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Augenlaser - euere Erfahrungsberichte (Gelesen: 71532 mal)
steffib
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Beiträge: 9

Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
23. Oktober 2007 um 13:42
 
Hallo Forum!

Ich habe zu diesem Thema keinen passenden Thread gefunden und deshalb einen neuen aufgemacht.
Auch war ich mir bei der Rubrik nicht so ganz sicher. Falls falsch bitte verschieben.

Nun zur Frage:
Kennt sich jemand aus welche der verschiedenen Augenlaser Verfahren die
beste/ungefährlichste ist. (Ich weiß das große Risiken bestehen, egal welche Methode angewendet wird.)
Interessant wären vor allem eigene Erfahrungen, egal ob eigene Op oder Freundeskreis.
Wie die einzelnen Verfahren (z.B. Lasik, Epi-Lasik, Lasek) ablaufen weiß ich inzwischen
Ich habe nämlich bei meinen Recherchen hauptsächlich Werbung einzelner Anbieter gefunden, die
natürlich das Verfahren anpreisen das sie selber anbieten, hier etwas halbwegs objektives zu finden ist mir bisher
nicht gelungen.

Danke für eure Antworten
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AnneS
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #1 - 23. Oktober 2007 um 15:57
 
Also ob die Risiken wirklich so groß sind  Smiley, das war vor 10 Jahren vielleicht noch so, doch ich denke, dass dieser Eingriff mittlerweile schon fast Routine ist und Risiken gibt es immer.

Mein Mann hat demnächst Termin zu Voruntersuchung in einer Smile Eyes Klinik, dort wird Lasek und Lasik angeboten. Er kennt mittlerweile einige die sich die Augen dort haben lasern lassen und alle waren sehr zufrieden! Auch sein Augenarzt, der nichts mit der Klinik zu tun hat, konnte ihm sagen dass er einige Patienten hat, die sich das dort haben machen lassen, und das wäre gute Arbeit gewesen.

Anne
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« Zuletzt geändert: 24. Oktober 2007 um 10:26 von N/V »  
 

 
steffib
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Beiträge: 9

Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #2 - 23. Oktober 2007 um 16:25
 
Danke für die Antwort.
Es wäre nett wenn Sie dann einen
kleinen Erfahrungsbericht hier veröffentlichen würden sollte
sich ihr Mann die Augen lasern lassen.

Leider habe ich keinen in meinem Freundes oder Bekanntenkreis der schon
so eine Op hat durchführen lassen.

Offensichtlich sind ja auch die Preise für eine solche Op in den letzten Jahren deutlich
gesunken.
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AnneS
Ex-Mitglied





Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #3 - 23. Oktober 2007 um 18:26
 
Gerne werde ich berichten, wobei erst noch geklärt werden muss, ob er sich die Augen lasern lassen kann.

Er hat eine sehr starke Hornhautverkrümmung, diese ist grenzwertig und könnte eine Kontraindikation darstellen. Das wissen wir aber erst nach der Voruntersuchung.

Ansonsten werden die Kosten sich um die 4000 Euro bewegen (mit Voruntersuchung, allen Nachuntersuchungen und eventuellem Nachlasern) und ich muß ehrlich sagen, an dieser Stelle würde ich nicht unbedingt sparen. Qualität hat ihren Preis.

Anne
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AnneS
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #4 - 24. Oktober 2007 um 10:03
 
Nachtrag:

Sie schreiben

Zitat:
Ich habe nämlich bei meinen Recherchen hauptsächlich Werbung einzelner Anbieter gefunden, die  
natürlich das Verfahren anpreisen das sie selber anbieten, hier etwas halbwegs objektives zu finden ist mir bisher  
nicht gelungen.  


Zumindest ist es bei Lasik und Lasek doch so, dass die Methode von der Beschaffenheit (Dicke) der Hornhaut abhängig ist?

Anne

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Augsburg
Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #5 - 24. Oktober 2007 um 10:48
 
Artikel erschien in: Ratgeber Gesundheit und Fitness 7: 2007
Rubrik: Magazin

Feinschliff für die Hornhaut
Morgens die Augen öffnen und sofort scharf sehen - das ist der Traum vieler Brillenträger. Oft lässt er sich mit Hilfe einer Laseroperation verwirklichen. Allerdings müssen die Kosten meist aus eigener Tasche bezahlt werden.

[AUSZUG]
...

Multifokallinsen

Selbst mit der Laserchirurgie lässt sich keine lebenslange Brillenfreiheit erzielen, denn auch bei LASIK-korrigierten Augen setzt irgendwann die Altersweitsichtigkeit ein - und dann wird wieder eine Lesebrille gebraucht. Bei Altersweitsichtigkeit, starker Fehlsichtigkeit oder grauem Star ist die Laserbehandlung ohnehin nicht möglich. Doch auch diesen Brillenträgern kann geholfen werden, nämlich mit den sogenannten multifokalen Intraokularlinsen, die sich sowohl für die Fern- als auch für die Nahsicht eignen. Diese Kunstlinsen werden implantiert. Lange war allerdings die Sehqualität eher mäßig: Die Patienten klagten über erhöhte Blendempfindlichkeit, schlechtes Kontrastsehen und verminderte Nachtsicht. Dank einer neuen Technik haben sich diese störenden Auswirkungen aber auf ein Minimum reduziert. Dies zeigte eine aktuelle europäische Studie, an der auch die Frankfurter Universitätsklinik beteiligt war.
Eine Übersicht aller Ärzte, die bereits über Erfahrung mit der neuen Technologie verfügen, bietet die Internetseite www.brille-im-auge.de

...

LASIK: Vor- und Nachteile im Überblick

Geeignet bei:
Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Astigmatismus.

Gegenanzeigen:
Diabetes, Rheuma, grüner oder grauer Star, Schwangerschaft, sehr weite Pupillen. Nicht geeignet zur Korrektur der Altersweitsichtigkeit.

Dioptrienbereiche:
Kurzsichtigkeit bis minus 10 Dioptrien, Weitsichtigkeit bis 6 Dioptrien, Astigmatismus bis minus 5 Dioptrien.

