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Februar 2009 - Mikrowellengeräte (Gelesen: 10771 mal)
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Augsburg
Februar 2009 - Mikrowellengeräte
30. Januar 2009 um 15:24
 

=> ÖKO-TEST Februar 2009
=> Mikrowellengeräte

Legende: Produkte mit dem gleichen Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt.

Testergebnis Praxisprüfung: Das Testergebnis Praxisprüfung setzt sich zusammen aus dem Teilergebnis Technik und Sicherheit (30 %), dem Teilergebnis Zubereitung (50 %) und dem Teilergebnis Handhabung (20 %).

Teilergebnis Technik und Sicherheit: Das Teilergebnis Technik und Sicherheit setzt sich prozentual aus folgenden Ergebnissen zusammen: 1. Energieeffizienz (30 %): sehr gut = ab 50 %; gut = ab 40 %; befriedigend = unter 40 %. 2. Stand-by-Verbrauch/ermittelte jährliche Stand-by-Kosten pro Jahr in Euro (20 %): niedrig (unter 1 Euro) = sehr gut; mittel (unter 3 Euro) = gut; hoch (über 3 Euro) = befriedigend. 3. Leckstrahlung in 5 cm Entfernung (40 %): ja (messbar, aber deutlich unter dem in DIN EN 60335-2-25 festgelegten Grenzwert von 50.000 mW/m²) = gut. 4. Lautstärke (10 %): leise (Lautheit unter 8 sone) = sehr gut; etwas laut (Lautheit 8 bis 10 sone) = gut; laut (Lautheit über 10 sone) = befriedigend.

Teilergebnis Zubereitung: Zu einer Abwertung um jeweils eine Stufe führen: a) zweimal oder dreimal leichte Mängel bei den Zubereitungsprüfungen; b) einmal erhebliche Mängel bei den Zubereitungsprüfungen. Als große Temperaturunterschiede bei den Prüfungen gelten Temperaturunterschiede von mehr als 20 Grad Celsius, als sehr große Temperaturunterschiede gelten Temperaturunterschiede von mehr als 30 Grad Celsius.

Teilergebnis Handhabung: Das Teilergebnis Handhabung setzt sich aus folgenden Ergebnissen zusammen: 1. Tür öffnen und schließen (20 %); Funktionen und Programme einstellen (40 %); Lesbarkeit Display (10 %); Blick in den Garraum bei der Zubereitung (10 %); Reinigung (10 %); Bedienungsanleitung (10 %).

Testergebnis Weitere Mängel: Zur Abwertung um jeweils eine Stufe führen: a) PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe im Kabel/Stecker; b) bromierte Flammschutzmittel auf der Platine.

Das Gesamturteil beruht zu 90 Prozent auf dem Testergebnis Praxisprüfung und zu 10 Prozent auf dem Testergebnis Weitere Mängel.

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« Zuletzt geändert: 17. Dezember 2009 um 21:08 von Forum Admin »  
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Augsburg
Re: Februar 2009 - Mikrowellengeräte
Antwort #1 - 30. Januar 2009 um 15:25
 

