlosen, grausamen Todes."

Manche Eso-Spinner halten ja die mittelalterliche Klostermedizin hoch. Wenn diese Mentaldürftigen wenigens Latein könnten, hätten sie die Möglichkeit, die Aufzeichnungen dieser für die damalige Welt gebildeter Menschen lesen zu können.

So würden diese Heinzelmännchen erfassen können, wie verzweifelt die Mönche meistens waren, wenn sie erkennen mussten, dass ihre dürftigen Mittel völlig unzureichend waren und Menschen qualvoll zugrunde gingen.
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ama
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #99 - 05. Januar 2008 um 21:26
 
>ein schönes neues Hirn

Hier ist ein besonders schönes Exemplar.


>und eine Anleitung zum Gebrauch

Ich biete eine Anleitung zum Schnüren eines Schuhs.

Smiley

ama

(Eiskalt erwischt...)
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Heinzlmaennchen
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #100 - 05. Januar 2008 um 21:32
 
Wir hatten vor kurzen eine Versammlung im Krankenhaus, wo die Ärzte ganz klar zugaben, keine Ahnung zu haben, wie sie die Patienten behandeln sollten. Es werden immer mehr, und die Kosten können wir nicht mehr aufbringen. Unser Krankenhaus muss mittlerweile Phase-B-Patienten als Phase-B-Patienten behandeln, aber bezahlt werden wir nur noch dafür mit Phase C. Das ist bald Alltag.

Es war sehr schön zu hören, wie unsere Ärzte zugaben, das die ganze heutige Medizin ein einziger Scheißdreck ist und man sich hoffnungslos den Aktionären unterwerfen muss.

Warten wir noch 3 Jahre
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elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #101 - 05. Januar 2008 um 21:40
 
Heinzlmaennchen schrieb am 05. Januar 2008 um 21:07:
Zitat elf:

Medizin ist Naturmedizin.
Was sonst.  
..............
Das ist ein guter Witz.  

------------
Ich liebe gute Witze.

Was sonst als Natur ist Medizin?

Und, maennchen, definieren Sie mal Natur und was bei Homöopathie Natur ist.
Und dann definieren Sie mal, was an z.B. Bachblüten nicht Chemie ist.
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Schau-ma-amoi
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #102 - 05. Januar 2008 um 21:42
 
Heinzlmaennchen schrieb am 05. Januar 2008 um 21:07:
Zitat elf:

Medizin ist Naturmedizin.
Was sonst.

Ich wünsch Ihnen ein schönes Stipendium.
Das ist ein guter Witz. Jedes Jahr kommen über 10000 Chemikalien auf den Medizinischen Markt, Chemikalien die es in der Natur, und vor allem in der Zusammensetzung nicht gibt und sie schreiben was von "Medizin ist Naturmedizin". Ein Scherz

Ich wünsche ihnen ein schönes neues Hirn und eine Anleitung zum Gebrauch


Wie wir seit Galilei (http://de.wikipedia.org/wiki/Galileo_Galilei) wissen, gelten Naturgesetze nicht nur im Kosmos, sondern auch auf der Erde. Nun begann die Entdeckungsreise in die Natur, indem man versuchte, die Gesetzmäßigkeiten und Gesetze der Natur zu erkennen.

Und da wir Menschen Teil der Natur sind, sind wir auch den Gesetzen der Natur unterworfen. Auf diese Weise haben wir erstmals erkannt, wie etwa unser Herz, der Kreislauf, die Vererbung, die Fortpflanzung usw. funktioniert.

Somit ist, auch wenn Ihnen das nicht passt, die wissenschaftliche Medizin Naturheilkunde. Was denn sonst.

Zitat:
Ich wünsche ihnen ein schönes neues Hirn und eine Anleitung zum Gebrauch

Sie sind ein Prolet.
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #103 - 05. Januar 2008 um 21:43
 
Heinzlmaennchen schrieb am 05. Januar 2008 um 21:32:
Wir hatten vor kurzen eine Versammlung im Krankenhaus, wo die Ärzte ganz klar zugaben, keine Ahnung zu haben, wie sie die Patienten behandeln sollten. Es werden immer mehr, und die Kosten können wir nicht mehr aufbringen. Unser Krankenhaus muss mittlerweile Phase-B-Patienten als Phase-B-Patienten behandeln, aber bezahlt werden wir nur noch dafür mit Phase C. Das ist bald Alltag.

Es war sehr schön zu hören, wie unsere Ärzte zugaben, das die ganze heutige Medizin ein einziger Scheißdreck ist und man sich hoffnungslos den Aktionären unterwerfen muss.

Warten wir noch 3 Jahre


Sie sind nicht nur ein Prolet, sondern ein Schwafler noch dazu.
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Heinzlmaennchen
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #104 - 05. Januar 2008 um 21:54
 
Zitat Schau-ma-amoi

Somit ist, auch wenn Ihnen das nicht passt, die wissenschaftliche Medizin Naturheilkunde. Was denn sonst.



Es ist echt lustig zu lesen, wie scheinbar plötzlich aus der ganz normalen Medizin - Naturheilkunde wird. Man dreht sich die Dinge hin wie man sich braucht. Ließt man sich im Forum bei andere Themen ein, so schreiben genau sie, das Naturheilkunde in die Esoterik gehört und nichts in der Medizin zu suchen hat.

Weiter so, Pinocchio
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elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #105 - 05. Januar 2008 um 21:58
 
Heinzlmaennchen schrieb am 05. Januar 2008 um 21:54:
1.  Man dreht sich die Dinge hin wie man sich braucht.
2. Ließt man sich im Forum bei andere Themen ein..

1. Man = Die Dämlichsten, die Ahnungslosesten, die Hökerer.
Stimmt, maennchen!
2. Ließe man Sie lesen, läse sich das anders.
Ab ins Verließ.
Lesen
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Heinzlmaennchen
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #106 - 05. Januar 2008 um 21:59
 
1. Man = Die Dämlichsten, die Ahnungslosesten, die Hökerer.



Genau
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elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #107 - 05. Januar 2008 um 22:16
 
Heinzlmaennchen schrieb am 05. Januar 2008 um 21:59:
1. Man = Die Dämlichsten, die Ahnungslosesten, die Hökerer.
Genau


Na denn, maennchen, raus aus der Schmuddelecke:
elf - Zitat:
Und, maennchen, definieren Sie mal Natur und was bei Homöopathie Natur ist.
Und dann definieren Sie mal, was an z.B. Bachblüten nicht Chemie ist.


Sollten Sie das nicht können, genehmige ich mir eine Vermutung, wer seit 20:47 zur o.a. Gruppe "Man" gehört.
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ama
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #108 - 05. Januar 2008 um 22:40
 
>Wir hatten vor kurzen eine Versammlung im Krankenhaus, wo die Ärzte ganz klar zugaben,
>keine Ahnung zu haben, wie sie die Patienten behandeln sollten.

Klarer Fall: Homöopathen. Smiley

ama

(Homöopathie mordet Kindernieren)
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BlackPlanet
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #109 - 05. Januar 2008 um 22:48
 
Zitat:
Heinzlmaennchen:

Ihr solltet euch mal informieren, ab wann erst solche Doppelblindstudien durchgeführt werden. Solche so genannten "wissenschaftliche Erkenntnisse" kosten ein kleines Vermögen in der Durchführung. Wer macht solche Untersuchungen, wenn sich danach kein Markt eröffnet? Niemand. Also, alles was wissenschaftlich bewiesen wurde, heißt nichts anderes - als das sich dahinter ein Markt versteckt.


Ach so - hinter den heilpraktischen Methoden steckt kein Markt? Ich lach mich tot, denn das ist ja wohl mit der größte Schwachsinn, der mir seit einer Weile untergekommen ist. Ich will nicht wissen, wie viel Geld allein schon für homöopathische Produkte oder diesen Bachblütenschwachsinn ausgegeben wird. Wenn die Hersteller solcher Präparate ernsthaft von der Wirksamkeit überzeugt wären, dann würde doch nichts dagegen sprechen, auch NACH der Markteinführung eine Doppelblindstudie in Auftrag zu geben. Ein Erfolg würde die Zweifler verstummen lassen und den Absatz der Produkte weiter ankurbeln, so dass sich die Investition der Studie sogar bezahlt machen kann.

Genau aus diesem Grund ist auch klar, warum von solchen Studien abgesehen wird.
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HarryII
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #110 - 05. Januar 2008 um 23:47
 
Wenn die Diskussion hier stattfindet, dann stelle ich meine Frage eben hier noch einmal:

HarryII schrieb am 03. Januar 2008 um 22:24:
Handelsübliche Medikamente kann man chemisch analysieren und mit mehr oder weniger Aufwand mehr oder weniger genau die Zusammensetzung bestimmen.

Was macht man eigentlich bei einem Fläschchen irgendeines D15 oder wasweisichwas, zu dem das Etikett verloren gegangen ist? Oder irgendwelche Bachblütenmischungen oder etwas ähnlichem? Gibt es da eigentlich (anerkannte) Analysemöglichkeiten um herauszufinden, was in der jeweiligen Flasche ist?

Ich stelle mir das ziemlich dämlich vor. Da hat man ein paar Tropfen und selbst Die Fachleute können nicht im entferntesten analysieren, was darin ist. Man hat also keinerlei Chance zu prüfen, ob das Mittel überhaupt das ist, als was es verkauft wird. Wenn ich schon eine Mischung von Wasser und Alkohol zu mir nehmen soll, dann doch lieber einen Lagavulin. Da weiß ich, was ich hab.

HarryII

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Sildenafil
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #111 - 06. Januar 2008 um 00:04
 
HarryII schrieb am 05. Januar 2008 um 23:47:
Wenn die Diskussion hier stattfindet, dann stelle ich meine Frage eben hier noch einmal:

HarryII schrieb am 03. Januar 2008 um 22:24:
Handelsübliche Medikamente kann man chemisch analysieren und mit mehr oder weniger Aufwand mehr oder weniger genau die Zusammensetzung bestimmen.

Was macht man eigentlich bei einem Fläschchen irgendeines D15 oder wasweisichwas, zu dem das Etikett verloren gegangen ist? Oder irgendwelche Bachblütenmischungen oder etwas ähnlichem? Gibt es da eigentlich (anerkannte) Analysemöglichkeiten um herauszufinden, was in der jeweiligen Flasche ist?

HarryII



Es geht nicht. Die Qualitätskontrolle für homöopathische Medikamente (Hochpotenzen) muß auf der Ebene der Prozesskontrolle bei der Herstellung geschehen.
Eine falsche Abfüllung einer D15-Potenz läßt sich hinterher nicht nachweisen. Wie den auch?
Es ist außerdem egal. Bei einer homöopathischen Behandlung herrscht immer gläubige Doppelblindheit (Behandler und Behandelter gleichermaßen).
Es gibt auch homöopathische Arzneimittel aus Elektrosmog oder Erdstrahlen. Da kann man nicht mal in der D1-Verreibung eine Gehaltsbestimmung machen.

Was soll man also machen?
Bei Gelegenheit  einfach zusammen mit Cola genießen. Der Inhalt entspricht in etwa Wodka. Smiley
Mit Globuli kann man Geträke süßen, die sind aus Rohrzucker.

Sildenafil
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BlackPlanet
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #112 - 06. Januar 2008 um 00:06
 
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Frage für die Wissenschaft interessant genug ist, um den nötigen Aufwand zu betreiben. Ab einer gewissen Potenzierung ist ein Nachweis ohnehin nicht mehr möglich, dann würde es sogar nicht mehr helfen, wenn man wüsste, wonach man suchen sollte.
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Pjotr
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #113 - 06. Januar 2008 um 02:12
 
HarryII schrieb am 05. Januar 2008 um 23:47:
Gibt es da eigentlich (anerkannte) Analysemöglichkeiten um herauszufinden, was in der jeweiligen Flasche ist?


Ja, die gibt es. Man kann z.B. per Chromatographie und anderen Methoden die Bestandteile recht gut rausziehen. Man kann dann feststellen, mit welcher Glassorte das "Medikament" verschüttelt wurde. Ob es mit Alkohol aus Kartoffeln oder Getreide verdünnt wurde. In welcher Jahreszeit es vermutlich hergestellt wurde (Blütenpollen). Wie das Aqua dest. hersgestellt wurde. Daneben wird man viele Elemente und Verbindungen finden, die halt so rumschwirren. Die ganzen Bestandteile sind natürlich so klug, dass sie sich nicht haben "potenzieren" lassen. Nur der "Wirkstoff". Den findet man schon auch, wenn die "Potenzierung" nicht zu hoch ist.

Dann stellt man auch fest, dass die angegebene Verdünnung überhaupt nicht stimmt (Versuche von Madaus, in den 1940er Jahren), da durch die Verdünnung (Wasser oder Alkohol) und die Herstellungsmethode (Ein- oder Mehrglas) und die Problematik der Adhäsion die angegebene "Potenzierung" entweder viel zu niedrig oder viel zu hoch ist.

Alleine das ist eigentlich ein absolutes KO-Kriterium für Homöopatika. Die tatsächlichen "Potenzen" sind ein reines Würfelspiel, welches sich kein Pharmahersteller leisten könnte, wenn es um Medikamente geht.

Aber Analyse nützt nichts. Findet man etwas, sagen die Homöopathen "Sehen Sie!", findet man nichts hört man: "Sie haben das Prinzip der Homöopathie nicht verstanden."

Die typische Selbstimmunisierung gegen jegliche Argumente und die Realität, von denen die Homöopathie nur so strotzt. So wie es egal ist, ob es dem Kranken nach "Behandlung" besser oder schlechter geht. Je nach dem hat es gleich "geholfen" oder es ist die "Erstverschlimmerung".

Eine unabhängige Analyse wäre aber bei den giftigen Substanzen, die ja gern genommen werden, wünschenswert. Durch besagte Verdünnungsproblematik kann es durchaus sein, dass gesundheitsschädigende Substanzen in relevantem Maße vorhanden sind, gerade, wenn man Kinder damit "behandelt".

Noch viel wünschenswerter wäre es natürlich, wenn für solchen Woodoo die Ausnahmeregelungen gestrichen und die üblichen Zulassungsregelungen für Medikamente gelten würden.

Pjotr



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HarryII
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #114 - 06. Januar 2008 um 08:49
 
Ich verstehe das nicht so ganz. Da werden Mittel verkauft, bei denen man nur glauben kann, dass sie das sind, was sie zu sein vorgeben. Und es besteht prinzipiell keine Möglichkeit, nachträglich den tatsächlichen Inhalt einer Packung zu bestimmen oder zu kontrollieren.

Macht das denn niemanden misstrauisch, keinen Anwender, keinen, der so etwas verordnet? Oder kommt jetzt die Analyse per Wünschelrute ins Gespräch???

Harry II

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Schau-ma-amoi
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #115 - 06. Januar 2008 um 09:56
 
HarryII schrieb am 06. Januar 2008 um 08:49:
Ich verstehe das nicht so ganz. Da werden Mittel verkauft, bei denen man nur glauben kann, dass sie das sind, was sie zu sein vorgeben. Und es besteht prinzipiell keine Möglichkeit, nachträglich den tatsächlichen Inhalt einer Packung zu bestimmen oder zu kontrollieren.

Macht das denn niemanden misstrauisch, keinen Anwender, keinen, der so etwas verordnet? Oder kommt jetzt die Analyse per Wünschelrute ins Gespräch???


Homöopathie ist keine Frage der Vernunft. Es gibt eben  höhere Wahrheiten, die wir nicht erkennen können.  Zwinkernd

Wir können zumindest froh sein, dass doch immer wieder versucht wird, dieses Zeugs wissenschaftlich zu beweisen. Damit werden immerhin Wissenschaften als Methode von diesen Typen anerkannt. Vorerst. Gefährlich wird es erst dann, wenn man sagt, es gäbe auch noch andere Wege zur Wahrheit.
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Pianoman
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #116 - 06. Januar 2008 um 15:35
 
@Harry II

Es lohnt sich nicht, im System Homöopathie nach einer Logik zu suchen, die auch ausserhalb der homöopathischen Glaubenswelt eine Chance hätte. Das homöopathische "Medikamenten-System" ist schlicht blödsinnig. Und schon die geringste Diskussion darüber ist eine durch nichts zu rechtfertigende Aufwertung.
Dass die Absurditäten der homöopathischen "Pharmazie" durch noch soviel Forschung nicht geringer werden, scheint allerdings mittlerweile auch in den Kreisen der "aufgeklärteren" Homöopathen angekommen zu sein.    

Der Chef-Statistiker Rainer Lüdtke von der Veronica & Carl Carstens-Stiftung, die sich der Förderung und Erforschung der Homöopathie widmet, schreibt deswegen nicht gänzlich unerwartet: „Das Grundkonzept der Homöopathieforschung, die allgemeine Wirksamkeit der Homöopathie an der isolierten Wirksamkeit der homöopathischen Arzneimittel festzumachen, muss insgesamt als gescheitert angesehen werden.“

Die Erkenntnis, die bisher besonders für die Hochpotenzen galt, deren angeblicher Wirkmechanismus definitv nicht existiert, muß also auch auf die Niedrig-Potenzen erweitert werden: Homöopathische Medikamente wirken nicht in dem ihnen zugedachten Sinn; ganz einfach deshalb, weil das simile-Konzept falsch ist.
Dort, wo vereinzelt (zweifelsfrei) positive Effekt nachgewiesen wurden, bedient sich die Homöopathie der Phytotherapie, und verlässt damit ihrer besonderes Therapie-Konzept, dass auf der Annahme geistartiger Kräfte in der Materie beruht, die in der Lage sind, angenommene geistartige Verstimmungen der Lebenskraft zu beseitigen.
Denn die Phytotherapie stellt ihre Wirkmechanismen zweifelsohne auf nachvollziehbare biochemische Interaktion ab.

Das Hauptproblem der homöopathischen Pharmazie ist und bleibt ihre weitgehende Unverträglichkeit mit Naturgesetzen, deren umfassende Wirkung - außerhalb der Homöopathie - immer und überall festgestellt wird.

Was aber bleibt von der Homöopathie, wenn das Medikamenten-Konzept falsch ist ?

Auch dafür hat Rainer Lüdtke von der Carsten-Stiftung eine Antwort. Im Wissenschaftsmagazin "Leonardo" (WDR 5) vom 16. April 2007 formulierte er:
„Wir wissen aus der Placeboforschung, dass allein die Umgebung, wie ein Arztzimmer aussieht, einen sehr, sehr großen Effekt darauf haben kann, wie auch ein schulmedizinisches Medikament wirken kann. Eine Hypothese wäre, dass die Homöopathen es schaffen, eine Umgebung, ein sogenanntes Setting zu fabrizieren, was den Weg ebnet dann für eine arzneiliche Wirkung. Es kann aber auch zum Beispiel sein, dass die Homöopathie mehr oder weniger ähnlich einer Psychotherapie wirkt.“

Letztlich spricht sehr viel dafür, dass Lüdtke mit seiner Umdefinierung dem sinkenden Schiff Homöopathie ein Rettungsboot in letzter Minute schickt; obwohl die Neuorientierung wohl für die meisten klassischen Homöopathen ein Verrat an ihren ureigensten Prinzipien ist. (Ob Herr Lüdkte wohl noch seinen Arbeitsplatz hat ? )
Vor allem deswegen, weil sich, bei dieser für Homöopathen revolutionären Sichtweise, die homöopathische Arzneimittellehre, trotz ihres ungeheuren technischen Aufwands und ihrer industriellen Produktionstechnik, im Prinzip nicht mehr von der "Krams-, Gedöns- und Dingsbums-Medizin" eines afrikanischen Buschmanns unterscheidet.

Die Homöopathie ist erledigt, es wissen nur noch nicht alle.

Pianoman
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Aristotle was not Belgian, the principle of Buddhism is not "every man for himself", and the London Underground is not a political movement. Those are all mistakes, Otto. I looked them up. (A Fish Called Wanda)
 

 
ama
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Homöopathie ist religiöser Wahn
Antwort #117 - 06. Januar 2008 um 16:22
 
Heute gefunden:

http://www.laschkolnig.com/impfungen_aus_ganzheitlicher_sicht/3_angst

[*QUOTE*]
3. Angst
Wie untergräbt die Angst das Vertrauen?
Angst und Hilflosigkeit werden von der Schulmedizin genährt.
Die Angst und das verlorene Vertrauen
Wohin führt die Unterdrückung des eigenen Rhythmus?
Die eigene individuelle Entwicklung wird von Anfang an behindert.
Kinderkrankheiten als Reifungsprozess haben keinen Platz mehr.
Der vergessene Rhythmus
Ist Krankheit ausrottbar?
Krankheit und Gesundheit sind wie die zwei Seiten einer Medaille und
bedingen einander.
Die ausrottbare Krankheit
Gibt es in der Natur mehrere Krankheiten gleichzeitig?
Der Körper kann sich immer nur mit einer Krankheit
auseinandersetzen und entwickelt erst im entsprechenden
Abstand die nächste Krankheit.

Mehrfachimpfungen
[*/QUOTE*]

Das ist KEIN Heilpraktiker, sondern eine Ärztin in Wien. Ist die Ausbildung der Ärzte in Österreich so grottenschlecht oder ist die Qualitätskontrolle in Österreich so kriminell fahrlässig, daß dort solcher Irrsinn an Patienten verübt werden darf?

ama
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Re: Homöopathie ist religiöser Wahn
Antwort #118 - 06. Januar 2008 um 16:41
 
Zitat:
Das ist KEIN Heilpraktiker, sondern eine Ärztin in Wien.

Immerhin sollte die Lady aufgrund ihrer Ausbildung in der Lage sein, ihre Patienten (Kunden?) tatsächlich medizinisch zu behandeln bzw. behandeln zu lassen.
Ein Heilpraktiker kann das mangels Wissen nicht. In Österreich gibt es keine Heilpraktiker, die gibt es nur im Busch und in Deutschland. Ama, sag den Deutschen, sie mögen vor der eigenen Haustür kehren.  Zwinkernd

Zitat:
Ist die Ausbildung der Ärzte in Österreich so grottenschlecht

Nein, sie hat das Niveau der deutschen Ausbildung. Problemlos.

Zitat:
oder ist die Qualitätskontrolle in Österreich so kriminell fahrlässig, daß dort solcher Irrsinn an Patienten verübt werden darf?

Jedermann darf das Treiben der Lady der Wiener Ärztekammer melden Zwinkernd
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ama
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Re: Homöopathie ist religiöser Wahn
Antwort #119 - 06. Januar 2008 um 17:13
 
>>Ist die Ausbildung der Ärzte in Österreich so grottenschlecht
>Nein, sie hat das Niveau der deutschen Ausbildung. Problemlos.

Das hatte ich befürchtet.


>>oder ist die Qualitätskontrolle in Österreich so kriminell
>>fahrlässig, daß dort solcher Irrsinn an Patienten verübt werden
>>darf?

>Jedermann darf das Treiben der Lady der Wiener Ärztekammer melden Zwinkernd

Woraus ich schließen kann, daß die Wiener Ärztekammer ebenso vernunftbegabt ist wie die deutschen, das heißt gar nicht.

ama

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Schau-ma-amoi
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Re: Homöopathie ist religiöser Wahn
Antwort #120 - 06. Januar 2008 um 17:19
 
Zitat:
>>Ist die Ausbildung der Ärzte in Österreich so grottenschlecht
>Nein, sie hat das Niveau der deutschen Ausbildung. Problemlos.

Das hatte ich befürchtet.


>>oder ist die Qualitätskontrolle in Österreich so kriminell
>>fahrlässig, daß dort solcher Irrsinn an Patienten verübt werden
>>darf?

>Jedermann darf das Treiben der Lady der Wiener Ärztekammer melden Zwinkernd

Woraus ich schließen kann, daß die Wiener Ärztekammer ebenso vernunftbegabt ist wie die deutschen, das heißt gar nicht.



Ohne den obigen Fall konkret beurteilen zu können, glaub ich schon, sagen zu können, dass etwa beim ärztlichen Impfgegner die Kammer sehr wohl aktiv wird und Sperren verhängt.
Noch leichter gehts natürlich bei jenen Ärzten, die einen Kassenvertrag haben. Die Krankenkassen verlangen eine wissenschaftliche Behandlung.
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elf
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Re: Homöopathie ist religiöser Wahn
Antwort #121 - 06. Januar 2008 um 17:27
 
Zitat:

Woraus ich schließen kann, daß die Wiener Ärztekammer ebenso vernunftbegabt ist wie die deutschen, das heißt gar nicht.


Ein ama-Schnellschuss aus der Hüfte.
Landet dieses Mal zielunsicher im Abseits.

Ama, ich kenne einige in der Ärztekammer, hohe Tiere, war selbst mal da oben mit dabei.
Ich weiß, dass das (s.o.) so nicht stimmt.
Was nutzt die Vernunft, wenn die normative Kraft des Faktischen die Vernunft aushebelt?
(Jellinek, österreichischer Wissenschaftler<----ewig diese Österreicher)
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ama
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Re: Homöopathie ist religiöser Wahn
Antwort #122 - 06. Januar 2008 um 17:34
 
>Ama, ich kenne einige in der Ärztekammer, hohe Tiere, war selbst mal
>da oben mit dabei.

Oh. Smiley


>Was nutzt die Vernunft, wenn die normative Kraft des Faktischen die
>Vernunft aushebelt?

Das heißt, daß in den Ärztekammern die Mehrheit Homöopathie unterstützt?

Das heißt, daß in den Ärztekammern die Mehrheit gegen das Impfen ist?

Dann sind die Ärztekammern ja erst recht ein Hort des Bösen und gehören auf der Stelle abgeschafft.

ama
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elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #123 - 06. Januar 2008 um 17:39
 
Zitat:


Das heißt, daß in den Ärztekammern die Mehrheit Homöopathie unterstützt?

Das heißt, daß in den Ärztekammern die Mehrheit gegen das Impfen ist?


Nein.
Das heißt, dass Waldi-PolitikerInnen meiner Lieblingsparteien (SPD & Grüne, bzw. Grüne & SPD) diesen Quatsch durchgesetzt haben.

Was soll ich jetzt wählen?
Faschist werden?
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Re: Homöopathie ist religiöser Wahn
Antwort #124 - 06. Januar 2008 um 17:41
 
Zitat:
>Was nutzt die Vernunft, wenn die normative Kraft des Faktischen die
>Vernunft aushebelt?

Das heißt, daß in den Ärztekammern die Mehrheit Homöopathie unterstützt?

Das heißt, daß in den Ärztekammern die Mehrheit gegen das Impfen ist?

Dann sind die Ärztekammern ja erst recht ein Hort des Bösen und gehören auf der Stelle abgeschafft.

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http://oesterreich.orf.at/steiermark/stories/74105/
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Re: Homöopathie ist religiöser Wahn
Antwort #125 - 06. Januar 2008 um 18:14
 
>http://oesterreich.orf.at/steiermark/stories/74105/

Das ist die causa Loibner. Was ist ihm passiert? Antwort: Nichts. Der praktiziert jetzt wieder und terrorisiert die Leute, die ihn angegriffen hatten.

