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Januar 2010 - Katzenstreu (Gelesen: 6759 mal)
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Beiträge: 3459
Augsburg
Januar 2010 - Katzenstreu
04. Januar 2010 um 20:03
 

=> ÖKO-TEST Januar 2010
=> Katzenstreu

Testmethoden:

Inhaltsstoffe: Schwermetalle: Totalaufschluss in der Mikrowelle, Elementbestimmung mittels ICP-MS. Lungengängige Fasern: WL 01/1999 "Bestimmung von Asbest in Feststoffen; Rasterelektronenmikroskopische Verfahren", vergleichbar mit VDI 3866:2002 "Bestimmung von Asbest in technischen Produkten, Entnahme und Aufbereitung der Proben". PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse.

Praxisprüfung: In Anlehnung an die ÖNORM S 1002. Vergleichmäßigung der Proben mithilfe eines Probenteilers (Fiffelteiler HAVER). Schüttdichte: Das Produkt wird in einen Messzylinder von einem Liter Volumen gefüllt; Ermittlung des Quotienten aus Masse und Volumen. Ergiebigkeit bei Klumpstreu: Sechs Liter des Produkts werden in einer Höhe von acht Zentimeter (cm) in einen Behälter gefüllt. An fünf Stellen wird aus einer Bürette in einem schwachen Strahl 50 Milliliter (ml) deionisiertes Wasser aufgetragen. Nach 30 Minuten (min) wird mithilfe eines Sieblöffels das geklumpte Material entnommen und dessen Masse bestimmt. Davon wird die Masse des aufgetragenen Wassers (250 ml) abgezogen und mithilfe der Schüttdichte das geklumpte Volumen berechnet. Feuchtigkeitsaufnahme: Eine 200 ml Volumen entsprechende Masse des Produkts wird in ein feuchtes, abgetropftes Sieb mit einer Maschenweite von 250 Mikrometer (60 mesh) eingewogen und in eine Wanne mit deionisiertem Wasser gestellt, sodass das gesamte Material bedeckt ist. Nach 20 min wird das Sieb entnommen und nach einer Abtropfzeit von 20 min gewogen; Berechnung der Feuchtigkeitsaufnahme durch Differenzwägung. Bestimmung der Neigung zu Schmierfilmbildung: Repräsentative Proben des Produkts werden in zylindrischen Bechern mit 600 ml Volumen in einer Höhe von 7 cm gefüllt. Das entspricht einem Schüttvolumen von 450 ml. Aus einer Höhe von 10 cm wird aus einer 50-ml-Bürette (ggf. mit mehrmaligen Nachfüllen) ein schwacher Strahl destilliertes Wasser so lange auf die Mitte des Produktbetts gegeben, bis Wasser auf dem Boden des Gefäßes erscheint. Das Wasservolumen bis zum Durchschlag wird erfasst. Staubentwicklung: Repräsentative Proben des Produktes von fünf Liter Volumen werden aus einem Abstand von 50 cm in einen Behälter geschüttet und die Staubentwicklung subjektiv beurteilt; Durchschnitt aus den Bewertungen von vier Personen. Geruchsbindung: Durchführung mit Ersatzurin wie in der ÖNORM S 1002 beschrieben. Inkubation der Proben bestehend aus 200 ml Katzenstreu und 50 ml mit Erde angeimpftem Ersatzurin in verschließbaren Kunststoffgefäßen von vier Liter Volumen. Temperatur 22 ± 1°C. a) Bestimmung der Ammoniakkonzentration in der Luft der Gefäße an Tag 1, 2, 4, 6 und 9. Ammoniakmessgerät GfG GmbH, Dortmund mit Ammoniak-Sensor bis 200 ppm (14 mg/m3). Bei Konzentrationen von mehr als 200 ppm wird mithilfe einer gasdichten Spritze eine Gasprobe von 100 ml Volumen entnommen und in einer Gasflasche mit 2,5 Liter Volumen mit ammoniakfreier Luft 1:25 verdünnt. b) Nach einer Inkubationsdauer von 2 und 9 Tagen wird die Geruchsintensität in der Luft der Gefäße subjektiv beurteilt; Durchschnitt aus den Bewertungen von vier Personen. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse.
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