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Waldorfschulen, Anthroposophie (Gelesen: 83251 mal)
elf
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Beiträge: 5236

Geschlecht: male
Re: Waldorfschulen, Anthroposophie
Antwort #20 - 05. März 2007 um 17:39
 
Zitat:
 Ein abschließendes Urteil zum Waldorf-Unterricht bilde ich mir jedoch frühestens nach einer ausreichenden Anzahl von Hospitationen in Waldorf-Klassen; ein vorheriges Gesamturteil wäre substanzlos.


@Konstantin

Substanzlos?
Trotz der vorliegenden Primär-und Sekundärliteratur?

Das kann nicht sein.
Da steckt schon Substanz drin.
Das Steiner-Zeugs wird so gelehrt.

Und:
Potemkin feiert fröhliche Urständ.
Was erwarten Sie von Hospitationen?
Läßt man Sie als erkennbar kritischen Geist überhaupt hospitieren?
Wieviel verstehen Sie selbst von Pädagogik?
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„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.“   (Ziya Gökalps)
Wo Bild als Zeitung durchgeht, gelten Frisöre als Hirnforscher. (Wiglaf)
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Konstantin
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Re: Waldorfschulen, Anthroposophie
Antwort #21 - 05. März 2007 um 21:05
 
@elf: Zu Ihrer letzten Frage: Mehr als ausreichend, seien Sie unbesorgt.

Kawarimono schrieb am 05. März 2007 um 16:39:
Zitat:
- nach überwiegend bürokratischen Aspekten überwiegend von praxisfernen Bürokraten ausgewählt wird,


Den Vorgang erklären Sie bitte, denn den habe ich anders in Erinnerung.

Die Einstellung von Lehrern, insbesondere in den Vorbereitungsdienst nach abgeschlossenem Studium, erfolgt nach meiner Kenntnis in verschiedenen Bundesländern auf z.T. unterschiedliche Weise: In Berlin z.B. bewirbt man sich bei der zuständigen Senatsverwaltung, Brandenburg hingegen hat diese Frage dezentralisiert und somit sind die regionalen Schulämter zuständig.
Gemeinsam ist beiden Angelegenheiten jedoch: Die Einstellung erfolgt in den jeweiligen Behörden durch Verwaltungskräfte (die ganz überwiegend keinerlei pädagogische Kenntnisse aufweisen), und zwar nach Aktenlage. Das ist zwar praktisch und spart hübsch Zeit, ist aber ebenso ein Indiz für Bürokratie. Konkret: Wer sich bewirbt und z.B. vorbestraft ist, egal wofür die Vorstrafe verhängt wurde, egal wie milde sie ausfiel, z.T auch egal wie lange das Urteil zurückliegt, wird abgelehnt. Punkt. Erstklassige Zusatzqualifikationen, Referenzen usw. - alles für den Papierkorb. Es erfolgt keine Anhörung, keine Probestunde, kein psychologisches Gutachten - man wird einfach abgelehnt: Basta, suchen Sie sich einen anderen Job.

Zitat:
Waldorfschulen haben ein absurdes autoritäres pädagogisches Konzept. Jeder der sich mit Unterrichtspädagogik befaßt hat, sieht das auf den ersten Blick.

Genau diesen ersten Blick möchte ich mir erst gestatten. Siehe oben.

MfG
Konstant.
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Hema
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Beiträge: 6071

Re: Waldorfschulen, Anthroposophie
Antwort #22 - 05. März 2007 um 21:12
 
Zitat:
@elf: Zu Ihrer letzten Frage: Mehr als ausreichend, seien Sie unbesorgt.

Kawarimono schrieb am 05. März 2007 um 16:39:
Zitat:
- nach überwiegend bürokratischen Aspekten überwiegend von praxisfernen Bürokraten ausgewählt wird,


Den Vorgang erklären Sie bitte, denn den habe ich anders in Erinnerung.

Die Einstellung von Lehrern, insbesondere in den Vorbereitungsdienst nach abgeschlossenem Studium, erfolgt nach meiner Kenntnis in verschiedenen Bundesländern auf z.T. unterschiedliche Weise: In Berlin z.B. bewirbt man sich bei der zuständigen Senatsverwaltung, Brandenburg hingegen hat diese Frage dezentralisiert und somit sind die regionalen Schulämter zuständig.
Gemeinsam ist beiden Angelegenheiten jedoch: Die Einstellung erfolgt in den jeweiligen Behörden durch Verwaltungskräfte (die ganz überwiegend keinerlei pädagogische Kenntnisse aufweisen), und zwar nach Aktenlage. Das ist zwar praktisch und spart hübsch Zeit, ist aber ebenso ein Indiz für Bürokratie. Konkret: Wer sich bewirbt und z.B. vorbestraft ist, egal wofür die Vorstrafe verhängt wurde, egal wie milde sie ausfiel, z.T auch egal wie lange das Urteil zurückliegt, wird abgelehnt. Punkt. Erstklassige Zusatzqualifikationen, Referenzen usw. - alles für den Papierkorb. Es erfolgt keine Anhörung, keine Probestunde, kein psychologisches Gutachten - man wird einfach abgelehnt: Basta, suchen Sie sich einen anderen Job.


