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Augenlaser - euere Erfahrungsberichte (Gelesen: 70907 mal)
steffib
Forum-Mitglied

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Beiträge: 9

Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
23. Oktober 2007 um 13:42
 
Hallo Forum!

Ich habe zu diesem Thema keinen passenden Thread gefunden und deshalb einen neuen aufgemacht.
Auch war ich mir bei der Rubrik nicht so ganz sicher. Falls falsch bitte verschieben.

Nun zur Frage:
Kennt sich jemand aus welche der verschiedenen Augenlaser Verfahren die
beste/ungefährlichste ist. (Ich weiß das große Risiken bestehen, egal welche Methode angewendet wird.)
Interessant wären vor allem eigene Erfahrungen, egal ob eigene Op oder Freundeskreis.
Wie die einzelnen Verfahren (z.B. Lasik, Epi-Lasik, Lasek) ablaufen weiß ich inzwischen
Ich habe nämlich bei meinen Recherchen hauptsächlich Werbung einzelner Anbieter gefunden, die
natürlich das Verfahren anpreisen das sie selber anbieten, hier etwas halbwegs objektives zu finden ist mir bisher
nicht gelungen.

Danke für eure Antworten
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AnneS
Ex-Mitglied





Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #1 - 23. Oktober 2007 um 15:57
 
Also ob die Risiken wirklich so groß sind  Smiley, das war vor 10 Jahren vielleicht noch so, doch ich denke, dass dieser Eingriff mittlerweile schon fast Routine ist und Risiken gibt es immer.

Mein Mann hat demnächst Termin zu Voruntersuchung in einer Smile Eyes Klinik, dort wird Lasek und Lasik angeboten. Er kennt mittlerweile einige die sich die Augen dort haben lasern lassen und alle waren sehr zufrieden! Auch sein Augenarzt, der nichts mit der Klinik zu tun hat, konnte ihm sagen dass er einige Patienten hat, die sich das dort haben machen lassen, und das wäre gute Arbeit gewesen.

Anne
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« Zuletzt geändert: 24. Oktober 2007 um 10:26 von N/V »  
 

 
steffib
Forum-Mitglied

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Beiträge: 9

Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #2 - 23. Oktober 2007 um 16:25
 
Danke für die Antwort.
Es wäre nett wenn Sie dann einen
kleinen Erfahrungsbericht hier veröffentlichen würden sollte
sich ihr Mann die Augen lasern lassen.

Leider habe ich keinen in meinem Freundes oder Bekanntenkreis der schon
so eine Op hat durchführen lassen.

Offensichtlich sind ja auch die Preise für eine solche Op in den letzten Jahren deutlich
gesunken.
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AnneS
Ex-Mitglied





Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #3 - 23. Oktober 2007 um 18:26
 
Gerne werde ich berichten, wobei erst noch geklärt werden muss, ob er sich die Augen lasern lassen kann.

Er hat eine sehr starke Hornhautverkrümmung, diese ist grenzwertig und könnte eine Kontraindikation darstellen. Das wissen wir aber erst nach der Voruntersuchung.

Ansonsten werden die Kosten sich um die 4000 Euro bewegen (mit Voruntersuchung, allen Nachuntersuchungen und eventuellem Nachlasern) und ich muß ehrlich sagen, an dieser Stelle würde ich nicht unbedingt sparen. Qualität hat ihren Preis.

Anne
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AnneS
Ex-Mitglied





Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #4 - 24. Oktober 2007 um 10:03
 
Nachtrag:

Sie schreiben

Zitat:
Ich habe nämlich bei meinen Recherchen hauptsächlich Werbung einzelner Anbieter gefunden, die  
natürlich das Verfahren anpreisen das sie selber anbieten, hier etwas halbwegs objektives zu finden ist mir bisher  
nicht gelungen.  


Zumindest ist es bei Lasik und Lasek doch so, dass die Methode von der Beschaffenheit (Dicke) der Hornhaut abhängig ist?

Anne

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Forum Admin
Administrator

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Beiträge: 3457
Augsburg
Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #5 - 24. Oktober 2007 um 10:48
 
Artikel erschien in: Ratgeber Gesundheit und Fitness 7: 2007
Rubrik: Magazin

Feinschliff für die Hornhaut
Morgens die Augen öffnen und sofort scharf sehen - das ist der Traum vieler Brillenträger. Oft lässt er sich mit Hilfe einer Laseroperation verwirklichen. Allerdings müssen die Kosten meist aus eigener Tasche bezahlt werden.

