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Glutamat / Hefeextrakte (Gelesen: 22443 mal)
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Augsburg
Re: Glutamat / Hefeextrakte
Antwort #20 - 15. Juni 2009 um 15:08
 

Das Thema kommt ja immer mal wieder, daher hier Infos zum Thema "Nährstoffarmut" von Obst und Gemüse:
=> http://forum.oekotest.de/cgi-bin/YaBB.pl?num=1216151415

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elf
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Lecker Wanderbraten
Antwort #21 - 15. Juni 2009 um 17:11
 
truthonthetable schrieb am 15. Juni 2009 um 12:43:
schonmal gebratenes fleisch druch die steppe wandern sehn??

Kluge Frage, klare Antwort (oder umgekehrt):

Ja, habe ich.
Es war eine der unvergesslichen, schönen, aber auch seelisch berührendsten Begegnungen in der nördlichen Монгол Улс.
Es war Vollmond und die Wölfe hatten sich hinter den Bergen gerade zu einem Rohkost- & Dinkel-Bratlings-Wettessen verzogen, darum konnten wir uns in Ruhe über den Sinn des Gebratenseins im Sosein unterhalten.

Es war dann doch sehr lecker.

Ich fand´s gut.
Aus Sicht des Bratens: Ein eher misslungener Abend.

Aber was soll´s: Mit artgerecht gehaltenem, rechtsdrehendem Mondphasen-Knoblauch schmeckt ja alles.
Damals, vor 100 Jahren, als Knoblauch noch Knoblauch war.

Ommm
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By the pricking of my thumbs,
Something wicked this way comes.(Shakespeare) 
Wo Bild als Zeitung durchgeht, gelten Frisöre als Hirnforscher. (Wiglaf)
 

 
Hema
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Re: Glutamat / Hefeextrakte
Antwort #22 - 15. Juni 2009 um 17:55
 
Prolog:

Difficile est saturam non scribere.
elf hat sich den leichten Part geschnappt. So was. Zwinkernd

truthonthetable schrieb am 15. Juni 2009 um 12:37:
Lieber Hema,ich habe mich erst einmal genau auf ihrer Seite "promed-ev" umgesehn um festzustellen wie sie zu ihren Überzeugungen gekommen sind.Wie SergeP schon gut erkannt hat sind sie ja ein Verfechter der Schulmedizin und ihrer Methoden.

Ihre schnippische Antwort "Im Übrigen zwingt Sie keiner, Produkte, die die genannten Inhaltsstoffe enthalten,zu kaufen"
lässt mich vermuten das sie sich nicht sonderbar gedanken über das thema gemacht haben....


Doch, schon, und auch länger, was halt so an Veröffentlichungen kam. Aber ich zähle zu denen, die irgendwann zu einem Ergebnis kommen und auch eigene Fehlurteile revidieren.

Zitat:
Sie haben teilweise recht,ich kaufe diese produkte einfach nicht mehr...leider hat der grossteil der gesellschaft kweinen wirklichen zugang zu alternativen heilverfahren.Weil gerade diese in den medien unter dem vorwand des verbraucherschutzes unterdrückt oder verfälscht wird.


Was ist nun genau der Zusammenhang zwischen Hefeextrakt und alternativen Heilverfahren? Schockiert/Erstaunt

Zitat:
Wenn ich mir mir auf promed-ev den ersten artikel [...]  entsprechen)?


"Erster Artikel"? Welcher soll denn das sein?

Zitat:
Wenn sie dem nachgehn werden sie feststellen das zum beispiel bei forschungen an gentechnisch veränderten organismen studien unterdrückt,wissenschaftler denunziert und rufmord betrieben wird.


Wenn Sie das mit der Kartoffel und dem Maiglöckchen-Gen meinen, dann sollten Sie das auch benennen. Im Nebulösen lässst sich schlecht diskutieren. Ansonsten gab es da eine Fehlinterpretation in den Medien.

Zitat:
warum werden denn menschen placebos verschrieben?[...]Denn nur so wäre es möglich beweiskräftige Ergebnisse vorzuweisen.


Sie wissen aber schon, zu welchem Thema Sie schreiben?

Zitat:
Ach und eins noch,haben sie wirklich noch nie ein essen gekocht (aus frischem gemüse und kräutern) das ihnen geschmeckt hat,und hat ihnen das essen von ihrer oma damals auch nicht geschmeckt?


Ich koche mehrfach wöchentlich mit frischem (oder TK, das ist mindestens gleichwertig bei vielen Zubereitungen) Gemüse und Kräutern. Und natürlich Fleisch plus Beilage. Und? Das ist kein entweder - oder, sondern eine Frage der Zeit und auch der Gelegenheit an diesem Tag. Was wollen Sie mir sagen?

Zitat:
Es mag vielleicht an folgenden Punkten liegen,denken sie mal drüber nach
- sind gemüse,obst und kräuter heute noch von gleicher qualität wie vor hundert Jahren?
- ist es möglich das man die geschmackssensoren im mund und auf der zunge gelähmt,übersättigt oder einfach hypersensibiliseirt hat?
- kann man diese wieder anregen oder wieder an NATÜRLICHE nahrung gewöhnen?


