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Waldorfschulen, Anthroposophie (Gelesen: 85094 mal)
Hema
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Beiträge: 6076

Waldorfschulen, Anthroposophie
03. März 2007 um 15:22
 

In Deutschland sind zur Zeit 203 Waldorf- und Rudolf-Steiner-Schulen im Bund der freien Waldorfschulen. Darüber hinaus gibt es 8 Seminare/Hochschulen für Waldorfpädagogik.

Die Waldorf-Pädagogik ist ja nicht nur wegen ihres veralteten Konzepts in der Kritik, sondern auch, weil die Kinder in den ersten Schuljahren planmäßig von Bildung und Antworten auf ihre Fragen ferngehalten werden sollen. An den PISA-Tests nehmen die Waldorfschulen nach meiner Kenntnis nicht teil.

Wie werden die Lehrer nun für ihre Aufgabe ausgebildet?

Einen Einblick gibt:

Link

Interessant auch, wie versucht wird, anthroposophische "Forschung" an Unis unterzubringen:

Laborjournal

Weiteres Aufschlussreiches findet sich in der anthroposophischen Hauspostille:

Lebendige Erde

Da werden einfache Bildchen mit der Hand gemalt, einfache Analogien werden gemacht und sowas wird dann unter "Forschung" geführt.

Man könnte es für eine lächerliche Spinnerei halten, würden nicht öffentliche Gelder dafür in Anspruch genommen und würden nicht die Kinder als die Opfer dastehen.
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Kawarimono
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Beiträge: 3364

Re: Waldorfschulen, Anthroposophie
Antwort #1 - 03. März 2007 um 16:27
 
http://www.waldorf-sv.de/drupal/files/Wie%20gut%20sind%20waldorfschulen.doc

Bericht einer Teilnehmerin eines Lehrerseminars (Teil1):

  Zitat:
   Waldorf-Lehrerausbildung – Brief an die Berliner Schulaufsicht
   Verfasst von Andreas Lichte am Mi, 2007-02-14 09:41.

   "X" [Name des Absenders entfernt, Datenschutz]

   Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung
   Landesschulrat Hans-Jürgen Pokall
   Beuthstraße 6 – 8
   10117 Berlin

   Berlin, den 30.1.2007

   Sehr geehrter Herr Pokall,

   mit diesem Schreiben möchte ich Sie auf die unhaltbaren Zustände im Berliner Seminar für Waldorfpädagogik aufmerksam machen.

   Nachdem ich lange Zeit im politischen Bereich tätig war, entschied ich mich für eine berufliche Neuorientierung. Die Ausbildung zur Waldorflehrerin erschien mir als eine sinnvolle Lösung, weil ich mir dadurch eine intensive inhaltliche Arbeit in meinen Studienfächern Geschichte und Deutsch und die Entfaltung meiner musikalischen Fähigkeiten versprach. Ferner hoffte ich, meinen Wunsch, Wissen auf ganzheitlicher und künstlerischer Basis zu vermitteln, verwirklichen zu können.

   Der Tageskurs begann am 11. September 2006. Weil ich während des Musikunterrichts wissen wollte, ob wir ein bestimmtes Lied einüben könnten – bei Waldorf wird viel gesungen – sowie nach der Atemtechnik beim Singen fragte, wurde ich zweieinhalb Wochen nach Beginn des Seminars zu einem Einzelgespräch mit dem Co-Seminarleiter und Musikdozenten, Herrn Steinmann, und der Eurythmielehrerin Frau Mast, gebeten. Herr Steinmann warf mir vor, unangemessene Fragen gestellt zu haben, die er als störend und nicht dem Thema zugehörig empfunden habe, und kritisierte mein angeblich unstrukturiertes Denken. Auch sei es äußerst fragwürdig, dass ich bei der Eurythmie zugegeben hätte, dass ich bei bestimmten Tanzbewegungen – wie von der Dozentin Mast gefordert – „nicht den Himmel in mir spürte“. Als zukünftige Waldorflehrerin müsse ich schließlich den Himmel in den Klassenraum bringen, die Wissensvermittlung sei zweitrangig. Das Gespräch endete mit einer erheblichen persönlichen Verletzung, da Herr Steinmann mir im Rahmen seiner Eigenschaft als Musikdozent – der selber kein Instrument beherrscht – ein völlig inakzeptables und unglaublich schlechtes Klavierspiel vorwarf.

