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Der Fall Joachim Bublath – "Wer schreit hat Recht" (Gelesen: 81951 mal)
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Augsburg
Der Fall Joachim Bublath – "Wer schreit hat Recht"
17. Oktober 2007 um 16:31
 
Der Fall Joachim Bublath – "Wer schreit hat Recht"

Im Februarheft 2005 veröffentlichte Ökotest unter dem Titel: "Heilpraktiker - ich geh kaputt" einen grossen Heilpraktikertest [1]. Bei diesem wurden zwanzig Heilpraktiker und ihre Heilmethoden überprüft. Nachdem lediglich drei von zwanzig Heilpraktikern eine untadelige Leistung ablieferten, entbrannte ein Sturm der Entrüstung bei den Heilpraktikerverbänden und auch im Forum von Ökotest.

Am 5. September 2007 veröffentlichte Joachim Bublath eine Wissenschaftssendung unter dem Titel „Die modernen Wunderheiler“. Im Laufe der Sendung wies er auf die oft mangelhafte Ausbildung von Heilpraktikern hin und unterzog verschiedene alternative Heilverfahren einer wissenschaftlichen Betrachtung. Aufregung in der Heilpraktikerszene. Joachim Bublath formulierte all das, was man nicht gerne hört, wenn man sein Geld mit dem Versprechen von Heilung und Genesung verdient. Ruhig, gelassen und wenig aufgeregt präsentierte er den Stand der Wissenschaft zu verschiedenen alternativen Heilverfahren: Von mangelhafter Datenlage bis zu nicht vorhandener Forschung.

Wie auch Ökotest musste er die Erfahrung machen, dass die Lobbyisten alternativer sowie meist unwissenschaftlicher und teils gefährlicher Verfahren sich nur ungern einer Überprüfung stellen.


Wer heilt hat Recht?

Leider nein. Denn anstatt sich um den Nachweis zu bemühen, dass man heilen kann, äußerten sich Wunderheiler, Heilpraktiker und Homöopathen lieber im Internet-Forum des ZDF und über die E-Mail-Adresse von Joachim Bublath. Spam statt Beweise [2].

Noch in der gleichen Nacht gingen weit über dreissig Texte im Forum des ZDF ein. Joachim Bublath wurde der Lüge bezichtigt, als ein Handlanger der Pharmalobby bezeichnet und teils schwer beleidigt. Das ZDF brauchte lange, bis es wenigstens die Beleidigungen löschte. Zu lange. Tagelang tobte der Sturm organisierter Entrüstung fast ungehindert im Forum.

In einschlägigen Heilpraktikerforen unterhielt man sich rege darüber, wie man wohl noch mehr Druck aufbauen könne. So empfahl ein Heilpraktikerverein, die Redaktion mit Stellungnahmen zu überhäufen, der E-Post-Empfänger solle dort überlaufen. Gleichzeitig wurde die E-Mail-Adresse von Joachim Bublath veröffentlicht. Ein anderer will erfahren haben, dass die Redaktion in München sich vor den vielen E-Mails fürchtet und fordert seine Mitgliedern auf bei der E-Mail-Flut mitzuhelfen. Und natürlich weiss dieser Heilpraktikerverein zu berichten, dass es sich bei dieser E-Mail-Flut um die "Volksmeinung" handelt [3].


Schaden kommt über die Homöopathie

Doch nicht nur bei den Heilpraktikern war man aufgeschreckt. Auch der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) wittert einen grossen Schaden für die geschäftliche Grundlage, die Homöopathie.
So deutete Herr Bublath in seiner Sendung vorsichtig an, dass die Homöopathie bisher noch keinen Wirksamkeitsnachweis habe erbringen können. Dies war dem DZVhÄ wohl zuviel, weshalb er zunächst eine aufgeregte Pressemitteilung lancierte, die sich hauptsächlich mit Schweinen beschäftigte und ein klein wenig unverständlich erschien [4]. Man ist dann wohl noch mal in sich gegangen und verlautbarte am 8. Oktober, man wolle noch am gleichen Tage eine Einstweilige Verfügung erwirken, denn es stimme nicht, dass die Homöopathie bislang keinen Wirksamkeitsnachweis erbringen konnte [5]. Als Beweis führt der DZVhÄ unter Anderem eine Studie zu Felde, welche vom Verfasser selbst später wieder negiert wurde, weil die methodischen Schwächen der homöopathischen Forschung allzu offensichtlich sind [6] [7]. Diesen Umstand verschweigt der DZVhÄ freilich, denn schliesslich will man vor Gericht.