Und Sie halten das für einen Vorteil bei Waldorfschulen, dass dort Vorbestrafte eine Chance kriegen? Na ja... Augenrollen

Spaß beiseite: Woher beziehen Sie denn diese Kenntnis?

Zitat:
Zitat:
Waldorfschulen haben ein absurdes autoritäres pädagogisches Konzept. Jeder der sich mit Unterrichtspädagogik befaßt hat, sieht das auf den ersten Blick.

Genau diesen ersten Blick möchte ich mir erst gestatten. Siehe oben.

MfG
Konstant.


Indem Sie was bitte machen?
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Kawarimono
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Beiträge: 3364

Re: Waldorfschulen, Anthroposophie
Antwort #23 - 05. März 2007 um 21:14
 
Zitat:
Die Einstellung erfolgt in den jeweiligen Behörden durch Verwaltungskräfte (die ganz überwiegend keinerlei pädagogische Kenntnisse aufweisen), und zwar nach Aktenlage. Das ist zwar praktisch und spart hübsch Zeit, ist aber ebenso ein Indiz für Bürokratie. Konkret: Wer sich bewirbt und z.B. vorbestraft ist, egal wofür die Vorstrafe verhängt wurde, egal wie milde sie ausfiel, z.T auch egal wie lange das Urteil zurückliegt, wird abgelehnt. Punkt. Erstklassige Zusatzqualifikationen, Referenzen usw. - alles für den Papierkorb. Es erfolgt keine Anhörung, keine Probestunde, kein psychologisches Gutachten - man wird einfach abgelehnt: Basta, suchen Sie sich einen anderen Job.


Jeder Lehrer hat mehrere Prüfungen abzulegen, in denen er seine Qualifikation vor fachkompetentem Publikum beweisen muß. D.h.: Wenn man sich bewirbt, hat man schon so Einiges geleistet.
Mit einer Vorstrafe kommt man überhaupt nirgends in den öffentlichen Dienst und erstklassige Zusatzqualifikationen und Referenzen haben eben andere auch zu bieten.
Daraus zu schließen, daß nur schlechte Lehrer eingestellt  würden ist lächerlich.

Zitat:
Genau diesen ersten Blick möchte ich mir erst gestatten. Siehe oben.


Viel Freude im Walhalla. Die stellen alles ein. Lehrer braucht man dafür nicht zu sein.

Die Frage ist, wer sowas seinen Kindern antun will.

Kawarimono
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Konstantin
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Re: Waldorfschulen, Anthroposophie
Antwort #24 - 05. März 2007 um 23:01
 
Hema schrieb am 05. März 2007 um 21:12:
Und Sie halten das für einen Vorteil bei Waldorfschulen, dass dort Vorbestrafte eine Chance kriegen? Na ja... Augenrollen

Spaß beiseite ...


Smiley Ein wohltuender Spritzer Humor, den ich erfreut zur Kenntnis nehme.
Von einem Vorteil der Waldorf-Schulen, egal in welcher Beziehung, spreche ich an keiner Stelle. Nur: Da Sie weiter oben eine Reihe von Waldorf-Unzulänglichkeiten aufzählen, habe ich mir gestattet, eine Anzahl von prinzipiellen Schwächen öffentlicher Schulen gegenüberzustellen. Womit ich u.a. zeigen möchte: Das Aufzählen von 5, 6 oder 10 Schwächen eines Schulsystems allein taugt nicht als Nachweis für dessen Absurdität.

Stichwort Vorstrafe: Hier ging es mir nur um die Nennung eines Beispieles; an Hand weiterer Erfahrungen und Kenntnisse hat sich bei mir das Gesamtbild eines starren, bürokratischen und m.E. unmodernen Einstellungssystems verfestigt.

@Kawarimono: Einiges weist man in den Prüfungen nach, ok. Aber einige wichtige Kriterien bleiben ungeprüft, als Beispiel sei hier Leidenschaft für den Lehrerberuf genannt.
Von schlechten Lehrern spreche ich nirgends, lediglich von etlichen unmotivierten. Ich bin da etwas enttäuscht, da ich sie hier bisher als sehr sorgfältigen Poster wahrgenommen habe.
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Kawarimono
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Beiträge: 3364

Re: Waldorfschulen, Anthroposophie
Antwort #25 - 05. März 2007 um 23:19
 
Zitat:
@Kawarimono: Einiges weist man in den Prüfungen nach, ok. Aber einige wichtige Kriterien bleiben ungeprüft, als Beispiel sei hier Leidenschaft für den Lehrerberuf genannt.
Von schlechten Lehrern spreche ich nirgends, lediglich von etlichen unmotivierten. Ich bin da etwas enttäuscht, da ich sie hier bisher als sehr sorgfältigen Poster wahrgenommen habe.