1. Ja, sie sind BESSER, wie elf schon richtig schrieb, und vor allem jederzeit hierzulande verfügbar. Das gabs vor hundert Jahren nicht, weder Weintrauben im Mai noch Erdbeeren im Oktober. Und die ganzen schönen tropischen Früchte auch nicht. VIELLEICHT eine Orange zu Weihnachten. Aber natürlich nur in den Bürgerfamilien. Bei Arbeiters gabs Kartoffeln. mal mit, mal ohne Salzhering. Zur Abwechslung mit "Stippen". Obst, wenn Saison war und man es sich leisten konnte. Ansonsten Eingelegtes
2. (man sollte Fremdworte nur nutzen, wenn man sie versteht) eher nein. Nach etwas Wasser oder Milch ists gut. Im Alter werden es weniger, weswegen man ältere Herrschaften mit fadem Essen richtig quälen kann... Griesgrämig
3. Was ist "natürliche Ernährung"? Frisch aus der Erde gezogene Möhren mit Regenwurmkot dran? Angegammeltes Fleisch, weil Kühlschränke ja auch eigentlich unnatürlich sind? Sagen Sie doch bitte mal, was Sie genau meinen.

Zitat:
Ich kann dazu nur sagen,das wenn sie den praktischen test machen,sie sehen,besser gesagt schmecken werden dás es auch anders geht...es wird schliesslich auch vermutet (einige wissenschaftler behaupten es sei bewiesen) das zucker süchtig machen kann.


Ach ja... Augenrollen
Wir sind alle von Natur aus Süß-Liebhaber.

Zitat:
Ziehen sie doch einfach mal in erwegung das es möglich ist den körper wieder von der sucht zu befreien und sie naturbelassene nahrungsmittel wider unbeschwert GENIESSEN können.


WIE naturbelassen? Richtig naturbelassen oder was Sie sich drunter vorstellen?
Lesen Sie meine Rezepte. Ich koche und esse gerne. Über einen Mangel an Genuß kann ich mich nicht beklagen.
Wenn es Sie tröstet: ja, ich essse auch hin und wieder rohen Kohlrabi.

Zitat:
Vielleicht bilde ich mir das ja alles nur ein,und das essen schmeckt in wriklichkeit scheusslich...wer weiss,ich kann nur von meinen subjektiven erfahrungen sprechen,ich bin auch kein wissenschaftler...geschweige denn das man mir geld für studien über den wert von nicht patentierbaren organismen finanzieren würde,dafür ist der codex alimentarius schon zu sehr verankert.


Was Sie nicht sagen.
Geld, Studien, Patente, hä?

Zitat:
Ob sie mir nun GLAUBEN oder nicht,unternehmen sie den praktischen versuch...sie werden wieder schmecken lernen Zwinkernd

p.s. es dauerte bei mir knapp 2 jahre bis sich die geschmacksensoren (oder meine einbildung) wieder an natrüliche nahrung gewöhnt hat...


Vielen lieben Dank. Mein Geschmack ist für meinen Geschmack sehr in Ordnung.
Kohlrabi schmeckt nach Kohlrabi und rohes Fleisch nach rohem Fleisch. Alles ok, danke, trotz der Verwendung von Glutamat, Hefeextrakt und co. Cool
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« Zuletzt geändert: 15. Juni 2009 um 19:55 von Hema »  
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christian5
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Re: Glutamat / Hefeextrakte
Antwort #23 - 15. Juni 2009 um 21:48
 
truthonthetable schrieb am 15. Juni 2009 um 12:37:
Es mag vielleicht an folgenden Punkten liegen,denken sie mal drüber nach
- sind gemüse,obst und kräuter heute noch von gleicher qualität wie vor hundert Jahren?
- ist es möglich das man die geschmackssensoren im mund und auf der zunge gelähmt,übersättigt oder einfach hypersensibiliseirt hat?
- kann man diese wieder anregen oder wieder an NATÜRLICHE nahrung gewöhnen?


a) Meiner Meinung nach sind Gemüse, Obst und Kräuter von der Qualität her viel besser als früher. Allerdings muss man da ja unterscheiden, was exakt an Produkten gemeint ist. Früher (vor 100 Jahren!) gab es ja kaum "exotische" Produkte bei uns. Wenn ich heute in einen (Super-)Markt in die Obstabteilung gehe, muss ich später nach den Namen googlen.
Vielleicht waren früher einige wenige Produkte "besser" (natürlicher?), dafür konnten sie auch nur ganz wenige genießen, nämlich die, die sie selbst angebaut hatten bzw. in der Gegend wohnten.
Für mich ist das eher eine Frage, ob die Massen-Verfügbarkeit möglicherweise die Qualität verändert hat. Und da ist meiner Meinung nach nicht die Qualität (Inhaltstoffe werden so gründlich untersucht wie kaum zuvor), sondern die Frage nach den angebauten Sorten und damit des Geschmacks.

b) "gelähmt" oder "hypersensibiliseirt" würde ich ausschließen, auch wenn ich kein Mediziner bin. "übersättigt" trifft es vielleicht. Bei manchen Produkten erwartet man einen bestimmten Geschmack. Vielleicht hauptsächlich Zucker. Kommt der nicht, schmeckt es fad. Das liegt aber dann an dem Konsument, der könnte ja mal drüber nachdenken warum er (normalen) Mozzarella oder (falschen) Fetakäse oder sonstwas "verfeinern" muss, damit das nach irgendwas schmeckt. Mir wurde mal gesagt, viel Wasser trinken hilft. Das hat ja eigentlich keinen Geschmack, alles Essen danach schmeckt dadurch "intensiver".

c) Nahrung, also Essen, ist für mich erstmal natürlich. Selbst die ganz strengen Gruppen, die bestimmte Nahrung ablehnen, essen ja irgendwas. Würde ja auch nicht lange gut gehen, so ganz ohne. Und den Geschmack "trainieren", das kann ich mir vorstellen, dass das geht. Die "Experten", die Restaurants, Wein, etc. testen, können ja eigentlich auch nur aufgrund ihrer Erfahrung das eine mit dem anderen vergleichen. Individuell ist das eine besser, das andere schlechter. Also könnte man sicherlich den Geschmack auch "rück-trainieren", wenn man das möchte (und sich leisten kann).

