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Kritik gegen die Heilpraktiker auf BREITER FRONT (Gelesen: 111474 mal)
Sildenafil
Ex-Mitglied





Re: Kritik gegen die Heilpraktiker auf BREITER FRO
Antwort #180 - 30. November 2007 um 14:56
 
Wie oft wollen Sie die Diskussion denn noch beenden?

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Pjotr
Ex-Mitglied





Re: Kritik gegen die Heilpraktiker auf BREITER FRO
Antwort #181 - 30. November 2007 um 14:57
 
Zitat:
Nein, eine sachliche Basis hat Ihr Diskussionsstil durchaus nicht. Es gebricht am Grundprinzip eines wissenschaftlich seriös geführten Disputes, der ohne Häme in den Formulierungen auskommt (manchmal wird Häme mit Wortwitz verwechselt). Dieses Grundprinzip besagt (zumindest habe ich das mal so gelernt - bitte gegebenfalls um Korrektur), daß der Sinn der Diskussion sein muß, die gegensätzlichen Standpunkte darzustellen um im Idealfall zu einem Konsens zu kommen, dies setzt voraus, daß man gewillt ist sich auf die Argumentation des Gegenübers einzulassen und man den Willen und Mut hat den eigenen Standpunkt zu überprüfen und gegebenfalls zu korrigieren. Diese Forderung gilt für beide Seiten!


Sie machen sich lächerlich. Grundvoraussetzung für eine wissenschaftliche Diskussion wäre das akzeptieren der Grundregel, dass, wer etwas behauptet, damit auch in der Beweispflicht steht. Und zwar nicht mit persönlicher Überzeugung oder Einzelfallberichten, sondern durch nachprüfbare Fakten. Und genau zu dem sind die Befürworter "alternativer Methoden", speziell auch die Homöopathen nicht bereit oder in der Lage.

Weiterhin ist ein wissenschaftlicher Disput keineswegs eine Konsensveranstaltung, sondern ein Wettstreit zwischen Hypothesen und Theorien. Wer das bessere Modell mit der besseren Beschreibung für die Realität hat, gewinnt. Im Wettstreit  Homöopathie - wissenschaftbasierte Medizin ist kein Konsens möglich. Aussagen der Homöopathie widersprechen in fundamentalen Dingen der Physik, Chemie und Biochemie.

Zitat:
Beispiel:
Falsch. Es sind zwei Männer, die diese Seite betreiben. Einer ist Arzt und der Herr Ritzer ist Heilpraktiker.

Darauf wurde im ursprünglichen Posting nicht abgehoben, explizit wurde darauf verwiesen es handele sich um einen Heilpraktiker. Was so ja nicht stimmt. Die Wahrheit wird einfach gebogen, verbogen und entstellt.


Es geht um Plutonium als homöopathisches Mittel. Und wer hier im Mantel der Empörung gerade versucht zu tricksen, sind Sie: "Findet man kein Argument gegen die Hauptaussage, so suche man nach Fehlern in Nebensächlichem und empöre sich."


Zitat:
Wo wird auf dieser Seite davon geschrieben, daß eine Urtinktur zum Einsatz kommen würde? Seit wann benutzt die klassische Homöopathie (nicht Komplexmittelhomöopathie, nicht die funktional ausgerichtete Tiefpotenzhomöopathie) so tiefe Potenzierungsstufen? Entweder wird wieder wissentlich die Sachlage verdreht oder es gibt tatsächlich ein Wissensdefizit in den Grundprinzipien der Homöopathie, damit werde aber jede Diskussionsgrundlage wiederum hinfällig.


Ah. Hübsch. Gleich der nächste Kunstgriff hinterher: Ich würde ja gerne diskutieren, allein, dem Gegner fehlt es an Wissen.

Zitat:
Sie heben auf die C30 (!) ab, ich nehme an damit spielen Sie auf die von mir erwähnte Loschmidt'sche Zahl an. Die C30 hat aber mit diesem Wert nichts gemein:
Ab einer Verdünnung von D 23 ist kein einziges Molekül der Ausgangssubstanz mehr enthalten (=Loschmidtsche Zahl).


Wenn Sie schon so ein toller Fachmann sind, dann nehmen Sie doch bitte mal Stellung zur Adhäsionsproblematik bei der Herstellung. Die Untersuchungen von Madaus werden Sie dann bestimmt kennen. Und korrekterweise verwendet man nicht die Lohschmidtsche Zahl, sondern die Avogadro-Konstante als passenden Begriff. Wenn Sie schon so wissenschaftlich korrekt sein wollen.