Jetzt lassen Sie mal die Kirche im Dorf. Sie behaupten immerhin, daß zu wenig gute Lehrer eingestellt werden, weil die mit Vorstrafen nicht in den Staatsdienst kommen. Das ist in der Tat eine recht merkwürdige Haltung.
Ich glaube indes nicht, daß man eine Vorstrafe braucht um ein guter Lehrer zu sein.

Auch glaube ich, daß die Demotivation weniger schon am Anfang herrscht. Vielmehr kann man die bei älteren Lehrern erleben, die schon eine Weile im Dienst sitzen.

Das kann aber alles schonmal vorkommen, wenn man mehrere Krawall-Klasse vor sich hat, die eine angemessene Lernathmosphäre unmöglich machen. Und da ist eben nicht nur der Lehrer für verantwortlich. Ein Lehrer kann nicht alles ausbügeln, was vorher schon versäumt wurde. Er kann auch die Kinder nicht halb tot prügeln, damit sie endlich mal die Klappe halten. Er ist darauf angewiesen, daß Kinder wenigstens Grundsätze des Respekts irgendwo gelernt haben.

Ich hatte gute und ich hatte schlechte Lehrer. Durch die Mischung war aber keiner ein wirkliches Lernhindernis.
Das ist einfach keine Ausrede für die Situation, die wir derzeit haben.

Kawarimono
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Konstantin
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Re: Waldorfschulen, Anthroposophie
Antwort #26 - 05. März 2007 um 23:54
 
Kawarimono schrieb am 05. März 2007 um 23:19:
Jetzt lassen Sie mal die Kirche im Dorf. Sie behaupten immerhin, daß zu wenig gute Lehrer eingestellt werden, weil die mit Vorstrafen nicht in den Staatsdienst kommen. Das ist in der Tat eine recht merkwürdige Haltung.
Ich glaube indes nicht, daß man eine Vorstrafe braucht um ein guter Lehrer zu sein.

Ach, Du meine Güte ...

Zitat:
Auch glaube ich, daß die Demotivation weniger schon am Anfang herrscht. Vielmehr kann man die bei älteren Lehrern erleben, die schon eine Weile im Dienst sitzen.

Kann sein, aber das macht die Sache nicht besser. Unmotiviert ist unmotiviert, egal wie alt.


Noch ein kleiner Nachtrag hierzu:

Zitat:
Jeder Lehrer hat mehrere Prüfungen abzulegen, in denen er seine Qualifikation vor fachkompetentem Publikum beweisen muß. D.h.: Wenn man sich bewirbt, hat man schon so Einiges geleistet.


Gerade deshalb finde ich es ja so schade, dass dies nach (zugespitzt formuliert) 2maligem Schwarzfahren + 1maligem Stinkefinger nichts mehr Wert ist. Diese Nachweise / Prüfungsresultate können Sie bei einer Vorstrafe in den Shredder geben, bei aller Fachkompetenz, Reife, Eignung und Leidenschaft für den Lehrerberuf. Eine Vorstrafe ist ein K.O.-Kriterium.

Anmerkung: Es bleibt dabei - "vorbestraft" ist nur ein Beispiel; es gibt weitere.
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Kawarimono
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Beiträge: 3364

Re: Waldorfschulen, Anthroposophie
Antwort #27 - 06. März 2007 um 00:17
 
Zitat:
Kann sein, aber das macht die Sache nicht besser. Unmotiviert ist unmotiviert, egal wie alt.


An was machen Sie eigentlich unmotiviert fest?

Ich war ein sehr fauler Schüler. Das hat entsprechende Konsequenzen. Wenn mich einer gefragt hat, woher die schlechten Noten kamen, hab ich sie DURCHWEG auf den Lehrer geschoben.
Das ist natürlich eine schweinemäßige Lüge gewesen... aber Sie werden lachen. Jeder hat sie mir geglaubt, weil das "Kind" ja so einen Engelsblick hatte.

Nicht anders bei den Schulversagern, die ich danach kennengelernen durfte. Keine Lust auf Lernen, Alles andere ist Wichtiger. Schule Nebensache. Es war immer der Lehrer, die Mitschüler und der heilige Geist. Bei genauerer Betrachtung war es aber nur eines: Der Schüler selbst. Nicht das ich das schlimm finde. Irgendwann fällt den Meisten auf, daß sie nicht vorwärts kommen und dann geht plötzlich doch noch was. Aber nicht wenige Eltern sollten ihr Kind mit ohne Scheuklappen betrachten.
Das sind nicht durchweg Engel, sondern durchaus schon selbständige Wesen, die betgriffen haben, wie man die Institutionen gegeneinander ausspielt.

