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Kostenlose grüne Kraftnahrung als NEM-Alternative (Gelesen: 41789 mal)
lebenskraft
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Re: Sinnloses Grünzeugs bläht
Antwort #50 - 09. August 2009 um 19:32
 
Hema schrieb am 09. August 2009 um 19:17:
lebenskraft schrieb am 09. August 2009 um 18:51:
elf schrieb am 09. August 2009 um 18:45:
lebenskraft schrieb am 09. August 2009 um 18:32:
Ich kenne keinen Veganer, der solche Probleme hat.
Ich kenne keinen Eskimo, der solche Probleme hat.


Eskimo-Kost ist gesünder als vieles, was man heute im Allgemeinen  so isst - zu dem Fleisch und Fisch kommen Flechten, Algen, im Sommer Beeren und der hauptsächlich pflanzliche Magen-Darminhalt hinzu.


1. Von welchem Jagdtier der Inuit soll der Mageninhalt Pflanzliches enthalten (Robben sind Fleischfresser)?
2. Ich bezweifle, dass Magen- und Darminhalt von Jagdtieren gegessen wurde. Welchen Zweck soll das haben?

(...)


Das habe ich noch im ganz normalen Schulunterricht der Oberstufe gelernt - ich kann mir nicht vorstellen, daß wir der Einzige Jahrgang waren, der solch interessantes Allerweltswissen  vorgesetzt bekamen.

In diesem Punkte breche ich eine Lanze für die fleischessenden aber dennoch gesünder als der Modernmensch gelebt habenden Inuit. (Anbei: Sie waren möglicherweise auch klüger in Ihrem Essverhalten als unsere mittelalterlichen Vorfahren, die Sie erwähnen)
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« Zuletzt geändert: 11. August 2009 um 09:38 von lebenskraft »  

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Warum Veganer die gesündesten Menschen der Welt sind? Die "China-Studie" von Cornell-University und Oxford-University beweist es! http://de.wikipedia.org/wiki/The_China_Study
 

 
lebenskraft
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Re: Kostenlose grüne Kraftnahrung als NEM-Alternative
Antwort #51 - 09. August 2009 um 19:38
 
Zitat:
Zitat:
und kannst da nicht mit uns Veganern mitreden.


Smiley


Das ist nicht überheblich oder voreingenommen, sondern resultiert aus teilweise völlig anderen theoretischen Grundannahmen und einer teilweise sehr unterschiedlichen Lebenspraxis.

Was da die Speerspitze der Erkenntnis ist und welches Lebensmodell mit seinen jeweiligen Grundannahmen das gesündere und fortschrittlichere ist und sich letztendlich durchsetzen wird, wird sich in kommenden Jahren und Jahrzehnten zeigen.

Was der Mensch isst, das ist er - und wir sind da offensichtlich sehr unterschiedlich - alles bewegt sich jedoch im sehr großen Rahmen dessen, was dem Menschen möglich ist.

Unterschiedliche Ansätze mögen sich gegenseitig ausschließen, doch ist hier kein Beweis in Sicht, daß die normale Mischkost nun das "Non-plus-Ultra" wäre, m.E. ganz im Gegenteil.
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« Zuletzt geändert: 11. August 2009 um 09:36 von lebenskraft »  

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lebenskraft
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bedenkenswertes von Hema
Antwort #52 - 09. August 2009 um 19:46
 
Hema schrieb am 09. August 2009 um 19:17:
(...)
Und nur zur Information: Wir alle müssen irgendwann sterben, auch wenn wir uns noch so kasteien und wenn wir uns noch so gesund ernähren (wie auch immer). Keine Kostform ist ein Ticket für die Unsterblichkeit. Die Sterblichkeit liegt in der Natur des Menschen. Wollte man das ändern, dann geht der Weg nicht über Getreide oder Grünzeug, sondern über Gentechnik (für die dann nächste Generation). Und selbst wenn: wäre das erstrebenswert? unentschlossen
(...)