Vorteile:
Der Eingriff dauert nur wenige Minuten, relativ geringe Schmerzen, schnelle Heilung.

Nachteile:
begrenzte Anwendbarkeit bei dünner Hornhaut.

Mögliche Komplikationen:
Infektionen, erhöhte Licht- und Blendempfindlichkeit, trockene Augen. Außerdem ist es möglich, dass die durch die OP dünner gewordene Hornhaut dem Augeninnendruck nicht standhält und sich nach außen wölbt. Diese Hornhautverkrümmung kann eine massive Verschlechterung des Sehvermögens bewirken, im schlimmsten Fall muss eine Hornhauttransplantation durchgeführt werden. Das Risiko solcher ernsthaften Komplikationen ist allerdings gering.

Kosten:
Zwischen 1.500 und 2.200 Euro pro Auge. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht, private manchmal.

Erfolgsaussichten:
Findet die Operation in einer renommierten Klinik statt, sind die Erfolgsaussichten gut. Grundsätzlich gilt: Je niedriger die Fehlsichtigkeit, desto höher die Chance, dass man nach der OP eine Sehschärfe von 100 Prozent erreicht. Zu beachten ist jedoch, dass man bei Altersweitsichtigkeit in jedem Fall ab etwa 50 Jahren wieder eine Lesebrille braucht.

...

Die richtige Klinik

Hier gibt es Adressen:
* Verband der Spezialkliniken Deutschlands für Augenlaser und Refraktive Chirurgie: VSDAR, Frau Hüttel, Am Brand 1, 82299 Türkenfeld, Tel. 08193/938782, www.vsdar.de
* Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V., Tersteegenstr. 12, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/43037-00, www.augeninfo.de

Seit Sommer 2006 gibt es das Gütesiegel "LASIK-TÜV", das inzwischen (Stand 25. Januar 2007) neun Kliniken erhalten haben. Der TÜV prüft, ob Gerätschaft, Abläufe und Organisation auf dem neuesten Stand sind, ob Mitarbeiter und Ärzte die erforderliche Qualifikation und Erfahrung besitzen, ob die relevanten Hygieneanforderungen eingehalten werden, die Behandlungsergebnisse zufriedenstellend sind und nicht zuletzt die Zufriedenheit der Patienten selbst. Welche Kliniken das Zertifikat schon haben, kann man unter www.lasik-tuev.de sehen.

Im Ausland (etwa Türkei oder Russland) werden Laser-OPs oft wesentlich billiger angeboten. Es gibt sicher auch dort gute Operateure. Problematisch wird es aber, sobald Komplikationen auftreten. Nachsorge und eventuelle Schadenersatzforderungen gestalten sich schwierig.

...
[/AUSZUG]
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AnneS
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #6 - 24. Oktober 2007 um 11:19
 
Forum Admin schrieb am 24. Oktober 2007 um 10:48:
[AUSZUG]
...


Selbst mit der Laserchirurgie lässt sich keine lebenslange Brillenfreiheit erzielen, denn auch bei LASIK-korrigierten Augen setzt irgendwann die Altersweitsichtigkeit ein - und dann wird wieder eine Lesebrille gebraucht.



Also da wurde meinem Mann gesagt, dass man die Altersweitsichtigkeit hinauszögern kann. Die Ärzte der Klinik empfehlen das ihren Patienten, die sich die Augen lasern lassen, ab einem Alter von 30.

Die Augen werden so gelasert, dass ein Auge etwas weniger als 100% sieht.

Zitat:
Nachteile:  
begrenzte Anwendbarkeit bei dünner Hornhaut.


Da gibt es die Lasek Methode, die aber einige Nachteile, wie langsame und schmerzhafte Heilung und Schwankungen des Sehvermögens in den ersten Wochen hat.

Anne
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Kawarimono
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #7 - 24. Oktober 2007 um 15:02
 
Zitat:
Also ob die Risiken wirklich so groß sind  Smiley, das war vor 10 Jahren vielleicht noch so, doch ich denke, dass dieser Eingriff mittlerweile schon fast Routine ist und Risiken gibt es immer.


Ich sehe das ziemlich konservativ: Solange es andere Möglichkeiten gibt, und die gibt es bei Fehlsichtigkeit reichlich, sollte man an Augen nicht herumoperieren.

Kawarimono
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AnneS
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #8 - 24. Oktober 2007 um 15:38
 
Kawarimono schrieb am 24. Oktober 2007 um 15:02:
Zitat:
Also ob die Risiken wirklich so groß sind  Smiley, das war vor 10 Jahren vielleicht noch so, doch ich denke, dass dieser Eingriff mittlerweile schon fast Routine ist und Risiken gibt es immer.


Ich sehe das ziemlich konservativ: Solange es andere Möglichkeiten gibt, und die gibt es bei Fehlsichtigkeit reichlich, sollte man an Augen nicht herumoperieren.

Kawarimono


Ich selbst bin kein Brillenträger und werde mich aus dieser seiner Entscheidung raushalten.
Verstehen kann ich es aber schon, wenn man ohne Brille sehr schlecht sieht. Nachts eine Uhrzeit vom Wecker ablesen ist ihm unmöglich, da werde entweder ich gefragt oder er zieht die Brille an. Beim Sport ist die Brille ebenfalls hinderlich. Fürs Tauchen braucht er auch eine extra Brille mit optischen Gläsern usw.

Wenn jemand sich stark beeiträchtigt fühlt durch seinen Sehfehler, warum nicht?

Anne

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Pjotr
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #9 - 24. Oktober 2007 um 19:46
 
Zitat:
Wenn jemand sich stark beeiträchtigt fühlt durch seinen Sehfehler, warum nicht?


Genau. Es ist eine Frage des Leidensdrucks. Manche Leute sind unsportlich, schlafen nachts durch und sehen mit Brille auch noch besser aus Smiley

Selber kenne ich zwei Personen, die seit drei Jahren glücklich und zufrieden damit sind. Eine grundsätzliche Empfehlung kann man sicher nicht geben, da dies ja immer sehr von den Augen der betroffenen Person abhängt, und wie sehr man mit dieser Technik in einen Grenzbereich gehen muss.

