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Frontal21 - 9.12. - 21:00 Uhr - Das Pharma-Kartell (Gelesen: 64803 mal)
abs
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Beiträge: 166

Re: Frontal21 - 9.12. - 21:00 Uhr - Das Pharma-Kartell
Antwort #10 - 10. Dezember 2008 um 10:47
 
Es gibt übrigens noch ganz andere Zahlen, deren Korrektheit ich aber nicht behaupten möchte:

http://www.lawyersandsettlements.com/articles/00104/strattera.html

Wobei ich persönlich bei dieser Indikation eigentlich keinen Todesfall für tolerabel halten möchte! Oder wieviele wären noch akzeptabel?
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Bulganin
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Beiträge: 1035

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Re: Frontal21 - 9.12. - 21:00 Uhr - Das Pharma-Kartell
Antwort #11 - 10. Dezember 2008 um 11:20
 
Wenn Frontal-Leute was behaupten, sollten sie dies belegen können.
Und wir sprechen wohlgemerkt von Todesfällen DURCH Strattera, und nicht NACH Strattera.
Wilde Behauptungen durch die Gegend zu schießen ist zwar beliebt, aber nicht immer korrekt.

Behauptungen US-Amerikanischer Anwälte sind zwar vom finanziellen Aspekt her immer verständlich, an nachvollziehbaren Fakten mangelt es jedoch ebenfalls.
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... Ausübung von "Heilkunde" ohne Bestallung gehört abgeschafft...NEMs brauchen nur die Hersteller und die Verticker...Ausübung von "Heilkunde" ohne Bestallung gehört abgeschafft...
 

 
Wicked
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Re: Frontal21 - 9.12. - 21:00 Uhr - Das Pharma-Kartell
Antwort #12 - 10. Dezember 2008 um 11:23
 
Bei welchem ADHS-Medikament, können Sie wieviele tote Kinder belegen?

Wenn Sie diese Frage nicht beantworten können, hat sich die Diskussion erübrigt.

Und wie war das noch mit der Abhängigkeit, die sie hier irgendwo behaupten?
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abs
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Beiträge: 166

Re: Frontal21 - 9.12. - 21:00 Uhr - Das Pharma-Kartell
Antwort #13 - 10. Dezember 2008 um 11:37
 
Die Wortjonglage "Durch"-"Nach" ist an Kaltschnäuzigkeit wohl kaum zu überbieten?

Zu den Zahlen (wie hoch darf die Zahl Ihrer Meinung nach denn sein?) und wohin diese gerne mal verschwinden:

http://www.24-7pressrelease.com/press-release/mhra-forbids-sweden-to-reveal-stra...

Das wissenschaftliche Niveau dieses Forums ist enorm!

Ich beuge mich vor Ihren, neige mein "unwissendes" Haupt und denke mir meinen Teil!
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Wicked
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Re: Frontal21 - 9.12. - 21:00 Uhr - Das Pharma-Kartell
Antwort #14 - 10. Dezember 2008 um 11:58
 
abs schrieb am 10. Dezember 2008 um 11:37:
Die Wortjonglage "Durch"-"Nach" ist an Kaltschnäuzigkeit wohl kaum zu überbieten?



Ein wirksames Medikament einfach so vom Markt zu nehmen, auf das andere vielleicht angewiesen sind (ja, das gibt es auch bei STrattera) damit ist niemandem geholfen!

Zitat:


Wenn, WENN es Suizide DURCH Strattera gegeben hat (nicht nach), muss das geklärt werden und man muss handeln. Belege haben Sie jedoch keine gebracht. Bei der Betrachtung sollte man nämlich auch beachten, dass viele ADHSler durch die vielen negativen Erfahrungen die sie in ihrer Umwelt machen durften einen Hang zu Depressionen und Suizid haben. Strattera ist ein Antidepresivum, bei Menschen die eine Depression haben muss man auch an Suizid durch die Depression denken.