Ich möchte Sie im Grunde unterstützen. Nicht sofort "back to the roots", aber mal so langsam auf Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe verzichten, fände ich nicht verkehrt. Wer will, kann ja nachbessern. So eine Art "Grundkonfiguration" für alle.

Noch eine Anmerkung: Um unsere Welt zu ernähren brauchen wir, meiner Meinung nach, eine industrielle Herstellung von Nahrungsmitteln - und dabei sind vielleicht nicht alle "Produkte" geeignet, langsam und "wie früher" hergestellt werden zu können. Die Frage wäre also, wer kann es sich heute noch leisten, Nahrung "wie früher" zu bezahlen?

Grüße (habe Hunger bekommen während des Schreibens),
Christian
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Wer Recht erkennen will, muss zuvor in richtiger Weise gezweifelt haben. (Aristoteles)
 

 
Mairuebchen
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Re: Glutamat / Hefeextrakte
Antwort #24 - 12. Oktober 2009 um 01:16
 
Ich war seit 1989 kaum arbeitsfähig , hatte täglich extreme Nervenschmerzen, Migräne, Wirbelsäulenproblemen, schwerste Sehstörungen,  verlangsamte Reaktionen, sämtliche Anzeichen eines Schlaganfalls inklusive Wortfindungsstörungen und Probleme mit der Aussprache (aber keinen Schlaganfall). Meine Muskulatur war völlig verhärtet, und ich hatte ständig Erschöpfungszustände. Zeitweilig war ich nicht in der Lage, den Inhalt eines Satzes wiederzugeben, nachdem ich ihn gerade gelesen hatte, oder irgendwelche Gedanken strukturiert anderen mitzuteilen. Ich war bei Ärzten (auch Neurologen) verschiedenster Fachrichtungen, bei verschiedenen Heilpraktikern, Physiotherapeuten, und niemand fand eine Ursache. Ich habe keine körperliche Grunderkrankung, die diese Symptome verursacht. Ich hatte die Hoffnung auch schon aufgegen, daß es mir je besser gehen würde.
Dieses Frühjahr kaufte ich mir zufällig das Buch "die Suppe lügt" von Hans-Ulrich Grimm. Der Titel klang so witzig, informativ ist es natürlich auch.
Das Kapitel über Glutamat fand ich interessant, aber ich war mir völlig sicher, daß ich auf sowas nicht emfindlich reagiere. Nie hatte ich Probleme nach dem Besuch von Chinarestaurants oder ähnlichem. Trotzdem klang das, was ich über Glutamat finden konnte , nicht wirklich gesund, und ich begann, die Inhaltsstoffauflistungen der von mir verwendeten Lebensmittel zu lesen. Ich war erstaunt, daß recht Vieles Glutamat enthielt, sogar meine heißgeliebte Cenovis-Gemüsebrühe aus dem Reformhaus.
Hab mal sicherheitshalber alles Glutamathaltige fortan gemieden, und auch die Süßstoffe. Denn Aspartam fand sich tatsächlich in dem von mir zum Trinken verdünnten Sirup.
5 Wochen später stellte ich fest, daß meine Nebenhöhlen völlig frei waren. Noch 2 Monate zuvor hatte der Hals-Nasen-Ohrenarzt festgestellt, daß meine Nasenschleimhäute unerklärlich verdickt waren. Allergien habe ich keine, also hätte man das alles wegätzen müssen, um Beschwerdefreiheit zu erlangen. Nun war plötzlich alles in Ordnung ?
Noch eine Weile später realisierte ich, daß meine täglichen Dauerkopfschmerzen kaum noch vorhanden waren. Auch die Muskelprobleme gingen zurück, und meine Halswirbel blieben genau dort, wo sie hingehörten. Jahrelang mußte ich sie mir mühsam durch Chirotherapeuten wieder in die richtige Position bringen lassen, damit die Kopfschmerzen wenigstens zeitweise nachließen. Ich wunderte mich zwar, aber so richtig verstand ich nicht, warum auf einmal alles anders war.
Bis ich auf dem Geburtstag einer Freundin Kartoffelsalat aus dem Supermarkt und fertig marinierte Spießchen aß. Nach 2 Stunden war alles wieder da, die Horrormigräne, das Kieferknacken, und die verrutschten Halswirbel.
Ich hielt es für Zufall. Nach einer Woche ging es mir wieder gut, und von Tag zu Tag besser. Auf einmal war auch meine Konzentrationsfähigkeit wieder da, ich konnte besser riechen, und von Schwächezuständen keine Spur. Bis zur nächsten Fertigfrikadelle, die ich bei Bekannten aß. Wieder Kopfschmerzen, Wirbelprobleme, Muskelschmerzen . Die verschwanden dann nach einer Woche.
Es dauerte noch einige Zeit, bis ich kapierte, daß es am Essen lag. Ich hatte mir aus meinem Lieblings-Chinarestaurant Essen geholt. Das war echt lecker. Abends blieb noch etwas übrig, was ich am nächsten Mittag aufaß. Erst da hatte ich dann die Glutamatreaktionen, die auch andere beschrieben haben. Innerhalb von Minuten hatte ich fürchterliche Migräne, hab doppelt gesehen, und konnte kaum aufstehen. Ich bin quasi am Tisch fast bewußtlos geworden, nach eine halben Stunde erst gelang es mir, zum Sofa zu gehen und mich dort hinzusetzen.
Nachmittags ging es mir zwar etwas besser, aber ich hatte Gedächtnislücken, konnte mich an die einfachsten Dinge nicht mehr erinnern, hatte schwerste Wortfindungsstörungen und die Aussprache einzelner Worte gelang mir kaum besser als einem Alkoholiker.
So langsam dämmerte es mir, daß es vielleicht doch am Glutamat liegen könnte. Es hat 2 Wochen gedauert, bis ich wieder so fit war wie vor dem Chinaessen.
Seither versuche ich tapfer, es zu vermeiden. Mir geht es seitdem wunderbar,aber es ist nicht grad einfach, Glutamat zu umgehen. Aspartam und Konsorten meide ich natürlich auch wie die Pest, das hat die gleichen Wirkungen, da es auch als Neurotransmitter funktioniert.
Ich muß dazu sagen, daß ich, bevor ich zur Uni ging, so gut wie keine Fertigprodukte oder andere stark glutamathaltige Sachen gegessen habe. Das Mensaessen war anscheinend voll davon, denn zeitgleich mit meinen täglichen Besuchen dort ging es auch schon los. In den letzten 10 Jahren habe ich auch reichlich Fertigprodukte oder halbfertige Sachen zu mir genommen, und wenn ich selbst gekochte habe, natürlich mit meiner tollen Cenovis-Gemüsebrühe. Ich hatte also täglich mehr als reichlich Glutamat im Essen oder Aspartam in meinen Getränken. Daher vermutlich diese krassen Erscheinungen.
Mit denen bin ich aber nicht allein. In meinem Bekanntenkreis allein habe ich etliche Leute, die absolut kein Glutamat vertragen. Und zwar nicht nur das, wo  es schon auf der Verpackung draufsteht...
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Mairuebchen
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Re: Glutamat / Hefeextrakte
Antwort #25 - 12. Oktober 2009 um 02:08
 
