ÖKO-TEST Online-Forum KINDER/FAMILIE KOSMETIK/MODE GESUNDHEIT/MEDIKAMENTE BAUEN/WOHNEN ERNÄHRUNG GELD/VERSICHERUNG FREIZEIT/TECHNIK SONSTIGES
19. Juni 2013 um 13:38
linkwww.oekotest.de   linkemedien.oekotest.de   linkImpressum  
Willkommen Gast. Bitte Einloggen oder Registrieren
News:
  ÜbersichtHilfeSuchenEinloggenRegistrieren  
 
Bitte beachten: Beiträge in diesem Forum dienen ausschließlich Ihrer Information und entsprechen nicht der Meinung von ÖKO-TEST. Die auf diesen Seiten zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bei gesundheitlichen Beschwerden fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Bei Erkrankungen von Tieren konsultieren Sie einen Tierarzt. Nehmen Sie niemals Medikamente (Heilkräuter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein!
  › ERNÄHRUNG / LEBENSMITTEL
  › ÖKO-TEST: Spezial - Lebensmittelkennzeichnung
  › Sind Kennzeichnungen sinnvoll?
Seiten: 1 2 3 ... 5
Sind Kennzeichnungen sinnvoll? (Gelesen: 24380 mal)
Forum Admin
Administrator

Offline



Beiträge: 3302
Augsburg
Sind Kennzeichnungen sinnvoll?
07. Februar 2007 um 23:29
 
Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen und Meinungen!
Zum Seitenanfang
 
Homepage  

 
Ewida
Forum-Mitglied

Offline



Beiträge: 19

Re: Sind Kennzeichnungen sinnvoll?
Antwort #1 - 13. Februar 2007 um 21:23
 
Auf jeden Fall.

Gegenfrage: was nützt eine Kennzeichnung bei Lebensmitteln z.B. "Gentechnik"
wenn es nur noch gentechnisch veränderte Lebensmittel zu kaufen gibt,
bzw. gentechnisch verändertes Saatgut .... Monsanto, Pioneer und Co.
lassen grüßen.

Für Allergiker sind solche Kennzeichnungen jedoch sehr sinnvoll.

Zum Seitenanfang
 
 

 
christian5
Forum-Mitglied

Offline



Beiträge: 156

Geschlecht: male
Re: Sind Kennzeichnungen sinnvoll?
Antwort #2 - 17. Juli 2007 um 15:16
 
Ewida schrieb am 13. Februar 2007 um 21:23:
Gegenfrage: was nützt eine Kennzeichnung bei Lebensmitteln z.B. "Gentechnik"
wenn es nur noch gentechnisch veränderte Lebensmittel zu kaufen gibt, bzw. gentechnisch verändertes Saatgut .... Monsanto, Pioneer und Co.
lassen grüßen.

Na, auf jeden Fall stehts dann zumindest drauf. Und wenn große Teile der Bevölkerung irgendetwas ablehnen, gibts das oft auch bald nicht mehr. Da regelt sich der Markt selbst. Ich finde es gut dass viele Sachen draufstehen, die man sonst nicht im Produkt vermutet hätte. Wie zum Beispiel "kann Spuren von Fisch" enthalten - in Hähnchenflügeln! Oder eben "Spuren von Nüssen" oder "Eiweiß", wichtig für Allergiker.

Freu mich schon auf das Ampelsystem Smiley
Zum Seitenanfang
 

Wer Recht erkennen will, muss zuvor in richtiger Weise gezweifelt haben. (Aristoteles)
 

 
thebookkeeper
Ex-Mitglied





Re: Sind Kennzeichnungen sinnvoll?
Antwort #3 - 13. Mai 2009 um 03:41
 
Ewida schrieb am 13. Februar 2007 um 21:23:
... was nützt eine Kennzeichnung bei Lebensmitteln z.B. "Gentechnik"
wenn es nur noch gentechnisch veränderte Lebensmittel zu kaufen gibt ...

... Für Allergiker sind solche Kennzeichnungen jedoch sehr sinnvoll.