Die Ärztekammer hat kein Rückgrat. Leuten wie Loibner (der noch nicht einmal die einfachsten Grundlagen der Epidemiologie begriffen hat)  gehört SOFORT UND FÜR ALLE ZEITEN die Approbation entzogen.

ama

(Ein Beweisstück aus der Affäre Loibner)
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Schau-ma-amoi
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Re: Homöopathie ist religiöser Wahn
Antwort #126 - 06. Januar 2008 um 18:22
 
Zitat:
>http://oesterreich.orf.at/steiermark/stories/74105/

Das ist die causa Loibner. Was ist ihm passiert? Antwort: Nichts. Der praktiziert jetzt wieder und terrorisiert die Leute, die ihn angegrifen hatten.

Die Ärztekammer hat kein Rückgrat. Leuten wie Loibner (der noch nicht einmal die einfachsten Grundlagen der Epidemiologie begriffen hat)  gehört SOFORT UND FÜR ALLE ZEITEN die Approbation entzogen.

ama

(Ein Beweisstück aus der Affäre Loibner)


Genau, das ist der Typ.
Bedingt ist die Vorstufe von unbedingt. Und "unbedingt" bedeutet Berufsverbot. Ende mit dieser Form der Existenz, Schlupflöcher in Form von HP gibts ja nicht.
Ich habe nicht behauptet, dass die Vorgangsweise der Kämmerer bzw. des Gesetzgebers vorbildhaft seien, doch beide orientieren sich nicht nach meinen Ansichten.

Wer diesen Arzt oder ähnliche Typen aufsucht, weiß ja idR woran er ist. Gefährlicher sind versteckte, leise Handlungsweisen ("Das Kind braucht doch keinen Polioimpfung, gibts bei uns ja nicht mehr ...."). Der medizinisch unbedarften Mutter bleibt dann nichts weiter übrig, als sich einen anderen Kinderarzt zu suchen.

Und die gibt es, Ama, natürlich auch in Österreich.
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Heinzlmaennchen
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #127 - 06. Januar 2008 um 18:57
 
Man bekommt hier wirklich den Eindruck, ihr schreibt untereinandern gerne und beweihräuchert euch damit wie toll doch unsere Medizin ist.

Warum könnt ihr anders denkende nicht einfach akzeptieren? Die Menschen laufen doch nicht umsonst von der Medizin davon. Die Erfolge die die Naturheilkunde vorzuweisen hat, sind nicht von der Hand zu weisen. Auch ich habe mich von der Schulmedizin entfernt und bin mehr als nur überzeugt von der Naturheilkunde.

Man wird hier nicht den Eindruck los, ihr tut hier alles um die Naturheilkunde schlecht zu machen. Und dafür ist euch jedes Mittel recht. Die Schulmedizin baut soviel Scheiße, beschert uns jedes Jahr unglaublich viele Tote, Jahr für Jahr, aber immer wenn man mit den Toten Geld verdienen kann ist das auch in Ordnung. All diese Tote werden nicht in die Öffentlichkeit gebracht, aber wehe es gibt einen Fall in der Naturheilkunde, dann wird der ausgeschlachtet ohne Ende.

Wir hatten vor kurzen einen Vortrag im Krankenhaus von einen Prof., der die Zahl der Toten, die durch Medikamente ums Leben kommen, auf über 150.000 schätzt, jedes Jahr. Allein wie das Problem MRSA entstanden ist, und was sich dahinter verbirgt, war mehr als nur informativ. So etwas liest man nicht so in der Presse, weil es die Menschen aufwecken würde. Selbst soviele Ärzte wenden sich ab von der Schulmedizin und gehen neue Wege. Gut so.

Wenn die Medizin für die Menschen gemacht werden würde, dann müssten sich die Patienten gar nicht abwenden und neue Wege gehen. Lasst sie doch.

Für meine Gesundheit ist niemand anderer Verantwortlich als ich, und ich entscheide welchen Weg ich gehe. Da könnt ihr noch soviel schreiben und Schwachsinn labern.

Also lasst doch die Menschen ihren Weg gehen und endlich weg von der profitorientierten Medizin und hin zur Gesundheit.

Jetzt kommt natürlich wieder, wie schädlich solche Menschen für die Sicherheit der Allgemeinheit ist. Frage mich nur wie schädlich die Medizin für die Sicherheit (150.000 Tote jedes Jahr nur durch Medikamente, ganz legal, mal so nebenbei, die Kasse muss klingeln) der Allgemeinheit ist.
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ama
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #128 - 06. Januar 2008 um 19:44
 
>Heinzlmaennchen
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #127 - Heute um 18:57:38

>Man bekommt hier wirklich den Eindruck, ihr schreibt untereinandern gerne und beweihräuchert
>euch damit wie toll doch unsere Medizin ist.

Das ist eine Lüge.


>Warum könnt ihr anders denkende nicht einfach akzeptieren?

Das ist eine Lüge.

Es geht nicht um das Denken, sondern um das HANDELN!


>Die Menschen laufen doch nicht umsonst von der Medizin davon.

Dumme gibt es überall.


>Die Erfolge die die Naturheilkunde vorzuweisen hat, sind nicht von der Hand zu weisen.

Das ist eine Lüge.

Naturheilkunde ist Grundbaustein der wissenschaftlichen Medizin. Was der hochgeschätzte Herr Heinzelmännchen hier verkaufen will, ist aber keine wissenschaftliche Medizin. Er betreibt Etikettenschwindel.


>Auch ich habe mich von der Schulmedizin entfernt und bin mehr als nur überzeugt von der
>Naturheilkunde.

Vom Hochhaus springen ist auch schön.


>Man wird hier nicht den Eindruck los, ihr tut hier alles um die Naturheilkunde schlecht zu machen.

Das ist eine Lüge.


>Und dafür ist euch jedes Mittel recht.

Man braucht nichts weiter zu tun als die Lügen und die Leichen der Naturheilpfuscher aufzudecken.


>Die Schulmedizin baut soviel Scheiße, beschert uns jedes Jahr unglaublich viele Tote,
>Jahr für Jahr, aber immer wenn man mit den Toten Geld verdienen kann ist das auch in
>Ordnung.

Dafür gehören die Täter in den Knast. Bitte die Beweise vorlegen und wir machen denen Feuer.


>All diese Tote werden nicht in die Öffentlichkeit gebracht,

Das ist eine Lüge.


>aber wehe es gibt einen Fall in der Naturheilkunde, dann wird der ausgeschlachtet ohne Ende.

Das ist eine Lüge.


>Wir hatten vor kurzen einen Vortrag im Krankenhaus von einen Prof., der die Zahl
>der Toten, die durch Medikamente ums Leben kommen, auf über 150.000 schätzt,
>jedes Jahr.

Wie heißt dieser Professor?


>Allein wie das Problem MRSA entstanden ist, und was sich dahinter verbirgt,
>war mehr als nur informativ.

Das stinkt gewaltig nach einem Pfuscher, der Epidemiologie und Infektiologie nicht begriffen hat. ODER der hochgeschätzte Herr Heinzelmännchen hat den Vortrag nicht verstanden.


>So etwas liest man nicht so in der Presse, weil es die Menschen aufwecken würde.

Das ist eine Lüge. Gerade über MRSA und die Ursachen wird viel geschrieben.


>Selbst soviele Ärzte wenden sich ab von der Schulmedizin und gehen neue Wege. Gut so.

Wenn die meinen, als Naturheilpfuscher besser abzocken können, dann sollte man mit denen kurzen Prozeß machen und ihnen die Approbation entziehen.


>Wenn die Medizin für die Menschen gemacht werden würde, dann müssten sich die Patienten
>gar nicht abwenden und neue Wege gehen. Lasst sie doch.

Das ist eine idio_tische Lüge. Der Hintergrund: die Pfuscher sollen ungestört ihren Pfusch betreiben können. Sie empfinden es als Störung ihres Geschäftsbetriebs, wenn man die Kranken darüber aufklärt, wie sie von den Pfuschern belogen und falsch behandelt werden.


>Für meine Gesundheit ist niemand anderer Verantwortlich als ich, und ich entscheide welchen
>Weg ich gehe. Da könnt ihr noch soviel schreiben und Schwachsinn labern.

Ja, ja, jeder ist seines Peches Amboss. DIE Leier kennen wir schon: die perfide Lüge von der Selbstbestimmung. Selbstbestimmung setzt aber voraus, daß man nicht belogen wird. Gerade die Naturheilpfuscher lügen schamlos, sogar dann noch, wenn man sie auf frischer Tat ertappt.


>Also lasst doch die Menschen ihren Weg gehen und endlich weg von der profitorientierten
>Medizin und hin zur Gesundheit.

Das sind idi_otische Lügen, siehe oben.


>Jetzt kommt natürlich wieder, wie schädlich solche Menschen für die
>Sicherheit der Allgemeinheit ist.

Ach? Also doch Leichen zählen? Oder lieber nicht die Leichen der Naturheilpfuscher zählen, weil sonst rauskäme, was für [darf ich nicht sagen]  die sind?


>Frage mich nur wie schädlich die Medizin für die Sicherheit (150.000 Tote jedes Jahr nur durch
>Medikamente, ganz legal, mal so nebenbei, die Kasse muss klingeln) der Allgemeinheit ist.

Wenn man die Pfuscher aus der Ärzteschaft rausschmeißt, wird dieses Problem ganz von selbst gelöst. Aber DAS wollen die Naturheilpfuscher ja nicht. Die brauchen nämlich einen Buhmann, vor dem sie Angst schüren und gegen den sie hetzen können, damit die Kranken zu IHNEN kommen.


Wenn die Naturheilpfuscher schon ÖFFENTLICH so lügen und betrügen, wie sie es tun, wie sieht das dann erst aus, wenn mensch zu denen als Patient kommt? DA wird mensch dann so richtig belogen und ausgewaidet.

ama

(über Wie man IDI0TEN exportiert)
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Heinzlmaennchen
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #129 - 06. Januar 2008 um 20:02
 
Liebe, Lieber "ama"

Sie widersprechen sich ohne es zu merken. Sie sagen es ist eine Lüge, wenn man den Eindruck nicht los wird, das sie anders denkende einfach nicht akzeptieren können und direkt im Anschluss bezeichnen sie Menschen die einen anderen Weg gehen wollen als DUMME.

Und sie sollten einmal ihre Argumentation überdenken. Alles was man lesen kann von ihnen ist "Das ist eine Lüge".

Und dann machen sie einen Prof. schlecht der einen hervorragenden Vortrag hielt, mit überzeugenden Argumente. Wenn sie einen Vortrag halten, dann werden sie 90 Minuten sagen "Das ist eine Lüge".

Weiter so.

Sorry, aber man wird hier im Forum nicht den Eindruck los, das das alles ein großangelegter "Fake" ist. Ein Team von "Hardcore-Schulmediziner" die rund um die Uhr, da sich hinter jeden "Nickname" mehrere Personen verbergen, die Menschen von der Naturheilkunde abzubringen zu versuchen.

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elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #130 - 06. Januar 2008 um 20:16
 
Heinzlmaennchen schrieb am 06. Januar 2008 um 20:02:

Sorry, aber man wird hier im Forum nicht den Eindruck los, das das alles ein großangelegter "Fake" ist.

http://www.verschwoerungen.info/ - Zitat:
Paranoia [die; griechisch, "Verrücktheit"] ist eines der Positivsymptome bestimmter psychischer Störungen, der Psychosen. Der Paranoiker ist durch eine besondere, pathologische Art des Denken gekennzeichnet die sogenannte Wahnvorstellungen beeinhaltet und dem Paranoiker nicht oder nur teilweise bekannt ist. Typische Ausprägungen des paranoiden Denkens sind der Verfolgungswahn, Eifersuchtswahn oder Größenwahn. Eine extreme Form der Paranoia liegt bei der parnoiden Form der Schizophrenie vor.
Mildere Formen des paranoiden Denkens können auch bei Neurotikern vorkommen, bzw auch bei ansonsten psychisch gesunden Menschen, insbesondere Heranwachsenden in besonderen Situationen.
Besonders im Zusammenhang mit Verschwörungstheorien wird der Begriff Paranoia praktisch ausschließlich für den Verfolgungswahn verwendet. Es gibt dabei allerdings einen wesentlichen Unterschied: psychisch-paranoid kritisch-konspirologisch...

Tja, maennchen, ist nicht schlimm, kann man heutzutage ggf. mit Mitteln der Schulmedizin und geeigneter Chemie behandeln.
Da können Sie froh sein.
Früher, als alles besser war -und so natürlich-  wurden solche Leute weggesperrt oder umgebracht.
Ganz natürlich.
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ama
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #131 - 06. Januar 2008 um 20:36
 
>Heinzlmaennchen
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #129 - Heute um 20:02:56 Zitieren

>Sie widersprechen sich ohne es zu merken.

Sülze.


>Und dann machen sie einen Prof. schlecht der einen hervorragenden Vortrag hielt,

Sülze.

Wo war der Vortrag?
Datum?
Was war das für eine Veranstaltung?
Wer war der Veranstalter?
Name des Professors?

ama

(Von der Leyen wird kriminal)
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Pjotr
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #132 - 06. Januar 2008 um 21:18
 
Heinzlmaennchen schrieb am 06. Januar 2008 um 20:02:
Sie widersprechen sich ohne es zu merken. Sie sagen es ist eine Lüge, wenn man den Eindruck nicht los wird, das sie anders denkende einfach nicht akzeptieren können und direkt im Anschluss bezeichnen sie Menschen die einen anderen Weg gehen wollen als DUMME.


Hören Sie doch mit Ihrem "anders denken" auf. Bei der Medizin geht es um Realität. Um biologische, chemische, biochemische Realitäten. Da kann man nicht "anders" denken, sondern nur eher richtig oder eher falsch. Wissen ist eine Pyramide und keine Wiese, wo jeder seinen Grashalm möglichst hoch züchtet. Glauben Sie denn, Russen und Amerikaner hätten "anders" gedacht, als sie die Atombombe entwickelten?

Die Realität gibt uns vor, was läuft, und die Modelle, die wir davon machen, sind besser oder schlechter, aber nicht "anders". Ihr "anders-denken" können Sie im privaten Bereich ausleben, das macht auch jeder und ist auch gut so. Nur daraus ein allgemeingültiges Modell der Welt zu generieren, welches parallel zur Wissenschaft existieren soll, ist Dämlichkeit erster Güte.

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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #133 - 06. Januar 2008 um 21:54
 
Heinzlmaennchen schrieb am 06. Januar 2008 um 18:57:
Man bekommt hier wirklich den Eindruck, ihr schreibt untereinandern gerne und beweihräuchert euch damit wie toll doch unsere Medizin ist.


Dann nennen Sie doch mal ein Zeitalter, in welchem die medizinische Versorgung besser war.

Zitat:
Warum könnt ihr anders denkende nicht einfach akzeptieren? Die Menschen laufen doch nicht umsonst von der Medizin davon. Die Erfolge die die Naturheilkunde vorzuweisen hat, sind nicht von der Hand zu weisen. Auch ich habe mich von der Schulmedizin entfernt und bin mehr als nur überzeugt von der Naturheilkunde.


Medizin *ist* Naturheilkunde. Aber das haben ja schon andere ausgeführt.

Zitat:
Man wird hier nicht den Eindruck los, ihr tut hier alles um die Naturheilkunde schlecht zu machen.


Nein. Man nennt lediglich Dinge beim Namen. Wirkungsloses wird wirkungslos, Schädliches schädlich genannt.

Zitat:
Und dafür ist euch jedes Mittel recht.


In der Regel reicht Wissen dafür völlig aus.

Zitat:
Die Schulmedizin baut soviel Scheiße, beschert uns jedes Jahr unglaublich viele Tote, Jahr für Jahr, aber immer wenn man mit den Toten Geld verdienen kann ist das auch in Ordnung. All diese Tote werden nicht in die Öffentlichkeit gebracht, aber wehe es gibt einen Fall in der Naturheilkunde, dann wird der ausgeschlachtet ohne Ende.


Sie verwechseln die wissenschaftsbasierte Medizin mit dem Gesundheitssystem. Wenn Sie nicht mal das schaffen, zu differenzieren, brauchen wir nicht weiterreden.

Zitat:
Wir hatten vor kurzen einen Vortrag im Krankenhaus von einen Prof., der die Zahl der Toten, die durch Medikamente ums Leben kommen, auf über 150.000 schätzt, jedes Jahr.


Bitte nennen Sie den Namen dieses Professors.

Zitat:
Allein wie das Problem MRSA entstanden ist, und was sich dahinter verbirgt, war mehr als nur informativ. So etwas liest man nicht so in der Presse, weil es die Menschen aufwecken würde. Selbst soviele Ärzte wenden sich ab von der Schulmedizin und gehen neue Wege. Gut so.


Ist ihnen klar, wo der Begriff "Schulmedizin" herkommt? Neue Wege? Funktioniert z.B. ihr Stoffwechselhaushalt anders, wenn Sie "neue Wege" beschreiten? Viele Mediziner beschreiten "neue Wege" weil sie es leid sind, ihren Patienten esoterischen Unfug auszureden, zumal sie damit ihr Einkommen aufbessern.

Zitat:
Wenn die Medizin für die Menschen gemacht werden würde, dann müssten sich die Patienten gar nicht abwenden und neue Wege gehen. Lasst sie doch.


Ich wünsche Ihnen ganz dringend einen längeren Aufenthalt in einem Gebiet, in dem es keine medizinische Versorgung gibt. Sie leben doch auf einem Traumstern.

Zitat:
Für meine Gesundheit ist niemand anderer Verantwortlich als ich, und ich entscheide welchen Weg ich gehe. Da könnt ihr noch soviel schreiben und Schwachsinn labern.


Natürlich sind Sie selber verantwortlich und dürfen jederzeit z.B. an einer simplen Zahnvereiterung oder einer dummen, kleinen Wunde, die sich zur Blutvergiftung entwickelt zugrunde gehen. Da hindert Sie wirklich niemand daran. Weiss gar nicht, was Sie haben. Es wird doch keiner gezwungen.

Zitat:
Also lasst doch die Menschen ihren Weg gehen und endlich weg von der profitorientierten Medizin und hin zur Gesundheit.


Sie wollen, dass man gegen Scharlatanerie und Abzocke noch nicht mal mehr den Mund aufmacht? Sie haben ja eine hübsch ganzheitliche Ethik.

Zitat:
Jetzt kommt natürlich wieder, wie schädlich solche Menschen für die Sicherheit der Allgemeinheit ist. Frage mich nur wie schädlich die Medizin für die Sicherheit (150.000 Tote jedes Jahr nur durch Medikamente, ganz legal, mal so nebenbei, die Kasse muss klingeln) der Allgemeinheit ist.


Es ist schade, dass dieses Experiment nicht möglich ist: Man müsste Ihnen und ihre Überzeugungsgenossen die Gelegenheit geben, 20 Jahre auf einer Insel zu leben, mit allem, was Sie brauchen und wünschen, nur ohne "Schulmedizin" und ohne Medikamente. Geht leider nicht, weil da auch Kinder geboren würden, und das wäre unethisch.

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Pianoman
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #134 - 06. Januar 2008 um 22:11
 
@Heinzelmännchen

Vielleicht beschreiben Sie doch einmal, was Sie unter "anders denken", "Naturmedizin", "eigene Wege zur Gesundheit" etc. genau verstehen ?

Homöopathie, Bioenergetik, Anthroposophische Medizin ?
TCM, Reiki oder Theomedizin ?
Reden Sie mit Engeln und Schutzgeistern, haben Sie Kontakt zu Außerirdischen ?  
Schirmen Sie Wasseradern und Erdstrahlen ab, bekämpfen Sie Elektrosmog ?
Machen Sie Ayurveda-Kuren, singen Sie Mantren, opfern Sie Hühner ?    

Es würde helfen, Sie ein wenig besser zu verstehen.

Pianoman



 
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Aristotle was not Belgian, the principle of Buddhism is not "every man for himself", and the London Underground is not a political movement. Those are all mistakes, Otto. I looked them up. (A Fish Called Wanda)
 

 
Pjotr
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #135 - 06. Januar 2008 um 23:17
 
Pianoman schrieb am 06. Januar 2008 um 22:11:
@Heinzelmännchen
Vielleicht beschreiben Sie doch einmal, was Sie unter "anders denken", "Naturmedizin", "eigene Wege zur Gesundheit" etc. genau verstehen ?


"Genau verstehen"? Ich bitte Dich, Pianoman. Es geht doch hier nur um ein Gefühl. Wer einer bambifizierten Naturromantik zum Opfer gefallen ist, der braucht nur noch  Gefüüüühl. Weil dann füüüühlt der nämlich, was gut und schlecht ist, pflegt seinen Schwarz-Weiß-Blick.

Weil moderne Medizin ist so furchtbar böse. Weil da liegen keine duftenden Tannenzweige im Röntgenraum und der Mond ist nicht zu sehen. Und in den großen Kulleräugchen gibts ganz große Tränchen. Denn was die blöden Schulmediziner nie kapieren: Man kann über alles reden, vor allem auch mit jedem: Das kleine, arme geplatze Gefäßlein im Hirn: ja wenn es keiner versteht und mit ihm redet, wie soll es denn wieder Lust haben zu arbeiten?

Zitat:
Homöopathie, Bioenergetik, Anthroposophische Medizin ?
TCM, Reiki oder Theomedizin ?
Reden Sie mit Engeln und Schutzgeistern, haben Sie Kontakt zu Außerirdischen ?  
Schirmen Sie Wasseradern und Erdstrahlen ab, bekämpfen Sie Elektrosmog ?
Machen Sie Ayurveda-Kuren, singen Sie Mantren, opfern Sie Hühner ?    

Es würde helfen, Sie ein wenig besser zu verstehen.


Respekt vor dem Versuch. Ich denk ja, dass man unreflektiertes Geplapper grundsätzlich nicht verstehen kann außer dahingehend, dass es unreflektiertes Geplapper ist.

Gruß,
Pjotr

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HarryII
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #136 - 07. Januar 2008 um 08:04
 
Heinzlmaennchen schrieb am 06. Januar 2008 um 18:57:
Man bekommt hier wirklich den Eindruck, ihr schreibt untereinandern gerne und beweihräuchert euch damit wie toll doch unsere Medizin ist.


Sie ist toll. Ich kenne ein paar Leute, die ohne diese Medizin nicht mehr leben würden oder behindert wären. Oder doch lieber Hirnblutung mit Bachblüten therapieren? Schwere Infektionen mit Räucherstäbchen? Das befürworten wohl eher Leute, die erben möchten.

Die alternativen Heilmethoden sind immer dann wirkungsvoll, wenn der Mensch auch ohne Behandlung gesund werden würde.

Ich hoffe immer noch auf die Antwort durch einen "Andersdenkenden" auf folgende Frage:
Wie kann man nachweisen, dass in einer verkauften Flasche "Bachblüte xy" wirklich das drin ist, was behaupted wird? Ich meine, es ist prinzipiell nicht nachweisbar. Und das ist für mich das absolute KO-Kriterium. Ein Stoff, der etwas sein soll, aber es besteht keine Chance nachzuweisen, das er das auch ist.

HarryII
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BlackPlanet
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #137 - 07. Januar 2008 um 21:00
 
Zitat:
Wir hatten vor kurzen einen Vortrag im Krankenhaus von einen Prof., der die Zahl der Toten, die durch Medikamente ums Leben kommen, auf über 150.000 schätzt, jedes Jahr. Allein wie das Problem MRSA entstanden ist, und was sich dahinter verbirgt, war mehr als nur informativ. So etwas liest man nicht so in der Presse, weil es die Menschen aufwecken würde. Selbst soviele Ärzte wenden sich ab von der Schulmedizin und gehen neue Wege. Gut so.


Solche Zahlen lassen sich leicht in den Raum stellen und werfen genauso gut die Frage auf, wie viele Menschen ihr Leben in Gefahr bringen, weil sie beim Heilpraktiker nicht optimal versorgt werden und von diesen (in kritischen Fällen) nicht rechtzeitig zum Arzt überwiesen werden. Ich gebe es zu - an dieser Stelle löst das Hörensagen wieder die Sachfragen ab und ich wollte nur aufzeigen, wie endlos man solchen Populismus weiterspinnen kann.

Die gültige Frage ist, welches System die besseren Spielregeln und somit auch Heilungschancen anbietet. Um diese Frage zu beantworten, sollten wir die im jeweiligen Krankheitsfall anzuwendenden Behandlungsformen und dessen Wirkungsprinzipien vergleichen und nicht das, was durch menschliches Versagen in die Hose gehen kann. Fehlentscheidungen passieren nämlich überall, wo Menschen arbeiten - nicht nur im Krankenhaus.

Letztendlich weichen die Fans der Naturheilkunde mit solch fundamentsfreien Paukenschlägen nur den Sachfragen aus und kehren damit die eigenen Leichen unter den Teppich - siehe der Diskussionsverlauf zum Thema "Doppelblindstudie":

- Ich sage: Ohne Doppelblindstudie kann kein glaubwürdiger Wirkungsnachweis erfolgen
- Naturheilmensch sagt: Eine Doppelblindstudie ist zu teuer für die Alternative Medizin - da steckt kein Markt hinter
- Ich sage: Mit z.B. homöopathischen Produkten oder Bachblüten wird ohne Ende Geld gescheffelt,
eine Studie wäre locker finanzierbar und würde im Erfolgsfall den Umsatz weiter ankurbeln
- Naturheilmesch sagt: ............nichts
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Heinzlmaennchen
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #138 - 07. Januar 2008 um 21:21
 
Zitat Pjtor: Bei der Medizin geht es um Realität. Um biologische, chemische, biochemische Realitäten. Da kann man nicht "anders" denken, sondern nur eher richtig oder eher falsch. Wissen ist eine Pyramide und keine Wiese, wo jeder seinen Grashalm möglichst hoch züchtet. Glauben Sie denn, Russen und Amerikaner hätten "anders" gedacht, als sie die Atombombe entwickelten?  

Ja, Contergan war ja auch eine Realität. Glauben sie denn, der Verantwortlichen haben anders gedacht, als sie das Mittel entwickelten?

Und Lipobay ist auch eine Realität.


Wir haben viel der heutigen Medizin zu verdanken. Kein Thema. Viele Menschen die früher gestorben wären, können heute noch leben. Auch das ist eine Realität. Aber man wird den Eindruck nicht los, dass heute bald jeder in ärztlicher Behandlung ist. Fragen sie heute jemanden "wie es ihm geht", dann hören sie eine ganze Liste an Beschwerden.

Und wenn jetzt in den nächsten Jahren wir an die Grenze der Finanzierbarkeit stoßen, dann werden mit einem Schlag all die Lügen in der Medizin ans Tageslicht kommen. Lügen die z.B. der Prof. so schön in seinen Vortrag veranschaulicht hat, wie die Ärzte nur noch zu Gansterbräute der Pharma herangezüchtet werden und sich den wirtschaftlichen Interessen der Aktionäre beugen müssen, ohne es zu merken.

Und die 150.000 Tote durch Medikamente, sind auch eine Realität, sodass man sich immer mehr fragen muss: Was nützt uns eine Medizin, der mehr Kranke Verursacht, als sie im Stande ist zu verhindern.

Heute verdienen mehr Menschen ihr Geld mit der Medizin, als jemals zuvor. Ein Markt der nicht einbrechen darf. Auch das ist eine Realität. Allein in Amerika werden jedes Jahr 7 Milliarden Umsatz gemacht, nur mit Chemo. Welch eine gigantische Summe. 7 Milliarden. Dieser Markt muss um jeden Preis am Leben gehalten werden. Wer kann da noch ein Interesse haben, an einer wirklichen Heilung? Wie der Prof. so schön erklärte, werden wundervolle Therapien, gerade aus der Naturheilkunde, mit durchschlagenden Erfolge in der Krebsbekämpfung, massiv unterdrückt und bekämpft und dürfen und sollen der Bevölkerung nicht zugänglich gemacht werden.