   Da ich nach zwei Wochen nicht gleich aufgeben wollte, entschied ich mich, die Ausbildung fortzusetzen. Durch dieses Gespräch sensibilisiert, fiel mir auf, dass die Atmosphäre im Waldorf-Seminar von Anfang an geprägt war von Vorsicht und Unbehagen seitens der Seminaristen, die befürchteten, negativ aufzufallen. Bis zum Tag meines Ausscheidens am 25. Januar 2007 hat sich keine lebhafte, von Wissenschaftlichkeit gekennzeichnete Diskussionskultur entwickelt. Fragen wurden nur in einem vagen, verschwommenen Rahmen gestellt. Die Theorien von Rudolf Steiner über Einteilung der Seelen in Empfindungs-, Verstandes-, Bewußtseinsseele, Seele in der Seele bzw. über die entsprechende Aufgliederung des Geistes in Lebensgeist, Geistselbst, Geistesmensch usw. wurden widerspruchslos hingenommen, ebenso die Belehrungen der Dozenten, dass der Existenzzweck der Erde in der ständigen Wiedergeburt des Menschen bestehe. Zu keinem Zeitpunkt wurde nach den Grundlagen für Steiners okkultes Wissen oder nach seiner Stellung in der heutigen Wissenschaft gefragt. Was nicht verwunderlich ist, da nicht genehme Fragen, wie es in der Eurythmie bei Frau Mast geschah, damit abgehandelt wurden, dass „Steiner das eben gesagt hat und alles andere Teufelszeug ist“.

   Ich selber begann unter dem starken Anpassungsdruck sehr zu leiden, fürchtete ich nach dem Einzelgespräch den Ausschluß aus dem Seminar und die damit verbundene Arbeitslosigkeit. Dem Druck der ständigen Anpassung, der Verstellung und des Schweigens konnte ich nicht mehr standhalten. Er entlud sich am Dienstag, 23. Januar, als ich einen Text referierte, in dem Steiner behinderte Kinder als „seelisch minderwertig“ bezeichnet und als Lösung die Einwirkung des Ichs auf den Astralleib empfiehlt, der wiederum auf den Ätherleib einwirken soll, dieser weiterhin auf den physischen Leib Einfluß nehmen soll, usw. (siehe Steiner: „Heilpädagogischer Kurs“). Die vom Dozenten und Co-Seminarleiter Michael Handtmann anschließend vorgenommene Erklärung zum Umgang mit „gehandicapten“ Kindern, die wiederum auf die Teilung der Geister und Leiber abzielte, nahm ich zum Anlaß, diese Vervielfältigung von Geistern und Leibern als „schizophren“ zu bezeichnen. Trotz Rücknahme meiner Äußerung und offizieller Entschuldigung – ich hatte leider immer noch zuviel Angst vor einem endgültigen Bruch – wurde ich am folgenden Tage zu einem zweiten Gespräch gebeten. Dieses fand am 25. Januar mit Herrn Handtmann, Herrn Staschik, dem Dozenten für Plastizieren, und vier Seminaristen – zwei von ihnen wurden vom Seminar bestimmt – statt. Herr Handtmann eröffnete das Gespräch und teilte mir die Entscheidung des Dozentenkollegiums über meinen Ausschluß mit. Er sprach mir dann – entgegen der schriftlichen Beurteilung meines Mentors während des Praktikums an der Kreuzberger Waldorfschule – sämtliche Fähigkeiten als Lehrerin ab und bezeichnete diese Beurteilung als mäßig bis schlecht.
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Kawarimono
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Beiträge: 3364

Re: Waldorfschulen, Anthroposophie
Antwort #2 - 03. März 2007 um 16:28
 
Teil 2:

Zitat:
Da mir diese Beurteilung vorliegt, kann ich genau belegen, dass es sich bei seiner Aussage um eine Lüge handelt. Herr Handtmann hat am nächsten Tag bei dem Kolloquium vor den Seminaristen diese Behauptung zurückgenommen, da er nicht damit gerechnet hatte, dass ich die Beurteilung meines Mentors kannte. Herr Steinmann hat allerdings vor dem gesamten Kurs anschließend darauf hingewiesen, dass diese Beurteilung ohnehin unerheblich sei, weil mein Mentor „grundsätzlich nur das Gute im Menschen sehen will“. Ich denke, dieser Satz spricht für sich und offenbart sehr deutlich den verachtenden Umgang der beiden Seminarleiter mit Andersdenkenden.

