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LifePlus und OPC-Präparate (Gelesen: 128165 mal)
Bluenotes
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Re: LifePlus und OPC-Präparate
Antwort #80 - 08. November 2011 um 10:50
 
Schadstoffe hin und Schadstoffe her. Wenn jemand seinen Körper bei jedem „Wehwehchen“ mit  
wirksamen Medikamenten  bombardiert, brauch sich um die Schadstoffmengen in der Nahrung keine Gedanken mehr machen.

http://www.bkk-webtv.de/media/pdfs/medikamentenmissbrauch.pdf

Die Giftmengen, die dort freiwillig eingenommen werden, stehen in keinem Verhältnis zu den Spuren in Nahrungsmitteln. Langsam glaube ich, dass die Menschen nicht nur wegen den Medikamenten älter werden sondern auch trotz dieser. Ausreichend Nahrung, trockene und beheizte Wohnungen, sowie eine vernünftige Hygiene werden als Gesundheitsmotor deutlich unterschätzt.
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Hema
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Re: LifePlus und OPC-Präparate
Antwort #81 - 09. November 2011 um 17:33
 
Frankus schrieb am 08. November 2011 um 09:52:
Und zu guter Letzt sollte man einfach mal bedenken, dass Bio lediglich die Rückkehr zu traditionelleren (präWK1/2) Produktionsmethoden bedeutet,


Was auch bedeutete, dass wir hier Probleme hätten, die Bevölkerung gut zu ernähren und die Lebensmittel erheblichst teurer würden. Vor dem ersten Weltkrieg gaben Arbeiterhaushalte etwa 2/3 des Gesamteinkommens für Lebensmittel aus. Nur, damit Sie vor lauter Vergangenheitstrunkenheit mal eine Größenordnung haben (heute der Durchschnittsverdiener etwa 12&).

Zitat:
bevor es den Menschen in D oder EU zu gut ging, so dass man der Meinung war, es müsse jeden Tag Schweinebraten oder Erdbeeren


Oh - das haben die Menschen früher auch schon gemeint - sie konnten es sich in der Breite nur nicht leisten. Die Bürger hingegen haben schon allermeist auch einen Fleischgang aufgetischt. Wollen Sie allen Ernstes diese Zustände zurück?

Zitat:
oder was auch immer in perfekter Farbe und Form geben, und bevor man den Menschen eingetrichtert hat, dass Lebensmittel immer billiger werden müssten.


Ob man ihnen das eingetrichtert hat, sei mal dahingestellt. Das ist Markt und in F z.B. gibt man mehr für Lebensmittel aus.

Bluenotes schrieb am 08. November 2011 um 10:50:
Die Giftmengen, die dort freiwillig eingenommen werden, stehen in keinem Verhältnis zu den Spuren in Nahrungsmitteln. Langsam glaube ich, dass die Menschen nicht nur wegen den Medikamenten älter werden sondern auch trotz dieser. Ausreichend Nahrung, trockene und beheizte Wohnungen, sowie eine vernünftige Hygiene werden als Gesundheitsmotor deutlich unterschätzt.


Na ja, Arzneimittel als Gift zu bezeichnen... unentschlossen
Es ist immer eine Abwägung.
Was in diesem Zusammenhang m.M.n. zu wenig Beachtung findet, und, wenn ich es recht sah, auch nicht im Artikel erwähnt wird: Manche Ältere sind ja bei einigen Ärzten. Nicht immer teilen sie dem Hausarzt mit, was der Facharzt ihnen auch noch aufgeschrieben hat, oder sie teilen das anders nicht ausreichend mit. Da kommen dann z.T. schon schöne "Cocktails" zusammen... Augenrollen

Wenn man bei Älteren sehr viele Schachteln rumliegen sieht, ruhig auch mal fragen, was alles gleichzeitig eingenommen wird und ob der HA darüber informiert ist.
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Bluenotes
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Beiträge: 481

Re: LifePlus und OPC-Präparate
Antwort #82 - 10. November 2011 um 14:57
 
Hema schrieb am 09. November 2011 um 17:33:
Na ja, Arzneimittel als Gift zu bezeichnen... unentschlossen

Wenn mehr Menschen auch auf die Schattenseiten von Arzneimitteln aufmerksam gemacht würden, wäre der Mißbrauch wesentlich geringer. Ich denke da nur an Leberschäden, die durch Paracetamol ausgelöst werden, oder Nierenschäden durch allzu sorglos eingenommene Schmerzmittel. Wieviel Transplantationen gehen auf Kosten von Uninformiertheit oder einfach Dummheit? Keiner hat das bis jetzt richtig erforscht. Warum? Weil zu viele zu gut daran verdienen. Aus diesem Blickwinkel betrachtet sind Arzneien einfach nur Gift. Wer sich über Schadstoffbelastung in Nahrungsmitteln erregt, sollte schnellstens sein eigenes Handeln hinterfragen.
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elf
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Re: LifePlus und OPC-Präparate
Antwort #83 - 10. November 2011 um 16:04
 
Bluenotes schrieb am 10. November 2011 um 14:57:
...Ich denke da nur an Leberschäden, die durch Paracetamol ausgelöst werden, oder Nierenschäden durch allzu sorglos eingenommene Schmerzmittel.
Wieviel Transplantationen gehen auf Kosten von Uninformiertheit oder einfach Dummheit?
Keiner hat das bis jetzt richtig erforscht...

