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19. Juni 2013 um 20:52
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Matratzen (Gelesen: 27070 mal)
billehei
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Beiträge: 1

Matratzen
16. November 2009 um 00:29
 
Ich habe mir eine Dunlopillo Tech 350 Matratze gekauft, weil die meinem Rücken angeblich am besten täte....
nur leider kann ich darauf nicht schlafen, weil sie nach 8 wochen immer noch  - atemberaubend- stinkt .... Ist das mein spezial - Problem oder ist da ein Grund bekannt??? Hört das irgenwann mal auf.... das Biest war - für meine Verhältnisse sehr teuer...
Vielen Dank für gute Tips!!
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Sunera
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Beiträge: 1

Re: Matratzen
Antwort #1 - 21. November 2009 um 12:30
 
Nach dem auspacken stinkt aus meiner Erfahrung erstmal jede Matratze. Hast du sie "zum Lüften" draußen aufgestellt? Wenn die aus der Fabrik kommen, riechen die immer extrem nach Kunststoff!
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Spritzendorfer
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Beiträge: 3
Abensberg
Geschlecht: male
Re: Matratzen
Antwort #2 - 23. November 2009 um 15:09
 
Wir finden "stark" riechende Produkte immer verdächtig im Hinblick auf zugleich "gesundheitsrelevante" oder zumindest "allergene"  Belastungen.
Empfehlen können wir nur, entsprechend schadstoffgeprüfte  Produkte auszuwählen - im Bereich Matratzen gibt es hier eine ganze Reihe von Herstellern, die Ihre Produkte beispielsweise beim eco Institut in Köln entsprechend prüfen haben lassen.
Orientieren Sie sich bei "Gützeichen" auch daran, ob  auch die Prüfkriterien des jeweiligen Instituts transparent abfragbar sind.
Aufstellung  eco-geprüfter Produkte:
http://www.eco-institut.de/e35/e79/e39029/e39050/e39132/index_ger.html#e40401
Hersteller, die solche umfassende Emissionsprüfberichte verweigern, haben in der Regel etwas zu "verbergen".* Spritzendorfer
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Olaf58
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Beiträge: 2

Re: Matratzen
Antwort #3 - 11. Februar 2010 um 12:40
 
Hei billehei,
ich schließe mich spritzendorfer an. auffällig riechen sollten Matratzen nach so lange Zeit nicht mehr. Vor allem bei Matratzen würde ich vorsichtig sein, weil du im Prinzip mit deinem Atem-Organ die ganze Nacht daran liegst. Hersteller, die sich nicht prüfen lassen, oder bei denen nichts bekannt ist, würde ich meiden!
Grüße, Olaf
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Pinina
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Beiträge: 2

Re: Matratzen
Antwort #4 - 20. August 2010 um 15:03
 
Eine neue Matratze darf nach dem auspacken allerhöchstens 1 Woche einen Kunststoffgeruch besitzen. Danach müssen alle Produktionsgerüche gefiltert sein. Wenn Sie nach 8 Wochen immer noch stinkt, darfst du Sie zurückgeben/Umtauschen. Das  hat der Gesetzgeber nun so vorgeschrieben, gilt jedoch nicht für alle Möbel in der Wohnung sondern eher auf den Schlafzimmerbereich. Also Matratzen, Kleiderschränke, Betten mit Eigengeruch müssen vom Hersteller umgetauscht werden.

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HarryP
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Beiträge: 3

Geschlecht: male
Re: Matratzen
Antwort #5 - 11. März 2011 um 14:48
 
Das ist so nicht ganz richtig. Dies hängt auch ganz klar von dem Material aus dem die Matratzen hergestellt sind zusammen. Gerade solche Naturmatratzen, von denen man aufgrund der Beschaffenheit erwartet, dass sie auch gesund sind, nehmen sehr schnell äußere Gerüche an.

Wobei "billige" Matratzen wie Rollmatratzen von den Discountern kaum riechen dürften. Besonders Kaltschaummatratzen sind durch die verwendeten Materialien sehr geruchsunempfindlich.

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« Zuletzt geändert: 11. März 2011 um 17:19 von Forum Admin »  
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skorpion1
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Beiträge: 14

Re: Matratzen
Antwort #6 - 15. März 2011 um 09:47
 
Wir haben uns auch letzte Woche eine neu Matratze zugelegt. Kaltschaum mit Visco. Von Geruch keine Spurr. Du kannst sie ja zurückgeben, hast ja Garantie darauf.
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Carstenso
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Beiträge: 4

Re: Matratzen
Antwort #7 - 09. September 2011 um 11:08
 
Hallo!