Die weiteren Äußerungen von Herrn Handtmann während des Abschlußgespräches hatten eindeutig das Ziel, mich als Menschen herabzusetzen und mich zutiefst persönlich zu verletzen. Daher sah ich mich gezwungen, das Gespräch abzubrechen. Das von Herrn Handtmann in meiner Abwesenheit formulierte Angebot, dass ich die Ausbildung weiter fortsetzen könne, ohne die für eine Einstellung notwendige Empfehlung zum Waldorflehrer zu erhalten, kann ich mit gesundem Menschenverstand nicht nachvollziehen.

Abschließend möchte ich herausstellen, dass diese Form des Gespräches eindeutig den Charakter eines Tribunals hatte und den berühmt und berüchtigt gewordenen „Kritik und Selbstkritik-Gesprächen“ in den kommunistischen Staatssystemen ähnelte, die Wolfgang Leonhard in seinem Buch „Die Revolution entläßt ihre Kinder“ so anschaulich beschrieben hat. Ich gehe davon aus, dass aufgrund dieser Ereignisse zukünftig wohl kein Seminarist den Mut finden wird, auch nur ansatzweise kritische Fragen zu stellen und eine lebendige, von gegenseitiger Toleranz getragene Diskussionskultur aufzubauen. Ich bin daher zu dem Schluß gekommen, dass hinter der von den Seminarleitern Handtmann und Steinmann propagierten „Erziehung zur Freiheit“ eine totalitäre und menschenfeindliche Ideologie steckt, die jeden Aspekt des menschlichen Lebens überlagert und kein freiheitliches, individuelles Denken zuläßt.

Ich fordere Sie auf, im Rahmen Ihrer Eigenschaft als Schulaufsichtsbehörde zu überprüfen, ob dieser Ausbildungsgang tatsächlich den Ansprüchen einer Lehrerausbildung genügt und genügend methodische Übungen durchgeführt werden. Ich selber habe abgesehen vom Schulpraktikum in den vier Monaten nur zwei praktische Übungen machen können. Dies verstärkt meinen Eindruck, dass der Focus dieser Ausbildung auf ideologische Gleichschaltung gerichtet ist. Ich habe zudem gehört, dass Herr Steinmann vielen Seminaristen aus dem Tageskurs, der ein Jahr vor uns begonnen hat, und die zur Zeit ihre Assistenzlehrerzeit absolvieren, ihre Eignung als Lehrer abgesprochen hat. Das bedeutet für diese Seminaristen, dass sie über anderthalb Jahre Geld in eine Ausbildung gesteckt haben, die sie vermutlich in das berufliche und finanzielle Aus führen wird.

Ich habe diesen Brief auch an den Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Herrn Prof. Zöllner, geschickt. Meine weiteren Erlebnisse, die ich im Seminar für Waldorfpädagogik Berlin gemacht habe, werde ich in naher Zukunft veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen

[Name entfernt, Datenschutz]


(Text mit freundlicher Genehmigung)

Kawarimono
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Hema
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Re: Waldorfschulen, Anthroposophie
Antwort #3 - 04. März 2007 um 18:26
 
Wer seine Kinder der Waldorf-Pädagogik überantwortet, nimmt billigend in Kauf, dass

- das Kind entgegen den modernen Erkenntnissen in seiner sprachlichen und mathematischen Entwicklung verzögert wird

- das Kind mit abstrusesten Inhalten eines Psychotikers konfrontiert wird, die es ohne Widerspruch zu lernen hat

- das Lehrpersonal nicht immer die Qualifikation hat, die an staatlichen Schulen erforderlich ist