Davon einmal abgesehe ist MPH der Goldstandard bei ADHS und immerhin sprechen über 75% der ADHSler poitiv auf diese Medikament an!
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Pjotr
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Re: Frontal21 - 9.12. - 21:00 Uhr - Das Pharma-Kartell
Antwort #15 - 10. Dezember 2008 um 15:13
 
abs schrieb am 10. Dezember 2008 um 11:37:
Die Wortjonglage "Durch"-"Nach" ist an Kaltschnäuzigkeit wohl kaum zu überbieten?


Das ist gerade keine Kaltschnäuzigkeit, sondern beschreibt exakt das Problem, weswegen man aufwändige Studien macht, herauszufinden, ob etwas eine zufällige Korrelation ist oder kausal.

Wenn Sie das nicht unterscheiden wollen, können wir auch gleich Brot verbieten, das haben die meisten Menschen kurz vor ihrem Tod zu sich genommen.

Pjotr
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Kawarimono
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Beiträge: 3376

Re: Frontal21 - 9.12. - 21:00 Uhr - Das Pharma-Kartell
Antwort #16 - 10. Dezember 2008 um 18:05
 
Zitat:
Ich habe die Sendung gesehen. Es waren für mich zumindest über ADHS offensichtliche Falschinformationen enthalten.


Nicht nur über ADHS, sondern auch über Depression. Großartige Quelle ist der paranoide Virapen, der bei Scientologen-Veranstaltungen gesichtet wurde und auf Weltverschwörungsseiten sein Elend klagt.
Und weil die Pharmamafia ihn umbringen will, möchte er anonym bleiben, weswegen das gesamte Internet weiß, daß er in Heilbronn lebt.

Wer tatsächlich schneller stirbt, kann man hier beforschen:

http://www.neuro24.de/d12.htm


Kawarimono
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Wicked
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Re: Frontal21 - 9.12. - 21:00 Uhr - Das Pharma-Kartell
Antwort #17 - 11. Dezember 2008 um 07:32
 
Ich stellte mir halt bei dem geschilderten Fall (die Frau nahm sich nach dem sie 14 Tag Zoloft genommen hatte das Leben) ob sie sich trotz oder durch das Medikamentes das Leben nahm. gibt es eigentlich ein Antidepressivum, das nach 14 Tagen seine (volle) Wirkung hat? Beginnt die Wirkung nicht in der Regel erst nach drei bis vier Wochen?

Der normale Zuschauer hat diese Inormationen gar nicht.
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Kawarimono
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Beiträge: 3376

Re: Frontal21 - 9.12. - 21:00 Uhr - Das Pharma-Kartell
Antwort #18 - 11. Dezember 2008 um 08:05
 
Wirken tut das. Aber die größte Suizidgefahr besteht dann, wenn die Depression nachläßt, weil der Antrieb wieder kommt, und zwar schneller als das eigentlich Ende der Depression. Das gilt auch dann, wenn man keine Medis nimmt und die Episode unbeeinflußt nachläßt.

Jemand der plötzlich wieder mobil wird und sich bewegen kann, kann sich auch umbringen.

Das hat also mit dem Medikament wenig zu tun und ich finde es nicht verkehrt, für diese kritische Zeit eine Klinik aufzusuchen. Aber das wollen die Meisten nicht. Depressionen werden nach wie vor unterschätzt.

Interessant ist bei den Ausschnitten mit den amerikanischen Prozessen, daß jeder der Amok lief eine Waffe hatte. Auf die Idee, Hersteller von Waffen zu verklagen, weil sie Waffen an Depressive verteilen, kommen die Amis nicht.

Kawarimono
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Wicked
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Re: Frontal21 - 9.12. - 21:00 Uhr - Das Pharma-Kartell
Antwort #19 - 11. Dezember 2008 um 08:19
 
Lilly hat eine neu Pressemeldung

Zitat:
Richtigstellung von Lilly Deutschland zur Pressemitteilung und Sendung "Das Pharmakartell" von „Frontal21“ (8. bzw. 9. Dezember)
Bad Homburg, 10. Dezember 2008 -  

