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Zapper- Hulda Clark (Gelesen: 186997 mal)
Hema
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Beiträge: 6394

Re: Zapper- Hulda Clark
Antwort #20 - 22. Oktober 2008 um 07:28
 
Anakin, Sie sind auf törichtes Werbegeschwätz hereingefallen. Mit "Anti-Müdigkeits-Effekt" ist nicht gemeint, dass sie nicht müde werden, sondern nur nicht müde aussehen. Ähnliches gilt für die Werbeaussagen zu Shampoo: "müdes Haar" heißt, dass es herabhängt wie die Natur es bei dem entsprechenden Haartyp vorgibt. Mitteleuropäisches Haar ist nun mal nicht so dick und üppig wie asiatische oder afrikanische Haare und hängt daher von Natur aus durch (meistens).

Jemand, der etwas behauptet, sei es eine Wirkung oder einen Grund von Erkrankungen, muss belegen, nicht die neutrale Gegenseite. Es mag noch so viel Schwurbelei über den Zapper geben: auch wenn das in ganzen Sätzen geschrieben ist, was den einen oder anderen schon täuschen kann, heißt das nicht, dass das wahr ist. Clark hat ihren Parasitenwahn zur Geschäftsidee gemacht und anscheinend gibt es genug Dumme, die darauf hereinfallen.

Öffnen Sie die Augen. Sie sind verkohlt worden. Griesgrämig
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wm
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Beiträge: 359

Re: Zapper- Hulda Clark
Antwort #21 - 22. Oktober 2008 um 10:02
 
Der bei e-bay und im www  umtriebige weibliche Parasit Hulda Clark hat wieder ein Opfer gefunden. Nur bei Hulda Parasit hilft kein Zapper.
Nicht-kaufen geht ganz ohne Strom.

Und bitte den Zapper nicht einfach wegschmeissen sondern sachgerecht als Elektronik Schrott entsorgen  Durchgedreht
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Pjotr
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Re: Zapper- Hulda Clark
Antwort #22 - 22. Oktober 2008 um 16:23
 
Anakin, Sie sind irgendwie eine tragische Figur hier. Einerseits wollen Sie den "Sozialismus" wieder und andererseits fallen Sie genau auf die hässlichsten Seiten des Kapitalismus rein, auf die Freiheit, dass auch der absurdeste Unsinn erstmal verbreitet werden darf, dass Scharlatane und Quacksalber Meinungsfreiheit haben.

Haben Sie denn keinen vernünftigen Unterricht in Bio, Chemie und Physik gehabt? Sind Sie wirklich der Meinung, das das, was wir als "böse" ansehen, auf eine festgelegte Frequenz reagiert?

Clark hat noch nicht mal Medizin studiert, ergibt sich aber in Wahnvorstellungen von Leberegeln und dergleichen, die mit einer Batterie und einem billigen elektonischen Bauteil (ca. 1,50 Euro) zu bekämpfen wären. Und Krebs etc. will sie auch noch heilen. Was meinen sie, warum die Dame nach Mexico geflohen ist?

Ehrlich, wie kann man nur auf so einen Schei-- hereinfallen?

Pjotr

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Forum Admin
Administrator

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Beiträge: 3468
Augsburg
Re: Zapper- Hulda Clark
Antwort #23 - 23. Oktober 2008 um 00:29
 
Zitat:
Diese Parasiten, deren Wesen und Lebenszyklus von der Wissenschaft sehr gut erforscht ist, leben unter normalen Umständen nur im Darm des Menschen. Die Ansteckungsmöglichkeiten sind vielfältig und praktisch jeder wird dadurch betroffen. ...

Artikel erschien in: ÖKO-TEST Kompakt Magen/Darm
Rubrik: Magazin

Würmer im Darm

Einige parasitäre Würmer können beim Menschen Erkrankungen hervorrufen. Im Vergleich zu den Tropen sind diese Erkrankungen hierzulande aber selten. Meist handelt es sich um Madenwürmer bei Kindern oder um "Urlaubsmitbringsel".

Symptome:
Bei Madenwürmern meist Juckreiz am After. Gelegentliche Durchfälle oder diffuse Bauchschmerzen, bei schwerem Befall werden die Symptome stärker, man verliert Gewicht und es kommt zu Mangelerscheinungen, weil die Schleimhaut geschädigt und die Nährstoffaufnahme gestört ist.