- das Kind durch die starke Prägung auf eine Lehrerpersönlichkeit, der es sich zu unterwerfen gilt, möglicherweise eine autoritäre Binnenstruktur erhält

- das Kind Behinderte, Angehörige anderer Ethnien etc. als zumindest karmisch minderwertig betrachtet

- das Kind Unsichtbares ohne Überprüfung für existent hält

- das Kind mit anderen Worten eine sektoide Weltsicht erhält, die der Weltanschauung gerade derer, die gerne ihr Kind reformpädagogisch zu schützen trachten, oftmals zuwider läuft

Überlegen Sie sich gut, ob Sie immer wieder gegen den Unsinn, den Ihr Kind tagsüber lernt, wollen angehen müssen. Überlegen Sie gut, wie viel trotzdem möglicherweise hängen bleibt.

Informieren Sie sich um Ihres Kindes willen. VORHER.

Schützen Sie Ihr Kind. Geben Sie es nicht auf eine Waldorf-Schule.
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besucher
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Re: Waldorfschulen, Anthroposophie
Antwort #4 - 04. März 2007 um 18:54
 
Ich würde mein Kind nicht dort hinschicken.
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Kawarimono
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Beiträge: 3364

Re: Waldorfschulen, Anthroposophie
Antwort #5 - 04. März 2007 um 19:54
 
Hema schrieb am 04. März 2007 um 18:26:
- das Kind Behinderte, Angehörige anderer Ethnien etc. als zumindest karmisch minderwertig betrachtet
[/b]



Dazu Steiner:

Aus Heft 7 der "Konferenzen Rudolf Steiners mit den Lehrern der Freien Waldorfschule in Stuttgart 1919-1924" Ausgabe 1962:

<zitat>
Der Schularzt spricht über besondere medizinische Fälle.

Dr.Steiner:
Das Mädchen L. K. in der 1. Klasse, da wird irgend eine recht schlimme Verwickelung da sein mit dem ganzen Innern. Da wird auch nicht viel zu machen sein. Das sind diese Fälle, die immer häufiger vorkommen, daß Kinder geboren werden und Menschenformen da sind, die eigentlich in bezug auf das höchste Ich keine Menschen sind, sondern die ausgefüllt sind mit nicht der Menschenklasse angehörigen Wesenheiten. Seit den neunziger Jahren schon kommen sehr viele ichlose Menschen vor, wo keine Reinkarnation vorliegt, sondern wo die Menschenform ausgefüllt wird von einer Art Naturdämon. Es gehen schon eine ganze Anzahl alte Leute herum, die eigentlich nicht Menschen sind, sondern naturgeistige Wesen und Menschen nur in bezug auf ihre Gestalt. Man kann nicht eine Dämonenschule errichten.

x: Wie ist das möglich?

Dr.Steiner:
An sich ist nicht ausgeschlossen, daß im Kosmos ein Rechenfehler geschieht. Es sind doch lange für einander determiniert die hinuntersteigenden Individualitäten. Es geschehen auch Generationen, für die keine Individualität Lust hat hinunter zukommen und sich mit der Leiblichkeit zu verbinden, oder die sie auch gleich am Anfang verlassen. Da treten dann andere Individuen ein, die nicht recht passen. Aber dies ist wirklich jetzt sehr häufig, daß ichlose Menschen herumgehen, die eigentlich keine Menschen sind, die nur menschliche Gestalt haben, naturgeistähnliche Wesen, was man nicht erkennt, weil sie in menschlicher Gestalt herumgehen. Sie unterscheiden sich auch sehr wesentlich von den Menschen in bezug auf alles Geistige. Sie können es zum Beispiel nie zu einem Gedächtnis bringen in den Dingen, die Sätze sind. Sie haben eigentlich nur Wortgedächtnis, kein Satzgedächtnis.

Die Rätsel des Lebens sind nicht so einfach. Wenn eine solche Wesenheit durch den Tod geht, dann geht sie zurück in die Natur, woher sie gekommen ist. Der Leichnam zerfällt; eine richtige Auflösung des Ätherleibes ist nicht da, und das Naturwesen geht in die Natur zurück.

