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Handy gegen Alzheimer? (Gelesen: 18349 mal)
Schau-ma-amoi
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Beiträge: 1739

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Handy gegen Alzheimer?
07. Januar 2010 um 10:44
 
Im Fachmagazin "Journal of Alzheimer's Disease" wurde eine Untersuchung veröffentlicht, derzufolge unter dem Einfluss von Handystrahlen bei Mäusen Alzheimer möglicherweise verhindern werden könnte und sich bei gesunden Mäusen darüberhinaus auch das Erinnerungsvermögen verbesserte.

http://iospress.metapress.com/content/d6r1371722422hg2/fulltext.pdf
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Rosenbaum
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Beiträge: 51

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Re: Handy gegen Alzheimer?
Antwort #1 - 07. Januar 2010 um 13:26
 
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0815einerlei
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Beiträge: 608

Re: Handy gegen Alzheimer?
Antwort #2 - 07. Januar 2010 um 17:55
 
Kann mich bitte mal einer anrufen? Unter 08154711. Ich kann mein Handy nicht finden. weinend
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Wicked
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Re: Handy gegen Alzheimer?
Antwort #3 - 07. Januar 2010 um 18:29
 
0815einerlei schrieb am 07. Januar 2010 um 17:55:
Kann mich bitte mal einer anrufen? Unter 08154711. Ich kann mein Handy nicht finden. weinend



Tscha, nur ein Genie beherrscht das Chaos! Da braucht man nicht solch billige Tricks...
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hempstar
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Beiträge: 4

Re: Handy gegen Alzheimer?
Antwort #4 - 31. März 2010 um 13:20
 
wir haben seinerzeit auch in unserem blog über das thema berichtet. Gibt es da eigentlich inzwischen neuigkeiten, ob das ganze weiterverfolgt wird oder eher ein totes gleis ist?
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0815einerlei
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Beiträge: 608

Re: Handy gegen Alzheimer?
Antwort #5 - 01. April 2010 um 20:29
 
Welcher Blog auf welchem Gleis? Wer ist tot? Kann mich mal jemand anrufen? Ich kann mein Handy nicht finden. weinend
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Gamma Delta
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Beiträge: 6

Re: Handy gegen Alzheimer?
Antwort #6 - 01. Juni 2012 um 09:59
 
Rosenbaum schrieb am 07. Januar 2010 um 13:26:


Völliger Blödsinn!

Wie kann man Mäuse mit Menschen vergleichen? Hier steckt doch bestimmt eine starke Lobby von der Industrie dahinter, welche wieder Entwicklungsgelder braucht und die Handy-Strahlung klein reden will.

1.) Die Mäuse wurden beim Versuch lediglich mit dem alten GSM-Netz bestrahlt, also um die 900 Megahertz. Diese Frequenz liegt unterhalb 1 Gigahertz - also knapp unterhalb der Durchdringbarkeit der Blut-Hirn-Schranke. Die Blut-Hirn-Schranke verhindert, dass körpereigene oder fremde giftige Stoffe, die normalerweise abgebaut und ausgeschieden werden müssen,  ins Gehirn gelangen - zum Beispiel Ammoniak (Abbauprodukt der Aminosäure) oder andere schädliche Stoffe. Bei Durchdringung der Blut-Hirn-Schranke - was ab ca. 1 Gigahertz passiert - gelangen eben diese Stoffe ins Gehirn und somit auch in die Gehirnzellen, was zu nervlichen Störungen bis zur Verblödelung führen kann.
Wer die Entwicklung der Mobilfunknetze und die gesellschaftliche Entwicklung ab ca. 1992 - als solangsam die D- und E-Netze eingeführt wurden - mitverfolgt hat, wird festgestellt haben, dass ab der Einführung der größeren Frequenzen - also zum Beispiel E-Netz mit 1,8 Gigahertz - die Leute anfingen, "verrückt" zu werden (gefährliche Autobahn-Schiebereien lassen grüßen). Die Bluthirnschranke wird Studien zufolge nach ca. 20 Sekunden Beschallung durch die Hochfrequenz über 1 Gigahertz geöffnet - und schließt sich erst wieder nach Abschaltung des Signals und einer Ausruhzeit von ca. 2 Stunden.

2.) Verschiedene Lebewesen haben sowieso verschiedenes Verhaltensweisen. So legen sich zum Beispiel Katzen direkt auf erdmagnetische Kreuzgitter-Felder - welche im Verdacht stehen, beim Menschen Krebs zu erzeugen. Hunde im Gegensatz dazu weichen diesen Zonen eher aus. Wie will man dann Mäuse zu aussagekräftigen Ergebnisse hinzu ziehen können?

Also - ich finde diese Testergebnisse ziemlich unseriös! Pfui deivel! Zunge
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elf
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Beiträge: 8405
Südland
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Re: Handy gegen Alzheimer?
Antwort #7 - 01. Juni 2012 um 10:26
 
Gamma Delta schrieb am 01. Juni 2012 um 09:59:
...was zu nervlichen Störungen bis zur Verblödelung führen kann.

