Zitat:Naja, aber wie sieht es an staatlichen Schulen aus? Wer sein Kind in eine staatliche Schule einschulen lässt, setzt es
- nicht selten unmotiviertem Lehrpersonal, welches
Ein Waldorflehrer muß nichtmal Lehramt studiert haben. Es reicht irgendein Schulabschluß.
Über die "Motivation" von Waldorfschulen, freundlich von den Anthros zu Verfügung gestellt:
http://wiki.anthroposophie.net/Waldorfschule
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Vom Zahnwechsel bis zur Geschlechtsreife macht das Kind bewusst nach, was die Erwachsenen ihm vormachen; das ist das anthroposophische Verständnis von Autorität.
Schon ab 14 stellt der Lehrer darauf ab, dass sich der Schüler frei zu entscheiden vermag. Strafarbeiten und Nachsitzen gibt es jetzt nicht mehr, ein uneinsichtiger Schüler soll gegebenenfalls lieber gleich die Schule verlassen.[/ZITAT]
Da kann man nur sagen: Engagement, Engagement für den Schüler in seiner schwierigsten Lebensphase: der Pubertät.
Zitat:- nach überwiegend bürokratischen Aspekten überwiegend von praxisfernen Bürokraten ausgewählt wird,
Den Vorgang erklären Sie bitte, denn den habe ich anders in Erinnerung.
Zitat:- sowie oft überfüllten Klassen
Waldorfschulklassen haben fast immer weit über 30 Schüler pro Klasse, weil Steiner befand, der Kontakt zwischen Lehrer und Schüler wäre sonst zu innig.
Zitat:- und oft auch einem kreativitätsarmen Unterricht
aus.
Waldorfschulen machen ausschließlich Frontalunterricht. Ebenfalls wegen der Lehrer- Schülernähe.
Oder um die Anthros zu zitieren:
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Die Schüler folgen in den unteren Klassen häufig der Tafelgestaltung des Lehrers und gestalten ihr Epochenheft auch mit eigenen Beiträgen.
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Zitat:Auch die staatliche Pädagogik weist gravierende prinzipielle Schwächen auf. Obwohl ich der Waldorf-Pädagogik äußerst skeptisch gegenüberstehe, genießt sie bei mir einen Hauch von Sympathie (mehr jedoch nicht), da sie einen (zumindest überdenkenswerten) Gegenentwurf zur Schul-Pädagogik darstellt. Ein abschließendes Urteil zum Waldorf-Unterricht bilde ich mir jedoch frühestens nach einer ausreichenden Anzahl von Hospitationen in Waldorf-Klassen; ein vorheriges Gesamturteil wäre substanzlos.
MfG Konst.
Es ist eigenartig, daß Leute von "Reformpädagogik" träumen, bei einer Sache, die seit 80 Jahren nicht einmal reformiert wurde, während die staatlichen Schulen alle paar Jahre eine Anpassung hinter sich bringen.
Waldorfschulen haben ein absurdes autoritäres pädagogisches Konzept. Jeder der sich mit Unterrichtspädagogik befaßt hat, sieht das auf den ersten Blick.
Kawarimono