Dieses Wochenende:
Zitat:Focus Report Gesundheit
Ab Samstag, 11. August 2007, 07.25 Uhr
Themen:
Akupunktur: Sanftes Heilen mit spitzen Nadeln:
Der Mann sitzt im Behandlungsstuhl, den Kopf zurückgelehnt. Unter seinem Auge steckt eine Nadel zwei Zentimeter tief in der Haut. Fast hätte der gelernte Graveur vor einem Jahr seinen Beruf aufgeben zu müssen. Wolfgang Bröcker litt an einem grauen Star und sein Sehvermögen betrug nur noch 40 Prozent. Schon nach 15 Akupunktur-Sitzungen kann er wieder normal sehen und arbeiten. Doch die Schulmediziner lassen die fernöstliche Heilmethode nicht gelten. Was seit 2500 Jahren angewendet wird und bei Krankheiten von A wie Allergien bis Z wie Zysten helfen kann, ist wissenschaftlich nicht nachzuweisen. Focus Report Gesundheit berichtet über Kontroversen zwischen Heilpraktikern und Schulmedizinern und gibt Tipps, wie man als Patient unseriöse Pfuscher vermeidet.
"Impfen - nein danke?" Die gefährlichen Folgen zu nachlässiger Vorsorge:
In den USA gelten Masern, Mumps und Röteln seit langem als ausgerottet. Auch in Deutschland könnten diese Krankheiten längst der Vergangenheit angehören, wäre da nicht eine zunehmende Impfmüdigkeit - sei es aus Sorglosigkeit oder einer generellen Skepsis gegenüber der Pharmaindustrie - zu verzeichnen. Viele hierzulande halten das Impfen mit der Pubertät für abgeschlossen. Oder sie denken nur an ihre eigenes Gesundheitsrisiko, nicht aber an die Erregerverbreitung - und damit an die Gefährdung anderer, insbesondere von Kindern. Focus Report Gesundheit zeigt, welch fatale Folgen mangelnder Impfschutz haben kann. Wie im Fall der zehnjährigen Julia, die ihr Leben lang unter Asthmaanfällen leiden wird, weil eine rechtzeitige Keuchhustenimpfung versäumt wurde. Oder die 17jährige Heike Lisse: Sie ist seit ihrer Geburt taub und fast blind, weil ihre Mutter sich zu Beginn der Schwangerschaft mit Röteln ansteckte. Jetzt will sie andere vor dem gleichen Schicksal bewahren und aufklären.
Gefährliche Ferien: Wie sicher sind Mittelmeerfähren?
Immer mal wieder testet der ADAC die Sicherheit von Passagieren auf Mittelmeerfähren. Das Ergebnis ist erschreckend: Bei fünf von 14 untersuchten Fähren unterschiedlicher Reedereien mussten die inkognito als Touristen mitreisenden Prüfer die Note mangelhaft vergeben: Ladedecks standen während der Fahrt weit offen, Rettungsringe fehlten, Rettungsinseln waren mit Tauen derart festgezurrt, dass sie im Ernstfall mit dem Schiff Untergehen würden. Auch Informationen über das richtige Verhalten im Notfall suchten die Experten vielerorts vergebens. Focus Report Gesundheit geht der Frage nach, ob aus den gravierenden Sicherheitsmängeln Konsequenzen gezogen wurden.
Brain-Food
Menschenjäger aus Papua-Neuginea aßen das Hirn ihrer Feinde, um sich deren Wissen anzueignen. Ob diese "Gehirn-Nahrung" wirklich schlauer gemacht hat, ist nicht überliefert. Auch heute noch scheint jedes Mittel recht, um unsere grauen Zellen fit zu machen. Dabei ist es ohnehin nicht so einfach unseren gierigen Denkapparat zufrieden zu stellen. Nicht nur ist er auf immer neue Informationen aus, er verbraucht auch noch 70 % der gesamten Körperenergie. Geist hat eben seinen Preis. Die frohe Botschaft kommt nun ausgerechnet von den Ernährungswissenschaftlern. Brain-Food, zu deutsch Gehirn-Nahrung, heißt das Zauberwort. Wer sich richtig ernährt der kann seine Geistesleistung tatsächlich erhöhen. Nach dem Motto: Wie man isst, so denkt man!
Moderation: Florian Fischer-Fabian
Sendetermine:
Focus Report Gesundheit sehen Sie
samstags, 07.20 & 02.05 Uhr
sonntags, 06.05 und 11.20 Uhr
Das ist jetzt
mindestens die dritte Wochenendausgabe dieses Magazins, in dem die Selbstdarstellung des Naturheilzentrums Bottrops in wechselnder Zusammensetzung der anderen Beiträge gesendet wird. Zu diesem Beitrag, indem der irreführende, aber werbewirksame Eindruck erweckt wird, man könne dort
glaukombedingte Schäden, die definitiv unheilbar sind, völlig ungeschehen machen, gibt es schon eine Zusammenfassung und Stellungnahme hier:
Beiträge # 22 und # 24Nachtrag:
Der heutige Beitrag war dezent anders zusammengeschnitten aus den Sendungs-Versatzstücken zur Akupunktur. Es wurde jedoch wieder durch den genannten Heilpraktiker die konkrete Aussage getroffen, dass der Patient nur noch 40 % Sehkraft und ein eingeschränktes Gesichtsfeld gehabt habe. Nun liege "nach der jüngsten Untersuchung" seine Sehkraft bei 100 % und das Gesichtsfeld habe sich
vergrößert.