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Durchbruch: Forschung beweist Nutzen veganer Ernährung (Gelesen: 9591 mal)
lebenskraft
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Durchbruch: Forschung beweist Nutzen veganer Ernährung
10. August 2009 um 23:44
 
Wie an anderer Stelle unter Drängen meiner Kritiker angekündigt, werde ich im Folgenden Stück für Stück die wissenschaftlichen Beweise darlegen, die mich und andere mit gutem Grund dazu berechtigen, eine tierproduktfreie Ernährungsform als die gesündestmögliche  Ernährungsform für den Menschen zu bezeichnen.

Dies hat nichts mit einer von diversen "Fachleuten" unterstellten Laienhaftigkeit zu tun, sondern es ist stets der Fortschritt, der verkannt und bekämpft wurde, ehe er sich schlußendlich doch durchsetzen konnte.

Und eine solche kopernikanische Wende steht uns im ernährungswissenschaftlichen Feld bevor  - sie kann nur hinausgezögert aber nicht verhindert werden.

Diese modernen universitären Erkenntnisse sind gerade dabei, die Welt zu verändern und die Ernährungsdirektiven der Institutionen fortschrittlicher Länder weltweit beginnen gerade, sich diesen neuen Erkenntnissen anzupassen zum Wohl ihrer jeweiligen Menschen und Völker.

Also möchte ich meinen kleinen Teil der Aufklärung dahingehend leisten und tue dies erst in zweiter  Linie, um die unverschämten, unsachlichen und beleidigenden  Anwürfe gegen mich aus bisherigen Fäden abzuwehren. Der an einer gesunden Ernährung interessierte Forennutzer oder Forenleser hat ein Anrecht darauf, voll und ganz auch über konträre Positionen aufgeklärt zu werden, und erst dann kann er für sich selbst frei entscheiden, welchen Weg der Ernährung und ernährungsbasierten Gesundheitsvorsorge er selbst  in Zukunft einschlagen möchte.

Dies ist ein Land der Freiheit in Meinung, Forschung und Wissenschaft  und das  beinhaltet selbstverständlich  und naturgemäß, daß mitunter auch unterschiedlichste wissenschaftlich begründbare Ansätze in allen Wissensgebieten nebeneinander existieren und miteinander ringen müssen, bis sich jenes durchsetzen wird, das den Fortschritt verkörpert.

Da meine zeitlichen Möglichkeiten begrenzt sind was das Schreiben in Foren anbelangt,  werde ich auf unsachliche Argumente und Scheinargumente, Ablenkungsmanöver, inhaltslose Phrasen,  Beleidigungen und Anwürfe diverser Forennutzer nicht mehr eingehen, sondern nur noch einer sachlichen Diskussion das Feld bereiten.

Einleitend nun ein Wikipedia-Link, der weiterführt zur

China-Study

Cornell-University / Professor Colin T. Campbell, Professor für Biochemie und Team

einer der größten jemals durchgeführten epidemiologischen Studien weltweit zum Thema Ernährung. Ihren Ergebnisse sprechen weitestgehend für sich.

de.wikipedia.org/wiki/The_China_Study



In Verbindung mit der erfolgreichen Durchführung der Studie stehen folgende Institutionen und Einzelpersonen, diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit:



Dr. Chen Junshi, Deputy Director of Institute of Nutrition and Food Hygiene,
Chinese Academy of Preventive Medicine


Professor T. Colin Campbell, Division of Nutritional Sciences, Cornell University, Ithaca, NY.


Professor Richard Peto, University of Oxford, England


Dr. Li Junyao, China Cancer Institute,
Chinese Academy of Medical Sciences and their colleagues in China, the United States, England, Canada, and France.


US National Cancer Institute (of NIH)


American Institute for Cancer Research (Washington, DC)


Imperial Cancer Research Fund in England


Chinese government


approximately 800+ years of professional and technical labor.