Eltern nehmen ihre Kinder nicht ernst und als fertige Menschen wahr. Das ist ein viel größeres Problem.

Zitat:
Gerade deshalb finde ich es ja so schade, dass dies nach (zugespitzt formuliert) 2maligem Schwarzfahren + 1maligem Stinkefinger nichts mehr Wert ist.


Eine Beleidigung wiegt in Deutschland so schwer wie ein Diebstahl. Zwei Diebstähle und eine Beleidigung werden entsprechend gewertet. Da interessiert das persönliche Schadensempfinden wenig - was bei mir übrigens subjektiv auch etwas anders ist. aber so ist nunmal die Rechtssprechung.

Zitat:
Anmerkung: Es bleibt dabei - "vorbestraft" ist nur ein Beispiel; es gibt weitere.


Ja wo sind denn dann die anderen, bei denen Sie offenbar in die Akten gesehen haben?

Kawarimono
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Gockel
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Beiträge: 399

Re: Waldorfschulen, Anthroposophie
Antwort #28 - 06. März 2007 um 00:29
 
Zitat:
Kann sein, aber das macht die Sache nicht besser. Unmotiviert ist unmotiviert, egal wie alt.


Mangel an Motivation ist keine Spezialität öffentlicher Schulen. Auch ich habe solche Lehrer gehabt und solche.


Zitat:
"Steiner zonder rassenleer is Marx zonder klassenstrijd

Antroposofie-goeroe Rudolf Steiner is in opspraak geraakt. Binnen en zeker buiten de Vrije School(*)-beweging is de onrust over zijn rassenleer groeiende. Maar veel van Steiners aanhangers praten hem nog steeds klakkeloos na.

Op de ongeveer 90 Vrije Scholen in Nederland wordt onderwijs gegeven naar Steiners pedagogische inzichten. Veel middenklasse-ouders hebben bezwaren tegen het 'gewone' anonieme en massale onderwijssysteem. Ze sturen hun kinderen daarom liever naar een 'alternatieve' Vrije School. Daar zouden de leraren op een enthousiaste en op de persoon van de leerling afgestemde manier les geven. Daar zouden lieve idealisten rondlopen die het goed bedoelen. Een hoop ouders gaan af op de naam van de school en menen dat hun kind daar op een vrijere manier onderwijs krijgt. Maar het vrije van Vrije Scholen betekent enkel dat ze vrij willen zijn van overheidsbemoeienis. Dat zegt dus niets over de inhoud van het onderwijs.


Und ausreichend anthroposophische Lehrer haben die Waldorfschulen auch nicht. Also müssen sie Nicht- Anthros anwerben und verbiegen:

Zitat:
Nu de Vrije School-beweging groeit, ontstaat er een tekort aan leerkrachten. Vandaar dat Vrije Scholen noodgedwongen niet-antroposofische leerkrachten aantrekken. Die zijn verplicht om cursussen in de antroposofie te volgen. De levensbeschouwelijke achtergrond van de scholen blijft naar buiten toe nogal verborgen. In hun houding naar buitenstaanders toe zullen veel Vrije School-ouders en -leerkrachten Steiner wel navolgen. Om de eerste Vrije Scholen erkend te krijgen, zei Steiner in 1920: "Wij moeten ons er doorheen wringen. Om te doen wat we willen, is het tenminste noodzakelijk om met de mensen te spreken, niet omdat we dat willen, maar omdat we moeten, en van binnen zetten we hen voor aap ("and inwardly make fools of them")". (1) Zelfs de leerlingen komen in de les bijzonder weinig te weten over de fundamenten van de antroposofie. Ook dat heeft Steiner uitdrukkelijk bepaald. Ouders en leerlingen kunnen dan ook voor onaangename verrassingen komen te staan."


* "vrije school"= Waldorfschule

Meer hier: http://www.gebladerte.nl/10307l19.htm

Gruß,
der Gockel
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ama
Ex-Mitglied





Re: Waldorfschulen, Anthroposophie
Antwort #29 - 06. März 2007 um 06:58
 
>Waldorfschulen machen ausschließlich Frontalunterricht. Ebenfalls
>wegen der Lehrer- Schülernähe.

Genau das ist das, was kaputt"reformiert" wurde. Frontalunterricht ist die einzige sinnvolle Möglichkeit, große Mengen Wissen zu vermitteln. Alles andere ist Beschäftigungstherapie und Lebenszeitvernichtung.
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