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Der gute Weinberg (Gelesen: 15755 mal)
Bluenotes
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Re: Der gute Weinberg
Antwort #30 - 15. April 2009 um 07:09
 
Ich habe drei Wissenschaftler gefunden, die Hinweise auf ihre religiöse Weltanschauung geben. Zwei sind sehr populär, der eine etwas weniger:


„Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott

(Atomphysiker Heisenberg)


„Gott würfelt nicht“

(Albert Einstein)


„Gott, wirf Hirn vom Himmel!“

(schau-ma-amoi)

Quelle: Oekotestforum, Re: „Nein!“ zur Impfpflicht gegen Masern! 08. Mai 2007 um 07:34


Eine Weltanschauung (Atheismus oder Theismus) muss der Erkenntniss nicht

im Wege stehen.

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Verkehrte Welt

Ein Mensch auf Sauberkeit besteht,
Obwohl´s ihm ziemlich dreckig geht.

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Schau-ma-amoi
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Re: Der gute Weinberg
Antwort #31 - 15. April 2009 um 07:41
 
Bluenotes schrieb am 15. April 2009 um 07:09:
„Gott würfelt nicht“
(Albert Einstein)

Einstein würde ich trotz seiner Äußerung als Atheisten bezeichnen und wenn, so hat er eben geirrt. War ja nicht sein einziger Irrtum.

Zitat:
Eine Weltanschauung (Atheismus oder Theismus) muss der Erkenntniss nicht im Wege stehen.

Wie sollte sie auch? Religion ist eine kulturelles Produkt, dh es ist ja gar nicht Untersuchungsgegenstand des Naturwissenschafters.

Warum soll nicht auch ein Forscher seine Defizite haben, die übrigens in den meisten Fällen darin liegen, dass er religiös sozialisiert wurde und diese Tradition nicht weiter hinterfragt hat? Er hält die Religion eben für unwichtig.

Als Beweis, dass Religion und Wissenschaft (als Theoriengebäude) sich nicht ausschließen, wie Sie gemeint haben, taugt diese Aufzählung somit nicht.
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Sildenafil
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Re: Der gute Weinberg
Antwort #32 - 15. April 2009 um 08:01
 
Warum sind eigentlich an Kirchtürmen Blitzableiter?
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Hema
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Re: Der gute Weinberg
Antwort #33 - 15. April 2009 um 08:07
 
Zitat:
Warum sind eigentlich an Kirchtürmen Blitzableiter?


Für den Fall, dass der Pfarrer in der Sonntagspredigt nicht die CDU empfiehlt.
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Schau-ma-amoi
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Re: Der gute Weinberg
Antwort #34 - 15. April 2009 um 08:27
 
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Schau-ma-amoi
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Re: Der gute Weinberg
Antwort #35 - 15. April 2009 um 08:43
 
Bluenotes schrieb am 15. April 2009 um 07:09:
Eine Weltanschauung (Atheismus oder Theismus) muss der Erkenntniss nicht im Wege stehen.


http://www.guether.de/hawking/

Daraus:

Trotzdem sagte der Papst auf einer Audienz vor Wissenschaftlern aus aller Welt, daß die Wissenschaftler zwar die Evolution des Universums nach dem Urknall untersuchen können, aber sich nicht mit dem Augenblick der Schöpfung (Urknall) selbst befassen sollten. Dies sei Sache der Theologen.

"Jede wissenschaftliche Hypothese über den Ursprung der Welt, wie etwa die des Uratoms, aus dem sich die gesamte materielle Welt entwickelt haben soll, läßt die Frage nach dem Anfang des Universums offen. Dazu bedarf es einer Erkenntnisweise, die über die Physik und Astrophysik hinausreicht - der Metaphysik. Vor allem bedarf es einer Erkenntnisweise, die sich auf die Offenbarung Gottes beruft."
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Hema
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Re: Der gute Weinberg
Antwort #36 - 15. April 2009 um 09:02
 
Schau-ma-amoi schrieb am 15. April 2009 um 08:43:
Bluenotes schrieb am 15. April 2009 um 07:09:
Eine Weltanschauung (Atheismus oder Theismus) muss der Erkenntniss nicht im Wege stehen.


http://www.guether.de/hawking/

Daraus:

Trotzdem sagte der Papst auf einer Audienz vor Wissenschaftlern aus aller Welt, daß die Wissenschaftler zwar die Evolution des Universums nach dem Urknall untersuchen können, aber sich nicht mit dem Augenblick der Schöpfung (Urknall) selbst befassen sollten. Dies sei Sache der Theologen.