Ich würde es vermutlich tun, wenn ich den Leidensdruck hätte, aber nicht, ohne neutrale Begutachtung.

Gruß,
Pjotr

P.S.: (noch) ohne Brille, und bereits über statistischer Lebensmitte
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Schau-ma-amoi
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #10 - 24. Oktober 2007 um 20:00
 
Zitat:
P.S.: (noch) ohne Brille, und bereits über statistischer Lebensmitte


Lieber Pjotr, freu dich nicht zu früh!  Laut lachend
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Kawarimono
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #11 - 24. Oktober 2007 um 21:01
 
Zitat:
Ich selbst bin kein Brillenträger und werde mich aus dieser seiner Entscheidung raushalten.
Verstehen kann ich es aber schon, wenn man ohne Brille sehr schlecht sieht.


Ich nicht. Und ich sehe ohne Brille sehr schlecht. Wahrscheinlich sogar genau deshalb nicht. Die Vorstellung unkorrigierbar so zu sehen ist etwas ernüchternd und ich finde 1% Komplikationsrate für einen Eingriff, der einen zum Frührentner machen kann, durchaus deftig.
Da kaufe ich mir lieber einen Wecker, den ich in die Hand nehmen kann um draufzusehen und trage beim Wassersport Wegwerflinsen. Weniger wegen dem Wasser, sondern weil ich sonst andauernd in am Ufer trinkende Bienen trete.

Zitat:
Nachts eine Uhrzeit vom Wecker ablesen ist ihm unmöglich, da werde entweder ich gefragt oder er zieht die Brille an. Beim Sport ist die Brille ebenfalls hinderlich. Fürs Tauchen braucht er auch eine extra Brille mit optischen Gläsern usw.


s.o.
Wozu gibt es eigentlich Kontaktlinsen? Zu der richtigen Kontaktlinse am richtigen Ort habe ich hier schon so Einiges geschrieben. Da müßten Sie mal suchen.


Zitat:
Wenn jemand sich stark beeiträchtigt fühlt durch seinen Sehfehler, warum nicht?


Weil man blind noch sehr viel beeinträchtigter ist.


Kawarimono
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Schau-ma-amoi
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #12 - 24. Oktober 2007 um 21:14
 
Zitat:
Ich selbst bin kein Brillenträger und werde mich aus dieser seiner Entscheidung raushalten.
Verstehen kann ich es aber schon, wenn man ohne Brille sehr schlecht sieht. Nachts eine Uhrzeit vom Wecker ablesen ist ihm unmöglich,

Ich bin Brillenträger und verwende in der Nacht zwar keine Brillen, dafür einen Wecker mit sehr großen, leuchtenden Ziffern, das Ding ist also digital.
Zitat:
Wenn jemand sich stark beeiträchtigt fühlt durch seinen Sehfehler, warum nicht?

Ich für meinen Teil, würde das nicht tun. Dem "Messer" ziehe ich die Brillensammlung vor, bringt Abwechslung ins Gesicht: "Du Schatz, diese Brille würde dir auch gut passen!" ... Zwinkernd
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AnneS
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #13 - 25. Oktober 2007 um 07:29
 
Guten Morgen allerseits

so, ich habe mir mal die Patienteninfo rausgekramt, die mein GG an diesem Infoabend erhalten hat

Zitat:
Risiken

Die Risikoquote bei der LASIK-Behandlung ist vergleichbar mit der Risikoquote bei Kontaktlinsentragen und liegt im Bereich von 0,3%. Es muß unterschieden werden zwischen intraoperativen Risiken:

unvollständiger Schnitt
unregelmäßiger Abtrag
zu starker Abtrag

und den postoperativen Risiken:

Flapverlust
Infektion
verzögerte Wundheilung

Wichtig sind hier die enge Zusammenarbeit zwischen Operateur und behandelndem Arzt, sowie engmaschige Kontrollen.


Insgesamt umfasst die Info 6 Seiten.

Heute hat mein Mann die Voruntersuchung, und jetzt fahre ich doch mal mit, das würde ich mir dann schon ganz gerne anhören.

Anne
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« Zuletzt geändert: 25. Oktober 2007 um 08:29 von N/V »  
 

 
AnneS
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #14 - 25. Oktober 2007 um 07:34
 
Kawarimono schrieb am 24. Oktober 2007 um 21:01:
s.o.
Wozu gibt es eigentlich Kontaktlinsen? Zu der richtigen Kontaktlinse am richtigen Ort habe ich hier schon so Einiges geschrieben. Da müßten Sie mal suchen.


Beim Tauchen zum Beispiel sind Kontaktlinsen absolut ungeeignet. Dir beschlägt unter Wasser die Maske und du musst sie ausziehen wieder aufsetzen und ausblasen. Dann sind Deine Kontaklinsen weg, wenn Dir das dann bei einer Tauchtiefe von 30 Meter passiert hast Du ein echtes Problem.

Grüße Anne
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Kawarimono
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #15 - 25. Oktober 2007 um 11:54
 
Die 0,3% sind leider etwas geschönt und umfassen z.B. nicht die Leute, die plötzlich nach ein paar Jahren einen Grünen Star haben, was nunmal vorkommt. Dabei beginnt an dieser Stelle erst der Tanz.

Uncool:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/entrez?Db=pubmed&Cmd=ShowDetailView&TermToSear...

Zudem sind 75% der Komplikationen bei Kontaktlinsen auf Pflege- und Tragefehler zurückzuführen.

Infektionen bei Kontaktlinsen schwankend um die 1:10.000

Zusammenfassung nach Ländern aus "Nature":

http://www.nature.com/eye/journal/v16/n5/images/6700151t8b.gif

Volltext:

http://www.nature.com/eye/journal/v16/n5/full/6700151a.html#tbl8

Das ist demzufolge schonmal keine seriöse Zahl, die auch andere LASIKer nicht so angeben.


Zitat:
wenn Dir das dann bei einer Tauchtiefe von 30 Meter passiert hast Du ein echtes Problem.