Kleiner Führer zu den nächsten Beiträgen die auf das Fadenthema Bezug  nehmen:


deutscher Wikipedia-Eintrag, hier in den Faden integriert:
http://forum.oekotest.de/cgi-bin/YaBB.pl?num=1249940645/0#4

Zitate New York Times und Science und Link zum China-Cornell-Oxford Project
http://forum.oekotest.de/cgi-bin/YaBB.pl?num=1249940645/0#5

Wissenschaftliche Begründung der Studie seitens des China-Cornell-Oxford-Projects
http://forum.oekotest.de/cgi-bin/YaBB.pl?num=1249940645/0#6

Begründung der Standortwahl China seitens des China-Cornell-Oxford-Projects
http://forum.oekotest.de/cgi-bin/YaBB.pl?num=1249940645/0#7

Studienaufbau, beschrieben vom China-Cornell-Oxford-Project
http://forum.oekotest.de/cgi-bin/YaBB.pl?num=1249940645/0#8

Finanzierung und Unterstützung der Studie
http://forum.oekotest.de/cgi-bin/YaBB.pl?num=1249940645/0#9
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« Zuletzt geändert: 11. August 2009 um 18:46 von lebenskraft »  

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Warum Veganer die gesündesten Menschen der Welt sind? Die "China-Studie" von Cornell-University und Oxford-University beweist es! http://de.wikipedia.org/wiki/The_China_Study
 

 
elf
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Beiträge: 5237

Geschlecht: male
Forschung beweist: Durchfall bei Veganern
Antwort #1 - 10. August 2009 um 23:54
 
lebenskraft schrieb am 10. August 2009 um 23:44:
.. es ist stets der Fortschritt, der verkannt und bekämpft wurde, ehe er sich schlußendlich doch durchsetzen konnte.
...kopernikanische Wende steht uns im ern

Ein hervorragender Denkansatz, lebenskraft!
Aber:

Sie haben nicht bedacht, die präkognitive Geistessensibilisierung in Ihre Kopernikus-Wenden-Rechnung einzubeziehen.
Belesen Sie sich!
Die Wissenschaft wird Ihnen beweisen, dass nur die subanthroposophische Dimensionsheilung die Menschheit retten kann. Schon allein wegen des prämiasmatischen Hyperkarmas.
Systemkritiker & Wahrheits-Forscher sollten dabei ihre kyphermentale prokognitive Intensitätsblockade überwinden, da sonst die kontrageomantische Gesundheitsresonanz die NEM-Transparenz hyperenergiert und eine bidynamische Integrationsinspiration die Erfolge des vegetativen vasovagalen Veganismus zunichte macht..
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„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.“   (Ziya Gökalps)
Wo Bild als Zeitung durchgeht, gelten Frisöre als Hirnforscher. (Wiglaf)
Beiträge können himmlische Wahrheit & höllischen Spaß enthalten.
 

 
Conni
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Re: Durchbruch: Forschung beweist Nutzen veganer Ernährung
Antwort #2 - 11. August 2009 um 00:18
 
ich klaue das Zitat mal von elf:

Zitat:
.. es ist stets der Fortschritt, der verkannt und bekämpft wurde, ehe er sich schlußendlich doch durchsetzen konnte.
...kopernikanische Wende steht uns im ern



oh, ja, das "Gallilei-Argument" hat noch gefehlt. Zu schön, wie vorhersehbar diese Reaktionen von Ernährungsideologen, Esos und ähnlich gestrickten Leuten sind....