Ja, das ist richtig, dem stimme ich zu. Und ich wollte auch keine Unsterblichkeit um jeden Preis - und ich habe da auch eher Bedenken, was die Gentechnik anbelangt. Nur so am Rande.
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« Zuletzt geändert: 11. August 2009 um 09:36 von lebenskraft »  

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Pjotr
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Re: Kostenlose grüne Kraftnahrung als NEM-Alternative
Antwort #53 - 09. August 2009 um 20:01
 
lebenskraft schrieb am 09. August 2009 um 17:53:
Eine gut geplante vegane Ernährung ist weder lebensbedrohlich für Kinder noch eine Form von Mangelernährung. Ganz im Gegenteil.


Mit den Wörtchen "gut geplant" treffen sie es. Wozu soll man sowas tun? Mit einer guten Planung ist es auch möglich, sich auf ein Nagelbrett zu legen oder sich die Zunge mit einem Dolch zu durchbohren ohne größere Schäden davon zu erleiden. Exakt nichts spricht gegen eine ausgewogene Mischkost, und leidet man an speziellen Unverträglichkeiten, lässt man halt die entsprechenden Dinge weg.

Ihre Ernährungsideologie, mit der sich sich "eiserne" Gesundheit versprechen ist ein unsinniger, fanatischer Glaube, dem Sie dank Meinungs- und Glaubensfreiheit gerne nacheifern dürfen, wie schon viele obsukure Weltenretter in den letzten 200 Jahren, aber lassen sie da bitte Kinder raus.

Sie hängen einem völlig esoterisch-religiösen Bild von Gesundheit an, einer hypochondrischen Nachbeterei, romantischer Verklärung, "ewige" Gesundheit (= verklausuliert "ewiges" Leben) sei durch spezielle Ernährungsformen möglich.

Ihre Besessenheit, mit der sie dieses Thema hier angehen, ist wenigstens für mich abschreckend, wird man so, wenn man aus welche Gründen auch immer sich nur noch mit veganischer Ernährung befasst? Sind Sie wirklich sicher, dass Sie die B12 Problematik im Griff haben?

Ich haue jedefalls heute abend ein extra großes Stück Schweinefleisch in die Pfanne, Spätzle und eine gute Sahne-Pilz-Sauce dazu.  Laut lachend

Pjotr


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lebenskraft
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Bevor ich es übergehe
Antwort #54 - 09. August 2009 um 20:01
 
Zitat:
@ Lebenskraft,

was bleibt Dir denn dann noch für Deine Ernährung übrig? Das dürfte nicht mehr viel sein.


Bevor ich es übergehe, möchte ich auf diese berechtigte und sachliche Frage antworten.

------------------------------------------

Ich und viele Freunde und Bekannte essen Folgende, und das mit viel Freude und Genuß, nicht nur mit einem gesteigerten Wohlbefinden:



-  Obst in allen Variationen, roh, gekocht, gebacken und als Frischsaft oder Saft aus der Flasche

-  Trockenfrüchte, aber am besten einzeln und nicht im Studentenfutter-Mix

-  Gemüse in allen Variationen, roh, gekocht, gebacken und als Frischsaft oder Saft aus der Flasche

-  reichlich Grünzeug roh, als "Spinat" gekocht, eingemacht oder als Frischsaft

-  Öl- und Eiweißreiche Nüsse, Sämereien etc.; jedoch bestens gekaut, wenn es geht über Nacht eingeweicht (schmeckt dann wie eine Delikatesse und die enzymatischen Hemmer werden abgebaut)

- Eiweiß- und stärkereiche Hülsenfrüchte aller Art

- Sojaprodukte einschließlich Sojamilch

-  gekochter Reis, Hirse und andere Getreidearten, aber nicht übermäßig viel

- Vollkornbrot und Vollkornnudeln, aber nicht übermäßig viel

- wertvolle pflanzliche Fette und Öle wie Olivenöl, Walnußöl, Leinöl, Rapsöl, ungehärtetes Palmfett, wenig Sonnenblumenöl und andere Öle die die Omega III- Verwertung des Körpers beeinträchtigen

- Gekochte, gedünstete, gebratene Kartoffeln mit allen Arten von Gemüsen und Dips z.B. aus Avocado oder Sonnenblumenkernen, lecker abgeschmeckt mit Kräuter, Öl, Zitrone oder anderen Gewürzen (gleiches geht auch hervorragend zu Getreideprodukten)

- Hefeflocken und andere leckere und würzige Hefeprdoukte

- Meeresalgen (in Maßen, da sehr jodreich) und Süßwasseralgen (z.B. Spirulina)

- Kräuterpulver (wie z.B. die eisenreiche Brennessel; sehr günstig von der Fa. Hartmann z.B.)