Gibt es Gentechnik-Allergiker? Eigentlich nicht oder?
Ich erkenne aber auch einen Produktverschlechterung-Trend. Beispiel: Für 35Cent gibt's bei Lidl gute Schokolade, aber zum gleichen Niedrigpreis ist bei Real und Aldi E476 in der Schokolade (schmeckt künstlich). Hoffentlich bleibt die Lidl-Schokoladenqualität stabil.    

Bin Schadstoff/Konservierungsstoff-Allergiker (Bsp. E250). Ich besitze keine Kaffeemühle und fordere eine Inhaltsstoffliste für (gem.) Kaffee, dann werden endlich die zugeführten Streckmittel aufgedeckt. Scheinbar kontrolliert ja niemand, ob im Kaffee zermahlene Erbsen oder Stroh enthalten ist.  Schockiert/Erstaunt

Bei einigen Allergie-Krankheiten sind Inhaltsstofflisten überlebenswichtig! Vor ein paar Tagen habe ich bei Real ein Süßwaren-Produkt ohne Inhaltsstoffliste gefunden, das hat mir Angst eingejagt - hoffentlich nur ein Einzelfall.
Zum Seitenanfang
 
 

 
Hema
Forum-Mitglied

Offline



Beiträge: 6076

Re: Sind Kennzeichnungen sinnvoll?
Antwort #4 - 13. Mai 2009 um 13:57
 
Zitat:


Bin Schadstoff/Konservierungsstoff-Allergiker (Bsp. E250).


Wie wurde das denn nachgewiesen? Gegen Nitrit? Ehrlich?
Wie macht sich das denn bemerkbar? Eine echte Allergie sollte das schon mal nicht sein, allenfalls eine Unverträglichkeit. Zwinkernd
Zum Seitenanfang
 
Homepage  

 
Forum Admin
Administrator

Offline



Beiträge: 3302
Augsburg
Re: Sind Kennzeichnungen sinnvoll?
Antwort #5 - 13. Mai 2009 um 21:20
 
Artikel erschien in: Ratgeber Essen, Trinken und Genießen 7: 2007
Rubrik: Magazin

Für Bio-Produkte zugelassene Zusatzstoffe

[AUSZUG]
...

E 250 Natriumnitrit
E 252 Kaliumnitrat
Nitrate und Nitrite dienen zur Umrötung von Schinken, Bauchspeck und Gänseleberpastete, um eine kochstabile rote Pökelfarbe zu erzielen. E 251 und E 252 werden außerdem als Konservierungsmittel für Schnitt- und Hartkäse sowie zur Reifung bzw. Haltbarmachung von Anchosen (z. B. eingelegte Heringe) verwendet. Das giftigere Nitrit, das in deutlich geringerer Menge ebenfalls zur Umrötung und Haltbarmachung von Wurstwaren verwendet wird, darf zur Vermeidung von Überdosierungen nur mit Salz vermischt (Nitritgehalt: fünf Promille) an den Metzger verkauft werden. Akut giftig sind Nitrite für Kleinkinder. Sie blockieren deren Sauerstofftransport im Blut, sodass Blausucht entstehen kann. Da Nitrat im Speichel in Nitrit umgewandelt wird, und Nitrit in Magen und Darm zu krebserzeugenden Nitrosaminen reagieren kann, standen beide Stoffe lange Zeit im Mittelpunkt der Kritik. Inzwischen werden den umstrittenen Zusätzen auch positive Eigenschaften zugeschrieben. Denn der Körper bildet aus Nitrat über die Zwischenstufe Nitrit schlussendlich Stickoxid, das er zur Steuerung von Blutdruck, Immunfunktion, Wundheilung und Nervensystem benötigt. Im Magensaft hilft das im Speichel neu gebildete Nitrit außerdem, Krankheitskeime wie Salmonellen oder Helicobacter abzutöten. Der größte Teil des Nitrits im menschlichen Körper stammt aus nitrathaltigen Gemüsen. Die Zufuhr von Nitrit und Nitrat aus Wurstwaren ist im Vergleich dazu eher zu vernachlässigen.
ADI-Wert: E 249 und E 250: 0,06 mg/kg Körpergewicht; E 251 und E 252: 5 mg/kg Körpergewicht
Bewertung: Eine abschließende Bewertung von Gesundheitsrisiken und eventuellen gesundheitlichen Vorteilen ist noch nicht möglich.

