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Wiki vs. Brockhaus (Gelesen: 47840 mal)
Schau-ma-amoi
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Wiki vs. Brockhaus
06. Dezember 2007 um 18:39
 
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ama
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Strafanzeige gegen Wikipedia: Nazis raus!
Antwort #1 - 06. Dezember 2007 um 21:04
 
[*QUOTE*]
6. Dezember 2007 Katina Schubert

Nazis raus aus Wikipedia

Die stellvertretende Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Katina Schubert,
stellte Strafanzeige gegen das Internetlexikon Wikipedia wegen der
Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole.

Sie erklärt:
..........................................................................
Wikipedia ist das bekannteste Internet-Lexikon, und es lebt davon, dass
jede und jeder seinen Beitrag zur weltweiten Wissensenzyklopädie leisten
kann. Seine erfreulich offene Struktur macht "Wiki" leider auch zu einem
wenig kontrollierbaren Einfallstor für rechte und rechtsextreme
Ideologien.
Es kann und darf nicht sein, dass Einträge aus NS-Quellen zitieren und
weit über das, rechtlich geschützte, Maß an Aufklärung hinaus Materialien
und Kennzeichen verfassungsfeindlicher und verbotener Organisationen
Verwendung finden.
Meine Anzeige soll die Betreiber zwingen, bei Beibehaltung der offenen
Struktur, politische und ethische Standards einzuführen, die es Nazis
unmöglich machen, ihren braunen Müll als lexikalisch wertvolles Wissen
auszugeben und im Netz zu verbreiten.

..........................................................................
[*/QUOTE*]

Quelle:
http://die-linke.de/presse/presseerklaerungen/detail/zurueck/aktuell/artikel/naz...

Ganz meine Meinung!

ama
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besucher
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Re: Wiki vs. Brockhaus
Antwort #2 - 07. Dezember 2007 um 07:19
 
Liebe Ama, Sie sind doch sonst so differenziert. Haben wir denn nicht schon genug staatliche Infiltration der Freiheit durch die "Terrorbekämpfung" der letzten Jahre? Müssen wir jede Form von Selbstregulation durch staatliche Bevormundung unterminieren? Finden Sie es richtig, wenn man sofort zum Anwalt rennt, statt erst einmal mit denen zu sprechen, denen man etwas vorwirft?
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ama
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Re: Wiki vs. Brockhaus
Antwort #3 - 07. Dezember 2007 um 10:12
 
>Haben wir denn nicht schon genug staatliche Infiltration der
>Freiheit durch die "Terrorbekämpfung" der letzten Jahre?

Wikipedia hat eine besondere Geisteskrankheit: den "neutral point of view" (NPOV). Dahinter kann sich übelster Sadismus und Terrorismus bequem verbergen. Mörder dürfen nicht Mörder genannt werden, weil dieser Begriff "polemisch" und nicht "neutral" ist. DAS ist Wikipedia!


>Müssen wir jede Form von Selbstregulation durch staatliche
>Bevormundung unterminieren?

Wenn die "Selbstregulation" durch Denunziatoren, Fälscher und amerikanische Anwälte stattfindet, die - entgegen den der Öffentlichkeit bekannten Regeln - zum Beispiel nach Belieben löschen OHNE Spuren zu hinterlassen, dann ist die "Selbstregulation" eine Farce.


>Finden Sie es richtig, wenn man sofort zum Anwalt rennt, statt erst
>einmal mit denen zu sprechen, denen man etwas vorwirft?

Wikipedia kennt die Kritik und sabotiert sie.

Wikipedia kann GRUNDSÄTZLICH nicht funktionieren, weil schon die Grundlagen von Wikipedia geisteskrank sind.

Wikipedia beruht auf den Binnenkonsensmechanismen von Straßengangs und dem Kriegshandwerk der Political Correctness.

ama

(Die Fälschungen in Wikipedia nehmen überhand)
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Schau-ma-amoi
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Re: Wiki vs. Brockhaus
Antwort #4 - 07. Dezember 2007 um 10:41
 
Ich hab selbst den Luxus eines Brockhauses zuhaus und war über diese Meldung (Brockhaus - Wikipedia) erstaunt, muss aber anerkennen, dass Wikipedia - zumindest (!) im medizinischen Bereich - über einige hervorragende Artikel verfügt.