"Jede wissenschaftliche Hypothese über den Ursprung der Welt, wie etwa die des Uratoms, aus dem sich die gesamte materielle Welt entwickelt haben soll, läßt die Frage nach dem Anfang des Universums offen. Dazu bedarf es einer Erkenntnisweise, die über die Physik und Astrophysik hinausreicht - der Metaphysik. Vor allem bedarf es einer Erkenntnisweise, die sich auf die Offenbarung Gottes beruft."


Liest sich für mich so, als fordere da jemand für seinen aus dem brennenden Busch, dem erdnahen und den ferneren "Himmeln" vertriebenen Popanz Wissenschafts-Asyl. Ist aber logisch, denn auch vor der Entmystifizierung von Büschen und Himmeln standen die Schamanen, Priester und Theologen, um Ihrer Privatrealität Raum zu lassen, aber insbesondere um suggestiblen Zeitgenossen ihr "höheres Wissen" weiterhin vorgaukeln zu können. Nur Unwissenheit läßt sich so trefflich nutzen. Der Weg zum Urknall ist mit gefällten Bäumen der Erkenntnis gesäumt. Die Aussage des Papstes ist seltsam und könnte fast darauf schließen lassen, dass er selber nicht daran glaubt, dass Gott da noch Raum hat. Wer überzeugt ist, dass da was ist, muss keine wissenschaftlichen Begehungsverbote oder -bitten aussprechen; im Gegenteil, er wird darauf verweisen, dass man als letzte Antwort sicher nur "Gott" wird geben können.

"Uratom" is ja auch gut... Schockiert/Erstaunt
Ratzinger sollte seinen Redenschreiber zu Wissenschaftsfragen austauschen, wenn er nur ansatzweise ernst genommen werden will. Na ja, das zeigt zusätzlich, was von seinen anderen Ansagen zu halten ist: Päpste brauchen das Dogma und die verkündete Unfehlbarkeit, weil sie sich dann mit ihren Aussagen nicht einer rationalen Überprüfung stellen müssen. Dass das so viele mitmachen, ist eine traurige andere Baustelle. Traditionelle Gehirnwäsche plus hierarchisches Denken ergeben seltsame logikfreie Räume. Augenrollen
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elf
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Re: Der gute Weinberg
Antwort #37 - 15. April 2009 um 12:22
 
Bluenotes schrieb am 15. April 2009 um 07:09:
Ich habe drei Wissenschaftler gefunden...
„Gott würfelt nicht“
(Albert Einstein)

Haben Sie nicht.

Sie haben typische falsche Internet-Zitate richtig übernommen.
99% des Inhaltes des Internets sind prolliger, populistischer Quatsch.

Zitat:
"Die Quantenmechanik ist sehr Achtung gebietend. Aber eine innere Stimme sagt mir, dass das noch nicht der wahre Jakob ist. Die Theorie liefert viel, aber dem Geheimnis des Alten bringt sie uns kaum näher. Jedenfalls bin ich überzeugt, dass der Alte nicht würfelt." - Brief an Max Born, 4. Dezember 1926,

Albert war nicht religiös:
EINSTEIN - Zitat:
„Das Wort Gottes ist für mich nicht mehr, als der Ausdruck und das Produkt menschlicher Schwächen. Die Bibel ist eine Sammlung ehrbarer, aber dennoch primitiver Legenden, welche doch ganz schön kindisch sind. Keine Interpretation, wie feinsinnig sie auch sein mag, kann das (für mich) ändern.“

http://hpd.de/node/4584
Heisenberg - Zitat:
"Ich kann mit den religiösen Mythen grundsätzlich nichts anfangen, schon weil sich die Mythen der verschiedenen Religionen widersprechen. Es ist doch reiner Zufall, daß ich hier in Europa und nicht in Asien geboren bin, und davon kann doch nicht abhängen, was wahr ist, also auch nicht, was ich glauben soll. Ich kann doch nur glauben, was wahr ist." S. 280.
Zitiert nach Werner Heisenberg: "Positivismus, Metaphysik und Religion" 1952, in: Der Teil und das Ganze. Gespräche im Umkreis der Atomphysik. München: Piper, 1969. S. 279–295.

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„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.“   (Ziya Gökalps)
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Bluenotes
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Re: Der gute Weinberg
Antwort #38 - 17. Mai 2011 um 10:22
 
Das UngeHeuer vom Cern

Wenn Rolf-Dieter Heuer sich an eine offene und ehrliche Diskussion über Wissenschaft und Religion herantraut ist das schon bemerkenswert und eine Watsche gegenüber diejenigen, die sich in dem vorherrschenden Paradigma bequem eingerichtet haben und es polemisch verteidigen.
Selbst der große Inquisitor Ranga Yogeshwar hatte dem Thema Geist und Materie ein paar Sendeminuten eingeräumt.
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Verkehrte Welt

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