Ursache:
Im Darm haben sich Würmer eingenistet. Die bedeutsamsten sind:

* Madenwürmer leben im Dickdarm. Man infiziert sich über verunreinigte Lebensmittel. Bemerkbar machen sie sich durch heftiges nächtliches Afterjucken, da die Weibchen ihre Eier in den Analfalten ablegen. Von dort können die Eier durch das Kratzen über die Finger wieder in den Mund gelangen.

* Haken-, Peitschen- und Spulwürmer gehören zu den wichtigsten tropischen Parasiten. Sie gelangen über Lebensmittel in den Körper, der Hakenwurm auch durch die Haut, zum Beispiel beim Barfußlaufen.

* Rinder-, Schweine- und Fischbandwurm sind bei uns aufgrund der strengen Hygienebestimmungen exotische Erkrankungen.

* Fuchsbandwürmer sind nicht ungefährlich. Die Infektion erfolgt über Eier im Kot von infizierten Füchsen, Katzen oder Hunden. Die Larven wandern vor allem in die Leber, kapseln sich dort ein und bilden Zysten. Diese wachsen zehn bis 15 Jahre unbemerkt heran, bevor erste Symptome auftreten. Zu diesem Zeitpunkt kann die Leber schon schwer geschädigt sein. Trotz intensiver Behandlung stirbt bis zu einem Fünftel der Betroffenen.

Allerdings ist die Erkrankung seltener, als es die Warnungen in den Medien vermuten lassen. Die jährliche Ansteckungsrate wird auf 0,02 bis 1,2 Fälle auf 100000 Einwohner geschätzt. Das wären auf Deutschland hochgerechnet zwischen 16 und 960 Fälle. Das europäische Echinokokkoseregister (so heißt die Krankheit auf lateinisch) verzeichnete von 1982 bis 2000 für Deutschland 132 Fälle.

Behandlung:
Wurmeier oder Teile der Parasiten lassen sich mikroskopisch im Stuhl nachweisen, bei Madenwurmbefall kann man die Eier auch an einem Tesafilm-Klebestreifen am Enddarm nachweisen. Der Arzt verschreibt ein Wurmmittel, das den Parasiten den Garaus macht. Zur Vermeidung von Rückfällen muss über einige Wochen eine strikte Hygiene beachtet werden, so müssen Unterwäsche und Handtücher ausgekocht werden. Beim Madenwurmbefall ist häufig die ganze Familie erkrankt.

Vorbeugung:
Im Urlaub in südlichen Ländern keine Salate, rohes Gemüse und ungeschältes Obst essen. Vorsicht bei Eiswürfeln und Leitungswasser. Am Strand Handtuch als Unterlage verwenden, Badeschuhe tragen. Nicht in Flüssen und Seen baden.

Zur Vorbeugung beim Fuchsbandwurm empfiehlt es sich, bodennahe Waldfrüchte, Pilze und Kräuter vor dem Verzehr zumindest gründlich zu waschen. Hitze über 70 Grad tötet die Eier ab. Katzen und Hunde regelmäßig entwurmen und nach dem Streicheln Hände waschen. Besonders viele infizierte Füchse gibt es in Süddeutschland.

...

Antipilzkur: Sinnvoll oder Humbug?

Wer mit Verdauungsproblemen oder chronischen Infekten zum Heilpraktiker oder naturheilkundlichen Arzt geht, wird häufiger mit der Diagnose konfrontiert, er habe einen verpilzten Darm, der mit einer Antipilzkur saniert werden müsse. Bei dem Pilz handelt es sich um Candida albicans, eine Hefeart, die bei vielen Menschen im Darm vorkommt und deshalb im Stuhl nachweisbar ist. Dass der Pilz Verdauungsprobleme oder gar durch giftige Stoffwechselprodukte andere chronische Erkrankungen verursacht, ist wissenschaftlich nicht belegt. Allerdings kann ein verstärktes Vorkommen im Darm ein Zeichen dafür sein, dass die Darmflora oder gar das Immunsystem insgesamt gestört sind, etwa nach einer Antibiotika- oder Chemotherapie. Der positive Effekt einer Pilzkur lässt sich damit erklären, dass die dabei übliche Diät ohne Alkohol, Kaffee und Zucker den Darm entlastet und die Gabe von Darmbakterien nach der Therapie mit einem Antipilzmittel die Darmflora tatsächlich positiv beeinflussen kann.