Es könnte sein, daß irgendwie automatisch etwas geschehen könnte. Der ganze Apparat des menschlichen Organismus ist da. Man kann unter Umständen in den Gehirn-Automatismen eine Pseudo-Moral züchten.

Man redet sehr ungern über diese Dinge, nachdem wir ohnedies vielfach gegnerisch angefallen werden. Denken Sie, was die Leute sagen, wenn sie hören, hier wird erklärt, daß es Menschen gibt, die keine Menschen sind. Aber es sind Tatsachen. Wir würden auch nicht solchen Niedergang der Kultur haben, wenn ein starkes Gefühl dafür vorhanden wäre, daß manche Leute herumgehen, die gerade dadurch, daß sie rücksichtslos sind, etwas werden, daß die keine Menschen sind, sondern Dämonen in Menschengestalt.

Aber wir wollen das nicht in die Welt hinausposaunen. Die Gegnerschaft ist so schon groß genug. Solche Dinge chokieren die Menschen furchtbar.Es hat einen furchtbaren Chok hervorgerufen, als ich genötigt war zu sagen, daß ein ganz berühmter Universitätsprofessor, der einen großen Ruf hat, daß der nach einem sehr, kurzen Leben zwischen Tod und neuer Geburt ein wiederverkörperter Farbiger war, ein Forscher.


Aber diese Dinge wollen wir nicht der Welt verkünden.
</zitat>


Im Waldorflehrerseminar zu Berlin wird den angehenden Waldorf-Lehrern beigebracht, daß Indianer einer untergehende Rasse seien.

Der Leiter meint, dies müsse man im "historischen Kontext" sehen und die Aussagen seien gegen andere Rassisten seiner Zeit eher milde.

http://www.waldorf-sv.de/drupal/comment/reply/50/158


Das finde ich sehr komisch, ... den Unterricht in "mildem Rassismus", meine ich.


Kawarimono

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elf
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Beiträge: 5296

Geschlecht: male
Re: Waldorfschulen, Anthroposophie
Antwort #6 - 05. März 2007 um 11:18
 
Neues von der Wissenschaftsfront "STEINER":
aus der Wahrheit, taz von heute:

das wetter:
der neue bond


Nachdem er bei einem Auftrag getötet worden war, kam James Bond als Frosch wieder auf die Welt - als Frosch mit der Lizenz zum Quaken. Als Agent 00Quak hatte er die Aufgabe, sich unauffällig auf Wiesen und in Tümpeln zu bewegen und mörderischen Störchen das Handwerk zu legen. Bald genügte ihm das nicht mehr, Agent 00Quak machte auch Jagd auf Ringelnattern, auf Fische, die Kaulquappen fraßen, und auf Franzosen, denen er die Beine ausriss. Bis eines Tages ein gottverdammter Sattelschlepper … Diesmal kam er als Storch wieder auf die Welt - als Storch mit der Lizenz zum Klappern. Als Agent 00Klapper hatte er die Aufgabe, unauffällig über Wiesen zu staksen und mörderischen Fröschen …
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„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.“   (Ziya Gökalps)
Wo Bild als Zeitung durchgeht, gelten Frisöre als Hirnforscher. (Wiglaf)
Beiträge können himmlische Wahrheit & höllischen Spaß enthalten.
 

 
Hema
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Beiträge: 6076

Re: Waldorfschulen, Anthroposophie
Antwort #7 - 05. März 2007 um 13:07
 
Keine Frösche, bei den Anthros ist das noch mal ganz anders:

Zitat:
Vor 800 vor Christo ging die Sonne durch das Sternbild des Stieres, und da haben wir in Ägypten die Verehrung des Apis-Stieres und in Persien des Mithras-Stieres. Noch früher ist der Durchgang der Sonne durch das Sternbild der Zwillinge. In indischen und germanischen Mythen finden wir wirklich den Hinweis auf das Zwillingspaar. Die Zwillingsböcke, mit denen Donar, der Gott, fährt, sind ein letzter Rest davon. Dann endlich kommen wir zurück zur Zeit des Krebses, die uns nahebringt der alten Atlantischen Flut. Eine alte Kultur ging unter, eine neue ging auf. Das bezeichnet man mit einem bestimmten okkulten Zeichen, dem Wirbel, der zugleich das Krebs-Symbol darstellt und in jedem Kalender zu finden ist.

