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Luftwärmepumpe (Gelesen: 94643 mal)
M3
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Beiträge: 24

Luftwärmepumpe
05. Januar 2008 um 20:23
 
Hallo,

Sollte man ein Haus das 1964 gebaut wurde und jetzt durch  Wärmedämmmaßnahmen auf Neubaustandard gebracht wird , 180 qm ,  teils mit Radiatoren, teils mit Flachheizkörpern ausgestattet ist und mit einer Luftwärmepumpe ausgestattet werden soll auch mit einer zentralen Lüftungsanlage ausstatten? 18 KW.
Macht das ökologisch Sinn? Smiley
Welche Luftwärmepumpe sollte man nehmen ? Die Jahresarbeitszahlen , die ich kenne ,sind ja nicht so toll.
Wer hat die beste Effizienz in  diesem Fall , ist leise und wenig störanfällig und nicht so teuer ? Buderus und die baugleiche Dimplex  oder doch die Junkersanlage . Ich beziehe mich auf Testergebnisse aus dem Jahr 2000- Vielleicht gibt es heute viel bessere?  Smiley
Leute macht mir Mut, ich bin völlig verzweifelt  Smiley
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ama
Ex-Mitglied





Re: Luftwärmepumpe
Antwort #1 - 06. Januar 2008 um 03:38
 
>und mit einer Luftwärmepumpe ausgestattet werden soll

Warum?


>auch mit einer zentralen Lüftungsanlage ausstatten?

Warum?


>Macht das ökologisch Sinn?

Wie ist die Lage des Hauses? Wo ist das Haus? Wie ist das Gelände?


>Welche Luftwärmepumpe sollte man nehmen ? Die Jahresarbeitszahlen ,
>die ich kenne ,sind ja nicht so toll.

Woran das wohl liegt...? Smiley


>Leute macht mir Mut,

Wozu? Mathematik und Physik sind gefragt.


...

ama

(über Ein Königreich für eine Luftpumpe!)
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M3
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Beiträge: 24

Re: Luftwärmepumpe
Antwort #2 - 06. Januar 2008 um 15:55
 
Weil ich  Energie sparen möchte und immer frische Luft haben will in dem neuen hochabgedichteten Haus!
Das Haus liegt beim klimatisch milden Köln.
Es lieg kein Gas da, der Vorgarten ist höchstwahrscheinlich voller Kabel, so dass keine Erdwärmebohrung möglich scheint kommt. Flüssiggas ist zu teuer und der vorhandene Öltank schient nich in Ordnung zu sein. Der Kessel stamm von 1985
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ama
Ex-Mitglied





Re: Luftwärmepumpe
Antwort #3 - 06. Januar 2008 um 16:35
 
>Das Haus liegt beim klimatisch milden Köln.

Wie dicht auf Felsen bzw. wieviel Erde ist darunter? Hanglage? Wie nass ist der Boden?


>Es lieg kein Gas da,

Gas hätte einen doppelten Nutzen. Schade.


>der Vorgarten ist höchstwahrscheinlich voller Kabel, so dass keine
>Erdwärmebohrung möglich scheint kommt.

Wie groß ist der Vorgarten? Das klingt, als ob der sehr klein ist.


>Flüssiggas ist zu teuer und der vorhandene Öltank schient nich in
>Ordnung zu sein. Der Kessel stamm von 1985.

Liegt der Öltank im Garten? Falls ja, muß der doch sowieso raus. Bei der Gelegenheit kann man doch einen Bohrversuch machen.
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M3
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Beiträge: 24

Re: Luftwärmepumpe
Antwort #4 - 06. Januar 2008 um 19:00
 
Smiley SmileyAlso der Vorgarten ist eigentlich für drei Bohrsonden groß genug, ich brauche aber vier um dieses Haus mit 18 kw zu versorgen. Ich habe den geologischen Dienst in Krefeld  um ein Gutachten gebeten. Der hat gesagt, vom Boden her ginge es. Mein Heizungsbauer hat gesagt er würde 25.000 Eur für die Bohrung berechnen. Kommt die Pumpe dazu, sind 21.000 Euro, macht zusammen 46000 Euro und wie gesagt der Vorgarten ist für vier Bohrungen eigentlich zu knapp bemessen jnd außerdem stören die Kabel.
Bleibt für mich die suche nach einer absolut optimalen Luftwärmepumpe, die 18 Kw bringt. Mein Heizungsbauer hat mir die Dimplex Luftwärmepumpe empfohlen, die Baugleich mit der Buderuns ist. Begeistern zut mich der Wirkgrad nicht. Welches also wäre die beste Luftwärmepumpe auf dem Markt, also die, die unter den gegeben Umständen, mit höherer Vorlauftemperatur ,es sind ja bloß Radiatoren im Haus  die beste Jahresarbeitszahl hat? Vaillant hat ja wohl die besten Ergebnisse, aber so wie ich das verstanden habe nur bei maximal 45 Grad Vorlauftemperatur ebenso wie Tecalor und die baugleiche Stiebel Eltron. Junkers soll  angeblich noch eine gute Luftwärmepumpe mit hoher Vorlauftemperatur  haben aber stimmt das?
Meine Untersuchungen sind ja nicht ganz aktuell. hä? unentschlossen
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ama
Ex-Mitglied





