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Analyse Homöopathischer Mittel möglich? (Gelesen: 9163 mal)
HarryII
Forum-Mitglied

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Beiträge: 103

Analyse Homöopathischer Mittel möglich?
03. Januar 2008 um 22:24
 
Handelsübliche Medikamente kann man chemisch analysieren und mit mehr oder weniger Aufwand mehr oder weniger genau die Zusammensetzung bestimmen.

Was macht man eigentlich bei einem Fläschchen irgendeines D15 oder wasweisichwas, zu dem das Etikett verloren gegangen ist? Oder irgendwelche Bachblütenmischungen oder etwas ähnlichem? Gibt es da eigentlich (anerkannte) Analysemöglichkeiten um herauszufinden, was in der jeweiligen Flasche ist?

Ich stelle mir das ziemlich dämlich vor. Da hat man ein paar Tropfen und selbst Die Fachleute können nicht im entferntesten analysieren, was darin ist. Man hat also keinerlei Chance zu prüfen, ob das Mittel überhaupt das ist, als was es verkauft wird. Wenn ich schon eine Mischung von Wasser und Alkohol zu mir nehmen soll, dann doch lieber einen Lagavulin. Da weiß ich, was ich hab.

HarryII
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ama
Ex-Mitglied





Re: Analyse Homöopathischer Mittel möglich?
Antwort #1 - 03. Januar 2008 um 22:40
 
>Was macht man eigentlich bei einem Fläschchen irgendeines D15 oder wasweisichwas, zu dem
>das Etikett verloren gegangen ist?

Auslosen. Zu irgendwas muß es ja gut sein. Wenn es hilft, war es das richtige, wenn nicht, dann nicht.

Verflixt, jetzt habe ich das Geheimrezept verraten. Smiley

ama

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Pianoman
Forum-Mitglied

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Beiträge: 384
Berlin
Geschlecht: male
Re: Analyse Homöopathischer Mittel möglich?
Antwort #2 - 04. Januar 2008 um 10:28
 
@Harry II

amas Test hat noch´ne zweite Seite:


Denn beim einem unbekannten Homöopathikum gilt: Wenn´s hilft, war´s wirksam gegen eine bestimmte Krankheit.

Wenn man die gerade nicht hat, erzeugt es allerdings die Krankheitssymptome, gegen die es verordnet wird; weil nämlich bei Gesunden (gesund im Sinne des Homöopathikums)  eine homöopathische Arzneimittelprüfung stattfindet. Dann müssen Sie das Mittel noch einmal nehmen, damit die Krankheit wieder verschwindet; zumindest nach der Logik der Homöopathen.

Um das Mittel dann zu identifizieren, müssen Sie nur noch Ihre Symptome im Boericke (oder irgendeiner anderen Materia medica) mit den Mitteln vergleichen, die dort gegen die Symptome verordnet werden, schon wissen Sie, was im Fläschchen drin ist.

Welche Symptome ? Alle ! Alles ist ein Symptom, wirklich alles ! Schlechter Geschmack im Mund nach dem Aufstehen, das Gefühl zu fliegen, Wunsch nach Gesellschaft, Betäubende (!) Kopfschmerzen um die Ohren herum, Erektionen im Halbschlaf, Brennder Schmerz an der Zungenspitze, Schreckliche Visionen beim Öffnen der Augen, Wählerischer Appetit, Schmerzende Haarwurzeln, Verlangen nach Speck und Schinken, Warme Haut, Eiskalte Füße, Unkontrolliertes Lachen, und nicht zu vergessen: Hellsichtigkeit    

Und seien Sie genau ! Da viele Mittel gegen alles mögliche helfen, muß man sehr präzise beobachten.
Manchmal ist die unangenehme Vibrationen im rechten Eckzahn oder Schweißbildung am Mittelglied des Ringfingers das Zünglein an der Waage. Sonst landen Sie nämlich einmal mehr bei der Zaunrübe; was aber eigentlich egal ist, da Bryonia sowieso bei jedem Zustand hilft.

Wenn die Einnahme so gar keine Wirkung erzeugt, war die Potenz möglicherweise zu niedrig.
Dann kippen Sie das Zeug in den Ausguss, warten ein paar Tage oder Monate (da Homöopathika mindestens 5 Jahre halten müssen, lassen sie sich ruhig Zeit) und trinken etwas Leitungswasser. Bis dahin ist die Brühe so oft geschüttelt und verdünnt worden, dass sie als unglaublich wirksame Hochpotenz vorliegt. Sie müssen dann nur noch auf Ihre Symptome achten.

Welche Symptome ? Na alle ! Sagte ich doch schon.

Pianoman  


           
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