So haben die Völker stets ein deutliches Bewußtsein gehabt von dem, was am Himmel vorgeht, parallel den Veränderungen auf der Erde unten. Wenn die Sonne ein Sternbild durchlaufen hat, hat auch die Erde ihr Antlitz so verändert, daß es wertvoll ist für den Menschen, von neuem zu leben. Daher hängt die Zeit der Wiederverkörperung ab von dem Vorrücken des Frühlingspunktes. Ungefähr die Zeit, die die Sonne braucht, um durch ein solches Tierkreiszeichen durchzugehen, ist die Zeit, in der der Mensch zweimal inkarniert ist, einmal männlich und einmal weiblich. Denn die Erfahrungen und Erlebnisse, die der Mensch durchmachen kann in einem männlichen oder weiblichen Organismus, sind für das geistige Leben so grundverschieden, daß er in demselben Antlitz der Erde sich einmal weiblich und einmal männlich inkarniert. Und das gibt ungefähr die Zeit zwischen zwei Inkarnationen von etwa 1000 bis 1300 Jahren durchschnittlich.

Daher hängt die Zeit der Wiederverkörperung ab von dem Vorrücken des Frühlingspunktes. Ungefähr die Zeit, die die Sonne braucht, um durch ein solches Tierkreiszeichen durchzugehen, ist die Zeit, in der der Mensch zweimal inkarniert ist, einmal männlich und einmal weiblich. Denn die Erfahrungen und Erlebnisse, die der Mensch durchmachen kann in einem männlichen oder weiblichen Organismus, sind für das geistige Leben so grundverschieden, daß er in demselben Antlitz der Erde sich einmal weiblich und einmal männlich inkarniert. Und das gibt ungefähr die Zeit zwischen zwei Inkarnationen von etwa 1000 bis 1300 Jahren durchschnittlich.

Damit ist zugleich die Frage nach dem Geschlecht beantwortet: es ist in der Regel abwechselnd. Diese Regel wird oft durchbrochen, so daß manchmal drei bis fünf, aber nie mehr als sieben gleichgeschlechtliche Inkarnationen aufeinanderfolgen. Es widerspricht allen okkulten Erfahrungen, wenn gesagt wird, daß sieben aufeinanderfolgende gleichgeschlechtliche Inkarnationen die Regel sei." (Lit.: GA 99, Fünfter Vortrag, München, 29. Mai 1907)

Der hier angegebene Zeitraum von etwa 1000 bis 1300 Jahren bezeichnet das ursprüngliche kosmische Maß, das der Reinkarnation zugrunde liegt. Rudolf Steiner hat aber deutlich gemacht, dass heute bedeustsame Abweichungen von diesem kosmischen Maß vorkommen und zwischen den einzelnen Inkarnationen oft nur wenige Jahrhunderte oder gar nur Jahrzehnte liegen.


Quelle: http://wiki.anthroposophie.net/Inkarnationsvorgang

Wir dürfen uns dann in ein paar Jahrzehnten auf die Reinkarnation der Schily-Brüder als neue Kessler-Zwillinge freuen... Smiley Smiley
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ama
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Re: Waldorfschulen, Anthroposophie
Antwort #8 - 05. März 2007 um 13:16
 
>Wir dürfen uns dann in ein paar Jahrzehnten auf die Reinkarnation
>der Schily-Brüder als neue Kessler-Zwillinge freuen...

Man muß sich eher fragen, wessen Reinkarnation die jetzt sind...
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Gockel
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Re: Waldorfschulen, Anthroposophie
Antwort #9 - 05. März 2007 um 13:51
 
Zitat:
Wir dürfen uns dann in ein paar Jahrzehnten auf die Reinkarnation der Schily-Brüder als neue Kessler-Zwillinge freuen...

Welch ein Glück für mich, dass ich das dann- als Präsidentin der Vereinigten Staaten- nicht sehen muss...
Augenrollen

Gruß,
der Gockel
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