Es wird ja gut versteckt zugesetzt. Ich kann zum Beispiel keine Milch aus dem Supermarkt trinken, ohne Glutamatreaktionen zu haben. Nicht mal die Biomilch. Erklärung ???? Möglicherweise wird durch den Erhitzungsprozeß zuviel Glutamat frei. Ob man da dem Geschmack nachhelfen mußte? Ich kann es nicht sagen. Möglich ist es, denn:
Ich kann literweise Milch direkt von der Kuh trinken(wohne auf dem Land), und es passiert...GAR NICHTS. Auch nicht, wenn ich das einige Tage in Folge mache, einen Liter Milch täglich zu mir zu nehmen. Ich kann mit dieser Milch auch Milchreis oder Pudding kochen, und ich habe immer noch keine Reaktionen, nicht mal, wenn ich einen Liter Pudding verspeise.
Gekaufte Schlagsahne macht mir Probleme, die ohne Carrageen geht noch so leidlich. Selbst abgeschöpften Rahm kann ich wiederum reichlich verzehren, danach geht es mir super.
Gekaufte Milch schmeckt sowieso wie gefärbtes Wasser im Vergleich zum Original, von daher fehlt mir nichts...
Experimente mit Mutters selbstgemachtem Krustenbraten vom REWE (und selbstgemachter Soße ohne jede Chemie) waren allerdings ein Reinfall. Keine Ahnung, was die vor dem Verkauf mit dem Fleisch machen, aber ich war danach eine Woche wieder mit den alten Symptomen beschäftigt.
Es gibt also Lebensmittel, wo es nicht draufsteht, aber anscheinend drin ist. Dann gibt es noch Lebensmittel, die von Natur aus glutamatreich sind, aber kiloweise Parmesan esse ich nicht, und Tomatenmark verspeise ich auch nicht tubenweise. Meinen selbstgemachten Tomatenketchup kann ich übrigens super vertragen, aber da hat mein Körper ha auch noch einiges zu tun, um das Glutamat selbst freizusetzen.
Essen im Restaurant ist schwierig, man muß immer herausfinden, ob der Koch auch des Kochens mächtig ist und nicht zu Tütchen und Fertigprodukten greift, um nachzuhelfen.
Milkaschokolade und besonders TOFFIFEE kann man nur stückchenweise essen. Bezüglich Toffifee kenne ich persönlich bereits 2 Kinder, die nach dem Verzehr einer Packung Toffifee nach Auskunft der Eltern über Tische und Bänke gehen(dies aber sonst nicht tun und auch nicht hyperaktiv sind). Wäre interessant, da mal mehr Leute zu befragen, ohne natürlich zu erwähnen, worum es eigentlich geht.
2 Stück pro Tag, mehr vertrage ich nicht. Welche lustigen Zutaten nun auf das Glutamat darin hinweisen, kann ich nicht sagen, zur Auswahl stehen Magermilchpulver, Trockenmilchpulver oder Süßmolkenpulver. Nach üblen Reaktionen nach dem Eis-Kauf muß ich auch dieses weglassen. Mache mir jetzt selber Eis mit richtiger Milch und richtiger Sahne, das vertrage ich wenigstens.
Solange ich alles selbst koche, geht es mir prima, und wer Elisabeth Schulers "Mein Kochbuch" besitzt, braucht auch keine ollen Gemüsebrühwürfel mehr. Fades Essen kochen nur Leute, die von Kochen oder Würzen keine Ahnung haben. Wer es nicht glaubt, kann sich das obige Buch kaufen, gibt es aber nur noch im Antiquariat oder gebraucht. Ersterscheinung war 1949, wenn ich es richtig im Kopf habe, die letzte Auflage war 1974.
Es gibt übrigens auch hefefreie Gemüsebrühen im Bioladen, aber man muß genau die Inhaltsangaben lesen.
Wer groß tönt, er hätte keine Probleme mit Glutamat, dem empfehle ich folgenden Test. Einfach mal 4 Wochen lang alles selbst kochen ohne Supermarktmilch und Brühwürfel oder Sojasauce.
Und folgendes meiden (hinter diesen Bezeichnungen können Hersteller den Zusatz von Glutamat verstecken,indem sie einfach das Ausgangsprodukt angeben):

Hefewürze, -extrakt
Weizenprotein, Weizeneiweiß
Milchprotein, Milcheiweiß, Würze aus Milch
Eieiweiß, Eipulver
Aroma
Gelatine
Trockenmilchpulver/Süßmolkenpulver
Glutamat
Würze
Carrageen
Maltodextrin
Sojasauce
diverse Pflanzenproteine oder Eiweißzusätze

Das sind so die geläufigsten Bezeichnungen für Glutamat. Stundenlanges Kochen von Milch oder überreichliche Verwendung von Tomatenmark (der Geschmackssinn zieht da aber bereits von allein die Bremse) sind nicht zu empfehlen, jedoch habe ich Selbst-Tests gemacht und wider Erwarten vertrage ich das ganz gut, solange ich das nicht tagelang so mache.


