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20. Juni 2013 um 06:51
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Olivenöl hochwertig ? Woran erkenne ich das? (Gelesen: 14738 mal)
Fallobst
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Beiträge: 13

Re: mildes Olivenöl
Antwort #10 - 06. September 2011 um 15:59
 
Bulo schrieb am 12. Juli 2010 um 12:21:
Hallo Freunde der gesunden Ernährung,

regelmäßiger Olivenöl Verzehr hat auch sehr förderliche Auswirkung auf Durchblutung und Hirn. Eine Menge von ca. 10-20 Esslöffeln pro Tag hat eine natürliche, nachhaltige blutverdünnende Wirkung, kann also bei regelmäßigem Genuß Herzleiden und Schlaganfällen vorbeugen.



Das ist ja echt viel. Wie sollte man denn diese Menge schaffen? Da muss man ja gleich ein glas pro Tag trinken!
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elf
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Beiträge: 5296

Geschlecht: male
sehr wenig Olivenöl reicht aus
Antwort #11 - 06. September 2011 um 18:54
 
Bulo schrieb am 12. Juli 2010 um 12:21:
Hallo Freunde der gesunden Ernährung,
regelmäßiger Olivenöl Verzehr hat auch sehr förderliche Auswirkung auf Durchblutung und Hirn. Eine Menge von ca. 10-20 Esslöffeln pro Tag hat eine natürliche, nachhaltige blutverdünnende Wirkung, kann also bei regelmäßigem Genuß Herzleiden und Schlaganfällen vorbeugen...

Hallo Freunde der wirklich guten Ernährung,
hört nicht auf die verkaufsfördernde Reklame von Ölfabrikanten und achtet nicht auf die Ratschläge misslauniger, schmallippiger und pseudoreligiöser Orthorhektiker.
Denn das ist auch wahr:
Bernhard Reiser - Zitat:
...um genügend ungesättigte Fettsäuren aufzunehmen, reicht ein einziger Teelöffel Lein- oder Nussöl (z.B. Walnuss-, Haselnuss- oder Kürbiskernöl) am Tag.
Diese Ölsorten sind von der Zusammensetzung noch besser als Olivenöl.
Generell gilt: Öl ist schwer verdaulich und hat viele Kalorien, mit weniger lebt man gesünder.

Uwe Knop - Zitat:
"Ernährungsempfehlungen entspringen vorwiegend der Fantasie findiger Statistiker.
Beweise sucht man hingegen vergeblich."

und
FAZ - Zitat:
Das Übergewichtübel und all seine Folgeerscheinungen packt man deshalb nur an der Wurzel, wenn man die Zufuhr begrenzt.
http://www.faz.net/artikel/C30565/diabetes-wenn-der-zuckerradar-ausfaellt-304942...
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„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.“   (Ziya Gökalps)
Wo Bild als Zeitung durchgeht, gelten Frisöre als Hirnforscher. (Wiglaf)
Beiträge können himmlische Wahrheit & höllischen Spaß enthalten.
 

 
Geenen
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Beiträge: 467

Re: Olivenöl hochwertig ? Woran erkenne ich das?
Antwort #12 - 07. September 2011 um 10:40
 
Gesunde Fette sind extrem wichtig. Sie werden auch fürs Gehirn benötigt. Ein Mangel begünstigt Depressionen.

Als Information:

Fit mit Fett: Gute Fette von Killerfetten unterscheiden. Herzinfarktrisiko senken. Fette für ein fittes Gehirn
von Ulrich Strunz und Andreas Jopp
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Beiträge: 3302
Augsburg
Re: Olivenöl hochwertig ? Woran erkenne ich das?
Antwort #13 - 07. September 2011 um 17:09
 

Artikel erschien in: ÖKO-TEST September 2011
Rubrik: Magazin

Warenkunde Öle
Fit for Fett

Oliven-, Sonnenblumen- und Rapsöl hat fast jeder schon zum Andünsten oder Braten benutzt oder zur Salatsoße dazugegeben. Argan-, Walnuss- oder Sesamöl hingegen stehen nur in wenigen Küchen. Schnuppern Sie mit uns in die Vielfalt der verschiedenen Öle!

Olivenöle zu verkosten, ist eine Wissenschaft für sich - fast so wie das Weintesten. Auf den Löffel damit, herunterschlucken, fertig, so einfach geht das nicht. Das meinen zumindest professionelle Verkoster wie der italienische Signore Giorgio Colli. Er braucht die Nase, die Augen und die Zunge, um ein Öl zu "schmecken": Das in einem kleinen Plastikbecher befindliche Öl wird zunächst im Ruhezustand erschnuppert, dann der Becher in der warmen Hand geschwenkt, temperiert und so das Aroma zur vollen Entfaltung gebracht. Beim anschließenden Schmecken muss die Flüssigkeit möglichst lange im Mund bleiben und dabei ständig Luft eingesaugt werden. Denn um den Geschmack zu empfinden, sollte er unbedingt durch die Nase strömen. Damit kein Aromamolekül entweichen kann, werden beim Herunterschlucken die Lippen fest zusammengepresst.


