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  › Test Sonnenschutzmittel 26.05.2008
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Test Sonnenschutzmittel 26.05.2008 (Gelesen: 8260 mal)
Forum Admin
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Beiträge: 3298
Augsburg
Re: Test Sonnenschutzmittel 26.05.2008
Antwort #10 - 27. August 2009 um 00:34
 
rita74 schrieb am 26. August 2009 um 14:05:
Der Test lag mir nicht vor, ...

Dies ist oft ein Grundproblem der Argumentation seitens der Kritiker, die, teilweise, dann geringer wäre, würde ÖKO-TEST alle Testergebnisse (umsonst) vollständig (online) veröffentlichen. Aber auch das wäre vielen nicht genug, es sollten auch Quellenhinweise, Recherchedaten usw. angegeben werden (obwohl dies andere auch nicht machen). Wie man das ohne (staatliche) Unterstützung machen kann ... Vorschläge sind sicher willkommen  Smiley

Zitat:
... Problematischer gestaltet sich die Angelegenheit jedoch vor dem Regal (im Zuge eines Spontankaufes) - wo man als Käufer üblicherweise die Ökotest-Ausgaben bzw. -Jahrbücher nicht bei sich trägt. ...

Wovon man ausgehen kann, dass der Käufer, egal bei welchem geplanten Einkauf auch keine (anderen) Zeitschriften bei sich trägt ...

Zitat:
... Dem Verbraucher helfen in solcher Situation die aufgedruckten Ökotest-Prädikate ("Sehr gut" / "Gut") weiter, bei einer Reihe von Käufern beeinflussen sie die Kaufentscheidung massiv. ...

Was eine ganze Reihe anderer "Prädikate" ebenfalls betrifft ...

Zitat:
... Die in der Zeitschrift bzw. im Jahrbuch vorhandene Differenzierung (Inhaltsstoffe: Sehr gut / Gesamturteil: Gut / Abwertungsgrund: fehlende Warnhinweise) ist in dieser Situation für den Kaufinteressenten schlicht nicht zu erkennen. ...

Was nicht in der Verantwortung von ÖKO-TEST liegt:

=> Nutzungsbedingungen ÖKO-TEST Label
http://media.oekotest.de/cgi/index.cgi?action=label-nutz

Als Vergleich dazu die später (anhand der von ÖKO-TEST eingeführten Regeln) veröffentlichten
*> Nutzungsbedingungen der Logos der Stiftung Warentest
http://www.test.de/unternehmen/werbung/nutzungsbedingungen/

Eigentlich ging es in diesem Thema warum "Bio" und "Konventionell" gleich bewertet werden. Im Umkehrschluss warum also "Bio"-Sonnenschutzmittel bei der Deklaration nicht besser gestellt werden sollten als konventionelle (und auch warum diese Abwertung überhaupt passiert, bzw. diese geschah, damit Bio-Hersteller angeblich schlechter bewertet werden).  

Zu dieser Frage, "Bio" - "Konventionell", gibt es seitens ÖKO-TEST auch Informationen:
=> http://presse.oekotest.de/cgi/index.cgi?action=about-fragen

Noch was zur Kritik / zum Thema (vorauseilend):
Warum wurde die Wirksamkeit der Sonnenschutzmittel nicht untersucht?

Dazu aus dem Test:

... Ob die Mittel den angegebenen Lichtschutzfaktor einhalten, haben wir nicht kontrollieren lassen, weil dazu Tests an Menschen notwendig sind und die Probanden dabei einem Sonnenbrand ausgesetzt werden. ...

Und gleich zu der Frage, ob dies generell so sei:

So testet ÖKO-TEST:
=> http://www.oekotest.de/cgi/se/se.cgi?doc=tests-uebersicht

Auch bei den Fragen und Antworten:
=> http://presse.oekotest.de/cgi/index.cgi?action=about-fragen
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elf
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Beiträge: 5237

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Re: Test Sonnenschutzmittel 26.05.2008
Antwort #11 - 27. August 2009 um 10:26
 
Forum Admin schrieb am 27. August 2009 um 00:34:

Dies ist oft ein Grundproblem der Argumentation seitens der Kritiker, die, teilweise, dann geringer wäre, würde ÖKO-TEST alle Testergebnisse (umsonst) vollständig (online) veröffentlichen...

Admin, auch, wenn alles auf dem Tisch liegt:
Die notorische Nörglerin "metermaid" wird auch dann noch vollumfänglich (oder ähnlich geschwollen ausgedrückt) sog. "Skepsis" ausdrücken und notfalls an Formulierungen herumnöckeln.
Die braucht das.