Zitat:
Grüße, und für meine Seite: Ende der Diskussion (ich habe beileibe besseres zu tun, als auf so einem Niveau zu disputieren!


Selbstverständlich. Aber wo hätten Sie "disputiert"?

Pjotr

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Gockel
Forum-Mitglied

Offline



Beiträge: 399

Re: Kritik gegen die Heilpraktiker auf BREITER FRO
Antwort #182 - 30. November 2007 um 15:07
 
Zitat:
Nein, eine sachliche Basis hat Ihr Diskussionsstil durchaus nicht. Es gebricht am Grundprinzip eines wissenschaftlich seriös geführten Disputes, der ohne Häme in den Formulierungen auskommt (manchmal wird Häme mit Wortwitz verwechselt).

Zu einem wissenschaftlichen Disput gehört die Bewertung eines Sachverhaltes. Ich finde Hundekot in einem hom. Präparat selbst nach reiflicher Überlegung widerlich. Und die Vorstellung dass ein heilpraktizierender Theologe mit Plutonium hantiert macht mich stutzig. Sie etwa nicht?

Oder war da etwa nie Plutonium? Wat denn nu?

Zitat:
Dieses Grundprinzip besagt (zumindest habe ich das mal so gelernt - bitte gegebenfalls um Korrektur), daß der Sinn der Diskussion sein muß, die gegensätzlichen Standpunkte darzustellen um im Idealfall zu einem Konsens zu kommen,


Konsens jenseits der Realität ist Unsinn.
Die Hoffnung der Homöopathen ist, die Realität durch wiederholten Kokolores zum Konsens zu verdünnen. Ärgerlich, wenn nicht jeder auf diesen Deal hereinfällt. Plutonium ist Plutonium. Und Plutonium C30 ist ehemaliges Plutonium.

Zitat:
dies setzt voraus, daß man gewillt ist sich auf die Argumentation des Gegenübers einzulassen und man den Willen und Mut hat den eigenen Standpunkt zu überprüfen und gegebenfalls zu korrigieren. Diese Forderung gilt für beide Seiten!


Der Deal hat Tücken: Homöopathen korrigieren ihren Standpunkt nicht, weil die Realität für sie geschäftsschädigend ist.

Zitat:
Ihre Formulierungen lassen aber den Schluß zu, daß die einzige Zielsetzung ihrerseits die Demontage des Gegenübers ist.
Na, weils in die Hose gehen würde.  Laut lachend
Ich kann Lügenmärchen nicht leiden.
Dies kann für mich keine Gesprächsbasis darstellen. Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung ist auf diesem Boden nicht möglich.


Nicht Sie sind Gegenstand wissenschaftlicher Erörterung, sondern die angeblichen alternativen Heilverfahren. Wenn sich diese als Kokolores herausstellen, dann nicht aus einer Demontageabsicht Ihnen gegenüber. Sie sind Heilpraktiker. Setzen Sie Sich kritisch mit den angewandten Verfahren auseinander?

Zitat:
Beispiel:
Eine Urtinktur aus einer hochgiftigen Substanz ist auch hochgiftig. Pille hatte nicht von der C30 geschrieben

Wo wird auf dieser Seite davon geschrieben, daß eine Urtinktur zum Einsatz kommen würde?


Die Frage lautet: Wo kommt das angeblich "potenzierte" Plutonium her?

Zitat:
Seit wann benutzt die klassische Homöopathie (nicht Komplexmittelhomöopathie, nicht die funktional ausgerichtete Tiefpotenzhomöopathie) so tiefe Potenzierungsstufen? Entweder wird wieder wissentlich die Sachlage verdreht oder es gibt tatsächlich ein Wissensdefizit in den Grundprinzipien der Homöopathie, damit werde aber jede Diskussionsgrundlage wiederum hinfällig.


Ich verstehe Sie nicht.

Zitat:
Grüße, und für meine Seite: Ende der Diskussion (ich habe beileibe besseres zu tun, als auf so einem Niveau zu disputieren!


Warum tun Sie es dann? Sie haben die Diskussion zum Diskussionsgegenstand gemacht, weil es Ihnen auf der Ebene der Fakten zu brenzlig ist.

Rauf mit dem Niveau!
Hab nichts dagegen.

Gruß,
der Gockel
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rita74
Forum-Mitglied

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Beiträge: 362

Geschlecht: female
Re: Kritik gegen die Heilpraktiker auf BREITER FRO
Antwort #183 - 30. November 2007 um 15:10
 
Zitat:
(...) Sie machen sich lächerlich. (...)
(...) Wenn Sie schon so ein toller Fachmann sind, (...)