Tja, aber, solche Ernährungs-Innovationen hätten den Ur-Veganern schon längst DEN Selektionsvorteil in der Evolution hätten schaffen müssen, dass diese heutzutage die Mehrheit in unserer Bevölkerung ausmachen müssten. Haben sie aber nicht ....
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Conni
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Re: Durchbruch: Forschung beweist Nutzen veganer Ernährung
Antwort #3 - 11. August 2009 um 00:20
 
Tja, und das ist kein Wunder. Im Pleistozän (Eiszeit)  hätte kein einziger Mensch eine Kaltzeit als Veganer überstanden.  Unsere Vorfahren sind Carnivoren, ob das Ihnen nun passt oder nicht ...
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lebenskraft
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deutscher Wikipedia-Eintrag
Antwort #4 - 11. August 2009 um 17:23
 
Um weiterzumachen mit dem eigentlichen Fadenthema, hier die deutsche Wikipedia-Beschreibung zur China-Studie für Alle zum Mitlesen:



The China Study
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

The China Study ist ein Buch von Colin T. Campbell, Professor für Biochemie an der Cornell University aus dem Jahre 2005. Campbell untersuchte in einer groß angelegten epidemiologischen Studie (The China Study) die Beziehung zwischen dem Verzehr von tierischen Produkten und Krankheiten. Das Buch untersucht die Beziehung zwischen dem Verzehr von tierischen Erzeugnissen und Krankheiten wie Krebserkrankungen (Brust-, Prostata-, Enddarm), Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Fettleibigkeit, Autoimmunerkrankungen, Osteoporose, degenerative Gehirn-Krankheit.

Dabei entdeckte Campbell und sein Team, dass selbst geringe Mengen tierischer Produkte bereits einen signifikanten Einfluss auf chronische Erkrankungen haben. Er empfiehlt eine pflanzliche Ernährung und die Vermeidung des Konsums von Rindfleisch, Geflügel, Eiern und Milch um unterschiedlichste Krankheiten zu verhindern.

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die Ergebnisse der Studie darauf hin deuten, dass je geringer der Anteil an tierischen Lebensmittel in der Nahrung ist, desto größer die gesundheitlichen Vorteile liegen, insbesondere in einem Bereich von zehn Prozent bis null Prozent der gesamten Kilokalorien, sodass der optimale Anteil an tierischen Lebensmitteln null sein sollte, zumindest für Personen mit einer Prädisposition für eine degenerative Erkrankung (vgl. Campbell 2006, Seite 242).

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« Zuletzt geändert: 11. August 2009 um 18:47 von lebenskraft »  

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lebenskraft
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New York Times, Science u. China-Cornell-Oxford Project
Antwort #5 - 11. August 2009 um 17:26
 
"The 'Grand Prix'...the most comprehensive large study
ever undetaken of the relationship between diet and the risk of
developing disease...tantalizing findings."


sagt die New York Times



"...the most comprehensive survey of food, environment,
social practices and diseases ever made in China-and one of the
largest epidemiological studies ever done anywhere."

sagt die Science




Zum China-Cornell-Oxford Project hier die offizielle Webseite der Cornell-University, leider auf Englisch, aber hochinteressant und lohnend!

http://webarchive.human.cornell.edu/chinaproject/index.html?CFID=44846137&CFTOKE...

En Detail gibt es hier alles, was man wissen möchte in Bezug auf die Erstellung der China-Studie, ihre Rahmenbedingungen und Voraussetzungen.

Ohne Zweifel wird deutlich:

Diese revolutionären Beweise und Entdeckungen einer namhaften Universität in internationaler Zusammenarbeit  werden Teil der Lehrmeinungen von Morgen oder Übermorgen, da führt kein Weg auf Dauer dran vorbei, egal welche Lobbygruppen und Wirtschaftszweige sich für einige Zeit noch gegen eine Anpassung der Theorie und Praxis  versperren könnten.



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« Zuletzt geändert: 11. August 2009 um 18:47 von lebenskraft »  

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wissenschaftliche Begründung der Studie
Antwort #6 - 11. August 2009 um 17:59
 
http://webarchive.human.cornell.edu/chinaproject/index.html?CFID=45133558&CFTOKE...
The China Project was conceived in 1980-81 during the sabbatic visit of Dr. Chen Junshi, Deputy Director of Institute of Nutrition and Food Hygiene, Chinese Academy of Preventive Medicine, to the laboratory of Professor T. Colin Campbell, Division of Nutritional Sciences, Cornell University, Ithaca, NY. A short while later, they were joined by Professor Richard Peto, University of Oxford, England, and by Dr. Li Junyao, China Cancer Institute, Chinese Academy of Medical Sciences and their colleagues in China, the United States, England, Canada, and France.