Was bringt den Doktor um sein Brot? A - die Gesundheit und B - der Tod. Und darum halte er auf das er lebe, uns ständig in der Schwebe. Dieses Sprichwort erklärt es genau.


Und lieber Pjtor: Was richtig und was falsch ist? Dann erklären sie doch die 150.000 Tote. Erklären sie die steigenden Kosten. Wie die Medizin damit fertig wird, ist mir ein Rätsel.

Aber es gibt bei den Pfadfindern einen Spruch der genau das besagt.

Wenn Karte und Weg nicht übereinstimmen, dann ist immer die Karte falsch.

Wenn Karte und Weg nicht übereinstimmen, dann ist immer die Karte falsch!!!!

Die Karte ist eine Abbildung der Realität und der Weg ist die Realität.

Wenn die Abbildung der Realität nicht mit der Realität übereinstimmt, so könnte man als normal denkender Menschen annehmen, dann kann nur die Abbildung der Realität falsch sein.

Aber nicht so die heutige Wissenschaft. Die urteilen über alles drüber weg, mit der üblichen Rhetorik "Nach den neusten wissenschaftlichen Untersuchen konnte eindeutig bewiesen werden, ... bla, bla, bla. Die übliche Rhetorik.

Das beschrieb Einstein schon so schön. " Das einzige was mir bei meiner Arbeit als Physiker im Weg stand, war meine Schulbildung".

Wie wahr, wie wahr.
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elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #139 - 07. Januar 2008 um 21:30
 
Heinzlmaennchen schrieb am 07. Januar 2008 um 21:21:

1. Und Lipobay ist auch eine Realität.
2. Wir haben viel der heutigen Medizin zu verdanken.  
3. Heute verdienen mehr Menschen ihr Geld mit der Medizin, als jemals zuvor. Ein Markt der nicht einbrechen darf. Auch das ist eine Realität.  
4. " Das einzige was mir bei meiner Arbeit als Physiker im Weg stand, war meine Schulbildung".

1. Erzählen Sie mal, was Sie wirklich von Lipobay wissen.
2. Stimmt, HB-maennchen
3. Stimmt . Heute verdienen mehr Menschen ihr Geld mit der Paramedizin, als jemals zuvor. Ein Markt der nicht einbrechen darf.  
4. Jetzt rotiert er wieder, der arme  Albert. Schicken Sie Ihr Kind bloß nicht in die Schule. Lassen Sie es blöd rumlaufen und Rentner umkippen.
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ama
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #140 - 07. Januar 2008 um 21:34
 
>Heinzlmaennchen
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #138 - Heute um 21:21:33  

>Und die 150.000 Tote durch Medikamente

Sülze.

Wo war der Vortrag?
Datum?
Was war das für eine Veranstaltung?
Wer war der Veranstalter?
Name des Professors?
 
ama

(Ein Zahnarzt mit dem Preßlufthammer)
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Pjotr
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #141 - 07. Januar 2008 um 22:22
 
Heinzlmaennchen schrieb am 07. Januar 2008 um 21:21:
Ja, Contergan war ja auch eine Realität. Glauben sie denn, der Verantwortlichen haben anders gedacht, als sie das Mittel entwickelten?

Und Lipobay ist auch eine Realität.


Sie verlangen von anderen absolutes Wissen und Unfehlbarkeit. Gehen Sie in die Kirche und beten Sie und verzichten auf jegliche medizinische Behandlung. Das steht ihnen jederzeit frei, niemand zwingt Sie.

Wissenschaftliche Forschung und der Gesetzgeber werden immer Fehler machen. Im Falle von Contergan hat dies zum heutigen, sehr scharfen Arzneimittelrecht geführt.

Sie argumentieren so ähnlich wie jemand, der auf einen Schrottplatz geht um zu beweisen, dass die ganzen Autos nichts taugen.

Zitat:
Wir haben viel der heutigen Medizin zu verdanken. Kein Thema. Viele Menschen die früher gestorben wären, können heute noch leben. Auch das ist eine Realität. Aber man wird den Eindruck nicht los, dass heute bald jeder in ärztlicher Behandlung ist. Fragen sie heute jemanden "wie es ihm geht", dann hören sie eine ganze Liste an Beschwerden.


Wie alt sind Sie denn so ca.? Ich kann das aus meinem Bekanntenkreis nicht bestätigen.

Zitat:
Und wenn jetzt in den nächsten Jahren wir an die Grenze der Finanzierbarkeit stoßen, dann werden mit einem Schlag all die Lügen in der Medizin ans Tageslicht kommen.


Haben Sie's nicht ne Nummer kleiner?

Zitat:
Lügen die z.B. der Prof. so schön in seinen Vortrag veranschaulicht hat, wie die Ärzte nur noch zu Gansterbräute der Pharma herangezüchtet werden und sich den wirtschaftlichen Interessen der Aktionäre beugen müssen, ohne es zu merken.


Jetzt nennen Sie doch mal bitte den Namen dieses ominösen Professors. Wenn der sowas in einem öffentlichen Vortrag sagt, ist das kein Problem.

Zitat:
Und die 150.000 Tote durch Medikamente, sind auch eine Realität, sodass man sich immer mehr fragen muss: Was nützt uns eine Medizin, der mehr Kranke Verursacht, als sie im Stande ist zu verhindern.


Ich bitte Sie auch hier wiederholt um die Quelle dieser Zahl. Im Übrigen ist eine Angabe einer absoluten Zahl ohne Vergleichsgröße und Zeitraum gar nichts. Das "Schöne" ist, dass man über solche Zahlen je nach Absicht wunderbar spekulieren kann, denn fast jeder, der ernsthaft erkrankt ist, nimmt Medikamente. Ich bin ernsthaft gespannt, wie es Ihr "Professor" schafft, das konkret zu belegen. Und zwar wirklich ernsthaft. ich kann auch behaupten, Brot sei tödlich, weil 98% der Gestorbenen am gleichen Tag Brot zu sich namen.

Dass es Tote durch Medikamente gibt, will ich sicher nicht abstreiten. Falsche Dosierung, falsche Anwendung, unerwartete Reaktionen des Körpers ... Aber Ihnen geht es ja darum, eine unglaubliche Verschwörung zu konstruieren, bei der Ärzte *bewusst* den Tod ihrer Patienten in Kauf nehmen.

Zu welcher Alternative hat denn Ihr "Professor" geraten? Er wollte nicht zufällig NEMs empfehlen?

Zitat:
Heute verdienen mehr Menschen ihr Geld mit der Medizin, als jemals zuvor.


Heute haben wir eine so hohe Lebenserwartung wie nie zuvor.

Zitat:
Ein Markt der nicht einbrechen darf. Auch das ist eine Realität. Allein in Amerika werden jedes Jahr 7 Milliarden Umsatz gemacht, nur mit Chemo. Welch eine gigantische Summe. 7 Milliarden.


Gigantisch? Was meinen Sie, wieviele Milliarden Umsatz mit Unterhaltungselektronik gemacht wird? Und da gehts bloß um Unterhaltung, und nicht ums Leben.

Zitat:
Dieser Markt muss um jeden Preis am Leben gehalten werden. Wer kann da noch ein Interesse haben, an einer wirklichen Heilung?


Völlig falsche Schlussfolgerung die nicht berücksichtigt, dass Pharmakonzerne im Wettbewerb stehen. Und zwar massiv.

Zitat:
Wie der Prof. so schön erklärte, werden wundervolle Therapien, gerade aus der Naturheilkunde, mit durchschlagenden Erfolge in der Krebsbekämpfung, massiv unterdrückt und bekämpft und dürfen und sollen der Bevölkerung nicht zugänglich gemacht werden.


Ah, daher der Wind. Nennen Sie jetzt mal den Namen bitte? Das sind ja die üblichen Verschwörungstheorien, um Leuten dicke Bären aufzubinden. Was verkauft den Herr Professor so? Vitamine à la Rath? Und wohin wurde der Herr Professor berufen? Lehrstuhl für mongolische Völkerkunde?

Zitat:
Was bringt den Doktor um sein Brot? A - die Gesundheit und B - der Tod. Und darum halte er auf das er lebe, uns ständig in der Schwebe. Dieses Sprichwort erklärt es genau.


Das erklärt exakt gar nichts.

Zitat:
Und lieber Pjtor: Was richtig und was falsch ist? Dann erklären sie doch die 150.000 Tote. Erklären sie die steigenden Kosten. Wie die Medizin damit fertig wird, ist mir ein Rätsel.


Erklären Sie bitte erst mal, woher diese Zahlen sind.

Zitat:
Das beschrieb Einstein schon so schön. " Das einzige was mir bei meiner Arbeit als Physiker im Weg stand, war meine Schulbildung".


Das nach so einem Konglomerat aus Verschwörungstheorie und Hirnwäsche Einstein am Schluss kommt, war mir völlig klar.

Pjotr
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Heinzlmaennchen
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #142 - 07. Januar 2008 um 23:09
 
Zitat Pjtor: Sie verlangen von anderen absolutes Wissen und Unfehlbarkeit. Gehen Sie in die Kirche und beten Sie und verzichten auf jegliche medizinische Behandlung. Das steht ihnen jederzeit frei, niemand zwingt Sie.

Nein. Ich verlange von niemanden Unfehlbarkeit oder absolutes Wissen. Aber sie sind doch derjenige, der alle angreift die sich von der Schulmedizin abwenden und andere Wege gehen wollen. Die müssten es doch nicht machen, wenn ihnen die Schulmedizin geholfen hätte. Wie sie so schön sagten " Es zwingt sie niemand dazu". Es hat sie niemand gezwungen in die Naturheilkunde zu gehen, also lassen sie sie doch. Und kommen sie nicht mit dem Argument die sind eine Gefahr für die Allgemeinheit. Die 150.000 Tote lassen herzlich grüßen.

Wenn man sich ihre Argumente ansieht, geht es immer nur um die Naturheilpfuscher und allein die Bezeichnung Naturheilpfuscher beschreibt ihre Grundhaltung. Sie schaffen es das Wort "Natur", das Wort "Heil, bzw. Heilung" und das Wort "Pfuscher" in ein Wort zu vereinen. Welche Verachtung stellt das gegenüber der Natur dar.

Ich verlange von niemanden Unfehlbarkeit oder absolutes Wissen, aber damals wie heute, werden die Ärzte mit Daten gefüttert, die dann zu solchen Ergebnissen führen. Das "gute" an Contergan war, das die Schäden sofort zu erkennen waren, sonst würde man es heute noch verordnen. Bei vielen anderen Medikamenten ist das leider nicht der Fall. Da treten die Schäden schleichend ein. Und wie schon gesagt: Was nützt eine Medizin der mehr Schaden verursacht als verhindert.

Die 150.000 Tote durch Medikamente werden vom System akzeptiert, verdient man an den 150.000 Toten, die ja nur die Spitze des Eisbergs sind, mächtig viel Geld. Während man an denen die sich z.B nicht Impfen lassen kein Geld verdient, auch das macht der Prof. mehr als nur deutlich. Ein sehr guter Vortrag, der die Machenschaften genau aufzeigte.

Lipobay war wieder ein Fall, wo es offensichtlich war, wie bei Contergan. Und wie der Prof. so schön aufgezeigt hatte und mit sachlichen Argumenten zeigte, was man bei vielen in dem Forum (Das ist eine Lüge, Sülze) nicht behaupten kann, gibt es weitaus mehr solche Fälle, die aber immer noch unterdrückt werden können vor dem Auge der Öffentlichkeit.

Solche Angaben greifen sie nur an und tun sie als Blödsinn ab. Ab wann wird bei ihnen die Realität anerkannt werden. Wie schon gesagt, wenn das System finanziell am Ende ist, dann werden sie Stellung beziehen müssen, ob sie wollen oder nicht. Auch das sagte der Professor.
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Heinzlmaennchen
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #143 - 07. Januar 2008 um 23:14
 
Was bringt den Doktor um sein Brot? A - die Gesundheit und B - der Tod. Und darum halte er auf das er lebe, uns ständig in der Schwebe. Dieses Sprichwort erklärt es genau.

Zitat Ptjor:

Das erklärt exakt gar nichts.



Doch lieber Ptjor. Das erklärt alles. Wie schon gesagt. 7 Milliarden jedes Jahr nur an Chemo in Amerika. Wer will auf diesen Markt verzichten? 150.000 Tote in Deutschland jedes Jahr. Wer will auf diesen Markt verzichten? Noch keine Impfpflicht und wird auch nicht kommen, so der Professor. Wer will / muss auf diesen Markt verzichten?
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ama
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #144 - 07. Januar 2008 um 23:45
 
>Heinzlmaennchen
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #142 - Heute um 23:09:45  

>Die 150.000 Tote durch Medikamente

Frage: Wo war der Vortrag?

Antwort des Users "Heinzlmaennchen": keine


Frage: Datum?

Antwort des Users "Heinzlmaennchen": keine


Frage: Was war das für eine Veranstaltung?

Antwort des Users "Heinzlmaennchen": keine


Frage: Wer war der Veranstalter?

Antwort des Users "Heinzlmaennchen": keine


Frage: Name des Professors?

Antwort des Users "Heinzlmaennchen": keine

Das läßt nur noch einen einzigen Schluß zu: Der User "Heinzlmaennchen" ist ein Lügner.

Ebenso wie die Tatsachenbehauptungen des Users Heinzlmaennchen zu den Toten durch Medikamente sind auch die andere Tatsachenbehauptungen zu Chemotherapie und Impfen Teile einer Lügenflut, die täglich in Selbsthilfegruppen und Webforen gekippt wird.

Keine Gnade für Lügner!

ama

(über Der Palmnektar ist schon kalt gestellt!...)
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HarryII
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #145 - 08. Januar 2008 um 07:35
 
Heinzlmaennchen schrieb am 07. Januar 2008 um 23:09:
...150.000 Tote durch Medikamente ...


Und ich habe in einer Studie gelesen, dass ca. 200.000 Menschen im Jahr sterben, weil ihre alternative Behandlung eine rechtzeitige Überweisung an die wissenschaftliche Medizin verhindert hat.

HarryII
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Sildenafil
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #146 - 08. Januar 2008 um 09:07
 
Heinzlmaennchen schrieb am 07. Januar 2008 um 23:09:
Nein. Ich verlange von niemanden Unfehlbarkeit oder absolutes Wissen. Aber sie sind doch derjenige, der alle angreift die sich von der Schulmedizin abwenden und andere Wege gehen wollen. Die müssten es doch nicht machen, wenn ihnen die Schulmedizin geholfen hätte. Wie sie so schön sagten " Es zwingt sie niemand dazu". Es hat sie niemand gezwungen in die Naturheilkunde zu gehen, also lassen sie sie doch. Und kommen sie nicht mit dem Argument die sind eine Gefahr für die Allgemeinheit. Die 150.000 Tote lassen herzlich grüßen.

Die Masernausbrüche durch ungeimpfte Kinder von Eltern, die der "Naturheilkunde" anhängen, sind sehr wohl eine Gefahr für die Allgemeinheit. Vor allen sind sie eine Gefahr für die armen Kinder, die sich nicht wehren können.
"Homöopathische Eltern", die ihren Kindern unwirksame Zuckerkügelchen geben, sind hartherzig und ideologisch verblendet.
Zitat:
Wenn man sich ihre Argumente ansieht, geht es immer nur um die Naturheilpfuscher und allein die Bezeichnung Naturheilpfuscher beschreibt ihre Grundhaltung. Sie schaffen es das Wort "Natur", das Wort "Heil, bzw. Heilung" und das Wort "Pfuscher" in ein Wort zu vereinen. Welche Verachtung stellt das gegenüber der Natur dar.


Was soll denn "Naturheilkunde" sein. Glauben Sie, die Naturgesetze gelten nicht, wenn man die ganze Sache "alternativ" sieht.
Das, was üblicherweise als Naturheilkunde bezeichnet wird, hat mit Natur nichts zu tun. Das ist blanker Aberglaube mit pseudowissenschaftlichem Anstrich.
Zitat:
Ich verlange von niemanden Unfehlbarkeit oder absolutes Wissen, aber damals wie heute, werden die Ärzte mit Daten gefüttert, die dann zu solchen Ergebnissen führen. Das "gute" an Contergan war, das die Schäden sofort zu erkennen waren, sonst würde man es heute noch verordnen. Bei vielen anderen Medikamenten ist das leider nicht der Fall. Da treten die Schäden schleichend ein.

Sie haben keine Ahnung. Die Studien laufen über lange Zeiträume und mit zehntausenden von Teilnehmern. Das Wissen über die Medikamente wird ständig aktualisiert.
Bei einem negativen Verhältnis von Risiko zu Nutzen fliegt ein Medikament ruckzuck aus dem Arzneischatz.

Zitat:
Und wie schon gesagt: Was nützt eine Medizin der mehr Schaden verursacht als verhindert.


Nichts. Diese Art der Medizin werden Sie bevorzut im "alternativen" Bereich finden, z. B. die
Colon-Hydro-Therapie.

Zitat:
Die 150.000 Tote durch Medikamente werden vom System akzeptiert, verdient man an den 150.000 Toten, die ja nur die Spitze des Eisbergs sind, mächtig viel Geld. Während man an denen die sich z.B nicht Impfen lassen kein Geld verdient, auch das macht der Prof. mehr als nur deutlich. Ein sehr guter Vortrag, der die Machenschaften genau aufzeigte.


Das ist so hohle Verschwörungsgewäsch, wie ich es seit Tagen nicht mehr gelesen habe.
Impfungen sparen Geld und verhindern Leid!

Zitat:
Lipobay war wieder ein Fall, wo es offensichtlich war, wie bei Contergan. Und wie der Prof. so schön aufgezeigt hatte und mit sachlichen Argumenten zeigte, was man bei vielen in dem Forum (Das ist eine Lüge, Sülze) nicht behaupten kann, gibt es weitaus mehr solche Fälle, die aber immer noch unterdrückt werden können vor dem Auge der Öffentlichkeit.


Es wurde doch öffentlich gemacht und vom Markt genommen, nix mit Vertuschung. Alles kommt irgenwann raus.

Zitat:
Solche Angaben greifen sie nur an und tun sie als Blödsinn ab. Ab wann wird bei ihnen die Realität anerkannt werden. Wie schon gesagt, wenn das System finanziell am Ende ist, dann werden sie Stellung beziehen müssen, ob sie wollen oder nicht. Auch das sagte der Professor.


Ich wage mal eine andere Prognose. Irgendwann haben Sie mal richtige Zahnschmerzen, eine Mittelohrentzündung, Gicht oder eine Nierenkolik und werden dem lieben Darwin danken, daß es eine moderne Medizin mit wirksamen Medikamenten gibt.
Ich wünsche Ihnen diese Krankheiten ausdrücklich nicht. Sie dienen nur als Beispiele dafür, wie hirnrissig es ist, solcherart auf die Medizin zu schimpfen.
Viele Krankheiten haben durch die Medizin ihren Schrecken verloren. Wir leben länger und sind gesünder, als jemals zuvor.

So wars früher: Jenny Springer "Die Ärztin im Hause" (1927).

Sildenafil
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« Zuletzt geändert: 08. Januar 2008 um 10:27 von N/V »  
 

 
elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #147 - 08. Januar 2008 um 11:57
 
Zitat:

...richtige Zahnschmerzen, eine Mittelohrentzündung, Gicht oder eine Nierenkolik...
Ich wünsche Ihnen diese Krankheiten ausdrücklich nicht.



Ich wünsche sie ihm.
Ausdrücklich.

Und seinen Kindern und geliebten Angehörigen auch.
Nacheinander.
Schmerzhaft.
Mit irreversiblen Folgen durch die ausschließlich angewandte "alternative" Medizin.

Warum?

Weil durch Heinzlmaennchens Eso-Leim unbefangene Leser in den Tod geschickt werden, wenn das Zeitfenster für Behandlung mit Zuckerkügelchen und Om gefüllt wird.
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wm
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #148 - 08. Januar 2008 um 14:33
 
elf schrieb am 08. Januar 2008 um 11:57:
Zitat:

...richtige Zahnschmerzen, eine Mittelohrentzündung, Gicht oder eine Nierenkolik...
Ich wünsche Ihnen diese Krankheiten ausdrücklich nicht.



Ich wünsche sie ihm.
Ausdrücklich.

Und seinen Kindern und geliebten Angehörigen auch.
Nacheinander.
Schmerzhaft.
Mit irreversiblen Folgen durch die ausschließlich angewandte "alternative" Medizin.

Warum?

Weil durch Heinzlmaennchens Eso-Leim unbefangene Leser in den Tod geschickt werden, wenn das Zeitfenster für Behandlung mit Zuckerkügelchen und Om gefüllt wird.


also ich wünsche das keinem. Aber das mit dem Eso-leim ist schon richtig und mitunter tödlich so wie da:

http://www.impfinformationen.de/startseite/schicksale/sspe-bei-zwei-bruedern.html
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elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #149 - 08. Januar 2008 um 14:46
 
wm schrieb am 08. Januar 2008 um 14:33:

also ich wünsche das keinem. Aber das mit dem Eso-leim ist schon richtig und mitunter tödlich so wie da:

Danke, wm.
Trotzdem bleibe ich dabei.
Darum:
Meine Verwandten und ich selbst, wir haben o.a. Krankheiten durchgemacht.
Wir haben durch "Schulmedizin" überlebt.
Ich kenne den Schmerz.
Der ist sehr lehrreich.
Auch lehrreich ist, wenn die Lebensgeister wieder kommen und der Schmerz wegen der richtigen Medizin geht.

Und diese Eso-Würstchen sollen vor Schmerzen wimmern.
Vielleicht sind sie ja lernfähig.

Wenn nicht:
Sind sie noch vom Gottesacker aus eine wirksame Mahnung an die Hinterbliebenen.  
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dreizehn
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #150 - 08. Januar 2008 um 17:18
 
elf schrieb am 08. Januar 2008 um 14:46:
[quote author=wm link=1169626604/140#148 date=1199799186]
Sind sie noch vom Gottesacker aus eine wirksame Mahnung an die Hinterbliebenen.  


Sie lehnen sich aber ganz schön weit aus dem Fenster Elf! Was sagt denn Ihr gesunder Menschenverstand zu diesen Zahlen:

Ärztestreiks Sterblichkeit und Todesrate  
Ca. 4 Monate Großbritannien:  Krankenhaus 6000 weniger Tote als vor einem Jahr
1978 Brasilien: 14.000 weniger Tote  
1979 Belgien 6.000  weniger Tote  
1979 Italien 30.000 weniger Tote  
1980 Frankreich weniger Tote  
1981 Schweden weniger Tote  
1983 Israel 4 1/2 Monate weniger Tote  
1986 Italien, 14 Tage Krankenhaus keine Toten gegenüber sonst 43/ Tag
2000 Israel weniger Tote

Quelle: DIE ZEIT 49/94, S.86

Sie werden doch wohl zugeben müssen, dass es mit einem gewissen Risiko verbunden ist, sich ins Krankenhaus zu legen.
Auch die Personen, die leider nicht das Glück hatten während eines Ärztestreiks im Krankenhaus zu liegen, stellen
eine vom Gottesacker wirksame Mahnung an ihre Hinterbliebenen dar. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht.........!
Auf schulmedizinischer und alternativer Seite sterben Menschen, tragisch dabei ist nur, dass auch die beste Ausbildung
nichts nützt, um dieser menschlichen Tragödie ein Ende zu machen.

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ama
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #151 - 08. Januar 2008 um 17:25
 
>dreizehn
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #150 - Heute um 17:18:20  

>Was sagt denn Ihr gesunder Menschenverstand zu diesen Zahlen:
 
>Ärztestreiks Sterblichkeit und Todesrate  
>Ca. 4 Monate Großbritannien:  Krankenhaus 6000 weniger Tote als vor
>einem Jahr
>[...]
>Sie werden doch wohl zugeben müssen, dass es mit einem gewissen
>Risiko verbunden ist, sich ins Krankenhaus zu legen.

Das ist eine Lüge.

ERSTENS sind ALLE Menschen gestorben, denn niemand ist unsterblich.

ZWEITENS ist die zeitliche Verteilung des Sterbens wegen der verschobenen Operationen eine andere.

DRITTENS waren die Kranken im Krankenhaus, weil sie krank waren, und nicht, weil sie gesund waren.


Die angebliche Statistik aus der Zeitung ist kompletter Blödsinn, weil man die Auswirkung so eines Streiks nur dann sehen kann, wenn man DAS GANZE JAHR kontinuierlich als Histogramm aufzeichnet.

ama

(Ich bitte untertänigst um Entschuldigung)
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Sildenafil
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #152 - 08. Januar 2008 um 18:17
 
Zitat:
Quelle: DIE ZEIT 49/94, S.86


Ich hätte gern mal einen Link zur Originalquelle. Im Zeit-Archiv finde ich nix.
Bis jetzt ist das für mich eine Falschmeldung.

Die Zeit 49/1994


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Heinzlmaennchen
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #153 - 08. Januar 2008 um 18:25
 
Sie haben Recht liebe "dreizehn".

Ähnliche Beispiele nannte der Professor auch.


Und liebe "ama" oder lieber "ama".

Sie sagen es

Zitat: ZWEITENS ist die zeitliche Verteilung des Sterbens wegen der verschobenen Operationen eine andere.


Es geht in der Schulmedizin nur um das zeitliche Verteilung des Sterbens. Es geht aber nicht um ein verhindern oder heilen von Krankheiten. Den Tod lange nach hinten schieben und lange abkassieren.

Man muss doch nur logisch nachdenken. Der Professor nannte ein sehr schönes Beispiel.

Jedes Jahr fährt er nach Norwegen (glaube ich), auf eine MS-Tagung. Da kommen die großen Ärzte aus der ganzen Welt und berichten über ihre Untersuchungen und Forschungen. Und er kann sich immer nur wundern, denn es werden überhaupt keine Ursachenforschung mehr betrieben, sondern nur noch Substanzen untersucht die die Symptome verbessern. Das ist zunächst nichts schlimmes. Denken sie nur mal an heftige Schmerzen. Schmerzmittel bekämpfen ebenfalls nur das Symptom, aber niemals die Ursache. Und wie froh ist jeder einzelne von uns, wenn man bei heftigen Schmerzen ein Schmerzmittel einnehmen kann. Ein großes Lob an die Pharma. Kein Thema.

Aber, wie schon gesagt: Wer hat noch ein Interesse an wirkliche Heilung oder gar eine Verhinderung von Krankheiten. Der Professor nannte da ein Beispiel, das ich schon erwähnt habe. 7 Milliarden Dollar jedes Jahr Umsatz mit Chemo. Wer kann da noch ein wirkliches Interesse aufbringen an eine Heilung oder Verhinderung von Krebs?

Und er ging weiter. Stellen sie sich vor, es gibt eine Substanz, die wirklich hervorragende Erfolge bei der Bekämpfung von Krebs vorweist. Und er nannte hier viele Substanzen, die sehr vielversprechend sind und die massiv bekämpft werden, damit die Öffentlichkeit nichts davon erfährt. Zum Beispiel eine Substanz (er nannte sie beim Namen, konnte ich mir nicht merken) die aus den Kernen von Aprikosen gewonnen wird. Da wurden in Amerika Untersuchungen gemacht mit der Substanz, mit mehr als nur positiven Ergebnissen und das Resultat waren - zwei tote Ärzte, die plötzlich mal so umgebracht wurden.