Was das Konzept angeht, bin ich allerdings auch etwas skeptisch.


Hier ein Artikel über das Verhältnis von Google zu Wikipedia:

http://derstandard.at/?url=/?id=3136812
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Hema
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Beiträge: 6333

Re: Wiki vs. Brockhaus
Antwort #5 - 07. Dezember 2007 um 12:59
 
Zitat:
>Haben wir denn nicht schon genug staatliche Infiltration der
>Freiheit durch die "Terrorbekämpfung" der letzten Jahre?

Wikipedia hat eine besondere Geisteskrankheit: den "neutral point of view" (NPOV). Dahinter kann sich übelster Sadismus und Terrorismus bequem verbergen. Mörder dürfen nicht Mörder genannt werden, weil dieser Begriff "polemisch" und nicht "neutral" ist. DAS ist Wikipedia!


Könntest Du bitte mal ausführen, wo steht, dass in der Wikipedia generell Mörder nicht Mörder genannt werden dürfen? Ich habe zum Beispiel im Beitrag "Serienmörder" natürlich deren namentliche Nennung und die Bezeichnung gefunden.

Könntest Du bitte auch einmal ausführen, wie Du eine sachlich angemessene Heransgehensweise besser als Anspruch formulieren würdest als "neutral point of view"?

Zitat:
>Müssen wir jede Form von Selbstregulation durch staatliche
>Bevormundung unterminieren?

Wenn die "Selbstregulation" durch Denunziatoren, Fälscher und amerikanische Anwälte stattfindet, die - entgegen den der Öffentlichkeit bekannten Regeln - zum Beispiel nach Belieben löschen OHNE Spuren zu hinterlassen, dann ist die "Selbstregulation" eine Farce.


Jo, man kennt doch die Grenzen dieses Formats.

Zitat:
>Finden Sie es richtig, wenn man sofort zum Anwalt rennt, statt erst
>einmal mit denen zu sprechen, denen man etwas vorwirft?

Wikipedia kennt die Kritik und sabotiert sie.

Wikipedia kann GRUNDSÄTZLICH nicht funktionieren, weil schon die Grundlagen von Wikipedia geisteskrank sind.

Wikipedia beruht auf den Binnenkonsensmechanismen von Straßengangs und dem Kriegshandwerk der Political Correctness.


Dass die Grundlagen von Wikipädia "geisteskrank" seien, ist eine einfache Behauptung von Dir und eine Einschätzung/Einordnung, die wohl nur wenige teilen (mal davon abgesehen, dass ein Konzept nicht "geisteskrank" sein kann, was soll das überhaupt heißen?).

Schau-ma-amoi schrieb am 07. Dezember 2007 um 10:41:
Ich hab selbst den Luxus eines Brockhauses zuhaus und war über diese Meldung (Brockhaus - Wikipedia) erstaunt, muss aber anerkennen, dass Wikipedia - zumindest (!) im medizinischen Bereich - über einige hervorragende Artikel verfügt.

Was das Konzept angeht, bin ich allerdings auch etwas skeptisch.


Hier ein Artikel über das Verhältnis von Google zu Wikipedia:

http://derstandard.at/?url=/?id=3136812


Viele Beiträge sind von wirklich guter Qualität, mir sind da insbesondere auch Geschichtsbeiträge aufgefallen.
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ama
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Re: Wiki vs. Brockhaus
Antwort #6 - 07. Dezember 2007 um 13:08
 
>>Wikipedia kann GRUNDSÄTZLICH nicht funktionieren, weil schon die
>>Grundlagen von Wikipedia geisteskrank sind.
>>
>>Wikipedia beruht auf den Binnenkonsensmechanismen von Straßengangs
>>und dem Kriegshandwerk der Political Correctness. [/quote]

>Dass die Grundlagen von Wikipädia "geisteskrank" seien, ist eine
>einfache Behauptung von Dir

Es KANN kein Lexikon geben, in dem Jeder jederzeit in den Texten herumschmieren kann. Das Ergebnis ist kein Lexikon, sondern Dreck.

ama

(Selbstreinigungskräfte über Selbsteinigungskräfte)
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Hema
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Re: Wiki vs. Brockhaus
Antwort #7 - 07. Dezember 2007 um 13:22
 
Zitat:
Zitat:
>>Wikipedia kann GRUNDSÄTZLICH nicht funktionieren, weil schon die
>>Grundlagen von Wikipedia geisteskrank sind.
>>
>>Wikipedia beruht auf den Binnenkonsensmechanismen von Straßengangs
>>und dem Kriegshandwerk der Political Correctness.