Der Preis: bis zu 120 Euro pro Liter

Nach der Kostprobe lautet das Urteil nicht selten "fehlerhaft". Dann schmeckt das Öl schmierölig, lakig, erdig, wurmstichig, gurkenartig oder modrig. Der Grund dafür können verdorbene Oliven sein. Auch ÖKO-TEST beanstandete immer wieder Olivenöle, die sensorisch nicht viel hermachten. Nicht zuletzt wegen negativer Schlagzeilen rund ums Olivenöl hielten in den vergangenen Jahren viele andere Öle Einzug in die deutschen Küchen. Rapsöl beispielsweise, das manche wegen seiner gesunden Fettsäuren als das heimische Olivenöl bezeichnen, wird immer häufiger an die Salatsoße gegeben oder zum Kochen verwendet. Das Öl, das man früher vor allem zum Schmieren von Traktorenmotoren nutzte, wurde durch neu gezüchtete, kaum noch bitter schmeckende Sorten und nährstoffschonende Pressverfahren küchenfähig.

Eine besondere Ölspezialität, die hierzulande seit ein paar Jahren von sich reden macht, ist das Arganöl. Es wird aus den Kernen der olivenähnlichen Arganfrüchte hergestellt, die nur im südwestlichen Marokko zwischen Essaouira und Agadir wachsen. Die trockenen Fruchthüllen müssen erst aufgebrochen, die mandelartigen Kerne, die etwa so groß sind wie Sonnenblumenkerne, von Hand herausgenommen, von ihrer Schutzhaut befreit und geröstet werden. Die Mandeln werden anschließend in Steinmühlen gemahlen, mit Wasser verrührt und aus dem Teig, der entsteht, löst sich langsam das Öl. Arganöle werden zunehmend maschinell gepresst. Nur die sehr hochwertigen und teuren Öle stellen die Frauen der Amazigh-Berber noch traditionell in Handarbeit her. Ein Liter dieses Öls kostet um 120 Euro. Die gleiche Menge Nussöl bekommt man für weniger als die Hälfte. Sehr viel günstiger sind Kernöle aus Sonnenblumen, Raps oder Distel. Sie kosten zwischen einem und acht Euro pro Liter. Für Olivenöl muss man je nach Qualität zwischen fünf bis zu 55 Euro berappen. Der unterschiedliche Preis verrät auch etwas über die Herstellung und Qualität der Öle.

Quelle: ÖKO-TEST September 2011
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Lamorba
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Beiträge: 1

Re: Olivenöl hochwertig ? Woran erkenne ich das?
Antwort #14 - 23. April 2012 um 18:57
 
Natives Olivenöl oder natives Olivenöl extra ist immer "kaltgepresst", dass heißt unter 27°C gewonnen, weiterhin sollte man auf den Säuregehalt achten, nach den EU Richtlinien zur Klassifikation * hier nachzulesen dürfen native Olivenöle nur 0,8 % freie Fettsäuren enthalten, dieser Richtlinien wert ist jedoch stark nach oben korrigiert worden, sehr gute Öle haben Fettsäurewerte von 0,2! Hieran und an der Senorischen Prüfung (Geschmack und Geruch) kann man sich bei der Beurteilung richten.

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« Zuletzt geändert: 25. April 2012 um 12:32 von Forum Admin »  
 

 
Forum Admin
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Beiträge: 3302
Augsburg
Re: Olivenöl hochwertig ? Woran erkenne ich das?
Antwort #15 - 25. April 2012 um 12:34
 

Informationen zu den Güteklassen von Olivenöl gibt es (werbefrei) hier:

=> http://de.wikipedia.org/wiki/Oliven%C3%B6l#Qualit.C3.A4t
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Anni-1642
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Beiträge: 7

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Re: Olivenöl hochwertig ? Woran erkenne ich das?
Antwort #16 - 27. Juni 2012 um 16:43
 
Ich kann mich meinen Vorredner nur anschließen. Olivenöl, aber auch generell Öl (von Motoröl einmal abgesehen) ist gesund für den Körper. Ich habe vor einiger Zeit mal eine Weile Weight Watchers praktiziert und habe dort immer den Hinweis bekommen, täglich zwei Teelöffel Öl (allerdings kein Oliven-, sondern Kürbiskernöl) einzuplanen, damit der Stoffwechsel gut arbeiten könne. Anfangs hab ich das nicht gemacht und irgendwie hatte ich Schwierigkeiten, meine "Pfunde" loszuwerden. Dann habe ich mich irgendwann brav an die Ölvorgabe gehalten und schon ging es besser mit dem Abnehmen. Seitdem bin ich davon überzeugt, dass Öl gut ist.
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