Ginge es prinzipiell, so etwas einfach auch mal weg zu lassen?
Gehaltvoller werden Beiträge durch beleidigenden Unterton eher nicht.
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ama
Ex-Mitglied





Sankt Loschmidt auf seiner Wolke
Antwort #184 - 30. November 2007 um 15:15
 
>Chole
>Re: Kritik gegen die Heilpraktiker auf BREITER FRO
>Antworten #179 - Heute um 14:46:19  

>>Soll das heißen, daß bei D23 nichts drin ist, bei C30 aber schon?  

>Das habe ich mit keinem Wort gesagt. Was ich gesagt habe ist: die
>Loschmidt'sche Zahl wird mit der D 23 erreicht, nicht mit der C 30
>(dieser Potenzstufe ist bereits weit jenseits der Loschmidt'schen
>Zahl).

Würde der hochehrwürdige Chole unter Umständen erklären, ob mit der C30 die D23 ÜBERSCHRITTEN wird?


>Zum restlichen Inhalt des Postings:
>>Die Wissenschaftlichkeit der Homöopathen erreicht nicht einmal
>>Fünftklässlerniveau...  
>
>Das ist schlicht niveaulos, unverschämt und entspricht nicht der
>Kinderstube der ich entwachsen bin! Die Formulierung erfüllt den
>Charakter einer handfesten Beleidigung!!

Wer Menschen behandelt OHNE JEDE DIAGNOSE und dabei sogar Dinge verdünnt, die gar nicht verdünnbar sind (wie zum Beispiel Vakuum), steht mit seiner Wissenschaftlichkeit - vorsichtig gesagt - doch EXTREM alleine da...

Was sich die Heilpraktiker und sonstige Homöopathen im Bublath-Forum des ZDF geleistet haben, war ein glasklares Geständnis. Die hochgeschätzte Frau utemaria und ihre Damen und Herren Collegia waren dabei sehr fleißig, das muß ich wirklich sagen.

Hunderte, wenn nicht gar tausende, Heilpraktiker und andere Homöopathen haben ein glasklares Bild geliefert. Und das öffentlich, schriftlich, und sogar mit Unterstützung ihrer "Verbände".

Soviel zur Wissenschaftlichkeit...

ama

PS:
[*QUOTE*]
Die Staatsanwaltschaft Hildesheim ermittelt
wegen des tragischen Todes eines
Kleinkindes. Nach den bisherigen
Erkenntnissen ist ein rund ein Jahr altes
Mädchen an Flüssigkeitsmangel gestorben.


[...]

Die Eltern des Kindes aus dem nördlichen
Landkreis Hildesheim waren offenbar am
vergangenen Dienstag verzweifelt mit ihrer
kranken Tochter in das Kinderkrankenhaus auf
der Bult in Hannover gefahren. Dort kam aber
jede Hilfe zu spät, die Ärzte konnten nur noch
den Tod des Mädchens feststellen.
Nach den bisherigen Ermittlungen hat das Kind
zu wenig Flüssigkeit erhalten. „Die Eltern sind
offenbar von einer Heilpraktikerin über die
Ernährung des Kinders falsch informiert
worden“, sagte Seemann. Deshalb werde auch
gegen die Heilpraktikerin ermittelt. Nach
Informationen dieser Zeitung hatte die Mutter den
falschen Rat befolgt, die Stillzeit zu reduzieren.
Dadurch habe das Kind zu wenig Flüssigkeit
bekommen und sei daran schließlich gestorben.
Acht Tage vor dem Tod seien die Eltern mit
ihrer Tochter noch bei einer der üblichen
Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt
gewesen. „Anschließend ist es dann zu dem
Fehler bei der Ernährung gekommen“, berichtete
der Sprecher der Staatsanwaltschaft.
[...]
[*/QUOTE*]

Mehr:
http://www.haz.de/niedersachsen/293330.html
[reason]Usernamen geändert[/reason]
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« Zuletzt geändert: 03. Dezember 2007 um 14:33 von Forum Admin »  
 

 
Pianoman
Forum-Mitglied

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Beiträge: 384
Berlin
Geschlecht: male
Re: Kritik gegen die Heilpraktiker auf BREITER FRO
Antwort #185 - 30. November 2007 um 16:30
 
@Chole (Ex-Mitglied aber wahrscheinlicher Noch-Leser)