Letztlich bleibt auch unklar, wie denn die rechtliche Grundlage einer solchen Klage aussehen soll. Da „die Homöopathie“ nicht als persönlicher Ansprechpartner in Frage kommt und der DZVhÄ keine Erwähnung in der Sendung fand, muss man sich einfach fragen, wann wohl ein Autohersteller auf die Idee kommt, die Aussage „Autos machen Lärm und stinken“ gerichtlich untersagen zu lassen.
Auf die Anfrage, wie es denn nun um die einstweilige Verfügung bestellt sei, äusserte der Pressesprecher des DZVhÄ, das Mainzer Landgericht habe sich für eine mündliche Verhandlung entschieden. Die Einstweilige Verfügung wurde demzufolge abgelehnt.


Eine Stilfrage

Der korrekte journalistische Umgang mit dererlei Ungemach ist nicht jedem gegeben. Den Medienprofis beim ZDF scheint er jedoch ferner zu sein, als man gemeinhin von einem grossen öffentlich rechtlichen Sender annehmen sollte, denn das ZDF knickt ein vor der Macht des Spams.

Spam ist erfolgreich, sonst gäbe es ihn nicht. Spam war auch hier wieder erfolgreich. Das ZDF löschte sein Internet-Angebot zur Sendung. Zensur, weil die Masse es so wollte.

Joachim Bublath äusserte sich gestern im Magazin Focus zum mangelnden Rückhalt des ZDF, Wissenschaft als Abstimmungsergebnis sei der Sieg des Irrationalen [8].
Natürlich kann man Wissenschaft nicht abstimmen und natürlich erwartet man von einer Wissenschaftssendung, dass sie Wissenschaft bringt und nicht Geschäftsgrundlagen von Wunderheilern bedient.

Darüber, warum ausgerechnet Joachim Bublath ein Opfer der Selbstzensur des ZDF wurde, mag man spekulieren. Auf die oft mangelnde, da unzureichend nachzuweisende Ausbildung von Heilpraktikern wurde bereits in anderen Sendungen und in Printmedien immer wieder hingewiesen. So übte z.B. Dr. Leonhard Hansen von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein am 01. Oktober 2007 in einem Artikel des Ärzteblatts harsche Kritik an der Arbeit von Heilpraktikern [9]. Im Magazin "Kontraste" des RBB wurde ein Bericht gesendet, welcher die Risiken inkompetenter Behandlungen durch Heilpraktiker aufarbeitete. Auch die Redaktion von Kontraste wurde mit E-Mails überhäuft. Trotzdem sah sich niemand veranlasst, das Internetangebot zu entfernen. Dieses ist bis heute einsehbar [10].

Da kochen Wunderheiler ein Gebräu aus unzähligen, unsinnigen, und inhaltslosen Texten und das ZDF springt mitten hinein in den wohlig bereiteten Hexenkessel und zensiert sich selbst. Kein besonders stilvoller Abgang, sondern ein Armutszeugnis.


Patient, was nun?

Letztlich geht es jedoch um den Patienten. Er ist das begehrte Objekt, nach dessen Gunst und Geld die Heiler trachten. Wie soll er sich entscheiden?

Wählt er die Sieger, die soeben bewiesen haben „Wer schreit, hat Recht“, oder entscheidet er sich für denjenigen, der die Fakten sorgfältig und gut belegt unterbreiten kann? Es lohnt sich darüber nachzudenken, denn weder Lobbyarbeit noch juristisches Säbelgerassel ersetzen einen Wirksamkeitsnachweis. Wenn man erkrankt, muss man sich darauf verlassen können, mehr angedient zu bekommen als heiße Luft.

Es war eine ausgezeichnete Sendung auf dem gewohnt hohen Niveau von Joachim Bublath. Es ist tragisch und beschämend, dass sich das ZDF derart einfach dazu bewegen lässt, den Pfad der Objektivität zu verlassen.