Es ist unpraktisch, daß man mich blinden Maulwurf da nicht so leicht überzeugen kann, wie einen "Seher" Zwinkernd
Also: Nicht wirklich. Der Brechungsindex von Wasser ist so verschieden zu dem von Luft, daß man unter Wasser deutlich besser sieht, wenn man eine Taucherbrille trägt. "Aufgeschmissen" ist man also nicht. Vielleicht kann man nicht mehr ganz so schön die Korallen betrachten (die es 30 m Tiefe sowieso nicht mehr gibt). Aber zum Auftauchen reicht es locker zumal man so tief wohl kaum weiter gucken kann, als der Lichtkegel fällt.

Diese riesigen Einweglinsen fallen auch im Wasser nicht raus. Deswegen nehm ich ja die und nicht meine guten harten.

Machen andere offensichtlich auch so:

http://www.divinggroup.de/wbb2/thread.php?threadid=2193


Kawarimono
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #16 - 25. Oktober 2007 um 20:30
 
Vom Thema abweichende Antworten wurden in dieses Thema verschoben.
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AnneS
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #17 - 26. Oktober 2007 um 16:03
 
Hi,

erstmal Danke für die Info  Zwinkernd, aber an diesem Punkt muss ich mich wohl outen, dass mein englisch  - ähm -schlecht ist   Traurig
Ich vermute mal das es in dem ersten Link darum geht, das es problematisch ist, wenn die Augen gelasert wurden und man später Probleme mit einem Glaukom hat?
Die Ärztin gestern habe ich nämlich insoweit darauf angesprochen und gefragt ob dieser Eingriff das Auftreten eines Glaukoms begünstigt, was sie verneinte.

Ansonsten ist der Astigmatismus nicht so schlimm, dass nicht gelasert werden könnte, aber im rechten Auge besteht der Verdacht auf eine Hornhautschwäche (Keratokonus), was eine Kontraindikation darstellen würde. Das Gerät wo mit sie dies feststellen können haben sie in der Praxis in Luxemburg stehen. Da hat er nun mitte November einen Termin, also habe ich noch etwas Luft um ihn - falls nötig - umzustimmen, wenn das wirklich so bedenklich ist.

Von Kontaklinsen ist er nicht wirklich begeistert  Smiley

Kawarimono schrieb am 25. Oktober 2007 um 11:54:
Es ist unpraktisch, daß man mich blinden Maulwurf da nicht so leicht überzeugen kann, wie einen "Seher" Zwinkernd
Also: Nicht wirklich. Der Brechungsindex von Wasser ist so verschieden zu dem von Luft, daß man unter Wasser deutlich besser sieht, wenn man eine Taucherbrille trägt. "Aufgeschmissen" ist man also nicht. Vielleicht kann man nicht mehr ganz so schön die Korallen betrachten (die es 30 m Tiefe sowieso nicht mehr gibt). Aber zum Auftauchen reicht es locker zumal man so tief wohl kaum weiter gucken kann, als der Lichtkegel fällt.

Diese riesigen Einweglinsen fallen auch im Wasser nicht raus. Deswegen nehm ich ja die und nicht meine guten harten.

Machen andere offensichtlich auch so:

http://www.divinggroup.de/wbb2/thread.php?threadid=2193


Kawarimono



Gut das es blinde Maulwürfe gibt  Laut lachend

Wasser gleicht (ich glaube 1 dpt, bin mir aber nicht sicher ) zwar aus, aber das ist für meinen GG "ein Tropfen auf den heißen Stein" also gesetzt der Fall, er hätte Kontaktlinsen, und wie der Teufel das will, würden die sich wirklich beim Maskeausblasen verabschieden, hätte er ein Problem, weil da geht es nicht mehr um die schönen Korallen (die es bei 30 Meter durchaus noch gibt, und man hat auch ohne Licht noch locker eine Sicht von 15 - 20 Meter, da ist es noch nicht dunkel Smiley ) sondern er könnte seinen Computer nicht mehr ablesen, er hätte keine Kontrolle mehr, er wüsste nicht mehr wie tief er wäre, nicht mehr wieviel Luft (bar) er noch in der Flasche hat, eventuelle Dekompressionszeit bekäme er nicht mit und das Ganze würde auf einen unkontrollierten Aufstieg rauslaufen (wenn der Buddy nicht kapiert was los ist), der unter Umständen in der Dekokammer enden würde (was wohl noch "klimpflich" wäre) bei 30 Meter bringt man es schon auf eine gewisse Stickstoffsättigung.

Wie sicher Kontaklinsen nun wirklich unter Wasser sind, kann ich da wohl nicht beurteilen, mein Mann war da immer sehr skeptisch, weshalb er optische Gläser hat, was aber auch ein teurer Spaß ist. Und wenn einige Leute schreiben sie würden extra billige Linsen nehmen, damit es nicht so schlimm ist, wenn sie mal wegschwimmen, oder die Augen dann nicht so weit aufmachen, kann man dies wohl doch nicht ganz ausschließen.

Anne

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AnneS
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #18 - 26. Oktober 2007 um 16:30
 
@Kawa

Geht es in dem von Dir verlinkten Text bei der Medline um einen Patienten mit grauem oder grünen Star?

Sorry mein englisch ist mies und ich versuche mich da gerade "durchzuwuschteln"

Anne
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #19 - 26. Oktober 2007 um 16:37
 
Beim Tauchen sind Masken mit optischen Gläsern (Tauchmaskenverglasung; Tauchmaskenfrontscheibe) zu empfehlen (eigene Erfahrung). Die Sichtfeldeingrenzung ist nicht so groß wie manchmal gesagt wird. Die Gläser kosten je ca. 50,- EUR. Es gibt auch Gläser, die von innen vorne auf die Frontscheibe aufgeklebt werden.

Die meisten Hobbytaucher sind mit Kontaktlinsen gut bedient. Einige Tauchsportverbände empfehlen (weiche) Tageslinsen wg. der Möglichkeit von Gasbläschen bei harten Linsen sowie einer evtl. bakteriellen oder pilzbedingten Verschmutzung (= nach dem Tauchen wegwerfen).