Tonsillitis / A-Streptokokken-Infektion

Grampositive Kettenkokken, auf Blutagarplatten beta-hämolysierend (vollständige Hämolyse), verursachen lokale Infektionen wie Erysipel, Phlegmone, Sinusitis, Impetigo, Tonsillitis und Allgemeininfektionen wie Sepsis, septischen Schock und Scharlach

Verursacher: Streptococcus pyogenes

Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion; Inkubationszeit 2-4 Tage
Fieber, Halsenge (Angina), geschwollene, eitrig belegte Tonsillen

Komplikationen:
Es besteht die Gefahr eines Peritonsillarabszesses, einer Otitis media, Scharlach oder einer Poststreptokokken-Krankheit Es kann im Anschluß an eine Infektion mit A-Streptokokken zu einer Glomerulonephritis kommen mit nephrotischem Syndrom (Proteinurie, Oedeme, Hypo- und Dysproteinämie, Hyperlipidämie) oder Haematurie; die Ursache sind zirkulierende Antigen-Antikörper Komplexe (Immunreaktion vom Typ III); die Prognose ist relativ gut
Beim Rheumatisches Fieber handelt es sich um eine Autoimmunreaktion die Gelenke (Polyarthritis), Herz (Endo-, Myo-, Perikarditis), (Sub-)Kutis (Erythema marginatum) und ZNS (Chorea minor) betreffen kann; beginnt ca. zwei Wochen nach einer Streptokokkeninfektion mit Allgemeinreaktionen und hohem Fieber

Diagnostik: Kultureller Erregernachweis von beta-hämolysierenden Streptokokken der Lancefield Gruppe A; Serologie; molekular
DD: Die meisten Tonsillitiden sind viral verursacht
Therapie: Penicilline (Penicillin V), Oralcephalosporine (Cefalexin, Cefaclor), Makrolide (Erythromycin, Clarithromycin) für 10 Tage



Zur gleichen Erkrankung meinen Homöopathen:

So haben Viren die Aufgabe, Gewebe, welches in der dauer-sympathikotonen Phase der Erkrankung zerstört wurde im Sinne von mikroskopisch kleinen Ulcera (geschwürige Löcher), in der vagotonen Heilungsphase wiederaufzufüllen. Bei den Pilzen ist es genau umgekehrt; sie tragen Gewebe ab, welches in der ersten Phase der Erkrankung überschießend gewuchert hat.Die Mikroben unterstützen also den Körper bei der Wiederherstellung seiner Gesundheit!

So entzünden sich Mandeln nicht deshalb, weil sich Erreger auf ihnen niedergelassen haben, sondern weil eine Störung im Organismus diese bestimmten Bakterien vermehrt für das Heilungsgeschehen benötigen. Diese von der Schulmedizin als „Erreger" bezeichneten Bakterien sind also in Wirklichkeit unsere Helfer und niemals krankheitsverursachend! Es ist sogar so, dass die behaupteten krankmachende Viren nicht existieren, wovon sich jeder leicht durch Nachfragen nach den wissenschaftlichen Publikationen der behaupteten krankmachenden Viren bei den Gesundheitsbehörden und Laboren überzeugen kann.


Beschreiben Sie doch einmal, wo nach Ihrer Meinung die konsensfähige Schnittmenge zwischen diesen Standpunkten besteht.

Oh, können Sie garnicht! Wie dumm...

Pianoman  



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Aristotle was not Belgian, the principle of Buddhism is not "every man for himself", and the London Underground is not a political movement. Those are all mistakes, Otto. I looked them up. (A Fish Called Wanda)
 

 
Pjotr
Ex-Mitglied





Re: Kritik gegen die Heilpraktiker auf BREITER FRO
Antwort #186 - 30. November 2007 um 17:06
 
rita74 schrieb am 30. November 2007 um 15:10:
Ginge es prinzipiell, so etwas einfach auch mal weg zu lassen?
Gehaltvoller werden Beiträge durch beleidigenden Unterton eher nicht.


Wenn jemand wissenschaftliches Verhalten einfordert, aber gleichzeitig eine Fraktion vertritt, die sich weigert, wissenschaftliche Grundsätze zu akzeptieren, so nenne ich das lächerlich. Ein harmloseres Wort fällt mir in der Tat nicht ein.

Und wenn jemand die Diskussion verweigert, indem er Kritiker als unwissende Idioten darstellt, dann muss er wohl ein toller Fachmann sein. Und dem hätte ich gerne eine Frage gestellt. Z.B. die zur Adhäsionsproblematik. Ich versuche seit Jahren, einen Homöopathen zu finden, der sich auf so eine Diskussion einlässt.