Weitere Informationen findet man hier : www.msgmyth.com (ja, es gibt noch andere Leute außer mir mit diesen Problemen, die mich nicht mal kennen)
Literatur zum Thema, leider auf Englisch,aber das sollte ja kein Problem sein: Excitotoxins: The Taste That Kills (Paperback)
by Russell L. Blaylock (Author)
zu bestellen beispielsweise hier http://www.amazon.com/Excitotoxins-Taste-Russell-L-Blaylock/dp/0929173252
kleiner Einblick: http://video.google.com/videoplay?docid=-2384105525501310962#
http://video.google.com/videoplay?docid=-2384105525501310962#docid=2963728494205235281
http://video.google.com/videoplay?docid=-2384105525501310962#docid=2963728494205235281

Wie dieser Herr schon richtig sagt...nicht nur Glutamat ist neurotoxisch, sondern auch Aspartam und diverse andere Stoffe.

In meinem Bekanntenkreis sind , wie sich nach und nach herausstellt , so einige, die auch Probleme haben, allerdings reagieren einige mit Magen- und Darmproblemen, andere mit Herzrasen , einzelne auch mit gesteigerter Reizbarkeit und Aggression.
Allen gemeinsam ist jedoch, daß sie das Zeug fortan von ihrem Speisezettel und dem ihrer Kinder gestrichen haben, und es geht ihnen prima. Bei versehentlichem Verzehr(es steht halt nicht überall drauf, wo es zugesetzt ist) haben alle einen Rückfall in die alten Symptome.
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Mairuebchen
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Re: Glutamat / Hefeextrakte
Antwort #26 - 12. Oktober 2009 um 02:27
 
Ich will jetzt niemanden überzeugen, Glutamat und industriell verarbeitetes Essen zu meiden. Es muß jeder für sich ausprobieren, es gibt sicherlich Menschen , die keinerlei Probleme bemerken. Für die, die aber vielleicht welchen haben, ohne es zuordnen zu können, ist dies hier vielleicht interessant:

Commonly Reported Symptoms of MSG Toxicity
Based on books by Dr. Blaylock and Dr. SchwartzNumbness or paralysis       (www.msgmyth.com)

Mouth lesions, sores
Swelling of hands, feet, face      
Diarrhea
Mitral valve prolapse      
Nausea
Arrhythmias or paroxysmal atrial fibrillation (which can lead to stroke)      
Vomiting
Rise or drop in blood pressure (a fluctuation)      
Stomach cramps and gas
Tachycardia (rapid heartbeat)      
Irritable bowel, colitis, and/or constipation
Angina (pain in and around heart and ribs)      
Swelling of/or painful rectum
Heart palpitations (change in heart beat, or irregularities, such as atrial fibrillation)      
Spastic colon
Shuddering, shaking, chills      
Extreme thirst
Tendinitis and joint pain, TMJ      
Water retention and bloating (stomach swells)
Arthritic-like pain
Muscle aches - legs, back, shoulders, neck      
Abdominal discomfort
Flu-like symptoms      
Asthma symptoms
Stiffness - jaw, muscles      
Shortness of breath
Heaviness of arms, legs      
Chest pain
Mental dullness      
Tightness of chest
Depression      
Runny nose and sneezing
Dizziness, light headedness      
Postnasal drip
Disorientation, mental confusion,
bi-polar      Bronchitis-like symptoms
Anxiety or panic attacks      
Hoarseness, sore throat
Hyperactivity, especially in children (A.D.H.D.)      
Chronic cough -sometimes a tickle cough
Attention Deficit Disorder (A.D.D.)      
Gagging reflex
Behavioral problems
delinquency, rage, and hostility      
Skin rash
hives, itching, rosacea-like reaction
Feelings of inebriation      
Mouth lesions, small waxy bits in throat, tonsils
Slurred speech      
Tingling numbness on face, ears, arms, legs, or feet
Balance problems      
Flushing, tingling, burning sensation in face or chest
Aching teeth      
Extreme dryness of mouth, "cotton mouth", or irritated tongue
Seizures, tremors      
Dark circles or bags under eyes, face swelling
Loss of memory      
Urological problems, nocturia, uncontrollable bladder or swelling of prostate
Lethargy      
Difficulty focusing
Sleeping disorders
insomnia or drowsiness (chronic fatigue)      
Pressure behind eyes
Migraine headaches
facial or temporal Eye symptoms
tired or burning eyes to blurry vision, optic neuritis      
Seeing shiny lights
Neurological diseases: ALS, Parkinson's, M.S.      
Burning sinuses, broken sinus capillaries
Prostate, infertility, thyroid problems      
Gastro esophgeal reflux
Ear problems
tinnitus or Meniere's Disease      
Cartilage, connective tissue damage
Gout-like condition (usually knees)      
Gall bladder or gall bladder like problems
Kidney pain
Loin Pain      
Hematuria Syndrome
Restless Leg Syndrome      
Awareness During Sleep Paralysis (ADSP)