Eine informative Seite zum Thema "Brille und Tauchen":
*> http://www.unterwasseroptik.de/informationen_optische_tauchmasken.htm
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AnneS
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #20 - 26. Oktober 2007 um 16:52
 
Danke für den Link!

Das wird jetzt hier ziemlich ot, hat ja mit Lasern direkt nichts mehr zu tun

Selbst auf dieser Seite steht, dass beim Tragen von Kontaklinsen, die Augen beim Ausblasen der Maske besser geschlossen sind.

Genau da liegt aber doch "der Hase im Pfeffer". Ich selbst tauche seit 12 Jahren und mein Mann seit 16 Jahren und es gibt nicht viel was wir unter Wasser noch nicht erlebt haben.
Wenn z.B. das Maskenband reißt, kann man die Augen nicht geschlossen halten, oder jemand schlägt einem die Maske mit der Flosse von der Nase (ja das gibts Laut lachend, Depperte sind unter Wasser immer unterwegs).

Grüße Anne
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Kawarimono
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #21 - 26. Oktober 2007 um 18:08
 
Zitat:
@Kawa

Geht es in dem von Dir verlinkten Text bei der Medline um einen Patienten mit grauem oder grünen Star?


Über grauem Star. Da geht es praktisch darum, daß die Hornhaut instabil wurde, was letztlich natürlich das Ergebnis nicht verbessert.
Ich würde da einfach mal nachfragen wie das so ist, wenn man weitere Operationen am Auge benötigt. Grauer Star, Grüner Star, Netzhautablösungen (beliebt, bei Kurzsichtigen), Makuladegenerationen... etc. Das kann einem ja alles blühen, bis man alt und grau und nicht mehr tauchwütig ist. Zwinkernd

Zitat:
Sorry mein englisch ist mies und ich versuche mich da gerade "durchzuwuschteln"


Macht doch nichts Zwinkernd
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AnneS
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #22 - 26. Oktober 2007 um 19:10
 
Danke

Ich weiß das er einen Laserpass bekommt, in dem seine alten Werte stehen, falls nochmal (z.B. grauer Star) eine OP am Auge notwendig wird, alles da ist, was gebraucht wird.

Ist mit dieser Instabilität eine Hornhautschwäche gemeint bzw. eine Keratektasie (die steht nämlich als mögliche postoperative Folge in den neuen Infoblättern, die wir gestern bekommen haben drin)

Ich werde dieser Sache auf jedenfall nachgehen.

Anne
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Pjotr
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #23 - 26. Oktober 2007 um 22:02
 
Zitat:
und wie der Teufel das will, würden die sich wirklich beim Maskeausblasen verabschieden, hätte er ein Problem, weil da geht es nicht mehr um die schönen Korallen (die es bei 30 Meter durchaus noch gibt, und man hat auch ohne Licht noch locker eine Sicht von 15 - 20 Meter, da ist es noch nicht dunkel Smiley )


Im Mittelmeer fangen die "richtigen" Korallen meist so ab 40 m an Smiley

Zitat:
sondern er könnte seinen Computer nicht mehr ablesen, er hätte keine Kontrolle mehr, er wüsste nicht mehr wie tief er wäre, nicht mehr wieviel Luft (bar) er noch in der Flasche hat,


Unabhängig davon, dass man sich beim Tauchen durchaus so verhalten kann, dass der Fall einer vollgefluteten Maske äußerst selten/nie vorkommt, sollte man, wenn man so blind ist, dass man nicht mal mehr große Zahlen 10cm vor den Augen ohne Kontaktlinsen aber mit Maske auch nur abschätzen kann, tatsächlich zu einer optischen Tauchermaske greifen.

Zitat:
eventuelle Dekompressionszeit bekäme er nicht mit und das Ganze würde auf einen unkontrollierten Aufstieg rauslaufen (wenn der Buddy nicht kapiert was los ist), der unter Umständen in der Dekokammer enden würde (was wohl noch "klimpflich" wäre) bei 30 Meter bringt man es schon auf eine gewisse Stickstoffsättigung.


Wer bei einer solchen Kleinigkeit dermaßen unkontrolliert reagiert, sollte das Tauchen lassen bzw. mehr üben.
Und z.B. auch Notfallverfahren kennen, mit denen sich sowas gelassen absolvieren lässt. Früher (TM), als das Tauchen noch nicht in der Weise kommerzialisiert war, war es jedenfalls ab gewissen Ausbildungsstufen üblich, auch mal ohne Maske (auch aus größeren Tiefen auszutauchen. Unangenehm, aber lehrreich und machbar. Für Notaufstiege gibt es sogut wie nie einen sinnvollen Grund - Merksatz: Die Tiefe ist dein Freund.

Zitat:
Wie sicher Kontaklinsen nun wirklich unter Wasser sind, kann ich da wohl nicht beurteilen,


Ein ganz anderer Punkt, der noch nicht angesprochen wurde, ist das (Nicht-)Diffusionsverhalten von verschiedenen Kontaktlinsen. Da gibt es, soweit ich mich erinnere, verschiedenste Bedenken bez. der Stickstoffsättigung und -entsättigung, die auch in der Hornhaut stattfindet. Bei Interesse müsste ich mal graben.

Gruß,
Pjotr
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AnneS
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #24 - 27. Oktober 2007 um 10:46
 
Hi,

Zitat:
Im Mittelmeer fangen die "richtigen" Korallen meist so ab 40 m an Smiley


Jetzt weiß ich endlich, warum ich die RICHTIGEN Korallen im Mittelmeer noch nicht gesehen hab  Laut lachend. No Way mit mir als Buddy nicht, wenn mein Mann sowas vor hat muß er sich immer einen anderen Tauchpartner suchen. Ich tauche am liebsten so zwischen 10 - 20 Meter und wenn es was besonders gibt, können es auch mal 30 oder ein paar mehr sein. Ich achte da aber schon immer peinlichst darauf nicht in die Deko zu rutschen.