Re: Luftwärmepumpe
Antwort #5 - 06. Januar 2008 um 19:19
 
>Ich habe den geologischen Dienst in Krefeld  um ein Gutachten gebeten. Der hat gesagt, vom
>Boden her ginge es.

Das ist ja schon mal gut.


>Mein Heizungsbauer hat gesagt er würde 25.000 Eur für die Bohrung berechnen.

HOHO, das ist ja der Hammer. Arbeitet der mit goldgepreßtem Latinum?

Da würde ich mich mal nach anderen Möglichkeiten umsehen. 50.000 Mark für ein paar popelige Löcher, das ist eine Frechheit.


>Kommt die Pumpe dazu, sind 21.000 Euro,

Von dem gleichen Anbieter? Dann würde ich sofort nach anderen Ausschau halten.


>der Vorgarten ist für vier Bohrungen eigentlich zu knapp bemessen

Man kann eventuell auch schräg bohren. Da muß man das Bergamt fragen. Wie tief würden Sie bohren wollen?


>Welches also wäre die beste Luftwärmepumpe auf dem Markt,

Die wird mit Strom betrieben, und der ist TEUER. An Ihrer Stelle würde ich erst mal nach besseren Angeboten suchen.


>nur bei maximal 45 Grad Vorlauftemperatur ebenso wie Tecalor und die baugleiche Stiebel
>Eltron. Junkers soll  angeblich noch eine gute Luftwärmepumpe mit hoher Vorlauftemperatur
>haben aber stimmt das?

Das weiß ich nicht. Fragen Sie andere Anbieter. Smiley

Nur zu!

ama
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123-energiesparen
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Beiträge: 7

Re: Luftwärmepumpe
Antwort #6 - 11. November 2009 um 22:02
 
Hallo,

bei einer Luftwärmepumpe ist es wichtig sie mit niedrigen Vorlauftemperaturen zu betreiben
damit diese sparsam arbeitet und eine gute Jahresarbeitszahl von über 3 erreicht.
Hochtemperaturwärmepumpen sind ineffizient teuer und haben einen schlechten COP.

Um im Altbau und der Renovierung einen sparsamen Verbrauch mit der Luftwärmepumpe zu erreichen muss man auf gut dimensionierte Heizflächen achten.
Es gibt Niedertemperaturheizkörper die auch mit 35°C Vorlauf funktionieren.
googel mal Gebläseheizkörper. Man kann auch bestehende Heizkörper nachrüsten.

Die neueste und sparsamste Luftwärmepumpe - Technologie ist die Inverterwärmepumpe.
Diese regelt sich leistungsabhängig. Es gibt einige Hersteller: Mitsubishi, Daikin, Hitachi, donner Wärmepumpe usw...


Gruß Falk
http://www.123-energiesparen.de

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magic
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Beiträge: 24

Re: Luftwärmepumpe
Antwort #7 - 11. November 2009 um 23:55
 
In Zeiten wo DV-, oder CO² Sonden-Wärmepumpen gegen eine JAZ 6.0 gehen,
sollte sich auch langsam herumgesprochen haben, das Werte unter JAZ 3.5 sowieso unrentabel sind.

lg parcus
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Juto
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Beiträge: 6

Re: Luftwärmepumpe
Antwort #8 - 15. November 2009 um 23:24
 
Sehr schön wenn man in einem 294m² Passivhaus mit einer Erd-WärmePumpe (WP), Fußbodenheizung, Wärmemittel CO² eine JAZ von 6,19 erreicht. Prima auch, dass Referenzfamilien in 2008 damit "nur" 630 € verheizt haben.
Gratuliere - schöner Marketingtrick. Das schaffe ich annährend mit einer Luft/Wasser Wärmepumpe ebenfalls!

Man bedenke dabei aller erstes den Unterschied im Investitionsaufwand!

Passivhaus inkl. allem PiPaPo f.e. Fußbodenheizung ist nicht billig (min. 1700€ / m² )
Erdwärmepumpe inkl. Bohrung (min. 30.000 € aufwärts)

Luft/Wasser Wärmepumpe (ein Teil was etwas  taugt) dagegen ca. 18.000 €. Einbaubar, und das energiesparend wirtschaftlich, in fast jedem normalen Haus.