Die Kernaussagen der Pressemitteilung und des Fernsehbeitrags von „Frontal21“ sind grob irreführend. Unter Berufung auf eine angebliche Liste der deutschen Zulassungsbehörde wird der unzutreffende Eindruck erweckt, dass in Deutschland vier Kinder infolge der Behandlung mit Strattera starben. Richtig ist, dass kein einziger Todesfall eines Kindes in Deutschland bekannt ist, der in ursächlichem Zusammenhang mit Strattera steht. Diesbezüglich verweisen wir auch auf die unabhängige Stellungnahme des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): http://www.bfarm.de

Lilly hat bereits im Rote-Hand-Brief zu Strattera aus dem Jahre 2005 auf das Thema Suizidalität hingewiesen und einen entsprechenden Warnhinweis in die Fach- und die Gebrauchsinformation aufgenommen. Entsprechende Fallberichte aus der weltweiten Erfassung unerwünschter Arzneimittelwirkungen sind bekannt, dokumentiert und liegen den jeweiligen Zulassungsbehörden vor. Es handelt sich hierbei um Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen; ein Kausalzusammenhang im Einzelfall ist nicht belegt. Auf der Grundlage von Spontanberichten lassen sich keine Aussagen darüber machen, wie häufig eine bestimmte unerwünschte Wirkung unter der Anwendung eines Arzneimittels vorkommt, da ein Bezug auf die Anzahl der behandelten Patienten nicht vorliegt.

Die Nutzen-Risiko-Bewertung von Strattera bleibt unverändert positiv. Diese Einschätzung teilen die Zulassungsbehörden in weltweit 83 Ländern, einschließlich USA.

Die Aussage des Patientenbeauftragten im Gemeinsamen Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen, dass Strattera ein negatives Nutzen-Risiko-Verhältnis habe, ist demnach falsch. Es ist grob unwissenschaftlich und zudem unverantwortlich, eine Nutzen-Risiko-Bewertung ohne Kenntnis von Einzelfällen lediglich anhand von Falllisten vornehmen zu wollen.

Falsch ist außerdem, dass Strattera "im Prinzip bei gesunden Kindern" eingesetzt wird. Tatsächlich setzt die Behandlung mit Strattera die Diagnose ADHS voraus. Diese muss von einem Arzt mit entsprechendem Fachwissen nach international anerkannten Kriterien vorgenommen werden und die Behandlung muss als Teil eines umfassenden Behandlungsprogramms erfolgen. Strattera ist als Teil eines umfassenden Behandlungsprogramms zur Therapie der Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern ab 6 Jahren und bei Jugendlichen zugelassen.  Ein solches Programm schließt typischerweise psychologische, pädagogische und soziale Maßnahmen ein.

Ein Zitat von Professor Peter Schönhöfer in der Pressemitteilung des ZDF legt die pharmakologische Gleichsetzung von Strattera mit Amphetaminen und "Speed" nahe. Diese Aussage muss aus dem Zusammenhang gerissen sein und sich tatsächlich auf andere Medikamente bezogen haben. Denn Strattera gehört nicht zu den Psychostimulanzien und besitzt kein Abhängigkeitspotenzial.  

Weitere sachorientierte Fragen beantwortet gerne unsere Presseabteilung (06172-2732738, Email an "Pressekontakt" unter www.lilly-pharma.de/presse.html) bzw. die Medizinische Information (06172-273 2222, Email).  

Wir weisen ausdrücklich Pauschalvorwürfe zu kriminellen Handlungsweisen wie Spionage, Bedrohung, Bestechung oder Vertuschung zurück. Lilly war 2004 eines der ersten Unternehmen, das die Ergebnisse seiner in Prüfungsverfahren begutachteten klinischen Studien öffentlich zugänglich machte. Die Studiendaten sind im Internet auf www.lillytrials.com einsehbar; sie umfassen mittlerweile die Ergebnisse aus mehr als 10 Jahren Forschungsarbeit.


http://www.lilly-pharma.de/presse/unternehmensshynachrichten/aktuelle-meldungen/...

Bei ADHS Deutschland gibt es auch eine Pressemeldung

http://www.adhs-deutschland.de/content.php?abt_ID=1&site_ID=122

Von Dr. Skrodzki (AG-ADHS) soll wohl auch noch was kommen, wie ich vernommen habe.


Ziel dieser Sendung war es wohl Klischees zu bedienen und Stimmung zu machen  unentschlossen

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