>Dass die Grundlagen von Wikipädia "geisteskrank" seien, ist eine
>einfache Behauptung von Dir

Es KANN kein Lexikon geben, in dem Jeder jederzeit in den Texten herumschmieren kann. Das Ergebnis ist kein Lexikon, sondern Dreck.


Offensichtlich wird das "Herumschmieren" aber doch wohl bei sehr vielen Beiträgen/Bereichen nicht in der von Dir angenommenen Weise oder Menge verübt, denn viele Beiträge sind kein "Dreck", ungeachtet Deines (Vor-)Urteils. Jenseits emotional berührender oder geschäftlich interessanter Bereiche kann ich nicht die Unmengen an verbalem Vandalismus ausmachen, die das Ganze zu "Dreck" machten.

Ich bitte auch noch mal um die Ausführungen zu den Mördern.

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Schau-ma-amoi
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Re: Wiki vs. Brockhaus
Antwort #8 - 07. Dezember 2007 um 13:50
 
besucher schrieb am 07. Dezember 2007 um 07:19:

Haben wir denn nicht schon genug staatliche Infiltration der Freiheit durch die "Terrorbekämpfung" der letzten Jahre? Müssen wir jede Form von Selbstregulation durch staatliche Bevormundung unterminieren?  


Ja! Wikipedia & Co muss ich nicht benützen, dem Staat entkomm ich aber nicht. Ich halte diese Entwicklung für sehr bedenklich. Wir lassen uns das alles schön brav gefallen.
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Pjotr
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Re: Wiki vs. Brockhaus
Antwort #9 - 07. Dezember 2007 um 14:26
 
Schau-ma-amoi schrieb am 07. Dezember 2007 um 13:50:
besucher schrieb am 07. Dezember 2007 um 07:19:

Haben wir denn nicht schon genug staatliche Infiltration der Freiheit durch die "Terrorbekämpfung" der letzten Jahre? Müssen wir jede Form von Selbstregulation durch staatliche Bevormundung unterminieren?  


Ja! Wikipedia & Co muss ich nicht benützen, dem Staat entkomm ich aber nicht. Ich halte diese Entwicklung für sehr bedenklich. Wir lassen uns das alles schön brav gefallen.


Ich halte das auch für sehr bedenklich: Wer Sicherheit (die es absolut nie geben kann) über Freiheit stellt, dreht mit dieser Ansicht zwangsläufig auch das Grundgesetz um und stellt alle erstmal unter Generalverdacht. Diese Tendenzen zur Beweislastumkehr, die es ja in erschreckendem Maße gibt, sind das wirklich beunruhigende.

Dass Strafvervolgungsbehörden sich den neuen Möglichkeiten der Zeit anpassen, indem sie enorme Datenmengen scannen und profilieren, ist vermutlich legitim und wichtig. Ich befürchte aber, dass viele nicht das intellektuelle Rüstzeug haben, stets scharf zwischen statistischer hoher Wahrscheinlichkeit und logischen Schlussfolgerungen zu unterscheiden. (Beispiel: 99,999% aller Menschen sind nicht Papst. -> Also kann der Papst kein Mensch sein.)

Und wenn dann Sicherheit, und nicht Freiheit und Demokratie das oberste Ziel sind, ist der Weg nicht mehr weit, dass man dann - mit Beweislastumkehr - gleich mal die ganze Menge verdächtige Leute wegsperrt, die ins Zielraster passen. Zur "Sicherheit" der 99,999% der anderen. In totalitären Systemen ist sowas üblich.

Pjotr
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