QED
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christian5
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Beiträge: 167

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Re: Handy gegen Alzheimer?
Antwort #8 - 01. Juni 2012 um 14:20
 
Gamma Delta schrieb am 01. Juni 2012 um 09:59:
1.) Die Mäuse wurden beim Versuch lediglich mit dem alten GSM-Netz bestrahlt, also um die 900 Megahertz.


Zitat:
...

Die Blut-Hirn-Schranke (BHS), eine wichtige Zell-Barriere zwischen dem Blut in den kleinsten Adern des Gehirns und der Gehirnflüssigkeit, wird unter Einwirkung von GSM- und UMTS-Mobilfunkfeldern nicht geschädigt. Dies geht aus aktuellen Veröffentlichungen in zwei wissenschaftlichen Fachzeitschriften hervor, die jetzt erschienen sind.
In den neuesten Ausgaben zweier renommierter Fachzeitschriften berichten die Wissenschaftler Helmut Franke und Florian Stögbauer über die Ergebnisse ihrer Ende 2004 abgeschlossenen Untersuchungen. An einem lebenden in vitro-Zellmodell der BHS konnten sie nachweisen, dass es bei beiden Signalformen nicht zu einer erhöhten Durchlässigkeit der BHS kommt, wenn die Stärke der Mobilfunkfelder unterhalb der zulässigen Grenzwerte liegt. Finanziert wurde die Studie an der Neurologischen Klinik der Universität Münster von der Forschungsgemeinschaft Funk e.V.(FGF).

In dem zweieinhalbjährigen Laborversuch konnten die Befunde aus einer früheren Studie derselben Arbeitsgruppe revidiert werden. Auch andere frühere Forschungsergebnisse hatten in verschiedenen Tierexperimenten Hinweise erbracht, nach denen auch sehr schwache Hochfrequenzfelder unterhalb der Grenzwerte zu einer Öffnung der BHS führen können. Die Folge wären beispielsweise Kopfschmerzen und körperliche Störungen, wie sie bei einem "Sonnenstich" vorkommen.

Die Ergebnisse aus Münster, die in den Fachzeitschriften "Bioelectromagnetics" und "Radiation Research" veröffentlicht wurden, untermauern insgesamt eine Reihe neuerer Befunde aus anderen Labors, in denen auch in Tierexperimenten keine Öffnung der BHS mehr unter der Einwirkung schwacher Felder des Mobilfunks beobachtet wurde.

...

Quelle: http://idw-online.de/pages/en/news137119

Zitat:
...

Electromagnetic fields (GSM 1800) do not alter blood-brain barrier permeability to sucrose in models in vitro with high barrier tightness.

...

Quelle: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16142784?dopt=Abstract
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Wer Recht erkennen will, muss zuvor in richtiger Weise gezweifelt haben. (Aristoteles)
 

 
Gamma Delta
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Beiträge: 6

Re: Handy gegen Alzheimer?
Antwort #9 - 03. Juni 2012 um 12:42
 
Zitat:
...

An einem lebenden in vitro-Zellmodell der BHS konnten sie nachweisen, dass es bei beiden Signalformen nicht zu einer erhöhten Durchlässigkeit der BHS kommt, wenn die Stärke der Mobilfunkfelder unterhalb der zulässigen Grenzwerte liegt. Finanziert wurde die Studie an der Neurologischen Klinik der Universität Münster von der Forschungsgemeinschaft Funk e.V.(FGF).

...


Schade, dass es die Forschungsgemeinschaft Funk e.V. nicht mehr gibt ("... Forschungsgemeinschaft Funk e.V. schließt zum 31. Dezember 2009") und der vorgestellte Bericht von 2005 stammt - ist also schon eine Weile her...
Gibt es noch neuere Informationen von anderen Instituten bezüglich diesem Thema? Schockiert/Erstaunt
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christian5
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Beiträge: 167

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Re: Handy gegen Alzheimer?
Antwort #10 - 04. Juni 2012 um 16:14
 
Gamma Delta schrieb am 01. Juni 2012 um 09:59:
Die Bluthirnschranke wird Studien zufolge nach ca. 20 Sekunden Beschallung durch die Hochfrequenz über 1 Gigahertz geöffnet - und schließt sich erst wieder nach Abschaltung des Signals und einer Ausruhzeit von ca. 2 Stunden.

Was sind das denn für Studien? Und von wann?
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Gamma Delta
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Beiträge: 6

Re: Handy gegen Alzheimer?
Antwort #11 - 11. Juni 2012 um 21:08
 
Sorry - ich weiß nicht mehr, wo ich die Seite im Netz gelesen habe, in der das stand. Als Trostpflaster hier eine Gegendarstellung aus der Schweiz:
http://gigaherz.ch/media/download/Salford-Uebersetzung.pdf
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