Pro-Nem
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mit Nahrungsergänzungen könnte sowas nicht passieren, oder doch ?
Gymnema sylvestris, eine Pflanze zur Behandlung von Diabetes Dezember 2007
Diabetes ist eine Krankheit, deren Charakteristikum eine abnormal erhöhte Glykämie ist. Auf lange Sicht werden Blutgefässe und Nerven geschädigt und die häufigsten Komplikationen sind : Retinopathie, die wiederum zur Erblindung führen kann, Niereninsuffizienz, Neuropathien und Geschwürbildung. Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge ist Diabetes die Hauptursache für chirurgische Amputationen der unteren Gliedmasse. Ebenfalls der WHO zufolge gibt es weltweit 150 Millionen Menschen, die an Diabetes leiden und diese Zahl könnte sich bis ins Jahr 2025 verdoppeln. In den Vereinigten Staaten leiden sieben Prozent der Bevölkerung unter Diabetes1. Um diese Krankheit unter Kontrolle zu halten, muss eine Diät eingehalten werden, sollte man sich regelmässig bewegen und in 40% der Fälle muss man auf orale Medikation oder Insulininjektionen zurückgreifen. Es gibt eine Pflanze, die die therapeutischen Möglichkeiten noch erweitern könnte, das ist Gymnema sylvestris aus der Familie der Asclepiadaceae. Diese holzige Kletterpflanze stammt aus den tropischen Wäldern Indiens. Sie enthält Triterpen-Saponine, darunter die Gymneminsäure IV, diese Substanz hat die Eigenschaft die Konzentration von Glucose im Blut zu reduzieren. In der Tat stimuliert sie die Insulinsekretion, reduziert die Absorption von Glucose im Darm und unterdrückt das Verlangen auf Süsses2. Im Zuge einer Studie an 22 Diabetespatienten mit Diabetes vom Typ 2, die täglich zusätzlich zu ihrer Medikation 400 mg Blattextrakt von Gymnema sylvestris, während eines Zeitraums von 18 bis 20 Monaten erhielten, konnte eine deutliche Verringerung der Glykämie festgestellt werden. Fünf der Patienten konnten die orale Einnahme ihres konventionellen Medikamentes einstellen und dank des Extraktes ihre Blutzuckerkonzentration auf einem entsprechenden Niveau halten3. Um diese ermutigenden Ergebnisse zu bestätigen muss jedoch noch eine Studie in grösserem Rahmen durchgeführt werden.
Referenzen: 1. American Diabetes Association: Link (22 July 2006) 2. Kimura Ikuko, Medical benefits of using natural compounds and their derivatives having multiple pharmacological actions, Yakugaku Zasshi (2006), 126(3), 133-143 3. Srinivasa Rao Mentreddy, Medicinal plant species with potential antidiabetic properties, J Sci Food Agric (2007), 87, 743-750
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