Kontakt / Ansprechpartner:

Tanja Hindemith
In der Reute 15
71566 Althütte
E-Mail: tanja.hindemith@gmx.de


Quellenangaben

1      http://forum.oekotest.de/cgi-bin/YaBB.pl?num=1143460083
2      http://www.zdf.de/ZDFforum/ZDFde/inhalt/10/0,1872,5241482,00/sendungen/Bublath/F...
3      http://www.bdhn-ev.de/uploads/media/Die_modernen_Wunderheiler.pdf
4      http://openpr.de/news/156606/Verheerende-Zuschauerkritik-auf-Bublaths-Alternativ...
5      http://openpr.de/news/162757/Homoeopathie-Aerzte-wollen-Gegendarstellung-vom-ZDF...
6      http://www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/entrez?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=931060...
7      http://www.annals.org/cgi/reprint/138/5/393.pdf
8      http://www.focus.de/kultur/kino_tv/protest_aid_135847.html
9      http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/10/01/170a0405.asp?cat=/news
10    http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_6265727.html
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Kosmopolit
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55606 Brauweiler
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Re: Der Fall Joachim Bublath – "Wer schreit hat Re
Antwort #1 - 18. Oktober 2007 um 19:16
 
Dank dieses Vorgangs müsste auch dem letzten Zeitungsfritzen klar geworden sein, wie mächtig die Quacksalber-Mafia inzwischen geworden ist. Ihr gelingt es doch tatsächlich einem renommierten Wissenschaftsjournalisten einer öffentlich rechtlichen Fernsehanstalt das Mikrofon abzuschalten. Das ist hoffentlich der Beginn einer wunderbaren Auseinandersetzung.  Cool
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ama
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Zensur durch Irregeleitete
Antwort #2 - 18. Oktober 2007 um 19:37
 
Wie ich sehe, ist im Forum des ZDF
http://www.zdf.de/ZDFforum/ZDFde/inhalt/10/0,1872,5241482,00/sendungen/Bublath/F...
gestern und heute kein einziger neuer Beitrag FREIGEGEBEN worden, obwohl welche geschrieben wurden.

Ob die Zensurartisten jetzt den Abgang machen? Ich könnte eine nicht nur heimliche Freude nicht verhehlen, wenn das ZDF das Dilletantengemüse der Forumsadmins endlich vor die Tür setzt.
Besonders freue ich mich auf die NAMEN derer, die an der Sabotage gegen die Bublath-Sendung beteiligt sind. Wer die Wissenschaft wegen der darin enthaltenen Wahrheit zensiert, hat in einem Sender nichts zu suchen.

Der Text der Sendung von Joachim Bublath vom 5.9.2007, mit Google restauriert:
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=3032

Ein einzelner Homöopath kippt das gesamte Forum:
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=3018

Post-PISA, so ist das Leben...

ama
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Kosmopolit
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55606 Brauweiler
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Re: Der Fall Joachim Bublath – "Wer schreit hat Re
Antwort #3 - 18. Oktober 2007 um 21:19
 
Man muss das Ganze positiv sehen. Durch diese Geschichte wird das Thema jetzt mal so richtig aufgemischt. Es gab schon oft kritische Fernsehberichte über Scharlatane, die aber nur einen geringen Wirkungsgrad hatten, zumeist nur in Kreisen Betroffener oder Geschädigter. Hier haben wir aber eine ganz neue Dimension. Es geht jetzt auch um die Pressfreiheit, um die wahrhaftige Informationspflicht der Medien. Die Alternativ”mediziner” schimpfen allzu oft über die Pharma-Mafia, dabei gehören sie inzwischen selbst zu einer Zusammenrottung solcher Art.

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Pianoman
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Re: Der Fall Joachim Bublath – "Wer schreit hat Re
Antwort #4 - 20. Oktober 2007 um 15:04
 
In diesem Zusammenhang stellt sich die immer wichtiger werdende Frage nach der Macht des Mythos als Welterklärungsstrategie.

Folgen wir Kerenyis Definition:

"Mythos ist die Aussage eines Inhalts, die mit dem Anspruch der Wahrheit auftritt, ohne den Wahrheitsanforderungen der Wissenschaft zu entsprechen, ja, ohne solche Forderungen, die die Wissenschaft stellt, auch nur zur Kenntnis zu nehmen. Der Mythos ist selbst Begründung, er schließt den Gedanken an eine weitere Begründung aus,"
Kerenyi, K. (1975) Die anthropologische Aussage des Mythos

befürchte ich, dass eine Diskussion über die Relevanz wissenschaftlicher Aussagen auf Dauer nur noch zur einer Auseinandersetzung über die Dignität von Logos und Mythos wird.      
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Aristotle was not Belgian, the principle of Buddhism is not "every man for himself", and the London Underground is not a political movement. Those are all mistakes, Otto. I looked them up. (A Fish Called Wanda)
 

 
Schau-ma-amoi
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Re: Der Fall Joachim Bublath – "Wer schreit hat Re
Antwort #5 - 20. Oktober 2007 um 15:15
 
Pianoman schrieb am 20. Oktober 2007 um 15:04:
In diesem Zusammenhang stellt sich die immer wichtiger werdende Frage nach der Macht des Mythos als Welterklärungsstrategie.

