Mark50 schrieb am 25. Januar 2008 um 08:57:Guten Morgen,
ich war dieses Jahr 2 mal in Berlin wo auch seit dem 1.1. das Rauchverbot gilt.
Ich lebe in Hessen, wo das Rauchverbot seit dem 1.10 gilt. Wo Äppelwoi-Wirte auf die Straße gehen, Kneipen sterben und statt dessen Dönerbuden erblühen.
Die Lage ist extrem uncool.
Genauso wie in Baden-Württemberg, wo das Rauchverbot seit dem 1.8. gilt:
http://www.suedkurier.de/region/radolfzell/art1078,2999805http://www.suedwest-aktiv.de/region/albbote/rundschau_von_der_alb/3324355/artike... Zitat:Es mag hier und da im tiefsten Kreuzberg die ein oder andere Eckkneipe geben der Stammkundschaft verloren geht.
Es mag hier und da im tiefsten Kreuzberg Wirte geben, deren Recht es ist eine Kneipe zu besitzen, auch wenn die Mark50 nicht gefällt und er sie nicht für erhaltenswert wähnt.
Das Zerstören von Geschäftsgrundlagen fällt unter die Kategorie Enteignung.
Und das für die Junk-Science einer selbsternannten "Tabak-Kontrolle". Der Name "Kontrolle" allein ist schon ein Geschwür, das jeder normale Mensch mit einem Blockwart assoziiert.
Godesberg schrieb am 25. Januar 2008 um 11:50:Ich finde nämlich das auch die raucher geschützt werdem sollten.
Womit wir wieder beim Kern der Sache wären. Es geht darum, anderen in den Aschenbecher zu schauen und ihnen vorzuschreiben, was sie zu tun haben. Erwachsenen Leuten wohlgemerkt. Es wäre reizend, wenn man bitte aus meinen Aschenbecher träte. Ich habe keinen Kontrolleur bestellt.
Finden Sie eigentlich auch, daß Alkoholiker geschützt werden sollten indem man Alkohol verbietet? Soweit ich weiß nicht, oder? Dabei ist man mit Alkohol viel schneller ex. Aber den trinkt man ja selbst ganz gern.
Was ist nur an Rauchern so interessant und ruft Kontrollwünsche hervor? Ich glaube ich habe schonmal festgestellt, daß sie einfach unter all den Süchtlingen nicht deviant genug sind um den Bürger zufrieden zu stellen.
Weiter mit der Forschung:
Interessanterweise selektiert Frau Pöschtke-Langer sich genüßlich die Daten zurecht, die sie braucht. So finden sich in ihrer "Studie" mit den 3300 Toten unter anderem Zahlen aus der Enstrom-Studie. Und zwar genau die, welche ihr gefallen haben: Die zu COPD. Der Rest der Studie wird der Tabakmafia zugeordnet und geht nicht in ihre Berechnungen ein. Wie ist denn das mit qualitativ hochwertiger Forschung zu vereinbaren? Entweder die Studie von Engstom ist Mist, dann ist alles Mist, oder sie ist korrekt, dann ist alles korrekt, denn der hat nichts anderes getan, als bereits vorhandene Daten durchzurechnen.
Da konnte man Engstom aber nichts vorwerfen. Letztlich flüchtete man sich auf das Gleis, die Leute lebten wahrscheinlich alle noch, weil sie die Ehepartner mittlerweile das Rauchen aufgegeben hätten. Wenn die alle noch leben, weil die Ehepartner mittlerweile das Rauchen aufgegeben haben, läßt sich ein staatlich verordnetes Rauchverbot in Kneipen erst recht nicht begründen. Denn dann ist zeitweiliges Passivrauchen völlig belanglos und ein Schild vor jeder Kneipe "Vorsicht, es stinkt" dürfte völlig reichen. Wobei "Gestank" sehr subjektiv ist und sich freilich jeder selbst aussuchen kann, ob er ihn haben will, oder nicht.
Des weiteren mußte Frau Pötschke-Langer neulich zerknirscht zugeben, daß 2/3 ihrer Passivrauchtoten bereits über 75 Jahren waren. 1/3 davon gar über 85. Der berechtigte Anwurf lautete: Man könne hier gar nicht mehr zweifelsfrei feststellen, an was die Leute denn nun gestorben seien. Madame antwortete, sie sehe sich ethisch außerstande darüber zu diskutieren, in welchem Alter jemand an Passivrauch sterben darf... gut am Thema vorbei geplappert. Das kann höchstens noch Ullala Schmidt besser.
Ihren Vergleich von SARS-Toten mit Passivrauchtoten, der ihr von der Anti-Stigma-Aktion, einer Vereinigung von Suchtärzten, vorgeworfen wurde, wischte sie mit der Begründung weg, man wisse, daß SARS in Deutschland nicht vorkomme, aber der Zweck heilige die Mittel. Das findet PETA auch und vergleicht Hühner mit Holocaust-Opfern.
Junk-Science. Zitat:Irgendwer wird nachzählen und vermutlich feststellen dass es auch bei uns plötzlich deutlich weniger Herzinfarkte gibt.
Klar. Schon länger:
http://idw-online.de/pages/de/news228815http://www.gbe-bund.de/gbe10/abrechnung.prc_abr_test_logon?p_uid=gastg&p_aid=&p_...Wahrscheinlich wird auch wieder jemand behaupten, daß dies vor dem Rauchverbot nicht der Fall gewesen sei. Deswegen halten wir das hier mal fest.
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Eine wichtige Beobachtung: Bei den stationären Krankenhausfällen und der Sterblichkeit aufgrund von Herzkrankheiten waren wie in den Vorjahren weitere Rückgänge zu verzeichnen.
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Wenn Wissenschaft zur Lobby-Arbeit wird, ist sie Murks. Nicht nur bei den Homöopathen.
Kawarimono