Dies ist die "Baustelle" für die
Hannoversche Nahrungsergänzungs-Studie (kurz HANNA-Studie)
der Leibnitz Universität Hannover, Fachbereich Chemie, Institut für Lebensmittelwissenschaft. Mit der Zeit werde ich alles, was ich auf die Schnelle jetzt nicht finde, hier und in ggf. anderen Beiträgen über "Hanna" zusammentragen.
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Zum Ersteller der Studie
Leibniz Universität Hannover
Fachbereich Chemie, Institut für Lebensmittelwissenschaft
Wunstorfer Straße 14
30453 Hannover
Tel.: 0511/762-5596, Fax: 0511/762-4927
EMail: naumann@lw.uni-hannover.de
geht es im Internet hier:
http://www.tt.uni-hannover.de/UniForKat/viewBericht.cfm?ID=171
auf dieser Seite ist zum Thema vorab folgendes veröffentlicht worden:
NahrungsergänzungsmittelUnter dem Begriff Nahrungsergänzungsmittel werden Produkte in meist arzneilicher Darreichungsform verstanden (Kapseln, Brausetabletten, Pulver etc.), die ernährungsphysiologisch bedeutsame Nahrungsinhaltsstoffe (Vitamine, Mineralstoffe u.a.) enthalten und zusätzlich zur üblichen Ernährung verwendet werden. Die Produktkategorie ist damit an der Grenze zwischen Lebensmitteln und Arzneimitteln angesiedelt, was sowohl in rechtlicher, als auch in physiologischer Hinsicht zahlreiche Fragen und Probleme aufwirft. Die ernährungsphysiologisch bedeutsamste Frage bei der Verwendung solcher Supplemente ist dabei die nach der Sinnhaftigkeit und dem gesundheitlichen Nutzen. Bisher liegen keine Daten dazu vor, welche Auswirkungen die Gabe eines physiologisch dosierten Nahrungsergänzungspräparates auf die Gesundheit besitzt.
Die im Rahmen des Forschungsschwerpunktes durchgeführte HANNA-Studie (HANnoversche NAhrungsergänzungs-Studie) ist ein erster Ansatz, diese Wissenslücke zu schließen. Ziel der
placebokontrollierten Doppelblindstudie ist es zu untersuchen, welche Auswirkungen eine
sechsmonatige Supplementierung mit einer Kombination verschiedener Vitamine auf die Versorgung mit diesen Nährstoffen, den Antioxidantienstatus, verschiedene Risikoparameter und die Immunfunktion hat. Die Vorbereitungen zur Studie, an der
240 gesunde Frauen über 60 Jahre teilnehmen, wurden im Herbst 2000 abgeschlossen. Die Ergebnisse werden derzeit zur Publikation vorbereitet.
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auf
www.medizin-welt.de findet sich folgendes über HANNA:
Neue Studie: Nahrungsergänzungsmittel können sinnvoll sein 27.01.2004
MEDIZIN-WELT -- Nahrungsergänzungsmittel wecken oft hochgesteckte Erwartungen. Sie sollen Schutz bieten vor Krankheiten, die Leistungsfähigkeit steigern und den Alterungsprozeß verzögern. Kritiker zweifeln solche Versprechungen an. Was aber ist wirklich dran an der Wirksamkeit von Nahrungszusätzen?
Prof. Andreas Hahn und
Dr. Maike Wolters vom
Institut für Lebensmittelwissenschaft der Universität Hannover haben es jetzt untersucht. 220 überwiegend jüngere Seniorinnen nahmen zu diesem Zweck an einer sechsmonatigen Studie teil. Die Hälfte von ihnen erhielt ein gängiges Multivitaminpräparat, die andere Hälfte Placebos.
„Eine der überraschenden Ausgangsfeststellungen der Studie war, daß
bei 30 Prozent der Probandinnen trotz ausgewogener Ernährung ein Defizit bei den Vitaminen B1, B6 und B12 vorlag“, berichtet Wolters. Dies erkläre sich zum Teil aus im Alter häufiger auftretenden symptomlosen Magen-Darm-Erkrankungen, durch die sich die Resorption des Vitamins B12 verringere. Dieses Defizit lasse sich zum Teil durch Nahrungsergänzungsmittel beheben, wie die Studie ergeben habe.
Deutlich verbessert habe sich bei der Gruppe, die das Multivitaminpräparat erhielt, der Status der sogenannten Antioxidanzien, vor allem der Vitamine C, E und Beta-Carotin, der Vorform des Vitamins A. Diese Vitamine seien dafür bekannt, die sogenannten „freien Radikalen“ binden zu können, die bei der Energiegewinnung, also beim Verarbeiten der Nahrung, entstünden und die Zellen schädigten. Eine gute Versorgung mit diesen Vitaminen schütze vermutlich vor Krankheiten wie Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Folsäure ist MangelwareDie Bedeutung des Vitamins Folsäure werde in der Bevölkerung stark unterschätzt, wie die beiden Hannoverschen Wissenschaftler berichten. Bei Folsäuremangel steige der Homocysteinspiegel im Blut. Die Aminosäure Homocystein werde nicht durch die Nahrung aufgenommen, sondern vom Körper selbst gebildet. „Schon leicht erhöhte Homocysteinspiegel steigern wahrscheinlich das Risiko für Arteriosklerose und damit Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall“, sagte Wolters über die Auswirkungen. Abgebaut werde Homocystein unter Mitwirkung der
Folsäure, aber auch durch
Vitamin B12 und
Vitamin B6. In der Studie habe die
bessere Versorgung der Probandinnen mit diesen Vitaminen zu einer signifikanten Senkung des Homocysteinspiegels geführt.„Es ist bekannt, daß Menschen mit unausgewogener Ernährung, Raucher, Alkoholiker, chronisch Kranke, alte Menschen, Personen mit erhöhtem Streß oder Schwangere und Stillende von Nahrungsergänzungsmitteln profitieren können“, erklärt Wolters. [size=15]"Unsere Studie zeigt aber auch einen Nutzen für jüngere Seniorinnen, die eine ausgewogene E