DAS, liebe Blunotes, ist schlicht falsch.
Deshalb ist die daraus folgende Schlussfolgerung auch falsch.
Aus vernünftig einzusetzenden Medikamenten Nocebos zu machen und gutgläubige Uninformierte in die Arme von Schmarotzern, NEM-Vertreibern und Esoteriker zu jagen, weil dort vermeintlich wohlfeile Placebos angeboten werden, ist skrupellos.
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Geenen
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Re: LifePlus und OPC-Präparate
Antwort #84 - 10. November 2011 um 16:21
 
Zitat:
Medikamente und Nebenwirkungen Bis zu 25.000 Todesfälle durch Medikamente

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte bestätigt die Größenordnung. Das wären bis zu 300.000 Fälle im Jahr. Nach Einschätzung des Bremer Gesundheitsforschers Gerd Glaeske werden jährlich 16.000 bis 25.000 Todesfälle durch Neben- und Wechselwirkungen verursacht. Exakte Zahlen gibt es nicht.

"Mit jeder Pille, die man nimmt, kann man sich neue Nebenwirkungen einhandeln", sagt Thürmann. Nieren- oder Leberschäden seien dabei vergleichsweise selten. Bei zwei Drittel aller Fälle in den Kliniken handele es sich um Magenblutungen und -geschwüre im Zusammenhang mit Schmerzmitteln, zu starke Unterzuckerung durch Medikamente gegen Diabetes oder teils schwere Schäden durch Herz-Kreislauf-Mittel. Allein bei einer bestimmten Form der Herzschwäche bekämen 70 bis 80 Prozent der Patienten durch die Behandlung zusätzliche Probleme.

"Die Hälfte aller Fälle schwerer Nebenwirkungen könnte man verhindern", meint Glaeske. Die Zulassungsstudien der Pharmahersteller kritisiert der Forscher als "sehr selektiv". "Teilnehmer sollen möglichst nicht älter als 40 Jahre sein. Trotz Verbesserungen ist auch der Anteil der Frauen zu gering."


http://www.sueddeutsche.de/wissen/medikamente-und-nebenwirkungen-bis-zu-todesfae...

Zitat:
Das Spektrum möglicher Nebenwirkungen von Medikamenten reicht von relativ harmlosen Begleiterscheinungen (z. B. Müdigkeit) bis hin zu Wirkungen, deren Schaden den Nutzeffekt des Medikamentes übersteigt. Eine große Zahl an schwersten unerwünschten Arzneimittelwirkungen trat in den 1960er Jahren nach Einnahme des Schlafmittels Thalidomid (Contergan®) in der Schwangerschaft auf, das schwere körperliche Fehlbildungen des Embryos verursachte und deshalb vom Markt genommen werden musste. Weitere schwere Fälle waren die Rheumamittel Coxigon® (1982) und Vioxx® (2004), 1983 das Schmerzmittel Zomax® (deutscher Vertrieb: Cilag GmbH), letzteres mit fünf Todesfällen in den USA, und der Bluttfettsenker Lipobay® (2001). Abgesehen von der Seltenheit einer Nebenwirkung kommen auch Faktoren wie unterschiedliche Patientengruppen oder -risiken, die erst beim breiten Einsatz mit dem Präparat in Berührung kommen, als Erklärung hierfür in Frage.


http://de.wikipedia.org/wiki/Nebenwirkung
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Geenen
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Medikamente undN ebenwirkungen
Antwort #85 - 10. November 2011 um 17:09
 
Zitat:
Lipobay und keine Ende: Weltweit wurden bisher etwa 1.100 Zwischenfälle im Zusammenhang mit der Einnahme des Cholesterinsenkers Lipobay/Baycol gemeldet. „Das sind Fälle, bei denen die Nebenwirkung Muskelschwäche (Rhabdomyolyse) aufgetreten sind“, bestätigte Bayer einen entsprechenden Bericht des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Das Institut erfasste sowohl leichte Muskelschmerzen als auch die unter Umständen tödlich verlaufende Rhabdomyolyse. Bayer hatte vor zwei Wochen das umstrittene Präparat freiwillig vom Markt genommen. Der Konzern sprach bislang von 52 Todesfällen im Zusammenhang mit der Lipobay-Einnahme, hat aber zugleich betont, dass sich diese Zahl noch erhöhen könnte.