Ich verbrauche in einem normal isolierten 350m² Haus ohne Fußbodenheizung, also mit Radiatoren ca. 75 €/mtl. an Energiekosten. Das macht x 12 Monate ungefähr 900 €. Die gut 60 m² mehr als Familie Passivhaus lassen wir mal außen vor.

Also heize ich mit meiner stinknormalen L/W WP (so stinknormal ist ja nun nicht  Cool ) mal gerade 270 € teurer als Herr und Frau Passivhaus mit Tochter Erdwärme. Wenn ich jetzt die Mehrkosten für Passivhaus und Pumpe (nehmen wir nur 50.000 € Mehrkosten) auf die 270 € die ich mehr verbrauche umrechne, müsste die Musterfamilie ca. 185 Jahre (!) lang heizen, um die Mehrinvestition ggü. einer Luft/Wasser Wärmepumpe zu armortisieren! Schön  Augenrollen
Und zum Umrüsten von Gas oder Öl lohnt es sich allemal: Eine Luft/Wasser Wärme Pumpe oder Wasser/Wasser armortisiert sich ggü. Gas und Öl schon nach 10 Jahren!

Und wenn ich meine L/W WP mit CO² anstatt mit dem Kältemittel R 410 A befülle, dann ist es sogar ...... ach egal ...

Im Großen und Ganzen hören sich JAZ von 6,19 prima an - sind aber aktuell nur mit viel Geld realisierbar!

Leeven jroß  Zwinkernd
Juto
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ASGGmbH
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Beiträge: 2
Solingen
Geschlecht: male
Re: Luftwärmepumpe
Antwort #9 - 16. November 2009 um 17:54
 
Hallo,

ausgehend von Ihren Angaben haben Sie gute Voraussetzungen für den Einsatz einer Luft-Wasser Wärmepumpe. Ihr Altbau wird saniert. Es werden gegebenenfalls Maßnahmen erforderlich sein, um die Heizflächen zu vergrößern. Dieses Problem ist lösbar.
Natürlich gibt es Unterschiede bei den Anlagen der einzelnen Hersteller. Wenn wir jedoch nur die Qualitätsanbieter betrachten, sind die Abweichungen in der Praxis weniger bedeutsam.

Die Probleme liegen meist nicht im Bereich der Herstellerauswahl.

Bei den Anlagen, die nicht effizient arbeiten, wurden häufig bereits bei der Planung und schließlich bei der Installation Fehler gemacht.

Das kann man vermeiden.

Wichtig ist es, dass die Anlage richtig geplant wird. Dazu gehören zum Beispiel die Bestimmung der Heizlast, die Überprüfung des Rohrnetzes und ggf. die Anpassung der Heizflächen.
Letzteres geht übrigens auch beim Einsatz von Heizkörpern.

Auch den zu erwarteten Energieverbrauch kann ein guter Fachplaner vorab berechnen. M. E. sollten Sie sich diese Berechnungen erläutern lassen und prüfen, welche Annahmen getroffen wurden.

Diese Daten sind entscheidungsrelevanter als die Informationen aus den Datenblättern.

Fazit: Sie sollten bei Ihren Entscheidungen m. E. neben der Produktauswahl auch die Qualität der Planung und der Installation berücksichtigen. Es gibt Anlagen mit Top-Technik, die schlechte Ergebnisse liefern.

Ich empfehle Ihnen, sich einen guten Planer zu suchen, der die technischen Randbedingungen überprüft. Sie sollten m. E. ermitteln lassen, welche Maßnahmen erforderlich sind, um eine funktionierende und wirtschaftlich arbeitende Anlage zu bekommen.
Schließlich empfehle ich Ihnen, sich den Energieverbrauch prognostizieren zu lassen. Dabei sollten Sie nicht nur auf das Ergebnis schauen, sondern auch versuchen, den Rechengang und die Annahmen nachzuvollziehen.

Wenn Ihr Planer die Materie kennt und nichts zu verbergen hat, wird er Sie dabei unterstützen.
Wenn nicht, haben Sie großen Schaden abgewendet.

Eine zentrale Belüftung mit Wärmerückgewinnung ist in jedem Fall sinnvoll. Im Neubau/bei Neubaustandard ist sie besonders zu empfehlen. Neben der Tatsache, dass die Abluftwärme dem Gebäude wieder zugeführt wird besteht ein großer Vorteil darin, dass das Gebäude unabhängig vom Nutzerverhalten richtig gelüftet wird.

Man könnte das Konzept noch weiter ausbauen. Ergänzt man die Wärmepumpenanlage um die richtigen und richtig geplanten Solarkomponenten, so kann man den Energieverbrauch und damit die CO2 Emissionen auch auf null reduzieren.
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