...
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Anakin
Ex-Mitglied





Re: Unterschätzte Parasiten-Gefahr
Antwort #24 - 01. November 2008 um 04:44
 
Forum Admin schrieb am 20. Oktober 2008 um 18:23:
... Die Autorin, eine US-amerikanische Biologin, behauptet, die Ursache von Krebs sei ein Darm-Egel. Der soll sich vermehren, wenn Nahrungsmittel oder Kosmetika benutzt werden, die mit Lösungsmitteln verunreinigt sind.

Zusammenfassung von Quelle: www.naturepower.ch
Es ist richtig, dass nach Clark-Theorie der Große Darmegel der Hauptschädling ist (im Endstadium ca. 15mm lang/7mm breit). Und je nachdem, wo der Große Darmegel im Körper sitzt, verursacht er die verschiedensten, meist chronischen Erkrankungen. Sitzt er beispielsweise in der Niere, verursacht er die Hodgkin-Krankheit und sitzt er in der Leber, verursacht er Krebs.

Mit der Nahrung können Parasiten in den Darm gelangen. Das ist normalerweise wenig-gefährlich, weil die im Darm gelegten Parasiten-Eier wieder ausgeschieden werden. Und selbst wenn die Eier durch leichte Gewebeverletzungen im Darm in den Blutkreislauf bzw. in verschiedene Organe gelangen, ist das normalerweise kein Problem. Denn wenn das passiert und die Mirazidien schlüpfen, so nennt man die zweite Entwicklungsstufe des Großen Darmegels, dann werden diese vom Immunsystem erkannt und abgetötet.

Es gibt aber einen Umstand/Faktor, der das Immunsystem erlahmen lässt und das Gesamtbild verändert – Propylalkohol. Befindet sich Propylalkohol im Körper des Menschen, ist sein Immunsystem nicht in der Lage, dieses Egelstadium einzufangen und abzutöten. Der Große Darmegel hat insgesamt 6 Entwicklungsstadien, Mirazidien können sich eigenständig bewegen und überall in den Körperflüssigkeiten umherschwimmen.. Und werden sie nicht abgetötet, bilden sie überall dort, wo geschwächtes Gewebe sie hereinlässt, ihre nächsten Stadien der Entwicklung bis zum Endstadium. Frau Dr. Clark sagt: „Wenn Sie jetzt nicht schnell handeln und diese Parasitenlaichmaschine beseitigen, wird sie Ihren Körper beherrschen.“ Und nur die Tatsache, dass der Körper mit Lösungsmitteln verseucht ist, erlaubt dem Parasiten, sich außerhalb des Darmes zu entwickeln. Normalerweise, also draußen in der Natur, benutzt der Große Darmegel die Schnecke als Zwischenwirt für seine Entwicklung und Fortpflanzung. Wenn das Lösungsmittel Propylalkohol ist, nimmt der Große Darmegel auch andere Organe als Zwischenwirt an. In den befallenen Organen teilen sich Zellen, entwickelt sich Krebs. Ist das Lösungsmittel Methanol, dann kann der Pankreasegel die Bauchspeicheldrüse als Zwischenwirt benutzen und wenn das der Fall ist, hat der Mensch Diabetes. Ist das Lösungsmittel Xylol oder Toluol, dann benutzen alle 4 Egel (der Große Darmegel, der Pankreas-Egel, der Schaf-Leberegel und der große Leberegel) das Gehirn als Zwischenwirt und dann hat der Mensch verschiedene Erkrankungen. Es ist wichtig, sich zu vergegenwärtigen, wieso die verschiedenen Organe von den Parasiten befallen werden können. Dies geht nämlich nur dann, wenn diese durch irgendwelche Umweltbelastungen/Gifte, die wir mit Luft/Nahrung/Wasser und mit Kosmetika/Körperpflegemitteln/Reinigungsmitteln aufnehmen, geschwächt sind. Kriterien, die landläufig als Ursachen für die Krebserkrankung angesehen werden spielen dabei durchaus eine gewichtige Rolle und werden von Fr. Dr. Clark als Mitursachen bezeichnet. Aus diesen Erkenntnissen resultierend gehören 3 Schritte zur Heilung:
1.) Alle Parasiten-Stadien beseitigen
2.) Körper schützen vor Propylalkohol, Methanol, Xylol, Toluol, Benzol
3.) Metalle/Giftstoffe aus dem Körper entfernen.