...
[/AUSZUG]
Zum Seitenanfang
 
Homepage  

 
thebookkeeper
Ex-Mitglied





Re: Sind Kennzeichnungen sinnvoll?
Antwort #6 - 14. Mai 2009 um 05:08
 
Hema schrieb am 13. Mai 2009 um 13:57:
Zitat:


Bin Schadstoff/Konservierungsstoff-Allergiker (Bsp. E250).


Wie wurde das denn nachgewiesen? Gegen Nitrit? Ehrlich?
Wie macht sich das denn bemerkbar? Eine echte Allergie sollte das schon mal nicht sein, allenfalls eine Unverträglichkeit. Zwinkernd

Ja ja - Unverträglichkeit - fördert bei mir ein psychosomatisches Ödem und bewirkt Konzentrationsstörungen. Aber das ist unwichtig, passt hier nicht hin, bitte diesbezüglich keine Diskriminierungsdiskussion.  Lippen versiegelt
Ich bin hier im Forum schon mehrmals auf neugierige Fragen an Allergiker gestoßen, das ist eine einfache Methode zur Entkräftung von kritischen Allergiker-Argumenten. E250-Aufklärung-Information ist hier die bessere Gegenargumentation, siehe Admin-Beitrag oben.
Zum Seitenanfang
 
 

 
elf
Forum-Mitglied

Offline



Beiträge: 5296

Geschlecht: male
Re: Sind Kennzeichnungen sinnvoll?
Antwort #7 - 14. Mai 2009 um 08:55
 
Zitat:
 psychosomatisches Ödem  


Es gibt kein psychosomatisches Ödem.
Daher ist die spitzfindige Wuselei unnötig.
Zum Seitenanfang
 

„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.“   (Ziya Gökalps)
Wo Bild als Zeitung durchgeht, gelten Frisöre als Hirnforscher. (Wiglaf)
Beiträge können himmlische Wahrheit & höllischen Spaß enthalten.
 

 
Hema
Forum-Mitglied

Offline



Beiträge: 6076

Re: Sind Kennzeichnungen sinnvoll?
Antwort #8 - 14. Mai 2009 um 11:04
 
Zitat:
Hema schrieb am 13. Mai 2009 um 13:57:
Zitat:


Bin Schadstoff/Konservierungsstoff-Allergiker (Bsp. E250).


Wie wurde das denn nachgewiesen? Gegen Nitrit? Ehrlich?
Wie macht sich das denn bemerkbar? Eine echte Allergie sollte das schon mal nicht sein, allenfalls eine Unverträglichkeit. Zwinkernd


Ja ja - Unverträglichkeit - fördert bei mir ein psychosomatisches Ödem und bewirkt Konzentrationsstörungen. Aber das ist unwichtig, passt hier nicht hin, bitte diesbezüglich keine Diskriminierungsdiskussion.  Lippen versiegelt
Ich bin hier im Forum schon mehrmals auf neugierige Fragen an Allergiker gestoßen, das ist eine einfache Methode zur Entkräftung von kritischen Allergiker-Argumenten. E250-Aufklärung-Information ist hier die bessere Gegenargumentation, siehe Admin-Beitrag oben.