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Hema
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Re: Glutamat / Hefeextrakte
Antwort #27 - 12. Oktober 2009 um 05:29
 
Mairuebchen schrieb am 12. Oktober 2009 um 01:16:
Ich war seit 1989 kaum arbeitsfähig , hatte täglich extreme Nervenschmerzen, Migräne, Wirbelsäulenproblemen, schwerste Sehstörungen,  verlangsamte Reaktionen, sämtliche Anzeichen eines Schlaganfalls inklusive Wortfindungsstörungen und Probleme mit der Aussprache (aber keinen Schlaganfall). Meine Muskulatur war völlig verhärtet, und ich hatte ständig Erschöpfungszustände. Zeitweilig war ich nicht in der Lage, den Inhalt eines Satzes wiederzugeben, nachdem ich ihn gerade gelesen hatte, oder irgendwelche Gedanken strukturiert anderen mitzuteilen. Ich war bei Ärzten (auch Neurologen) verschiedenster Fachrichtungen, bei verschiedenen Heilpraktikern, Physiotherapeuten, und niemand fand eine Ursache.


Und was haben die Neurologen objektiv genau festgestellt?

Zitat:
Ich habe keine körperliche Grunderkrankung, die diese Symptome verursacht. Ich hatte die Hoffnung auch schon aufgegen, daß es mir je besser gehen würde.


Wurde eine sonstige Erkrankung diagnostiziert?

Zitat:
Dieses Frühjahr kaufte ich mir zufällig das Buch "die Suppe lügt" von Hans-Ulrich Grimm. Der Titel klang so witzig, informativ ist es natürlich auch.
Das Kapitel über Glutamat fand ich interessant, aber ich war mir völlig sicher, daß ich auf sowas nicht emfindlich reagiere. Nie hatte ich Probleme nach dem Besuch von Chinarestaurants oder ähnlichem.


Das passt jetzt aber nicht zum ganz oben gesagten...

Zitat:
5 Wochen später stellte ich fest, daß meine Nebenhöhlen völlig frei waren. Noch 2 Monate zuvor hatte der Hals-Nasen-Ohrenarzt festgestellt, daß meine Nasenschleimhäute unerklärlich verdickt waren. Allergien habe ich keine, also hätte man das alles wegätzen müssen, um Beschwerdefreiheit zu erlangen. Nun war plötzlich alles in Ordnung ?


Das kommt schon mal vor. Woher wissen Sie, dass Sie keine Allergie haben? Wurde getestet?

Zitat:
Noch eine Weile später realisierte ich, daß meine täglichen Dauerkopfschmerzen kaum noch vorhanden waren. Auch die Muskelprobleme gingen zurück, und meine Halswirbel blieben genau dort, wo sie hingehörten. Jahrelang mußte ich sie mir mühsam durch Chirotherapeuten wieder in die richtige Position bringen lassen, damit die Kopfschmerzen wenigstens zeitweise nachließen. Ich wunderte mich zwar, aber so richtig verstand ich nicht, warum auf einmal alles anders war.


Niemals, NIEMALS an der Halswirbelsäule von jemandem chirotherapeutisch rumwerkeln lassen.
WENN da was ist (Aufnahmen?), muss das der Neurochirurg beurteilen.

Zitat:
Bis ich auf dem Geburtstag einer Freundin Kartoffelsalat aus dem Supermarkt und fertig marinierte Spießchen aß. Nach 2 Stunden war alles wieder da, die Horrormigräne, das Kieferknacken, und die verrutschten Halswirbel.


In Kartoffelsalat ist normalerweise kein Glutamat zugesetzt.
Spießchen muss man schauen.

Zitat:
Ich hielt es für Zufall. Nach einer Woche ging es mir wieder gut, und von Tag zu Tag besser. Auf einmal war auch meine Konzentrationsfähigkeit wieder da, ich konnte besser riechen, und von Schwächezuständen keine Spur. Bis zur nächsten Fertigfrikadelle, die ich bei Bekannten aß. Wieder Kopfschmerzen, Wirbelprobleme, Muskelschmerzen . Die verschwanden dann nach einer Woche.


Mairübchen, nix für ungut, käme es von Glutamat, was ich stark bezweifle, dann würde das nicht so lange anhalten.

Zitat:
Es dauerte noch einige Zeit, bis ich kapierte, daß es am Essen lag. Ich hatte mir aus meinem Lieblings-Chinarestaurant Essen geholt. Das war echt lecker. Abends blieb noch etwas übrig, was ich am nächsten Mittag aufaß. Erst da hatte ich dann die Glutamatreaktionen, die auch andere beschrieben haben. Innerhalb von Minuten hatte ich fürchterliche Migräne, hab doppelt gesehen, und konnte kaum aufstehen. Ich bin quasi am Tisch fast bewußtlos geworden, nach eine halben Stunde erst gelang es mir, zum Sofa zu gehen und mich dort hinzusetzen.
Nachmittags ging es mir zwar etwas besser, aber ich hatte Gedächtnislücken, konnte mich an die einfachsten Dinge nicht mehr erinnern, hatte schwerste Wortfindungsstörungen und die Aussprache einzelner Worte gelang mir kaum besser als einem Alkoholiker.
So langsam dämmerte es mir, daß es vielleicht doch am Glutamat liegen könnte. Es hat 2 Wochen gedauert, bis ich wieder so fit war wie vor dem Chinaessen.


S.o. Das spricht neben den anderen Gründen sehr dagegen, dass das am Glutamat liegt.
Käme schneller und ginge schneller.

