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Was meinen Sie zu Handystrahlung? (Gelesen: 98234 mal)
Handystrahlung
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Beiträge: 12

Re: Was meinen Sie zu Handystrahlung? mobilfunkstudien.de
Antwort #50 - 12. September 2011 um 19:47
 
elf schrieb am 12. September 2011 um 18:56:
Und Herr Handystrahlung kann mir nicht beweisen, dass das Universum nicht sechskantig ist.
Es ist sechskantig!

Und die Sonne strahlt mit tödlicher Kraft. Seit zig Jahren.

Meine Uroma starb, als die TV-Strahlen sie vergifteten. Das waren noch Schwarz-Weiß-Strahlen. Heute strahlen die in PAL!
Schlimm!




Die Wahrheit, dass es in der internationalen Forschung zahlreiche Studien zur Gesundheitsgefährdung durch Handystrahlung gibt, ist unbequem.

Deshalb wird verunglimpft, lächerlich gemacht, in die Absurdität geführt und es werden Sachen verglichen, die wie Äpfel und Birnen sind.


Der Apfel: Das Lebewesen Mensch hat im Lauf seiner Evolution an die natürliche elektromagnetische Strahlung angepasst.

Die Birne: Die künstlich technisch gepulste elektromagnetische Strahlung wie sie Handy und Mobilfunk verwenden.


Mit der Diagnose-Funk Studienliste wird übersichtlich dargestellt, wie umfangreich die Studienlage in Bezug auf gesundheitsschädliche Effekte hochfrequenter Strahlung unterhalb der angeblich schützenden Grenzwerte ist.

Die offizielle Behauptung, es gäbe keine relevanten biologischen Effekte unterhalb der Grenzwerte, kann somit als wissenschaftliche Falschinformation angesehen werden.

Diagnose-Funk – Umwelt- und Verbraucherorganisation zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung e.V.

Studienliste und dazugehörige Referenzen der wissenschaftlichen Publikationen auf mobilfunkstudien.de

http://mobilfunkstudien.de/

...
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elf
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Sonne gefährlicher als Handy!
Antwort #51 - 12. September 2011 um 20:12
 
Handystrahlung schrieb am 12. September 2011 um 19:47:
Deshalb wird verunglimpft, lächerlich gemacht, in die Absurdität geführt und es werden Sachen verglichen, die wie Äpfel und Birnen sind.

Ok, ich versuche, zu verglimpfen.
Rektor der Uni Wien - Zitat:
Schütz hat inzwischen die beiden wissenschaftlichen Zeitschriften gebeten, die beiden Studien zurückzuziehen, da ihnen „mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ein schweres wissenschaftliches Fehlverhalten“ zugrunde liegt. © zyl/aerzteblatt.de
Na, ist doch glimpflich, oder?

Wo sind also die Studien über tatsächliche Schäden am Menschen, die eindeutig einer Handystrahlung anzulasten sind?
Wo werden die absurden Behauptungen bewiesen?

Sie schaffen es nicht, Sie verunglimpfen Realisten und Wissenschaftler.
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« Zuletzt geändert: 12. September 2011 um 22:20 von elf »  

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magnetit_heilstein
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Re: Was meinen Sie zu Handystrahlung?
Antwort #52 - 14. September 2011 um 20:11
 
Die Wirtschaftswoche schreibt auch, daß Handystrahlung gefährlich ist.
http://www.wiwo.de/technik-wissen/handy-strahlen-moeglicherweise-krebserregend-468178/

Wenn sogar die Wirtschaftswoche das schreibt, muß es hinter den Kulissen ganz doll stinken, wo die doch so dick an der Industrie hängt. Der Herr Prof. Eckel hat das schon lange gewußt und der Baubiologe Maes auch. Ökotest arbeitet mit Maes zusammen. Wieso gibt es nicht eine neue Studie von Ökotest?
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elf
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Kaffee gefährlicher als Handystrahlung?
Antwort #53 - 14. September 2011 um 20:46
 
Magnetit kann nicht lesen.
Wieso schreibt er sonst:
magnetit_heilstein schrieb am 14. September 2011 um 20:11:
Die Wirtschaftswoche schreibt auch, daß Handystrahlung gefährlich ist.  

Das steht da nicht.

magnetit_heilstein schrieb am 14. September 2011 um 20:11:
...Wieso gibt es nicht eine neue Studie von Ökotest?

