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Januar 2009 - Honig (Gelesen: 6605 mal)
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Beiträge: 3468
Augsburg
Januar 2009 - Honig
30. Januar 2009 um 15:21
 

=> ÖKO-TEST Januar 2009
=> Honig

Legende: Produkte mit dem gleichen Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führen zur Abwertung um jeweils zwei Stufen: a) Wassergehalt über D.I.B.-Anforderung von 18,0 Prozent, wenn als D.I.B.-Honig ausgelobt; b) Invertaseaktivität unter der Anforderung der Leitsätze für Honig von HADORN-Zahl 7 (entspricht umgerechnet ca. 51,4 U/kg), wenn als "kalt geschleudert" ausgelobt; c) HMF-Gehalt über der Anforderung der Leitsätze für Honig von 20 mg/kg, wenn als "kalt geschleudert" ausgelobt; d) schwach trachttypischer Geruch und Geschmack, wenn als "Auslese" ausgelobt (nach den Leitsätzen für Honig bezieht sich diese Angabe auf überdurchschnittliche äußere Eigenschaften wie Farbe, Aussehen, Konsistenz sowie den Geschmack); e) Invertaseaktivität unter 30 U/kg (in der Tabelle: sehr niedrig); f) Nachweis von gentechnisch veränderten Organismen; g) der Gehalt eines Pestizids, der über 50 Prozent der gesetzlichen Rückstandshöchstmenge erreicht, wenn diese bei 0,1 mg/kg oder höher liegt (in der Tabelle: stark erhöht). Zur Abwertung um jeweils eine Stufe führen: a) Invertaseaktivität unter 60 bis 30 U/kg (in der Tabelle: niedrig); b) HMF-Gehalt über 20 mg/kg (in der Tabelle: erhöht); c) schwach trachttypischer Geruch und Geschmack; d) trachttypischer Geruch und Geschmack mit strenger Beinote; e) sortenuntypisches Fructose-Glucose-Verhältnis; f) der Gehalt eines Pestizids, der über 10 bis 50 Prozent der gesetzlichen Rückstandshöchstmenge erreicht, wenn diese bei 0,1 mg/kg oder höher liegt (in der Tabelle: erhöht).
Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führt zur Abwertung um zwei Stufen: der Gehalt eines Pestizids in Bio-Ware, der über dem Bio-Orientierungswert des Bundesverbandes Naturkost Naturwaren (BNN) von 0,01 mg/kg liegt, wobei wir in Anlehnung bewerten, da sich der Orientierungswert auf pflanzliche Lebensmittel bezieht. Der BNN stuft Honig als tierisches Lebensmittel ein. Zur Abwertung um eine Stufe führt: PVC in der Verpackung. Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das "ausreichend" ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Stufe.

Testmethoden: Handelsanalyse: Wasser: DIN 10752. Hydroxymethylfurfural (HMF): DIN 10751, Teil 1 und 3. Diastase: DIN 10750. pH-Wert: DIN 10756. Säuregrad: DIN 10756. Invertase (Saccharase): DIN 10759-1. Zuckerspektrum: HPLC, DIN 10758 Teil 1 und/oder Teil 2 (HPLC). Überprüfung der botanischen Herkunft mittels Pollenanalyse (in Anl. an DIN 10760), elektrischer Leitfähigkeit (DIN 10753), Fructose-Glucose-Verhältnis (Zuckerspektrum) und Sensorik (Geruch, Geschmack, Farbe, Konsistenz). Überprüfung der geografischen Herkunft mittels Pollenanalyse. Honigtaubestandteile, Hefegehalt, Stärkekörner und andere feste Bestandteile: im Rahmen der Pollenanalyse. Bienenarzneimittel (Chlorfenvinphos, Coumaphos, Brompropylat, 4,4-Dibrombenzophenon, Flumethrin, tau-Fluvalinat): HRGC. Wurden bei der Pollenanalyse Anteile an indischem Honig festgestellt, wurde zusätzlich auf die Antibiotika Fluorchinolone sowie Metronidazol, Dimetridazol, Ronidazol (jeweils mittels LC.MS/MS) geprüft. Pestizide inkl. DEET: LC-MS/MS-Screening: ASU § 64 LFGB L00.00-113. Gentechnisch veränderte Organismen: DNA Extraktion gemäß Waiblinger et.al. 2005; qualitative realtime PCR Analyse mit 45 Zyklen bzw. qualitative gelbasierte PCR-Analyse mit 50 Zyklen; Positivkontrollen und Überprüfung auf inhibitorische Substanzen; Screening: EPSPS Modification, 35S-Promotor, NOS-Terminator, FMV-Promotor; Identifikation: Roundup Ready Soy Modification, CaMV (Blumenkohl Mosaic Virus), Roundup Ready Canola Quantification. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse.
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« Zuletzt geändert: 17. Dezember 2009 um 21:09 von Forum Admin »  
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