Stellen sie sich vor, da kommt eine Substanz auf den Markt, die für ein Apfel und ein Ei zu haben ist und sich mehr als nur wirksam herausstellt bei der Bekämpfung von Krebs und von diesem Mittel erfährt die Öffentlichkeit. Da wäre es gleich vorbei mit den 7 Milliarden Dollar pro Jahr an Umsatz.

Wer kann also heute noch, nachdem die gesamte Medizin zu so einer Maschinerie wurde, noch wirkliches Interesse haben, Krankheiten zu heilen. Wer hat Interesse daran - MS zu heilen? Wer hat Interesse daran - Krebs zu heilen, usw. usf.

Es würden gigantische Geldquellen auf immer und ewig versiegen.

Und wo steht eigentlich geschrieben, das Heilmittel so verflucht teuer sein müssen? Wo?
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Heinzlmaennchen
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #154 - 08. Januar 2008 um 18:39
 
Ich hätte gern mal einen Link zur Originalquelle. Im Zeit-Archiv finde ich nix.
Bis jetzt ist das für mich eine Falschmeldung.


Alles was sie nicht wahr haben wollen ist eine Falschmeldung.

Die Substanz aus den Aprikosenkernen wurde ebenfalls massiv bekämpft und deren Wirkung massiv abgestritten. Mit dem Ergebnis - zum einen, ging eine Welle von Warnungen vor dieser Substanz in Amerika um, die Bürger sollen auf gar keinen Fall so einen Blödsinn glauben, und das die Substanz hoch giftig ist (und bei der Chemo fallen einen die Haare aus, kotzt sich die Lungen aus den Leib und die Wirkung ist mehr als nur fragwürdig) (Bestrahlung nicht besser) und zum anderen - zwei tote Ärzte, weil sie den Schwindel an die Öffentlichkeit gebracht hatten.

Na das sind doch Machenschaften die hier im Hintergrund ablaufen.
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Sildenafil
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #155 - 08. Januar 2008 um 18:59
 
Ach Heinzelmännlein,
die Quelle haben Sie aber auch nicht, genauso keine Ahnung von Medikamenten oder Medizin,
nur irgendwelche wilden Verschwörungstheorien und ominöse Professoren ohne Namen.

Einen Link setzt man übrigens so: Code:
[url]Link[/url] 



Machen Sie mal!

Ich freu mich schon auf die blamable Vorstellung. Zwinkernd

Sildenafil

(Viagra-Produzent Pfizer das weltgrößte Pharmaunternehmen mit rund 100000 Mitarbeitern und 35,8 Milliarden Euro)
(Wenn ein Mann älter wird und die Gefäße im Schwellkörper nicht mehr so richtig wollen, kommt er ganz von alleine drauf, daß alternatives Nashornpulver oder traditioneller chinesischer Tigerpenis nix taugen.)  Cool
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Schau-ma-amoi
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #156 - 08. Januar 2008 um 19:08
 
Zitat:
Sie werden doch wohl zugeben müssen, dass es mit einem gewissen Risiko verbunden ist, sich ins Krankenhaus zu legen.

Sie müssen einen Bezugspunkt angeben. Wie hoch ist das Risiko, an einer "Blinddarmentzündung"  oder an den Unfallfolgen in den eigenen vier Wänden bei Weihrauch und Myrrhe dahinzuscheiden?

Zitat:
Auf schulmedizinischer

Es gibt keine Schulmedizin. Medizin lernt und lehrt man an Universitäten.
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wireless
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Geschlecht: male
Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #157 - 08. Januar 2008 um 20:05
 
Hallo Heinzelmännchen,

Ist das denn schlimm?:
Zitat Heinzelmännchen:
Zitat:
Es geht in der Schulmedizin nur um das zeitliche Verteilung des Sterbens. Es geht aber nicht um ein verhindern oder heilen von Krankheiten. Den Tod lange nach hinten schieben und lange abkassieren.

Ich meine das "den Tod nach hinten schieben", da haben Sie sich aber ein Eigentor geschoben. Das nennt man glaube ich "Steigerung des Alters" und ist eine Erungenschaft der letzten hundert Jahre. Die Gründe sind vielfältig.
Wie hieß noch mal der Professor?

Stellen Sie sich einmal vor, ein Arzt hat einen guten Freund, dieser ist an Krebs erkrankt. Der Arzt weiiß, es gibt ein neues - ich nenne es mal- Wundermittel fürn Appel undn Ei. Und das gibt der Arzt seinem Freund wissentlich NICHT? Das wollen Sie uns glauben machen? Wie viele solcher Ärzte mit eben solchen Freunden wird es wohl auf der Welt geben???? Warum lernt ein Mensch den Beruf oder besser die Berufung Arzt?
Ich möchte diese Antwort von Ihnen lieber nicht, es kämen nur krude Verschwörungstheorien.
Mir ist es ganz lieb, dass Ärzte meinen Tod schon des öfteren künstlich hinausgeschoben haben, ich war da nie böse. Z.B. als Kind Blinddarmvereiterung, später z.B. Lungenentzündung, kürzlich BORELIOSE (wissen Sie was das ist?).
Von den vielen Kinderkrankheiten, die ich Dank Schutzimpfung in der ehemaligen DDR NIE HATTE mal abgesehen.....
Ich war zum Glück nie so blöd und bin zum Homöo gegangen. Die Leute können nicht mehr als BEFINDLICHKEITSSTÖRUNGEN behandeln, mehr nicht. Und dafür brauche ich niemanden...

freundlichst
wireless
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ama
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #158 - 08. Januar 2008 um 20:10
 
>Heinzlmaennchen
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #153 - Heute um 18:25:46

>Ähnliche Beispiele nannte der Professor auch.  

Heinzlmännchen ist ein Lügner. Die Frage ist: Was will er hier?

Die Antwort liefert er indirekt, man muß sich bloß die KERNE seiner Aussagen ansehen.

Hier ist so einer:

>Stellen sie sich vor, es gibt eine Substanz, die wirklich hervorragende Erfolge bei der
>Bekämpfung von Krebs vorweist. Und er nannte hier viele Substanzen, die sehr vielversprechend
>sind und die massiv bekämpft werden, damit die Öffentlichkeit nichts davon erfährt. Zum Beispiel
>eine Substanz (er nannte sie beim Namen, konnte ich mir nicht merken) die aus den Kernen von
>Aprikosen gewonnen wird. Da wurden in Amerika Untersuchungen gemacht mit der Substanz, mit
>mehr als nur positiven Ergebnissen und das Resultat waren - zwei tote Ärzte, die plötzlich mal so
>umgebracht wurden.

Das sind id.iotische Lügen. Aber nicht irgendwelche, sondern Lügen, mit denen eine gewisse Hökerergruppe Profit schlagen will aus Krebskranken.

Hintergrundmaterial dazu:

http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=283&highlight=ap...

http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=1335&highlight=a...

Beweismittel sind gesichert. Anzeige ist erstattet.

[*QUOTE*]
07/2007, 07.06.2007

Bittere Aprikosenkerne können zu Vergiftungen führen

Bundesinstitut für Risikobewertung hält Warnhinweise auf Verpackungen
für erforderlich Bittere Aprikosenkerne werden in Naturkostläden und
Reformhäusern angeboten, in der letzten Zeit auch verstärkt im
Internet. In einigen Fällen wird damit geworben, dass sie gegen Krebs
helfen. Für diese Wirkung gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis.
Im Gegenteil: Bittere Aprikosenkerne weisen einen hohen natürlichen
Gehalt an Amygdalin auf. Aus dem Glykosid wird während der Verdauung
Blausäure abgespalten, die zu schweren akuten Vergiftungen, in hohen
Dosen sogar zum Tod führen kann. Bittere Aprikosenkerne können
deshalb gesundheitliche Risiken bergen. Schon beim Verzehr weniger
Kerne kann es zu akuten Vergiftungserscheinungen kommen. Verbraucher
sollten deshalb nicht mehr als ein bis zwei bittere Aprikosenkerne
pro Tag verzehren oder darauf vorsorglich völlig verzichten.

"In jedem Fall sollten Verbraucher durch Warnhinweise auf den
Verpackungen vor den Vergiftungsgefahren gewarnt werden" sagt
Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des BfR. Unbewiesene
krankheitsbezogene Angaben, die verzweifelte kranke Menschen zum Kauf
verleiten sollen, seien unverantwortlich. Mittel zur Behandlung von
Krebs dürfen nicht als Lebensmittel verkauft werden, sondern müssen
als Arzneimittel zugelassen sein.


Bittere Aprikosenkerne werden als Lebensmittel - auch zum direkten
Verzehr - vertrieben.
Die angebotenen Verpackungen sind unterschiedlich groß und tragen nur
zum Teil Hinweise auf gesundheitliche Risiken. Einige
Lebensmittelüberwachungsbehörden der Bundesländer haben in den
vergangenen Monaten den Vertrieb solcher nicht ausreichend
gekennzeichneter Produkte untersagt. Allerdings werden bittere
Aprikosenkerne auch über das Internet angeboten. Dieser Vertriebsweg
kann von der amtlichen Lebensmittelüberwachung nur schwer
kontrolliert werden.

Das BfR empfiehlt Verbrauchern, nicht mehr als ein bis zwei bittere
Aprikosenkerne pro Tag zu verzehren oder völlig darauf zu verzichten.
Grund ist der natürlicherweise hohe Amygdalingehalt der Kerne. Aus
dem Glykosid Amygdalin wird während der Verdauung die hoch giftige
Blausäure abgespalten. Sie kann Symptome einer akuten Vergiftung wie
Krämpfe, Erbrechen sowie Atemnot hervorrufen und in hohen Dosen sogar
zu einer tödlichen Atemlähmung führen. Das BfR hält daher
Warnhinweise auf den Verpackungen für dringend erforderlich.

Manche Vertreiber von bitteren Aprikosenkernen werben damit, dass
ihre Produkte gegen Krebs helfen. Diese Aussage ist irreführend, weil
die Wirkung wissenschaftlich nicht nachgewiesen ist. Mittel, die zur
Behandlung von Krebs eingesetzt werden, müssen ein
Zulassungsverfahren als Arzneimittel durchlaufen. Darin muss unter
anderem die Wirksamkeit nachgewiesen werden. Als Lebensmittel dürfen
solche Produkte nicht vertrieben werden.

Maßnahmen zur Regulierung des direkten Verzehrs von bitteren
Aprikosenkernen werden derzeit auch auf europäischer Ebene erörtert,
um die Risiken für die Verbraucher zu minimieren.
[*/QUOTE*]

Quelle:
http://www.bfr.bund.de/cd/9424


Zu dem angeblichen Vortrag des angeblichen Professors:

Wo war der Vortrag?  
Datum?  
Was war das für eine Veranstaltung?  
Wer war der Veranstalter?  
Name des Professors?  

ama

(über Wie Provinzmagnaten Schützenhilfe für lebensgefährlichen Wahnsinn geben)
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elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #159 - 08. Januar 2008 um 20:20
 
Zitat:

Sie lehnen sich aber ganz schön weit aus dem Fenster Elf!  

Ich bin schwindelfrei.
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„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.“– Recep Tayyip Erdogan
"Wo Bild als Zeitung durchgeht, gelten Frisöre als Hirnforscher."- Wiglaf Droste
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dreizehn
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #160 - 08. Januar 2008 um 22:36
 
Zitat:
Ach Heinzelmännlein,
die Quelle haben Sie aber auch nicht, genauso keine Ahnung von Medikamenten oder Medizin,
nur irgendwelche wilden Verschwörungstheorien und ominöse Professoren ohne Namen.

Einen Link setzt man übrigens so: Code:
[url]Link[/url] 



Machen Sie mal!

Ich freu mich schon auf die blamable Vorstellung. Zwinkernd

Sildenafil

(Viagra-Produzent Pfizer das weltgrößte Pharmaunternehmen mit rund 100000 Mitarbeitern und 35,8 Milliarden Euro)
(Wenn ein Mann älter wird und die Gefäße im Schwellkörper nicht mehr so richtig wollen, kommt er ganz von alleine drauf, daß alternatives Nashornpulver oder traditioneller chinesischer Tigerpenis nix taugen.)  Cool


Wenn ein Mann älter wird und plötzlich an irgendeiner der hier aufgeführten Nebenwirkungen erkrankt, wäre er froh, wenn er sich  
doch für Nashornpulver entschieden hätte (das arme Nashorn)!

Nebenwirkungen: Sehr häufig: Kopfschm., Flush. Häufig: Schwindel, Sehstör. (erhöhte Lichtempfindlichkeit, unscharfes Sehen), Chromatopsie (leicht u. vorübergehend, zumeist Veränd. d. Farbsehens), Palpitationen, verstopfte Nase, Dyspepsie. Es gab Berichte über Muskelschmerzen, wenn Viagra häufiger als empf. eingenommen wurde. In der Post-Marketing-Überwachung wurden gelegentl. od. selten berichtet: Überempfindlichkeitsreakt., Augenschmerzen u. Augenrötung / blutunterlaufene Augen, Tachykardie, ventrikuläre Arrhythmie, Herzinfarkt, instabile Angina pectoris, plötzl. Herztod, Hypotonie, Hypertonie, Nasenbluten, Synkope, zerebrovaskuläre Blutungen, transitorische ischämische Attacke, Erbrechen, Hautausschlag, prolongierte Erektion, Priapismus. Unbekannte Häufigkeit: NAION, Verschluss von Netzhautgefäßen, Gesichtsfeld-Defekte. Nebenwirk. meist leichter bis mäßiger Natur, Zunahme v. Inzidenz u. Schweregrad mit steigender Dosis.  

Ich bin aber fester Hoffnung, dass der Staatsmedizin irgendeine ablenkende Erklärung für die Blindheit oder dem plötzlichen Herztod
einfällt!

Sildenafil, sind sie sicher, dass sie noch alles sehen? Man kann auch trotz guter Augen erblinden. Aber keine Sorgen, sehend werden
Sie dann wieder, wenn Ihr Sehnerv seinen Betrieb einstellt.
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #161 - 08. Januar 2008 um 22:42
 
Zitat sildenafil: Ich freu mich schon auf die blamable Vorstellung.  

Die steigenden Kosten für ihre Medizin, das ist eine blamable Vorstellung.
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ama
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #162 - 08. Januar 2008 um 22:46
 
>Nebenwirkungen: Sehr häufig: Kopfschm., ...  

Immer noch besser als ein totes Nashorn!

ama

("Willkommen am Ende des Denkprozesses.")
((House begrüßt neuronale Aktivität.)
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Heinzlmaennchen
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #163 - 08. Januar 2008 um 22:47
 
Und liebe Sildenafil

Zitat: Wenn ein Mann älter wird und die Gefäße im Schwellkörper nicht mehr so richtig wollen, kommt er ganz von alleine drauf, daß alternatives Nashornpulver oder traditioneller chinesischer Tigerpenis nix taugen



Immer noch besser wie Viagra, wo es nachweislich bereits mehrere Tote gegeben hat
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ama
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #164 - 08. Januar 2008 um 22:52
 
>Die ... blamable Vorstellung.

... gibt der User Heinzlmännchen, der ein Lügner ist.

Zu dem angeblichen Vortrag des angeblichen Professors:

Wo war der Vortrag?  
Datum?  
Was war das für eine Veranstaltung?  
Wer war der Veranstalter?  
Name des Professors?



ama

("Sie sind nur wenige und vielleicht deshalb haben sie nicht alle beisammen.")
(NDR3, N3 extra3, über die Kommisarische Reichsregierung, 10.6.2004, 23.25 Uhr)
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Heinzlmaennchen
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #165 - 08. Januar 2008 um 23:02
 
Liebe ama
Zitat: Diese Aussage ist irreführend, weil
die Wirkung wissenschaftlich nicht nachgewiesen ist.


Die Aussage "wissenschaftlich bewiesen" ist, laut Professer irreführend. Wie kann man in vielen Fällen von einem wissenschaftlichen Beweis sprechen, wenn die Ursache einer Krankheit noch nicht einmal gefunden wurde. Sieht man in den Krankheitslehrebücher nach, liest man oft "Ursache unbekannt".

Die Medizin gibt also zu, die Ursache nicht zu kennen (kein Vorwurf), aber wie kann man dann von einen "wissenschaftlichen Beweis" sprechen?

Selbst der Bundesgerichtshof hat darüber ein Urteil gefällt, dass es sich hierbei niemals um einen "wissenschaftlichen Beweis" handeln kann, solange die Ursache einer Krankheit noch nicht gefunden wurde. Es kann sich hier höchsten um einen experimentellen Charakter handeln, aber niemals um einen "wissenschaftlichen Beweis".

Aber man benutzt solche hohlen Phrasen um sein Produkt an den Mann, bzw. an die Frau zu bringen.



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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #166 - 08. Januar 2008 um 23:06
 
Zitat:

Ich bin aber fester Hoffnung

...und die stirbt zuletzt.
Schade.

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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #167 - 08. Januar 2008 um 23:09
 
Heinzlmaennchen schrieb am 08. Januar 2008 um 23:02:

Die Medizin gibt also zu, die Ursache nicht zu kennen (kein Vorwurf), aber wie kann man dann von einen "wissenschaftlichen Beweis" sprechen?

O.A. ist falsch.

Richtig ist vielmehr:
Die Paramedizin gibt also nicht zu, die Ursache nicht zu kennen, aber wie kann man dann von einen "wissenschaftlichen Beweis" sprechen?

Heinzlmaennchen schrieb am 08. Januar 2008 um 23:02:
Aber man benutzt solche hohlen Phrasen um sein Produkt an den Mann, bzw. an die Frau zu bringen.


Gemeint sind die NEMs, Homöopathieprodukte, Bachblüten, Voodoo....etc.

Dann hat er Recht, der Heinzelmann.
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #168 - 08. Januar 2008 um 23:10
 
Liebes "ama"

Zitat: Zu dem angeblichen Vortrag des angeblichen Professors:
 
Wo war der Vortrag?  
Datum?  
Was war das für eine Veranstaltung?  
Wer war der Veranstalter?  
Name des Professors?


Der Vortrag war in Stuttgart
Das weis ich nicht mehr. Vor einen halben Jahr, ca.
Das war auf dem Messegelände in Stuttgart
Veranstalter kenne ich nicht. Wenn sie in ein Bierzelt gehen, fragen sie auch nicht nach dem Veranstalter oder Wirt
Der Name dieses Professors ist mir auch nicht bekannt, weil dort viele Vorträge waren, u.a. über das Impfen, über die Wasserqualität, ein Chirug war da, uvm.
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #169 - 08. Januar 2008 um 23:11
 
>Heinzlmaennchen
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #168 - Heute um 23:10:15

>Der Vortrag war in Stuttgart
>Das weis ich nicht mehr. Vor einen halben Jahr, ca.
>Das war auf dem Messegelände in Stuttgart
>Veranstalter kenne ich nicht. Wenn sie in ein Bierzelt gehen, fragen sie auch nicht nach dem
>Veranstalter oder Wirt
>Der Name dieses Professors ist mir auch nicht bekannt, weil dort viele Vorträge waren, u.a.
>über das Impfen, über die Wasserqualität, ein Chirug war da, uvm.

Sülze!

Mehr Einzelheiten!

Wer war noch dort als Vortragender?
Was waren die Themen?
Wer war Veranstalter?
Wo genau war die Veranstaltung?


ama

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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #170 - 08. Januar 2008 um 23:13
 
Heinzlmaennchen schrieb am 08. Januar 2008 um 23:02:
Die Aussage "wissenschaftlich bewiesen" ist, laut Professer


Welcher Professor?
An welcher Uni?

Pjotr
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #171 - 08. Januar 2008 um 23:14
 
Liebes elfilein

Das ist ein Scherz, wa

Zitat: O.A. ist falsch.

Richtig ist vielmehr:
Die Paramedizin gibt also nicht zu, die Ursache nicht zu kennen, aber wie kann man dann von einen "wissenschaftlichen Beweis" sprechen?


In jedem Krankheitslehrebuch der Schulmedizin lässt sich das eindeutig nachlesen, dass man für viele Krankheiten die Ursache für eine Krankheit noch nicht gefunden hat (kein Vorwurf). Selbst der Bundesgerichtshof hat hier sein Urteil gefällt, und eindeutig zugegeben, das die Bezeichnung "wissenschaftlich bewiesen" irreführend ist.

Das kann man ganz einfach nachprüfen. Man gehe in eine Bücherei und lese nach. Dazu muss man noch nicht einmal das Buch kaufen.
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #172 - 08. Januar 2008 um 23:18
 
Heinzlmaennchen schrieb am 08. Januar 2008 um 23:10:
Der Vortrag war in Stuttgart
Das weis ich nicht mehr. Vor einen halben Jahr, ca.
Das war auf dem Messegelände in Stuttgart
Veranstalter kenne ich nicht. Wenn sie in ein Bierzelt gehen, fragen sie auch nicht nach dem Veranstalter oder Wirt
Der Name dieses Professors ist mir auch nicht bekannt, weil dort viele Vorträge waren, u.a. über das Impfen, über die Wasserqualität, ein Chirug war da, uvm.


Sie zitieren ellenlang, was "der Professor" gesagt hat, können sich aber weder an einen genauen Zeitpunkt, noch die Veranstaltung, noch an den Namen erinnern.

Wissen Sie, wenn jemand geistreich lügen kann, hab ich ja fast noch eine gewisse Bewunderung übrig.
Aber das, was Sie uns hier auftischen wollen, beleidigt meine Intelligenz.

Pjotr
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #173 - 08. Januar 2008 um 23:19
 
Heinzlmaennchen schrieb am 08. Januar 2008 um 23:14:
Liebes elfilein

Das ist ein Scherz, wa

Zitat: O.A. ist falsch.

Richtig ist vielmehr:
Die Paramedizin gibt also nicht zu, die Ursache nicht zu kennen, aber wie kann man dann von einen "wissenschaftlichen Beweis" sprechen?


In jedem Krankheitslehrebuch der Schulmedizin lässt sich das eindeutig nachlesen, dass man für viele Krankheiten die Ursache für eine Krankheit noch nicht gefunden hat (kein Vorwurf). Selbst der Bundesgerichtshof hat hier sein Urteil gefällt, und eindeutig zugegeben, das die Bezeichnung "wissenschaftlich bewiesen" irreführend ist.

Das kann man ganz einfach nachprüfen. Man gehe in eine Bücherei und lese nach. Dazu muss man noch nicht einmal das Buch kaufen.


Das ist eine Lüge.


>Heinzlmaennchen
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #168 - Heute um 23:10:15

>Der Vortrag war in Stuttgart
>Das weis ich nicht mehr. Vor einen halben Jahr, ca.
>Das war auf dem Messegelände in Stuttgart
>Veranstalter kenne ich nicht. Wenn sie in ein Bierzelt gehen, fragen sie auch nicht nach dem
>Veranstalter oder Wirt
>Der Name dieses Professors ist mir auch nicht bekannt, weil dort viele Vorträge waren, u.a.
>über das Impfen, über die Wasserqualität, ein Chirug war da, uvm.

Sülze!

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Wer war noch dort als Vortragender?
Was waren die Themen?
Wer war Veranstalter?
Wo genau war die Veranstaltung?


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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #174 - 08. Januar 2008 um 23:19
 
Heinzlmaennchen schrieb am 08. Januar 2008 um 23:14:

In jedem Krankheitslehrebuch der Schulmedizin lässt sich das eindeutig nachlesen,

Sie waren noch nie in einer Bibliothek.

Warum auch?

Kommen Sie zu mir und lesen sich meterweise durch die Krankheitslehrebücher.
Eigentlich reicht ja eines, denn nach der Dünnpfiff-Theorie eines troglodytischen Ignoranten steht es ja
Zitat:
"In jedem Krankheitslehrebuch der Schulmedizin"

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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #175 - 08. Januar 2008 um 23:29
 
O.K.

Machen wir einen Test.

Nennen sie mir die Ursache für Endometriose, MS, Fibromyalgie, Rheuma, ALS, Parkinson, Allzheimer.


Wohlgemerkt - Die Ursache und nicht die Wirkung



Und an ama. Tut mir leid das ich mir den Namen des Professors nicht gemerkt habe. Da waren sehr viele Vorträge in vielen unterschiedlichen Räumen. Ich entscheide mich meist nach dem Thema, welchen Vortrag ich mir ansehen und welchen nicht. Der Vortrag hieß: Die lukrativen Lügen der Medizin.
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #176 - 08. Januar 2008 um 23:37
 
>Heinzlmaennchen
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #175 - Heute um 23:29:02

>Machen wir einen Test.

Njet!

ama

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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #177 - 08. Januar 2008 um 23:41
 
Ich habe ihre Anfrage bestmöglichst beantwortet

Sie meine nicht. Sie sind entweder dazu nicht in der Lage, weil sie die Ursachen nicht kennen, oder eine Lügnerin
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Gockel
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #178 - 08. Januar 2008 um 23:41
 
Heinzlmaennchen schrieb am 08. Januar 2008 um 23:29:
Und an ama. Tut mir leid das ich mir den Namen des Professors nicht gemerkt habe. Da waren sehr viele Vorträge in vielen unterschiedlichen Räumen. Ich entscheide mich meist nach dem Thema, welchen Vortrag ich mir ansehen und welchen nicht. Der Vortrag hieß: Die lukrativen Lügen der Medizin.



Hieß das Buch etwa "Die lukrativen Lügen der Wissenschaft"?

Hieß der "Professor" Johannes Jürgenson?

Gruß
der Gockel
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #179 - 08. Januar 2008 um 23:47
 
Gockel schrieb am 08. Januar 2008 um 23:41:
Heinzlmaennchen schrieb am 08. Januar 2008 um 23:29:
Und an ama. Tut mir leid das ich mir den Namen des Professors nicht gemerkt habe. Da waren sehr viele Vorträge in vielen unterschiedlichen Räumen. Ich entscheide mich meist nach dem Thema, welchen Vortrag ich mir ansehen und welchen nicht. Der Vortrag hieß: Die lukrativen Lügen der Medizin.



Hieß das Buch etwa "Die lukrativen Lügen der Wissenschaft"?

Hieß der "Professor" Johannes Jürgenson?

Gruß
der Gockel


Nicht nur das. Das Buch wurde auch dekorativ in den Stuttgarter Messehallen auf dem Killesberg verteilt. Smiley

Die Messehallen sind sehr groß. Die Behauptung, daß es dort MEHRERE Räume waren, klingt sehr albern.
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elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #180 - 08. Januar 2008 um 23:50
 
Heinzlmaennchen schrieb am 08. Januar 2008 um 23:29:

Wohlgemerkt - Die Ursache und nicht die Wirkung


Sie haben es nicht kapiert.

Ich bin bereit, den Test zu machen, nachdem Sie mir die Prinzipien der causalen Wirkung von Bachblüten und Homöopathie bei z.B. ALS, MS, Fibromyalgie bewiesen haben.
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #181 - 09. Januar 2008 um 00:07
 
>Heinzlmaennchen
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #177 - Gestern um 23:41:01

>Ich habe ihre Anfrage bestmöglichst beantwortet

Das ist eine Lüge.