- Getränke: Wasser, Säfte, Tees, Kaffee, auch mal ein Bierchen oder Wein wenn es passt

- manche nehmen zusätzlich NEM (wie ich), manche lassen dies sein


Zum "Rumfurzen" sei noch gesagt:

Ich tue dies auch, nämlich wenn ich verschiedenste Lebensmittel aus obiger Liste wahllos miteinander mische.

Wenn ich sie nach Trennkostaspekten einteile und passende Mahlzeiten zusammenstelle, hören die Darmgase spätestens nach 1-2 Tagen vollständig auf und kommen erst wieder, wenn ich mal wieder falsch zusammengestellte Mahlzeiten  gegessen habe.Die Verdauung sellbst ist im Regelfall geruchsarm  und funktioniert tip top.

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Hema
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Re: Kostenlose grüne Kraftnahrung als NEM-Alternative
Antwort #55 - 09. August 2009 um 20:09
 
lebenskraft schrieb am 09. August 2009 um 19:38:
Zitat:
Zitat:
und kannst da nicht mit uns Veganern mitreden.


Smiley


Das ist nicht überheblich oder voreingenommen, sondern resultiert aus teilweise völlig anderen theoretischen Grundannahmen und einer teilweise sehr unterschiedlichen Lebenspraxis.


Als da wären?
Sind diese "anderen theoretischen Grundannahmen" einer Überprüfung zugänglich?

Zitat:
Was da die Speerspitze der Erkenntnis ist und welches Lebensmodell mit seinen jeweiligen Grundannahmen das gesündere und fortschrittlichere ist und sich letztendlich durchsetzen wird, wird sich in kommenden Jahren und Jahrzehnten zeigen.


Sie irren.
Der erwachsene Mensch hält einiges aus - auch falsche theoretische Grundannahmen - eine Zeitlang.
Durchsetzen wird sich nicht immer das, was vernünftig ist und auch dem Stand der Wissenschaft entspricht. Schließlich gibt es schon seit längerer Zeit Vegetarier und Veganer. Das ist ja keine neue Erfindung, die man erst erproben müßte. Länger gelebt haben die auch nicht, oft jedoch deutlich kürzer (wenn die "andren theoretischen Grundannahmen zu falsch waren und nicht einer Überprüfung zugänglich; ein Beispiel: ein Fall von Ernährungswahnsinn).

Übrigens ein interessanter Artikel: WP englisch zu Inuit

Zitat:
Was der Mensch isst, das ist er - und wir sind da offensichtlich sehr unterschiedlich - alles bewegt sich jedoch im sehr großen Rahmen dessen, was dem Menschen möglich ist.

Unterschiedliche Ansätze mögen sich gegenseitig ausschließen, doch ist hier kein Beweis in Sicht, daß die normale Mischkost nun das "Non-plus-Ultra" wäre, m.E. ganz im Gegenteil.


Weil Sie sich zu wenig auskennen.
Der Mensch kann seinen Bedarf am leichtesten mit einer gemischten Kost abdecken.
Zähne, Verdauungsapparat und auch - ja - die Vorliebe für Abwechslung geben das schon vor. Einseitige Ernährungsformen waren notbedingt, religiös oder ideologisch vorgegeben.
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lebenskraft
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Re: Kostenlose grüne Kraftnahrung als NEM-Alternative
Antwort #56 - 09. August 2009 um 20:22
 
Hema schrieb am 09. August 2009 um 20:09:
(...)
Sie irren.
Der erwachsene Mensch hält einiges aus - auch falsche theoretische Grundannahmen - eine Zeitlang.
Durchsetzen wird sich nicht immer das, was vernünftig ist und auch dem Stand der Wissenschaft entspricht. Schließlich gibt es schon seit längerer Zeit Vegetarier und Veganer. Das ist ja keine neue Erfindung, die man erst erproben müßte. Länger gelebt haben die auch nicht, oft jedoch deutlich kürzer....
(...)
Einseitige Ernährungsformen waren notbedingt, religiös oder ideologisch vorgegeben.