Zitat:
Unabhängig davon, dass man sich beim Tauchen durchaus so verhalten kann, dass der Fall einer vollgefluteten Maske äußerst selten/nie vorkommt


Ich weiß, bin ich so zusagen Spezialist drin Cool , es gibt nichts Ätzenderes, wenn die Augen wegen des Salzwassers den Rest des Tauchgangs so ätzend brennen, aber wenn das Ding beschlägt (trotz Zahnpasta oder Antibeschlagszeug) nutzt es nix, dann muß das Ding einmal runter und wieder drauf.

Zitat:
sollte man, wenn man so blind ist, dass man nicht mal mehr große Zahlen 10cm vor den Augen ohne Kontaktlinsen aber mit Maske auch nur abschätzen kann, tatsächlich zu einer optischen Tauchermaske greifen.


Also wir tauchen beide den Cobra von Suunto, und da sind die Zahlen keine 10 cm groß
Zitat:
Wer bei einer solchen Kleinigkeit dermaßen unkontrolliert reagiert, sollte das Tauchen lassen bzw. mehr üben.


mh, naja Kleinigkeit, Du hörst vielleicht noch, das sich dein Computer ins Nirvana piepst, kannst aber nur raten ob Du ne eventuelle Deko übergangen hast, zu schnell auftauchst oder die Pressluft sich dem Ende neigt (der Luftverbrauch steigt ja gerne in solchen Situationen)
Zum unkontrollierten reagieren:
Was tust Du, wenn Dir auf 40 Meter der Automat vereist, und dein Tauchpartner so helle ist und Dir hinten die FALSCHE erste Stufe abdreht? (Ist ernsthaft schonmal passiert)

Zitat:
Ein ganz anderer Punkt, der noch nicht angesprochen wurde, ist das (Nicht-)Diffusionsverhalten von verschiedenen Kontaktlinsen. Da gibt es, soweit ich mich erinnere, verschiedenste Bedenken bez. der Stickstoffsättigung und -entsättigung, die auch in der Hornhaut stattfindet. Bei Interesse müsste ich mal graben.



Wäre durchaus mal interessant!

Gruß Anne
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Pjotr
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[OT]Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #25 - 27. Oktober 2007 um 14:38
 
Zitat:
Jetzt weiß ich endlich, warum ich die RICHTIGEN Korallen im Mittelmeer noch nicht gesehen hab  Laut lachend. No Way mit mir als Buddy nicht, wenn mein Mann sowas vor hat muß er sich immer einen anderen Tauchpartner suchen. Ich tauche am liebsten so
zwischen 10 - 20 Meter und wenn es was besonders gibt, können es auch mal 30 oder ein paar mehr sein. Ich achte da aber schon immer peinlichst darauf nicht in die Deko zu rutschen.


Ist schon ok, aber man hat Dir da einen ziemlichen Unsinn beigebracht (Der allerdings heutzutage völlig üblich ist). Spätestens ab 10m ist *jeder* Tauchgang ein Dekotauchgang. Leider wird einem regelrecht Angst eingeimpf, die "Nullzeit" (die eigentlich keine ist, denn Dekostopps werden lediglich durch *langsamen* Aufstieg verschleiert) einzuhalten. Das perverse daran ist, dass man eigentlich nichts Blöderes machen kann, als immer der Nullzeit entlang zu schrammen und sich dabei sicher zu fühlen. Aber das ist jetzt völlig OT, gern bei Bedarf weiteres woanders oder per PM.

Zitat:
Ich weiß, bin ich so zusagen Spezialist drin Cool , es gibt nichts Ätzenderes, wenn die Augen wegen des Salzwassers den Rest des Tauchgangs so ätzend brennen, aber wenn das Ding beschlägt (trotz Zahnpasta oder Antibeschlagszeug) nutzt es nix, dann muß das Ding einmal runter und wieder drauf.


Hm, mit Spucke hatte ich nie Probleme. Ansonsten: Etwas Wasser reinlassen und nach unten schauen, spülen (Kopf etwas hin und her bewegen), ausblasen. Muss man doch die Augen nicht naß machen Smiley

Zitat:
Also wir tauchen beide den Cobra von Suunto, und da sind die Zahlen keine 10 cm groß


Neiiin! Ich mein doch nicht 10cm große Zahlen, sondern 10cm vor den Augen Smiley

Zitat:
mh, naja Kleinigkeit, Du hörst vielleicht noch, das sich dein Computer ins Nirvana piepst, kannst aber nur raten ob Du ne eventuelle Deko übergangen hast,


Ähm, sowas hat man eigentlich immer grob im Kopf. Wer ohne Compi hilflos ist, geht ein hohes Risiko ein.

Zitat:
zu schnell auftauchst


Habt ihr denn nicht gelernt, wie man sich an den Blasen orientiert?

Zitat:
oder die Pressluft sich dem Ende neigt (der Luftverbrauch steigt ja gerne in solchen Situationen)


Wenn er sich dermaßen steigert, dann ist Panik da. Sollte man vermeiden.

Zitat:
Zum unkontrollierten reagieren:
Was tust Du, wenn Dir auf 40 Meter der Automat vereist, und dein Tauchpartner so helle ist und Dir hinten die FALSCHE erste Stufe abdreht? (Ist ernsthaft schonmal passiert)


Dem Partner den Vogel zeigen. Dann Jacket lösen, ev. kurz aus der abblasenden Stufe schnaufen und die Sache selber in Ordnung bringen. Darum ist ja auch Solokompetenz wichtig. Ich dreh mir lieber selber die Flaschen zu.
Aber sowas sollte nicht passieren, denn dieser Fehler ist bereits ein zweiter Fehler in der Kette: Dann wurde vorher versäumt, die Konfiguration des Anderen richtig zu kennen.

Zitat:
Zitat:
Ein ganz anderer Punkt, der noch nicht angesprochen wurde, ist das (Nicht-)Diffusionsverhalten von verschiedenen Kontaktlinsen. Da gibt es, soweit ich mich erinnere, verschiedenste Bedenken bez. der Stickstoffsättigung und -entsättigung, die auch in der Hornhaut stattfindet. Bei Interesse müsste ich mal graben.


Wäre durchaus mal interessant!