Vielleicht deshalb:
Wirtschaftswoche - Zitat:
Konkreter Anlass zur Sorge besteht trotzdem nicht - ein beliebtes Getränk ist zumindest genauso gefährlich...
...Risiko wissenschaftlich nicht nachweisbar...
Aus dem angegebenen Artikel.
Gefahren werden NUR im Konjunktiv vermutet.
http://www.wiwo.de/technik-wissen/handy-strahlen-moeglicherweise-krebserregend-4...
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Eila
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Beiträge: 2

Re: Was meinen Sie zu Handystrahlung?
Antwort #54 - 22. September 2011 um 11:02
 
Also bei mir ist es so, dass ich weniger gut schlafen kann wenn das Handy im eingeschalteten Zustand neben mir liegt. Wenn es aus ist, kann ich immer sofort einschlafen.

Kann aber auch nur der Placebo-Effekt sein.
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elf
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Re: Was meinen Sie zu Handystrahlung?
Antwort #55 - 22. September 2011 um 11:15
 
Eila schrieb am 22. September 2011 um 11:02:
Kann aber auch nur der Placebo-Effekt sein.
Nein, das ist nachweisbr!
Allerdings anders herum:
Meine Frau kann besser mit eingeschaltetem Handy einschlafen.
Es vibriert nicht, wenn ausgeschaltet.
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Re: Was meinen Sie zu Handystrahlung?
Antwort #56 - 22. September 2011 um 13:42
 

Forschungsverbund „REFLEX“

Zitat:
... Die in der Öffentlichkeit stärker diskutierten Ergebnisse zu den für den Mobilfunk relevanten hochfrequenten Feldern in Fibroblasten konnten bisher nicht reproduziert werden. Die Mehrzahl der nach wissenschaftlichen Kriterien veröffentlichten Studien findet keine genschädigenden Effekte hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung unterhalb der Grenzwerte.

Eine neue Qualität erhielt die Diskussion um die Ergebnisse der Wiener Arbeitsgruppe durch den Verdacht der Fälschung von Daten beziehungsweise wegen der Möglichkeit, dass die Verblindung der Versuchsdurchführung aufgehoben worden war. Für zwei Publikationen haben die Herausgeber der jeweiligen Zeitschriften einen Hinweis („expression of concern“) gegeben, dass die publizierten Daten möglicherweise nicht belastbar sind.

Ein Untersuchungsausschuss der Medizinischen Universität Wien wies in seiner Stellungnahme vom November 2010 auf die fehlende Sorgfalt bei der Dokumentation und Darstellung der Originaldaten hin und kam zu dem Schluss, dass auf dieser Grundlage Fälschungsvorwürfe „weder bestätigt noch entkräftet“ werden konnten. ...


„Flachsmeer-Studie“

Zitat:
... Die „Flachsmeer-Studie“ wurde 2002 in der unmittelbaren Nähe einer Mobilfunkbasisstation durchgeführt. Es handelt sich um eine Machbarkeitstudie, die durch das Land Niedersachsen finanziert wurde. ... Die Ergebnisse der Flachsmeer-Studie führten zu einer Studie der Charité Berlin, die im Rahmen des DMF durchgeführt wurde.

Diese Folgestudie wurde mit Hilfe von mobilen Sendeanlagen, die aber keine Telefonate erlaubten, bundesweit an 20 Standorten ohne Mobilfunkversorgung umgesetzt. Die Sender wurden im verblindeten Design an- und abgeschaltet. Es wurde kein Zusammenhang zwischen Schlafqualität und elektromagnetischen Feldern gefunden.

Allerdings war die Schlafqualität von Personen, die wegen gesundheitlicher Auswirkungen von Mobilfunksendeanlagen besorgt waren, deutlich schlechter - auch dann, wenn die Basisstation inaktiv war.

Dies spricht dafür, dass nicht die elektromagnetischen Felder selbst, sondern die Besorgnis darüber diese Schlafstörungen verursachte. ...


Quelle: http://www.bfs.de/ Bundesamt für Strahlenschutz
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Re: Was meinen Sie zu Handystrahlung?
Antwort #57 - 22. September 2011 um 14:02
 
Vergleichende Bewertung der Evidenz von Krebsrisiken durch elektromagnetische Felder und Strahlungen

Zitat:
...

