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November 2009 - Babyfone (Gelesen: 5169 mal)
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Beiträge: 3459
Augsburg
November 2009 - Babyfone
17. Dezember 2009 um 21:20
 

=> ÖKO-TEST November 2009
=> Babyfone

Legende: Produkte mit gleichem Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Das Testergebnis Gerät setzt sich zusammen aus den Teilergebnissen Ausstattung / Handhabung (20 %), Technik / Sicherheit (30 %) und Akustik (50 %). Es wurde kaufmännisch gerundet. Teilergebnis Ausstattung / Handhabung: keine Mängel = sehr gut; ein Mangel (Einstellung etwas umständlich oder keine Akkus/Batterien für Empfänger mitgeliefert) = gut; zwei Mängel (keine Akkus/Batterien für Empfänger mitgeliefert und Ladefunktion nicht vorhanden) = befriedigend; drei Mängel (Batteriebetrieb am Sender nicht möglich und/oder Batteriestandswarnung fehlt und/oder keine Akkus/Batterien für Empfänger mitgeliefert und/oder Ladefunktion nicht vorhanden) = ausreichend.

Das Teilergebnis Technik / Sicherheit setzt sich zu gleichen Teilen aus folgenden Ergebnissen zusammen: 1. Energieverbrauch im Stand-by: < 2 Watt = sehr gut; 2 W bis 3 W = gut; > 3 W = befriedigend. 2. Betriebszeit Empfänger im Stand-by: eine lange Stand-by-Zeit von 50 h und mehr = sehr gut; eine gute Stand-by-Zeit von 30 bis 50 h = gut; eine eher kurze Stand-by-Zeit von 15 bis 30 Stunden = befriedigend; eine kurze Stand-by-Zeit von weniger als 15 h = ausreichend.

Das Teilergebnis Akustik setzt sich zu gleichen Teilen aus folgenden Ergebnissen zusammen: 1. Sprachqualität, Verzerrungen in Prozent: 1 % oder weniger = sehr gut; über 1 % bis 10 % = gut; > 10 % = befriedigend. 2. Ansprechschwelle: keine Mängel = sehr gut; ein Mangel (nicht regelbar oder nicht ausreichend bei leisen Geräuschen von unter 54 dB) = gut; zwei Mängel (nicht regelbar und nicht ausreichend bei leisen Geräuschen von unter 54 dB) = befriedigend.

Unter dem Testergebnis Strahlungsmessung führen zur Abwertung um jeweils zwei Noten: a) eine stark erhöhte elektromagnetische Strahlungsstärke von mehr als 100 µW/m² in zwei Meter Entfernung vom Sender; b) Dauersender. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) eine erhöhte elektromagnetische Strahlungsstärke von mehr als 100 µW/m² in einem Meter Entfernung vom Sender, falls nicht schon wegen einer stark erhöhten elektromagnetischen Strahlungsstärke abgewertet wurde; b) eine erhöhte Belastung mit elektrischen Wechselfeldern von mehr als 10 V/m im Abstand von einem Meter vom Sender; c) gepulste hochfrequente elektromagnetische Strahlung; d) eine nicht abschaltbare Reichweitenkontrolle, falls nicht bereits wegen Dauersender um zwei Noten abgewertet wurde.

Testergebnis Weitere Mängel: Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) Halogenorganische Flammschutzmittel auf der Platine; b) PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe im Produkt; c) PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung.
Das Gesamtergebnis beruht zu 30 Prozent auf dem Testergebnis Gerät, zu 60 Prozent auf dem Testergebnis Strahlungsmessung und zu 10 Prozent auf dem Testergebnis Weitere Mängel. Das Gesamturteil kann nicht besser sein als das Testergebnis Strahlungsmessung.

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Beiträge: 3459
Augsburg
Re: November 2009 - Babyfone
Antwort #1 - 17. Dezember 2009 um 21:20
 

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Testmethoden: Elektrische und magnetische Wechselfelder wurden in Anlehnung an die schwedische TCO-Norm für Computerbildschirme gemessen. Gepulste hochfrequente elektromagnetische Strahlung, Dauersender, Strahlungsstärke: Gemessen wurde in unterschiedlichen Abständen von der Sendestation unter praxisnahen, alltäglichen Bedingungen. Gemessen wurden ausschließlich Spitzenwerte. Zimmergröße 20 m², drei größere Fensterflächen, weiße Wände, übliche Möblierung mit einigen reflektierenden Glasflächen. Messgeräte: Electric Field Meter EMM-4 von Radians Innova AB, Magnetic Field Meter BMM-3 und BMM-5 von Radians Innova AB, Feldmessgerät EM-1 und HF-Analyser Lambda-Fox RFA3 von Merkel Messtechnik, Feldmeter FM 10 und Feldmeter FM-6E von Fauser Elektrotechnik, EM-Radiation-Meter EMR 300 von Wandel & Goltermann, HF-Analyser HF 58 B und HF 59 B von Gigahertz Solutions, Spektrumanalyser Advantest R 3131 von Advantest / Rohde & Schwarz. Akustische Prüfungen: Niedrigste / höchste akustische Ansprechschwelle: Sender befindet sich in 1 m Abstand zum künstlichen Mund. Abspielen eines Babyschreigeräuschs am künstlichen Mund. Messung des Schallpegels am Sender. Klirrfaktor / Verzerrungen: Sender befindet sich in 1 m Abstand zum künstlichen Mund. Erzeugung eines Sinussignals mit einem Pegel von - 4,7 dBPa am künstlichen Mund. Messung des Klirrfaktors am Lautsprecher des Empfängers (eingestellt auf maximale Lautstärke). Messgeräte: B & K Telefon Prüfkopf mit Mund- und Ohrsimulator, Norsonic Sound Analyzer 110 (geeichter Schallpegelmesser), Dynamic Signal Analyzer HP 35665A. Energieverbrauch im Stand-by: Messung mit einem Leistungsmessgerät Metra Hit. Leistungsaufnahme Sender (ohne Batterien) und Leistungsaufnahme Empfänger (im Stand-by) werden addiert. Stand-by-Zeit Empfänger: Akku voll geladen, Berechnung auf Basis des gemessenen Akkustroms und der vom Akkuhersteller angegebenen Akkukapazität. Falls keine Akkus mitgeliefert wurden, erfolgt die Berechnung bei Einsatz von AAA-Batterien auf Basis von 1000 mAh Alkalinebatterien und bei Einsatz von AA-Batterien auf Basis von 2300 mAh Alkalinebatterien. Sprachqualität (Verständlichkeit, Rauschen, Klang), Ausstattung / Handhabung: Begutachtung durch zwei Experten. Reichweite Innenbereich: Messung der Sende- und Empfangsqualität über mehrere Räume, die sich auf einer Ebene hintereinander gelegen befinden sowie über mehrere Decken in höher gelegene Stockwerke. Reichweite Außenbereich: Messung auf einer in der Umgebung wenig bebauten, leicht mit Büschen und Bäumen bewachsenen Fläche über eine Distanz von maximal 500 Metern. Störfestigkeit: auf wahrnehmbare Störgeräusche in verschiedenen Abständen jeweils zu einem DECT-Telefon, einem Handy und einer Mikrowelle. Falltest: Fallenlassen des Senders und Empfängers aus 1 m Höhe je dreimal auf jede der vier Seiten. Äußerliche Begutachtung und Funktionsprüfung der Geräte auf Defekte durch zwei Experten. Halogenorganische Flammschutzmittel, PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse. Steht bei Analyseergebnissen "nein", bedeutet das "unterhalb der Nachweisgrenze" der jeweiligen Testmethode.
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