Hema schrieb am 09. August 2009 um 10:15:lebenskraft schrieb am 09. August 2009 um 09:59:Grüne Soße, Spinat und Gras sind wertvoller als z.B. chlorophyllarmer Eisbergsalat; es sind mehr Vitalstoffe enthalten, und teilweise ist im Wildgrün deutlich mehr an Nährstoffen wie z.B. Eiweiß.
Das ist Unsinn, Ideologie statt Physiologie. Die Inhaltsstoffe von Pflanzen dienen zu allererst dem Aufbau, der Erhaltung und der Vermehrung ihrer eigenen Art/des eigenen Organismus. Wildpflanzen enthalten im Gegenteil oft noch mehr Abwehrstoffe, die bei den Zuchtpflanzen weggezüchtet wurden (ich erinnere da nur an einige Bitterstoffe, die genau den Verzehr durch Pflanzenfresser vermindern sollen). Grune Pflanzenteile sind eh meist relativ (für unseren Bedarf) eiweißarm, Eiweiß findet sich allenfalls in Speicherorganen oder Samen in etwas höherer Menge.
Hört sich an, wie ungeprüft und unreflektiert von den Urköstlern übernommen.
Da bitte ich doch um Beleg.
Definieren Sie "Vitalstoffe".
1.) Es geht nicht um alle Grünpflanzen gleichermaßen. Die, die ich aufführe, haben
keine hemmenden Eigenschaften
2.) Alles bestens durch meine eigene Ernährungspraxis
1000-fach geprüft und für äußerst gut befunden3.) Es geht bei Grünsäften auch nicht in erster Linie um
Eiweiß, da gibt es reichlichere Quellen (z.B. Nüsse/Samen) - dennoch
enthält Melde z.B. erheblich mehr davon als Kopfsalat. Jedoch habe ich natürlich nichts gegegen einen zusätzlichen leckeren Salat einzuwenden.
4.) Grünzeug mag prozentual wenig Nährstoffe enthalten, aber
in ordentlichen Mengen entsaftet und getrunken (bis zu einem Liter täglich, und nicht ein paar Gramm Getrocknetes wie bei NEM) sind auch diese nicht unerheblich, und die Vitalstoffzufuhr kann sich sehen lassen!
4.)
Vitalstoffe = Vitamine, vitaminähnliche Pflanzenbegleitstoffe, Mineralien, Spurenelemente. Z.B. enthält Grünzeug gut verwertbares Calcium (vgl. z.B. dazu das kostenlos im Internet lesbare Buch "Viva vegan für Mutter und Kind" eines deutschen Arztes)