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November 2008 - Holzpuzzles (Gelesen: 5694 mal)
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November 2008 - Holzpuzzles
03. November 2008 um 21:06
 

=> ÖKO-TEST November 2008
=> Holzpuzzles

Legende: Produkte mit dem gleichen Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt.
Testergebnis Inhaltsstoffe: Zur Abwertung um fünf Stufen führt: mehr als 0,1 Masse-% des in Babyartikeln und Kinderspielzeug gesetzlich reglementierten Weichmachers Dibutylphthalat (DBP). Zur Abwertung um jeweils vier Stufen führen: a) eine stark erhöhte Formaldehydabgabe von 110 mg/kg oder mehr; b) mehr als 1.000 µg/kg polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK); c) mehr als 0,6 mg/kg migrierbares Benzophenon. Zur Abwertung um jeweils zwei Stufen führen: a) eine erhöhte Formaldehydabgabe von 55 bis weniger als 110 mg/kg; b) ein Gehalt von 100 bis 1.000 mg/kg der in Babyartikeln und Kinderspielzeug gesetzlich reglementierten Phthalate Diethylhexylphthalat (DEHP), Dibutylphthalat (DBP), Benzylbutylphthalat (BBP), Diisononylphthalat (DINP), Diisodecylphthalat (DIDP), Di-n-octylphthalat (DNOP); c) mehr als 6 mg/kg migrierbares Isophoron; d) ein Gehalt von mehr als 1.000 und bis 100.000 mg/kg andere Phthalate, wenn nicht schon gesetzlich reglementierte Phthalate abgewertet wurden. Zur Abwertung um jeweils eine Stufe führen: a) mehr als 10 mg/kg migrierbares Phenol; b) mehr als 100 bis 1.000 mg/kg Diethylhexylterephthalat (DEHT); c) halogenorganische Verbindungen; d) PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe; e) mehr als 10 mg/kg der phosphororganischen Verbindung Triphenylphosphat.
Testergebnis Praxisprüfung: Holzpuzzles: Zur Abwertung um jeweils fünf Stufen führen: a) verschluckbare Kleinteile und/oder einer oder mehrere der folgenden weiteren Sicherheitsmängel: scharfe Kanten, splittrige Oberflächen, Beschichtung und/oder Holzteile und/oder Splitter, die sich nach der Einweichprüfung lösen (Anforderungen der EN 71-1 für Kinder unter 36 Monaten nicht erfüllt); b) ein Verletzungsrisiko durch scharfe Kanten (Anforderungen der EN 71-1 für Kinder bis 14 Jahre nicht erfüllt). Zur Abwertung um zwei Stufen führt: eine eingeschränkte Speichel- und Schweißechtheit schlechter als Note 5. Zur Abwertung um eine Stufe führt: ein GS-Zeichen auf einem Produkt, das eine wesentliche Anforderung für das Zeichen nicht erfüllt.
Holzpuzzles für ältere Kinder: Zur Abwertung um fünf Stufen führt: die Kombination aus scharfen Kanten, splittrigen Oberflächen sowie Holzteilen und Splittern, die sich nach der Einweichprüfung lösen. Zur Abwertung um zwei Stufen führt: Holzteile und/oder Splitter, die sich nach der Einweichprüfung lösen.
Testergebnis Weitere Mängel: Zur Abwertung um zwei Stufen führt: ein Warnhinweis "nicht für Kinder unter 36 Monaten" an einem Holzpuzzle, das sich von Eigenschaften wie Schwierigkeitsgrad und Gestaltung her gerade für Kinder unter 36 Monaten eignet. Zur Abwertung um eine Stufe führen: PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung. Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe und dem Testergebnis Praxisprüfung. Es kann nicht besser sein als das schlechteste Einzelergebnis. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das "befriedigend" oder schlechter ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Stufe.

Testmethoden: Formaldehyd: In Anlehnung an DIN EN 717-3 (Flaschenmethode); Abweichung: Temperierzeit 24 h, Bezug der Formaldehydabgabe auf die ungetrocknete Probe. Phthalate/weitere Weichmacher/phosphororganische Verbindungen/phenolische Verbindungen/PAK: Untersuchung der Lackschicht bzw. der Beschichtung mittels GC/MS nach Extraktion mit Aceton/Ethylacetat und Derivatisierung. Phenol: HPLC/FLD nach Migration von der Lackschicht in Anlehnung an DIN EN 71-10. Isophoron/Benzophenon: HPLC/DAD nach Migration vom Puzzleteil in Anlehnung an DIN EN 71-10. Halogenorganische Verbindungen: Probe wird mit Reinstwasser der Soxhlet-Apparatur eluiert; Binden der organischen Halogene an Aktivkohle. Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom; microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Schwermetalle/PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszensanalyse. Schweiß-/Speichelechtheit: nach DIN V 53160-1,2. Barium: Extraktion mit Salzsäurelösung unter Magensaftbedingungen (pH 2,0 bei 37,5 °C). Zugabe der internen Standards (Yttrium und Rhenium). Aromatische Amine: Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2 Prüfung ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (Juni 2004) und § 64 LFGB 82.02-4 Prüfung ohne vorhergehende Extraktion DIN EN 14362-2 (Juni 2004); bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-9 (September 2006). 1. Methode GC/MS, 2. Methode TLC; zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine. Verschluckbare Kleinteile/weitere Sicherheitsmängel: Prüfung nach EN 71-1, mechanische und physikalische Eigenschaften.

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« Zuletzt geändert: 17. Dezember 2009 um 21:16 von Forum Admin »  

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