Testmethoden: Praxisprüfung: Technik und Sicherheit: Maximale Leistungsaufnahme: Es wurde die Leistungsaufnahme bei maximaler Mikrowellen- und maximaler Grillleistung gemessen. Energieeffizienz: Ein Liter Wasser wurde in einem Behälter bei maximaler Mikrowellenleistung zwei Minuten lang erhitzt. Sofort nach Ablauf der zwei Minuten wurde das Wasser durchgerührt und anschließend die Wassertemperatur gemessen. Aus der gemessenen Temperatur, der Zubereitungszeit und der in den zwei Minuten aufgenommenen Leistung wurde die tatsächliche Leistung, die in Wärme umgesetzt wird, ermittelt.
Jährliche Stand-by-Kosten: Aus dem gemessenen Stand-by-Verbrauch wurden die Stand-by-Kosten bezogen auf ein Jahr (365 Tage) auf Basis eines Strompreises von 0,20 €/kWh ermittelt. Leckstrahlung: Messung von hochfrequenten Mikrowellen mit Holaday Microwave Oven Survey Master HI-1501 und Spektrum-Analyser Advantest R 4131 in 5 cm Entfernung rundum.
Elektrisches Feld: Messung von niederfrequenten elektrischen Feldern in Anlehnung an TCO mit Radians Electric Field Meter EMM-4 in 30 cm Entfernung rundum. Magnetisches Feld: Messung von niederfrequenten magnetischen Feldern in Anlehnung an TCO mit Radians Magnetic Field Meter BMM-3 in 30 cm Entfernung vorne und in 30 cm Entfernung rechts
Geräuschmessung: Die Mikrowelle wurde auf einen Tisch (Tischhöhe 75 cm) gestellt. An der Rückseite des Tischs wurde eine Holzplatte installiert, an die die Mikrowelle so nahe wie möglich herangeschoben wurde. Messung des Schalldruckpegels (dBA) und der Lautheit (Sone) bei maximaler Mikrowellenleistung mittels dreier Mikrofone (Abstand der Mikrofone zur Wand 1m in den Positionen 4, 6, 8 Uhr, Mikrofonhöhe 1,5 m). Maximale Temperatur berührbarer Gehäuseflächen: Die Mikrowelle wurde frei auf einen Tisch gestellt, und 30 Minuten lang auf höchster Grillstufe betrieben. Nach Ablauf der 30 Minuten sofortige Suche der heißesten Stellen mit einer Wärmebildkamera, danach exakte Messung der Temperatur an den identifizierten Maximaltemperaturpositionen mittels Temperaturfühler. Gesucht und gemessen wurden die heißesten Stellen auf den Gehäuseflächen oben, vorne, links und rechts. Zubereitung: Milch erwärmen: Ein Glas Milch (155 ml) wird eine Minute lang bei maximaler Mikrowellenleistung erhitzt. Anschließend Messung der Milchtemperatur mit einem Temperaturfühler in Tiefe von 10 mm / 30 mm / 50 mm über dem Boden des Glases. Tiefkühlkäsekuchen auftauen (Conditorei Coppenrath & Wiese Alt-Böhmischer Käsekuchen): Laut Hinweis auf der Kuchenverpackung soll der tiefgefrorene Kuchen bei 350 W 17 Minuten aufgetaut werden und anschließend vor dem Verzehr 15 Minuten lang ruhen. War das Einstellen dieser empfohlenen Leistung am Gerät nicht möglich, wurde die nächstmögliche niedrigere Leistungseinstellung gewählt, Zeiteinstellung ebenfalls 17 Minuten. Gaben die Hersteller in der Anleitung eindeutige Empfehlungen für die Zubereitung derartiger Kuchen, wurde nach diesen Hinweisen vorgegangen. Nach Beendigung des Zubereitungsvorgangs sofortige Messung der Temperatur innen und außen mittels Temperaturfühler (jeweils mehrere Messwerte), Berechnung der Differenz zwischen höchstem und niedrigstem gemessenen Temperaturwert sowie optische und geschmackliche Beurteilung durch drei Personen. Tiefkühllasagne zubereiten (Frosta Lasagne Bolognese): Laut Hinweis auf der Verpackung soll die tiefgekühlte Lasagne entweder bei 600 W 11 bis 12 Minuten oder bei 800 W 8 bis 9 Minuten lang erhitzt werden. War das Einstellen dieser empfohlenen Leistungen am Gerät nicht möglich, wurde die nächstliegende Leistung gewählt, und die angemessene Zeit unter Berücksichtigung der Verpackungsvorgabe berechnet und eingestellt.