Mit zwei einfachen Methoden beseitigt Frau Dr. Clark alle Parasiten-Stadien. Und sie sagt, dass keine der Beiden die Aufgabe perfekt erfüllt, aber Beide zusammen. Die erste Methode kannte sie von verschiedenen Naturvölkern, die ihre Parasitenkuren mit Kräutern durchführten. Sie hat eine spezielle Kur selbst entwickelt - aus der Not heraus, dass ein Mensch nicht selten mehrere verschiedene Arten in sich beherbergt. 3 kombinierte Pflanzen können 100 Parasiten-Arten gleichzeitig abtöten (alle Entwicklungsstadien). Es klingt phantastisch, aber die Natur macht uns derartige Geschenke:
1.) Schale der schwarzgrünen Walnuß (Juglans-Nigra - Tinktur)
2.) Wermut
3.) Gemeine Gewürznelke
(30ml Schwarzgrüne Walnuß, ½ Tasse Wermut und ¼ Tasse Nelke genügen i.d.R.).

Die zweite Möglichkeit, die Parasiten abzutöten, ist das Zappen. ... Die typischen Schwingungszahlen der Parasiten, Viren etc. überschneiden sich nicht mit denen der Menschen. Gemeinsam mit ihrem Sohn entwickelte sie einen Frequenzgenerator für den menschlichen Gebrauch. Die Entwicklung ging über viele Stufen, das heutige Resultat ist ein Gerät, das mit einer Frequenz um ca. 30 kHz alle möglichen Parasiten, Viren, Bakterien, Milben usw. abzutöten kann, in nur 7 Minuten. Das Gerät heißt ‘Zapper’ und den elektrischen Abtötungsvorgang  bezeichnet Frau Dr. Clark als ‘zappen’. Es tötet keine geschützten Parasiten etc. ab, die sich beispielsweise in Gallensteinen, Magen oder Darm befinden. Es ist also nicht die alleinige Lösung, sondern muss mit Kräuter-Einnahme kombiniert werden.

Cetylalcohol wird von Fr. Dr. Clark und seriösen Quellen nicht negativ bewertet! Entschuldigung.
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« Zuletzt geändert: 01. November 2008 um 06:07 von N/V »  
 

 
Anakin
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Toxoplasma
Antwort #25 - 01. November 2008 um 05:28
 
In einer kaum beachteten Produktion des britischen Senders BBC stellten Forscher der Universität Oxford Studienergebnisse vor, die eindrücklich zeigen, wie Parasiten im Gehirn das Verhalten von Mensch und Tier beeinflussen können. Und obwohl circa zwei Drittel aller Mitteleuropäer davon betroffen sind (in Frankreich sind es bis zu 80 % der Bevölkerung), scheint die Medizin kaum Notiz davon zu nehmen. Dabei brachten die Untersuchungen Erstaunliches zu Tage: Toxoplasmen führten bei Ratten zu ausgeprägten Verhaltensauffälligkeiten, sie verloren z. B. jegliches Gefühl für Gefahrensituationen. Auch Verhaltensänderungen bei Menschen, die mit Toxoplasma infiziert sind, konnten in verschiedenen Studien nachgewiesen werden. In der Fachliteratur gibt es hierzu wenn auch wenige, so doch umso erstaunlichere Untersuchungsergebnisse:

Erstmals wurde 1994 eine Studie zu diesem Thema von der Prager Karls-Universität publiziert. 338 Versuchspersonen wurden auf Toxoplasma-Antikörper getestet. Außerdem wurde bei den Versuchspersonen ein Persönlichkeits-Test mittels eines international üblichen Fragebogens (Cattel’s personality questionnaire) durchgeführt. Bei zwei Persönlichkeitsfaktoren zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen Toxoplasma-positiven und Toxoplasma-negativen Menschen. Toxoplasma-Infizierte zeigten eine höhere Affektlabilität (stark schwankende Stimmungslage) sowie höhere Indizes für Dogmatismus, Misstrauen und Eifersucht.