Nun liebe Hema,

1.)
IIch werde Ihnen in kommenden Tagen/Wochen gerne  die theortischen Grundlagen an die Hand geben, von denen aus betrachtet der Irrtum bei Ihnen liegt.

Ich tue nichts unbegründet und meine Ernährungsform entspricht modernsten Empfehlungen, die auf neuen / revidierten wissenschaftlich-universitären Erkenntnissen beruht.

Mit der Zeit gerne mehr dazu, es ist jedoch eine "Großbaustelle", Sie wissen wie ich das meine.


2.)
Und ob Veganer  länger und gesünder gelebt haben und aktuell leben - ich erwähne hier nur kurz das Stichwort "China-Studie"  von Dr. Campbell und Team; einer der größten jemals erhobenen Studien zum Thema Ernährung. In kommenden Tagen / Wochen gerne mehr dazu hier oder in einem neuen Faden.


3.)
Meine Form des Veganismus ist weder einseitig noch aus ideologischen Gründen praktiziert - mich motivieren lediglich wissenschaftliche Forschungen zum maximalen gesundheitlichen Nutzen einer veganen Kostform, da ich auf allen Lebensbereichen an grundlegenden Verbesserungen interessiert bin.

4.)
Mit wahnsinnigen oder furchtbar irregeleiteten Kostversuchen wie "Babys mit Apfelsaft füttern"  hat das alles wie gesagt nichts zu tun. Die irregeleiteten Typen, die einseitig praktizierte "Normalkost" (z.B. fast ausschließlich Fleisch mit Weißbrot, Süßigkeiten und Coca-Cola essen/trinken, so etwas gibt es wirklich) ldurchziehen und daran erkranken, gehen ja auch nicht aufs Konto der allgemeinen Empfehlung einer "ausgewogenen Mischkost", haben damit also folglich nichts zu tun.
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« Zuletzt geändert: 11. August 2009 um 09:35 von lebenskraft »  

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lebenskraft
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kostenloser Humor
Antwort #57 - 10. August 2009 um 10:00
 
Zitat:
lebenskraft schrieb am 09. August 2009 um 17:53:
Eine gut geplante vegane Ernährung ist weder lebensbedrohlich für Kinder noch eine Form von Mangelernährung. Ganz im Gegenteil.


Mit den Wörtchen "gut geplant" treffen sie es. Wozu soll man sowas tun? Mit einer guten Planung ist es auch möglich, sich auf ein Nagelbrett zu legen oder sich die Zunge mit einem Dolch zu durchbohren ohne größere Schäden davon zu erleiden. Exakt nichts spricht gegen eine ausgewogene Mischkost, und leidet man an speziellen Unverträglichkeiten, lässt man halt die entsprechenden Dinge weg.

Ihre Ernährungsideologie, mit der sich sich "eiserne" Gesundheit versprechen ist ein unsinniger, fanatischer Glaube, dem Sie dank Meinungs- und Glaubensfreiheit gerne nacheifern dürfen, wie schon viele obsukure Weltenretter in den letzten 200 Jahren, aber lassen sie da bitte Kinder raus.

Sie hängen einem völlig esoterisch-religiösen Bild von Gesundheit an, einer hypochondrischen Nachbeterei, romantischer Verklärung, "ewige" Gesundheit (= verklausuliert "ewiges" Leben) sei durch spezielle Ernährungsformen möglich.

Ihre Besessenheit, mit der sie dieses Thema hier angehen, ist wenigstens für mich abschreckend, wird man so, wenn man aus welche Gründen auch immer sich nur noch mit veganischer Ernährung befasst? Sind Sie wirklich sicher, dass Sie die B12 Problematik im Griff haben?

Ich haue jedefalls heute abend ein extra großes Stück Schweinefleisch in die Pfanne, Spätzle und eine gute Sahne-Pilz-Sauce dazu.  Laut lachend

Pjotr




Auch wenn ich Dir  nur in pucto "Nagelbett-Fakirismus" zustimme und alles andere sachlich unzutreffend ist....

.... herrlich erfrischend und humorvoll, was Du  schreibst  Smiley, die Art gefällt mir.Das ist mir schon an anderer Stelle in anderen Fäden aufgefallen.