Heute in nano - Zitat:
"Viele nutzen Sonnenschutzmittel und wähnen sich in falscher Sicherheit, weil sie keinen Sonnenbrand bekommen", sagt die Dermatologin Prof. Carola Berking. Doch die Mittel schützen nicht vor Hautkrebs.
Laut einer Empfehlung der Europäischen Union müssen Sonnenschutzmittel nicht nur die "Sonnenbrandstrahlung" UV-B filtern, sondern auch UV-A zu mindestens 30 Prozent.
Diese geht in der Haut in die Tiefe und verursacht dort Mutationen, die Hautkrebs vorbereiten.
Die EU schreibt vor, die Sonnenschutzmittel im Labor zu testen.
"Eigentlich ist diese Vorgabe ein Test am Menschen", meint der Dermatologe Prof. Hans Christian Korting.
"Gerade die Schäden, die für Hautkrebs relevant sind, sind hier nicht hinreichend abgebildet."

http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?scsrc=2&date=2009-08-26&divis...
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rita74
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Re: Test Sonnenschutzmittel 26.05.2008
Antwort #12 - 27. August 2009 um 12:02
 
Forum Admin schrieb am 27. August 2009 um 00:34:
(...) Aber auch das wäre vielen nicht genug, es sollten auch Quellenhinweise, Recherchedaten usw. angegeben werden (...)

Die von Ökotest angegebenen Untersuchungsmethoden usw., wie z.B. diese hier
Zitat:
Testmethoden: Anilin, bedenkliche Amine: Prüfung nach reduktiver Spaltung, Analytik entsprechend LMBG § 35
82.02-2/Januar 1998 - 1. Methode GC/MS, 2. Methode TLC. Antimikrobiell wirksame Substanzen, Flammschutzmittel,
Phthalate, Chlorphenole, polyaromatische Kohlenwasserstoffe, weitere Insektizide, weitere halogenorganische
Verbindungen: GC/MS nach Extraktion mit Aceton/Ethylacetat und Derivatisierung. Schwermetalle: Elementbestimmung
im Textileluat mittels ICP/MS. Chrom VI: Elution gemäß DIN 53314 "Bestimmung des Chrom- VI-Gehaltes in Leder".
Dioxin (PCDD/PCDF): Heißextraktion, mehrstufige säulenchromatographische Reinigung, Bestimmung mittels
HRGC/HRMS an verschiedenen Trennsäulen nach der Isotopenverdünnungsmethode unter Verwendung von
13C-markierten internen Standards.
(Quelle: Ökotest März 2003, Thema: Arbeitshandschuhe)

halte ich persönlich im Normalfall für absolut ausreichend.

Forum Admin schrieb am 27. August 2009 um 00:34:
(...)
Zitat:
... Problematischer gestaltet sich die Angelegenheit jedoch vor dem Regal (im Zuge eines Spontankaufes) - wo man als Käufer üblicherweise die Ökotest-Ausgaben bzw. -Jahrbücher nicht bei sich trägt. ...

Wovon man ausgehen kann, dass der Käufer, egal bei welchem geplanten Einkauf auch keine (anderen) Zeitschriften bei sich trägt ... (...)

Was hat dieser Einwand für eine Relevanz?
Inwiefern helfen mir "Cosmopolitan", F.A.Z. oder "Bravo", wenn ich in der Drogerie versuche, ein Produkt auszuwählen, welches für meine Kinder das z.B. Krebserkrankungsrisiko nicht erhöht? Die Verantwortung, die für Ökotest als (von mir geschätztes [darin besteht wohl augenscheinlich ein gravierender Unterschied zwischen mir und Seb.]) Verbraucherschutzmagazin einhergeht, ist eine besondere.

O.T.:
"vollumfänglich" --> bei google ca. 400.000 Treffer. Ergo: Nicht jede Vokabel, die dem einen oder anderem Foristen unbekannt ist, sollte als "geschwollen" bezeichnet werden.
Übrigens:
"geschwollen" --> bei google leider nur ca. 200.000 Treffer. Dieses kürzlich von einem Teilnehmer benutzte Wort scheint deutlich seltener im deutschen Sprachgebrauch benutzt zu werden als "vollumfänglich" - vielleicht ist ja eher "geschwollen" geschwollen?! (Ist das jetzt eigentlich eine Tautologie?)

MfG Rita.
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« Zuletzt geändert: 27. August 2009 um 13:07 von rita74 »  
 

 
elf
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Re: Test Sonnenschutzmittel 26.05.2008
Antwort #13 - 27. August 2009 um 12:13
 
elf schrieb am 27. August 2009 um 10:26:
Die notorische Nörglerin "metermaid" wird auch dann noch vollumfänglich (oder ähnlich geschwollen ausgedrückt) sog. "Skepsis" ausdrücken und notfalls an Formulierungen herumnöckeln.
Die braucht das.

Die braucht das.

Wichtiger als rita
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