Zitat:
Ich muß dazu sagen, daß ich, bevor ich zur Uni ging, so gut wie keine Fertigprodukte oder andere stark glutamathaltige Sachen gegessen habe. Das Mensaessen war anscheinend voll davon, denn zeitgleich mit meinen täglichen Besuchen dort ging es auch schon los. In den letzten 10 Jahren habe ich auch reichlich Fertigprodukte oder halbfertige Sachen zu mir genommen, und wenn ich selbst gekochte habe, natürlich mit meiner tollen Cenovis-Gemüsebrühe. Ich hatte also täglich mehr als reichlich Glutamat im Essen oder Aspartam in meinen Getränken. Daher vermutlich diese krassen Erscheinungen.
Mit denen bin ich aber nicht allein. In meinem Bekanntenkreis allein habe ich etliche Leute, die absolut kein Glutamat vertragen. Und zwar nicht nur das, wo  es schon auf der Verpackung draufsteht...


Haben Sie denn konsequent einmal ein Ernährungstagebuch geführt über eine Zeit?
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Hema
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Re: Glutamat / Hefeextrakte
Antwort #28 - 12. Oktober 2009 um 05:39
 
Mairuebchen schrieb am 12. Oktober 2009 um 02:08:
Es wird ja gut versteckt zugesetzt. Ich kann zum Beispiel keine Milch aus dem Supermarkt trinken, ohne Glutamatreaktionen zu haben. Nicht mal die Biomilch. Erklärung ???? Möglicherweise wird durch den Erhitzungsprozeß zuviel Glutamat frei. Ob man da dem Geschmack nachhelfen mußte? Ich kann es nicht sagen. Möglich ist es, denn:
Ich kann literweise Milch direkt von der Kuh trinken(wohne auf dem Land), und es passiert...GAR NICHTS. Auch nicht, wenn ich das einige Tage in Folge mache, einen Liter Milch täglich zu mir zu nehmen. Ich kann mit dieser Milch auch Milchreis oder Pudding kochen, und ich habe immer noch keine Reaktionen, nicht mal, wenn ich einen Liter Pudding verspeise.


Nein, in Milch wird nichts "gut versteckt zugesetzt".

Zitat:
Gekaufte Schlagsahne macht mir Probleme, die ohne Carrageen geht noch so leidlich. Selbst abgeschöpften Rahm kann ich wiederum reichlich verzehren, danach geht es mir super.
Gekaufte Milch schmeckt sowieso wie gefärbtes Wasser im Vergleich zum Original, von daher fehlt mir nichts...
Experimente mit Mutters selbstgemachtem Krustenbraten vom REWE (und selbstgemachter Soße ohne jede Chemie) waren allerdings ein Reinfall. Keine Ahnung, was die vor dem Verkauf mit dem Fleisch machen, aber ich war danach eine Woche wieder mit den alten Symptomen beschäftigt.
Es gibt also Lebensmittel, wo es nicht draufsteht, aber anscheinend drin ist.


Nein. Dieselbe Beobachtung könnten Sie auch machen, kämen Ihre Beschwerden NICHT von Glutamat und Sie würden nur zufällig alles als "verdächtig" einstufen, was Sie dann gerade gegessen haben.

Zitat:
Dann gibt es noch Lebensmittel, die von Natur aus glutamatreich sind, aber kiloweise Parmesan esse ich nicht, und Tomatenmark verspeise ich auch nicht tubenweise. Meinen selbstgemachten Tomatenketchup kann ich übrigens super vertragen, aber da hat mein Körper ha auch noch einiges zu tun, um das Glutamat selbst freizusetzen.
Essen im Restaurant ist schwierig, man muß immer herausfinden, ob der Koch auch des Kochens mächtig ist und nicht zu Tütchen und Fertigprodukten greift, um nachzuhelfen.
Milkaschokolade und besonders TOFFIFEE kann man nur stückchenweise essen. Bezüglich Toffifee kenne ich persönlich bereits 2 Kinder, die nach dem Verzehr einer Packung Toffifee nach Auskunft der Eltern über Tische und Bänke gehen(dies aber sonst nicht tun und auch nicht hyperaktiv sind). Wäre interessant, da mal mehr Leute zu befragen, ohne natürlich zu erwähnen, worum es eigentlich geht.
2 Stück pro Tag, mehr vertrage ich nicht. Welche lustigen Zutaten nun auf das Glutamat darin hinweisen, kann ich nicht sagen, zur Auswahl stehen Magermilchpulver, Trockenmilchpulver oder Süßmolkenpulver. Nach üblen Reaktionen nach dem Eis-Kauf muß ich auch dieses weglassen. Mache mir jetzt selber Eis mit richtiger Milch und richtiger Sahne, das vertrage ich wenigstens.


Siehe oben.

Zitat:
Solange ich alles selbst koche, geht es mir prima, und wer Elisabeth Schulers "Mein Kochbuch" besitzt, braucht auch keine ollen Gemüsebrühwürfel mehr. Fades Essen kochen nur Leute, die von Kochen oder Würzen keine Ahnung haben. Wer es nicht glaubt, kann sich das obige Buch kaufen, gibt es aber nur noch im Antiquariat oder gebraucht. Ersterscheinung war 1949, wenn ich es richtig im Kopf habe, die letzte Auflage war 1974.
Es gibt übrigens auch hefefreie Gemüsebrühen im Bioladen, aber man muß genau die Inhaltsangaben lesen.
Wer groß tönt, er hätte keine Probleme mit Glutamat, dem empfehle ich folgenden Test. Einfach mal 4 Wochen lang alles selbst kochen ohne Supermarktmilch und Brühwürfel oder Sojasauce.
Und folgendes meiden (hinter diesen Bezeichnungen können Hersteller den Zusatz von Glutamat verstecken,indem sie einfach das Ausgangsprodukt angeben):
In meinem Bekanntenkreis sind , wie sich nach und nach herausstellt , so einige, die auch Probleme haben, allerdings reagieren einige mit Magen- und Darmproblemen, andere mit Herzrasen , einzelne auch mit gesteigerter Reizbarkeit und Aggression.
Allen gemeinsam ist jedoch, daß sie das Zeug fortan von ihrem Speisezettel und dem ihrer Kinder gestrichen haben, und es geht ihnen prima. Bei versehentlichem Verzehr(es steht halt nicht überall drauf, wo es zugesetzt ist) haben alle einen Rückfall in die alten Symptome.