Thebookkeeper, es geht nicht um "Diskriminierung" von Allergikern, was hätte man denn davon?  Augenrollen
Es ging mir weiterhin nicht um die "Entkräftung kritischer Allergiker-Argumente", es war nur eine Nachfrage. Es ist also unnötig, "angefressen" zureagieren. Zwinkernd

Es geht darum, dass Menschen mit wiederkehrenden Beschwerden, für die sie manchmal erst mal keine Erklärung haben, gelegentlich "Erklärungen" von Leuten oder Behandlern gegeben werden, die nicht zutreffend sind. Und dann stellt sich manchmal heraus, dass die "Allergie" ausgependelt wurde oder mit untauglichen Labortests begründet wird und der Betroffene sich ganz umsonst kasteit oder an der falschen Ecke die Ursachen sucht. Man sollte sich halt auch immer fragen, ob etwas physiologisch/biochemisch möglich ist und ob etwas ein häufiges oder sehr seltenes Phänomen ist. Tritt das, was Sie für eine E250 Allgergie halten, nur bei gepökelten Fleischwaren auf oder auch bei anderen Lebensmitteln?

Ungeachtet dessen vertrage ich selbst einige Lebensmittel nicht, ich bin also durchaus für eine sehr weitreichende Kennzeichnung, um nicht böse Überraschungen zu erleben.

Zum Kaffee:
Ein Hersteller, der den Kaffee strecken würde, wäre auf dem hart umkämpften Markt erst mal draussen. Das können nur Einzelphänomene sein, meine ich.
Habern Sie einen konkreten Anlaß anzunehmen, dass im gemahlenen Kaffee anderes drin sein könnte als Kaffee?
Mühlen gibts übrigens preiswert auf dem Flohmarkt oder bei der Bucht. Zwinkernd
Zum Seitenanfang
 
Homepage  

 
thebookkeeper
Ex-Mitglied





Re: Sind Kennzeichnungen sinnvoll?
Antwort #9 - 30. Mai 2009 um 04:43
 
elf schrieb am 14. Mai 2009 um 08:55:
Es gibt kein psychosomatisches Ödem.
Daher ist die spitzfindige Wuselei unnötig.

@elf: Vielleicht bin ich manchmal spitzfindig, aber als Wuselei bezeichne ich deinen sinnlosen Kurzbeitrag hier. Smiley


Der Begriff "psychomatisches Ödem" ist eine Kurzbeschreibung für ein Ödem, dass bei mir durch psychosomatischen Stress in Verbindung mit E250-Pökelfleischware oder in Verbindung mit aggressiven Körperpflege-Inhaltstoffen oder in Verbindung mit Phosphor-Säure in Getränken (Coca-Cola, Sprite) entsteht.

Hema schrieb am 14. Mai 2009 um 11:04:
... Zum Kaffee:
Ein Hersteller, der den Kaffee strecken würde, wäre auf dem hart umkämpften Markt erst mal draussen. Das können nur Einzelphänomene sein, meine ich. Habern Sie einen konkreten Anlaß anzunehmen, dass im gemahlenen Kaffee anderes drin sein könnte als Kaffee? ...

Der Kaffee schmeckt manchmal komisch, das ist natürlich kein konkreter Anlass. Ich habe auf ein gutes Gegenargument gelauert, zur Beruhigung. Gleichzeitig möchte ich auf die unvollständige Kaffeekontrolle aufmerksam machen (keine gesetzliche Inhaltstoffliste), Kaffee-Strecken ist geschmacklich schwer zu erkennen und eigentlich nicht verboten.

Zum Thema Lebensmittelkennzeichnung habe ich ein wichtiges Anliegen:
Erst heute wurde mir bekannt, dass Mettwurst, Salami, Teewurst und Zervelatwurst Rohwurst sind. Ich bin schockiert, dass ich vorher ungebrühte/ungekochte Rohwurst (rohes Fleisch) verzehrt habe. Bei abgepackter Wurst steht die Bezeichnung "Rohwurst" nur seitlich auf den Pappkarton des Herstellers. Für den Verbraucher nur erkennbar, wenn im Regal noch die Pappkiste sichtbar vorhanden ist. Und Rauchwurst ist i.d.R. kaltgeräuchert. Begriffe wie "Rohwurst" oder "kaltgeräuchert" sollten auf dem Etikett erkennbar sein!
Zum Seitenanfang
« Zuletzt geändert: 30. Mai 2009 um 07:21 von N/V »  
 

 
Seiten: 1 2 3 ... 5