[AUSZUG]
...

Multifokallinsen

Selbst mit der Laserchirurgie lässt sich keine lebenslange Brillenfreiheit erzielen, denn auch bei LASIK-korrigierten Augen setzt irgendwann die Altersweitsichtigkeit ein - und dann wird wieder eine Lesebrille gebraucht. Bei Altersweitsichtigkeit, starker Fehlsichtigkeit oder grauem Star ist die Laserbehandlung ohnehin nicht möglich. Doch auch diesen Brillenträgern kann geholfen werden, nämlich mit den sogenannten multifokalen Intraokularlinsen, die sich sowohl für die Fern- als auch für die Nahsicht eignen. Diese Kunstlinsen werden implantiert. Lange war allerdings die Sehqualität eher mäßig: Die Patienten klagten über erhöhte Blendempfindlichkeit, schlechtes Kontrastsehen und verminderte Nachtsicht. Dank einer neuen Technik haben sich diese störenden Auswirkungen aber auf ein Minimum reduziert. Dies zeigte eine aktuelle europäische Studie, an der auch die Frankfurter Universitätsklinik beteiligt war.
Eine Übersicht aller Ärzte, die bereits über Erfahrung mit der neuen Technologie verfügen, bietet die Internetseite www.brille-im-auge.de

...

LASIK: Vor- und Nachteile im Überblick

Geeignet bei:
Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Astigmatismus.

Gegenanzeigen:
Diabetes, Rheuma, grüner oder grauer Star, Schwangerschaft, sehr weite Pupillen. Nicht geeignet zur Korrektur der Altersweitsichtigkeit.

Dioptrienbereiche:
Kurzsichtigkeit bis minus 10 Dioptrien, Weitsichtigkeit bis 6 Dioptrien, Astigmatismus bis minus 5 Dioptrien.

Vorteile:
Der Eingriff dauert nur wenige Minuten, relativ geringe Schmerzen, schnelle Heilung.

Nachteile:
begrenzte Anwendbarkeit bei dünner Hornhaut.

Mögliche Komplikationen:
Infektionen, erhöhte Licht- und Blendempfindlichkeit, trockene Augen. Außerdem ist es möglich, dass die durch die OP dünner gewordene Hornhaut dem Augeninnendruck nicht standhält und sich nach außen wölbt. Diese Hornhautverkrümmung kann eine massive Verschlechterung des Sehvermögens bewirken, im schlimmsten Fall muss eine Hornhauttransplantation durchgeführt werden. Das Risiko solcher ernsthaften Komplikationen ist allerdings gering.

Kosten:
Zwischen 1.500 und 2.200 Euro pro Auge. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht, private manchmal.

Erfolgsaussichten:
Findet die Operation in einer renommierten Klinik statt, sind die Erfolgsaussichten gut. Grundsätzlich gilt: Je niedriger die Fehlsichtigkeit, desto höher die Chance, dass man nach der OP eine Sehschärfe von 100 Prozent erreicht. Zu beachten ist jedoch, dass man bei Altersweitsichtigkeit in jedem Fall ab etwa 50 Jahren wieder eine Lesebrille braucht.

...

Die richtige Klinik

Hier gibt es Adressen:
* Verband der Spezialkliniken Deutschlands für Augenlaser und Refraktive Chirurgie: VSDAR, Frau Hüttel, Am Brand 1, 82299 Türkenfeld, Tel. 08193/938782, www.vsdar.de
* Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V., Tersteegenstr. 12, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/43037-00, www.augeninfo.de

Seit Sommer 2006 gibt es das Gütesiegel "LASIK-TÜV", das inzwischen (Stand 25. Januar 2007) neun Kliniken erhalten haben. Der TÜV prüft, ob Gerätschaft, Abläufe und Organisation auf dem neuesten Stand sind, ob Mitarbeiter und Ärzte die erforderliche Qualifikation und Erfahrung besitzen, ob die relevanten Hygieneanforderungen eingehalten werden, die Behandlungsergebnisse zufriedenstellend sind und nicht zuletzt die Zufriedenheit der Patienten selbst. Welche Kliniken das Zertifikat schon haben, kann man unter www.lasik-tuev.de sehen.