Ehrlich und ohne Ironie: Lass es Dir schmecken, ich will Dir weder Hunger, Appetit noch Lebensfreude verderben.
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« Zuletzt geändert: 11. August 2009 um 09:32 von lebenskraft »  

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lebenskraft
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Fortsetzung zu Beitrag 3
Antwort #58 - 11. August 2009 um 09:31
 
Zurückkommend zum eigentlichen Fadenthema setze ich nun die Beschreibung der kostenlosen Grünsaftherstellung als NEM-freier Beitrag zu einer supergesunden Ernährung fort.

Leider ging dies nicht wie von mir vorgesehen in Beitrag 3 direkt, da ich nicht bedacht hatte, daß ein Weiterschreiben dort nach ein paar Tagen nicht mehr möglich ist, die Schreiboption wegfällt.

Genauso werde ich mit der Zeit Stück für Stück in neuen Beiträgen das ausführen, was ich ursprünglich direkt nach Beitrga 3 schreiben wollte und wofür ich Platz "reserviert" hatte, insbesondere die kostenlose Obst- und Gemüsesaftherstellung als NEM-freier Beitrag zu einer supergesunden Ernährung.

--------------------------------------------------------------------------------
-

(....)

Und jetzt an die Arbeit und das Eingesammelte zu Saft machen:




Wir brauchen entweder

einen Mixer (Hat fast Jeder, ist gut geeignet aber nicht optimal)

oder einen elektrischen Entsafter der niedrigtourig das Grün mit einer Schraube reinzieht und zerreibt (optimal aber nicht billig)

oder "Omas Fleischwolf"/eine Kruska-Handmühle oder eine sonstige (gußeiserne) Handmahlgerätschaft; zur Not günstigst auf Flohmärkten zu bekommen, die das Grünzeug beim Drehen der Handkurbel hineinzieht und zerquetscht/zerreibt/zermahlt (optimal)


Mit dem Mixer geht es wie folgt:

Mit der Schere oder einem Messer die gewaschenen Bündel mit Grünzeug kleiner schneiden, am besten gleich in den Mixerbehälter hinein, bis dieser voll ist.

1-2 Tassen Wasser hinzugeben, Deckel drauf und ordentlich gemixt.

Das Ganze durch ein großes Küchensieb in ein bereitstehendes Gefäß (z.B. einen Kochtopf) abfiltern, mit einem Holzkochlöffel den Rest im Sieb ausdrücken, sodaß der Grünsaft abfließt und ein möglichst trockener, farbloserer Trester zurückbleibt.

Die Prozedur lässt sich wiederholen, mit jedem neuen Hinzumixen zum bereits gewonnenen Grünsaft wird die Konzentration stärker. (Bereits gewonnener Grünsaft wieder in den Mixer gefüllt mit neuem, kleingeschnittenem Grünzeug geben, usw.)

Jetzt für jedes Familienmitglied ein schönes Weinglas geholt und mit dem delikaten, frischest möglichen Grünsaft gefüllt - prost!
Sollte es etwas zu streng schmecken: beim nächsten Mal mehr Minze und Melisse hinzufügen und / oder den Grünsaft mit süßen Fruchtsäften aus der Flasche ganz nach Geschmack mischen.


Mit dem elektrischen Entsafter geht es wie folgt:

Maschine anstellen und die nicht kleingeschnitttenen Halme und Blätter durch die Schraube des Mahlwerkes in den Entsafter hineinziehen lassen.
Wir erhalten die größtmögliche Qualität, so wie beim handbetriebenen Entsafter auch, weil nur wenig Sauerstoffkontakt entsteht und somit mehr Vitalstoffe erhalten bleiben, und weil es ohne die Hinzufügung von Wasser  geschieht, was eine vollkommen andere Konzentration der Wert- und Wirkstoffe mit sich bringt.

Zum Servieren ruhig auch etwas Wasser oder wohlschmeckende Obstsäfte aus der Flasche hinzugeben. Prost!


Mit einer handbetriebenen Kruska-Mühle oder einem Fleischwolf geht es wie folgt:

Mit der einen Hand die Kurbel drehen, mit der Anderen Hand und eventuell einem Holzstiel als Stopfer das Grünzeug in den Füllstutzen stopfen.