Scientific Justification

In the late 1970s and early 1980s, there were two principal observations suggesting a relationship between diet and cancer. First, rich Western diets (high in fat and meat, low in dietary fiber) were strongly associated (correlated) with incidence of colon and breast cancer. Second, migrants moving to areas of different cancer risks acquired the risk of the country to which they moved, regardless of their ethnic or genetic backgrounds.

Much of this was summarized by a US National Academy of Sciences 1982 report on Diet, Nutrition and Cancer.

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« Zuletzt geändert: 13. August 2009 um 12:42 von lebenskraft »  

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Warum China?
Antwort #7 - 11. August 2009 um 18:01
 
http://webarchive.human.cornell.edu/chinaproject/index.html?CFID=45133558&CFTOKE...
Why China?

In 1981, the Chinese Academy of Medical Science published an Atlas of Cancer Mortality on the 1973-75 mortality rates for about a dozen different cancers for 2400 counties in China. These maps showed that cancer was highly localized in specific geographic regions. Cancers rates ranged several dozen, even a few hundred fold from highest to lowest rate areas, far more than the 1.5-2.0 fold ranges of the US.

Residents of these regions tended to live in the same regions all their lives and to consume the same diets unique to each region each and every year.

Their diets (low in fat and high in dietary fiber and plant material) also were in stark contrast to the rich diets of the Western countries.

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« Zuletzt geändert: 13. August 2009 um 12:42 von lebenskraft »  

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Studienaufbau
Antwort #8 - 11. August 2009 um 18:02
 
http://webarchive.human.cornell.edu/chinaproject/index.html?CFID=45133558&CFTOKE...
Study Design

Sixty five counties in rural China were selected for study and the dietary, lifestyle and disease characteristics of populations of each county were compared.

1983-84 Survey - view map

Within each of the 65 counties, 2 villages were selected and 50 families in each were randomly chosen for study. One adult from each household (half men and half women), 6500 for the entire survey, participated. Blood, urine and food samples were obtained for later analysis, while questionnaire and 3-day diet information was recorded.

A total of 367 items of information on these 6500 families eventually were judged to be reliable. These 1983-84 diet and lifestyle data included the 1973-75 mortality rates for about 4 dozen different kinds of cancers and other diseases.

1989-90 Survey - view map

The same counties and individuals surveyed in 1983-84 were re-surveyed in 1989-90, with the addition of 20 new counties in mainland China and Taiwan, and 20 additional families per county, thus yielding 10,200 total adults and their families. A large amount of socioeconomic information also was collected.

These data were combined with new mortality data for 1986-88, using the most recent disease classification scheme (International Classification of Disease, Edition 9). The data from the second study is now available on-line at the Clinical Trial Service Unit & Epidemiological Studies Unit of Oxford website.

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« Zuletzt geändert: 13. August 2009 um 12:42 von lebenskraft »  

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Warum Veganer die gesündesten Menschen der Welt sind? Die "China-Studie" von Cornell-University und Oxford-University beweist es! http://de.wikipedia.org/wiki/The_China_Study
 

 
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Studienfinanzierung und-unterstützung
Antwort #9 - 11. August 2009 um 18:03
 
http://webarchive.human.cornell.edu/chinaproject/index.html?CFID=45133558&CFTOKE...
Funding

The US National Cancer Institute (of NIH), along with the American Institute for Cancer Research (Washington, DC), provided the initial funds. The Imperial Cancer Research Fund in England also provided significant support for the Oxford University activity. Since 1993, the American Institute for Cancer Research has provided the primary funds.

However, the majority of the support for this study came from the Chinese people and their government. This support was 'in kind', resulting in the provision of approximately 800+ years of professional and technical labor.
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« Zuletzt geändert: 13. August 2009 um 12:43 von lebenskraft »  

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