Die EU hat zu dieser Fragestellung zwei umfangreiche Studien initiiert, nämlich „PERFORM
B“ und „REFLEX“12. Während in der ersten Studie durch sehr sorgfältig durchgeführte
Paralleluntersuchungen verschiedener Gruppen eine genotoxische Wirkung in den
untersuchten menschlichen Lymphozyten ausgeschlossen werden konnte (Stronati et al.
2006), ergab die REFLEX-Studie widersprüchliche Resultate. Zwei von 12 beteiligten Labors
stellten in den untersuchten unterschiedlichen Zelltypen mit Comet-Assay und Mikrokerntest
statistisch signifikante DNA-Veränderungen fest. Bisher ist nur eine dieser Untersuchungen
publiziert (Diem et al. 2005). Eine unabhängige Replikation unter Verwendung derselben
Methodik scheiterte jedoch (Speit et al. 2007). Die Ergebnisse von Diem et al. 2005 sind
wegen des Verdachtes grober Manipulationen in Frage gestellt worden (Lerchl und Wilhelm
2010).
Insgesamt kommt die Mehrzahl der vorliegenden Untersuchungen zu einem negativen
Ergebnis. Da jedoch umfassende Studien fehlen, bei denen all jene Verfahren systematisch
eingesetzt werden, die auch bei der Prüfung von Arzneimitteln oder kosmetischen Produkten
bereits vorgeschrieben sind und dort routinemäßig durchgeführt werden, wird die Datenlage
konservativ als noch widersprüchlich (D2) eingestuft.

...

Die Schwierigkeit, die Langzeitnutzung und eine durch sie verursachte Induktion von
Tumoren mit großer Latenzzeit epidemiologisch untersuchen zu können, bleibt bestehen. Sie
wird dadurch verschärft, dass sich Technologie, Expositionsbedingungen und Nutzerverhalten
im Lauf der Jahre erheblich geändert haben und ändern.

...

Falls ein relevantes Krebsrisiko bestünde, müsste sich dieses jedoch mit zunehmender
Mobilfunknutzung auch in den Gesundheitsdaten der Bevölkerung niederschlagen. Eine
entsprechende Untersuchung wurde von Deltour et al. (2009) für die nordeuropäischen
Länder durchgeführt. Es zeigte sich, dass die Inzidenzen für Tumorerkrankungen im
Kopfbereich der Zunahme der Mobilfunknutzung nicht folgten. Eine vergleichbare frühere
Arbeit, die sich auf Nicht-Krebserkrankungen beschränkte, führte zu einem analogen
Ergebnis (zur Nieden et al. 2009). Die zitierten Arbeiten bezogen sich im Wesentlichen auf
Erwachsene. Die Hypothese, Kinder und Jugendliche könnten eine höhere Empfindlichkeit
aufweisen (Kundi 2009b), konnte bisher nicht durch wissenschaftliche Belege gestützt werden
(s. a. SSK-Stellungnahme „Mobilfunk und Kinder“ (SSK 2006)).

In einer epidemiologischen Fall-Kontrollstudie an ca. 7.000 bis zu 4jährigen Kindern, die
1.397 Leukämiefälle und 5.588 gesunde Kontrollen umfasste, konnte weder ein
Zusammenhang der Erkrankung mit der Nähe zu Mobilfunk-Basisstationen und deren
Sendeleistung, noch zu der berechneten Mobilfunkexposition gefunden werden (Elliott et al.
2010). Es muss jedoch kritisch angemerkt werden, dass die Entfernung zur Basisstation kein
geeignetes Surrogat für die Expositionsabschätzung darstellt. Insgesamt ergeben die
epidemiologischen Studien keine ausreichende Evidenz (E0) für einen Zusammenhang mit
Krebserkrankungen.

...

6.6.6 Gesamtbewertung der Evidenz
Die Bewertung der Evidenz für einen Zusammenhang der Exposition gegenüber Mikrowellen
und Krebserkrankungen beruht primär auf den Untersuchungen über Mobilfunkstrahlung. Bei
Berücksichtigung multinationaler Studien ergibt sich insgesamt weiterhin keine Evidenz, dass
es einen Zusammenhang zwischen Mobilfunknutzung und Krebserkrankungen gibt. Die auf
ungenügenden Fallzahlen beruhenden und unter unsicheren Expositionserhebungen,
Erinnerungs-Bias und zwischenzeitlichen Veränderungen der Mobilfunktechnologien
leidenden Ergebnisse einzelner epidemiologischer Studien hinsichtlich eines bestehenden
Risikos bei mehr als 10jährigem Handygebrauch sind nicht ausreichend belastbar, um die
Evidenzeinstufung zu verändern.

...


