Zitat:….Hallo, ich finde es auch besser und einfacher zu Hause zu trainieren….
Usw. usw.
Immer häufiger geht es nur um „billiger“, „bequemer“ etc. Was ist daran besser und einfacher? Wie definiert sich hier denn „besser“ und „einfacher“?
Heimtraining kann diesem Anspruch einiger gerecht werden. Anderen jedoch wieder nicht.
Was ist mit denen die zur Motivation eine Gruppe um sich herum brauchen? Was ist mit denen, die einfach keine Ahnung haben und Hilfe brauchen?
Den Handel freuts freilich, dass immer mehr Leute Fitnessgeräte kaufen, wenn sie auch oder nur „billig“ sind. Werden sie doch hauptsächlich von jenen gekauft, die ne Art „Beruhigungsmittel“ suchen. Nach dem Motto, „Ich mach zwar immer noch nichts. Hab aber ein Gerät zu Hause stehen.“
Auf die Frage hin, ob man es denn auch benutzt, kommt dann die Antwort, „Würde ich ja gern. Aber das Gerät taugt nichts.“ Was dann als Rechtfertigung herhalten muss also leider wieder nichts machen zu können. Ins Studio würde man ja gern gehen. Aber die Zeit. Die schnöde Zeit. Und überhaupt ist es viel zu teuer.
In derselben Zeit wo solcherlei Bewegungsgegner nach Ausreden suchen haben sie sich für Unsummen Fett angefressen und ein „billiges“ Gerät nach dem anderen gekauft. Für das gleiche Geld hätten sie unter Anleitung Sport treiben können.
Ich finde dass es kein „am besten“ gibt. Es ist immer abhängig vom Individuum und dessen individuellen Ansprüchen und den daraus erwachsenden Anforderungen an sich selbst und die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten.
Vor allem aber ist Wille notwendig und „Fleisch was mitmachen will“. Nicht nur im Geiste.
Das steht ganz am Anfang. Alles andere ist „la la“.
Oder?