Folgen wir Kerenyis Definition:

"Mythos ist die Aussage eines Inhalts, die mit dem Anspruch der Wahrheit auftritt, ohne den Wahrheitsanforderungen der Wissenschaft zu entsprechen, ja, ohne solche Forderungen, die die Wissenschaft stellt, auch nur zur Kenntnis zu nehmen. Der Mythos ist selbst Begründung, er schließt den Gedanken an eine weitere Begründung aus,"
Kerenyi, K. (1975) Die anthropologische Aussage des Mythos

befürchte ich, dass eine Diskussion über die Relevanz wissenschaftlicher Aussagen auf Dauer nur noch zur einer Auseinandersetzung über die Dignität von Logos und Mythos wird.        


Vielleicht, Mythos, ob nun etwa in Kerenyis antiker Götterwelt oder sonstwo, hatte keine brauchbare Alternative. Heute haben wir die. Bezeichnend ist, dass fast alle esoterischen Richtungen ständig den Versuch unternehmen, unter den Deckmantel der Wissenschaften zu kriechen.
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Pianoman
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Re: Der Fall Joachim Bublath – "Wer schreit hat Re
Antwort #6 - 20. Oktober 2007 um 15:53
 
Um dann, wenn die Camouflage als solche entdeckt wird, sich dann aber doch auf Letztbegründetes zu beziehen.

Mir fehlt dazu dann oft die Argumentation, weil an dieser Stelle letztlich nur noch Glaubensentscheidungen existieren, und weil vor allem für die Irrationalisten der Satz gilt: Worüber man nicht (im Sinn eines Diskurses) reden kann, dafür muss man kämpfen (im Sinne einer Auseinandersetzung ohne jede Regel).

Pianoman (zunehmend ratlos)


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Schau-ma-amoi
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Re: Der Fall Joachim Bublath – "Wer schreit hat Re
Antwort #7 - 20. Oktober 2007 um 16:18
 
Pianoman schrieb am 20. Oktober 2007 um 15:53:
Um dann, wenn die Camouflage als solche entdeckt wird, sich dann aber doch auf Letztbegründetes zu beziehen.

Mir fehlt dazu dann oft die Argumentation, weil an dieser Stelle letztlich nur noch Glaubensentscheidungen existieren, und weil vor allem für die Irrationalisten der Satz gilt: Worüber man nicht (im Sinn eines Diskurses) reden kann, dafür muss man kämpfen (im Sinne einer Auseinandersetzung ohne jede Regel).

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Ja, die "letzten Werte", an die man nur mehr glauben kann. Ich kenn das Problem.


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Hackethal
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Re: Der Fall Joachim Bublath – "Wer schreit hat Re
Antwort #8 - 05. November 2007 um 21:32
 
Zitat:
Patient, was nun?

Letztlich geht es jedoch um den Patienten. Er ist das begehrte Objekt, nach dessen Gunst und Geld die Heiler trachten. Wie soll er sich entscheiden?

Wählt er die Sieger, die soeben bewiesen haben „Wer schreit, hat Recht“, oder entscheidet er sich für denjenigen, der die Fakten sorgfältig und gut belegt unterbreiten kann?


So lange die sehr viele Ärzte nicht verstanden haben um was es den Menschen, geht müssen Sie weiterhin auschliesslich Wissenschaftler bleiben. Ich rede hierbei nicht von Aktutmedizin, da darf immer gerne ein Dr.House kommen, aber in der Hausarztpraxis wird er sicher seinen Stock verlieren und stürzen.

Ich habe die Sendung gesehen und finde ebenfalls vieles des Gezeigten fragwürdig oder unzeitgemäss und dennoch geschieht momentan ein Prozess den niemand aufhalten kann. Gut so. Die Guten an Bord, den anderen die Sinnflut.

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Wenn man über jemanden die Wahrheit  erfahren will, ist dieser jemand meiner Erfahrung nach der letzte, den ich fragen würde. (Dr. Gregory House)
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utemaria
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Re: Der Fall Joachim Bublath – "Wer schreit hat Re
Antwort #9 - 05. November 2007 um 21:54
 
Hackethal schrieb am 05. November 2007 um 21:32:
... dennoch geschieht momentan ein Prozess den niemand aufhalten kann. Gut so. Die Guten an Bord, den anderen die Sinnflut.




Dieser Überzeugung bin ich auch! Alles in allem eine Super-Zusammenfassung, die "Eso-Terrorist" sofort unterschreiben würde  Smiley
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