>Sie meine nicht. Sie sind entweder dazu nicht in der Lage, weil sie die Ursachen nicht kennen,
>oder eine Lügnerin

Das ist eine Lüge.

Die "Fragen" sind in Wahrheit keine echten Fragen, sondern Teil eines Lügenkonstrukts.

ama

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giorgiodelcorte
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #182 - 09. Januar 2008 um 00:27
 
Hallo, Heinzlmaennchen,

zu Ihren Einschätzungen vom 06.12.08 mache ich folgende Bemerkungen:

1. Ihre Vorstellung rationalen Vorgehens:

„Sorry, aber man wird hier im Forum nicht den Eindruck los, das das alles ein großangelegter "Fake" ist. Ein Team von "Hardcore-Schulmedizinern" die rund um die Uhr…die Menschen von der Naturheilkunde abzubringen zu versuchen.“

Es handelt sich eher um ein Häufchen ama-fundis,

- Ama nach Ayurveda: Unverdautes, geistige Schlacken, usw. -

die wie Sie bei den Beiträgen der elfs/amas nachlesen können, am liebsten alles außerhalb der Schulmedizin verbieten würden und pathologisch-reflexhaft immer gleich auf entsprechende Beiträge reagieren. Außerhalb der Schulmedizin ist für sie alles „eso“. Kommt mal einer wie Sie, der sie auf die Realität wirksamer alternativer Behandlungsmethoden hinweist, stürzt sich die Horde auf ihn und spuckt immerhin mit individuellem touch ihr ama aus:

-      kryptisch-plakativ wie ama-guru
-      rustikal-höhnisch oder feist-protzend wie elf
-      intellektualistisch-breit wie pianoman
-      arrogant-besserwisserisch wie kawarimono
-      albern-anmachig wie Pjotr

Allein auf meinen Beitrag im Ölziehen-Forum vom 06.11.2007 äußern sich vom 06. bis 07. November 21 mal ama-guru und ama-jünger, u.a.:
     
-      ama-guru fünf mal
-      schau-ma-amoi sechs mal
-      sildenafil vier mal
-      elf zwei mal  

2. Zu Ihrer Feststellung der ama-Dauerpräsenz

„…Ein Team von "Hardcore-Schulmedizinern" .. rund um die Uhr…..“

Zu Letzterem haben Sie Recht: eine peinliche Show. Gleichgültig zu welcher Tages- und Nachtzeit man einen Blick ins Gesamtforum wirft, ist die ama-fraktion praktisch immer präsent – noch nach Ihrem Beitrag am selben Tag gegen 21.30: Pjotr, ama, Hema, elf. Und etwas später erschienen auch Pianoman und Kawarimono, am 07.01. wars schon gegen 19.00 ähnlich, am 08.01. um 23.50 neben Ihnen: Gockel, ama, elf, Pjotr. Sollte es sich tatsächlich um praktizierende Ärzte handeln, können einem diejenigen Patienten nur leid tun, denen diese Fanatiker (selbsternannte „Wissenschaftsfraktion“) selbstverständliche möglicherweise adäquate „alternative“ Hilfen ausreden. Aber offenbar haben sie derart wenig Patienten, dass sie sich dauernd in diesem Forum aufhalten können, um ihrer Verbitterung giftigen Ausdruck verleihen zu können.  Smiley

Es ist Gott sei Dank für viele „Patienten“ heute selbstverständlich,

-      dass sie sich weder Halbgöttchen in Weiß noch von sich omnipotent gerierenden Heilpraktikern nen Appel fürn Ei vormachen lassen.
-      dass sie neben den „Schulmedizinern“ auch Heilpraktiker, homöopathisch, natur-heilkundlich oder mit TCM arbeitende Ärzte aufsuchen und Hilfe erfahren.
-      dass sie in der Lage sind, Scharlatane unter den Heilpraktikern und Nichtskönner oder Beschränkte unter den Ärzten zu erkennen.
-      dass sie bei der Wahl des Behandlers/der Behandlerin nicht „glauben“ (placebo) sondern die Wirksamkeit der jeweiligen Methode kritisch testen.
-      dass sie z.B. bei psychischen Problemen homöopathische Mittel ausprobieren, und  Psychopharmaka erst nehmen, wenn solche Mittel und sonstige nicht medikamentöse therapeutische Interventionen nicht ausreichend sind.
-      dass sie Krankheit nicht mehr lediglich als reparaturbedürftiges Übel betrachten
-      dass sie sich generell bei Krankheitssymptomen für möglichst nebenwirkungsarme Methoden entscheiden und erst zu allopathischen Hämmern greifen, wenn Hausmittel, Naturheilmittel nicht greifen oder von vornherein Antibiotika notwendig sind (zB eitrige Bronchitis oder Pneumonie).

Im Übrigen ist heute auch die große Mehrzahl von Schulmedizinern für die Reaktivierung alter Hausmittel (z.B. Wadenwickel bei hohem Fieber – ggfalls ergänzend zu Parazetamol, wenn nicht schließlich zu Novalgin-Tropfen gegriffen werden muss), für die Anwendung von Naturheilmitteln und für alternative Methoden (Homöopathie, TCM, Geistheilung, Gebet) offen – nicht aus Marktgründen, wie die amas irritiert meinen, sondern wegen der durch Erfahrung bewiesenen Wirksamkeit. Aber das wissen Sie ja selbst

Forumsbeiträge und der Versuch rationalen Diskurses sind nicht geeignet, ama-fundis aus ihrer selbst gewählten Isolation heraus zu bringen. Literatur zu „alternativen“ Methoden und zahlreiche auch schulmedizinisch nachgewiesene Erfolge gibt es genug. Chronische Fanatiker sind schwer heilbar. Allenfalls gibt es mal eine weinerliche Bemerkung wie von elf, der trotzig darauf hinweist, dass die ama-jünger doch wissenschaftliche und praktische Erkenntnisse hätten.  Smiley Smiley

Das ama-Forumverhalten ist symptomatisch. Ich wünsche den amas (im Gegensatz zu elf Ihnen gegenüber) auch keine Krankheit an den Hals, bei denen sämtliche schulmedizinischen Methoden versagen und die sie zwingen, zur Lebenserhaltung zu den alternativen Methoden zu greifen. (ich empfehle zu letzterem die homepage von Dr. Bittscheid/Siegburg aufzusuchen).

Auch jetzt wird es wieder in den nächsten Minuten und Tagen die o.b. aufgeregten ama-reaktionen geben. Sie werden sehen.  Smiley

Lassen Sie sie doch einfach abhusten und melden sich in ein paar Wochen wieder.  Smiley

Mit herzlichem Gruß

giorgiodelcorte
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #183 - 09. Januar 2008 um 00:43
 
giorgiodelcorte schrieb am 09. Januar 2008 um 00:27:
Auch jetzt wird es wieder in den nächsten Minuten und Tagen die o.b. aufgeregten ama-reaktionen geben. Sie werden sehen.  Smiley


Nö.  Aber Sie durften sich jetzt den Frust so richtig von der Seele schreiben, was auch mal gut tut.

Das mit dem "rationalen Diskurs" müssten wir aber noch mal besprechen, Sie scheinen da was völlig anderes zu meinen.

Smiley

Pjotr
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ama
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #184 - 09. Januar 2008 um 00:44
 
giorgiodelcorte schrieb am 09. Januar 2008 um 00:27:
giorgiodelcorte


Sülze

[*QUOTE*]
Die neuen Idiotae
Web 0.0

Das Internet verkommt zu einem Debattierklub von Anonymen, Ahnungslosen
und Denunzianten.
Ein Plädoyer für eine Wissensgesellschaft mit Verantwortung.

Von Bernd Graff

Eigensinniges Wissen oder Narren im Netz?

Eine Art: Vierte Digitalgewalt? Schlaue Menschen werden darauf hinweisen,
dass das Internet immer schon ein Beteiligungsnetz war, und dass die
Ansätze zu dieser Berichterstattung wesentlich älter sind als fünf Jahre.
Leider nun sind jene Schlauen, die wir aus unserem gut gewärmten
Mainstreammedia-Bett heraus und hinein in ihr debattenknisterndes Web
grüßen: das Problem.

Sie zerfleddern - wie es gerne auch wir Zeitungsmenschen tun - jedes
Thema. Sie tun dies aber oft anonym und noch öfter von keiner Sachkenntnis
getrübt. Sie zetteln Debattenquickies an, pöbeln nach Gutsherrenart und
rauschen dann zeternd weiter. Sie erschaffen wenig und machen vieles
runter. Diese Diskutanten des Netzes sind der Diskurstod, getrieben von
der Lust an Entrüstung.


Haben wir Entrüstung gesagt? Setzen Sie dafür bitte beliebig ein:
Sabotage, Verschwörung, Häme, Denunziation, Verächtlichmachung, Hohn,
Spott. Ja, wir müssen uns die Kräfte des freien Meinungsmarktes als
äußerst destruktiv vorstellen.


Querulanten und Freizeitaktivisten
[...]

--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

mehr, mehr, mehr:
http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/211/146869/


Smiley

ama

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Gockel
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #185 - 09. Januar 2008 um 00:48
 
Gockel schrieb am 08. Januar 2008 um 23:41:
Heinzlmaennchen schrieb am 08. Januar 2008 um 23:29:
Und an ama. Tut mir leid das ich mir den Namen des Professors nicht gemerkt habe. Da waren sehr viele Vorträge in vielen unterschiedlichen Räumen. Ich entscheide mich meist nach dem Thema, welchen Vortrag ich mir ansehen und welchen nicht. Der Vortrag hieß: Die lukrativen Lügen der Medizin.



Hieß das Buch etwa "Die lukrativen Lügen der Wissenschaft"?

Hieß der "Professor" Johannes Jürgenson?


Wäre gut, wenn Heinzl das beantworten könnte.

Gruß
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Bulganin
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #186 - 09. Januar 2008 um 07:47
 
Aufgrund der vom H. vertretenen bizarren Sichtweisen ist wohl davon auszugehen.
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... Ausübung von "Heilkunde" ohne Bestallung gehört abgeschafft...NEMs brauchen nur die Hersteller und die Verticker...Ausübung von "Heilkunde" ohne Bestallung gehört abgeschafft...
 

 
joytopia
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #187 - 09. Januar 2008 um 08:16
 
@giorgiodelcorte

„Sorry, aber man wird hier im Forum nicht den Eindruck los, das das alles ein großangelegter "Fake" ist. Ein Team von "Hardcore-Schulmedizinern" die rund um die Uhr…die Menschen von der Naturheilkunde abzubringen zu versuchen.“

Es handelt sich eher um ein Häufchen ama-fundis,

- Ama nach Ayurveda: Unverdautes, geistige Schlacken, usw. -  

die wie Sie bei den Beiträgen der elfs/amas nachlesen können, am liebsten alles außerhalb der Schulmedizin verbieten würden und pathologisch-reflexhaft immer gleich auf entsprechende Beiträge reagieren. Außerhalb der Schulmedizin ist für sie alles „eso“. Kommt mal einer wie Sie, der sie auf die Realität wirksamer alternativer Behandlungsmethoden hinweist, stürzt sich die Horde auf ihn und spuckt immerhin mit individuellem touch ihr ama aus:


Ja, und am liebsten würden Sie Gefängnisse ( groß wie Städte ) bauen um alle Andersdenkende (und vor allemTherapierende) für immer zu verstecken.


 @giorgiodelcorte
-      kryptisch-plakativ wie ama-guru
-      rustikal-höhnisch oder feist-protzend wie elf
-      intellektualistisch-breit wie pianoman
-      arrogant-besserwisserisch wie kawarimono
-      albern-anmachig wie Pjotr

Wie wahr.
Aber man sollte  mit diesen Fanatikern etwas Nachsicht haben. Sie haben diesen Schwarz oder Weiss
denken , von der Pike auf gelernt und jetzt fühlen sie sich in Ihrer kleinkarierten Welt ( die Sie dann auch noch ständig verteidigen müssen ) in Sicherheit.

joytopia
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #188 - 09. Januar 2008 um 08:26
 
>joytopia
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #187 - Heute um 08:16:39  

>wie Sie bei den Beiträgen der elfs/amas nachlesen können, am
>liebsten alles außerhalb der Schulmedizin verbieten
>würden und pathologisch-reflexhaft immer gleich auf entsprechende
>Beiträge reagieren.

Das ist eine Lüge.

Es geht um das Leben der Kranken. Um dieses Leben zu schützen, MUSS man die Erfolgswahrscheinlichkeit der Behandlungsmethoden überprüfen.

Methoden, die keinen Erfolg nachweisen können, darf man nicht benutzen. Aber genau hier fangen die Esoteriker an zu kreischen und BEHAUPTEN, ihre Methoden würden funktionieren. Den NACHWEIS können die Esoteriker aber nicht führen. Dabei versteigen sich die Homöopathen sogar zu der Dreistigkeit, den Nachweis nicht führen zu WOLLEN.

So sehr setzen sich diese Gruppen über das Leben von Kranken hinweg.

ama

(Wie gut, daß nicht ich am Telefon war. Ich hätte den Kerl durch das Kabel gezogen...)
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #189 - 09. Januar 2008 um 08:47
 
Amer Ama. Jetzt haben Forumsmitglieder Sie auch noch zum Fundamentalisten erklärt. Natürlich mit entsprechender Anhängerschaft. Wenn man als eindimensionales Wesen etwas von einer zweidimensionalen Welt hört macht das natürlich Angst und man wünscht sich natürlich, dass das nicht stimmt. Aber mit einer erfahrenen erwachsenen Person an Ihrer Seite, werden Sie auch diesen Weg gehen können und feststellen, dass das gar nicht so schlimm war.

Ama........ die Welt bewegt sich durch eine vierdimensionale Raumzeit, sie ist keine Scheibe mehr!!!
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #190 - 09. Januar 2008 um 09:05
 
Anstatt persönlicher Attacken gegen Mitschreiber hätte ich gern mal etwas Sachliches zum Thema gelesen.

Den Professor gibt es bisher nicht und den Zeit-Artikel hat auch noch keiner abgeliefert.

Ein extrem lesenswerter Text: "Zum Wissenschaftsbegriff in der Medizin"

Unwissenschaftlichkeit bereitet der Inhumanität den Boden.

Sildenafil
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ama
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #191 - 09. Januar 2008 um 09:53
 
[*QUOTE*]
dreizehn
Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antworten #189 - Heute um 08:47:00  

Amer Ama. Jetzt haben Forumsmitglieder Sie auch noch zum Fundamentalisten erklärt. Natürlich mit entsprechender Anhängerschaft. Wenn man als eindimensionales Wesen etwas von einer zweidimensionalen Welt hört macht das natürlich Angst und man wünscht sich natürlich, dass das nicht stimmt. Aber mit einer erfahrenen erwachsenen Person an Ihrer Seite, werden Sie auch diesen Weg gehen können und feststellen, dass das gar nicht so schlimm war.
 
Ama........ die Welt bewegt sich durch eine vierdimensionale Raumzeit, sie ist keine Scheibe mehr!!!
[*/QUOTE*]

Sülze!


DAS HIER ist sinnvolle Information:

[*QUOTE*]
FDA News Digest
January 7, 2008
NEWS

Test is First for Detecting, Identifying 12 Respiratory Viruses
FDA has cleared for marketing the xTAG Respiratory Viral Panel, a test that simultaneously detects and identifies
12 specific respiratory viruses. It is the first test for the detection and differentiation of influenza A subtypes H1
and H3. Influenza A is the most severe form of flu for humans and has been the cause of major epidemics.
http://www.fda.gov/bbs/topics/NEWS/2008/NEW01770.html

FDA Clears Rapid Test for Drug-Resistant Staph Infections
FDA has cleared for marketing the BD GeneOhm StaphSR Assay, the first rapid blood test for the drug-resistant
staph bacterium known as MRSA (methicillin-resistant Staphylococcus aureus), which can cause potentially deadly
infections. Methicillin is an antibiotic used successfully to treat infections from the Staphylococcus aureus
bacterium. But over the years, the staph bacterium has mutated and spawned MRSA, a strain resistant to
methicillin with a higher rate of being fatal. The new test uses molecular methods to identify whether a blood
sample has genetic material from the MRSA bacterium or a more common, less dangerous staph bacterium that
can still be treated with methicillin.
http://www.fda.gov/bbs/topics/NEWS/2007/NEW01768.html

Voluven Approved to Treat Blood Volume Loss After Surgery
FDA has approved Voluven, an intravenous solution that prevents and treats a dangerous loss of blood volume, a
condition that sometimes occurs during and after surgery. Significant blood losses can cause a rapid drop in the
volume of red blood cells and plasma circulating through the body. This can lead to shock, which is potentially
fatal. Blood volume expanders are commonly administered to quickly restore some of the lost volume so remaining
red blood cells can continue to deliver needed oxygen to the body's tissues.
http://www.fda.gov/bbs/topics/NEWS/2007/NEW01765.html

To view an archive of past FDA news releases, go to
http://www.fda.gov/opacom/hpnews.html
[*/QUOTE*]

ama
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #192 - 09. Januar 2008 um 11:12
 
joytopia schrieb am 09. Januar 2008 um 08:16:

Aber man sollte  mit diesen Fanatikern etwas Nachsicht haben. Sie haben diesen Schwarz oder Weiss
denken , von der Pike auf gelernt und jetzt fühlen sie sich in Ihrer kleinkarierten Welt ( die Sie dann auch noch ständig verteidigen müssen ) in Sicherheit.

Schon hat die unvermeidliche Dornkrone der Patientenmisshandler  für den Hofschorsch in den Tiefen des Unrats gewühlt und ist fündig geworden.
Seine Handlungsweise:
Pratchett - Zitat:
Der Verdacht lieferte den Beweis.  Die Inquisition hinterfragt keineswegs ihr Handeln, sondern verlässt sich ausschließlich auf die religiöse Bestimmung ihrer Taten.

Das ist die Logik dieser Unholde.

Liebe Leser, wenden Sie diesen Satz Joytopias bitte auf die nichtmedizinischen Misshandler an.
Dann ist die Welt wieder in Ordnung und Groß-A'Tuin hat wieder Ruhe:
Laber - Zitat:
Aber man sollte  mit diesen Fanatikern etwas Nachsicht haben. Sie haben diesen Schwarz oder Weiss
denken , von der Pike auf gelernt und jetzt fühlen sie sich in Ihrer kleinkarierten Welt ( die Sie dann auch noch ständig verteidigen müssen ) in Sicherheit.

Ich gestehe: Mir fehlt diese Nachsicht mit diesen potentiellen Umbringern.
How bräsig must one be to go to dorntopia?
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„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.“– Recep Tayyip Erdogan
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #193 - 09. Januar 2008 um 11:54
 
Heinzlmaennchen schrieb am 08. Januar 2008 um 23:29:
Machen wir einen Test.
Nennen sie mir die Ursache für Endometriose, MS, Fibromyalgie, Rheuma, ALS, Parkinson, Allzheimer.


Um als Prüfer zu fungieren, fehlt Ihnen die Kompetenz.
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Schau-ma-amoi
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #194 - 09. Januar 2008 um 12:14
 
giorgiodelcorte schrieb am 09. Januar 2008 um 00:27:
Außerhalb der Schulmedizin ist für sie alles „eso“.

Es gibt keine Schulmedizin, Medizin wird an Universitäten gelehrt und gelernt. Sie ist eine wissenschaftliche Medizin, alles andere ist Unfug.

Zitat:
Ayurveda: Unverdautes, geistige Schlacken, usw.

Richtig, wir sind hier einer Meinung

Zitat:
Gleichgültig zu welcher Tages- und Nachtzeit man einen Blick ins Gesamtforum wirft, ist die ama-fraktion praktisch immer präsent

Es gibt keine Ama-Fraktion; ich kenne Ama persönlich gar nicht.
Und im Übrigen sollen Sie froh sein, einmal mit vernünftigen, gebildeten Menschen diskutieren zu können.

Zitat:
Fanatiker (selbsternannte „Wissenschaftsfraktion“

Diesen Unflat haben Sie schon einmal abgelegt. Es gibt hier keine Fraktionen, geschweige denn, selbsternannt.
Und Wissenschaft ist eine Methode, um relativ sicheres Wissen zu erhalten. Dieser Methode haben Sie Ihren Wohlstand zu verdanken, Dummerle.

Zitat:
Im Übrigen ist heute auch die große Mehrzahl von Schulmedizinern für die Reaktivierung alter Hausmittel (z.B. Wadenwickel bei hohem Fieber – ggfalls ergänzend zu Parazetamol, wenn nicht schließlich zu Novalgin-Tropfen gegriffen werden muss), für die Anwendung von Naturheilmitteln und für alternative Methoden (Homöopathie, TCM, Geistheilung, Gebet) offen

Hier ist der Wunsch der Vater des Gedankens.

Homöopathie ist übrigens Unfug.

Zitat:
Forumsbeiträge und der Versuch rationalen Diskurses sind nicht geeignet, ama-fundis aus ihrer selbst gewählten Isolation heraus zu bringen.

Aufgrund welcher Vor- bzw. Ausbildung Sie Langeweiler in der Lage wären, einen "Diskurs" zu führen, ist mir schleierhaft.
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #195 - 09. Januar 2008 um 12:43
 
joytopia schrieb am 09. Januar 2008 um 08:16:
blök

Ist mit Ihnen die Eso-Herde endlich komplett zum Massenblöken angetreten?
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Schau-ma-amoi
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #196 - 09. Januar 2008 um 12:52
 
Zitat:
Amer Ama. Jetzt haben Forumsmitglieder Sie auch noch zum Fundamentalisten erklärt. Natürlich mit entsprechender Anhängerschaft.

Stimmt, diese Figuren trotten so regelmäßig daher, wie das Vieh zur Tränke trottet.

Zitat:
Wenn man als eindimensionales Wesen etwas von einer zweidimensionalen Welt

Wenn Sie meinen genug über Wissenschaftstheorie zu verstehen, dann raus mit der Sprache. Beweisen Sie doch, was Sie können und was Sie wissen.

Zitat:
die Welt bewegt sich durch eine vierdimensionale Raumzeit

Nein, die Welt ist mehrdimensional. Sie bewegt sich nicht in einer Raumzeit.
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Sildenafil
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #197 - 09. Januar 2008 um 14:44
 
Zitat:
Aber man sollte  mit diesen Fanatikern etwas Nachsicht haben. Sie haben diesen Schwarz oder Weiss
denken , von der Pike auf gelernt und jetzt fühlen sie sich in Ihrer kleinkarierten Welt ( die Sie dann auch noch ständig verteidigen müssen ) in Sicherheit.


Bringen Sie Argumente und keine Beleidigungen!
Taschenspielertricks und Aberglauben der Wunderheilerlein sind simpel, schwarz-weiß-gestrickt und für klar denkende Menschen eine Zumutung.

Zitat:
Die Naturwissenschaft nimmt dem Leben seine Wärme und seine Aura des Phantastischen – eine solche Auffassung ist „grotesk falsch”, so falsch, dass Dawkins nun jene Verzweiflung packt, die ihm, zu Unrecht, seit seinem frühen Werk Das egoistische Gen immer unterstellt wird. Nein, Naturwissenschaft vermittelt uns vielmehr eine tiefe ästhetische Empfindung, ein ehrfürchtiges Staunen – was gleichzusetzen sei mit dem Erhabensten, das Musik, Malerei oder Dichtung dem Menschen geben können. Newtons Entwirrung des Regenbogens führte zur Spektroskopie, und durch diese (die Absorptionslinien nach Fraunhofer) wissen wir nicht nur über den Kosmos besser Bescheid, sondern auch etwa über die Kernspintomographie, den DNS-Code oder Schwingungsverhältnisse in der Luft. Der entschlüsselte Regenbogen enthüllt uns Geheimnisse, für die „hehre Poeten” sich heftig begeistern – so dass sie „sich verraten fühlen, wenn man ihnen eine Erklärung liefert”.
Der Naturwissenschaftler ist wahrhaft kein „Spielverderber”, wenn er ein Mirakel durch rationale Forschung lüften will: „Ist es nicht eine edle, erleuchtete Art, unsere kurze Zeit unter der Sonne zu verbringen, wenn wir zu verstehen streben, was das Universum ist und wie es kommt, dass wir darin erwacht sind?” Das sei auch seine Antwort, wenn er – im übrigen „erstaunlich oft” – gefragt werde, „warum ich mir die Mühe mache, morgens aufzustehen”. Wir wollen hoffen, dass er das noch möglichst lange tut.
Missbraucht wird der Drang zum Mysteriösen – das wohlgemerkt vernünftig aufgedröselt werden soll! – durch den Hokuspokus des Aberglaubens und die Scharlatanerie. Hier hat Dawkins ein Heimspiel. Astrologie, Handlesekunst und andere Hellsehereien werden als tumbe Rosstäuscherei entlarvt. Die Parapsycholgie treibt mit dem natürlichen Hang zum Faszinosum Schindluder und führt mit krimineller – Dawkins fordert Haftstrafen – Energie in die Irre. Astrologie sei sinnloses Gewäsch, eine blanke ästhetische „Zumutung”, Zeitverschwendung und eine Beleidigung für genuine wissenschaftliche Psycholgie. Was den Wunderglauben beträfe – die angebliche Marienerscheinung in Fatima –, so möge man David Humes wegbereitenden Essay Über die Wunder (1748) konsultieren – und dann bitte die Klappe halten.

Der entzauberte Regenbogen


Lesen Sie doch einfach mal ein gutes Buch!

Sildenafil
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #198 - 09. Januar 2008 um 14:47
 
Schau-ma-amoi schrieb am 09. Januar 2008 um 12:52:
[quote author=dreizehn link=1169626604/180#189 date=1199864820]Nein, die Welt ist mehrdimensional. Sie bewegt sich nicht in einer Raumzeit.


Ich habe nicht von der Erde gesprochen, sondern von der erfahrbaren Welt. Habe das natürlich nicht explizit ausgedrückt. Bitte um Entschuldigung! Habe da doch etwas vorausgesetzt was nicht ist. Ist es Ihnen schon mal passiert, dass nach einer Therapie Patienten entwicklungsgeschichtliche Rückschritte durchleben. Plötzlich auftretende kindliche Verhaltensmuster, körperliche und geistige Unselbstständigkeit, primitive Überlebensmodelle wie aus der Vorzeit,  ...... . Beobachtung ist angesagt, denn auch Patienten sind mind. vierdimensionale Wesen. Dafür muss man aber schon über Laborparameter hinaus schau-ma-amoi!
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Schau-ma-amoi
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #199 - 09. Januar 2008 um 14:56
 
Zitat:
Schau-ma-amoi schrieb am 09. Januar 2008 um 12:52:
[quote author=dreizehn link=1169626604/180#189 date=1199864820]Nein, die Welt ist mehrdimensional. Sie bewegt sich nicht in einer Raumzeit.


Ich habe nicht von der Erde gesprochen, sondern von der erfahrbaren Welt. Habe das natürlich nicht explizit ausgedrückt. Bitte um Entschuldigung! Habe da doch etwas vorausgesetzt was nicht ist. Ist es Ihnen schon mal passiert, dass nach einer Therapie Patienten entwicklungsgeschichtliche Rückschritte durchleben. Plötzlich auftretende kindliche Verhaltensmuster, körperliche und geistige Unselbstständigkeit, primitive Überlebensmodelle wie aus der Vorzeit,  ...... . Beobachtung ist angesagt, denn auch Patienten sind mind. vierdimensionale Wesen. Dafür muss man aber schon über Laborparameter hinaus schau-ma-amoi!