Ich schau mal, ob ich das noch finde, dann wärs auch wieder OnT hier Smiley

Gruß,
Pjotr
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AnneS
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #26 - 21. November 2007 um 14:32
 
Kawarimono schrieb am 26. Oktober 2007 um 18:08:
Zitat:
@Kawa

Geht es in dem von Dir verlinkten Text bei der Medline um einen Patienten mit grauem oder grünen Star?


Über grauem Star. Da geht es praktisch darum, daß die Hornhaut instabil wurde, was letztlich natürlich das Ergebnis nicht verbessert.
Ich würde da einfach mal nachfragen wie das so ist, wenn man weitere Operationen am Auge benötigt. Grauer Star, Grüner Star, Netzhautablösungen (beliebt, bei Kurzsichtigen), Makuladegenerationen... etc. Das kann einem ja alles blühen, bis man alt und grau und nicht mehr tauchwütig ist. Zwinkernd

Zitat:
Sorry mein englisch ist mies und ich versuche mich da gerade "durchzuwuschteln"


Macht doch nichts Zwinkernd


So, gestern war die letzte Voruntersuchung und laut Ärztin steht dem Lasern nichts im Weg.

Ich habe sie auf grauen Star ect. angesprochen, Antwort: "Das hat damit nichts zu tun, der grau Star zum Beispiel wird nicht gelasert, sondern das wird mit Ultraschall gemacht und spielt sich in einem ganz anderen Bereich des Auges ab"

Dienstag hat mein Mann nun Termin zum lasern, ich hab mittlerweile "Bauchschmerzen" bei der Sache....

Grüße AnneS
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AnneS
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #27 - 28. November 2007 um 14:49
 
steffib schrieb am 23. Oktober 2007 um 16:25:
Danke für die Antwort.
Es wäre nett wenn Sie dann einen
kleinen Erfahrungsbericht hier veröffentlichen würden sollte
sich ihr Mann die Augen lasern lassen.

Leider habe ich keinen in meinem Freundes oder Bekanntenkreis der schon
so eine Op hat durchführen lassen.

Offensichtlich sind ja auch die Preise für eine solche Op in den letzten Jahren deutlich
gesunken.


Wie versprochen:

Seit gestern habe ich einen GG ohne Brille.

OP-Termin war um elf, um 11 Uhr 45 war die Sache passiert. Weh getan hat es lt. ihm überhaupt nicht, das Lasern hat 15 Sekunden gedauert und gestunken.

Er hat sich eine Monovision von 0,5 Dioptrin mitlasern lassern, aufgrund des hohen Astigmatismus ist es wahrscheinlich dass "nachpoliert" werden muss.

Direkt nach der OP sah er schon besser als vorher, jedoch milchig und die Augen waren sehr lichtempfindlich, haben gebrannt und er hatte ein Fremdkörpergefühl. Die ersten drei Stunden hat er im stockdunkeln Wohnzimmer mit geschlossenen Augen verbracht. Danach wurde es stündlich besser, die Eindrübung war gegen Abend schon komplett verschwunden, das Fremdkörpergefühl im rechten Auge auch im linken Auge noch etwas.
Der Arzt war heute morgen zufrieden, der Flap ist bei beiden Augen da wo er hingehört, auf beiden Augen hat er noch um die 0,5 Dioptrin, (wobei das bei dem linken Auge ja gewünscht war) dass wird lt. Dr. Bechmann aber noch besser.
Die nächste Nachuntersuchung ist in einer Woche und dann in vier Wochen nochmal, wo entschieden wird ob noch einmal gelasert wird.

Seine Werte vorher waren :

R -4,5 -3,25  A 6°
L -3,75 -3,0  A 168°
Gestern, heute und morgen muss er die Augen stündlich mit Antibiotika und künstlichen Tränen tropfen.
Isopto Max und Hylo Lasop

Zum Schlafen gibts Benzos (Rohypnol) und durchsichtige Plastikaugenklappen damit man nicht an den Augen reibt.
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« Zuletzt geändert: 28. November 2007 um 18:08 von N/V »  
 

 
Kawarimono
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #28 - 28. November 2007 um 20:33
 
Zitat:
Zum Schlafen gibts Benzos (Rohypnol) und durchsichtige Plastikaugenklappen damit man nicht an den Augen reibt.


Smiley

Soll er 24 h schlafen??????
Oder wird das ein künstliches Koma?

Also ich habe auf einer Augenstation ein Praktikum gemacht. Rohis gab es da nichtmal, wenn die den gesamten Augapfel gedreht haben.

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Sildenafil
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #29 - 28. November 2007 um 20:43
 
Kawarimono schrieb am 28. November 2007 um 20:33:
Soll er 24 h schlafen??????
Oder wird das ein künstliches Koma?


Zitat:
Ein Abfall des Plasmaspiegels unter die minimale effektive Grenze wird nach Gabe von 2 mg Flunitrazepam bei gesunden Erwachsenen nach ca. 8 Stunden erreicht, bei niedrigerer Dosierung frühzeitiger.


Geht doch noch. Mothers little helpers wirken deutlich länger. Cool

Mit dem Zeug ist es dem Mann wenigstens egal, daß er wie der Frosch mit der Maske aussieht. Smiley Smiley Smiley

Trotzdem ist die ganze Geschichte nichts für meinen Magen. Klingt alles ziemlich abschreckend.

Sildenafil
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AnneS
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #30 - 29. November 2007 um 14:10
 
Wieviel mg das waren, war leider nicht erkenntlich, da es eine einzelne Tablette im Blister war.

@ Sildenafil,

was sind

Zitat:
Mothers little helpers
?

AnneS
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Sildenafil
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #31 - 29. November 2007 um 14:55
 
Zitat:
Wieviel mg das waren, war leider nicht erkenntlich, da es eine einzelne Tablette im Blister war.
@ Sildenafil,
was sind
Zitat:
Mothers little helpers
?
AnneS


Die Rohypnol haben 1mg Flunitrazepam. Ist also nicht so viel.

Das andere ist  der Spitzname von Valium (Diazepam). Das wird eher über Tage als Stunden abgebaut.