Quelle:
http://www.das-weisse-pferd.com/04_06/gehirnschaden_durch_fleischkonsum.html

Die Rede ist von Toxoplasma, dem erfolgreichsten einzelligen Parasiten der Erde. Er kann alle warmblütigen Lebewesen infizieren und ist darüber hinaus in allen Regionen der Welt zu Hause. ...
Die Infektion verläuft in der Regel ohne Symptome und bleibt deshalb meist unbemerkt. In dieser Phase kommt es zu einer starken Vermehrung des Parasiten, der in diesem Stadium als Tachyzoit bezeichnet wird. Tachyzoiten dringen aktiv in Körperzellen ein und vermehren sich dort, bis die Zelle zugrunde geht und neue Parasiten freigibt. Dieser Zyklus wird jedoch nach etwa zwei Wochen unterbrochen: Dann hat sich das Immunsystem auf die Infektion eingestellt und könnte die Tachyzoiten erfolgreich bekämpfen. Doch wie Dr. Wolfgang Bohne vom Institut für Hygiene und Mikrobiologie erklärt, greift der Parasit in dieser Situation zu einem Trick: Er verbirgt sich an einem Ort, der für das Immunsystem nur schwer zugänglich ist - im Gehirn. Dort wandeln sich die Tachyzoiten in die sogenannten Bradyzoiten um, eine Art Ruheform, die sich kaum noch vermehrt, von einer dickwandigen Hülle umgeben ist und nun als Zyste bezeichnet wird. Diese Zysten sind für das Immunsystem faktisch unsichtbar und können lebenslang im Gehirn überdauern. Bislang gibt es keine Möglichkeit, sie durch eine Behandlung mit Medikamenten zu eliminieren. So trägt etwa die Hälfte aller Deutschen die Ruheform des Parasiten in sich.

Quelle:
W.Bohne - Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg
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Godesberg
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Beiträge: 2310

Re: Zapper- Hulda Clark
Antwort #26 - 01. November 2008 um 07:49
 
Meine Güte Anakin.

*weiterer Kommentar zensiert*

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"Das ist zwar traurig was da vorliegt, aber es bringt mich nicht um."

Matthias Rath zum Krebstod des von ihm "geheilten" Dominik.
 

 
Kawarimono
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Beiträge: 3376

Re: Toxoplasma
Antwort #27 - 01. November 2008 um 19:47
 
Zitat:



Anakin... das ist die Seite der Sekte Universelles Leben, die Sie da als Quelle benutzen.


Kawarimono
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thebookkeeper
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Re: Zapper- Hulda Clark
Antwort #28 - 21. Mai 2009 um 03:57
 
Ich denke, Toxoplasma ist ungefährlich.
Aber in Mitteleuropa sollte man sich vor Leberegel schützen, Vorsicht bei Kontakt mit Ameisen oder Schnecken bzw. Kinder-Schuhkontakt im Einkaufswagen.  hä?

http://de.wikipedia.org/wiki/Kleiner_Leberegel
http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Leberegel
http://www.infektionsbiologie.ch/parasitologie/seiten/modellparasiten/mp03dicr.h...
http://www.mediz.info/Infektionen/Parasitare-Infektionen/Parasitare-Infektionen....
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Hema
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Beiträge: 6394

Re: Zapper- Hulda Clark
Antwort #29 - 21. Mai 2009 um 11:03
 
Sie denken falsch - das kann sogar sehr gefährlich sein für Ungeborene und Abwehrgeschwächte: Toxoplasmose.

Leberegel? Das ist aber eher exotisch.

Sie lesen zu viel auf Seiten, wo purer Blödsinn verbreitet wird, wie Ihr Hinweis auf den völlig sinnlosen Zapper zeigt. Zum einen sind die Clarkschen Ideen, wonach viele Erkrankungen auf Leberegel zurückgehen oder andere Parasiten, reine Erfindung und zum anderen könnten Sie, selbst wenn sie Parasiten hätten, diesen nicht mit dem Zapper behandeln/entfernen. Das sind reine Werbebehauptungen ohne jeden Beleg. Der Zapper ist ein Gerät von Geschäftemachern für Ungebildete oder einfach ausgedrückt, von Abzockern für Toren.

Augenrollen
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