http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/lipobay-weitere-nachwirkungen-fuer-bayer-1...
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« Zuletzt geändert: 10. November 2011 um 18:49 von Geenen »  
 

 
elf
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Re: LifePlus und OPC-Präparate
Antwort #86 - 10. November 2011 um 17:19
 
geenende Leere wieder einmal.
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Bluenotes
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Re: LifePlus und OPC-Präparate
Antwort #87 - 11. November 2011 um 08:10
 
elf schrieb am 10. November 2011 um 16:04:
DAS, liebe Blunotes, ist schlicht falsch


Erzählen Sie, liebe Elf, das doch diesen Herrschaften.

http://www.dgfn.eu/patienten/was-nieren-krank-macht/nierenschaeden-durch-medikam...

Zitat:
Freiverkäufliche Schmerzmittel (Analgetika), die den Wirkstoff Paracetamol enthalten, machen den Nieren bei Dauergebrauch besondere Probleme. Wird eine Dosis von insgesamt 1000 Gramm Paracetamol erreicht, ist es wahrscheinlich, dass die Nieren geschädigt werden. 1000 Gramm Paracetamol erreicht man schon in drei Jahren, wenn man täglich nur zwei Tabletten mit 500 Milligramm einnimmt - eine Dosis, die häufiger zum Beispiel bei chronischen Gelenkbeschwerden benutzt werden. Auch der regelmäßige Gebrauch von anderen Rheumamitteln (Ibuprofen, Indomethacin) kann zu akuter oder chronischer Nierenschädigung führen.


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elf
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Re: LifePlus und OPC-Präparate
Antwort #88 - 11. November 2011 um 09:07
 
Bluenotes schrieb am 11. November 2011 um 08:10:
Erzählen Sie, liebe Elf, das doch diesen Herrschaften.

Das, liebe BlewNotes, machen ALLE richtigen Ärzte.
Sie, liebe Blew, behaupten, das habe noch niemand erforscht.
Das ist falsch.
Sie können das leicht schon im Kuschinsky-Lüllmann von 1967 nachlesen.
Das : Zitat:
1000 Gramm Paracetamol erreicht man schon in drei Jahren, wenn man täglich nur zwei Tabletten mit 500 Milligramm einnimmt - eine Dosis, die häufiger zum Beispiel bei chronischen Gelenkbeschwerden benutzt werden.
habe ich in Jahrzehnten ärztlicher Tätigkeiten nie gesehen.
Alle mir bekannten Kollegen haben alle mir bekannten Patienten vor solch überhöhter Daueranwendung gewarnt.
Sollten Patienten auch mal des Lesens kundig sein, so können sie schädliche Folgen auch auf dem Beipackzettel lesen.
Wer dem nicht folgt, der muss mit den Folgen rechnen und fällt der Solidargemeinschaft der Krankenversicherten auf den Sack.
Vielleicht sollte man die von NEM-Dealern vermehrt geforderte freie Verkäuflichkeit eher einschränken.
Wäre das nicht mal ein guter Vorschlag?

Die Dosis macht das Gift.
Das gilt auch für Schokolade oder Wodka.
Was steht denn dort auf dem Beipackzettel?

Hinweis: Kann jemand dafür sorgen, dass wieder zum Thread-Thema zurückgerudert wird?
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Geenen
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Hormone wirken schon in minimalen Dosen
Antwort #89 - 11. November 2011 um 11:28
 
Es gilt nicht mehr absolut der Satz „Die Dosis macht das Gift“ – Hormone wirken schon in minimalen Dosen.  
Z.B:
Zitat:
Plastik in uns
Deshalb ist Plastik längst in unserem Blut angekommen. Über Essen, Luft etc. nehmen wir die Gifte auf, die aus Plastik freigesetzt werden: Weichmacher und Bisphenol A beispielsweise. Letzteres ist eine hormonähnliche Substanz, sie wirkt wie Östrogen. Es gilt nicht der Satz „Die Dosis macht das Gift“ – Hormone wirken schon in minimalen Dosen. Mit diesen beiden Stoffen werden Autismus, Sexualstörungen, Erbgutschäden, Unterdrückung von Testosteron, verminderte Spermienproduktion, Diabetes, Asthma, Übergewicht, Funktionsstörungen im Gehirn, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern, Allergien, Fehlbildungen bei Neugeborenen, Leber- und Nierenschäden, Unfruchtbarkeit und Krebs in Verbindung gebracht. So gut wie jeder hat inzwischen solche Stoffe im Blut.


http://www.bund-saar.de/fileadmin/bundgruppen/bcmslvsaar/LV_Saar/Umweltmagazin/U...
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