Quelle: http://www.ssk.de/de/werke/2011/volltext/ssk1106.pdf Strahlenschutzkommission
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Re: Was meinen Sie zu Handystrahlung?
Antwort #58 - 22. September 2011 um 14:06
 

Aktuell laufende Studien:

COSMOS (Cohort Study of Mobile Phone Use and Health)

Von der WHO initiierte internationale Kohortenstudie, an der sich die fünf europäischen Länder Großbritannien, Dänemark, Schweden, Finnland und die Niederlande beteiligen. Ziel ist es, den Gesundheitszustand von etwa 250.000 Personen im Alter zwischen 18 und 69 Jahren über den Zeitraum von 20 bis 30 Jahren zu erfassen. Damit will man ermitteln, ob es einen Zusammenhang zwischen Gesundheitsproblemen und der Nutzung von Mobiltelefonen gibt. Neben Mobiltelefonen soll auch die Nutzung drahtloser Internetzugänge über WLAN, der Gebrauch von Schnurlostelefonen und Babyphones untersucht werden. Erste Zwischenergebnisse der Langzeitstudie werden ab dem Jahr 2015 erwartet.

http://www.ukcosmos.org/index.html


MOBI-KIDS (Study on Communication Technology, Environment and Brain Cancer in Young People)

Im Rahmen der Studie wird die Frage untersucht, ob Kommunikationstechnologien und umweltbedingte Expositionen Risikofaktoren für die Entstehung von Hirntumoren bei jungen Menschen sind. Über eine Studienzeit von fünf Jahren (2009-2014) sollen zirka 2.000 Personen zwischen 10 und 24, die an einem Hirntumor leiden sowie eine vergleichbare Anzahl von gesunden Personen an der Studie teilnehmen. Das Projekt wird koordiniert vom Zentrum für Forschung für umweltbezogene Epidemiologie (Centre for Research in Environmental Epidemiology, CREAL), wobei Forschungsteams in 13 Ländern einbezogen werden. Deutscher Projektpartner ist die Ludwig-Maximilians-Universität in München.

http://www.creal.cat/programes-recerca/


SEAWIND (Sound Exposure and Risk Assessment of Wireless Network Devices)

Die Studie zielt darauf ab, eine flächendeckende Abschätzung der Expostionen für typische Lebensumgebungen zu liefern, wie sie in Wohnungen, Büros und Klassenräumen bei installierten drahtlosen lokalen Netzwerken (WLAN oder WiFi), drahtlosen innerstädtischen Netzen (WMAN oder WiMAX), körpernahen drahtlosen Netzwerken (wireless personal area networks, WPAN) und WLAN-Geräten sowie spezifischen drahtlosen Applikationen in der Industrie, zum Beispiel neuartigen RFID Logistik-Applikationen auftreten.Weitere Informationen zu diesem Projekt:

http://seawind-fp7.eu/
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Re: Was meinen Sie zu Handystrahlung?
Antwort #59 - 22. September 2011 um 14:09
 

Vieltelefonierer: Noch offene Fragen zum Krebsrisiko

Für Menschen, die besonders viel und lange telefonieren, bleiben jedoch noch Fragen zum Risiko offen. Auf Daten zum Risiko nach sehr umfangreichem und langjährigem Handy-Gebrauch stützt auch die IARC ihre Bewertung von 2011, nach der sich ein Krebsrisiko nicht sicher ausschließen lässt.

Als "Vielnutzer" erfassten beispielsweise die INTERPHONE-Befragungen Menschen, die zum Zeitpunkt der Befragung auf mehr als 1.640 Telefonstunden kamen. In dieser bisher größten Studie zum Thema waren unter den "Vieltelefonierern" auch Nutzer vertreten, die bereits in den frühen 90er Jahren mobil telefoniert hatten, mit noch sehr strahlungsstarken Geräten. Die heute verfügbaren Geräte hingegen sind deutlich strahlungsärmer.

Die  Forscher sind sich bei der Interpretation der Daten dieser Gruppe nicht einig. Zwar weicht die Hirntumorrate dieser Gruppe ab. Wie verlässlich diese Angaben sind, darüber diskutieren die Wissenschaftler noch: Einige gehen davon aus, dass sich bei den "Vieltelefonierern" methodische Probleme in der Datenauswertung zeigen und auch die Angaben der Befragten nicht wirklich nachvollziehbar sind. Andere gehen davon aus, dass sich hier möglicherweise doch ein höheres Risiko zeigt. Diese Diskussion floss ebenfalls in die Bewertung durch die IARC im Auftrag der WHO ein, wo sich nach wie vor bei den beteiligten Experten unterschiedliche Meinungen behaupteten.

Eine ausführliche Zusammenstellung der INTERPHONE-Daten mit Details zu den Zahlen bietet das Bundesamt für Strahlenschutz auf seinen Internetseiten unter www.bfs.de/de/elektro/hff/papiere.html/interphonestudie.html.
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