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HP: Deren Placebotherapie ethisch vertretbar?? (Gelesen: 8003 mal)
Karin_M.
Forum-Mitglied

Offline



Beiträge: 3

HP: Deren Placebotherapie ethisch vertretbar??
03. April 2008 um 16:53
 
Da sog. 'Heilerfolge' von HPs meist auf Placeboeffecten beruhen, möchte ich mal die Frage nach der ethischen Legitimität des forcierten Placebos stellen.

Oder, weniger abstrakt: Soll ein Arzt oder HP einem Patienten Hoffnung auf Genesung machen, auch wenn wissenschaftlich einwandfrei keinerlei Hoffnung besteht?

Beispiel:
Nach einem Autounfall ist das Rückenmark beschädigt, das linke Bein ist gelähmt. Korrekt wäre es, neben den üblichen Standardtherapien dem Patienten darauf hinzuweisen, dass das Bein nie wieder funktionieren wird (und diesbezügliche Hoffnungen obsolet sind).
Ein HP forciert den Placebo (meist unwissentlich, er ist von 'seiner' Methode doch irrigerweise überzeugt) und beginnt, Dioxygen-monohydrat in D0 - D-C-Q- (x)  zu spritzen und erzählt dem Patienten, dass dadurch die Nerven wieder zusammenwachsen.
Auch wird dieser ermuntert, immer wieder zu üben.

Ist so eine Herangehensweise ethisch vertretbar?
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AnneS
Ex-Mitglied





Re: HP: Deren Placebotherapie ethisch vertretbar??
Antwort #1 - 03. April 2008 um 17:27
 
Ich bin absoluter medizinischer Laie,

aber grundsätzlich finde ich es verwerflich jemandem Hoffnung zu machen, wo es einfach nichts mehr zu hoffen gibt. Die Enttäuschung ist doch meistens nicht weit und danach geht es dem Betreffenden (psychisch)schlechter als zuvor.

Und der Heilpraktiker ist wieder um ein paar Euronen reicher  Ärgerlich.
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