Was Choleriker da so schreibt, ist eigentlich eine Serie von Beleidigungen. Ich empfinde meine Antwort als geradezu zart.

Aber mal was anderes: Warum sagen Sie eigentlich nichts zum Inhalt meines Beitrages? Fällt Ihnen sonst nichts ein?

Pjotr

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Sildenafil
Ex-Mitglied





Re: Kritik gegen die Heilpraktiker auf BREITER FRO
Antwort #187 - 30. November 2007 um 20:19
 
Chol war vielleicht eine Anspielung auf die gelbe Galle in der Humoralpathologie:
Zitat:
Wussten Sie, dass TEM „Traditionelle Europäische Medizin“ heißt?[...]
Die Säftelehre von Galen, auch Humoralpathologie genannt, ist gleichwertig mit dem Ayurveda in  Indien oder mit der traditionellen Chinesischen Medizin. Alle beinhalten ein Lebenswissen im allgemeinen Sinn, eine Basistheorie über das Funktionieren von Leben und über die Entstehung und Beeinflussbarkeit von Krankheiten.

http://www.saluto-oase.de/tem.html

Damit versuchen es wohl immer noch einige Unbelehrbare.

Sildenafil
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utemaria
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Beiträge: 173

Geschlecht: female
Re: Kritik gegen die Heilpraktiker auf BREITER FRO
Antwort #188 - 01. Dezember 2007 um 02:53
 
Pianoman schrieb am 30. November 2007 um 16:30:
Tonsillitis / A-Streptokokken-Infektion

Grampositive Kettenkokken, auf Blutagarplatten beta-hämolysierend (vollständige Hämolyse), verursachen lokale Infektionen wie Erysipel, Phlegmone, Sinusitis, Impetigo, Tonsillitis und Allgemeininfektionen wie Sepsis, septischen Schock und Scharlach

Verursacher: Streptococcus pyogenes

Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion; Inkubationszeit 2-4 Tage
Fieber, Halsenge (Angina), geschwollene, eitrig belegte Tonsillen

Komplikationen:
Es besteht die Gefahr eines Peritonsillarabszesses, einer Otitis media, Scharlach oder einer Poststreptokokken-Krankheit Es kann im Anschluß an eine Infektion mit A-Streptokokken zu einer Glomerulonephritis kommen mit nephrotischem Syndrom (Proteinurie, Oedeme, Hypo- und Dysproteinämie, Hyperlipidämie) oder Haematurie; die Ursache sind zirkulierende Antigen-Antikörper Komplexe (Immunreaktion vom Typ III); die Prognose ist relativ gut
Beim Rheumatisches Fieber handelt es sich um eine Autoimmunreaktion die Gelenke (Polyarthritis), Herz (Endo-, Myo-, Perikarditis), (Sub-)Kutis (Erythema marginatum) und ZNS (Chorea minor) betreffen kann; beginnt ca. zwei Wochen nach einer Streptokokkeninfektion mit Allgemeinreaktionen und hohem Fieber

Diagnostik: Kultureller Erregernachweis von beta-hämolysierenden Streptokokken der Lancefield Gruppe A; Serologie; molekular
DD: Die meisten Tonsillitiden sind viral verursacht
Therapie: Penicilline (Penicillin V), Oralcephalosporine (Cefalexin, Cefaclor), Makrolide (Erythromycin, Clarithromycin) für 10 Tage



Zur gleichen Erkrankung meinen Homöopathen:

So haben Viren die Aufgabe, Gewebe, welches in der dauer-sympathikotonen Phase der Erkrankung zerstört wurde im Sinne von mikroskopisch kleinen Ulcera (geschwürige Löcher), in der vagotonen Heilungsphase wiederaufzufüllen. Bei den Pilzen ist es genau umgekehrt; sie tragen Gewebe ab, welches in der ersten Phase der Erkrankung überschießend gewuchert hat.Die Mikroben unterstützen also den Körper bei der Wiederherstellung seiner Gesundheit!

So entzünden sich Mandeln nicht deshalb, weil sich Erreger auf ihnen niedergelassen haben, sondern weil eine Störung im Organismus diese bestimmten Bakterien vermehrt für das Heilungsgeschehen benötigen. Diese von der Schulmedizin als „Erreger" bezeichneten Bakterien sind also in Wirklichkeit unsere Helfer und niemals krankheitsverursachend! Es ist sogar so, dass die behaupteten krankmachende Viren nicht existieren, wovon sich jeder leicht durch Nachfragen nach den wissenschaftlichen Publikationen der behaupteten krankmachenden Viren bei den Gesundheitsbehörden und Laboren überzeugen kann.