Die Entschuldigung hätten andere bitter nötig; Sie hier sicher nicht.

Laborparameter sind doch nur ein Kriterium, wie wohl ein wichtiges. Wir sollten doch alle jenen Forschern, die in der Vergangenheit durch ihr Tun dafür gesorgt haben, dass wir durch solch harmlose Maßnahme in das Treiben der Chemie unseres Körpers einen Einblick gewinnen können. Ein Blick, der nur allzu oft Leben rettet.
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ama
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #200 - 09. Januar 2008 um 15:00
 
>dreizehn
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #198 - Heute um 14:47:22  

>Ist es Ihnen schon mal passiert, dass nach einer Therapie Patienten
>entwicklungsgeschichtliche Rückschritte durchleben. Plötzlich
>auftretende kindliche Verhaltensmuster, körperliche und geistige
>Unselbstständigkeit, primitive Überlebensmodelle wie aus der
>Vorzeit,  ...... . Beobachtung ist angesagt, denn auch Patienten
>sind mind. vierdimensionale Wesen.

Retardierung? Ach?

ama

(der Magier ist eindeutig Herrscher der 5. Dimension : der Dummheit.)
(Die ist GRENZENLOS!)
(Aribert Deckers in d.a.n.)
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rita74
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #201 - 09. Januar 2008 um 15:19
 
Zitat:
(...) Der entzauberte Regenbogen (...)

Sildenafil

Naja, an anderer Stelle bezeichnet die Süddeutsche Herrn Dawkins als "biologistischen Hassprediger" und unterstellt (im Zusammenhang mit einem anderen Werk) mangelnde Quellenkenntnis sowie unzulängliches Reflexionsniveau.
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dreizehn
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #202 - 09. Januar 2008 um 15:32
 
Zitat:
>dreizehn
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #198 - Heute um 14:47:22  


Retardierung? Ach?

ama



Nein lieber ama, nicht nur Retardierung sondern Degeneration. Eine Umkehrung des "Zeitpfeils", wenn man so will. Verlust der Dinge, wofür sich Menschen den A..... aufgerissen haben. Schicksal der Menschheit oder eigene Dummheit? Jetzt wird es philosophisch.

Ach so....., nichts gegen Laborparameter!
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elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #203 - 09. Januar 2008 um 15:41
 
Zitat:
 Umkehrung des "Zeitpfeils"


13<11
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #204 - 09. Januar 2008 um 16:12
 
>rita74
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #201 - Heute um 15:19:05  

>Naja, an anderer Stelle bezeichnet die Süddeutsche Herrn Dawkins als
>"biologistischen Hassprediger" und unterstellt (im Zusammenhang mit
>einem anderen Werk) mangelnde Quellenkenntnis sowie unzulängliches
>Reflexionsniveau.

Na gut, so stringent wie ich argumentiert er nicht. Smiley

ama

(Gibt es beim Deutschen Patent- und Markenamt einen Eintrag auf auf die)
(Marke Gott in der Rubrik Religion ???)

(Aribert Deckers in d.a.n.)
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ama
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #205 - 09. Januar 2008 um 16:29
 
>dreizehn
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #202 - Heute um 15:32:55  


>Nein lieber ama, nicht nur Retardierung sondern Degeneration. Eine
>Umkehrung des "Zeitpfeils", wenn man so will. Verlust der Dinge,
>wofür sich Menschen den A..... aufgerissen haben.

Ah, ja. Wie zum Beispiel das Impfen, das die Esoteriker ablehnen.

Esoteriker sind glasklar eine Genpleite.


Für Wölfe und Bären in den Städten!

Pro 1000 Einwohner einen Bär und zehn Wölfe!

ama

(Reboot Universe in 40 Days.)

(1. Pull the plug.)
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Sorbin
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #206 - 09. Januar 2008 um 16:38
 
Zitat:
Zitat:
>dreizehn
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #198 - Heute um 14:47:22  




Nein lieber ama, nicht nur Retardierung sondern Degeneration. Eine Umkehrung des "Zeitpfeils", wenn man so will. Verlust der Dinge, wofür sich Menschen den A..... aufgerissen haben. Schicksal der Menschheit oder eigene Dummheit? Jetzt wird es philosophisch.

Ach so....., nichts gegen Laborparameter!


Degeneration ist auch falsch: Darunter versteht man das häufige Auftreten von Defekten bei zu kleinem Genpool, z. B. durch Inzucht.

@rita
anderer Text, andere Stelle.. war nicht gefragt
das aktuelle Zitat hat seine Richtigkeit
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dreizehn
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #207 - 09. Januar 2008 um 16:53
 
Sorbin schrieb am 09. Januar 2008 um 16:38:
Zitat:
[quote author=ama link=1169626604/200#200 date=1199887250]>dreizehn
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #198 - Heute um 14:47:22  




Degeneration ist auch falsch: Darunter versteht man das häufige Auftreten von Defekten bei zu kleinem Genpool, z. B. durch Inzucht.



Sorbin schrieb am 09. Januar 2008 um 16:38:
Zitat:
[quote author=ama link=1169626604/200#200 date=1199887250]>dreizehn
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #198 - Heute um 14:47:22  




Degeneration ist auch falsch: Darunter versteht man das häufige Auftreten von Defekten bei zu kleinem Genpool, z. B. durch Inzucht.



Sorbin schrieb am 09. Januar 2008 um 16:38:
Zitat:
[quote author=ama link=1169626604/200#200 date=1199887250]>dreizehn
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #198 - Heute um 14:47:22  




Degeneration ist auch falsch: Darunter versteht man das häufige Auftreten von Defekten bei zu kleinem Genpool, z. B. durch Inzucht.



Im medizinischen Sprachgebrauch versteht man unter Degeneration die Rückbildung und den Verfall vorwiegend ganzer Gewebe oder Organe.
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Heinzlmaennchen
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #208 - 09. Januar 2008 um 16:53
 
Jetzt geht´s ja richtig ab hier im Forum.

Ich kann die Hardcore-Schulmediziner echt nicht verstehen. Ihr hattet soviel Zeit und alles Geld zur Verfügung und habt es nicht geschafft eine grundlegende Gesundheit im Volk zu erzeugen. Was ihr erzeugt habt ist Abhängigkeit, aber keine Gesundheit.

Da ist es doch nur normal das Menschen sich nach neuen Wegen, sprich eine neue Medizin umsehen und was bittet sich dann besser an als die Naturheilkunde.

Wer heilt hat Recht. All die Erfolge die die Schulmedizin zu verbuchen haben, die kann man nicht einfach verleugnen. Kein Thema. Aber all die Erfolge die die Naturheilkunde zu verbuchen hat, die kann man ebenfalls nicht einfach unter den Tisch kehren.

Und an alle Hardliner im Forum. Es gibt mittlerweile genügend Professoren und Doktoren die der Schulmedizin nach Jahren und Jahrzehnten den Rücken zugewandt haben und sich in Richtung Naturheilkunde bewegen.

Laut eurer Aussage sind das alles Irre und Bekloppte.

Warum tut ihr euch nicht zusammen, anstatt euch zu bekämpfen? So ein Verhalten kennt man aus dem Kindergarten.

Finde dafür nur eine logische Erklärung. Euch schwimmen gewaltig die Felle davon. Das heißt, euch hauen gewaltig die Patienten ab, die sich von der Schulmedizin für Dumm verkaufen lassen, und wechseln zur Naturheilkunde.
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ama
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #209 - 09. Januar 2008 um 16:58
 
>Heinzlmaennchen
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #209 - Heute um 16:53:52  

>Ich kann die Hardcore-Schulmediziner echt nicht verstehen.

Kann er denn überhaupt etwas verstehen? Smiley

ama

(über Titanen des Geistes)
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Pjotr
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #210 - 09. Januar 2008 um 17:08
 
rita74 schrieb am 09. Januar 2008 um 15:19:
Naja, an anderer Stelle bezeichnet die Süddeutsche Herrn Dawkins als "biologistischen Hassprediger" und unterstellt (im Zusammenhang mit einem anderen Werk) mangelnde Quellenkenntnis sowie unzulängliches Reflexionsniveau.


Nicht die Süddeutsche, sondern Friedrich Wilhelm Graf. Und der ist Theologe. Und in seiner Kritik hilf- und maßlos: Wer Dawkins als "biologischischen Haßprediger" bezeichnet, hat nicht alle Tassen im Schrank. Wer Texte von Dawkins gelesen hat weiß, dass er alles mögliche, nur keinen Hass verbreitet. Herr Graf scheint zu tiefst sauer zu sein, dass Dawkins viele sehr unappetitliche Stellen aus der Bibel zitiert.

Der Herr Theologe erinnert an bestimmte Islamanhänger: "Wer nicht glauben will, dass der Islam die Religion des Friedens ist, soll enthauptet werden!"

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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #211 - 09. Januar 2008 um 17:19
 
Heinzlmaennchen schrieb am 09. Januar 2008 um 16:53:

1. Ich kann die Hardcore-Schulmediziner echt nicht verstehen.  
2. Wer heilt hat Recht.  
3. Laut eurer Aussage sind das alles Irre und Bekloppte.
4....euch hauen gewaltig die Patienten ab, die sich von der Schulmedizin für Dumm verkaufen lassen, und wechseln zur Naturheilkunde.

1. Das wiederum verstehe ich gut, denn Kreuzdämliche und Bildungsresistente sowie Zelt-Gospel-Zuhörer können Medizin nicht verstehen.
2. Nach Ansicht der Esoterroristen hat also nur der "liebe" Gott und der Körper Recht.  
3. Stimmt
4. Ich habe mehr zu tun als früher. Die Rückläufer sind kränker als vor der Quack-Behandlung.
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Heinzlmaennchen
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #212 - 09. Januar 2008 um 17:19
 
Liebe ama. Ich habe ihnen so gut wie es geht geantwortet

Ich habe niemals von einem Buch gesprochen, sondern von einen Vortrag.

Und sie schulden mir noch immer die Ursachen der Krankheiten MS, Endometriose, usw.
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elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #213 - 09. Januar 2008 um 17:20
 
Heinzlmaennchen schrieb am 09. Januar 2008 um 17:19:

Und sie schulden mir noch immer die Ursachen der Krankheiten MS, Endometriose, usw.

Nein
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #214 - 09. Januar 2008 um 17:34
 
>Heinzlmaennchen
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #221 - Heute um 17:19:20

>Liebe ama. Ich habe ihnen so gut wie es geht geantwortet

Ach?
 

>Ich habe niemals von einem Buch gesprochen, sondern von einen
>Vortrag.

Aber es WAR KEINER!
 

>Und sie schulden mir noch immer die Ursachen der Krankheiten MS,
>Endometriose, usw.

Das ist eine Lüge.

ama

(Nicht jede Ähnlichkeit, sehr geehrter Herr Vogel, ist Homöopathie. So mancher)
(Kopf ist rund. Kartoffeln sind rund. Dennoch sind Kartoffelnoft klüger...)
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wm
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #215 - 09. Januar 2008 um 17:47
 
Zitat:
Im medizinischen Sprachgebrauch versteht man unter Degeneration die Rückbildung und den Verfall vorwiegend ganzer Gewebe oder Organe.


aj ja z.B. die die dieenzephale Degeneration- man sollte sich das mal anschauen, warum das bei Anhängern von Parawissenschaften immer endemisch auftritt.
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Gockel
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #216 - 09. Januar 2008 um 18:20
 
Heinzlmaennchen schrieb am 09. Januar 2008 um 17:19:
Liebe ama. Ich habe ihnen so gut wie es geht geantwortet

Ich habe niemals von einem Buch gesprochen, sondern von einen Vortrag.


Und zwar hier:

Heinzlmaennchen schrieb am 08. Januar 2008 um 23:29:
Und an ama. Tut mir leid das ich mir den Namen des Professors nicht gemerkt habe. Da waren sehr viele Vorträge in vielen unterschiedlichen Räumen. Ich entscheide mich meist nach dem Thema, welchen Vortrag ich mir ansehen und welchen nicht. Der Vortrag hieß: Die lukrativen Lügen der Medizin.



Wertes Heinzl, Sie sprachen von einem namenlosen Professor, der zu einem nicht genannten Zeitpunkt in irgendeinem Raum der Messe Stuttgart einen nicht existenten Vortrag gehalten hat. Und für diesen Murks wollen Sie ernstgenommen werden?

Zitat:
Und sie schulden mir noch immer die Ursachen der Krankheiten MS, Endometriose, usw.

Quatsch.

Sie schulden der Leserschaft einen Namen eines Professors, einen Ort, einen Zeitpunkt und einen Titel eines Vortrages. Und Sie schulden mir eine Antwort auf meine Frage, ob es sich um den Esoteriker "Johannes Jürgenson" und sein Gefasel von den "lukrativen Lügen der Wissenschaft" gehandelt hat.

Gruß
der Gockel
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Heinzlmaennchen
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #217 - 09. Januar 2008 um 18:44
 
Ich glaube man hat sie zu lange am Grill gelassen, wa Gockel

Ich habe eine Professor zitiert, der einen sehr guten Vortrag gehalten hat und mehr nicht. Und ihr steitet alles ab was euch nicht gefällt. Ich war vor 3 - 4 Monaten in der Schweiz und sah mir an einen WE neun Vorträge an. Ja glauben sie ich kenne die Referenten noch beim Namen?


Und sie und ihre Freunde haben behauptet, das die Schulmedizin für alle Krankheiten die Ursache kennen und ich warte bis jetzt noch auf die Ursache bei Endometriose, MS, usw.

Das kann man ja schließlich nachlesen.

Kickerikkkkkiiiiiiii


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Heinzlmaennchen
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #218 - 09. Januar 2008 um 18:46
 
Sie müssten mir ein Bild zeigen von diesen Johannes Jürgenson.

Der Professor war nicht sehr groß und hatte eine Berliner Schnauze.
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ama
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #219 - 09. Januar 2008 um 18:56
 
>Heinzlmaennchen
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #217 - Heute um 18:44:59  

>Ich habe eine Professor zitiert, der einen sehr guten Vortrag
>gehalten hat und mehr nicht.

Beweise?


>Und ihr steitet alles ab was euch nicht gefällt.

Beweise?


>Ich war vor 3 - 4 Monaten in der Schweiz

Beweise?


>und sah mir an einen WE neun Vorträge an.

Beweise?


>Ja glauben sie ich kenne die Referenten noch beim Namen?

Ja.

 
>Und sie und ihre Freunde haben behauptet, das die Schulmedizin für
>alle Krankheiten die Ursache kennen

Beweise?


>und ich warte bis jetzt noch auf die Ursache bei Endometriose, MS,
>usw.

Sülze.


>Das kann man ja schließlich nachlesen.  

Beweise?


ama

(der Einäuge ist unter den Blinden König,)
(der Dumme unter den Wissenden ein Narr.)
(Aribert Deckers in d.a.n. zu Ingrid Liebeler)
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Gockel
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #220 - 09. Januar 2008 um 19:02
 
Heinzlmaennchen schrieb am 09. Januar 2008 um 18:46:
Sie müssten mir ein Bild zeigen von diesen Johannes Jürgenson.


Laut lachend
So?
Wer muss hier was?

Zitat:
Der Professor war nicht sehr groß und hatte eine Berliner Schnauze.


Verzeihung, aber ich hab wirklich besseres zu tun, als Phantombilder Ihrer Phantome herzustellen.

Gruß
der Gockel
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Pjotr
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #221 - 09. Januar 2008 um 20:24
 
Heinzlmaennchen schrieb am 09. Januar 2008 um 18:44:
Und sie und ihre Freunde haben behauptet, das die Schulmedizin für alle Krankheiten die Ursache kennen


Wer hat das wann je behauptet?

Pjotr
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joytopia
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #222 - 09. Januar 2008 um 20:54
 
@elf
Ich gestehe: Mir fehlt diese Nachsicht mit diesen potentiellen Umbringern.


Ach Gottchen , elf , meine Klienten fühlen sich putzmunter . Können Sie das von Ihren auch behaupten?

Das kann er nach wie vor, unser Dorn-"Chirurg" , labern,  beleidigen labern..... Hoch lebe seine kleinkarierte Welt.
Aber was solls, solange er sich darin  wohl fühlt und andere nicht damit belästigt. Leider macht er das ständig.
Sorry , musste wieder mal sein .

Ich gestehe: Ich habe Nachsicht.


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Schau-ma-amoi
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #223 - 09. Januar 2008 um 21:02
 
joytopia schrieb am 09. Januar 2008 um 20:54:
Ach Gottchen , elf , meine Klienten fühlen sich putzmunter . Können Sie das von Ihren auch behaupten?


Sie verwechseln Äpfel mit Birnen. Elf ist als Arzt für Patienten da, Sie hingegen als Wellness-Unternehmer für Klienten.
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Pianoman
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #224 - 09. Januar 2008 um 21:02
 
@Heinzelmännchen

Sorry, dass ich noch einmal auf die Veranstaltung in 2007 / Messe Stuttgart zurückkomme.
Sie können sich zwar nicht mehr an den Namen des pharma- und medizinikritischen Professors erinnern, auch nicht mehr, wie der Veranstalter hieß, aber vielleicht können Sie sich wenigsten noch (grob) an den Termin und (was besser wäre) auch noch an den Titel oder das Motto des Kongresses, der Veranstaltung, der Tagung oder der Messe erinnern ?

Ich hab`jetzt schon ein wenig länger recherchiert, aber ich finde im gesamten Stuttgarter Messe- und Kongresskalender für 2007 keinen einzigen Event, der nur am Rande etwas mit der hier diskutierten Thematik zutun hat. Helfen Sie mir doch mal weiter.

Pianoman  
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elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #225 - 09. Januar 2008 um 21:04
 
joytopia schrieb am 09. Januar 2008 um 20:54:

1. Ach Gottchen , elf , meine Klienten fühlen sich putzmunter .
2. Können Sie das von Ihren auch behaupten?
Sorry , musste wieder mal sein .

1. Typisch: Er "behandelt" gesunde Leute, die putzmunter -und gesund- sind, macht sie krank und arm.
Und kassiert.
Kassiert nach der Heilpraktiker Gebührenordnung.
Er kassiert viel.
Zu viel.
2. Sie fühlen sich erst wieder putzmunter, wenn ich ihnen geholfen habe, sich von der Heilpraktiker-Misshandlung zu erholen.

Sorry , musste wieder mal sein
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joytopia
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #226 - 09. Januar 2008 um 21:23
 
@elf
1. Typisch: Er "behandelt" gesunde Leute, die putzmunter -und gesund- sind...


und gesund bleiben,elfchen.


@elf
Und kassiert.

Natürlich ,elf. Leistung bedingt Gegenleistung.
Gestehe, Leistung ist in der "Schulmedizin" des öfteren ein Fremdwort.

Sie arbeiten umsonst ? Habe ich mich so in Ihnen getäuscht. Mea culpa elfchen.  
Elf, Retter unserer Krankenkassen. Ja hat was...

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elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #227 - 09. Januar 2008 um 21:32
 
Sehr geehrte LeserInnen,
der Heilpraktiker kassiert von Gesunden.

So die Aussage eines einschlägig bekannten Heilpraktikers.

Danke, joytopia

qed
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Pianoman
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #228 - 09. Januar 2008 um 22:34
 
@Heinzelmännchen, Hofschorsch oder Joytopia

Wenn man sich mal tiefer mit der Argumentation der Alternativen (Natur-)Heilerszene beschäftigt, wird feststellen, dass dort - innerhalb der Diskussion in deren eigenen Reihen - mittlerweile Meinungen vertreten werden, die ein wenig zu denken geben sollten; vor allem deshalb, weil man den Verkündigern dieser Meinungen alles unterstellen kann, bloß keine grundsätzliche Opposition gegen die sogenannte aber dennoch nicht wirklich existierende "Komplemetärmedizin".    

Interessant ist beispielweise die Anmerkung zur homöopathischen Pharmakologie von Chefstatistiker Rainer Lüdtke von der Veronica und Carl Carsten-Stiftung, die sich der Erforschung der Homöopathie befleissigt:

„Das Grundkonzept der Homöopathieforschung, die allgemeine Wirksamkeit der Homöopathie an der isolierten Wirksamkeit der homöopathischen Arzneimittel festzumachen, muss insgesamt als gescheitert angesehen werden.“

Unfreiwillig in´s gleiche Horn stößt der (ziemlich erstaunliche) Homöopath Jörg Wichmann:

"Ein weiterer Punkt ist der Umgang mit den homöopathischen Arzneimitteln, mit den Globuli. Stelle ich mir ein homöopathisches Arzneimittel im Prinzip wie ein Medikament vor, so ergeben sich etliche Paradoxien und Probleme, nicht nur mit der hohen Verdünnung. Zum Beispiel werden im Zuge jeder homöopathischen Potenzierung, dem abwechselnden Verreiben, Verdünnen und Verschütteln einer bestimmten Ausgangssubstanz in Milchzucker und Alkohol-Wasser-Gemisch, auch bei größter Sorgfalt und höchster Sauberkeit des Labors unzählige Verunreinigungen der Geräte, der Ausgangssubstanz, der Laborluft, der Atemluft des Laboranten und der Lösungsmittel mit verschüttelt und weiter potenziert. Und selbst wenn wir dies nicht in Betracht ziehen, so wird doch prinzipiell bei jeder Potenzierung immer der Milchzucker mit potenziert und müßte seine Spuren in jedem bekannten Arzneimittelbild hinterlassen haben. – Woher "weiß" die homöopathische Potenz, auf welchen der vielen Stoffe in dem verriebenen und verschüttelten Gemisch es ankommt? Wie läßt sich bei Potenzhöhen, die jenseits des Stofflichen liegen, noch der ursprüngliche "Klang" vom "Rauschen" unterscheiden, das mit verstärkt worden ist? Es gibt dafür im mechanistischen Denken keine sinnvollen Erklärungen. Wir müssen den geistigen Sprung wagen und die Wirkungen mit dem Hauptprinzip der Magie erklären: Intention ist (fast) alles! Ein Mittel wird zu dem, was der oder die Herstellende will und sich vorstellt".

Zum Bereich Onkolgie und Komplemetärmedizin schreibt der Berliner Heilpraktiker Manfred D. Kunozu, in einer für diese Branche äußerst kritische Introspektive:

(...) Andererseits muß festgestellt werden, daß Krebspatienten in unserem Berufsstand in einem hohen Maße Verfahren zur Diagnostik, Prävention und Behandlung von Krebs angeboten werden, die jeden Boden auch nur andeutungsweiser Rationalität, Vernunft und Ethik vermissen lassen.
In (dokumentierten) Einzelfällen muß sogar von krassen Fehldiagnosen, Falschbehandlungen und unterlassenen Hilfeleistungen gesprochen werden, die z.T. den Charakter von Körperverletzungen zeigen. Grund sind fast ausnahmslos entweder missionarisch-religiöse Grundauffassungen zur Entstehung des Krebses, die isolationistischen und pseudowissenschaftlichen Charakter aufweisen (Beispiele: Blutkristall-Analyse nach Dreyer, Therapie nach Hulda Clark, Cell-Com-System nach Nielsen, radikale "Krebsdiäten", "Konfliktolyse" nach Hamer), oder aber die durch Selbstüberschätzung verursachte Vernachlässigung z.T. lebenserhaltender klinisch-onkologischer Maßnahmen (z.B. Empfehlungen gegen operative Eingriffe oder klinisch-onkologische Therapieoptionen).
Für manche Kolleginnen und Kollegen reicht die Einnahme einer ablehnenden Position gegenüber der "Wissenschaftsmedizin" bereits aus, um der Proklamation einer neuen universellen Heilungsmöglichkeit für Krebs zu folgen. Dabei ist es interessant zu beobachten, daß die "neuen Wunderheilungen" aller meist lediglich alte Irrwege in neuen Gewändern sind, und daß diese sich stets auf ähnlichen hypothetischen Annahmen bewegen.


Bezüglich der Wirksamkeit von Reiki und anderer Geistheilverfahren schreibt der Psychologe Moritz Harder, selbst Reiki-Meister, in seiner Diplom-Arbeit an der Uni Marburg:

(...) Somit gibt es für eine Wirksamkeit von Reiki letztendlich so gut wie gar keine wirklich fundierte empirische Evidenz"


- Fortsetzung -
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Pianoman
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #229 - 09. Januar 2008 um 22:37
 
@Heinzelmännchen, Hofschorsch oder Joytopia


- Forsetzung -

Ebenfalls zum Thema Geistheilung äußert sich der Spiritus rector der Geistheiler-Zunft, Dr. Harald Wiesendanger, sehr drastisch zur gegenwärtigen Situation der Geist- und Fernheiler-Branche:

„Mit der Esoterikwelle hat sich die Zahl sogenannter ‚Geistheiler‘ in der westlichen Welt vervielfacht. Damit einher ging allerdings ein bestürzender Qualitätsverfall. Inzwischen überwiegen aufrichtig bemühte Dilettanten, unerfahrene, mäßig begabte, sich selbst überschätzende Möchtegerns, die mit überzogenen Erfolgsversprechen, wolkiger Esoterik, fragwürdigen Diplomen und dubiosen Titeln – ‚Meister‘, ‚zugelassen‘, ‚anerkannt‘, ‚geprüft‘, ‚zertifiziert‘ - wettzumachen versuchen, was ihnen an therapeutischer Befähigung abgeht – im Bund mit mehreren Heilerverbänden und den meisten Heilerschulen, denen Eigeninteressen vor Patientenwohl gehen. Solche Heiler bringen ihre Behandlungsweise in Misskredit, ziehen den Ruf der wenigen Könner in Mitleidenschaft, enttäuschen und gefährden unzählige Patienten, die bei ihnen arglos Hilfe suchen.“
Einer Geistheilung bedarf seit längerem „zuallererst die Heilerszene selbst“.


Paul Unschuld, der Direktor des Horst-Görtz-Stiftungsinstituts für Chinesische Lebenswissenschaften an der Charité-Universitätsmedizin Berlin, kommt hinsichtlich der Bedeuung der TCM zu folgender Erkenntnis:

"Die TCM wird in der politischen Diskussion nicht zuletzt deshalb überbewertet, weil sich viele ihrer Befürworter gar nicht bewusst sind, dass diese Heilkunde ohne Chirurgie und Psychiatrie, ohne Epidemiologie und ohne den "public health"-Gedanken, ohne Bakteriologie und Weiteres auskommt, die gemeinhin als notwendig erachtet werden, um auf die gesamte Breite der Krankheiten reagieren zu können."

Nur am Rande: Liest man einschlägige Artikel zur TCM, die im deutschsprachigen Raum in den Zeitschrift der jeweiligen Akupunkturgesellschaften erscheinen, werden - trotz der Unzulänglichkeit der TCM -  therapeutische Bandbreiten beschrieben, die den Pschyrembel von A-Z darstellen, während aber gleichzeitig in China die Probleme, die durch die TCM entstehen, sich allmählich zur Katastrophe auswachsen. Dabei sind besonders die Infektionen mit Hepatitis B und HIV zu nennen.  
Ursache dafür ist vor allem die Vernachlässigung der Hygiene, und dabei vorrangig der fahrlässige Umgang mit Injektions- und Akupunkturnadeln. Das freilich verwundert nicht, da im Wissenshorizont der TCM die Mikrobiologie keine Rolle spielt...
Während China krampfhaft versucht, westliche Standards in der medizinischen Versorgung zu erreichen, macht sich im alternativ beseelten Westen Kritik an der Verwestlichung der chinesischen Medizin breit.
YingYang verblödete, sanfte Komplementärmediziner benehmen sich mit unglaublicher Arroganz als Hüter anderleuts Traditionen, und schaffen damit vor deren Haustüren Probleme. Bloß bedenken sie dabei nicht, dass Viren in Zeiten der Globalisierung nicht nur keine Grenzen mehr kennen, sondern auch noch verflucht schnell geworden sind.  