Im Ausland (etwa Türkei oder Russland) werden Laser-OPs oft wesentlich billiger angeboten. Es gibt sicher auch dort gute Operateure. Problematisch wird es aber, sobald Komplikationen auftreten. Nachsorge und eventuelle Schadenersatzforderungen gestalten sich schwierig.

...
[/AUSZUG]
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AnneS
Ex-Mitglied





Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #6 - 24. Oktober 2007 um 11:19
 
Forum Admin schrieb am 24. Oktober 2007 um 10:48:
[AUSZUG]
...


Selbst mit der Laserchirurgie lässt sich keine lebenslange Brillenfreiheit erzielen, denn auch bei LASIK-korrigierten Augen setzt irgendwann die Altersweitsichtigkeit ein - und dann wird wieder eine Lesebrille gebraucht.



Also da wurde meinem Mann gesagt, dass man die Altersweitsichtigkeit hinauszögern kann. Die Ärzte der Klinik empfehlen das ihren Patienten, die sich die Augen lasern lassen, ab einem Alter von 30.

Die Augen werden so gelasert, dass ein Auge etwas weniger als 100% sieht.

Zitat:
Nachteile:  
begrenzte Anwendbarkeit bei dünner Hornhaut.


Da gibt es die Lasek Methode, die aber einige Nachteile, wie langsame und schmerzhafte Heilung und Schwankungen des Sehvermögens in den ersten Wochen hat.

Anne
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Kawarimono
Forum-Mitglied

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Beiträge: 3376

Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #7 - 24. Oktober 2007 um 15:02
 
Zitat:
Also ob die Risiken wirklich so groß sind  Smiley, das war vor 10 Jahren vielleicht noch so, doch ich denke, dass dieser Eingriff mittlerweile schon fast Routine ist und Risiken gibt es immer.


Ich sehe das ziemlich konservativ: Solange es andere Möglichkeiten gibt, und die gibt es bei Fehlsichtigkeit reichlich, sollte man an Augen nicht herumoperieren.

Kawarimono
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AnneS
Ex-Mitglied





Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #8 - 24. Oktober 2007 um 15:38
 
Kawarimono schrieb am 24. Oktober 2007 um 15:02:
Zitat:
Also ob die Risiken wirklich so groß sind  Smiley, das war vor 10 Jahren vielleicht noch so, doch ich denke, dass dieser Eingriff mittlerweile schon fast Routine ist und Risiken gibt es immer.


Ich sehe das ziemlich konservativ: Solange es andere Möglichkeiten gibt, und die gibt es bei Fehlsichtigkeit reichlich, sollte man an Augen nicht herumoperieren.

Kawarimono


Ich selbst bin kein Brillenträger und werde mich aus dieser seiner Entscheidung raushalten.
Verstehen kann ich es aber schon, wenn man ohne Brille sehr schlecht sieht. Nachts eine Uhrzeit vom Wecker ablesen ist ihm unmöglich, da werde entweder ich gefragt oder er zieht die Brille an. Beim Sport ist die Brille ebenfalls hinderlich. Fürs Tauchen braucht er auch eine extra Brille mit optischen Gläsern usw.

Wenn jemand sich stark beeiträchtigt fühlt durch seinen Sehfehler, warum nicht?

Anne

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Pjotr
Ex-Mitglied





Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #9 - 24. Oktober 2007 um 19:46
 
Zitat:
Wenn jemand sich stark beeiträchtigt fühlt durch seinen Sehfehler, warum nicht?


Genau. Es ist eine Frage des Leidensdrucks. Manche Leute sind unsportlich, schlafen nachts durch und sehen mit Brille auch noch besser aus Smiley

Selber kenne ich zwei Personen, die seit drei Jahren glücklich und zufrieden damit sind. Eine grundsätzliche Empfehlung kann man sicher nicht geben, da dies ja immer sehr von den Augen der betroffenen Person abhängt, und wie sehr man mit dieser Technik in einen Grenzbereich gehen muss.

Ich würde es vermutlich tun, wenn ich den Leidensdruck hätte, aber nicht, ohne neutrale Begutachtung.

Gruß,
Pjotr

P.S.: (noch) ohne Brille, und bereits über statistischer Lebensmitte
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