Beschreiben Sie doch einmal, wo nach Ihrer Meinung die konsensfähige Schnittmenge zwischen diesen Standpunkten besteht.

Oh, können Sie garnicht! Wie dumm...

Pianoman  



Dann erklären Sie mir doch bitte:

Wie ist es möglich, wenn man im Alter zwischen 20 bis 23 Jahre mindestens 3x jährlich unter ärztlich festgestellter Angina gelitten hat, die regelmässig mit zunehmend stärkeren Antibiotika behandelt wurde, bis schliesslich hin zu der Aussage von
3 Ärzten (1 x Hausarzt, 1 x HNO-Facharzt, 1 x Krankenhaus-Arzt), dass rein gar nichts mehr dagegen getan werden könne und eine operative Entfernung der Mandeln nunmehr zwingend anstehe und unausweichlich sei,

allein der Widerwille, sich auch nur irgendwas operativ entfernen zu lassen, offensichtlich ausreichte, um die Krankheit fortan völlig zum Verschwinden zu bringen, so dass diese bis heute nie wieder aufgetreten ist. Und dass zudem die nach verschiedenen ärztlichen Befunden "durch die ständigen Entzündungen auf Dauer völlig zerklüfteten und vernarbten Mandeln, die zwingend entfernt werden müssen, da ein erhebliches Risiko besteht" binnen 2 Jahren wieder derart jungfräulich hergestellt waren, als ob nie etwas geschehen wäre und was jeglichem ärztlichen Wissen widersprach (das allgemein ärztliche Erstaunen darüber wurde seinerzeit ebenfalls schriftlich festgehalten).

Können Sie das? Ja, Sie sind gemeint, ausdrücklich, damit Sie auch wissen, dass Sie gemeint sind und kein anderer mit seinen entsprechend "weisen" Kommentaren ...  
hä?

PS:
Und kommen Sie mir nur nicht mit Placebo - den gab's nämlich nicht!

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Gockel
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Beiträge: 399

Re: Kritik gegen die Heilpraktiker auf BREITER FRO
Antwort #189 - 01. Dezember 2007 um 03:12
 
utemaria schrieb am 01. Dezember 2007 um 02:53:
Dann erklären Sie mir doch bitte:

Wie ist es möglich, wenn man im Alter zwischen 20 bis 23 Jahre mindestens 3x jährlich unter ärztlich festgestellter Angina gelitten hat, die regelmässig mit zunehmend stärkeren Antibiotika behandelt wurde, bis schliesslich hin zu der Aussage von
3 Ärzten (1 x Hausarzt, 1 x HNO-Facharzt, 1 x Krankenhaus-Arzt), dass rein gar nichts mehr dagegen getan werden könne und eine operative Entfernung der Mandeln nunmehr zwingend anstehe und unausweichlich sei,

allein der Widerwille, sich auch nur irgendwas operativ entfernen zu lassen, offensichtlich ausreichte, um die Krankheit fortan völlig zum Verschwinden zu bringen, so dass diese bis heute nie wieder aufgetreten ist. Und dass zudem die nach verschiedenen ärztlichen Befunden "durch die ständigen Entzündungen auf Dauer völlig zerklüfteten und vernarbten Mandeln, die zwingend entfernt werden müssen, da ein erhebliches Risiko besteht" binnen 2 Jahren wieder derart jungfräulich hergestellt waren, als ob nie etwas geschehen wäre und was jeglichem ärztlichen Wissen widersprach (das allgemein ärztliche Erstaunen darüber wurde seinerzeit ebenfalls schriftlich festgehalten).

Können Sie das? Ja, Sie sind gemeint, ausdrücklich, damit Sie auch wissen, dass Sie gemeint sind und kein anderer mit seinen entsprechend "weisen" Kommentaren ...  
hä?



Das kann ich ihnen ganz einfach erklären: Es war ein echtes Wunder.

Zitat:
PS:
Und kommen Sie mir nur nicht mit Placebo - den gab's nämlich nicht!


Also auch ganz ohne Hilfe eines Heilpraktikers??? Ohne jegliche Homöopathie???

Na, dann besteht absolut kein Zweifel mehr, oder?


Heilungen gibt's,...
der Gockel
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