Diese Medikamente machen ordentlich müde und sorgen für eine alles-egal-Stimmung. Deswegen der Spruch mit dem Frosch. Zwinkernd

Sildenafil


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steffib
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #32 - 01. Dezember 2007 um 00:47
 
@AnneS: Danke für deinen ausführlichen Bericht. Wäre schön und sehr nett wenn du auch von der weiteren
Entwicklung der Dinge berichten würdest.


Grüße, Steffi!
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steffib
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #33 - 23. Dezember 2007 um 15:22
 
Ich habe jetzt jemanden kennengelernt der sich in Istanbul "übers Wochenende" "lasern" lassen will  hä?
- Der Termin ist in wenigen Wochen.

Mein Fall wäre das nicht, werde aber hier berichten wenn ich davon mehr weiß.


Mittlerweile hab ich auch im Internet Erfahrungsberichte gefunden die nicht auf den Seiten von Anbietern sind:
http://www.gehrig.info/lasik.htm
http://www.meine-augenlaser-operation.de/
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AnneS
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #34 - 28. Dezember 2007 um 11:25
 
steffib schrieb am 23. Dezember 2007 um 15:22:
Ich habe jetzt jemanden kennengelernt der sich in Istanbul "übers Wochenende" "lasern" lassen will  hä?
- Der Termin ist in wenigen Wochen.

Mein Fall wäre das nicht, werde aber hier berichten wenn ich davon mehr weiß.




Halte ich auch für keine gute "Idee".

Mein Mann muss aller Wahrscheinlichkeit nachgelasert werden! Die Sehkraft ist noch nicht optimal. Das war/ist bei ihm jetzt alles im Preis inbegriffen. Man kann dem Lasern gegenüber kritisch sein, aber die Betreuung der Augenlaserklinik hier bei uns war/ist optimal. Ich finde das doch wichtig, da auch noch Wochen nach der OP Komplikationen auftreten können.

Er bekam die Handynummer des Arztes mit, wo er sich jeder Zeit melden konnte.
Wie ist das mit den Nachuntersuchungen, wenn man das im Ausland machen lässt? Mein Mann hatte 24 Stunden später die erste Nachuntersuchung, dann 1 Woche später und nach ca. 6 Wochen ist nochmal eine Nachuntersuchung.

Anne


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Stefan Braun
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #35 - 24. Juni 2008 um 10:23
 
hallo Smiley. ich selber bin ein Brillentrager und interesiere mich in letzter zeit um eine Laeser Op.Meiner meinung nach ist das eine gute entscheidung fur die die permanente brillen tragen,die krankenkasse kann das auch bezahlen,wenn es ihnen zu teuer ist(ich kenne einen Fall,wo die krankenkasse das bezahlt hat) und dann hat es man bequemer.


AllesGute,Stefan
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AnneS
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #36 - 24. Juni 2008 um 12:10
 
Stefan Braun schrieb am 24. Juni 2008 um 10:23:
hallo Smiley. ich selber bin ein Brillentrager und interesiere mich in letzter zeit um eine Laeser Op.Meiner meinung nach ist das eine gute entscheidung fur die die permanente brillen tragen,die krankenkasse kann das auch bezahlen,wenn es ihnen zu teuer ist(ich kenne einen Fall,wo die krankenkasse das bezahlt hat) und dann hat es man bequemer.


AllesGute,Stefan




Nein eine gesetzliche Krankenkasse bezahlt das nicht. Private in Ausnahmefällen, soweit mir das bekannt ist. Da muss man anfragen.
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Jacko
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #37 - 23. Februar 2010 um 16:40
 
Hallo,

Ich habe mir vor einem Jahr die Augen korrigieren lassen. War sehr überrascht wie schnell und unkompliziert der Eingriff abläuft. Wenige Stunden nach der Op konnte ich schon eine Verbesserung wahrnehmen.
Ich habe mich für das Femto Lasik Verfahren entschieden, da dieses sicherer und exakter ist.
Der Schnitt wird durch einen Femto Laser ausgeführt, wodurch das Risiko eines Schnittfehlers gesenkt wird. Kostet zwar ein bisschen mehr, aber dass war es mir wert.

Beide Augen haben nun wieder 100% Sehkraft. Ich würde mir bei der Auswahl einer guten Klink genügend Zeitnehmen und mich gut informieren. Nur um Geld zu sparen in der Türkei den Eingriff machen zu lassen würde ich auch eher nicht. Ich habe gelesen, dass in vielen Klinken in der Türkei  die Patienten nur ungenügend über die Behandlung informiert werden. Außerdem findet oft auch eine Massenabfertigung statt.

Bestimmt ist es auch möglich eine gute Klinik in der Türkei zu finden, aber viel günstiger ist es gar nicht mehr. Mir war es auch wichtig meinen Arzt in der Nähe zu haben, falls Komplikationen auftreten.
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Uranus
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #38 - 13. November 2013 um 20:42
 
Ein gewisses Risiko besteht immer! Mehr dazu hier.

@SteffiB: Die Preise in Deutschland liegen aktuell bei teilweise deutlich unter 1000 Euro je Auge. 550 Euro ca. ist der günstigste deutsche Anbieter (Laserzentrum Würzburg). Meist ist eine Finanzierung möglich. Auf jeden Fall solltest du dich zu den aktuellen Preisen auch und Möglichkeiten vom Augenarzt beraten lassen.

@AnneS: Genau, bei dünner Hornhaut wird die LASEK durchgeführt. Auch dazu wird man vom Augenarzt ausführlich beraten.

Grüße
Uranus
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CharlesKean
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Re: Augenlaser - euere Erfahrungsberichte
Antwort #39 - 25. November 2013 um 14:18
 
Wer von euch ist nach dem Lasern dennoch auf eine Brille oder Kontaktlinsen angewiesen?
Ich war kurz vor der Entscheidung eine Operation durchführen zu lassen doch dann habe ich Kontaktlinsen getestet und somit die Entscheidung weiter vor mir hergeschoben.
Jedoch werden die Kontaktlinsen auch immer teurer, und ich muss ständig schauen wo es vllt ein Angebot oder etwas preiswerteres gibt als den Optiker unentschlossen
Kauft ihr eure Linsen beim Optiker?

Würde mich auf ein paar Antworten freuen.
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