Ich bin auch auf der Suche nach einer guten Matratze in der Größe 1,60 - 2,00 m. Kann mir Jemand Tipps geben auf was ich achten sollte, wieviel Geld etwa angemessen ist um eine gute Matratze zu bekommen usw?

Vielen Dank
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Forum Admin
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Beiträge: 3302
Augsburg
Re: Matratzen
Antwort #8 - 09. September 2011 um 14:00
 
Artikel erschien in: ÖKO-TEST Spezial Rücken

Die richtige Matratze
Wie man sich bettet ...

Im Laufe unseres Lebens schlafen wir rund 25 Jahre - Grund genug, den Schlafplatz sorgfältig zu gestalten. Eine passende Matratze ist für einen gesunden, erholsamen Schlaf besonders wichtig.

Ob man gut erholt oder aber wie gerädert aufwacht, das kann an vielen Dingen liegen - vor allem aber an der Matratze. Ist sie zu hart, gibt sie nicht an den richtigen Stellen nach. Ist sie zu weich, sinkt der Körper zu tief ein. Matratzen werden in drei bis vier Härtegraden angeboten. Als Faustregel gilt: Schwergewichte oder Menschen mit empfindlichen Bandscheiben benötigen eine festere Unterlage, Leichtgewichte und Ältere eher eine weichere.
Vor allem auf die Punktelastizität kommt es an, damit Wirbel und Muskeln entspannen können. Die Wirbelsäule sollte in allen Schlaflagen in ihrer natürlichen Form ruhen. Das erfordert eine elastische und zugleich stützende Unterlage, die Bewegungen im Schlaf zulässt, ohne nachzufedern. Doch jeder Mensch hat andere Schlafbedürfnisse. Deshalb ist eine individuelle Beratung in einem Fachgeschäft ebenso wichtig wie ausgiebiges Probeliegen.


Latex
Von allen Matratzentypen hat Latex die höchste Punktelastizität, das heißt das Material passt sich der Körperform sehr gut an. Schultern und Becken können in Seitenlage tiefer einsinken, in Rückenlage sinkt das Gesäß tiefer. So wird die Wirbelsäule in ihrer natürlichen S-Form gestützt und hängt nicht durch. Auch beim Thema Belüftung hat Latex gute Karten, denn meist verbessern zusätzliche senkrechte Luftkanäle den Klimahaushalt der Matratze. Häufig wird Latex in Kombination mit anderen Materialien angeboten, denn für stark schwitzende Menschen empfehlen sich feuchtigkeitsregulierende Auflagen aus Naturmaterialien. Die Matratzen können aus Naturlatex, synthetischem Latex oder einer Mischung bestehen. Naturlatex hält Bakterien und Hausstaubmilben weitgehend fern und ist ein nachwachsender Rohstoff. Der Begriff ist allerdings gesetzlich nicht geschützt. Dahinter können sich auch Matratzen mit nur geringem Naturlatexanteil verbergen. Um dem einen Riegel vorzuschieben, vergibt der Qualitätsverband für umweltverträgliche Latexmatratzen (QUL) ein Qualitätssiegel. Das grüne Ökocontrol-Siegel garantiert einen Anteil von mindestens 95 Prozent Naturlatex. Bleibt ein Manko: Latexmatratzen sind schwer.
Preis (90 x 200 cm): 300 bis 1.200 Euro.


Federkern
Dieser ältere Matratzentyp besteht aus Stahlfedern, die durch ein Geflecht miteinander verbunden sind und sich unabhängig voneinander bewegen lassen. Umgeben wird der Federkern von einem Feinpolster aus Wolle, Baumwolle und anderen Materialien. Der Nachteil: Das Federgeflecht unterstützt eher großflächig und nicht punktelastisch, was dem Rücken weniger individuellen Halt bietet. Bei einer 90 mal 200 Zentimeter großen Matratze sollte die Anzahl der Federn nicht unter 400 liegen. Billigangebote sind oft von minderer Qualität.
Deutlich besser sind Taschenfederkernmatratzen. Die einzelnen Federn sind in kleine Säckchen aus Nessel eingenäht und an ihren Berührungspunkten miteinander verbunden. Gute Matratzen sollten bei einer Größe von 90 mal 200 Zentimetern wenigstens 460 Federn aufweisen, es gibt auch sehr hochwertige - damit aber auch deutlich teurere - Modelle mit mehr als 1.000 Federn. Dieser kleinteilige Aufbau sorgt für eine hohe Punktelastizität, da nur die belasteten Federn nachgeben. Die übrigen Federn bleiben in ihren Taschen gespannt und unterstützen so den Lenden­wirbelbereich.
Preis (90 x 200 cm): 150 bis 500 Euro.