Was doch sehr dafür spricht, dass das nicht mit Glutamat zu tun hat anstatt anzunehmen, dass "es" heimlich zugesetzt wird, oder?
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Mairuebchen
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Re: Glutamat / Hefeextrakte
Antwort #29 - 12. Oktober 2009 um 13:44
 
Liebe(r) Hema,

es ehrt mich, daß Du so skeptisch bist und gern alles auseinanderpflückst.
Herr Russel M.Blaylock, M.D. ist Neurochirurg, Professor,und Mitglied des Congress of Neurological Surgeons, der American Assosiation of Neurological Surgeons, Southern Neurosurgical Society, der American Nutritiobist Assosiation, der American Society for Parenteral and Enteral Nutrition, und der Society of Neirosurgical Anesthesia and Critical Care.
Ich mag mir nicht anmaßen, eine genaue wissenschaftliche Erklärung abzugeben, das kann Herr Blaylock mit Sicherheit wesentlich kompetenter. Ich spreche hier nur aus Erfahrung und Beobachtung.
Hier nochmal der Link zu den Videos:
http://video.google.com/videoplay?docid=-2384105525501310962#
http://video.google.com/videoplay?docid=-2384105525501310962#docid=2963728494205...

Da Du anscheinend Akademiker bist, solltest Du das Englisch verstehen können, die Fachtermina dürften Dir auch nicht unbekannt sein .

Das Buch des Herrn Hermanussen, seines Zeichens auch Mediziner, wäre auch empfehlenswert. http://www.foodwatch.de/literatur/glutamat/index_ger.html

Noch ein bißchen Erklärung auf Deutsch für die, die nicht so gut Englisch können: http://www.foodwatch.de/kampagnen__themen/lebensmittelwirtschaft/produkte/interv...

Zu Deinen Fragen: Nein, ich hab überhaupt keine körperliche Erkrankung, ich bin völlig gesund. Ich habe auch keine Allergien oder ähnliches. Allerdings leide ich unter einer Menge von Symptomen,wie im ersten Beitrag angegeben, wenn ich Glutamat oder Aspartam zu mir nehme. Diese habe ich nicht, wenn ich Glutamat und Aspartam meide. Bei Aspartam ist das Vermeiden wesentlich einfach als beim Glutamat.
Natürliches in den Nahrungsmitteln enthaltenes Glutamat vertrage ich meist, allerdings habe ich noch nicht probiert, 3 Tuben Tomatenmark oder zwei Parmesankäse auf einmal zu verspeisen Zwinkernd ... Die Dosis macht das Gift , das gilt auch hier.

Was wo welchen Lebensmitteln zugesetzt ist, weiß wohl nur der Hersteller und nicht Du, und auch nicht ich.
In Amerika wird der Milch beispielsweise laut Auskunft der dortigen Molkereien extra Glutamat zugesetzt. Mehr dazu findest Du auf www.msgmyth.com. Das ist keine Seite von Nahrungsmittelphobikern, sondern von Betroffenen, die ihre Erfahrungen zusammengetragen haben und auch die Nahrungsmittelhersteller anschreiben bezüglich der verwendeten Inhaltsstoffe, die nicht deklariert sind.
Der Zusatz von Glutamat erfolgt übrigens oft unter Decknamen wie "Würze aus Milch", was übrigens ganz legal ist... Wenn Du jemals Milch direkt von der Kuh getrunken hast, wirst Du feststellen, daß die weiße Brühe aus dem Supermarkt etwas anderes sein muß... Ob da extra zugesetztes Glutamat drin ist, kann ich nicht behaupten.  Wenn aber durch die standardmäßige Verarbeitung von Milch große Mengen Glutamate aus den Milchproteinen freigesetzt werden, sowas passiert z. B. durch Erhitzungsprozesse, muß das nicht extra auf der Verpackung draufstehen.Trotzdem enthält diese Milch dann extra viel Glutamat im Vergleich zu völlig unbehandelter Milch direkt aus der Kuh.
Was genau der Milch in der Molkerei passiert, kannst Du übrigens in "Food Design" von Udo Pollmer http://www.amazon.de/Food-Design-Panschen-erlaubt-Unschuld-verliert/dp/377761447...nachlesen, das zu erklären führt hier zu weit.

Es bringt jedoch nicht, mit Dir herumzudiskutieren, bevor Du gar nicht weißt, wovon wir hier reden. Probier es einfach aus, meide 4 Wochen lang jegliches Glutamat (und der Konsequenz halber auch Aspartam, das fast eine identische Wirkung hat, da die darin enthaltene Asparaginsäure ebenfalls als Neurotransmitter fungiert). Danach ißt du Dir ein leckeres Fertiggericht oder gehst zum Chinesen, und wir sprechen dann wieder. Höchstwahrscheinlich bemerkst Du eine Reaktion.
Falls Du jedoch jemand bist, der Glutamat super verträgst, Gratulation.
Das ist jedoch kein Zeichen dafür, daß es gesund für Dich ist.
Neurotoxisch ist Glutamat trotzdem, in der Alzheimerforschung werden z.B. schon seit langer Zeit Nervenzellen mit Glutamat vergiftet, um Medikamente gegen Alzheimer erforschen zu können.
Sollte jedem Mediziner eigentlich bekannt sein.
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