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Augsburg
Re: Februar 2009 - Mikrowellengeräte
Antwort #2 - 30. Januar 2009 um 15:25
 

Wich die nächstliegende Leistungseinstellung nur geringfügig von einer auf der Verpackung angegebenen ab, wurde die Zeit wie für die auf der Verpackung angegebene Leistung beschrieben eingestellt. Nach Beendigung des Zubereitungsvorgangs sofortige Messung der Temperatur innen und außen mittels Temperaturfühler (jeweils mehrere Messwerte), Berechnung der Differenz zwischen höchstem und niedrigstem gemessenen Temperaturwert sowie optische und geschmackliche Beurteilung durch drei Personen. Tiefkühlfertigpizza zubereiten (Dr. Oetker Ristorante Pizza Salame): Die Pizza wurde gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung der Geräte zubereitet. Gab es in der Anleitung keine konkrete Empfehlung für die Pizzazubereitung, wurde sich an den Zubereitungsempfehlungen für Produkte orientiert, denen die Tiefkühlpizza am ähnlichsten ist. Nach Beendigung des Zubereitungsvorgangs sofortige Messung der Temperatur innen und außen mittels Temperaturfühler (jeweils mehrere Messwerte), Berechnung der Differenz zwischen höchstem und niedrigstem gemessenen Temperaturwert sowie optische und geschmackliche Beurteilung durch drei Personen. Komplettfertiggericht zubereiten (Drei-Komponenten-Menüschale, Sonnen Bassermann Putengeschnetzeltes mit Nudeln und buntem Gemüse): Laut Hinweis auf der Verpackung soll das Gericht entweder bei 600 W ca. 3 bis 4 Minuten, bei 700 W ca. 2 bis 3 Minuten oder bei 1.000 W ca. 1 bis 2 Minuten lang erhitzt werden. War das Einstellen dieser empfohlenen Leistungen am Gerät nicht möglich, wurde die nächstliegende Leistung gewählt, und die angemessene Zeit unter Berücksichtigung der Verpackungsvorgabe berechnet und eingestellt. Wurde in der Bedienungsanleitung ein Automatikprogramm für die Zubereitung des Gerichts empfohlen, so wurde dieses Programm für die Zubereitung genutzt. Nach Beendigung des Zubereitungsvorgangs sofortige Messung der Temperatur der drei Komponenten innen und außen mittels Temperaturfühler (jeweils mehrere Messwerte), Berechnung der Differenz zwischen höchstem und niedrigstem gemessenen Temperaturwert sowie optische und geschmackliche Beurteilung durch drei Personen. Tiefkühlgemüse im Dampfbeutel garen (Iglo Bio-Dampfgemüse mit Babykarotten, fein gewürzt im Dampfbeutel): Laut Hinweis auf der Verpackung dauert der Garvorgang bei 600 W 7 Minuten, bei 750 W 6 Minuten und bei 1.000 W 5 Minuten. War das Einstellen dieser empfohlenen Leistungen am Gerät nicht möglich, wurde die nächstliegende Leistung gewählt, und die angemessene Zeit unter Berücksichtigung der Verpackungsvorgabe berechnet und eingestellt. Wich die nächstliegende Leistungseinstellung nur geringfügig von einer auf der Verpackung angegebenen ab, wurde die Zeit wie für die auf der Verpackung angegebene Wattzahl beschrieben eingestellt. Nach Beendigung des Zubereitungsvorgangs wurde der Dampfgarbeutel gemäß Verpackungshinweis aufgeschnitten und das Gemüse auf einen Teller gegeben. Danach sofortige Messung der Temperatur innen und außen mittels Temperaturfühler (jeweils mehrere Messwerte), Berechnung der Differenz zwischen höchstem und niedrigstem gemessenen Temperaturwert sowie optische und geschmackliche Beurteilung durch drei Personen. Handhabung: Tür öffnen und schließen / Funktionen und Programme einstellen / Lesbarkeit Display / Blick in den Garraum bei der Zubereitung / Reinigung / Bedienungsanleitung: Prüfung und Beurteilung durch drei Experten. Weitere Mängel: Bromierte Flammschutzmittel, PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse.
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