Futons
Auf europäische Schlafbedürfnisse angepasste Futons sind meistens mit mehreren Schichten elastischer Fasern gepolstert. Ihr Kern besteht aus Schafschurwolle, Latex, Rosshaar und Kokosfasern. So ein weicher Futon braucht Pflege. Um zu vermeiden, dass sich die Füllung verhärtet, sollte der Futon mehrmals wöchentlich, am besten täglich, aufgerollt werden.
Preis (90 x 200 cm): 100 bis 400 Euro.


Schaumstoff
Die Qualität des Schaumstoffs wird durch das Raumgewicht RG angegeben. Je höher das Raumgewicht, desto elastischer, tragfähiger und haltbarer ist das Material. Je besser diese Eigenschaften, desto höher die Punktelastizität und desto besser für den Rücken. Unter 35 RG sollte man keine Matratze kaufen. Ein Nachteil: Reiner Schaumstoff fördert das Schwitzen. Die Materialien sind jedoch verbessert worden, meist regulieren heute ausgeklügelte Luftkammersysteme die Feuchtigkeit. Wenn sie mit geeigneten Bezügen kombiniert werden, verbessert sich das Mikroklima.
Preis (90 x 200 cm): 100 bis 900 Euro.

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Beiträge: 3302
Augsburg
Re: Matratzen
Antwort #9 - 09. September 2011 um 14:02
 
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Naturmatratzen
Sie enthalten weder Metallteile noch Kunst- und Schaumstoffe oder synthetische Fasern. Man unterscheidet Vollpolstermatratzen und Kombinationsprodukte mit Naturlatex und Wolle.
Reine Vollpolstermatratzen, die Rosshaar, Seegras, Kapok, Wolle oder Stroh enthalten, sind sehr hart, was für rückenempfindliche Menschen unangenehm ist. Diese Matratzen findet man auch kaum noch im Handel, zumal sie schwer und pflegeintensiv sind. Sie müssen regelmäßig gewendet, gelüftet oder aufgerollt werden. Trotz aller Pflege bilden sich bald unbequeme Liegekuhlen. Nach etwa fünf Jahren muss die Matratze beim Fachmann nachgestopft werden.
Kombinationsprodukte, die den Liegekomfort und die Lebensdauer der Matratze deutlich erhöhen, haben sich deshalb auf dem Naturmatratzenmarkt durchgesetzt. In diesen Matratzen werden verschiedene Naturmaterialien schichtweise verarbeitet. Beliebt sind Kombinationen aus federndem Naturlatex plus einer oder mehrerer Lagen Naturfasern, zum Beispiel Kokoskautschuk (Kokosfasern plus Naturkautschuk), oder aus Schafwolle. Die Kombiprodukte verbinden guten Liegekomfort und die hautsympathischen, atmungsaktiven Vorteile einer Naturfaser. Naturmatratzen sind generell etwas fester als andere Matratzen. Man sinkt nicht so tief ein, was vor allem übergewichtige Menschen als angenehm empfinden.
Preis (90 x 200 cm): 500 bis 900 Euro.



Tipps für den Matratzenkauf

* Die Liegefläche sollte einen Meter breit sein. Die optimale Länge: Körpergröße plus 20 Zentimeter.

* Matratze und Rost am besten zusammen ausprobieren und auch gemeinsam neu kaufen.

* Fürs Doppelbett lassen sich zwei getrennte Roste besser einstellen als ein gemeinsamer, vor allem, wenn die Schläfer unterschiedlich schwer sind.

* Ein guter Fachberater fragt auch nach Schlafgewohnheiten und gesundheitlichen Problemen.

* Informieren Sie sich, wie schwer die Matratze ist und wie sie gepflegt werden muss. Matratzen, die häufig gewendet werden müssen, machen viel Mühe - vor allem, wenn man den Rücken nur eingeschränkt belasten kann.

Im Shop: ÖKO-TEST Spezial Rücken
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