Aber vielleicht hilft ja gegen ein hepatozelluläres Karzinom als Spätfolge einer HBV-Infektion doch ein Kräutertee, wenn dieser mit preussischer Gründlichkeit von Traditionellen deutschen-chinesischen Medizinern gebraut wird ?    

Pianoman


Hey gigicaracciola, der Artikel ist intellektuell mehr hoch als breit; ich hab´s nachgemessen
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Sildenafil
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #230 - 09. Januar 2008 um 23:32
 
Pianoman schrieb am 09. Januar 2008 um 21:02:
@Heinzelmännchen
Ich hab`jetzt schon ein wenig länger recherchiert, aber ich finde im gesamten Stuttgarter Messe- und Kongresskalender für 2007 keinen einzigen Event, der nur am Rande etwas mit der hier diskutierten Thematik zutun hat. Helfen Sie mir doch mal weiter.


Der Professor heißt Prof. Dr. HOAX.

Die Tabelle aus der Zeit ist eine Internet-Ente.

Extrem schwache Kür vom MILCHZAEHNE NENNE, MAENNLICHEN ZEHEN, ANZEICHNEN HELMEN, MAENNCHEN EHE LINZ, MAENNCHEN EHEN LIZ, MAENNCHEN ZEHE NIL, MAENNCHEN HIE LENZ, MAENNCHEN ZEHN ELI, MAENNCHEN ZEH LEIN, AECHZEN NEHMEN NIL, AECHZEN HELM INNEN, AECHZEN MEHL INNEN, AECHZEN LEHM INNEN, NAEMLICH NENNE ZEH,

ich meine Heinzelmännchen.  Laut lachend Laut lachend Laut lachend

Sildenafil
(aka DIA ELF NILS, DIA FELL INS, DIA FELLS IN,DIA FELS NIL, DALI ELF INS,  DALI FELS IN,  ISLAND FEIL,  ISLAND FILE, ISLAND LIEF, ISLAND FIEL,  DIAS ELF NIL )
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Gockel
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #231 - 09. Januar 2008 um 23:48
 
Hilfestellung zur Lösung von Pianomans Fragestellung:

Da ist der Messekalender 2007 der Stuttgarter Messe.
http://www.messe-stuttgart.de/cms/messekalender2007.0.html

Da kann Heinzl sich einen Termin aussuchen.

Gurke
CDs reglos
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elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #232 - 10. Januar 2008 um 11:07
 
Pianoman schrieb am 09. Januar 2008 um 22:34:


(...) Andererseits muß festgestellt werden, daß Krebspatienten in unserem Berufsstand   (Heilpraktiker über Heilpraktiker!)
in einem hohen Maße Verfahren zur Diagnostik, Prävention und Behandlung von Krebs angeboten werden, die jeden Boden auch nur andeutungsweiser Rationalität, Vernunft und Ethik vermissen lassen.

W. Busch - Zitat:
«Hier sieht man ihre Trümmer rauchen -
Der Rest ist nicht mehr zu gebrauchen»
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joytopia
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #233 - 10. Januar 2008 um 11:21
 
@elf
Sehr geehrte LeserInnen,  
der Heilpraktiker kassiert von Gesunden.  
So die Aussage eines einschlägig bekannten Heilpraktikers.
Danke, joytopia


Ich habe zu danken, elf.  Wer so schön für mich wirbt.

Liebe LeserInnen
Besser für die ERHALTUNG der GESUNDHEIT  Geld ausgeben, als die Menschen vorher chronisch krank zu therapieren und Sie dann von einschlägig bekannten Schulmedizinern (Chirurgen ) abkassieren zu lassen .
Finden Sie nicht auch?
Bei mir heißen Patienten auch Klienten, weil Sie wie Kunden behandelt werden und nicht wie dumme ,rechtlose und  unmündige Patienten ( Patient : der Leidende und Erduldende. )
Aber viele Menschen haben das schon längst begriffen und wehren sich  bzw. handeln dementsprechend.
Und das ist auch gut so. Das ist natürlich einigen Schulmedizinern ein DORN im Auge. (Für manche sogar ein gewaltiger DORN)
Sehen sie doch Ihre bislang sicheren Pfründe schwinden .


joytopia
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elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #234 - 10. Januar 2008 um 12:12
 
joytopia schrieb am 10. Januar 2008 um 11:21:

Besser für die ERHALTUNG der GESUNDHEIT  Geld ausgeben, als die Menschen vorher chronisch krank zu therapieren und Sie dann von einschlägig bekannten Schulmedizinern (Chirurgen ) abkassieren zu lassen .

Liebe LeserInnen!
Das ist eines der Probleme der Heilpraktiker:
Keinerlei  Ausbildung zur Arbeit am Patienten,
ERHALTUNG der GESUNDHEIT vorgaukeln,
dann so krank "therapieren",
dass zuletzt oft nur noch chirurgische Eingriffe retten können.

Das macht viel Arbeit, kostet viel Geld.
Kostet Leben, wenn die "Therapie" beim Heilpraktiker nicht rechtzeitig abgebrochen wird.
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Bulganin
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #235 - 10. Januar 2008 um 12:27
 
Die Aussagen sind sämtlich getroffen, ab einem unbestimmten Zeitpunkt werden nur noch persönliche Beleidigungen ausgetauscht.

Ärzte werden ausgebildet, um Krankheiten zu erkennen und zu heilen. Das können sie (sollten zumindest) am besten.

Seit geraumer Zeit wird Gesundheit nicht nur als Abwesenheit von Krankheit definiert, das ist möglicherweise (systemimmanent?) den Ärzten unverständlich geblieben.

Seit Jahren bemächtigen sich daher diverse Berufsgruppen, wenn man das so nennen darf, des Gesundheitsmarktes und bieten vielerlei mehr oder wenige sinnvolle Sachen an, von Antlitzdiagnostik bis hin zu Zilgrei, vom Irisdiagnostiker über Heiler, Heilpraktiker, Präventionsberater, Seher bis zum Wirbelsäulenaufrichter.

Man könnte es dabei bewenden lassen, schließlich kann hier jeder nach seinem Gusto Weißmehl-, Roggenmehl- oder Dreikornbrot kaufen. Diese Wahl hat man jedoch bei einer Erkrankung nicht ganz so häufig.

Das Gemeine ist, daß die Wellnessanbieter, die zum Teil aus dem Gesundheitssektor kommen (Hebammen, Krankenschestern, Masseure, Physiotherapeuten) hypertroph werden -manche sind ja auch gut und wissen durch z. T. langjährige Erfahrung im Kliniksbetrieb bescheid- und anfangen, vom Gesundheitsmarkt aus im wirklichen Gesundheitssektor, wo die echt Kranken hocken, herumzuwildern und nicht mehr die aus medizinischer Sicht "Gesunden" mit Wellness, sondern wirklich Kranken mit Pseudomedizin beglücken, im weißen Kittel mit Stethoskop den Doc geben. Genau hier wird es dann gefährlich, und genau diese Grenze zu erkennen, ist für den Laien schwierig.

Wenn die diversen Gesundheitsberater bei den Streicheleinheiten blieben -die ja jeder Mensch auch wirklich nötig hat- wäre ja wohl kaum etwas dagegen zu sagen.
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dreizehn
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #236 - 10. Januar 2008 um 12:27
 
Frage an schau-ma-amoi!

Da ich ein Austria-Fan bin und schon des öfteren dort Urlaub gemacht habe ist mir immer wieder
aufgefallen, dass die Homöopathie einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft hat. Wie ist das ohne
Heilpraktiker (die es dort nicht gibt) möglich gewesen?

Dreizehn
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joytopia
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #237 - 10. Januar 2008 um 12:43
 
@elf

Bevor Sie ständig  gegen alternativ Medizin wettern und gegen andersdenkende Therapeuten pöbeln, dass Ihnen sowieso nichts bringt, sollten Sie doch lieber einmal etwas sinnvolles tun:

Streiken, Sie und Ihre Kollegen,  doch  einmal.

Vorteil: Weniger Tote - weniger Kranke

          Die Spreu trennt sich vom Weizen ( Auf streikende Ärzte können wir dann in Zukunft verzichten )

          Spart den Krankenkassen enorm viel Geld .



Ärztestreiks Sterblichkeit und Todesrate  
Ca. 4 Monate Großbritannien:  Krankenhaus 6000 weniger Tote als vor einem Jahr  
1978 Brasilien: 14.000 weniger Tote  
1979 Belgien 6.000  weniger Tote  
1979 Italien 30.000 weniger Tote  
1980 Frankreich weniger Tote  
1981 Schweden weniger Tote  
1983 Israel 4 1/2 Monate weniger Tote  
1986 Italien, 14 Tage Krankenhaus keine Toten gegenüber sonst 43/ Tag  
2000 Israel weniger Tote  

Quelle: DIE ZEIT 49/94, S.86  
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Bulganin
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #238 - 10. Januar 2008 um 12:50
 
Zitat:
Frage an schau-ma-amoi!

Da ich ein Austria-Fan bin und schon des öfteren dort Urlaub gemacht habe ist mir immer wieder
aufgefallen, dass die Homöopathie einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft hat. Wie ist das ohne
Heilpraktiker (die es dort nicht gibt) möglich gewesen?

Dreizehn


Bin zwar klarerweise nicht schau-ma-amoi, aber vielleicht ist trotz gegenteiliger Annahmen der Durchschnittsösterreicher auch nicht schlauer als der Durchnittsdeutsche?
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Schau-ma-amoi
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #239 - 10. Januar 2008 um 12:53
 
Bulganin schrieb am 10. Januar 2008 um 12:27:
Das Gemeine ist, daß die Wellnessanbieter, die zum Teil aus dem Gesundheitssektor kommen (Hebammen, Krankenschestern, Masseure, Physiotherapeuten) hypertroph werde


Das ist des Pudels Kern!
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Bulganin
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #240 - 10. Januar 2008 um 13:03
 
joytopia schrieb am 10. Januar 2008 um 12:43:
@elf

Bevor Sie ständig  gegen alternativ Medizin wettern und gegen andersdenkende Therapeuten pöbeln
...


1. Es gibt keine Alternativmedizin
2. Therapeuten dürfen anders denken, schließlich führen viele Wege nach Rom, aber vorher muß man sich über die Standards unterhalten, worüber und wie man denkt. Diese Standards sollten bei den Ärzten klargestellt sein (wenn ich die vielen Zusatz"bezeichungen" auf den Praxistafeln sehe, habe ich so meine Zweifel), aber bei dem Rest der "Anbieter"? Da habe ich Webseiten gesehen, Junge, junge.
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Schau-ma-amoi
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #241 - 10. Januar 2008 um 13:06
 
Zitat:
Frage an schau-ma-amoi!

Da ich ein Austria-Fan


Als "Austria-Fan" gelten bei uns diese  Zwinkernd. Davon versteh i ab nix.

Zitat:
bin und schon des öfteren dort Urlaub gemacht habe ist mir immer wieder
aufgefallen, dass die Homöopathie einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft hat. Wie ist das ohne
Heilpraktiker (die es dort nicht gibt) möglich gewesen?


Ich weiß nicht, welche Urlaubseindrücke Sie dazu bewogen haben, festzustellen, wir wären quasi ein Volk von Homöopathen. Frei nach Bulganin, denk ich mir, in dieser Hinsicht sind wir genauso blöd wie die Deutschen.

Wissen Sie, an die Uni kommen auch junge Leut schon indoktriniert an. Es gibt Studienanfänger, die schon wilde Impfgegner oder auch Anhänger der vermeintlich sanften Naturheilkunde sind, andere wiederum bringen aus ihrem Elternhaus eben den Hahnemann mit. Das ist halt so, wie mit der Parteimitgliedschaft oder der Religionszugehörigkeit. Man übernimmt und hinterfragt nicht lang.

Dann lernen sie an der Uni Biochemie und müssten, so sie ihr Denkorgan einsetzen würden, über diesen lächerlichen Schabernack eigentlich lachen, tun es aber nicht. Sie selektieren ihr Wissen, Tatsachen, die dagegen sprechen, werden einfach ignoriert. Wie bei jeder Ideologie.
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Sildenafil
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #242 - 10. Januar 2008 um 13:06
 
joytopia schrieb am 10. Januar 2008 um 12:43:

Quelle: DIE ZEIT 49/94, S.86  


Den Artikel gibts gar nicht.
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Schau-ma-amoi
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #243 - 10. Januar 2008 um 13:08
 
Bulganin schrieb am 10. Januar 2008 um 13:03:
Da habe ich Webseiten gesehen, Junge, junge.

Wobei es sogar welche gibt, die ausdrücklich anführen: "Ich behandle nur nach naturwissenschaftlichen Methoden".  Cool
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Schau-ma-amoi
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #244 - 10. Januar 2008 um 13:16
 
joytopia schrieb am 10. Januar 2008 um 12:43:
Bevor Sie ständig  gegen alternativ Medizin

Dieser Ausdruck ist genauso dämlich wie eine
* alternative Juristerei,
* alternative Physik,
* alternative Geschichte,
* alternative Geographie
* alternative Archäologie.
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Bulganin
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #245 - 10. Januar 2008 um 13:20
 
Oder alternative Mathematik.

Für 2+2=5 gab's bei uns 'ne sechs.
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elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #246 - 10. Januar 2008 um 13:31
 
joytopia schrieb am 10. Januar 2008 um 12:43:
@elf

Bevor Sie ständig  gegen alternativ Medizin wettern und gegen andersdenkende Therapeuten pöbeln...   


Der Elf pöbelt nicht.

Er versucht, Unschlüssige zu warnen vor Jodeldiplom-"Behandlern", die Leute über den Dorn ziehen.

Ich arbeite gern und gut mit andersdenkenden Therapeuten zusammen, sogar mit Baptisten, Katholen und Darwinisten.

Heilpraktiker und Homöopathen sind keine Therapeuten.
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joytopia
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #247 - 10. Januar 2008 um 14:10
 
@ elf
Ich arbeite gern und gut mit andersdenkenden Therapeuten zusammen, sogar mit Baptisten, Katholen und Darwinisten.

Das glaube ich Ihnen gerne, elf . Ob fanatischer, religiöser oder fanatischer medizinscher Wahn, dort fühlen sich Gleichgesinnte immer wohl. Gefährlich wird es nur , wenn Sie ständige andere Bekehren wollen .
Hier wie dort.

Viel Spass in Ihrer Welt.
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #248 - 10. Januar 2008 um 14:19
 
Schau-ma-amoi schrieb am 10. Januar 2008 um 13:06:
Zitat:
Frage an schau-ma-amoi!

Da ich ein Austria-Fan




Ich weiß nicht, welche Urlaubseindrücke Sie dazu bewogen haben, festzustellen, wir wären quasi ein Volk von Homöopathen. Frei nach Bulganin, denk ich mir, in dieser Hinsicht sind wir genauso blöd wie die Deutschen.



Für einen großen Teil Ihrer Landsleute dürfte es tröstlich sein, dass Sie in der 1.Person Plural antworten und sich auf das Niveau
der Deutschen einfinden. Sich so hochmütig über Kranke und Kollegen zu äußern, kann verdammt einsam machen.

Arroganz ist das Selbstbewußtsein des Minderwertigkeitskomplexes. Aber das trifft natürlich auf Sie nicht zu.



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Hackethal
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #249 - 10. Januar 2008 um 15:15
 
Zitat:
Ich arbeite gern und gut mit andersdenkenden Therapeuten zusammen, sogar mit Baptisten, Katholen und Darwinisten.  
Heilpraktiker und Homöopathen sind keine Therapeuten


Das ist von Ihrer Sichtweise für Sie richtig, ich sehen das nicht so.
Wir sollten wirklich aufhören von Alternativ- Schulmed. usw zu reden.
Es gibt wirklich nur Medizin und diese ist vielfältig.

Alternative Mathe wäre dass richtige gewesen für mich. Laut lachend
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #250 - 10. Januar 2008 um 15:26
 
Zitat:
joytopia schrieb am 10. Januar 2008 um 12:43:

Quelle: DIE ZEIT 49/94, S.86  


Den Artikel gibts gar nicht.


Aber diesen:

http://www.bmj.com/cgi/content/full/320/7249/1561?hits=10&FIRSTINDEX=0&FULLTEXT=...

Damit er endlich Ruhe gibt, der Sildenafil!
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #251 - 10. Januar 2008 um 15:31
 
Hackethal schrieb am 10. Januar 2008 um 15:15:
...
Wir sollten wirklich aufhören von Alternativ- Schulmed. usw zu reden.
Es gibt wirklich nur Medizin und diese ist vielfältig.
...


Nein, da widerspreche ich Ihnen. Klar kann man streiten, ob die Ekrankung x mit dem Medikament y oder z besser zu behandeln sei. Nach dem Vorliegen der ersten vernünftigen Studie sind -bis ein neues Medikament a auftaucht- jedoch alle Unklarheiten beseitigt und Vielfältigkeit hat ein Ende. Ob die OP-Methode oder die andere die bessere ist, wird anhand der vorliegenden Befunde und der Faktenlage abgewogen.

Hackethal schrieb am 10. Januar 2008 um 15:15:
...

Alternative Mathe wäre dass richtige gewesen für mich. Laut lachend


Wäre auch gerne dabei.

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Hackethal
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #252 - 10. Januar 2008 um 15:46
 
Zitat:
Ob die OP-Methode oder die andere die bessere ist, wird anhand der vorliegenden Befunde und der Faktenlage abgewogen.


...und hierzu sind nicht nur Mediziner in der Lage, ich kann das so gut wie jeder Hausarzt.

Und wenn ich mal doch nicht 100% sicher bin, heisst das bei mir:
"Gehen Sie bitte zum Facharzt XY oder Heilpraktiker YX."

Die meisten hier sind und bleiben fehlerfrei. Wie schön für Euch! Smiley
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #253 - 10. Januar 2008 um 16:02
 
Hackethal schrieb am 10. Januar 2008 um 15:46:
Mit dieser Aussage haben Sie sich geoutet.


[quote author=Hackethal link=1169626604/250#252 date=1199976411]
...
Die meisten hier sind und bleiben fehlerfrei. Wie schön für Euch! Smiley


Die meisten hier dürften nach Gesetzen der Wahrscheinlichkeitsrechnung Menschen sein und somit nicht unfehlbar.
Manche allerdings bringen die entsprechenden Voraussetzungen für ihren Beruf mit, andere nicht.

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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #254 - 10. Januar 2008 um 16:04
 
Zitat:
Die meisten hier dürften nach Gesetzen der Wahrscheinlichkeitsrechnung Menschen sein und somit nicht unfehlbar.
Manche allerdings bringen die entsprechenden Voraussetzungen für ihren Beruf mit, andere nicht.


Eben. Gute Heilpraktiker können das!!!
*Unterschreibt*
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #255 - 10. Januar 2008 um 16:07
 
"genau so gut wie jeder Hausarzt"

Alles klar.

Zum Selbstzweifel gehört auch (Selbst-) Reflexion, und derer sind nicht alle fähig.
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #256 - 10. Januar 2008 um 16:09
 
joytopia schrieb am 10. Januar 2008 um 14:10:
1. Ob fanatischer, religiöser oder fanatischer medizinscher Wahn, dort fühlen sich Gleichgesinnte immer wohl.
2. Gefährlich wird es nur , wenn Sie ständige andere Bekehren wollen .

1. Deshalb finden sie so gern zueinander, die Heilpraktiker und Homöopathen, die Anthroposophen und Spagyriker.
Danke für die Klarstellung, joytopia.
2. ¿ Otto Graffy dürftig ?

Ich wünsche denen, die wirklich Medizin betreiben wollen, dass sie Geist, Zeit und Finanzen genug für das lange und schwere Studium und die jahrelange Weiterbildung aufbringen können.

Die Heilpraktiker sollten nach ihrem Wochenendkurs lieber jodeln gehen.
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #257 - 10. Januar 2008 um 16:18
 
Zitat:

bmj - Zitat:
...During the months of the strike, patients "have been going more to their family doctor and to hospital emergency rooms, which have not been affected by sanctions," Professor Yisraeli said.


Dreizehen kann uns ja sicher mal übersetzen, warum es für die Patienten besser war, öfter zum Arzt zu gehen.
Und was hat das mit Heilpraktikern zu tun?



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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #258 - 10. Januar 2008 um 16:49
 
Das bedeutet, dass es manchmal besser ist, nicht ins Krankenhaus zu gehen und sich lieber kurz ambulant oder über den Hausarzt behandeln zu lassen.

Solche Statistiken gibt es über Heilpraktiker nicht! Man Elf, geben Sie doch zu, dass viel Blödsinn gemacht wird!!!
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elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #259 - 10. Januar 2008 um 16:54
 
Zitat:
Man Elf, geben Sie doch zu, dass viel Blödsinn gemacht wird!!!

Ich brauch doch hier gar nichts zuzugeben.
Den Blödsinn haben in diesem Thread doch die Heilpraktiker selbst geschrieben.

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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #260 - 10. Januar 2008 um 16:57
 
Elf, das ist keine Antwort nach Ihrem Format! Oder fangen Sie an zu kränkeln?
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Schau-ma-amoi
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #261 - 10. Januar 2008 um 17:13
 
Zitat:
Für einen großen Teil Ihrer Landsleute dürfte es tröstlich sein, dass Sie in der 1.Person Plural antworten und sich auf das Niveau
der Deutschen einfinden.

Abgesehen davon, dass ich so wenig Sprecher meiner Landsleute bin, wie Sie Posaunist der Deutschen, sollte man die Größenordnungen ansehen. Ich schätze mal, dass ca. 1% der niedergelassenen Ärzte (meist Allgemeinmediziner) eine Zusatz"ausbildung" in Homöoquatsch haben. Der Anteil der verkauften Medikamente dürfte sich wohl auch in diesem Rahmen befinden (was immer noch zu viel ist).

Zitat:
Sich so hochmütig über Kranke und Kollegen zu äußern, kann verdammt einsam machen.

Das ist kein Hochmut, sondern nur Unverständnis darüber, dass ein naturwissenschaftlicher ausgebildeter Akademiker diesen Unfug nicht hinterfrägt und wenn doch, trotzdem mit diesem Unding Kohle macht.
Und was die Kranken angeht, die gehören nicht zum Homöopathen.  

Zitat:
Arroganz ist das Selbstbewußtsein des Minderwertigkeitskomplexes.

Das ist nicht Arroganz, sondern Langeweile.
Hab mir Klügeres von Ihnen erwartet als pseudopsychische Ferndiagnosen via Sprücherlklopfen.   Ärgerlich
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Schau-ma-amoi
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #262 - 10. Januar 2008 um 17:15
 
Hackethal schrieb am 10. Januar 2008 um 15:46:
Zitat:
Ob die OP-Methode oder die andere die bessere ist, wird anhand der vorliegenden Befunde und der Faktenlage abgewogen.


...und hierzu sind nicht nur Mediziner in der Lage, ich kann das so gut wie jeder Hausarzt.


O Hackethal, o Hackethal; es dräut Ungemach!
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elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #263 - 10. Januar 2008 um 17:19
 
Schau-ma-amoi schrieb am 10. Januar 2008 um 17:13:

Hab mir Klügeres von Ihnen erwartet als pseudopsychische Ferndiagnosen via Sprücherlklopfen.


Das unterscheidet uns, Schau-ma-amoi.
_____
@13:
Wie war das nun mit der Übersetzung und dem Blödsinn?
Kein Format?
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Heinzlmaennchen
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #264 - 10. Januar 2008 um 19:09
 
Du meine Güte. Was habe ich denn da für eine Lawine losgetreten?

Schätze habe hier in ein Wespennest gestochen.

Wusste nicht, dass da draußen ein wahrer Krieg zwischen der Schulmedizin und der Naturheilkunde herrscht.


Auch muss ich mich scheinbar dafür entschuldigen, das ich mir den Namen das Professors nicht gemerkt habe, konnte ja nicht wissen, das noch einmal sehr viel Wert darauf gelegt wird.

Ich kann nur betonen, der Vortrag war sehr gut von ihm und er hatte sehr gut dagestellt, welche Machenschaften in der Medizin ablaufen. Und wenn ihr alle denkt, ich erfinde das alles, auch recht. Was soll ich mir darüber Gedanken machen.

Wahrscheinlich ignogrieren manche alles, was ihnen nicht passt und nicht gefällt. So wie es aussieht, steiten manche ab das es diesen Prof. gibt, und gleichzeitig streiten die gleichen ab, das er einen Anstieg an Krankheiten und Kranken gibt, der bald nicht mehr zu finanzieren sein wird.

Aber so wie es aussieht, bin ich mittlerweile nicht allein mit meiner Meinung. Ihr Schulmediziner habt alles Geld zur Verfügung um Krankheiten zu heilen und die Wahrheit ist, es werden immer mehr. Sollte euch zu denken geben.

Warum freut ihr Schulmediziner nicht, wenn ein Heilpraktiker oder ein anders denkender Arzt Menschen heilt, die Wirkung der Naturheilkunde lässt sich nicht abstreiten. Hören sie sich im Volk um, wieviele Menschen mittlerweile Hilfe in der Naturheilkunde suchen. Nicht ohne Grund. Und es zwingt sie niemand dazu.

Statt das ihr euch für die Patienten freuen würdet, und euch vielleicht mal etwas öffnen würdet für die Naturheilkunde, für die Homöopatie, zieht ihr sie durch den Dreck.

Keine gute Eigenschaft.
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Schau-ma-amoi
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #265 - 10. Januar 2008 um 19:30
 
Heinzlmaennchen schrieb am 10. Januar 2008 um 19:09:

Allerdings:
http://www.autismus.at/
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Gockel
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #266 - 10. Januar 2008 um 19:55
 
Heinzlmaennchen schrieb am 10. Januar 2008 um 19:09:
Du meine Güte. Was habe ich denn da für eine Lawine losgetreten?

Nichts Besonderes, es ist nur die übliche heiße Luft. Es kommen immer wieder Esoteriker, Alternativwahnsinnige und unkundige Laien hierher und wundern sich, dass man hier ernst nimmt was sie schreiben. Jeder Mensch ist in den meisten Gebieten unkundiger Laie, nur im Bereich der esoterischen Pseudomedizin kompensieren überdurchschnittlich viele Laien ihre Unkenntnis durch Überheblichkeit. Das geht dann, wie in Ihrem Fall, nach hinten los.

Zitat:
Schätze habe hier in ein Wespennest gestochen.


Das sagen alle.
Es gehört zur Kompensation.

Sie haben niemanden gestochen.

Zitat:
Wusste nicht, dass da draußen ein wahrer Krieg zwischen der Schulmedizin und der Naturheilkunde herrscht.