Die Kräuter etc. werden  hineingezogen wie beim elektrischen Entsafter, und es entsteht ein grüner Brei, der dann mit dem Haushaltssieb und einem Löffel zum drücken  über einem bereitstehenden Kochtopf  ausgepresst werden kann.

Qualität des Saftes: ähnlich konzentriert wie beim elektrischen Entsafter, also notfalls verdünnen.

Wenn die Handmühle nicht so gut funktioniert, daß das Mahlgut wirklich klein zerrieben wird, und somit auch kaum Saft austritt beim Mahlen, das gröber Zerkleinerte behelfsmäßig einfach in der Auffangschale mit 1-2 Tassen kaltem Wasser versetzen, kurz ziehen lassen und den Auszug dann durchs Sieb pressen - wird auch ordentlich grün, wenn auch nicht so konzentriert.

Wichtige Hinweise:

Pflanzen aus Wildsammlung ordentlich mit warmem bis heißem Wasser waschen - Parasiten und bakterielle Verunreinigungen  sind dann genauso selten wie im gekauften Gärtnerei-Salat "frisch vom Feld" zu finden.

Den Tip mit dem Wildsammeln nur dort umsetzen, wo auszuschließen ist, daß z.B. eine schwermetallhaltige Altlast vorzufinden ist. Leider kann man soetwas z.B. auf verlassenen Betriebs- und Industriegrundstücken nicht ausschließen, auch in der Nähe wilder Deponien im Wald etc. sollte man nichts sammlen.  Auch wenn das Risiko im Endeffekt sehr gering ist, besonders belastetes Wildgrün zu ernten, es besteht.

Eine weiter Möglichkeit ist, nur einzelne Pflanzen von augenscheinlich unbedenklichen Standorten zu nehmen und viele Standorte mit einzubeziehen - so streut sich ein Restrisiko, belastetes Grün zu ernten. Sucht Euch z.B. mehrere schöne Standorte entlang Eurer Jogging-Route.

Und bitte nicht vergessen: Am Sichersten in dieser Hinsicht sind Kräuter und Blattgrün aus dem eigenen Garten oder einem anderen vertrauenswürdigen Garten, den Ihr dafür nutzen könnt, "Unkräuter" einzusammeln.

Und: Eigenanbau auf der Terrasse, dem Balkon oder der Fensterbank ist eine supersaubere Alternative. Wie das einfach und professionell geht, erfahrt Ihr hier:

http://forum.oekotest.de/cgi-bin/YaBB.pl?board=pro005;action=modify;message=65;t...
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« Zuletzt geändert: 12. August 2009 um 01:34 von lebenskraft »  

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Geschlecht: male
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Antwort #59 - 11. August 2009 um 11:10
 
lebenskraft schrieb am 11. August 2009 um 09:31:
Zurückkommend zum eigentlichen Fadenthema
"Omas Fleischwolf"

Omas Fleischwolf heißt nicht nur so, man kann auch prima Fleisch damit durchdrehen, artgerechte Fleischwolfhaltung sieht so aus.

Das, was ein sinnlos Wahrheit suchender -trotz parakohärenter Geisteskonzentration- damit macht, sollte unter Strafe gestellt werden,
da es dem Wolf nicht gerecht wird,
dem dusseligen Anwender viel Zeit klaut und
das eklige Produkt nur etwas ist, was Sadisten ihren armen Opfern als Schwedentrunk unter Androhung von Todesstrafe eintrichtern.

Für Unbeirrbare, die ihren Liebsten das Zeugs inkorporieren wollen, hat der berühmte von Grimmelshausen eine gute Gebrauchsanleitung beigelegt:
„Den Knecht legten sie gebunden auf die Erd, stecketen ihm ein Sperrholz ins Maul, und schütteten ihm einen Melkkübel voll garstig Mistlachenwasser in Leib, das nenneten sie ein Schwedischen Trunk.“
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„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.“   (Ziya Gökalps)
Wo Bild als Zeitung durchgeht, gelten Frisöre als Hirnforscher. (Wiglaf)
Beiträge können himmlische Wahrheit & höllischen Spaß enthalten.
 

 
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