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ÖKO-TEST Dezember 2009Rubrik: Magazin
Skurrile StudienVöllig durchgeknallt?
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Die Preisträger des Ig-Nobelpreises 2009Tiermedizin: Catherine Douglas und Peter Rowlinson von der britischen Newcastle University für den Beweis, dass Kühe, die Namen haben, mehr Milch geben als ihre namenlosen Artgenossen.
Frieden: Stephan Bolliger, Steffen Ross, Lars Oesterhelweg, Michael Thali und Beat Kneubuehl von der Universität Bern für die experimentelle Untersuchung, ob es besser ist, eine volle oder eine leere Bierflasche auf dem Kopf zertrümmert zu bekommen. (Wen es interessiert: Die volle Flasche zerbricht schneller, aber ernsthafte Schädelverletzungen können beide zufügen.)
Wirtschaft: Dem Management von vier isländischen Banken (Kaupthing, Landsbanki, Glitnir und der Isländischen Zentralbank) für ihre Demonstration, dass kleine Geldinstitute sehr schnell in große Geldinstitute umgewandelt werden können (und umgekehrt) und dass Ähnliches auch für komplette Volkswirtschaften gilt.
Chemie: Javier Morales, Miguel Apatiga und Victor M. Castano von der Universität Nacional Autónoma de Mexico für den Versuch, aus Tequila Diamanten herzustellen.
Medizin: Donald L. Unger aus Kalifornien (USA), der mehr als 60 Jahre lang täglich gewissenhaft die Fingergelenke seiner linken Hand knackte (aber nie die seiner rechten Hand), um herauszufinden, ob dies eine mögliche Ursache für Arthritis ist.
Physik: Katherine K. Whitcome (Universität Cincinnati), Daniel E. Lieberman (Harvard University) und Liza J. Shapiro (Universität Texas) für die rechnerische Begründung, warum schwangere Frauen nicht nach vorne umkippen.
Literatur: Der irischen Polizei für das Ausstellen von mehr als 50 Strafzetteln für den größten Verkehrssünder des Landes, Herrn Prawo Jazdy, dessen vollständiger Name die polnische Bezeichnung für "Führerschein" ist.
Öffentliche Gesundheit: Elena N. Bodnar, Raphael C. Lee und Sandra Marijan aus Chicago für die Entwicklung eines BHs, der im Notfall in zwei Atemschutzmasken umgewandelt werden kann.
Mathematik: Gideon Gono, Direktor der Zentralbank von Simbabwe, weil er den Leuten einen simplen, alltäglichen Weg zeigt, mit einer großen Bandbreite von Zahlen umgehen zu lernen: Seine Bank druckt Geldscheine mit Werten von einem Cent (0,01 $) bis hin zu einhundert Billionen Dollar (100.000.000.000.000 $).
Biologie: Fumiaki Taguchi, Song Guofu und Zhang Guanglei von der japanischen Kitasato University für die Demonstration, dass Küchenabfälle in ihrer Masse um 90 Prozent reduziert werden können, wenn Bakterien aus dem Kot von Großen Pandas beigemischt werden.