Was Sie nicht alles nicht wissen...
Es gibt seit Menschengedenken faule Menschen. Denkfaule, und solche die es werden wollen. Und seit Menschengedenken gibt es solche, die an der selbstverschuldeten Verblödung der anderen Geld verdienen und an die Decke gehen, wenn man ihren Schwindel aufdeckt.

(Ich warte auf die obligatorische Verdrehung...)

Zitat:
Auch muss ich mich scheinbar dafür entschuldigen, das ich mir den Namen das Professors nicht gemerkt habe, konnte ja nicht wissen, das noch einmal sehr viel Wert darauf gelegt wird.


Sie müssen selbst wissen, wie ernst Sie hier genommen werden wollen. Wer unbelegte Behauptungen aufstellt und sich aus berechtigten Fragen herauszuwinden versucht, hat nun mal schlechte Karten.

Zitat:
Ich kann nur betonen, der Vortrag war sehr gut von ihm und er hatte sehr gut dagestellt, welche Machenschaften in der Medizin ablaufen. Und wenn ihr alle denkt, ich erfinde das alles, auch recht. Was soll ich mir darüber Gedanken machen.


Welcher Vortrag?
Welcher Professor?
Wann?
Wo?


Zitat:
Wahrscheinlich ignogrieren manche alles, was ihnen nicht passt und nicht gefällt.


Was denn?
Es gibt schlicht nichts zu ignorieren. Sie sagen ja nichts.

Zitat:
So wie es aussieht, steiten manche ab das es diesen Prof. gibt


Welchen Prof.?

Zitat:
, und gleichzeitig streiten die gleichen ab, das er einen Anstieg an Krankheiten und Kranken gibt, der bald nicht mehr zu finanzieren sein wird.


Ja, das streite ich ab.
Wir brauchen nicht die x-te Wiederholung, sondern Belege.

Zitat:
Aber so wie es aussieht, bin ich mittlerweile nicht allein mit meiner Meinung. Ihr Schulmediziner habt alles Geld zur Verfügung um Krankheiten zu heilen und die Wahrheit ist, es werden immer mehr. Sollte euch zu denken geben.


Wir brauchen nicht die x-te Wiederholung, sondern Belege.
Zitat:
Warum freut ihr Schulmediziner nicht, wenn ein Heilpraktiker oder ein anders denkender Arzt Menschen heilt,


Erfundene, unbelegte Behauptung.

Zitat:
die Wirkung der Naturheilkunde lässt sich nicht abstreiten.


Penicillin wirkt nachgewiesenermaßen.
Pseudo-"Naturheilkunde" bringt i.d.R. keinen Nachweis der Wirksamkeit zustande. Wo kein Effekt nachgewiesen werden kann, bestreite ich die Wirkung, ohne dass eine Wimper zuckt.

Zitat:
Hören sie sich im Volk um, wieviele Menschen mittlerweile Hilfe in der Naturheilkunde suchen. Nicht ohne Grund. Und es zwingt sie niemand dazu.


Blabla.
Millionen Fliegen können auch nicht irren.

Zitat:
Statt das ihr euch für die Patienten freuen würdet, und euch vielleicht mal etwas öffnen würdet für die Naturheilkunde, für die Homöopatie, zieht ihr sie durch den Dreck.

Keine gute Eigenschaft.


Wissen Sie überhaupt wovon Sie reden?

Gruß
der Gockel
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ama
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Zu dumm zum Lesen!
Antwort #267 - 10. Januar 2008 um 19:58
 
>dreizehn
>Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
>Antworten #250 - Heute um 15:26:10  

>http://www.bmj.com/cgi/content/full/320/7249/1561?hits=10&FIRSTINDEX
>=0&FULLTEXT=strike+israel&SEARCHID=1&gca=bmj;320/7249/1561&

Wenn Leute zu dumm zum Lesen sind, unterschreiben die sogar freudestrahlend ihr eigenes Todesurteil.

In dem angegebenen Artikel heißt es wörtlich:

[*QUOTE*]
Avi Yisraeli, director general of the Hadassah Medical Organization,
which owns two university hospitals in the capital, offered his own
explanation. "Mortality is not the only measure of harm to health.
Lack of medical intervention can lead to disability, pain, and
reduced functioning. Elective surgery can bring about a great
improvement in a patient's condition, but it can also mean disability
and death in the weakest patients. And patients who do not undergo
diagnosis or surgery now could decline or die in a few months due to
the postponement.
"
[*/QUOTE*]


Wer den Lügnern glaubt, die Artikel wie diesen mit falschem Etikett servieren, und dann auch noch zu blöd ist, RICHTIG zu lesen, hat Angst vor Ärzten und Diagnose, geht statt zum Arzt zum Heilpraktiker, und beißt voll ganzheitlich ins Gemüsebeet. Von unten.


ama

("Ich strafe meine Frau mit Gottes Wort,")
(sprach der Pastor)
(und warf ihr die Bibel an den Kopf.)
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joytopia
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #268 - 10. Januar 2008 um 20:06
 
@elf
Ich wünsche denen, die wirklich Medizin betreiben wollen, dass sie Geist, Zeit und Finanzen genug für das lange und schwere Studium und die jahrelange Weiterbildung aufbringen können.


Oh, jetzt klingen Sie etwas belegt. Vielleicht mal ordentlich abhusten, das reinigt von innen heraus.


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BlackPlanet
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #270 - 10. Januar 2008 um 20:21
 
Apropos 150000 - wenn er sich schon nicht an Professor Fantasy erinnern kann, dann vielleicht an einer Aufschlüsselung dieser Zahl?

In Deutschland wandern täglich etliche Menschen ins Krankenhaus, für die kaum eine Hoffnung besteht.

Beispiel:

Krebs im fortgeschrittenen Stadium, Chemotherapie schlägt nicht an, Patient stirbt wegen den Nebenwirkungen 3 Monate eher, als wäre er zu Hause geblieben  - geht sowas in die Statistik ein?
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #271 - 10. Januar 2008 um 20:34
 
@Heinzelmänneken,

Ihre fortgeschrittene Amnesie hinsichtlich Namen des vortragenden Professors, dessen Universität, Zeitpunkt der Veranstaltung, Motto der Veranstaltung, Veranstalter selbst, wäre zwar ein verständlicher Grund für Ihr unübersehbares Unvermögen, nur irgendetwas anderes als "150.000" quasi ostinat in die Tasten zu lallen, disqualifiziert Sie aber als Gesprächspartner nachhaltig ab.
Weil ein ewig grüßendes Murmeltier auf die Dauer doch langweilt.

Also, sein Sie ein Mann, sein Sie tapfer, nennen Sie Ross und Reiter, Mann und Maus, von mir aus auch Tag und Stunde und die üblichen Verdächtigen, aber reden Sie endlich Tacheless, knallen Sie Belege auf den Tisch, werden Sie konkret, Mann ! Oder hauen Sie ab.    

Dass das so schwer zu kapieren ist.

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Aristotle was not Belgian, the principle of Buddhism is not "every man for himself", and the London Underground is not a political movement. Those are all mistakes, Otto. I looked them up. (A Fish Called Wanda)
 

 
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #272 - 10. Januar 2008 um 20:48
 
joytopia schrieb am 10. Januar 2008 um 12:43:
@elf

Bevor Sie ständig  gegen alternativ Medizin wettern und gegen andersdenkende Therapeuten pöbeln, dass Ihnen sowieso nichts bringt, sollten Sie doch lieber einmal etwas sinnvolles tun:

Streiken, Sie und Ihre Kollegen,  doch  einmal.

Vorteil: Weniger Tote - weniger Kranke

          Die Spreu trennt sich vom Weizen ( Auf streikende Ärzte können wir dann in Zukunft verzichten )

          Spart den Krankenkassen enorm viel Geld .


Ihr Zynismus ist ziemlich eklig. Und Sie drehen sich alles zurecht, wie Sie's brauchen: Sie denken wie alle Eso-Freunde nach dem Top-Bottom Prinzip: Sie sind sich einer absoluten Erkenntnis sicher und picken raus, was dafür spricht (kann auch mal eine wiss. Studie sein, da ist man ja flexibel) und blenden den Rest aus.

Ein wissenschaftlich denkender Mensch (Dazu muss man kein Wissenschaftler sein), versucht, den umgekehrten Weg zu gehen: Er versucht von unten nach oben sein Wissen zu erweitern. Es ist eine völlig ergebnisoffene Haltung - man passt seine Hypothesen der Realität an. Und eben nicht umgekehrt. Ein Wissenschaftlich denkender Mensch hat Respekt vor der Natur.

Zitat:
Ärztestreiks Sterblichkeit und Todesrate  
Ca. 4 Monate Großbritannien:  Krankenhaus 6000 weniger Tote als vor einem Jahr  
1978 Brasilien: 14.000 weniger Tote  
1979 Belgien 6.000  weniger Tote  
1979 Italien 30.000 weniger Tote  
1980 Frankreich weniger Tote  
1981 Schweden weniger Tote  
1983 Israel 4 1/2 Monate weniger Tote  
1986 Italien, 14 Tage Krankenhaus keine Toten gegenüber sonst 43/ Tag  
2000 Israel weniger Tote  



Zitat:
Quelle: DIE ZEIT 49/94, S.86  


Tatsächlich? Da findet man aber nichts.

Und für die, die noch denken können/wollen:

- die Nennung von Absolutzahlen ohne Vergleichszahlen ist doch schon mal grundsätzlich unseriös und lässt manipulative Absicht vermuten.
- Bei Ärztestreik werden akute Fälle trotzdem versorgt.
- insofern könnte man aus dieser Statistik nur etwas ableiten, wenn mindestens ein Jahr weiter beobachtet wird.
- es wird nicht erwähnt, wie viele Patienten statt dessen zu Hause oder sonstwo, aber nicht im KH gestorben sind.
- die Schlussfolgerung, dass ohne Krankenhäuser die allgemeine Lebenserwartung steigen wird, ist absurd.
- wo riskant behandelt wird, werden kurzfristig mehr sterben. Wo gar nicht behandelt wird, werden langfristig viel mehr sterben.  
- Bei Stromausfall kann man sich auch keine Finger an der heißen E-Herdplatte verbrennen.
- Natürlich sterben Menschen an falscher Behandlung. Die Größenordnung aus so einer "Statistik" abzuleiten, ist unter obigen Punkten betrachtet völliger Unsinn.

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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #273 - 10. Januar 2008 um 21:32
 
joytopia schrieb am 10. Januar 2008 um 20:06:

Oh, jetzt klingen Sie etwas belegt. Vielleicht mal ordentlich abhusten, das reinigt von innen heraus.


Bisher war mir unbekannt, wie dämlich jemand sein kann.
Aber ich bin ja lernfähig.

Diese mickrigen Männchen und diese schändlichen  
Totmacher, die können nicht anders.

Keine Bildung, keine Ahnung, aber große Klappe mit viel Unvermögen dahinter.


I'll see you further first.

Und für den unkundigen Selbstmörder auch gleich die Übersetzung:
Ich werde Ihnen was husten.


Gern
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Hackethal
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #274 - 10. Januar 2008 um 23:03
 
Zitat:
Zitat Elf: Die Heilpraktiker sollten nach ihrem Wochenendkurs lieber jodeln gehen.


http://de.youtube.com/watch?v=QvtLi68jpVw&feature=related


Hackethal schrieb am 10. Januar 2008 um 15:46:
Zitat:
Ob die OP-Methode oder die andere die bessere ist, wird anhand der vorliegenden Befunde und der Faktenlage abgewogen.


...und hierzu sind nicht nur Mediziner in der Lage, ich kann das so gut wie jeder Hausarzt.


Zitat:
-> O Hackethal, o Hackethal; es dräut Ungemach!


Ach ich bitte Sie.  Augenrollen
...
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elf
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #275 - 10. Januar 2008 um 23:17
 
Hackethal schrieb am 10. Januar 2008 um 23:03:

Jau, Hackethal, das überzeugt.
Was die Karikatur angeht:

Es sind sicher nicht, wie in der Karikatur, die Ärzte, die Einsparungen beim Personal machen.
Es ist die Zerwaltung, unter der die Ärzte auch leiden.
Und die kriegt von der Politik (und den Waldi-Politikern) Zunder.
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Hackethal
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #276 - 10. Januar 2008 um 23:44
 
Zitat:
Zitat Elf:

Es sind sicher nicht, wie in der Karikatur, die Ärzte, die Einsparungen beim Personal machen.
Das ist durchaus bekannt. Wobei die Ärzte die bessere Lobby haben, das sollten Sie wissen.

Wer der hier anwesenden Schreiber und Leser hat nicht schon mal jene Dinge probiert?
(oder wendet sie häufiger an)

- Kneipp
- Kräutertees
- gefastet
- ist akupunktiert worden
- sich zusätzlich mit Orthomolekularen Substanzen versorgt (z.B. Vitamin C, B-Komplex, Zink)
- ist bei Myogelosen und schmerzhaften Verspannungen gespritzt worden
- hat sich Waden- oder andere Wickel gemacht
- hat inhaliert
- auch mal ein Homöopatika probiert
- usw usw usw


Ich sehe hier kein Übel, kein Hokuspokus. Heilpraktiker machen mehr und das müssen wir auch, da unser Rezeptblock nicht greifbar ist. Prävention ist ein Schlüssel der Zukunft.
Unser System ist zu teure und mangelnd effizient bei chronischen Erkrankungen.
Also: Präventivmedizin
Ja bitte, ich weiss dass nicht jede chronische Erkrankung durch Prävention zu stoppen ist...

Also ich meine, die meisten hier greifen nicht gleich zur "Keule", abgewogen natürlich, mit gesundem Menschenverstand.

Nicht?
Was machen Sie dann im Öko-Forum Laut lachend
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Sildenafil
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #277 - 11. Januar 2008 um 00:04
 
Inhalation und Arzneitees sind nicht alternativ.
Die kann man nicht mit Akupunktur und Homöopathie in einen Topf werfen.

Pflanzen haben teilweise wirksame Inhaltsstoffe und Glaubuli nicht.

Ich kann mehrere Packungen von hochpotenzierten Zuckerkügelchen auf einmal essen. Außer Kalorien führe ich mir dabei nichts zu.

Aber niemand wird ein zweites Mal eine komplette Kanne Sennesblättertee trinken.(Liebe Kinder: Bitte nicht nachmachen!) Der wirkt auch ohne Glauben. Der wirkt sogar, wenn man gar nicht weiß, was der macht.

Sildenafil
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christian5
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #278 - 11. Januar 2008 um 02:24
 
Frage an joytopia:

joytopia schrieb am 10. Januar 2008 um 12:43:
Streiken, Sie und Ihre Kollegen, doch  einmal.
Vorteil: Weniger Tote - weniger Kranke

Meinen Sie, wenn alle Ärzte streiken würden, also ALLE, und dann jeder, also JEDER, zu "Heilern" gehen würde, dann würden

a) weniger Menschen sterben als Menschen eh sterben würden und
b) gäbe es weniger Kranke als es eh Kranke geben würde?

Für was wären dann Ihrer Meinung nach Ärzte überhaupt da? Wenn es um "weniger" geht handelt es sich doch um eine Menge X von Menschen die sterben / krank werden, die um den Faktor Y größer wird, wenn sie zum Arzt gehen.

Sagen Sie mir doch bitte welche Menschen nicht zum Arzt gehen sollten, gerade wenn sie weder krank sind noch sterben wollen. Wenn Sie das konkretisieren könnten, wäre doch allen geholfen, oder? Wer gesund ist, sollte vielleicht eh nicht zum Arzt gehen. Und wer krank ist und zum Arzt geht könnte vielleicht "trotzdem" sterben. Ich verstehe Ihre Ablehnung von Ärzten nicht.

Und welche Menschen gehen zum Arzt die nicht krank sind???

Gibt es Ihrer Meinung nach auch Menschen, die krank WAREN und von Ärzten geheilt wurden? Oder überhaupt Menschen denen Ärzte geholfen haben?
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christian5
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #279 - 11. Januar 2008 um 02:41
 
Frage an Hackethal:

Hackethal schrieb am 10. Januar 2008 um 15:15:
Wir sollten wirklich aufhören von Alternativ- Schulmed. usw zu reden.
Es gibt wirklich nur Medizin und diese ist vielfältig.

Dem kann ich nur zustimmen. Allerdings sollte jeder Mediziner bzw. jemand, der Menschen in irgendeiner Art und Weise behandelt, seine Grenzen kennen.

Konkret zum Thema Sterben:
Warum hören Angehörige (oder Betroffene) nur von Ärzten "für Sie / ihren XY kann man leider nichts mehr machen"?
Warum sagen "Heiler" fast immer, es gäbe noch eine Alternative?
Warum sterben die Menschen dann leider doch fast immer?

Stellen Sie sich vor, es gäbe jemand, der an einer tödlichen Krankheit leidet - aber noch niemals bei einem Arzt war. Also nicht durch ihn krank geworden sein kann. Und nichtv weiß, dass er eine tödliche Krankheit hat. Weder Ärzte noch Pharmamafia können ihm was anhaben, dennoch hat er eine (statistisch gesehen) tödliche Krankheit. Warum sollte dieser Mensch zu einem Heiler gehen? Er geht ja auch nicht zum Arzt. Er stirbt halt. Keiner hat ihm geholfen.

Geht er, weil es ihm schlecht geht, zum Arzt, hat der ihn (nachträglich / vorsätzlich) krank gemacht und "verhilft" ihm auch zum Sterben.
Geht er, weil es ihm schlecht geht, zum "Heiler", hat der natürlich alles Alternative versucht und trotzdem stirbt er.
Gehr er zu niemand, stirbt er. Wer ist Schuld?

Wie stehen Sie eigentlich zu Vorsorgeuntersuchungen?
Sollte jemand zu einem Arzt gehen (der evtl. eine Krankheit entdeckt, also ggfs. diese allein durch den Arztbesuch verursacht) oder sollten ALLE Vorsorgeuntersuchungen sicherheitshalber gleich von "Heilern" gemacht werden?
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christian5
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #280 - 11. Januar 2008 um 02:56
 
Frage an Heinzelmännchen:

Heinzlmaennchen schrieb am 10. Januar 2008 um 19:09:
Ihr Schulmediziner habt alles Geld zur Verfügung um Krankheiten zu heilen und die Wahrheit ist, es werden immer mehr. Sollte euch zu denken geben.

Sie halten sicher nichts von Forschung an sich, oder?

Wenn es immer mehr Krankheiten gibt, die durch was entstehen? (durch Geld und Schulmediziner?), ab wann hätten Sie es denn gerne, dass man aufhört "Geld für Krankheiten" auszugeben?

Gehen wir zurück ins Jahr 1900? Oder 1400? Oder 500 v. Chr.? Da gab es "weniger Krankheiten".

Wo / Wann sollten wir Ihrer Meinung nach einen Schlußstrich ziehen, damit nicht noch mehr Krankheiten "entstehen"?
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joytopia
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #281 - 11. Januar 2008 um 08:24
 
@elf
Bisher war mir unbekannt, wie dämlich jemand sein kann.

Oh, Sie pöbeln schon wieder!

@elf
Aber ich bin ja lernfähig.

Wirklich !


@elf
Diese mickrigen Männchen und diese schändlichen  
Totmacher, die können nicht anders.

Jetzt wird er auch noch kriminell
elf,elf, ob das noch was wird.
Bin jetzt doch etwas besorgt. Soll ich Ihnen für den Husten etwas verordnen?

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dreizehn
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Re: Zu dumm zum Lesen!
Antwort #282 - 11. Januar 2008 um 09:04
 
Tja Ama, einen englischen Text mögen Sie zwar lesen können, die Fähigkeit
zwischen den Zeilen zu lesen scheint Ihnen abhanden gekommen zu sein.
Ama Yisraeli, Entschuldigung!, es heißt natürlich Avi Ysraeli, hatte doch
sein Gesicht zu wahren!

"Avi Yisraeli, director general of the Hadassah Medical Organization,  
which owns two university hospitals in the capital, offered his own  
explanation
."

Die böse Dreizehn
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dreizehn
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #283 - 11. Januar 2008 um 09:22
 
Schau-ma-amoi schrieb am 10. Januar 2008 um 17:13:
Zitat:
Für einen großen Teil Ihrer Landsleute dürfte es tröstlich sein, dass Sie in der 1.Person Plural antworten und sich auf das Niveau
der Deutschen einfinden.

Abgesehen davon, dass ich so wenig Sprecher meiner Landsleute bin, wie Sie Posaunist der Deutschen, sollte man die Größenordnungen ansehen. Ich schätze mal, dass ca. 1% der niedergelassenen Ärzte (meist Allgemeinmediziner) eine Zusatz"ausbildung" in Homöoquatsch haben. Der Anteil der verkauften Medikamente dürfte sich wohl auch in diesem Rahmen befinden (was immer noch zu viel ist).

Zitat:
Sich so hochmütig über Kranke und Kollegen zu äußern, kann verdammt einsam machen.

Das ist kein Hochmut, sondern nur Unverständnis darüber, dass ein naturwissenschaftlicher ausgebildeter Akademiker diesen Unfug nicht hinterfrägt und wenn doch, trotzdem mit diesem Unding Kohle macht.
Und was die Kranken angeht, die gehören nicht zum Homöopathen.  

Zitat:
Arroganz ist das Selbstbewußtsein des Minderwertigkeitskomplexes.

Das ist nicht Arroganz, sondern Langeweile.
Hab mir Klügeres von Ihnen erwartet als pseudopsychische Ferndiagnosen via Sprücherlklopfen.   Ärgerlich


Man, die angebliche Ferndiagnose war keine Ferndiagnose, sondern nur ein Spruch, den Sie sich offenbar sehr zu Herzen
genommen haben. Das Sie die Akzeptanz der Homöopathie in der Bevölkerung beider Länder völlig unterschätzen, kann ich
nur davon ausgehen, dass sie sich in einer Art "Naturwissenschaftlichen Agonie" befinden.
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Pianoman
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Re: Ärzte vs. Heilpraktiker
Antwort #284 - 11. Januar 2008 um 09:34
 
@ Freudvolles Gelände und die böse13


Die ethische Katastrophe "Alternativheiler"


In Deutschland leiden etwa 8-10 Millionen Menschen an chronischen Erkrankungen und/oder Behinderungen, die ihr Leben mehr oder weniger stark beeinträchtigen.
Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 900 000 Menschen. Unter ihnen sind über 9000 Verkehrstote, 12000 Suizid-Tote und 2500 Totgeburten. Weit mehr als die Hälfte der Betroffenen sterben in Krankenhäusern, Kliniken und Altenheimen.

Krankheiten und der Tod sind unumstößliche Gewissheit des Lebens.

Und dennoch stellt diese Wahrheit eine der schwierigsten Aspekte im Kontext des menschlichen Lebens dar. Es ist noch nicht so lange her, dass Krankheit, Leiden, Sterben und Tod in das soziale Netzwerk der Gesellschaft  - Familie, Nachbarschaft, Kirchengemeinde etc. - eingefügt war. Sterbende fanden Begleitung und die trauernden Angehörigen Trost. In Riten und Gebräuchen bekamen der Sterbende und seine Familie Sinndeutung und Frieden.

Was wir heute feststellen, ist, dass der Umgang mit Krankheit und Leiden, mit Alter, Sterben und Tod für viele Menschen heute seine Selbstverständlichkeit verloren hat. Dafür lassen sich mehrere Gründe nennen. Mit den beeindruckenden Fortschritten der moderen Wissenschaftsmedizin und vielfältigen gesellschaftlich-sozialen Wandlungen sind Sterben und Tod immer mehr ausgelagert worden in Krankenhäuser, Altenheime, Hospize.
Die (intensiv)medizinischen Möglichkeiten, Krankheiten zu bekämpfen und das Sterben hinauszuschieben - man erinnere sich in diesem Zusammenhang an die in den letzten Jahrzehnten enorm angestiegene Lebenserwartung - haben in vielen Menschen eine maßlose Erwartung an die scheinbar allmächtige Medizin geweckt und bei den Ärzten und dem Pflegkräften selbst ein Gefühl der Frustration hervorgebracht, nichts mehr für den "austherapierten" Patienten tun zu können.
Krankheit und Tod werden - unberechtigt -  zum Ausdruck persönlicher Niederlagen, sowohl für die Betroffenen und deren Angehörige als auch für die Mediziner.

So ist es unübersehbar, dass die heutige Einstellung zum Sterben und zum Sterbenden, von Verdrängungsmechanismen geprägt ist. Zwar bringen Medien durch Nachrichten von Kriegen und Katastrophen, von Hunger und Elend den Tod als tagtägliches Ereignis jederzeit den Blick.
Aber möglicherweise bleibt gerade dadurch das Sterben auf Distanz und betrifft immer weniger.
Die "ars moriendi" des Mittelalters - die Kunst des Sterbes - im Sinne einer lebenslangen Einübung des Sterbens ist weithin fremd geworden.

Enormer medizinischer Fortschritt, der das Ende des Lebens immer weiter hinausschiebt, gesellschaftliche Wandlungen, Verdrängungen, Unsicherheiten und Ängste haben mittlerweile zu einer beklagenswerten Vereinsammung von Kranken, vor allem aber Sterbenden geführt, von denen nicht wenige längst vor dem realen den "sozialen" Tod erleiden. In einem Lebensabschnitt, der mehr noch als das Leben im Ganzen der wesentlichen Hilfe anderer bedarf, mangelt es Sterbenden in ihrem Gefühl des Verlustes, der Hilflosigkeit, der Angst und vielfältiger körperlicher und seelischer Schmerzen an solidarischer Hilfe, an Zuwendung und Beistand. Insbesondere mit dem Beginn der Hospizbewegung vor gut 40 Jahren sind die Probleme bezüglich des Sterbens und die menschliche Not Sterbender als Appell und Auftrag an die Umgebung neu ins Bewusstsein gerückt.
In einer kaum noch zu überschauenden Zahl von Publikationen werden im Hinblick auf den schweren Weg, den jeder Sterbende im Letzten allein zu gehen hat, Zuneigung und Zuwendung, menschliche Hilfeleistung und Verbundenheit, Verstehen und Nähe liebender Menschen gefordert. Solche Haltung sowohl der professionellen als auch der ehrenamtlichen Helfer ist die Voraussetzung, dass der Weg zum Sterben gangbar wird.

Ziel muss es dabei sein, dass Zeiten der Krankheit genau so als lebenswerte Lebenszeiten angesehen werden, wie die letzte Lebenszeit es sein muß.  

So deutlich die Zielvorstellung ist, so schwer ist es, für die notwendige Haltung und das geforderte Verhalten die kennzeichnende und angemessene Begrifflichkeit zu formulieren. Schon immer haben es die Ärzte als ihre Aufgabe betrachtet, dem Sterbenden Erleichterung zu verschaffen, Schmerzen zu lindern, Ängste und Nöte zu bekämpfen, und damit Gewähr zu leisten, dass der Abschiedsprozess, die Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit und die Akzeptanz des Unausweichlichen nicht untergeht in einem inhumanen Verdrängungsprozess.

Aber genau dieser notwendigen gesellschaftliche Entwicklung zu einer bewußteren Umgang mit den Bedingungen der menschlichen Existenz, wird derzeit konterkariert durch angeblich menschenfreundliche Vertreter einer neuen Gattung von Heilern, die bewußt die Verdrängungsmechanismen und unerfüllbare Erwartungshaltungen der modernen Gesellschaft ausnutzen, um ihre (wirtschaftliche) Existenz zu rechtfertigen.

- Fortsetzung -
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